HaBEs: “Kinder sind wie Bäume” auf Türkisch: Çocuklar a?açlar gibi (?)

“Çocuklar a?açlar gibi”: HaBEs “Kinder sind wie Bäume” hat jemand in Türkisch nachgedichtet. Und da heißt die erste Zeile: “Da Kinder hungrig sind…”.

Jetzt suche ich jemanden, der mir das ganze in Türkisch nachgedichtete Gedicht ins Deutsche rückübersetzt. Ich würde schon gerne wissen, ob der Inhalt auch zumindest ungefähr dem des deutschen Originals entspricht.

30-dont-make-him

siehe auch: Pädapsycho-Couching: HaBEs “Nachhilfe” zur Selbsthilfe: Wir bekommen keine Kinder, wir erziehen keine Kinder, um sie in den Krieg zu schicken… Das ist mein Grundcredo.

“Kinder sind wie Bäume” hatte ich Meryem 2001 in ihr Poesie-Album geschrieben. Wer die Übersetzung ins Türkische gemacht hat, weiß ich nicht.

Mich würde die Übersetzung der Ziege ZORA ins Griechische und Türkische und Kurdische sehr freuen. Meine ZORA gibt es bereits auf Deutsch, Italienisch und Spanisch .

Ein paar Kinderlieder hatte ich mit Hilfe der Lamboy-Kids in 26 Sprachen übersetzt und wir haben sie auch so als Kanon gesungen: nicht nur im Schul-Chor, den “Lamboy-Kids” mit 80 bis 120 Kindern. Nein, die ganze Schule sang die Lieder und der ganze Stadtteil auch. Jedes der 400 bis 500 Kinder der Gebeschus-Grundschule in seiner Muttersprache  und in allen 25 anderen Sprachen auch. Und die Kinder haben die Lieder ihrer Heimatländer  in die anderen afrikanischen, eurasischen und Nahost-Sprachen übersetzt, aber auch ins Deutsche, Englische, Französische, Italienische, Spanische, Griechische, Armenische, Kurdische, Portugiesische, Polnische, Russische, Serbokroatische, Albanische, in Romanese, ins Tschechische, Slovenische, Ungarische, Rumänische ….  die Kinder sagten auch “in alle Balkon-Sprachen”, womit sie den Balkan meinten, von dem man wie vom Balkon auf das Mittelmeer blicken kann: “bis rüber nach Afrika und bis nach Diabakir und nach Ankara und nach Samsun und nach Eriwan … nur nach Omsk und Alma Ater geht es nicht … dafür muss man auf den Uralt, das sind gaaaanz alte große Berge, noch viel weiter und viel älter als die Sieben Zwerge ….” es waren auch Kinder aus Rumänien dabei, Siebenbürger Sachsen und ist doch völlig klar, dass das Märchen von den Sieben Zwergen aus den Siebenbürger Bergen kommt ?! …. nur Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Finnisch, Sämisch, Niederländisch, war nicht mit dabei … ist aber alles noch machbar, Frau Nachbar

Alman ?air, yazar, yorumcu, besteci ve ö?üretmen.


Çocuklar a?açlar gibi

çocuklar a?açlar gibi
a?açlar çocuklar gibidir
uyku ve rüyaya ihtiyaçlar? var
ve tamamen bir ba??na birlikte
karanl?k orman?n gizli kö?eleri
ve büyük ayd?nl?k mekanlar olmaya

kim ki zorlar onlar? çiçeklenmeye
güz zaman? ya da k???n
istedi?i kadar u?ra?s?n
çocuklar a?açlar gibi
a?açlar çocuklar gibidir

b?ak?rsan a?açlara
dü? görmek için zaman
ki o zaman çiçekleri uzak de?ildir
kendili?inden gelir çocuklar gibi
kendili?inden kalkar aya?a

Hartmut Barth-Engelbart

Çeviri: Turgay Uçeren
Meryem’in ?iir albümü için 2001

Bild (3)

Eserleri:

