HaBE meinem Freund Ernesto Cardenal nachgesendet

für sein Gipfeltreffen mit dem anderen Ernesto, Dietmar Schönherr und Vivi Bach. Ob sie sich unter uns oder über uns treffen, das hat er mir nicht mehr mitgeteilt. Dass Ernesto, Dietmar und ich zusammen Nicaragua vor einigen Katastrophen schützen konnten und wie wir es konnten, ist ein fast unglaublicher Politthriller. In diesem Nachruf ist diese Geschichte dokumentiert, die in der Nähe von Hanau und in der Wüste Nevada beginnt, die Beihilfe des hessischen Wirtschaftsministers Lothar Klemm und der Frankfurter Rundschau belegt. Dank des couragierten Eingreifens des HR-Redakteurs Herbert Stelz und des damaligen stellvertretenden Landrates des Main-Kinzig-Kreises, Erich Pipa, kann auch die Region Mittel- & Osthessen vor den militärischen & geheimdienstlichen Verbrechern & Verbrechen geschützt werden (zumindest für eine längere Frist). (Um diese Geschichte zu lesen muss man nach Ernestos Wuppertal-Gedicht die vielen Leerzeilen überspringen!!!)

Ernesto Cardenal zur Ehrendoktorwürde der Universität Wuppertal

Bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal an den  Revolutionär, Dichter und ehemaligen Kulturminister von Nicaragua, Ernesto Cardenal,

am 4. März 2017 haben zwei seiner Freunde leider nur noch aus dem Jenseits teilnehmen können, die mit der Gründung des “Casa de los tres Mundos” in Granada/Nicaragua gemeinsam mit ihm einen der produktivsten Orte für den kulturellen Austausch zwischen Nicaragua und (nicht nur) Deutschland geschaffen haben: Vivi Bach (Vivienne Bak) und Dietmar Schönherr,

der für Ernesto Cardenal „so etwas wie [ein] Bruder“ war. Ernesto schrieb in seinem Nachruf,  Dietmar Schönherrs „Bescheidenheit sei so groß wie sein Werk“ gewesen. Er habe sich „aus Liebe“ für Nicaragua eingesetzt. Schönherrs Haus der drei Welten sei eine für ganz Mittelamerika wichtige „kulturelle Großtat“, die an ein Wunder grenze. Ein Wunder, das Ernesto Cardenal mitgeschaffen hat wie auch die gleichnamige Stiftung.

Casa de los Tres Mundos in Nicaragua

Filmclips
Verleihung der Ehrendoktorwürde an Ernesto Cardenal
Von Arbeiterfotografie (Quelle: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23620

https://youtu.be/aWtbBGCalr0aWtbBGCalr0

Der Revolutionär, Dichter und ehemalige Kulturminister von Nicaragua, Ernesto Cardenal, hat am 4. März 2017 die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal erhalten. Die Fakultät würdigt Cardenals Beitrag zur Weltliteratur und sein Engagement für den kulturellen Austausch zwischen Nicaragua und Deutschland. Ernesto Cardenal dankte mit seinem Wuppertal-Gedicht:

  • In Wuppertal, der Stadt von Engels
  • wünscht Dieter Rosenkranz, Millionär wie Engels
  • und Besitzer von Textilfabriken in mehreren Ländern,
  • den Sozialismus herbei. Er will seine Fabriken loswerden.
  • Geld interessiert ihn nicht.
  • Er holt linke Leute in seine Fabriken
  • damit sie Kritik üben
  • und ihm sagen, was er noch besser machen kann für die Arbeiter.
  • Beim Abendessen in seiner Wohnung voller Gemälde
  • erzählt er mir von seinem Besuch beim Dalai Lama.
  • Meditation und Revolution
  • das sind seine Interessen.
  • Und als ich in einem Saal in Wuppertal sprach
  • unterbrach mich schimpfend ein alter bärtiger
  • Nazi (ein Irrer, erklärte man mir).
  • Zwei Brüder, Nachkommen von Engels,
  • achtzigjährig, evangelische Pfarrer
  • und wichtige Theologen alle beide.
  • Moselwein lieblich wie Limonade
  • kalt und golden, Pfirsichkuchen.
  • Hinter den Fenstern: die alten, steilen Dächer von Wuppertal
  • im Herbstnachmittag, und der Park.
  • Engels’ Großvater, ein Kaufmann, ging Pleite
  • zur Zeit Napoleons
  • und zeigte seinen Arbeitern die Rechnungsbücher
  • damit sie sähen, dass er sie nicht betrog.
  • Einmal stahl ihm ein Arbeiter Kohlen,
  • da brachte er ihm eine Karre Kohlen ins Haus.
  • Friedrichs Vater hatte an die 50 Häuser.
  • Und es gibt ein Gedicht von Engels
  • geschrieben kurz vor seiner Konfirmation,
  • in dem es heißt: »Christus, wie sehr ich dich liebe«.
  • Doch dann sah er die Ausbeutung der Arbeiter
  • und kehrte dem Christentum den Rücken.
  • Marx wählte freiwillig die Armut
  • aus Liebe zu den Armen. Und litt Verfolgung.
  • Engels genauso.
  • »Ich hoffe, ihm im Himmel zu begegnen«,
  • sagt der ältere der beiden
  • in seinem Rollstuhl, eine Hand ist lahm.
  • Und als ich vom Leben nach dem Tode sprach,
  • an das ich glaube,
  • verbarg seine Frau
  • die Tränen.

