Über 100 Jahre Radsport in Mittel-Gründau / Geschichte des Sports im Gründautal

Geschichte der Arbeiter-SOLIDARITÄTS-Radsportvereine ab 1886, des Fußballvereins Blau-Weiß von 1920, Geschichte der Verfolgung der Arbeitersportler durch die Nazis. Entstehung der Sport und Kulturgemeinschaft SKG Mittel-Gründau ab 1945.

Ohne bisher das Archiv der SKG durchgearbeitet zu haben, kann über die Sportgeschichte Mittel-Gründaus und des Gründautales das Folgende als gesichert gelten.

Die Artikel und Bilder stammen aus Privatarchiven, Festschriften verschiedener Ortsteile, zwei von Erwin Rückriegel herausgegebenen Bildbänden mit FotoRepros aus Privatbeständen und aus dem Pressearchiv der Mittel-Gründauer Bürgermeisterei (bis 1964 noch in der Alten Schule und dann im Feuerwehrhaus).

Zur Schule, zum Feuerwehrhaus, zum Volkshaus, der Kultur-und Sporthalle, dem geplanten Schwimmbad, zum Sportlerheim und zum von 1971 bis 1973 bestehenden “Büdinger Stadtteil Mittel-Gründau” folgen später weitere Artikel. Das Material dazu liegt aber bereits beim Erzählabend des Historisch-Demokratischen Vereins von 1848 am 8.9. vor und kann dort besprochen werden. Die Fertigstellung und Einweihung der Halle erfolgte erst nach der Abwahl Friedrich Meiningers am 17.11.1956, als der Gemeinderat in der noch nicht fertigen Halle tagte und den bisherigen ersten Beigeordneten Wilhelm Pfannmüller mit 6:3 Stimmen zum Bürgermeister wählte. Die Heizung war noch nicht eingebaut, es fehlte noch der Boden usw… Die Feierlichkeiten zur Einweihung dürften erst im Frühjahr 1957 stattgefunden haben. Das Archiv des Kreisanzeigers Büdingen wird es erweisen. In den Gemeinderatsprotokollen sind bis 1957 keine Beschlüsse zur Einweihungsfeier protokolliert.

Von Beginn des 20. Jahrhunderts an war die Sportbewegung im Gründautal, besonders in Mittel-Gründau gespalten. Der 1920 gegründete Mittel-Gründauer Fußballverein Blau-Weiß, war sozialdemokratisch orientiert und spielte im Deutschen Fußball Bund DFB. Der schon vor dem ersten Weltkrieg gegründete Arbeiter-Radsportverein SOLIDARITÄT war mehr sozialistisch-kommunistisch orientiert, betrieb verschiedene Rad- und Rollsport- sowie Motorsportarten und ergänzte das 1929 neben dem Radball um eine eigene Fußballmannschaft, die ähnlich stark war wie die konkurrierende von Blau-Weiß.

Die SOLIDARITÄTS-Fußballmannschaft spielte nicht im DFB sondern im SOLIDARITÄTSVERBAND. Ob und wann es im Ort gelegentliche Lokal-Derby-Freundschaftsspiele gegeben hat muss erst im Archiv des Büdinger Kreisanzeigers recherchiert werden. Der DFB wurde zunehmend von Nazi-Größen kontrolliert und schloss Ende März 1933 „alle Juden und Marxisten“ aus dem DFB aus.

 

Wilhelm Pfannmüller spielte im Strafbataillon 999 in den Einsatzpausen Fußball

Pokalüberreichung in Altwiedermus 1948 an den Spielführer der SKG

Bau des Sportplatzes/Fußballplatzes 1954: Wochenendeinsatz der Vereinsmitglieder unter der Anleitung von Wilhelm Pfannmüller (der auf dem unteren Bild mit dunkler Arbeitskleidung und Schippe zwischen dem 5. und 6. Lindenbaum von links gezählt)