Gebrochenes aus der Welt der Arbeit – Texte zum Mitkotzen, Selbstverlag: Mannheim 1964.
Geschichten bis ihr schwarz werdet, Selbstverlag: Michelstadt, Nieder-Ramstadt, Weinsberg, Frankfurt am Main 1967/68.
Straßen-Kinder-Lieder, Frankfurt am Main, Hanau 1968/2002.
PaterNoster – vom langanhaltenden Sturz ins wilde Leben, Frankfurt am Main 1979.
Ein schwarzer Halbtag im Leben der Redakteurs Rolf Kotau, Hanau 1987.
„C’est la vie“ oder was sind wir doch für Schweine geworden, Amsterdam 1991. ISBN 3-89408-306-9.
Gegen-Gewalt-Akte, Frankfurt am Main, Hanau 1991.
Richard von Weizsäcker, ein Mordskerl!, Hanau 1991.
SaitenHiebe, Hanau-Gründau 1994.
Enrico schreibt keine Liebesbriefe, Hanau 1996/2003.
93 Stickers für Giovanna, Hanau 1996/2003.
Eine Abrechnung mit dem Rechnen. In: Karlheinz Burk: Die neue Schuleingangsstufe, Beltz: Weinheim, Basel 1998. 147 S. ISBN 3-407-62387-9.
„Sie starben mitten in Frankfurt …“, DokuCollagenStück zur Geschichte des Adler-KZ „Katzbach“, Frankfurt am Main 1999.
Beiß, Bagger beiß, die Einheit hat nen Preis …, Hanau 1990/2000.
Osterspaziergang. In: Menschenversuch, Collage-Roman, Edition Gallas: München 2000.
Menschenversuch, München 2000. ISBN 3-00-007341-8.
Heiner Goebbels „Eislermaterial“ – ein posthum versuchter Totschlag?, Hanau 2001.
Lakonisches Lächeln. Erzählung, Yedermann: München-Riemerling 2001. 99 S. ISBN 3-935269-14-5.
„Grenzgänger“, Collageroman zwischen Polen und Deutschland, in: 17 X Lyrik&Prosa, Hanau 2001. ISBN 3-927040-00-2.
Aus den Schulen der Nation , Hanau 2001/2004.
26 Gedichte & Poeme, in: 7 X Krieg und Un-Frieden, Hanau 2003. ISBN 3-927040-00-2.
Widerstandslesungen in Hanau. In: El Awadalla, Traude Korosa (Hrsg.): … bis sie gehen. Vier Jahre Widerstandslesungen. Ein Lesebuch. Sisyphus: Klagenfurt 2004. ISBN 3-901960-19-8. S. 151 ff.
Unter Schlag Zeilen: befreite Worte – gebrochene Reime zur Lage, Zambon: Frankfurt am Main 2005. 313 S. ISBN 3-88975-107-5.
Zora, Zambon: Frankfurt am Main 2005, 58 S. ISBN 3-88975-128-8.

Gazetelerde:

(-ha): Ergänzung „Neue Volkslieder“ (Betr.: „Neue Volkslieder“ in der KVZ Nr. 15/75, S. 16), in: Kommunistische Volkszeitung Nr. 17 vom 30. April 1975, S. 16 (u. a. zu „Beiß, bagger beiß“ ältere Version)

Literatür:

Monica Bielesch: Man sollte einfach mal eine Revolution machen. Der „Alt-68er“ Hartmut Barth-Engelbart fordert jeden Donnerstag in der Innenstadt Meinungen heraus – zu allen Themen. In: Frankfurter Rundschau Nr. 277 vom 27. November 2003, S. 43 (Lokalrundschau).

kuba07k

Çocuklar a?açlar gibi

çocuklar a?açlar gibi
a?açlar çocuklar gibidir
uyku ve rüyaya ihtiyaçlar? var
ve tamamen bir ba??na birlikte
karanl?k orman?n gizli kö?eleri
ve büyük ayd?nl?k mekanlar olmaya

kim ki zorlar onlar? çiçeklenmeye
güz zaman? ya da k???n
istedi?i kadar u?ra?s?n
çocuklar a?açlar gibi
a?açlar çocuklar gibidir

b?ak?rsan a?açlara
dü? görmek için zaman
ki o zaman çiçekleri uzak de?ildir
kendili?inden gelir çocuklar gibi
kendili?inden kalkar aya?a

Hartmut Barth-Engelbart

Çeviri: Turgay Uçeren
Meryem’in ?iir albümü için 2001

2011_0213AV

Kinder sind wie Bäme

Kinder sind wie Bäume
Bäume sind wie Kinder
Sie brauchen Schlaf und Träume
und ganz allein Zusammensein
den dunklen Wald, versteckte Winkel
und große helle Räume

Und wer sie zwingt zu blühen
im Herbst oder im Winter
der kann sich noch so mühen
Kinder sind wie Bäume
Bäume sind wie Kinder

Lässt du den Bäumen
Zeit zum Träumen
dann sind die Blüten
nicht mehr weit
sie kommen von alleine
wie Kinder auf die Beine

2001, für Meryems Poesiealbum geschrieben

das war erst der Anfang gaaaanz frühmorgens als ich von der Transportbrigade die Makulaturbögen der Umschlagseiten der Fidel-Biografie für meine "Straßenzeitung" nach einem kleinen Umtrunk und etlichen Gesprächen erhalten hatte. Spätestens ab 8 Uhr waren die "Straßenzeitungen" von Kndern und Erwachsen belagert
das war erst der Anfang gaaaanz frühmorgens als ich von der Transportbrigade die Makulaturbögen der Umschlagseiten der Fidel-Biografie für meine “Straßenzeitung” nach einem kleinen Umtrunk und etlichen Gesprächen erhalten hatte. Spätestens ab 8 Uhr waren die “Straßenzeitungen” von Kndern und Erwachsen belagert

