My Child is about to die of Hunger

Liebe Mitlesende, liebe KollegINNen

helft mit, Remas Kind vor dem Hungertod zu retten und sie selbst vor dem Suizid

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Nahaufnahme

ich weiß, dass täglich 40.000 Kinder in der sogenannten 3. Welt verhungern, ich weiß auch, dass Aktionen der Sea Watch, des Sea-Eye, der KMII usw. mehr Menschen retten als  Einzelaktionen. Ich weiß auch , dass Anti-Kriegs-Aktionen  Fluchtursachen reduzieren … wir müssen aber beides machen ….

 

https://www.facebook.com/notes/sea-eye/sch%

C3%A4m-dich-europa/1172964639476098/

Petition: https://rettung-ist-kein-verbrechen.de/#unterzeichnen

 

Die letzten Nachrichten von Rema, vermutlich aus dem Grenzgebiet Ruanda-Uganda,  via FB-Messenger waren:

“I am sick but the child is not bad”, das war Samstagmorgen. Heute , Sonnntag abend kam diese Nachricht:

“i dont know how to tell u this but please help me and my child we dont have food or money and am really badly of i dont know how or if u can understand the situation which i am in but at least please help my child becaus am really seeing hes about to die of hunger”

 

Rema und ihr Kind , das sind vielleicht nicht Mal 0,2 Millionenstel der in der Region vom Hungertod Bedrohten.

Aber Rema ist meine Schülerin, eines meiner “Lamboy-Kids” und es ist meine Pflicht, ihr zu helfen und deshalb bitte ich euch mir dabei zu helfen.

Spendet auf mein Konto bei der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen eG.  unter dem Kennwort „RemaReturn“. BIC: GENODEF1LRS  /// IBAN: DE66 5066 1639 0001 1400 86

 

Politisch/künstlerisch sinn(en)voller wäre es, mich zu “Büchnerei”-Lesungen, Erzählungen, Austellungen, Konzerten, Seminaren, Münzenberg-Projekt-Werkstätten einzuladen. Ihr könnt/Sie können mich gern haben :-O))) und das für relativ wenig Gage pro Abend, Matinée oder auch ganztags, mehrtägig bis ganzwöchig. Programme schicke ich auf Anfrage. Zur Zeit mache ich eines mit dem Titel: “Wie kann man Frieden kriegen?” und ein Weiteres mit dem Arbeitstitel “an der Tafel des Abendmahles”: Komm Andrea, sei Du unser Gast, nimm hin was Du uns bescheret hast.  Und “Die Vaterlandslosen Gesellen singen wieder  .. zart-bitter-böse Lieder”  mit dem blinden Akkordeonspieler und Bariton Philipp Hoffmann, dem Gitarristen und Bariton Kolja David und mir,

Mindestens meine Gagen-Anteile gehen dann an Rema und ihr Kind nach Uganda

 

—–Ursprüngliche Nachricht—–

Von: Sf-hanau [mailto:sf-hanau-bounces@lists.antira.info] Im Auftrag von HaBEbuechnerei

Gesendet: Freitag, 4. August 2017 17:57 An: sf-hanau@lists.antira.info

Betreff: Re: [Sf-hanau] Hanauer Schülerin droht der Hungertod im Süd-Sudan

trotzdem dieser Hilferuf mit zwei Monaten Verspätung über den SF-verteiler lief hat Rema bisher überlebt. Sie hat es sogar vom Süd-Sudan mit ihrem Baby bis nach Uganda geschafft. Dort versucht sie jetzt ID-Papiere und ein Visum zu erhalten. Das wird für sie sehr schwierig.  Sie hatte hier in Hanau lediglich eine Duldung.  Sie aus Uganda nach Hanau zurückzuholen wird sehr kompliziert und schwierig bis nahezu unmöglich, weil sie eingeladen werden müsste, jemand sich zur Übernahme aller Kosten, Versícherungen usw. bereit erklären müsste und dann bekommt sie eventuell für 3 Monate eine Besuchserlaubnis  … oder so ähnlich … und danach ? ihr wisst es wahrscheinlich besser als ich.

