Afrika aufmischen, beim Coltan-Tantal-Kupfer-Raub mitmischen, Spuren verwischen: der deutsche “Völkerrechtsstrafprozess” gegen den Hutu-Anführer Ignace Murwanashyaka und/oder wird die ARD-“Spurensuche” zum Spurenverwischen?

Was der seit Mai 2011 in Stuttgart laufende “Völkerrechts”-schauprozess gegen Ignace
Murwanashyaka mit der Schröder-Steinmeier-Merkelschen “Chefsache Afrika” und der deutschen (Neo-)Kolonialpolitik zu tun hat und so mit dem bereits lange laufenden 3.Weltkrieg, darüber habe ich mir hier schon die Finger wundgeschrieben. (siehe hier http://www.barth-engelbart.de/?p=131 und ganz unten)

Jetzt meldet Bettina Rühl über attac-d. mailingliste eine ARD-“Spurensuche”. Ob’s der gleiche Kleber wird wie beim Iran? Ich hör mir’s mal an.

25.03. / 18:05 Uhr / hr2 Kultur
25.03. / 21:03 Uhr / Bayern 2
25.03. / 21:03 Uhr / Bayern 2 Plus
26.03. / 20:05 Uhr / WDR5
28.03. / 19:05 Uhr / Nordwestradio
Der Anführer
Von Bettina Rühl

In Stuttgart steht seit Mai 2011 ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher aus Ruanda vor Gericht. Ignace Murwanashyaka soll von Deutschland aus eine Miliz befehligt haben, die im Kongo Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht. Milizionäre der FDLR, der .Demokratischen Kräfte zur Befreiung Ruandas., überfallen seit Jahren Dörfer,
brandschatzen, plündern, vergewaltigen, morden. Kamen die Befehle dafür aus Deutschland?

Der 48-jährige Murwanashyaka hat in Bonn studiert, ist mit einer deutschen Frau in Mannheim verheiratet und geht regelmäßig zum christlichen Gottesdienst in seiner Gemeinde. Kann so jemand Täter sein? Eine Spurensuche.

Redaktion: Dorothea Runge
Produktion: WDR 2012

http://www.wdr5.de/sendungen/dok-5/s/d/25.03.2012-11.05/b/das-ard-radiofeature-120325.html
http://web.ard.de/radio/radiofeature/#awp::?page_id=2188

Nachdem ich mir das Werk angetan habe, muss ich hier noch einige Anmerkungen anhängen: abgesehen davon, dass sehr viele Zeugen der unter schwersten Bedingungen im Dschungel recherchierenden Journalistin erstens ein ausgezeichnetes Fränzösisch sprechen und zweitens die Zeugen der Anklage in Stuttgart fast alle aus den “Demobilisierungscamps” in Ruanda kommen und als -wie von der Journalistin behauptet und den Zeugen selbst bestätigt-  unter Lebensgefahr desertierte Kämpfer der FDLR  deshalb doppelt unter Bedrohung stehen, denn als ExKämpfer der FDLR stehen auch sie unter dem Generalverdacht von Kriegsverbrechen und müssen versuchen sich selbst zu entlasten..   liefert die Journalistin darüber hinaus die Bevölkerung eines komopletten Ostkongolesischen Dorfes an die “Mordbrenner”, “Vergewaltiger” der FDLR aus, wenn der “Geheimdienst der FDLR” so allmächtig und HighTech-gerüstet ist (wie sie es beschreibt), dass Zeugen in den  “Demobilisierungscamps” anonym bleiben müssen, weil sie sonst ausfindig gemacht werden könnten und …