Abfertigung im Morgengrauen 

(das sind jetzt zum Teil aber keine Kinderlieder und Kindergedichte und ich HaBE sie nie -gr0ßes Ehrenwort ! – in den Grundschulen und Kitas vorgelesen — wie die hier in die türkische Veröffentlichung reinkamen, ist mit ein Rätsel)

Schreibmaschine schreiben
Zahlenreihen knollen
in den Ladeprotokollen
bis die vierunndzwanzigtonner
ihre sechsundzwanzigtonnen-
übervollen
zwischen zwei halb drei
nachts von der Rampe holen
und dann außer ein paar Knollen
Lappen, Knast und Kopf riskieren

so lange darfst du bleiben
dir die Wartezeit vertreiben
mit Schreibmaschineschreiben
und nebenbei
beim Fakturieren
in der Hitze
nicht den kühlen Kopf verlieren
und dabei Stück für Stück
von Morgengraun zu Morgengrauen
innerlich erfrieren

Ferhat hat mit Celil seinen Lieblingsplatz gewechselt. Der mit der orangenen Kappe ist heute Automobil-Sachverständiger und betreibt drei Autowerkstätten. Was Ferhat macht, weiß ich (noch) nicht.

Flucht nach vorn

Du hockst mir gegenüber
hämmerst in die Tasten
Wie lang schon hör ich dieses „Pling“
am Ende deiner Zeilen
ohne auszurasten
mir rattern Zahlen durch den Kopf
Das Telefon, ein Kunde schreit nach Ware
Ich schleime unverbindlich höflich in die Muschel
und hock dir gegenüber. Wie viel Jahre?
und deine Finger tanzen endlos auf dem Kasten
Ach täten sie nur einmal nach mir tasten
ich tastete dann auch
ein Stück
zurück
zum Glück
das Telefon,
ein Kunde schreit nach Ware
die Akten deckeln mein Gesicht
Seit Jahren siehst
du mich und siehst
mich nicht
nicht mich

Ich klemme mir die Muschel an den Kropf
und schleime unverbindlich höflich Nettes
und schon seit Stunden, Tagen, Jahren
wünschte ich
ich hätt es
hinter mir
und vor mir
dich
nur dich
und meinen Kopf
den klemmst du dir
vor deine Muschel

1981

Kardamilli

Kardamili
Dein Name
fließt
wie Milch und Honig
über meine Lippen
Karda
das trockene Flussbett
mit seiner glitzernd
weißgeschliffenen Fracht
aus den schroff gebrannten Bergen
die über dir
über dich wachen

mili
Olivenfelsen
Eukalyptusriesen
im karamelfarbenen
Licht der Abendsonne
das Glockengeläut
und das zufriedene Blöken
der Schafherden
die dich durchziehen

Gelb braun grau verschmelzen
deine zerfallenden Häuser
und Ställe im dunkelwerdenden
öligen Grün der Orangenhaine
der kalamisgesäumten Weingärten

Du verbirgst
unter Staub und Kistenstapeln
hinter Wolldeckenstützen
und hängenden Bündeln
von Tee und Gewürzen
die vergangene Pracht
deines byzantinisch-osmanischen
Reichtums

Nur wer die Augen schließt
und riecht und schmeckt
der hört das Wasser
über die zerbrochnen Räder
deiner Mühlen rauschen
nur wer verweilt
im hitzeflimmerden
Kieselstrom
dein Gold aus den Bergen erahnt
und unter seinem Schweiß
die glühenden Steine
für einen Augenblick
erblühen
von deinem Wein
sich in die Nächte tragen
und den lauen Küstenwind
der rotgold zerfließenden Sonne
mit seinen salzigen Haaren
spielen lässt

der kann dich
sehen
und lieben

Du bist eins

zerrissen nur
wenige Wochen im Jahr
wenn der stinkende
grölend rasend
krachende Stahl-Tross
aus dem Norden
Dich in zwei Straßenränder
zerschneidet,
abhakend
vollfressend
und kotzend
ahnungslos

Manchmal
bildet
Reisen
nur neue Schrottplätze
und Mülldeponien

1985/86

(Die letzten drei Gedichte sind in der Zeit meines Berufsverbotes (von 1978 bis 1991) und meiner Arbeit in Handwerk und Industrie, in meiner Zeit als Betriebsratsvorsitzender in einer großen Spedition und ehrenamtliches Mitglied des Vorstands der hessischen ÖTV entstanden)

029
38 Jahre später

Hartmut Barth-Engelbart ?iirleri kitaplar? hayat? 11 nisan

Yorum Yaz

Wo Matthias Claudius, Bill Healy, Drafi Deutscher, Harry Belafonte … geklaut haben

Veröffentlicht am  von Hartmut Barth-Engelbartin Hanau bei den “Lamboy-Kids”, wo sonst ?

Bild (2) (2)

Ob Glitter Twins, ob Orange Peel,

des heißt net viel.

Ob Kurti Kress, ob Heini Mohn,

wer ist das schon ?

Ob Wenske oder Lesley Link,

ich geb euch einen kleinen Wink.

