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Bereits Ende der 60er/Anfang der 70er erste Projekte von Gemeinwesenarbeit und Musik: Jugendarbeit im Odenwald, Stadtteilarbeit Frankfurt-Bornheim/Süd, in Frankfurt-Rödelheim und in FFM-Gallus-Kamerun, ab 1974 in Hanau-Lamboy, Maintal Bischhofsheim/Dörnigheim zusammen mit einer Gruppe von Lehrlingen und Jungarbeitern (die spätere Rock-Gruppe "Captain Sperrmüll"), zusammen mit 'akademischen' Musikern (Autodidakten und Profis) in der Formation "Gruppenakkord". Kristallisationspunkt bei allen Projekten bis 1991 war die politisch, musikalische Be- und Verarbeitung der Situation im Wohnviertel und am Arbeitsplatz, in Familie, Schule und Ausbildungsbetrieben sowie bei der Bundeswehr. Es entstanden Lieder zu allen relevanten gesellschaftlichen Fragen.
Seit 1991/92 Aufbau des Schulchores der Gebeschusschule in Hanau-Lamboy. Parallel dazu Aufbau der Trommelgruppe, jeweils 40 bis 80 Kinder. Der Aufbau des Chores war von vornherein darauf angelegt, aktiv in die Gestaltung des Viertels einzugreifen, die verlorenen, zerstörten Sozialstrukturen/ Werteskalen teilweise zu ersetzen, Reste zu stabilisieren, bzw. den negativen Leitbildern positive entgegen zu setzen, die sich zwingend aus der Chorarbeit und der Trommlerei für die Kids ergeben. Die Kids selber fungierten dabei als Transmissionsriemen, als Multiplikatoren:gegenseitige Akzeptanz der Ethnien, der Religionen, Teamfähigkeit, interkulturelle Kooperation, Disziplin, Präzision. Wenn dreissig Nationalitäten/Ethnien ihren gemeinsamen Rhythmus finden, schafft das eine ganz besondere Form von Corporal Identity. Die Identifikation mit Schule und Stadtviertel, Aufwertung des eigenen Umfeldes, sich die Nachbarschaft erspielen und ersingen und ertrommeln
Musik/Chor und Trommelgruppe als Gewaltprävention Erfahrungen über 10 Jahre
Lernen von den "world people"
Rettung der 'Alten Schule', Aufbau eines Jugendzentrums, einer Leihbücherei, einer "Volkshochschule", Krippen- und Krabbelgruppen, Hausaufgabenhilfe etc.
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