Da ist es doch ein Klacks für einen wenige Kilometer entfernt “residierenden” FDLR-SubKommandanten beim nächsten “Abkassieren des Frühstücks” in dem betreffenden Dorf dessen Dorfälteste und alle die zu massakrieren, die der Journalistin die zu verheimlichende Wahrheit über die von ihm und seiner Truppe begangenen Kriegsverbrechen ins Mikrofon erzählt haben …

aber die Neger sind halt doch etwas ungebildet, finden auch keine Tonträger, wahrscheinlich denken die bei der Leibesvisitation eh nur an das eine und vergessen sich und ihren Auftrag dabei .. und geldgierig sind sie allemal und man kommt an der Festnahme mit folgender standrechticher Behandlung mit 200,- $ noch grade so mal vorbei… Das verschafft den ZuhöreINNEn den letzten Kick.  Neben den O-Ton-Hühnern im Dschungel …

Und da war dann noch ein mit anderen in den Wald geflohener Zeuge, der die FDLR Massaker-Opfer in aller Eile ins Dorf zurückgekehrt  hastig begraben hat in Massengräbern, weil ja die FDLR jederzeit  zurückkommen könnte und der wußte genau, dass die FDLR erst die Frauen vergewaltigt hat und danach dann erschossen und zerstückelt…  und die Befehle dazu kamen aus Deutschland von einem Asylbewerber der von HARTZ4 lebt, hier studiert hat und ….zwei Kinder hat und in diesem Dorf hat er die Kinder halbieren lassen… und die FDLR beteiligt sich am Coltan-Tantal-Kupferabbau …

das wiederum erklärt dann schon, warum die FDLR so wahnsinnig High-Tech-ausgerüstet ist – wenn man bedenkt, dass in Nigeria zur Absicherung der Shell/Exxon Ölborungen riesige Privatarmeen ausgehalten werden, dann wird das ums Kongobecken nicht viel anders sein und die nenen sich dann halt Mal so oder so oder anders… ganz egal  –  Hauptsache Kupfer & Tantal.  und wenn es dann immer noch nicht klappt und die Afrikaner wie die Berggorillas weiterhin auf Lagerstätten lagern, dann schickt man eben eine Einheit Boko-Haram um dann im Kampf gegen den terror die Lagerstätten freizubomben, Mal i, Mal da

Ach noch was:

mitten im Feature hätten die Macher noch die Möglichkeit gehabt, eine von ihnen wie durch Zufall benannte Spur aufzunehmen.. die Maji-Maji-Milizen ,   ham se aber nich (und ich vermute nicht aus Unkenntnis sondern aus gutem Grund zur Spurenverwischung, weils damals schon um die gleichen Interessen an Afrika ging wie heute:

das von dem Oberrassisten Winston Churchill als Kriegsberichterstatter bejubelte  Abschlachten von über 27.000 Aufständischen 1905/07 durch reichsdeutsche Kolonialtruppen  war ein Highlight deutscher Afrika-Politik. .- während im benachbarten Kautschuk- & Kakao-Paradies des belgischen Königs aus dem deutschen Adelsgeschlecht derer von Sachsen-Gotha  kurz zuvor über 9 Millionen Kongolesen abgeschlachtet wurden.

In Deutsch-Ostafrika (zu dem Ruanda-Burundi schon gehörte, bevor es so genannt wurde) wurden die Maji-Maji-Aufstände gegen die Versklavung und Ausbeutung durch das deutsche rassistische Kalfaktoren-System unterdrückt (zusätzlich zur militärischen Völkermordvariante, die ja dann keine Sklaven mehr für die Plantagen übrig ließ und man im Gegensatz zu den Engländern keinen Nachschub aus Indien usw.. heranschippern konnte, wie in Kenia nach der Niederschlagung der Mau-Mau-Aufstände.

Wer bei Maji-Maji-google-Suche bei Wikipedia landet, findet dort schon eine aufgeMERKELte Schilderung, denn dort schreiben die wikipediBoyscouts bereits, dass der Maji-Maji-Gedanke jetzt über das unbesiegbar machende Wunderwasser mit HighTech-waffen aufgerüstet und mit der Propaganda der Massenvergewaltigung angereichert worden sei.  Die daraus zwingend folgende Empfehlung von demokratisierenden Bodentruppen-Luftschlagskombinationen fehlt bei wikipedia (noch).