Hört euch die Lamboy-Kids Mal an.

da platzt sogar der Weihnachtsmann,

der Cola-Dollar-Lobbyist,

vor Neid,

in echt,

vor langer Zeit

wollt der im Lamboy landen..

dabei kam er abhanden.


So’n Mist.

‘S is halt wie es is!

sagt die Gans:

ganz gewiss!

sonst ändert man’s

Ich kann’s

Ob die Gänse lügen?

Gänse könn nur fliegen!

Auch das kann nicht ganz stimmen

sie watscheln und sie schwimmen.

Doch –

was noch ?

Zum Pflügen sind die Füß zu schief

wer sagt, die Gänse pflügen tief

der fährt auch schwarz zum Nulltarif

der klaut auch und der lügt

Ich hoffe das genügt

Wenn Gänse mal tief fliegen

dann können wir sie kriegen

und wenn sie in der Röhre liegen

und über zwei, drei Kilo wiegen

durch sind und nicht mehr allzu heiß

und gut gefüllt, so viel ich weiß,

dann lassen sie sich essen

das hätt ich fast vergessen

Der echte gute Nikolaus,

der reiste Mal aus Samsun aus,

war zwar kein Türke, eh’r Iraner,

in USA wär er Indianer,

ganz ehrlich, er kam aus SamsUn!

Was sagste nun?

Er kam noch ohne Samsonite,

es war ja auch vor langer Zeit.

Der kam nicht gleich

(wie von der Leich!)

mit einem Heer und Schwertern,

mit Folter und Gefängniswärtern.

Er ließ nicht alle gleich dran glauben.

wie Karl der Große einst die Sachsen,

egal wie klein oder erwachsen.

Statt Drohnenschickte er nur Tauben

und kam mit schönen Gastgeschenken,

mit ApelSinen und mit Trauben

weshalb wir heute noch so gern

an diesen alten Herrn,

den guten Freund der Menschen denken.

Was nach ihm dann gekommen ist,

war meistens Mist.

Das Wort ist falsch, denn Mist ist gut.

weshalb man damit düngen tut.

Es gibt da eine alte Schrift,

drin steht: “Was nach ihm kam, war Gift.”

Ob’s damals schon Monsanto war ?,

Syngenta, Pfizer oder Bayer ?,

weiß der Geier

ist noch nicht klar …

Ach ja, die alte Leier!

wie letztes Jahr

Bitte nicht schon wieder

diese bösen Lieder

grad vor der Weihnachtsfeier!!!

Und wann denn sonst ?

Das weiß der Geier !

Was macht Steinmeier

am Himalaya

und Uschi und der Gabriel

Du meiner Seel!?

Ists eine Weihnachtsfeier?

Oder sind’s die Luftschlagsgeier

Die Pleite- oder der fürs Aas,

der schon unsre Opas fraß ?

Halts Maul, beim Fest der Liebe

versteh ich keinen Spaß ,

egal! Da Krieg ich meinen Hass

Du kriegst Deine Hiebe!

Vom Luftschlag, da versteh ich was.

Ich hab dem Hirtenvolke fern

in Kundus unsre Botschaft gern

verkündigt.

Und auch die Mutti Merkel meint,

wenn sie zum Feste wieder greint,

ich hätt mich nicht versündigt.

Sonst hätt sie mir gekündigt.

Wir haben das erörtert,

dann hat sie mich beförfert:

Ja, heute bin ich General,

ein Ritter-Luftschlag,

klarer Fall.

HaBE ich heute zum Feste geschrieben, das ist euch nicht erspart geblieben. Und der Weihnachtsmann ist doch im Lamboy gelandet, in der Nachbarschaft. in den US-Army-Kasernen. Aber da isser dann zusammen mit der US-Army wenigstens vorübergehend abhanden gekommen. Ich hoffe, er kommt nie wieder.


Der Mond geht nach dem Brief an meine Kinder auf.

liebe R,

Du bist (neben den anderen Schönen – jetzt Großen und noch Schöneren aus unserem bis zu 120-köpfigen Kinder-Chor, den Hanauer “Lamboy-Kids”) die schönste afrikanische Frau, die ich jemals kennengelernt habe.

Wenn ich Deine Bilder sehe, kann ich Dich kaum wieder erkennen, aber die Augen, die Gesichter, die bleiben immer ein Biss-chen so, wie sie in den Grundschuljahren schon geleuchtet haben.

Nun, ich habe Dich als Kind kennengelernt, da warst Du gerade 5, 6 oder 7, manche waren schon 8. 9, 10 oder 11 Jahre alt. Bei manchen wussten wir nicht, wie alt sie sind. Manche waren älter, als sie aussahen, Manche waren viel jünger, als sie aussahen, –  älter, weil sie viel mehr und viel Schlimmeres gesehen haben, als es für Kinder, Geschwister, Eltern und Großeltern, FreundINNeN und Verwandte gut ist.