Bis Anfang der 50er hatte die SKG noch keinen eigenen Fußballplatz. Wie in den 20ern und Anfangs30ern spielten die Mittel-Gründauer auf  abgeernteten Äckern und Wiesen. Die Fußballtore wurden mit Bohnenstangen und Kordel improvisiert. Man musste immer auf der Hut sein und beim Herannahen der Bauern und/oder des Pächters der Isenburg-Büdingen’schen Domäne, des fürstlichen Hofgutes die Flucht ergreifen, denn dire kamen dann oft mit Unterstützung der Staatsgewalt: Feldschütz und das Büdinger K.u.K.-Kommando, die pickelhäubigen Polizisten

Deutsche oder Hessische Motocrossmeisterschaften Juni 1958 am Kolbenstein. Organisiert vom (Solidaritäts).-MotorSportClub Neu-Isenburg unter der Schirmherrschft von Bürgermeister Pfannmüller

          

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Fu%C3%9Fball-Bund#Von_der_Gr.C3.BCndung_1900_bis_1933

„Kurz nach der Machtergreifung Hitlers führte Josef Klein am 6. Juni 1933 den Hitlergruß im WSV ein und erklärte diesen am 7. August 1933 für verbindlich im gesamten DFB. Was mit den Spielern passierte, die dies missachteten, verdeutlicht der Fall des Walter Pahl (VfB Dobberzin, Kreis Finowtal), der wegen Verweigerung des Grußes aus dem DFB ausgeschlossen und damit für den deutschen Fußball gesperrt wurde.“

Die Nazis konnten die Zersplitterung der Arbeitersportbewegung nutzen und verboten 1933 sowohl den Blau-Weiß als auch den SOLIDARITÄTS-Sportverein. Mit Spielverbot belegt, aus Arbeitsstellen entlassen, in Arbeitslagern (MUNA oder Herrnhaag), bei Zwangsarbeit in den Steinbrüchen der Hermann-Göring-Werke, in Nazi-Gefängnissen, GESTAPO-Folterkellern und KZs haben in Mittel-Gründauer Sozialdemokraten und Kommunisten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und die Überlebenden haben nach 1945 die getrennten Vereine zusammengeführt .

1946 wurde die Sport- und Kulturgemeinschaft, die SKG Mittel-Gründau unter Mitwirkung des Arbeitergesangsvereins „Eintracht“ gegründet.  Das gelang nur durch eine List Wilhelm Pfannmüllers, der wusste, dass die US-Militärregierung keine Sportvereine zuließ sondern nur Kulturvereine, die zur Entnazifizierung und demokratischen Umerziehung beitragen sollten. Er konnte den Gesangsverein „Eintracht“ dafür gewinnen, die SKG mit einer vorübergehenden Mitgliedschaft mitzugründen und so den Amerikanern die Kultur in der SKG vorzuführen.

 

Was von der KULTUR bei der SKG  dann nach dem vereinbarten späteren Wiederaustritt der „Eintracht“ übrig geblieben ist, das ist die „N8-schicht“ – ansonsten blieb nur der Sport und da hauptsächlich Fußball.

Es wäre natürlich denkbar sowohl den Kulturbereich der SKG auszubauen, als auch die Radsport-Tradition in der SKG wieder aufleben zu lassen. Dafür die alten Fehler zu wiederholen und einen Extra Solidaritäts-Radsport-Verein wiederzugründen, wäre sicher nicht im Sinne Wilhelm Pfannmüllers.

Gründung des „Arbeiter-Radfahrerbund Solidarität“

Postkarte des Arbeiter-Radfahrer-Bundes Solidarität aus dem Jahre 1906

Der RKB wurde 1896 als „Arbeiter-Radfahrerbund Solidarität“ in Offenbach am Main gegründet. Ein erster Gründungsakt 1893 in Leipzig war trotz der Aufhebung des Sozialistengesetzes noch verboten worden. Die Bundesgeschäftsstelle war zunächst in Chemnitz angesiedelt, 1907 verlegte der Verein seinen Hauptsitz nach Offenbach am Main. In der Weimarer Republik war der ARB mit mehreren hunderttausend Mitgliedern der größte Radsportverband der Welt. Der Name Solidarität sollte bereits ausdrücken, dass sich dieser Bund als Teil der Arbeiterbewegung verstand und versteht. Neben den sportlichen Aktivitäten des Bundes sollten stets auch das „Miteinander und Füreinander einstehen“ Basis des Vereinslebens sein.