(in “Deutschlandreise 1973”, veröffentlicht in deutsch in: Ernesto Cardenal, Aus Sternen geboren, Das Poetische Werk I, Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2012)

Siehe auch:

Verleihung der Ehrendoktorwürde der Uni Wuppertal an Ernesto Cardenal
„Türme Gottes! Dichter!“
Laudatio von Ottmar Ette in NRhZ 603 vom 08.03.2017
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23614

Aus dem Buch von der Liebe
Leidenschaft, unendlich
Von Ernesto Cardenal
NRhZ 603 vom 08.03.2017
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23607

Clip downloaden (mit Rechtsklick – “Ziel speichern unter…”)
Wo EZBankfurts Exekutive den nuklearen Winter überleben sollte:
Was haben Neil Armstrong, Ölmilliardär Ross, die Wüste Nevada, Dietmar Schönherr, Ernesto Cardenal, Nicaraguas Regierung, Wächtersbacher Magistrat, polnischer Klerus, MKK-Landrat Pipa, Hessens Ex-Wirtschaftsminister Klemm & SPD-MdB Sperling mit dem Ilbenstädter Atombunker zu tun?Veröffentlicht am 6. September 2012 von Hartmut Barth-Engelbart

Was haben Neil Armstrong, der Ölmilliardär Ross, die Wüste Nevada, Dietmar Schönherr, Ernesto Cardenal, die regierung Nicaraguas, der polnische Klerus, der MKK-Landrat Pipa, der hessische Ex-Wirtschaftsminister Lother Klemm, der Ex SPD MdB Sperling mit dem Ilbenstädter Atombunker zu tun?

Nun so offensichtlich erst Mal eher wenig. Und außerdem war 1970 Frankfurt zwar schon Bankfurt aber eben noch nicht EZBankfurt. Auch nicht 1984, in diesem Orwellschen Jahr, in dem der im Folgenden nur angerissene zivilmilitärische reale PolitKrimi handelt.

Wie schrieb heute SPRINGERs WELT?:

“In der Hochzeit des Kalten Krieges entstand in der Wetterau ein Bunker, in der die Stadtregierung Frankfurts den Atomkrieg überleben sollte. Dafür blieben ihr ganze dreißig Tage.

Die gasdichte Drucktür sollte nach dem Atomschlag die verseuchte Außenwelt vom Schutzraum trennen: Der Bunker in Ilbenstadt (Niddatal) ist neben einem Exemplar in NRW der einzige in Deutschland verbliebene Atomschutzraum aus dem Kalten Krieg, der öffentlich zugänglich ist.  …..”