Ich habe Dir die Angst überwinden helfen können, auch etwas die Alpträume und Dich ermutigt, deine Sprache, Deine Stimme wieder zu finden und Deine Kinderlieder aus Afrika, so, wie ich es seit 1974 mit den Kindern aus Dribb- und Hibbdebach, links und rechts vom Main in Deutschland, aus dem Spessart, dem Vuchelsberch, dem Ourewald, dem Ried, der Werrrra, aus Rrruureboach, aus Grouss- un Kloa-AAhm, aus Staane, Offebach, Lohwald un Biewer un Goiße, aus Raffolshause un Issischm, Lange- odder korze-Diebisch odder Diebach, Meddel-Nieder-Hoa-Grinn, Braadeburn un Geddeboach, Leiwels unn sou weider, aus der Türkei, aus Kurdis- & Kasachs-& Pakis- & Afghanistan, aus Syrien, dem Kosovo, aus Cote d’Ivoire, aus Senegal, Burkina Faso, Mali, Nigeria, Angola, Somalia, Eritrea, Jemen, Palästina, Irak, Iran, Italien, Indien, Indonesien, Portugal, Spanien, Polen, Russland, Ungarn, Rumänien, Belarus, Schottland, Frankreich, Algerien, Marokko, Jordanien, Armenien, Ruanda-Burundi, Kenia, Uganda, Griechenland, Sri Lanka, Bosnien-Herzogowina, Slowenien, Kroatien, aus der Kraina, aus Serbien, Montenegro, Albanien und anderen Teilen unserer gemeinsamen Heimat-Erde tun durfte.

Schickt mir bitte alle die Übersetzungen der Lieder, die ich mit euch über 15 Jahre geübt und gesungen, geschrieben und vertont habe, nicht nur unsere Lamboy-Hymne , die uns Bill Healy geklaut hat: Hey Lamboy, Lamboy-Kids, Hey Lamboy, Lamboy-Kids, aus der er dann seinen Hit “Mambo-Rock” gemacht hatte.

Auch das Lied, das uns Drafi Deutscher abgekupfert und umgeschrieben hat: “Wenn Du bei uns im Lamboy wohnst, damm-damm, damm-damm, ganz egal woher Du kommst, damm-damm, damm-damm: Marmorstein und Eisen bricht, aber unsre Freundschaft nicht, Du- (geh-)k-örst zu uns, es bleibt dabei, Lamboy-Kids sind treu …

(((Ihr habt da immer geschrieben: “Du chörst” zu/mit uns, das war für euch das Tuwort von Chor!!!:-O)))

Nun, Drafi (Karaman) Deutscher hat daraus seinen Hit: “Weine nicht, wenn der Regen fällt …” gemacht und das ist ja auch ein schönes Lied geworden.  So in etwa, wie unser Lied: “Papa Kofone!”, aus dem er dann sein “Mama Leone” gemacht hat.. Wir haben ihm das Klauen verziehen und außerdem ist er ja auch einer von uns, denn er kann Romanese….

Vergesst Bitte nicht die Übersetzungen des Liedes, das WIR bei Matthias Claudius erst geklaut und dann etwas umgeschrieben haben… Ich habe ja mit ihm gesprochen, (was ich als konfessionsloser Religionslehrer eh so gut kann) und der hat uns tatsächlich den Diebstahl verziehen und mir gesagt, ich solle euch ausrichten, er hätte das Lied heute genauso wie Ihr geschrieben. Ja, und dann sind wir so verblieben, dass er immer von oben hinterm Mond bei uns mitsingt. Das kann man gut hören, wenn wir ganz leise und vorsichtig singen, so dass die ZuhörerINNEN wie immer eine Gänsehaut kriegen..

Soll ich euch den deutschen Text noch Mal schicken ?

Aber nur, wenn Ihr mir versprecht, dass Ihr die Übersetzungen in eure Mutter- oder Vater-, Oma- oder Opa-Sprache an meine Adresse schickt:  HaBEbuechnerei@web.de .

Habt ihr die Fischer-Sirene gehört, die aus unserer Osterbäckerei so eine zuckergussüberlaufene Schmalzschmonzette gemacht hat ? Entweder hat der Rolf Zuckerowski jede Menge Hunnies dafür bekommen, dass er das von uns geklaute Lied -umgeschrieben zu “seiner” Weihnachtsbäckerei-  bis auf den letzten Witz wie eine Martinsgans ausgenommen und an die Helene Fischer verscherbelt hat. Oder die hat sich das Lied einfach im Internet gefischt. Geht ja super !!!! 
My Pagagei “Dschingle” bells und mein Dackel Dschungel bellt da auch dabei. Egal:

hier folgen jetzt ein paar von den Liedern oder doch nur eines ? Auf jeden Fall, was ganz Gemeines

Pressemitteilung, Einladung zum Pressegespräch

und zum 4. Advents-Morgenkonzert der “Lamboy-Kids”

am 19.12.2005 um 8.00 Uhr bis 8.45

Mit der Bitte um Veröffentlichung/ Ankündigung und Teilnahme

Sehr geehrte Damen und Herren

Die mongolische Sängerin und Harfinistin

Puje Byambaa,

hat im Rahmen der Vorbereitung des diesjährigen “response 2006? -Projektes von der Arbeit der “Lamboy-Kids” und ihrer Geschichte gehört. Besonders die Geschichte zweier Kinder des Schulchores der Hanauer Gebeschus-(Grund-)Schule, die aus ihrer neuen Heimat und ihrem Freundeskreis abgeschoben wurden, hat sie sehr berührt (siehe Texte im Anhang unten !).