Der Hilferuf gilt nach wie vor. Zur zeit ist Rema krank, aber  -wie sie mir über FB-Messenger schreibt – das Baby ist gesund.  Manchmal gibt es im Schlechten auch was Gutes. Und im Falschen was Richtiges.

 

Gruß  HaBE

 

—–Ursprüngliche Nachricht—–

Von: Sf-hanau [mailto:sf-hanau-bounces@lists.antira.info] Im Auftrag von marion@antira.info  Gesendet: Freitag, 4. August 2017 08:22  An: sf-hanau@lists.antira.info

Betreff: Re: [Sf-hanau] Hanauer Schülerin droht der Hungertod im Süd-Sudan

Lieber Hartmut, liebe alle, diese Email war hängengeblieben und so schicke ich sie jetzt nochmal.  Herzliche Grüße, marion

 

Am 08.06.2017 um 12:29 schrieb HaBEbuechnerei:

Hanauer Schülerin droht der Hungertod im Süd-Sudan

Veröffentlicht am 8. Juni 2017 http://www.barth-engelbart.de/?p=198388  von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?author=2   http://www.barth-engelbart.de /?p=198388

Wer kann ihr und ihrem Kind helfen?  Rema kam als 7-Jährige mit ihrer Großmutter in ein Hanauer  Flüchtlingsheim und in die Gebeschus-Grundschule, sagte kein Wort, war schwer traumatisiert und brauchte über ein Jahr bis zum ersten Lächeln, Lachen, Singen …  auf diesem Video ist sie  zu sehen, und zuhören:

https://vimeo.com/41729958

 

Rema singt SOLO zwei ugandische Kinderlieder bei einem großen Konzert der „Lamboy-Kids“ in der Frankfurter Musikhochschule, das der Hessische Rundfunk später sendet.

 

Warum und wie Rema nach dem Abschluss der 10. Klasse der Hanauer Hessen-Homburg-Schule zurück nach Afrika gehen musste? Um diese Frage zu beantworten, muss ich erst erklären, warum sie mit ihrer Großmutter aus dem Grenzgebiet zwischen Uganda und Ruanda-Burundi aus dem ehemaligen „Deutsch-Ost-Afrika“ nach Deutschland geflohen war.

 

In Folge der kolonial-rassistischen Erfindung zweier Rassen, der Hutu  und Tutsi (die lediglich soziale Schichten in der Region waren) durch deutsch Kolonialbeamte und Missionare, in Folge der Verwendung der bessergestellten Tutsi als Kalfaktoren, Sklaventreiber, Hilfspolizisten und Scharfrichter gegen die Hutu kam es schon vor und dann nach der Unabhängigkeit zu Rache-Akten, zu Gegen-Aktionen. Diese Konflikte wurden vor allem von außen immer wieder angeheizt, die ganzeRegion destabilisiert.

 

Bei diesen bewaffneten Konflikten wurde Remas Familie ermordet. Nur sie blieb am Leben. Sie wurde von ihrer Großmutter aufgenommen, die mit ihr dann die Region verlassen musste. Die alten kolonialen Verbindungen und die Reste deutscher Sprachkenntnisse der Großmutter konnten die beiden zur Flucht nach Deutschland nutzen.

 

Rema, so erzählt sie, musste während der Schule und erst recht nach dem Abschluss der Hessen-Homburg die Großmutter und deren Söhne miternähren, ging arbeiten, flüchtete in eine flüchtige Beziehung, wurdeschwanger.

Jetzt wurde sie von der Großmutter (im Streit) zur Beschaffung von Papieren zurück nach Afrika geschickt.  Im Süd-Sudan kriegt sie ihr Kind und bleibt dort hängen. Hier herrscht auch von außen angeheizter „Bürgerkrieg“, die meisten Menschen sind immer auf der Binnenflucht, es herrscht Hungersnot, Trinkwassermangel.

 

Rema will mit ihrem Kind dort weg, zunächst nach Uganda, weil sie hofft, dort Rückreise-Papiere zu erhalten.

 

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