Die FR schreibt dabei noch etwas ausführlicher : “Gegen Eindringlinge, sprich die Zivilbevölkerung, wäre der abgesicherte Betonbunker mit Waffengewakt verteidigt worden…” Notstandseinsatz der Bundeswehr in Inneren …

http://www.welt.de/kultur/history/article108972247/Wo-Frankfurts-Exekutive-ueberleben-sollte.html

Wie üblich lügt die FR nicht so direkt, aber dann eben doch so, dass ein bestimmter beabsichtigter Effekt erreicht wird: unter der 36Pkt- Headline “Überleben für 30 Tage” stehts dann inhaltlich knüppel dick in 20Pkt: “Im Bunker Ilbenstadt sollte Frankfurts Stadtregierung nach einem Atombombenangriff die verseuchte Region verwalten”. Das ist so nicht Mal gelogen, nur sagt die FR nicht wer denn den Atomangriff geflogen hat: die US-Army zusammen mit der US-Airforce ließen nämlich nach Plan “Fulda-Gap”-the first battle of the next war – (das gabs auch als Kindervideospiel!! zu kaufen,, für die lieben überlebenden Kleinen unterm Weihnachtsbaum im BIOSPHERE II Appartment) den TwinTower des Doms von Fulda bombardieren und gleichzeitig alle stationären Atomsprengköpfe explodieren, um den Vormarsch der sowjetischen Panzerverbände so zu stoppen und so die redline am Rhein oder noch etwas weiter in der Grande Nation zu halten und wenn das nicht möglich sein sollte dann eben bis an die Normandie-Küste  “The Day After”!!!! ….. und dann aber nicht weiter…  Das ist ungefähr mit den FSA-NATO-Schlächtereien gegen Syrien zu vergleichen. In Libyen waren es ja nur 150.000 Kolateralschäden bisher.


http://www.fr-online.de/fotostrecken-rhein-main,1472878,17185010.html

Beim Lesen des heutigen FR-ATOM-BUNKER-Artikels fiel mir neben dieser geschickten Lügerei meine Artikelserie über die Bauprojekte des US-Tarnvereins “Europäisch-Ökologischer Verein” aus den frühen 80ern wieder ein, der zwei gigantische Projekte zum Überwintern des nuklearen Winters mitten im “Fulda-Gap” über regionale Immobilien-Makler vermarktete: Unter der obersten Führung des Öl-Milliardärs Ross und dem Astronauten Neill Armstrong. Standort sollten der “Goldgipfel” in Bad ORB und der Tafelberg über Schlüchtern werden.Die Grundstücksgeschäfte dafür besorgten die lokalen VR-Banken und die Kreissparkassen.Die FRANKFURTER RUNDSCHAU, mit den Gelnhäuser Lokalredakteuren Stefan Börneke, Grabenströer und Heininger wollte mich gleich in die Psychiatrie nach Giessen einliefern lassen ( “na ja, war nur son Scherz!” O-Ton Börneke)Dieser “Europäisch-Ökologische Verein” mit zwei hohen US-Militärs (im Rang von Staatssekretären und bei USAREUR zuständig für Errichtung und Unterhaltung aller europäischen Raketenabschussbasen) im Vorstand und dem hessischen Kleinkaufmann Phillip aus Hasselroth (der mit dem Giftmülldampfer im Schwarzen Meer vor Rumänien, den die Nigerianer zurückgewiesen hatten -der SPIEGEL berichtete und die “neue haneuer zeitung” ebenfalls) bediente sich regionaler Watschenmänner, mit guten Kontaten zu Kommunalpolitikern, hessischen Ministern und  … zu den GRÜNEN ..Nur meinem guten Kontakt zum HR und zum damaligen Vize- und heutigen Landrat des MKK, Erich Pipa war es zu verdanken, dass meine Recherchen zusammen mit Dietmar Schönherrs Unterstützung dazu führten, dass gigantische Filterstaubmengen aus der Schweiz und danach aus GesamtEuropa im MKK  NICHT zwischengelagert und zu solchen Projekten mit Nachbildung der Erdatmosphäre (wie bei BIOSPHERE I in der Wüste Nevada) verarbeitet wurden..Auch die Einrichtung einer industriellen Anlage für Brückenteile, Bahnschwellen und FertigHäuser in Nicaragua konnte so mit Hilfe von Ernesto Cardenal verhindert werden.  Warum sollte das gut gewesen sein?  Brauchte Nicaragua nicht dringend Entwicklungshilfe!? Ja schon, nur  sollten die Anlagen auf quasi “exterritorialem” Gebiet errichtet werden, die Filterstaubsäcke mussten ungeöffnet ins Land gelassen werden (aus den Dietmar Schönherr zugänglichen Vertragstexten, denn er sollte als Mittelsmann zur nicaraguanischen Regierung fungieren).. und was noch schlimmer war: die Fachleute von Dyckerhoff-Weiß in Mainz, die angeblich bei dem BIOSPHERE-Projekt beteilgt sein sollten . wie auch die BASF) erläuterten mir, dass solche Betonteile mit Beimischung von hochtoxischem und hochsalzhaltigem Filterstaub spätesten nach 4- 5 Jahren zerbröseln: Da brauchts dann keine Haitianischen Erdbeben mehr…Dass durch meine Recherchen und meine Kontakte zur polnischen Umwelt-Initiative “Brot & Rosen” sowie meine Kontakte zum polnischen Klerus  auch noch die Verseuchung der Braukohle- Mondlandschaft um Krakau mit hochkontaminiertem Klärschlamm verhindert werden konnte, ist nur ein weiterer Gruselpunkt in diesem realen Politkrimi um den ominösen zivilmilitärischen US-Verein EÖV und seine deutschen Handlanger….Der damals schon eingekaufte Magistrat  der Stadt Wächtersbach hat mich mit Ortspolizei aus der Geheimsitzung mit den Bauherren vom V.Corps of Pioneers/Ingeneers aus dem Rathaus werfen lassen, als ich den Magistrat dazu bringen wollte, den Vertrag mit diesen Herren nicht zu ratifizieren. Erst als der Hessische Rundfunk mit einer Sondersendung intervenierte, begannen im übergeordneten Landratsamt und dort dem zuständigen Baudezernenten die Alarmglocken zu läuten. Der hessische Wirtschaftsminiter Lothar Klemm wie auch die Frankfurter Rundschau propagierten jedoch noch tagelang die Dank EÖV glänzenden  HighTech-Perspektiven für diesese “Notstands-Zonenrand-Region” …Ich würde gerne verschiedene Lesungen zu diesem Komplex anbieten, weil der sich auch mit den rund 600.00  einkalkulierten zivilen “Kolateralaschäden im Umkreis von 150 Kilometer um Fulda” sowie den ebenfalls als Kanonenfutter eingesetzten Bundeswehr Wallmeister-Einheiten auseinandersetzt, die durch Sprengungen Flüchtlingsströme zu verhindern hatten. Die Sprengkammern gibt es bis heute zum Teil noch zumindest in militärisch relvanten SeitenstraßenDie Publikationen haben damals zu einer Anfrage im Bundestag geführt (SPD MdB Sperling) und zu einer bestätigenden Antwort aus der Hardthöhe und dem Aussen- sowie Innenministeruim. )(Würzbach & Wimmer)

