Wenn Juden in der „Rosa-Luxemburg-Stiftung“ die Ukro-Faschisten unterstützen, würde Rosa stiften gehen, die Auschwitz-Überlebende Hannia Wiatrowski rotierte wie Reuven Moskovitz im Grab

Sondermarken-Block für Hitler-Verbündete, die Bandera-Banditen, die Juden- & Polen-Schächter

Der Fascho-Sonny-Boy mit dem SS-Emblem der SS-„Ordensburgen“: Schwarze Sonne

Harry, mein alter Freund aus Kölle schrieb mir:

Hallo, manche meiner Mail-Empfänger wissen, dass ich mehrmals in der postsowjetischen Ukraine rumgereist bin u. dort einige merkwürdige Erlebnisse hatte. Am meisten, und am Negativsten, hat mich ein Besuch bei der jüdischen Gemeinde in Czernowitz berührt. Da waren die „Versteher“ vom ukro-nationalistischen Kurs schon auf dem Vormarsch, sie begannen sich gegenüber den traditionellen Vertretern des östlichen Judentums durchzusetzen. Weiß der Himmel, warum Juden in Europa für den ukro-faschistischen Nationalismus sich begeistern können. Ich werde es wohl nie verstehen. Aber auch hierzulande, in der ollen BRD, gibt es Juden bzw. deutsche jüdische Bürger, die sich für den Ukro-Faschismus begeistern können. Manche versammeln sich in der rechtsgewendeten Rosa-Luxemburg-Stiftung: schrecklich.

JW- u. Hintergrund-Autorin Susanne Witt-Stahl schreibt über den Scheiß auf JW. mfG, ha sü

Aus JW: Ausgabe vom 03.02.2026, Seite 4 / Inland

KRIEGSPROPAGANDA

Verständnis für Faschisten

Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung will eine Aktivistin »Vorurteile« gegen ukrainische Asow-Faschisten abbauen

Von Susann Witt-Stahl  

Lisi Niesner/REUTERS

Demonstranten fordern auf einer Kundgebung in Berlin die fortwährende Unterstützung des ukrainischen Militärs (17.11.2024)

Evelyn Deller will dem eklatanten Mangel an »linker Ukraine-Solidarität« entgegenwirken. Seit 2025 tingelt die in Deutschland lebende Ukrainerin mit Vorträgen durch Linke-Szene-Treffs, um Bilder des »militärischen Widerstands« gegen die russischen Invasoren zurechtzurücken und durch einen »historischen Umriss zu schärfen«. So referierte sie in der »Antideutschen«-Kneipe Bajszel in Berlin unter anderem über den »antiimperialistischen Charakter sowie die Kontinuität ukrainischer antifaschistischer Selbstverteidigung«. Dass nicht die Ukrainer gemeint sind, die im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gegen Nazideutschland kämpften oder in deren Tradition stehen, offenbart Dellers Anklage gegen die Sowjetunion als kolonialistischen Staat, in dem »jüdische und ukrainische Menschen ganz bewusst ermordet wurden – Holodomor«. Aber um wen geht es dann?

Aufschluss könnte ein weiterer Vortrag Dellers mit dem Titel »Warum wir als Linke die Ukraine unterstützen müssen« am kommenden Freitag in Trier mit folgendem Anliegen geben: »Deutsche Linke reden entweder uninformiert oder gar nicht über jenen Krieg. Wir wollen dem entgegentreten, Vorurteile abbauen (beispielsweise, was es mit dem ominösen Asow-Bataillon auf sich hat)«, heißt es in der Ankündigung. Inwiefern der bewaffnete Arm der mächtigsten Nazibewegung der Ukraine, der bereits 2014 zum Regiment, 2023 zu je einer Brigade in der Nationalgarde sowie der Armee expandiert ist und dessen Gründer Andrij Bilezkij (Beiname »Weißer Führer«) als Nachfolger des Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkräfte, Olexander Sirskij, gehandelt wird, Opfer linker Voreingenommenheit ist – darüber ist aus dem Text nichts zu erfahren.

Deller ist stellvertretende Vorsitzende des Jüdischen Studierendenverbands Nordrhein-Westfalen, engagiert sich nicht nur gegen »antisemitische« Palästina-Solidarität wie »Anti-Cola-BDS-Aktionen«, wie sie in einem am 21. Dezember 2025 veröffentlichten Interview mit »Mena-Watch« berichtete, und gegen »antisemitische« jüdische Linke wie Norman Finkelstein, sondern auch gegen »antisemitische Projektionen auf die Ukraine«. Reden beendet Deller, die die Ukraine für ein »vom Genozid betroffenes Land« hält, mit dem Gruß der faschistischen Banderisten, die als Hitlerkollaborateure am Holocaust beteiligt waren.

Als Vorbild für linke Ukraine-Solidarität präsentiert Deller »Radical Aid Force« (RAF). Die anarchistische Gruppe organisiert Spenden ebenso für humanitäre Hilfe wie für den Erwerb von Rüstungsgütern, etwa Kampfrobotern, für »antiautoritäre Kämpfer« – hier und da auch Faschisten, wie ein von RAF veröffentlichtes Foto von einem Angehörigen der von ihr belieferten Drohneneinheit »Eyes of God« mit dem Abzeichen der banderistischen Partei und Miliz UNA-UNSO zeigt. Eine zweite Säule der RAF-Aktivitäten bildet die Agitation für die »Bewaffnung der Ukraine bis an die Zähne«, inklusive Lieferungen von »Taurus«-Marschflugkörpern, sowie Hasspropaganda gegen die russischen »Orcs«. Ein Video auf dem RAF-Instagram-Kanal zeigt Aufnahmen von russischen Soldaten, die von Granaten zerfetzt werden, unterlegt mit dem Strandpartyhit »Samba de Janeiro«.

Solche irren Weltbilder passen in Treibhäuser des »antideutschen« Sektenwesens wie dem »Conne Island« in Leipzig, wo einer der nächsten Auftritte von Deller stattfinden wird. Unterstützer finden sich aber auch im rechten Flügel der Linkspartei: RAF hat schon 2024 Gelder aus dem Solifonds der sächsischen Landtagsabgeordneten Juliane Nagel erhalten. Für Dellers Vortrag in Trier, der vom »Rosa Salon« organisiert wird, der eine kritische Auseinandersetzung mit »linken Dogmen« fordert, haben sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) Rheinland-Pfalz und für eine weitere Veranstaltung in Erfurt die RLS Thüringen als Kooperationspartner zur Verfügung gestellt. »Teile der deutschen Linken reproduzieren russische Propaganda und delegitimieren die Selbstverteidigung der ukrainischen Bevölkerung«, ist auf der Homepage der RLS zu lesen. »Der Vortrag ordnet diese Verzerrungen historisch ein und analysiert die Grundlagen russischer imperialer Ideologie, um gegen Desinformationen zu sensibilisieren.«

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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