Sie hat sich deshalb entschlossen, den Kindern der Gebeschus-Schule vor Weihnachten eine Stunde mongolische Musik zu schenken. Diese vorweihnachtliche Bescherung findet im Rahmen des 4. Advents-Morgenkonzertes der “Lamboy-Kids” am 19.12.2005 von 8.00 bis 8.45 in der Gebeschus-Schule statt. Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit zum Pressegespräch mit der mongolischen Künstlerin und dem Chorleiter der “Lamboy-Kids” (wenn es der Stundenplan zulässt).

Puje Byambaa arbeitet als Musikerin im Umfeld des Frankfurter “ensemble modern”.

Ein ebenfalls wichtiger Grund für ihre Geschenkidee ist, dass die “Lamboy.Kids” in ihrer selbstgeschriebenen Stadtteil-Hymne auch von der Mongolei singen:

“Wir kommen aus Afghanistan, aus Polen, der Türkei

auis Deutschland und aus Kasachstan, kurz vor der Mongolei…”

Denn einige Spätaussiedlerkinder kommen/kamen direkt aus Alma Ater in Kasachstan über den Flughafen Frankfurt nach Hanau an die Gebeschusschule. Und dort in den Schulchor, die “Lamboy-Kids”.

Die Schulgemeinde der GebeschusSchule würde sich sehr über  Ihren Besuch und über eine Berichterstattung in Ihrer Zeitung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Barth-Engelbart

Chorleiter der “Lamboy-Kids”/ Musiklehrer und Kinderliedermacher an der GebeschusSchule

Hier folgt jetzt der Brief von Rasim, einem Kind aus meinem Kinder-Chor “Die Lamboy-Kids”, Rasims 7 köpfige aus Bosnien geflohene Familie – allesamt schwer traumatisiert-  konnte mit organisiertem “Schuleschwänzen” polizeiliches Kidnapping verhindern, hielt sich lange versteckt und die alleinerziehende Mutter konnte dann über Kontakte zur bosnischen/jugoslawischen Gemeinde in Atlanta mit der Nacht-und Nebelausreise in die USA einer Abschiebung nach Bosnien zuvorkommen.

Von den meisten abgeschobenen Kindern habe ich sonst kein Lebenszeichen. ((Von den vielen (bisher) nicht abgeschobenen und gemeinsam vor der Abschiebung bewahrten um so mehr)).

Rasim verbrachte im ersten Schuljahr die meiste Zeit im Unterricht schweigend unter seinem Tisch. Erst nach und nach begann er im (Kunst-)Unterricht  zu malen: schwarze Bilder mit bombardierenden Flugzeugen, brennenden Häusern, blutenden verstümmelten Menschen.

Schweigen, Jähzorn im Wechsel mit scheinbar grundlosen, still-strömenden Tränen. Erst im 2. Schuljahr begann Rasim sich aktiv-konstruktiv am Unterricht zu beteiligen. Da die Kinder und die LehrerINNEN Rasim nicht ausgegrenzt haben, hat er unter dem Tisch sehr viel mitgehört, entfernte Freundschaften geschlossen und gelernt: im zweiten Schuljahr wurde er dann ein echter Senkrechtstarter, wobei sein Einstieg der war, dass er seinen Klassenlehrer vom hessischen Akzent  bis in die Körpersprache perfekt imitieren konnte und die Klasse inklusive Lehrer sich vor Lachen bog. Etwas barschere Ermahnungen beantwortete er mit militärischem Hacken- Zusammenschlagen, militärischem Gruß  und : “Jawoll, Herr Oberst, ei-ei Sir!” , was jedesmal die Lage entschärfte. Es gab und gibt viele Kinder wie Rasim, nur von anderen Kriegsschauplätzen., manchmal drei Straßen weiter , manchmal in der direkten Nachbarschaft…..

Wir dürfen keines davon abschieben, selektieren, auslesen,

23.6. 2005

Lieber Bart-Engel-Bart

Ich mußte am 13.5. um 4 Uhr morgens aufstehen. Dan sind wir zum Frankfurter Flughafen gefahren. Dan kam endlich der Delta air lanes Flugzeug an. Wir sind in den Flugzeug eingestigen, da gab es Essen und Trinken. Wir sind über den Atlantischen Ozean geflogen und er war wirklich ganz groß. Wir sind mit dem Flugzeug 7 Stunden und 21 Minuten geflogen. Dan sind wir in New-York angekommen. Wir mußten in New-York 3 Stunden und 15 Minuten warten. Dan kam der 2. Delta Flugzeug für Atlanta. Als wir in Atlanta angekommen sind, haben wir eine Wohnung bekommen. Wir haben uns am Montag in die Schule angemeldet. Ich habe am ersten Tag 9 Einzer gekrigt.

