Eine verhinderte „rot-grüne“ Groß-Mülldeponie & wie der DDR-Sprinter Jürgen May durch PUMA & den BRD-Sprinter Karl (Charly)Eyerkaufer an die STASI ausgeliefert & danach freygekauft wurde: „Der May ist freygekommen, die Damen rasten aus!“

Zur Auswahl standen Atzmersgrund, Streit, Sauerngrund & Judengrund, wo sich heute der große Golfplatz und das Restaurant HECKERS befinden

Der Main-Kinzig-Kreis (nordöstlich von EZBankfurt am Main) war in den späten 80ern auf der Suche nach Deponie-Flächen und der Fürst von Ysenburg-Büdingen wollte einen Teil seiner zusammengeraubten Wald- und Weidebesitzungen gerne versilbern. (zu diesen fürstlichen Raubzügen gegen die Dörfer im Ronneburger Hügelland habe ich hier diverse Geschichten geschrieben und Dokumente zitiert). Verschiedene Täler standen in der Umgebung der beiden Gemeinden Ronneburg und Gründau zur Disposition: Judengrund, Sauerngrund, Atzmersgrund und das große STREIT-Tal, das zu 100% in fürstlichem Besitz war. Um dieses Tal hat es in der Geschichte eben auch STREIT mit dem Fürsten  gegeben, denn es waren dort sowohl Almende-Wälder wie Weidengründe, die zudem unter kaiserlich-barbarossischem Schutz den Dörfern zustanden.

Jetzt verfüllt der Chef des hessischen Bauernverbandes und CDU-MdL, Friedhelm Schneider die vor 20 Jahren geretteten Täler mit Erdaushub und Anderem und verwandelt 40-Tonner für 40-Tonner das Ronneburger Hügelland in eine Gülle-Scheiß-Mais-Hochebene, die regelmäßig die Wege und Straßen mit Schlammlawinen überflutet, während die LKWs die Straßen und Wege kaputtfahren und die Ortsdurchfahrten ruinieren. Dass er dafür EU-Agrar-Subventionen in Millionenhöhe kassiert hat, konnte man bis zur Intervention der Bundesregierung noch den EU-Statistiken öffentlich entnehmen. Jetzt steht das Abkassieren unter Datenschutz. Das Abgreifen lief unter dem Titel „Optimierung kleinstrukturierter landwirtschaftlicher Nutzung“ und hat jetzt eine Mais-Monokultur als Ergebnis, die Beseitigung von Wegrainen, Hecken, Feldholzinseln, Waldstücken, Zukippen von Kleingewässern usw.  Die AgrarFirma Schneider ist nicht nur eine Milchfabrik, sie produziert „BIO“-Gas und -Strom, sie ist eine profitable Deponiebetreiberin und ihre Infratstrutur wird regelmäßig durch Kommunale Betriebe optimiert: das hessische Straßenbauamt und die Bauhöfe der betroffenen Gemeinden baggern die zugeschlammten Gräben an den Zufahrtsstraßen- und -Wegen frei … nur wenn der Dreck auf den Straßen direkt nach der Durchfahrt der Erd- oder Mais-Schwerlaster zentimeterdick auf den Straßen und Radwegen klebt, lässt die Firma Schneider ihre Leute Straße kehren. Es soll auch schon passiert sein, dass die Firma Schneider einige Asphaltflicken bezahlt hat. Dass neben der rapide ansteigenden Errosion jährlich nicht nur Tonnenweise Gülle  die OberflächenGewässer kippen lässt, sie „entflort“ und „entfaunt“, dass dabei Nitrate ins Grundwasser gelangen und zu Grenzwertüberschreitungen führen, wird mit dem Eintrag von Herbiziden und Pestiziden in Boden und Wasser herrlich ergänzt. Ob und wieweit die Firma Schneider bereits Gen-Mais anbaut, ist nicht erwiesen. Jedenfalls gibt es Beweise für den Anbau von (Sanofi?) Mais einer Sorte, die nach einem griechischen Fussballer bei der Frankfurter Eintracht benannt wurde, die unter dem Verdacht steht gentechnisch behandelt zu sein.

Zurück zum Müll der 80er Jahre:


Beim Thema Müll-Markt-Macht-Millionen traf sich damals was zusammengehört:

HaBE Mal eine kleine Ein-Mann-Werbeagentur betrieben: „mass-media“, aber auf die Dauer so gut wie nix dabei verdient. Die Anzeigen in der nhz wurden über 30 Jahre von Unterstützern bezahlt


Der Fürst,

der SPD-Landrat Karl Eyerkaufer

 (ehemaliger 400-Metersprinter im Werbevertrag mit PUMA, Goldmedalliengewinner bei den olympischen Spielen in Rom. Sein schärfster Konkurrent auf dieser Strecke war der DDR-Sprinter Jürgen May. Der hatte nach einigen Begegnungen mit Charly Eyerkaufer nicht nur plötzlich 500 DM in seinen Spikes unter der Einlagesohle, nein , die begleitenden Herrschaften der STASI wussten auch sofort,  wann das Geld im Schuh steckt und in welchem: zielsicher konnten sie zugreifen und Jürgen May wegen Devisenvergehen und Verdacht auf Bestechlichkeit sofort festnehmen und in die DDR zurück verfrachten, wo er ins Gefängnis kam. Für die STASI war alles klar: ihr bester Sprinter wurde in Rom nur Zweiter, das konnte  nur mit Bestechung gehen.