Als Reaktion auf meine Übersetzung eines geheimen Pentagon-Papieres zum Umgang mit deutschen Politikern und Parlamenten…Die Arikelreihe erschien um die 1984 in dem Regional-Magazin “Neue Hanauer Zeitung”.  bei der der EÖV-FR-Propagandist Heininger seinerzeit sein journalistsiches Praktikum leisten wollte…Sollte ihrerseits Interesse an solchen Lesungen bestehen, bitte ich um Nachricht…

Zur Wahl in Nicaragua: nhz-Interview mit Dietmar Schönherr

Veröffentlicht am 7. November 2016 von Hartmut Barth-Engelbart

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Das Interview mit Dietmar Schönherr ist nach dem Ausgang der Wahlen in Nicaragua schon deshalb wichtig, weil Schönherr über die Machenschaften der schärfsten Gegnerin der Sandinisten und mächtigsten Medienherrscherin Nicaraguas berichtet: Violeta Barrios Torres de Chamorro besitzt die größten und einflussreichsten Printmedien Nicaraguas, v.a. “La Prensa”, die von den USA mit allen Mitteln unterstützt wird. Und “La Prensa” hat mit allen diesen Mitteln versucht, die Wahlen für die Opposition zu entscheiden, u.a. um den wachsenden Einfluss der VR China in Nicaragua zu bremsen. Die immer breiter werdende Bewegung gegen den Bau des Nicaragua-Kanals wird zunehmend auch von sogenannten NGOs, von ausländischen Sendern und mit Finanzen aus den USA, und auch aus Deutschland unterstützt und immer mehr auch gelenkt. Hier scheinen sowohl die USA als auch die EU Chancen für einen “Nicaraguanischen Frühling”, für eine weitere “Bunte Revolution”, für einen “Regime Change” zu wittern.

