Das Böse züchten, um die Welt davon zu befreien? HaBE-Libyen-Artikel weggeGOOGELt

Der über 30-jährige Krieg gegen Libyen & Terroristen-Schulung in Deutschland

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1986, der Fußball-Weltmeisterschafts-Rummel übertönt alles. In solchen Jubel-Jahren werden Kriege besonders gerne ausgebrochen. Welche WM war denn 1999 ?  Und welche 2011?

Während der Atlantik-Brücken-Liebling Daniel Cohn-Bendit es 1999 nicht bei seiner führenden Beihilfe-Rolle beim Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien beließ und zur ungehinderten Vernichtung Libyens als  “EURO-fighter” 2011 eine Flugverbotszone forderte, hat seine Vorgängerin im Europa-Parlament, Brigitte Heinrich, den Überfall der USA auf Libyen 1986 in einem Artikel in der Neuen Hanauer Zeitung (nhz) scharf angegriffen. Spätestens seit ihrer Recherchen über die NATO-gelenkte Türkei stand Brigitte Heinrich im Zielfeuer westlicher Dienste .

 

Mitlesende Deutsch-& Erdkundelehrer haben mich bei einer Open-Air-Widerstandsschreibung in Aachen auf einen Rechtschreibfehler aufmerksam gemacht Libyen muss es heißen, aber Sarkotzy habe ich extra so geschrieben.

Dass Wikipedia  seine Schmutzkübel über der 1987 im Alter von nur 46 Jahren in Frankfurt gestorbenen Journalistin Brigitte Heinrich entleert, spricht nicht gegen sondern für sie.

Kennengelernt habe ich Brigitte Heinrich, als ich in Frankfurt am Main durch Vermittlung Rudi Dutschkes 1968 Büroleiter des Sozialistischen Deutsches Studentenbundes wurde – in der Zeit, in der die Brüder KD. und Frank Wolf Bundesvorsitzende waren.

Ihr viel zu früher Tod ist neben den Auswirkungen ihres unermüdlichen politischen Einsatzes auch auf die Folgen ihrer Haftzeiten zurückzuführen. Über die Aktion “Winterreise” und ihre Behandlung in deutschen Gefängnissen hat sie 1978 ein Tagebuch veröffentlicht:

Diario dal carcere 1975: operazione “Winterreise” e persecuzione degli intellettuali nella Germania federale oggi;  La Pietra, 1978 – 208 Seiten

Unterstützt hat sie in der Libyen-Solidaritätsarbeit Renate Eisel, Professorin für Politik und Geschichte an der Ruhr-Universität und an der Universität Tripolis, mit Vortragsreisen zur “Grünen Revolution” in Libyen. Die nhz konnte Renate Eisel 1986 nach dem Artikel Brigitte Heinrichs für einen solchen Vortrag im Hanauer DGB-Haus gewinnen.

Renate Eisel hat die Angriffe der NATO auf Libyen in Tripolis miterlebt und sich geweigert, sich von der Bundesluftwaffe ausfliegen zu lassen: “Mein Platz ist an der Seite meiner Schülerinnen!”, hat sie mir am Telefon gesagt, als die Verbindungen noch nicht gekappt waren.  Einige Tage zuvor hatte sie noch ihre Unterstützung für meinen Buch-Plan zugesagt, mit dem ich zusammen mit Noam Chomsky, Jean Ziegler  und Alfred Grosser versuchen wollte, den US-Angriff noch zu verhindern, wenigstens zu verzögern. Die Bombenangriffe sind uns zuvor- und das Buch ist nicht mehr zustande-gekommen.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=21259

https://www.waz.de/staedte/bochum/professorin-aus-bochum-bleibt-trotz-bombenangriffen-in-libyen-id4456615.html

Autor: Hartmut Barth-Engelbart
Autor von barth-engelbart.de

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