Presse

04.10.2000 – Kinzigtal Nachrichten

In der Schlüchterner Synagoge wurde mit einem Kulturprogramm der 3. Oktober gefeiert

“Die Freiheit hat ‘nen Preis”

…Giftig und beißend, sarkastisch und ein wenig resignativ waren die Texte von Hartmut Barth-Engelbart aus Gründau, die das Ensemble-Modern-Mitglied Wolfgang Stryi auf dem Saxophon lautmalerisch musikalisch begleitete. Barth-Engelbarths Texte waren ebenfalls weit entfernt von der Stimmung einer Weihestunde: “Der Atem der Geschichte wird ausgehaucht zu Kohldampf”, “Die Kinder der Opfer zahlen Wiedergutmachung an die Erben der Täter – Wiedergutmachung für Stalingrad” oder “Das Reichsprotektorat hat ausgedient, es lebe die Prokura” sind nur einige provozierende Zitate, die er auf das Nach-Wende-Deutschland gemünzt in den Saal rief. Weniger kontrovers dürfte seine Schluss-Quintessenz aufzunehmen sein: “Die Freiheit hat ‘nen Preis.”…

(Da hat der Redakteur nicht richtig hingehört: In Verlängerung des Brechtschen Kinderliedes hatte ich getextet: Beiß, Bagger beiß, die Freiheit hat ‘nen Preis, wenn ich jetzt zu lang scheißen tu, schmeißen die mich raus im Nu, trotz Treuhandschwur und Fleiß…” und etliche andere)

 

09.09.1998 – Frankfurter Rundschau

Psychogramme aus einer Provinzstadt mit vielen Wespennestern

Hartmut Barth-Engelbart schreibt an einem Hanau-Roman und liest “Werkstücke” daraus in der Schweinehalle

von Ruth Dröse

 

07.06.1996 – Gelnhäuser Tageblatt

Menschenwürdig oder Unmenschen-würdig?

Knochenharte Töne im Gelnhäuser Café ART

Gegengewalt, dass die Sätze fliegen: Wolfgang Stryi und Hartmut Barth-Engelbart traten im Gelhäuser Café ART auf.

 

11.05.1996 – Gelnhäuser Neue Zeitung

Musik und Lyrik in der Synagoge Schlüchtern

Gegen-Gewalt, daß die Sätze fliegen- und Musik als eine Art Interpretation

Wolfgang Stryi und Hartmut Barth-Engelbart stellten ihr neues Programm vor

Wolfgang Stryi und Hartmut Barth-Engelbart boten Musik und Text zum Nachdenken.

 

17.10.1991 – Frankfurter Rundschau

Er, ein passionierter Querdenker, will provozieren, will anklagen

Die Biographie von Hartmut Barth-Engelbart ist geprägt von Widersinn, Widerstand und antiautoritären Widerborstigkeiten

von Ruth Dröse

 

28.06.1991 – Maintal Anzeiger

“Alles bombardieren: dann ist Frieden, Amen!”

Musik und Lyrik gegen Gewalt mit Hartmut Barth-Engelbart und Wolfgang Stryi

 

08.06.1991 – Langenselbolder Zeitung

Kompromisslos

sind die Texte von Hartmut Barth-Engelbart, kompomißlos die Musik des Saxophonisten und Klarinettisten Wolfgang Stryi. Zusammen gibt das eine kompromißlose Mischung aus Musik und Lyrik, ergbt eine Performance in der “Gegen Gewalt” die “Sätze flogen. Von dieser umstrittenen Mischung konnten sich die städtischen Mitarbeiter vor kurzem im Bauhof überzeugen, einem für diese Art von Kunst sicher außergewöhnlichem Ambiente. Allerdings konnten sich nicht alle Ohren an die Kompromißlosigkeit der Aussage und der Musik gewöhnen, sie zogen es vor, die Präsenz beim Ende der Darbietung anderen zu überlassen.

 

22.05.1991 – Frankfurter Rundschau

Ehrliche Musik von geistigen Trümmermännern

Hartmut Barth-Engelbart mit seinem Programm “Gegen Gewalt – musik und Lyrik

Von Ulrich Gehring

 

21.03.1991 – Franfurter Rundschau

Ein Dankeschön für den Protest gegen Golfkrieg

HANAU. Die Mitarbeiter der Hanauer Firma Helly bekamen dieser Tage für ihren Protest gegen den Golfkrieg ein Dankeschön: Sie hatten bei Ablauf des Ultimatums für eine Stunde lang die Arbeit niedergelegt. Dafür sangen und spielten Wolfgang Stryi und Hartmut Barth-Engelbart am vergangenen Mittwoch “Lieder gegen Gewalt”. Das Duo trat in der Produktionshalle während der Arbeitszeit auf.

 

15.02.1991 – Frankfurter Rundschau

Lieder gegen den Krieg

HANAU. Zeichnungen, Portraits, Aquarelle, Fotocollagen und Plakate gegen den (Golf-)Krieg von Hartmut Barth-Engelbart präsentiert das Café Zeitlos vom heutigen Freitag, 15.Februar, an. Anläßlich der Ausstellungseröffnung liest Isa Llagostera Texte von Garcia Lorca. Carl Hanau gibt Lyrik, Prosa und Lieder zum Besten…