Und aus dem maingestreamten nordatlantischen Blätterwald hallt dementsprechend einstimmig von FAZ, FRatz bis TAZ und in den Telemedien vor ARD bis ZDF das Anklagelied gegen “das korrupte Familien-Unternehmen Nicaragua”, bis zu dem bestellten “DissidentenHilfeschrei”: Ortega sei “auf dem Weg zum zweiten Somoza.”… Hier soll wie schon bei der “Befreiung” Jugoslawiens, Iraks, Libyens oder der versuchten oder noch anhaltenden “Befreiung” des Jemen, Irans,  Venezuelas usw. von zweiten, dritten und vierten Hitlers im linksliberalen, links-christlichen, links-LINKEn, öko-linken bis wertkonservativen Sympatisanten-Sumpf von BUND bis GREEN-PEACE gefischt werden Nach dem Motto: alle an Bord der wehrhafte NATO-Demokratie-Export-Fregatten und Flugzeugträger. Die FreedoMission is possible kennt keine politischen Lager mehr: all together now: Erst als Medien-Pioniere im Presse-Dschungel oder Blätterwald, als WellenVor-Rider in the Storm und Cyber-Krieger von der Leichen & oDer Gleichen …..

come together

HaBE-Fotomontage 1991: im US-EU-Nato-Fadenkreuz der NaheOsten/ und dann weiter Südost-Asien/ Grenzregionen Russische Föderation & VR-China/ Karibik & Zentral-Latein-Amerika/ Afrika

Mit von der Partie ist dabei auch das spanische Programm der Deutschen Welle.Wer in den Gift-und Galle-Fluten des Mainstream wacker dagegenhält ist Volker Harmsdorf in der Tageszeitung “junge Welt” (siehe am Ende dieses Arikels und des HaBE-Nachrufs auf Dietmar Schöherr)

Wegen des immer noch nicht überwundenen hohen Analphabetismus in Nicaragua sind Radio und TV und “SocialMedia” bei der Beeinflussung und Initiierung von Massenbewegungen viel wichtiger als die Presse und überholen mittlerweile dabei auch die Kirche, die hauptsächlich auf der Seite konservativer Superreicher wie der Familie Chamorro steht und nur zu einem minimalen Teil von “Befreiungs-Theologen” vom Schlage Ernesto Cardenals bestimmt ist.

Bei der obigen Filterstaub-Meldung hat die Redaktion der Neuen Hanauer Zeitung zwei wichtige Aspekte aus Dietmar Schönherrs Berichten vergessen: die US-EÖV-Spezialbeton-Wunderwerke sollten Nicaragua mit strategisch wichtigen Vorprodukten versorgen: Bahnschwellen, Brücken-Teile, Fertigelemente für mehrgeschossige Wohnhäuser (Plattenbauten), Kasernen, Fabrikhallen usw… Nach Auskunft von Wissenschaftlern aus den Forschungsabteilungen bei Dyckerhoff-Weiss und Heidelberg-Zement, die angeblich bei den EÖV-Projekten beteiligt sein sollten, zerfällt der Beton durch die Beimischung von Filterstaub wegen des hohen Salz- und Schwermetallgehalts-und anderer unbestimmbarer toxischer Bestandteile binnen einer Frist von 2 bis 5 Jahren. Außerdem würden viele toxische Filterstaub-Bestandteile aus den Fertigwänden ausgasen. Die Fabriken sollten nach dem Vorbild der NAFTA-(CAFTA) Freihandelszonen in exterritorialen Arealen aufgebaut und die Filterstaubladungen ohne Kontrollen angeliefert werden. Verflucht sei, wer Böses dabei denkt, wie etwa in Filterstaubsäcken versteckte Kleinwaffen für eine neue CONTRA mit anderem Namen: z.B.- Canal-Contra, würde gut passen.

