Betteln ist menschenunwürdig! Trotzdem bettle ich weiter für Rema & Nasser in Uganda

Rema kann für ihre Hütte im Slum von Kampala die Miete und auch das Schulgeld nicht mehr zahlen.  Die Vermieterin kann das Schulgeld für ihre Kinder nicht mehr zahlen, wenn Rema die Miete nicht bezahlt. Rema steht vor der „Wahl“: entweder Miete oder Schulgeld, Lebensmittel oder Kleidung, Medikamente oder Lernmittel …

Betteln ist menschenunwürdig!

Als Lehrer für Kinder „Beruflich Reisender“(so das Amtsdeutsch für Schausteller, Klein-Zirkusse, Scherenschleifer, Teppichflicker usw.) habe ich gegen das Futter-Betteln der Kinder in den Innenstädten  erfolgreich angekämpft: mit den Kindern habe ich im Unterricht – aus von Elektrikern gespendetem Kupferdraht Halsketten, Broschen und Weihnachtsbaumschmuck hergestellt, Frühlings-, Herbstlaub- und Adventskränze gebunden (aus nadelfestem Gartenabfall, Tuja-Heckenschnitt, Eibe, Brombeerranken, Efeu etc.), Deko-Weihnachtssterne mit 60 cm Durchmesser aus gewendeten in den Cafés gesammelten Kaffee-Tüten usw. … und die Kinder haben dann ihre Produkte in den Innenstädten verkauft -statt zu betteln.

Das schuf Selbstwertgefühl und Selbstachtung, Anerkennung bei den Passanten, die dann oft dazu spendeten und Anerkennung in den Familien der Kinder.

Und nebenbei große Motivationsschübe für das Lernen: Abmessen der Drahtstücke für die Kettenglieder, Plakate malen, Preislisten schreiben, Abrechnen (getrennt nach Preisen und Spenden), verwendete Materialien und ihre Herkunft beschreiben, was wichtig war gegen die übl(ich)en Vorurteile: „Die Zigeuner klauen Kupferdraht.“ usw. …

Remas Selbsthilfe-Plan vom Melonenanbau in Kampala

in ihrem Selbstversorgergarten scheitert seit vielen Monaten an den Lock-Down Bestimmungen und dem fehlenden Geld für Saatgut & Setzlinge.

Der Lockdown und seine Folgen, steigende Erkrankung (auch wegen schlechter Ernährung, Trinkwassermangel), galoppierende Miet- und Lebensmittel-Preisteigerungen,  Massenarbeitslosigkeit wegen unzähliger Pleiten ….

machen viele Ansätze zur Selbsthilfe zunichte

Ich bettele weiter für Rema & Nasser:

Statt 100 Milliarden Kriegskredite & Mordexporte – Nächstenliebe, kleine Schritte. Spenden bitte!

Ich weiß, wir können nicht alle Opfer retten, auch Opfer, denen es noch viel schlechter geht als Rema und Nasser. Aber wie heißt es im Talmud?: „Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“ – Es dürfen aber auch zwei Leben sein.

Dafür nehme ich jeden Kleinbetrag an Spenden: entweder über den gelben PayPal:-((-Spendenknopf hier rechts oben, (dabei werden allerdings Gebühren abgezogen) deshalb besser auf mein Konto bei der

VR-Bank Büdingen-Main-Kinzig

IBAN: DE66 5066 1639 0001 1400 86

unter dem KENNWORT: “NasseRema”

Die CORONA-Knock-Down-Verelendung der „3. Welt“ macht Verschwörungstheorie zur alltäglich mörderischen Praxis – barth-engelbart.de

Mehr über Nasser & Rema, meine abgeschobene Ex-Grundschülerin, Ex-“Lamboy-Kids”-Sängerin und ihr Kind:

 Weltbank-Opfer in Uganda: Rema muss Schulgeld, Lernmaterial, Schuluniform, Medikamente, Krankenhaus- & Arztkosten selbst zahlen – barth-engelbart.de /// https://www.barth-engelbart.de/?p=233202

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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