Die Industrialisierung gegen Ende der Kaiserzeit und die zeitgleich stattfindende Organisation der Arbeiterschaft in Arbeitervereinen führte vor dem Ersten Weltkrieg zu einem ersten Höhepunkt in den Mitgliederzahlen. Die durch den Krieg bedingten Einbrüche im Mitgliederbestand und das faktische Ende des Vereinslebens wurden schnell überwunden. In der Weimarer Republik entfaltete sich die „Solidarität“ zu ihrer größten Blüte.

Geschichte des Sportverbandes Solidarität

Im Mai 1896 beschlossen 18 Delegierte von Radfahr-Vereinen aus zwölf Städten auf dem 4. Kongress der Arbeiter-Radfahrer in Offenbach, sich zum Arbeiter-Radfahrerbund „Solidarität“ zusammenzuschließen. Schon drei Jahre zuvor in Leipzig wollten Arbeiter-Radfahrer, meistens Sozialdemokraten, einen Zentralverband mit einem explizit politischen Programm gründen. Der Bund wurde verboten, obwohl die Sozialistengesetze (1878 bis 1890) nicht mehr galten. Bei der Gründung in Offenbach hatte man das Programm weitgehend entpolitisiert. Mit dem Namen Arbeiter-Radfahrerbund „Solidarität“ jedoch dokumentierte der Verein die Zugehörigkeit zur Arbeiterbewegung. Als die roten Husaren des Klassenkampfes machten die Arbeiter-Radler politische Geschichte.

Arbeitersportbewegung

Die Verbandsgründung im 19. Jahrhundert hatte natürlich auch sportliche Gründe im Zusammenhang der Arbeitersportbewegung. Arbeiter konnten sich endlich Fahrräder leisten – wenn auch nur gebrauchte oder sehr einfach ausgestattete. Die Arbeiter-Radler wollten – wie ihre bürgerlichen Sportgenossen – im Verein radeln. Die bürgerlichen Vereine aber, überwiegend konservativ, nationalistisch und/oder militaristisch, kamen für Arbeiter nicht in Frage oder nahmen keine Arbeiter auf. Darüber hinaus hatte die Arbeiterbewegung ein anderes, nicht unbestrittenes, Sportverständnis: Körperkultur, Körperbeherrschung und gemeinschaftliches Erleben zählten und nicht Rekorde oder bezahlter Leistungssport. Statt Radrennen gab es Wettbewerbe im Langsamfahren; der Verband pflegte Radtouristik, Kunstradfahren und andere Saalradsportarten, und diese stehen auch heute noch im Vordergrund der sportlichen Aktivitäten. Sie unterschieden sich hieran aber auch von der kommunistischen Rote Sport Internationale, die den Wettkampfsport (auch im Radrennsport) pflegte, weil man über die Zuschauer (und nicht nur über die Teilnehmer) Klassenbewusstsein entwickeln und verfestigen wollte.[1] In den 1920er Jahren boomte die „Solidarität“. Der Verband besaß eine eigene Fahrradfabrik, eigene Läden und ein ausgebautes soziales Sicherungssystem mit Unfall-, Haftpflicht-, Raddiebstahls- und Rechtsschutzversicherung. Je nach Dauer der Mitgliedschaft erhielten die Hinterbliebenen sogar im Sterbefall eine Unterstützung.

An der Organisation der Frankfurter Arbeiterolympiade vom 24. bis 28. Juli 1925 hatte der Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität, mit über 300.000 Mitgliedern der größte Arbeitersportverein der Weimarer Republik war, wesentlichen Anteli. Am Bau des für die Arbeiterolympiade (400.000 Teilnehmer, über 500.000 Besucher) geplanten Waldstadions nahm Wilhelm Pfannmüller schon als Bauarbeiter einer Frankfurter Baufiorma teil. Das war auch die zeit, in der er in den Betriebsrat gewählt wurde.[2]

 

Gründung der Fahrradfabrik Frischauf

1912 gründete der Arbeiter-Radfahrerbund Solidarität in Offenbach die genossenschaftlich organisierte Fahrradfabrik Frischauf.