HaBEs Nachbemerkung am 8.11.: Volker Hermsdorf schreibt heute zu meiner Einschätzung passend in der jW:  “…. Nachdem Regierungsgegner mit einem Aufruf zum Wahlboykott gescheitert waren, forderten Teile der rechtskonservativen Opposition bereits vor Auszählung der Stimmen Neuwahlen. Westliche Medien verbreiten Erklärungen des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Luis Callejas und eines sich FAD nennenden »Oppositionsbündnisses«, nach denen diese das Resultat »wegen der niedrigen Wahlbeteiligung«  (HaBE: über 65%!!!)nicht anerkennen wollen. Auch die US-Botschafterin in Managua, Laura Dogu, hatte bereits Tage vor der Wahl in einem Interview der Tageszeitung La Prensa die Legitimität der künftigen Regierung vorab in Frage gestellt. Vor gut einem Monat verabschiedete das US-Repräsentantenhaus einen Gesetzesentwurf über wirtschaftliche Sanktionen gegen Nicaragua. Mit diesem »Nicaragua Investment Conditionality Act« (NICA Act) kann Washington – sobald Senat und Präsident zugestimmt haben – künftig Kredite internationaler Finanzinstitutionen an Nicaragua blockieren. Beobachter sehen darin die Vorbereitung für einen »sanften Staatsstreich«. ((der komplette jW-Artikel am Ende))

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Dietmar Schönherr HaBE ich einen Nachruf geschrieben.

Veröffentlicht am 18. Juli 2014 von Hartmut Barth-Engelbart

Ich hoffe noch heute rechtzeitig genug, bevor die Mainstream-Meute ihn ausschlachtet. Als Leichenfledderer-Beute …

Dietmar Otto Schönherr (* 17. Mai 1926 in Innsbruck, Tirol; † 18. Juli 2014 auf Ibiza)

Ich wünsche Dir, dass Du in Köpfen und Herzen der NicaraguanerINNEN Deinen schönsten Lebensabend unendlich weiter feiern kannst.

Dietmar,

es wäre

so schön gewesen

noch Mal mit Dir

im CASA zu lesen

zu singen

zu spielen

im CASA de TRES MUNDOS

dort wollten wir

Ernesto treffen

Es wäre …

Wir wollten …

Uns treffen … ?

Nein, nicht den Ché

Am Ehrenmal

In Santa Clara

auf ein Wunder warten?

Im Januar 1998 wurde gegen ihn ein Haftbefehl wegen Landfriedensbruch, Diebstahl, Sachbeschädigung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung ….

Den Ernesto Cardenal !

Noch vor dem Kanal

Mit dem die BRICS

Eine Brücke bauen

(und leider damit auch den See versauen!)

Als Ersatz für den dauend übervollen

In Panama unter Yankee-Kontrollen

Gemeinsam wollten

Nein, wollen

Wir den Rest

den uns der Moloch

Bei all seinen Kriegen

Um Höchstprofite

& Rendite-Siegen

über Berge von

holocaustischen Leichen

ohne Gleichen

noch übrig lässt

unsre Erde mit

den Unterdrückten –

ja, das wollen wir,

die total Verrückten,

gemeinsam retten

und wir haben

darauf kann ich schwören

und wetten

einen kleinen Teil

dazu beigetragen…

Das wollte ich Dir

Zum Abschied

Noch sagen

Dein HaBE

Dietmar Schönherr hat zusammen mit Ernesto Cardenal entscheidend dazu beigetragen, dass ein Coup der US-Dienste gegen Nicaragua nicht gelingen konnte.

Es ging um Filterstaub aus Mullverbrennungsanlagen, Exterritoriale Betonwerke in Nicaragua .. eine Geschichte, die ich zusammen mit Freunden in der „neuen hanauer zeitung“ 1984/85 aufdecken konnte. Dietmar hat davon gehört und mich um Unterstützung gegen diese Saboteure gebeten…. Liebe Vivi… ich hoffe, mein Ruf nach Dietmar kann Dich etwas trösten… Wie so oft bist Du vorangegangen. Schön, dass ihr euch jetzt wieder trefft. Haltet mir einen Platz frei. Früher als Kinder haben wir beim Schlittenfahren immer: “Bahn frei” geschrien. Mein Therapeut meint, das sei der Grund dafür, dass sich jetzt so viele vor den ICE werfen: Wir machen die Bahn frei…oder umgekehrt ? Aber bei den Privatisierungsverspätungen kann man sich noch nicht Mal mehr als Selbstmöder auf die Bahn verlassen. Bei Flugzeugen wirds immer besser – nur in Berlin nicht. Na ja, da herrscht ja auch der DeBeMehdorn.

