Die CORONALE vom Gare de l’Est: Dancer encore = Überlebensmittel

Statt sechs (6) Stunden von der Polizei schikaniert zu werden:

5 schöne Minuten – wie in:

PARIS

« DANSER ENCORE » Flashmob Gare de l’Est. Paris/France – 08 Avril 2021

KUNST IST ÜBERLEBENSMITTEL

Ein Corona-Interview mit mit zwei Künstlern

Autor: Uli GellermannDatum: 11.04.2021Artikel teilen   

Damals, vor dem Viren-Krieg, gab es in Deutschland Bühnen und Künstler aller Art und Qualität: Wer wollte, der konnte in Städten wie Berlin, München oder Hamburg an jedem Abend ein anderes Programm besuchen. Auch in Wattenscheid gibt es eine Volksbühne und selbst in Kyritz an der Knatter gibt es den “Kyritzer Knattermimen e.V.“ mit einem Amateurtheater und eigener Open-Air-Bühne. Tausende Künstler konnten diese vielen deutschen Bühnen nutzen: Zu ihrer eigenen und zur Freude eines in die Legion gehenden Publikums.

Künstler sind ansteckend

Doch Merkel & Co. haben den Scheinwerfern, den Mikros und den E-Gitarren den Stecker gezogen. Im Land der Dichter und Denker gibt es Kultur nur noch virtuell: Weil Künstler ansteckend sind; zumeist stecken sie mit guter Laune an, mit Ideen und nicht selten auch mit Widerspruch. Das ist offenkundig ungesund, jedenfalls für die Regierenden, die neben sich keine Darsteller dulden wollen. Jedenfalls keine echten, keine zum Anfassen.

Es gibt sie noch, die echten Künstler

Vor dem Krieg gegen das Virus konnte man auch und gerade von Künstlern eigene Meinungen hören. Wenn Künstler heute überhaupt noch Meinungen äußern, sind es nicht selten solche, die man auch von den Merkels hören konnte. Aber es gibt sie noch, die echten Künstler.

Als ob Kunst und Kultur tödlich wären

Zwei dieser Echten, die Musiker LÜÜL und Jens Fischer Rodrian, waren jüngst bei einem Kamera-Gespräch mit Uli Gellermann in einem der legendären Berliner Clubs. Auch der kämpft, wie alle anderen Clubs der Hauptstadt und wie die meisten Künstler des Landes, um sein Überleben. Denn wie die Kneipen, die Cafés und die vielen kleinen Läden sind auch die Clubs und Bühnen geschlossen. Als ob Kunst und Kultur tödlich wären.

Kunst unterscheidet uns vom Tier

Doch Kunst und Kultur sind Überlebensmittel: Sie geben dem Leben jene Farbe außerhalb von Arbeit, Schlafen, Essen, die seit der Höhlenmalerei und den Trommeln der Schamanen dem Menschen die besonderen Schwingungen geben, die ihn vom Tier unterscheiden.

Nach dem Corona-Regime

Das Gespräch zwischen den Künstlern und Uli Gellermann ist zwar auf einem elektronischen Medium aufgezeichnet. Aber das Video ist auch ein Versprechen: Das große Versprechen, dass es nach dem Corona-Regime im ganzen Land viele Feste der Kunst geben wird. Im ganzen Land mit echten Künstlern und echtem Publikum. Aber vorher, sagen die drei, wird man kämpfen müssen. Nur so werden wir als Menschen überleben können.

Zum Video:

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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