SPD und die Arbeiter-Radfahrer

Dennoch war das Verhältnis zwischen SPD und der „Solidarität“ nicht spannungsfrei. Die SPD warf den Arbeiter-Radfahrvereinen vor, sie lenkten durch Sport und Vergnügungen von der politischen Arbeit ab. Sie seien auch keine richtigen Arbeiter, weil sie sich Räder leisten konnten. Selbst beim Wiederaufbau des Verbandes nach dem Zweiten Weltkrieg boten Gewerkschaften und SPD keinerlei Unterstützung.

Verbot und Wiederaufbau

Die gesamte Arbeiterbewegung war nicht stark genug, um dem Nationalsozialismus zu trotzen. Die Aufspaltung in sozialdemokratische, sozialistische, kommunistische Flügel tat dabei ein Übriges. Diese Aufspaltung zog sich bis in die Sportvereine, in die Arbeitersportbewegung. So gründete der kommunistisch orientierte Mittel-Gründauer Arbeiterradsportverein SOLIDARITÄT in Konkurrenz zum sozialdemokratisch orientierten Mittel-Gründauer Fußballverein Blau-Weiß um 1929 eine eigene Fußballmannschft, die dann  Im Mai 1933 wurde die „Solidarität“ verboten. Dem nationalsozialistischen „Deutschen Radfahrer-Verband“ schloss sich die „Solidarität“ nicht an, anders als die Funktionäre und Mitglieder des „Bund Deutscher Radfahrer“, die zu einem beträchtlichen Teil in den Einheitsverband eintraten. Die Nazis beschlagnahmten das Eigentum der „Solidarität“. Sie enteigneten das Bundeshaus mit dem Fahrradhaus „Frischauf“, einer Fahrradfabrik mit einer Jahresproduktion von bis zu 20.000 Rädern und Verkaufsfilialen in vielen Städten, und entließen die Mitarbeiter. Nicht wenige Mitglieder der „Solidarität“ wurden als engagierte Sozialisten und Kommunisten Opfer des NS-Regimes oder schlossen sich Widerstandsgruppen an.

Nach dem Verbot durch die Nationalsozialisten und dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verband im April 1949 (wenn auch nur für Westdeutschland) wiedergegründet.

Zum RKB gehört seit 1954 die Solidaritätsjugend Deutschlands im RKB (kurz: Solijugend oder Soli) als eigenständige Jugendorganisation. Heute hat die Solijugend rund 30.000 Mitglieder.

1963 wurde das Wort „Arbeiter“ aus dem Namen gestrichen. Bis Anfang der 1960er-Jahre gelang es dem Bund wieder, einen erheblichen Mitgliederbestand aufzubauen. Dann führten organisatorische und rechtliche Streitigkeiten mit dem DSB (Deutscher Sportbund) und dem BDR (Bund Deutscher Radfahrer) zu einem deutlichen Mitgliederschwund. Der DSB sperrte sich gegen eine Aufnahme des RKB Solidarität. Auch die Beziehungen zum Fachverband BDR gestalteten sich zunehmend schwierig. Zwar gab es seit 1958 eine Arbeitsgemeinschaft, die den Mitgliedern beider Verbände die Teilnahme an gemeinsamen Wettkämpfen ermöglichen sollte, jedoch blieben die Mitglieder der „Solidarität“ von der Teilnahme in einigen Disziplinen, vor allem im wichtigen Straßenrennsport, ausgeschlossen.

Solidarität und Bund Deutscher Radfahrer

Die Rolle von Funktionären und Mitgliedern des „Bundes Deutscher Radfahrer“ (BDR) wird vom Rad- und Kraftfahrerbund „Solidarität“ als nicht sehr rühmlich angesehen: Sie bekämpften die „Solidarität“ im Dritten Reich und behinderten den Wiederaufbau des Verbandes. Dabei ging es vor allem auch um Rückgabe des Eigentums und um Entschädigungen. Der BDR wurde 1948 wiedergegründet, der Arbeiter-Radfahrerbund „Solidarität“ – seit 1928 hieß er Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität (ARKB) – ein Jahr später.