Das Interview mit Dietmar in der nhz werde ich nach dem Krieg hier reinstellen …..

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Und nun die Artikel von Volker Hermsdorf aus der Tageszeitung “junge Welt”:

Titel

Volker Hermsdorf

Sandinisten schlagen Rechte

Nicaragua: Daniel Ortega gewinnt Präsidentenwahl mit ­haushoher Mehrheit. Kuba und Venezuela ­gratulieren, USA planen Sanktionen

In Nicaragua haben die Sandinisten den Vormarsch der Rechten in Lateinamerika vorerst gebremst. Nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen votierten bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am Sonntag über 70 Prozent der Wähler für den sandinistischen Amtsinhaber Daniel Ortega. Zur Vizepräsidentin wurde die bisherige Regierungssprecherin und Ehefrau Ortegas, Rosario Murillo, gewählt. Auch bei den Parlamentswahlen landete die Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN) mit 72,1 Prozent Zustimmung an der Spitze. Die größte Oppositionskraft, die Liberale Konstitutionalistische Partei (PLC), erreichte lediglich 14,2 Prozent, die nächstfolgenden drei Parteien blieben mit jeweils unter fünf Prozent ebenfalls chancenlos. In dem mittelamerikanischen Land waren am Sonntag rund vier Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen worden. Wie der Vorsitzende des Obersten Wahlrats (CSE), Roberto Rivas, am Montag vormittag (Ortszeit) mitteilte, lag die Wahlbeteiligung bei 65,8 Prozent.

Bereits nach Bekanntgabe der ersten Zwischenergebnisse feierten Tausende Anhänger der Sandinisten ihren Erfolg mit Musik und Tänzen auf den Straßen der Hauptstadt Managua und in vielen anderen Orten des Landes. »Die Nicaraguaner haben für den Frieden, die Stabilität und die Sicherheit ihrer Familien gestimmt«, erklärte Ortega jetzt. Er bezeichnete die Abstimmung als »historisch« und hob hervor, dass die Abgeordneten der Nationalversammlung nach dieser Wahl zum ersten Mal zu jeweils 50 Prozent Männer und Frauen seien. »Das ist des Lands des Patrioten und Freiheitskämpfers Augusto César Sandino würdig«, erklärte Ortega. Nach dem Sieg der sandinistischen Revolution über den US-hörigen Diktator Anastasio Somoza im Juli 1979 war Ortega bereits von 1985 bis 1990 und ist seit 2006 Präsident des nach Haiti zweitärmsten Landes der Region.

Unter der FSLN wurden Fortschritte im Aufbau des Bildungs- und Gesundheitswesen sowie bei der Armutsbekämpfung erreicht. In den vergangenen fünf Jahren verzeichnete das Land zudem Wachstumsraten um die fünf Prozent. Zu den ersten Gratulanten gehörte Kubas Präsident Raúl Castro. »Unser Amerika kann weiter auf euch zählen, um Gerechtigkeit und Wohlstand für unsere Völker und die so notwendige Integration Lateinamerikas und der Karibik zu erreichen«, beglückwünschte er die Wahlsieger. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro twitterte: »Es leben Bolívar und Sandino!« Er grüßte die »Brüder und Schwestern« in Nicaragua »mit (dem ehemaligen venezolanischen Präsidenten; jW) Chávez und einer Umarmung durch unser ganzes Volk«. Auch andere Staats- und Regierungschefs der Region gratulierten.

Nachdem Regierungsgegner mit einem Aufruf zum Wahlboykott gescheitert waren, forderten Teile der rechtskonservativen Opposition bereits vor Auszählung der Stimmen Neuwahlen. Westliche Medien verbreiten Erklärungen des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Luis Callejas und eines sich FAD nennenden »Oppositionsbündnisses«, nach denen diese das Resultat »wegen der niedrigen Wahlbeteiligung« nicht anerkennen wollen. Auch die US-Botschafterin in Managua, Laura Dogu, hatte bereits Tage vor der Wahl in einem Interview der Tageszeitung La Prensa die Legitimität der künftigen Regierung vorab in Frage gestellt. Vor gut einem Monat verabschiedete das US-Repräsentantenhaus einen Gesetzesentwurf über wirtschaftliche Sanktionen gegen Nicaragua. Mit diesem »Nicaragua Investment Conditionality Act« (NICA Act) kann Washington – sobald Senat und Präsident zugestimmt haben – künftig Kredite internationaler Finanzinstitutionen an Nicaragua blockieren. Beobachter sehen darin die Vorbereitung für einen »sanften Staatsstreich«.