Spätestens nach Abschluss des Stutgarter Prozesses wird das noch nachzuholen sein.. Oder vielleicht doch erst Syrien und Iran ???   Aber bitte noch vor Belarus!!!!

Prophylaktisch habe ich hier noch Mal die der Sympathie für die Hutu-Anführer sehr unverdächtigen wikipediazeilen angefügt:
Die Hutu sind eine soziale Gruppe (Kaste) in Ostafrika und stellen in Ruanda und Burundi die Bevölkerungsmehrheit. Etwa 85 Prozent der Ruander und der Burundier gelten als Hutu.

In vorkolonialer Zeit gab es in Ruanda und Burundi ein Nebeneinander der sozialen Gruppen der Tutsi, Hutu und Twa, deren Sozialstruktur sich in dieser Rangfolge über den sozialen Status ergab. Während die Tutsi überwiegend Viehzüchter waren und die Twa als Jäger und Sammler lebten, betrieben die Hutu vornehmlich Landwirtschaft und stellten die Mehrheit der Bevölkerung. Eine vertikale Durchlässigkeit zwischen den sozialen Gruppen war gegeben; beispielsweise durch den Erwerb von Vieh war sozialer Aufstieg möglich. Alle drei Gruppen sprechen Kinyarwanda.

Erst während der Kolonialherrschaft Deutschlands (bis 1916) und des Völkerbundsmandats Belgiens (ab 1923) über Ruanda wurde der Zugehörigkeit von Menschen zu den Gruppen der Hutu, Tutsi oder Twa eine ethnische Bedeutung zugeschrieben. Die Einteilung in (vermeintliche) Ethnien und das Bilden einer herrschenden Volksgruppe als Oberschicht dienten den Kolonialherren zur Organisation der Kolonialverwaltung im Sinne der von Deutschen und Belgiern praktizierten indirekten Herrschaft. 1934 galt als ein Kriterium für die Zuordnung zu den Hutu oft der Besitz von unter zehn Rindern. Häufig legten die Behörden die Zugehörigkeit zu einer Gruppe auch nach dem Aussehen der Menschen fest.

Im damals vorherrschenden rassistischen Denkmodell wurden die ethnischen Gruppen auch anhand ihrer Phänotypologie unterschieden, wobei diese hier auf die bereits bestehenden sozialen Gruppen übertragen wurden. Die sozial untergeordneten Hutu wurden als negride, „unterwürfige Rasse“ klassifiziert, die Tutsi als überlegene „Rasse mit natürlichen Herrscherqualitäten“. Als Legitimation wurden die Tutsi gemäß der Hamitentheorie als hamitisch-semitische und damit als europide Rasse eingeordnet, deren Herrschaftsanspruch sich daraus ergebe.

„Das durch koloniale Maßnahmen geschaffene System «ethnisierter» sozialer Gruppen […] [hat sich bis heute zu einem] vielen als zentraler, «natürlich» gegebener Identifikationspunkt [entwickelt].“[1]

Diesem Denkmodell folgend wurden Tutsi seit Beginn der Kolonisation von den Machthabern in Schlüsselpositionen eingesetzt und gefördert. Nach dem Ende der Kolonialherrschaft wurden jedoch die Bevölkerungsmehrheit der Hutu zur herrschenden Gruppe. Diese historische Entwicklung ist eine der mittelbaren Ursachen für ethnische Konflikte in beispielsweise Ruanda, der Demokratischen Republik Kongo und Burundi.

Der Konflikt zwischen Hutu und Tutsi führte 1994 zum Völkermord in Ruanda einschließlich des Massakers von Nyarubuye.

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HIER FOLGT EINE KLEINE AUSWAHL VON HABEs AFRIKA-Artikeln und besonders die über Ruanda-Burundi

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Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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