Der schiefe Blick des Rainer Braun & sein Kampf gegen den “russischen Militarismus”

Der schiefe Blick

von kranich05

Rainer Braun ist nicht irgendeiner unter den Multifunktionären der organisierten Zivilgesellschaft. Als Aktivist der Friedensbewegung ist er bekannt “wie ein bunter Hund”. In Strategiegrüppchen wird sein steuernder Einfluss geschätzt, am Mikrofon lässt er rhetorische Highlights erstrahlen, und die Straßen, auf denen “friedensbewegte Menschen für die Welt von morgen tanzen”, sind schier sein zweites Zuhause.

Ein wahrer Tausendsassa, bewundert von der US-Hardcore-Feministin genauso wie vom spröden “Rotfuchs”-Genossen. Aluhutträger, falls es sie gibt, befreunden sich mit ihm, Ministerialbeamte desgleichen. Selbst Geheimdienstler, warum nicht, würde er um den Finger wickeln. Einer, der seit Jahren an den Fesseln des doch immer weiter platt daliegenden Goliath “Friedensbewegung” herumzerrt. Und herumzurrt.

Breite Abhör-Spionage-Kooperation zwischen NSA und BND – das belegt ein gfp-Bericht

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58724
Beredtes Schweigen

31.10.2013

BERLIN

(Eigener Bericht) – Neuen Hinweisen aus den USA zufolge nehmen die Geheimdienste Deutschlands und anderer europäischer Staaten aktiv und im großen Stil an der NSA-Spionage teil. Demnach forscht nicht nur der Bundesnachrichtendienst (BND) E-Mails von US-Bürgern aus; auch haben Geheimdienste mehrerer NATO-Mitglieder spezielle Kooperationsvereinbarungen mit Washington geschlossen, die den Austausch abgefangener Kommunikationsdaten beinhalten. Ob all dies nur mit den NATO-Kriegen in Zusammenhang steht, ist unklar. Das westliche Kriegsbündnis operiert keineswegs nur in Afghanistan, es befindet sich seit dem 4. Oktober 2001 auch im “Bündnisfall” (“Anti-Terror”-Krieg); doch häufen sich Anzeichen, dass die westlichen Dienste – deutsche inklusive – verbündeten Spionageorganisationen Zugang zu Kommunikationsdaten aus dem eigenen Land bieten, um ihnen die Auswertung von Materialien zu überlassen, die ihnen selbst untersagt wäre. Ein Experte für IT-Sicherheit weist darauf hin, dass deutsche Gesetze es dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik explizit gestatten, bekannte Sicherheitslücken zu verschweigen; das erleichtert Zugänge für deutsche sowie auswärtige Dienste. Wie der Experte vermutet, führen die Dienste zumindest der G20-Staaten sämtlich eine Totalüberwachung der Kommunikation durch – also auch deutsche Stellen.