Erst 1977, nach einem Bundesgerichtshofsurteil, gelang es der „Solidarität“, in den Deutschen Sportbund aufgenommen zu werden.[3] Dort verteidigte der BDR als Spitzenverband des Radsports sein Monopol. Noch in den 50er Jahren hatte der ARKB mehr Mitglieder als der BDR. Die verweigerte Mitgliedschaft im Deutschen Sportbund kam einem Verbot der Wettbewerbsteilnahme für die Solidaritätsfahrer gleich, daher wanderten viele Mitglieder in den BDR ab.

Die Solidarität heute

Der Rad- und Kraftfahrerbund „Solidarität“ hat seine regionalen Schwerpunkte in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Trotz der Versuche durch Jugendarbeit und die Aufnahme neuer Sportarten die Vereine zu reaktivieren, bleibt die „Solidarität“ marginal. Allein Kunstradfahren, Radball und Rollsport sind in der Öffentlichkeit bekannte Disziplinen.

 

Am 15. November 2015 beschlossen die Delegierten die Umbenennung des Verbandes in RKB „Solidarität“ Deutschland 1896 e. V. Die Umbenennung soll eine Assoziation mit den anderen Sportarten wie etwa Rollkunstlauf erleichtern.

Zusammenschluss

1990 erfolgte die Vereinigung des RKBS (DDR) mit dem RKBS (BRD) zum Rad- und Kraftfahrerbund „Solidarität“ Deutschland 1896 e. V.

Der RKB ist Mitglied in der „Confédération Sportive Internationale du Travail“ (CSIT), dem internationalen Verband des Arbeitersports, im DOSB als „Verband mit besonderen Aufgaben“, und im DMV, dem Deutschen Motorsportverband.

Der Sitz des Verbands ist Offenbach am Main. Hier befindet sich auch die Bundesgeschäftsstelle und die Jugendbildungsstätte des Verbandes, der etwa 40.000 Mitglieder (Stand 2012) hat.

 

 

  • 1896: als „Arbeiter- und Radfahrerbund Solidarität“ gegründet, betreibt aber noch vor dem Ersten Weltkrieg auch Motorsport (zunächst mit Motorrädern), was der Auslöser für die spätere Umbenennung war.
  • 1912: 150.000 Mitglieder
  • 1923: 200.000 Mitglieder
  • 1932: Größter Radsportverband der Welt; 400.000 Mitglieder
  • 1933: Zwangsauflösung und Beschlagnahmung des Vermögens (u.a. eine Fahrradfabrik)
  • ab 1945: Neugründung einzelner Ortsvereine
  • 1948: Neugründung des Bundes
  • 1952: Wieder 50.000 Mitglieder
  • 1954: Gründung der Solidaritätsjugend Deutschlands, der eigenständigen Jugendorganisation des RKB
  • 1955: Aufnahme in den DSB und BDR beantragt
  • 1958: Arbeitsgemeinschaft mit dem BDR zur Durchführung gemeinsamer Wettkämpfe
  • 1961: Erstmals gemeinsame Meisterschaft mit dem BDR im Hallenradsport
  • 1962: Arbeitsgemeinschaft wird durch den BDR gekündigt
  • 1964: Umbenennung in Rad- und Kraftfahrerbund „Solidarität“ Deutschland 1896
  • 1977: Nach Beschluss des Bundesgerichtshofs wird der RKB in den DSB aufgenommen
  • 1990: Vereinigung des RKBS (DDR) mit den RKBS (BRD)
  • 1996: 100-Jahr-Feier des RKB Solidarität
  • 2004: 50-Jahr-Feier der Solidaritätsjugend Deutschlands im RKB.
  • 2015: Umbenennung in RKB „Solidarität“ Deutschland 1896 e. V.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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