Ansichten

Volker Hermsdorf

Alle gegen Ortega

Medien zur Wahl in Nicaragua

Zwei Dinge waren bereits vor den Wahlen in Nicaragua sonnenklar: erstens der von allen Umfrageinstituten prognostizierte haushohe Sieg der Sandinisten und zweitens, dass weder die rechtskonservative Opposition noch Washington einen demokratischen Wahlerfolg linker Kräfte in Lateinamerika akzeptieren würden. Auch die Kumpanei bürgerlicher Medien mit den Wahlverlierern ist keine Überraschung. Während die Mehrheit der Bevölkerung des zweitärmsten Landes der Region den Ausgang der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen mit Musik und Freudentänzen als ihren Triumph feiert, spannt die seit dem Putsch in Chile bekannte unheilige Allianz aus einheimischen Rechten, Strategen in Washington und antikommunistischen Medien wieder einmal die Büchse.

Das Szenario zur Ausschaltung einer unbequemen Regierung verläuft in Nicaragua nicht anders als in Chile und Honduras mit den offen brutalen oder in Paraguay und Brasilien mit den »sanften« Staatsstreichen. Neben Venezuela, Bolivien und Ecuador – von Kuba ganz zu schweigen – ist das sandinistische Nicaragua ein störender Stachel im Fleisch der wiedererstarkenden US-Hegemonie auf dem Doppelkontinent. Und die Mehrzahl der bundesdeutschen Medien erweist sich wieder einmal als zuverlässiger Verbündeter der Meinungs- und Medienkonzerne Lateinamerikas, die meist treu zu jeder faschistischen Militärdiktatur gestanden und zahlreiche Putsche durch ihre vorbereitenden Kampagnen erst ermöglicht hatten.

Der erste Schritt zum Regime-Change besteht erfahrungsgemäß darin, den Ausgang einer von Linken gewonnenen demokratischen Wahl zu delegitimieren. Dieser Aufgabe widmeten bundesdeutsche Medien sich bereits im Vorfeld. Die »Tagesschau« etwa vermischte am Wahltag Nachricht und Kommentar und berichtete, Ortega herrsche »autokratisch«, einstige Weggefährten sprächen »auch von Diktatur«. Für den eigenen Machterhalt, milderte Deutschlands einflussreichste Nachrichtensendung den Diktatur-Vorwurf ab, paktiere Ortega jedoch »notfalls auch mit dem Volk«. Auch der rechtskonservative Focus lamentierte von einer »autoritären Kleptokratie« in Nicaragua und behauptete: »Die Opposition wird gegängelt.« Die von manchen Lesern als »alternativ« eingestufte taz bot keinerlei andere Sichtweise. Das Blatt sekundierte dem Mainstream, indem es den ehemaligen Guerillaführer Ortega unter der Schlagzeile »Der Managua-Clan« mit einem »losgelassenen Tiger« verglich, der sich »noch immer gern« als Comandante ansprechen lasse, während die Opposition an einen »angebundenen Esel« erinnere.

Ohne Kommentierung räumen dpa bis taz dagegen den – teilweise rechtsextremen – Oppositionellen breiten Raum ein, die die Wahl als »Farce« bezeichnen und deren Ergebnis wegen angeblich »zu geringer Beteiligung« anzweifeln. Bleibt abzuwarten, ob diese Medien nun die Legitimität der heutigen US-Präsidentschaftswahlen in Zweifel ziehen werden, bei denen nicht einmal im Ansatz mit einer Beteiligung von mehr als 65 Prozent wie in Nicaragua zu rechnen ist.

(Da ich den Link zur linken jungen Welt gerade nicht präsent hatte, HaBE ich die Artikel hier komplett reingestellt. Krieg ich jetzt ne Abmahnung von Hermsdorf und der jungen Welt? Wäre schon ein Ding, denn für meine Beiträge in der jW und meine Kampagnen für die  jW habe ich bisher keinen Cent gesehen. Dafür aber Abmahnungen und deren Nebenkosten aus der Vorstandsebene der LINKEn blechen müssen: über 10.000 €)

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

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