Wir sind 2 Wochen in die Schule gegangen. Jetzt haben wir 3 Monate ferien bis den 24. August.

Lieber Bart-Engel-Bart, ich will dich und meine Freunde wiedersehen.

Hier in Amerika ist es nicht so schön wie in Deutschland, in Deutschland ist es schöner. Meine Mutter hat gesagt, das wir nach 5  ((Stunden -durchgestrichen (HaBE)) Jahren wider zurück nach Deutschland keren.

Bitte schreibe mir auf COMPUTER oder auf ((Blätter -durchgestrichen(HaBE)) einen Block Deine ganzen Lieder auf. Schgick mir den Brief und Die Lieder in einen Paket.

Grüs die Klasse: 3a,4c,3e,2a,1b,3c,und 4b fon mir.

Fergis mich nie. Ich werde dich nie Fergesen.

Dein Rasim

aus deiner Elefantenklasse 1b, 2b

(((die 9 Einser am ersten US-Schultag hat Rasim wahrscheinlich nicht erschwindelt: in der US -Noten Skala ist- so viel ich weiß- die 1 die schlechteste Note, die ungefähr unserer 6 entspricht. Ob Rasim mir das absichtlich nicht erklärt hat, weiß ich nicht.)))

(((die 5 Jahre sind um, Rasim ist noch nicht wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Ich wünsche ihm, dass er in den USA gut zu RECHT kommt, besser als die politischen Flüchtlinge und die “Wirtschaftsasylanten”, die ab 1933 und ab 1945 Deutschland in Richtung USA verlassen mussten und haben )))

Dafür leben jetzt andere Kinder in ähnlich deprimierendem Status und müssen jederzeit mit ihrer Abschiebung in Länder rechnen, deren Kultur sie nicht kennen, deren Sprachen sie nicht (mehr)sprechen und bei denen das Bundesaußenministerium allen deutschen Touristen dringend davon abrät, dort auch in den besten Hotels Urlaub zu machen, weil Gefahr für Leib und Leben besteht.

  1. einige Strophen der Hymne des “Lamboy-Viertels”

Lamboy-Rock “Die Lamboy-Kids”

Text: Lamboy-Kids & Hartmut Barth-Engelbart

Musik: Hartmut Barth-Engelbart(bei Bill Healy’s Mambo-Rock geklaut)

Wir kommen aus Afghanistan

aus Polen der Türkei

aus Deutschland und aus Kasachstan

kurz vor der Mongolei

aus Griechenland, Italien

Sri Lanka und Iran

kurdisch,sinti-roma-hessisch

das hört sich gut an

     Hey Lamboy, Lamboy-Kids

     Hey Lamboy, Lamboy-Kids

     Hey Lamboy, Lamboy-Kids

     Jeder singt und jeder hört die Lamboy-Kids

Ob Spiele aus Somalia

und Lieder aus Gabun

und Eritreas Märchenschatz

Musik aus Kamerun

Tänze aus Nigeria

ein Bosnisches Quartett

ein Kanon aus dem Kosovo

Ihr hört wie gut das geht             Hey Lamboy, Lamboy-Kids …

Wir Kinder sind von einer Welt

von Nord, Ost, Süd und West

Wir haben auch auf dich gezählt

daß du uns nicht verläßt

In Hanau-Nord sind wir zuhaus

Ich und Du und Ihr

und schreit mal einer “macht euch raus!”

dann schreien wir

wir bleiben hier

Die Lamboy-Kids

die Lamboy-Kids

die Lamboy-Kids sind Wir                  Hey Lamboy, Lamboy-Kids

  1. das Lieblingslied von Arta war (neben den “Lamboykids)

die Neuvertextung von “Der Mond ist aufgegangen”

und davon möchte ich bei dem Bericht über Arta und ihre Abschiebung nach Sarajewo nicht nur die letzte Strophe zitieren, zu der sie gesagt hat, dass sie an diese Strophe denkt und sie singt, wenn sie in Sarajewo den Mond durch die Löcher der Kellerdecke sehen kann und weiß, dass wir den Mond auch sehen:

