Galerie in der Büchnerei

eine Galerie in der Scheune des Hofes, der der Ausgangspunkt der “Oberhessischen Bauernaufstände” von 1830 war.  Eröffnet wurde sie mit der Ausstellung “55 in 70”, Zeichnungen, Radierungen, Linolschnitte, Fotomontagen, Aquarelle, Plakate zwischen 1961 und 2016. Zur Vernissage kamen rund 80 BesucherINNEN. Die Licher “SAVANNE” brachte das Essen, die Rodenbacher WINGERTS und der Kasseler Multi-Instrumentalist & Bariton Philipp Hoffmann die Musik.


Die Galerie in der Büchnerei befindet sich in der Scheune im Hof des Tobias Meininger, nach dem die Adresse bis heute im Volksmund “bei’s Tobiase” heißt. Die Betonung liegt bei dem Namen auf dem “To” und wird mit Doppel-S gesprochen.

Georg Büchner hat 1834 versucht, zu den Aufständischen Kontakt aufzunehmen. Die erste Kontakt-Adresse dürfte Tobias Meininger gewesen sein. 14 Jahre nach dem Hessischen Landboten, der über Mittel-Gründau nach Gießen geschmuggelt wurde, war Mittel-Gründau ein “revolutionärer Vorort” der 1848er Demokraten.

Nachdem der Darmstädter Großherzog die Mittel-Gründauer im Verein mit dem Fürsten von Ysenburg-Büdingen und dem Klerus mit der Kollektivstrafe Schulschließung belegte, ihren Lehrer Paul Nagel 1830 ins Zuchthaus Marienschloss/Rockenberg verschleppte blieb die Dorfschule für 2 Jahre geschlossen. Als die gleichen Herrschaften 1849/50 den Schriftführer des Demokratischen Vereins, den Mittel-Gründauer Lehrer Bernhard Kaffenberger mit Berufsverbot bestraften und ihn vor die Wahl stellten: entweder Zuchthaus oder Auswanderung, begannen die Dörfler für eine neue größere Schule zu sparen und zu sammeln.

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Zunächst mussten sie jedoch bis 1852 dem Fürsten als Strafarbeit den neuen Eingangsturm seiner Domäne erbauen. Tobias Meininger hat für den Bau der Schule nicht nur Geld sondern auch seinen Bauerngarten gespendet. 1879 wurde dort diese neue Dorfschule eingeweiht, erbaut in Eigenarbeit, mit rußig selbst- feldgebrannten Meddel-Grinner Russe-Stoa und für die Vorderseite mit Gailschen gelben Edelziegeln, die schönste und  größte Dorfschule weit und breit.

Die nächste Ausstellungen in Planung

Jan Haake:

Ein Egon Krenz macht noch keinen Lenz: HaBE Titel-Fotocollage “Test the West”:

und Ursula Behr (zwei Bilder in Arbeit / Studien / Vorskizzen):

 

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Sie ist Malerin und als Malerin einzigartig. Sie schaut und malt und schreibt von den Menschen in den imperialistischen Kriegen im Nahen Osten. Unbestechlich ist sie und begreift, was sie sieht: ….
berlin.freidenker.org

Noch nicht ganz fertig.

Wie üblich war die Leinwand mal wieder zu klein…

Die UN als Erfüllungsgehilfen imperialer Interessen

Acryl, 120cm x 160 cm, 2017

Bildergebnis für hartmut barth-engelbart