Der Mond ist aufgegangen

die goldnen Sterne prangen

am Himmel hell und klar

der Wald steht schwarz und schweiget

und aus den Wiesen steiget

der weiße Nebel wunderbar

Jetzt kommt die Stadt zur Ruhe

das hektische Getue

im Häusermeer verweht

die großen Einkaufstraßen

stehn einsam und verlassen

und niemand der das Licht ausdreht

Am Fenster wird es leise

nur in der Einflugschneise

ein Flugzeug stört die Ruh

die Nacht wird wie ein Zimmer

mit warmem Kerzenschimmer

der Tag schläft ein und dann auch du

Nicht alle gehen schlafen

noch viele müssen schaffen

weit über Mitternacht

der Mond kann sie nicht sehen

wenn sie am Fließband stehen

so wird die Nacht zum Tag gemacht

Seht ihr den Mond dort stehen

er ist nur halb zu sehen

und ist doch rund und schön

so geht’s mit vielen Sachen

die wir so schlau belachen,

weil uns’re Augen sie nicht sehn

Wer sieht den Mond von hinten

wer nicht sucht, kann nichts finden

der stellt sich blind und taub

es gibt so viele Leute

die seh’n nur eine Seite

die sehen Blätter und kein Laub

Der Mond scheint auf uns nieder

auf Menschen, Schwestern, Brüder

durchdringt mit mildem Licht

die Herzen und die Räume

begleitet unsre Träume

er geht doch er verläßt uns nicht

Alle Lieder habe ich zusammen mit den Kindern getextet und arrangiert.

Beim “Mond” haben wir zwei Strophen von Matthias Claudius unverändert übernommen.

Gruß

Hartmut Barth-Engelbart

“unter schlag zeilen – befreite worte – gebrochene reime zur lage”

Nach einmonatiger Untersuchungshaft wurden sie dann doch noch zur Leipziger Buchmesse 2005 von der Hanauer Staatsanwaltschaft herausgegeben: 45 zentrale Texte des Lyrk- & Grafikbandes: “unter schlag zeilen – befreite worte – gebrochene reime zur lage” / 320 Seiten politische Lyrik und Grafik mit einem Vorwort von Ingrid und Gerhard Zwerenz, /erschienen 2005 im Zambon Verlag unter der ISBN 3-88975-107-5 / für 15 Euro in jeder Buchhandlung, signiert aber nur bei meiner nächsten Lesung

Noch rechtzeitig zu Ottos Abschiedsfeier:
Die Ziege und der Minister

hARTmut bARTh-engelbART (text) & Barbara Braguti (bilder)
“Die Ziege ZORA”
das bilderbuchunartige & fabelhaft neue Kinder-Bild-& Lesebuch von der Ziege Zora und ihren sieben Geißlein in den Hauptrollen; in Nebenrollen Minister Killy, Nachbar Haftlinger, Christa Ganzen auf dem Bildschirm mit NachrichtenParade-Hengst Ulrich Wiehert sowie ein Schnelles Anti-Graffitty-Kampfhubschrauber-CitySäuberungs-EingreifKommando des Sicherheitsdienstes für familienfreundliche 7 Euro 90 Cent zu erhalten beim Zambon Verlag FFM (zambon@zambon.net) oder in der Buchhandlung Ihres Vertrauens unter der ISBN 3-88975-128-8

mehr Nachrichten aus 3 X ART gibt es bei www.barth-engelbart.de.vu ; www.autorenhessen.de/autoren/barth-engelbarthttp://kz-adlerwerke.frankfurt.org/de/aktionen/auffuehrung/einleitung.htmlDER VIDEO-VORSPANN:

Im Februar 2012 gab es in der Lamboy-Straßen-PIZZARIA SAN DOMENICO ein  “LAMBOY-KIDS-REVIVAL-TREFFEN mit über 45 Teilnehmerinnen zwischen 18 Uhr und 0 Uhr, mit einer abenteuerlichen Videovermehrung und Vor-führung durch benachbarte IT-Spezialisten & Improvisations-KünstlerINNEN. Vorausgegangen war die Gründung einer facebook-Gruppe ”Lamboy-Kids” durch diese selbst. Weitere Revivals sollen noch folgen!!!

Lamboy-Kids der Hanauer Gebeschusschule
2011_0213AN

Im Juni 2012 zum 100. Geburtstag der Gebeschus-Schule im ehemaligen Kasernen-& Industrieviertel Lamboy, dem Extrem-Brennpunkt mit dem bis in die End80er Jahre florierenden Straßenstrich und einem vielschichtig-bunten Migrationsanteil von über 90% . Von Afghanistan über Jugoslawien bis Zaire, von Alma Ater bis Zakopane – kamen viele der in den folgenden Videos singenden Kinder als Eltern mit ihren Jüngsten oder Ältesten, die schon die ersten Klassen beleben.

2011_0213BE

Bewirtet wurden die Gäste beim 100. durch junge  Damen und Herren, die fast alle auf den beiden folgenden Videos zu sehen und zu hören sind. Alle mitten in der Ausbildung, in Lehre oder Studium, auf dem zweiten Bildungsweg, aber auch ein paar abgestürzte sich wieder Auffangende, etliche in der HARTZ4-Leere, die mir an jeder Straßenecke den Stand ihrer Entwicklung berichten. Ihnen allen kann ich blind oder sehend in die Arme laufen, da fühle ich mich zuhause, da haut mich auch “Hanau haut um”nicht mehr um ….

Lamboy-Kids in Concert beim Kongress “schule kreativ 2000? von Hartmut Barth-Engelbart auf Vimeo.

Lamboy-Kids in Concert von Hartmut Barth-Engelbart auf Vimeo.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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