Doch Jürgen May kam frei: mit Hilfe der Firma PUMA wurde Jürgen May freigekauft, sofort nach seiner Ankunft im Westen bei PUMA unter Werbevertrag genommen (war aber nicht mehr so dolle, denn Jürgen May war zwar bei den Frauen im Main-Kinzig-Kreis der Goldjunge aber auf der Tartan-Bahn lief er jetzt nur noch unter „ferner liefen“ … Aber schnell war er doch noch, wenn es darum ging, die von den ZweibeinigINNen zu erreichen, die nicht bei LOS auf den Bäumen waren …).

Direkt nach der Wahl  Charly Eyerkaufers zum Landrat des Main-Kinzig-Kreises (eine anscheinend beliebte Endversorgung für Hochleistungssportler sozialdemokratischer Prägung:

((naja, Dr. Rolf Müller bekam als Spitzenschwimmer in der CDU ja auch seine Jobs))

denn der Goldmedalliengewinnner über 100 Meter Freistil, Hans-Joachim Klein bekam auch als SPDler später den Job als Landrat der Landkreises Bergstraße.


Jürgen May wurde jedoch nicht Landrat und auch nicht wieder Olympia-Kader, er wurde lediglich Dezernent für Sport und Kultur, bekam einen tiefergelegten BMW-Dienstwagen und fehlte von nun an auf keiner der wichtigen VIP-Partys der Region:

der May ist gekommen, die Damen rasten aus.

Einer, der diese Geschichte ebenso gut kennt wie ich, wollte eigentlich auch Landrat werden und nicht immer nur in der zweiten Reihe stehen:

Der jüngste Bürgermeister von Hailer-Meerholz, als diese Ysenburgische Residenz noch selbständig war, der spätere so vom Volksmund gekoste „Kennedy von Flörsbachtal“, der heutige Messe-Weltstadt-Bürgermeister der Ysenburgischen Residenzstadt Wächtersbach und ewige SPD-Kreistags-Fraktionsvorsitzende Reiner Krätschmer hat kurz vor der Wahl seines innerparteilichen Rivalen den GRÜNEN vorgeschlagen in einem Rot-Grün-gefärbten PUMA-Trikot den neuen Landrat zu wählen und ihm ein solches zu überreichen mit der Aufforderung es gleich anzuziehen.

Alle im großen Saal bei der Wahl Versammelten wussten, was dieses Wahlgeschenk zu bedeuten hatte.

Ich habe dem May-Freikäufer Eyerkaufer das Geschenk zwar überreicht,  ihn auch zum Umziehen aufgefordert, aber selbst diese Zwangsjacke nicht angezogen.

Dafür hat sich der „Kennedy vom Flörsbachtal“ an mir zu rächen versucht: bei den Flörsbachtaler Kulturwochen hatte ich eine Lesung, die auch von Kultur- Ministerin Vera Rüdiger (Kose-Name „Bussy-Bussy“)und ihrem Stab besucht wurde. Während der Lesung schleicht sich Rainer an mein Lesepult und flüstert mir ins Ohr, ich solle jetzt Mal Schluss machen, mitten im Vortrag des Poems: „Wo kämen wir denn da hin, wenn die alle kämen…“, das mit dem SPD-Mainstream ins Gericht geht. Vera Rüdiger hat es in der ersten Reihe gehört und Kretschmer zurechtgewiesen: „Ich will das hören! Setzt Dich hin!“ Rainer musste -von den Body-Guards der Ministerin geführt- sich wieder in die zweite Reihe hinter Vera Rüdiger setzen.


Sorry, ich bin vom Thema abgekommen: ….


Da kam zusammen, was zusammengehört:


entgegen den Basisbeschlüssen bei den GRÜNEN im MKK für dezentrale kommunale Kleindeponien, mit Rückholmöglichkeiten je nach Stand der Recycling-Technologie, maximaler Bodenabdichtung, Wasserschutz und Müllvermeidung in kommunaler Selbstverpflichtung, Kontrolle, maximaler Einbeziehung der Bevölkerung… etc… betrieb der GRÜNE-Umweltdezernent  Dr. Friedrich und sein Assistent (und heutiger grüner erster Kreis-Beigeordneter und Schulschließungsdezernent) Matthias Zach die Planung einer gigantischen Mülldeponie und spielte einzelne Gemeinden gegeneinander aus. Als „Opposition“ wirkte der alte CDU-Landrat mit dem Plan einer am gleichen Standort zu betreibenden Müllverbrennungsanlage und parallel dazu bahnte der SPD Baudezernent und damalige erste Kreisbeigeordnete Erich Pipa einen Vertrag mit der mafiösen Müllentsorgungsfirma Thermo-Selekt an, die auf Hanauer Gebiet die Müllverbrennung organisieren sollte. (diese Firma hat sich in mafiösen Nebel aufgelöst, der Kreis knabbert heute noch an den Planungskosten) .. diesen endlosen Eyertango auf dem Rücken der Bevölkerung habe ich damals in der NHZ mit einer Reihe von Enthüllungsartikeln begleitet und dazu die Passenden Grafiken gemacht:

„Mit PET zum MüllGipfel“, MÜLL-MARKT-MACHT-MILLIONEN, Der Weißwäscher von Wolfgang usw..  .

Die beiden Gemeinden Ronneburg und Gründau haben sich unter dem Druck einer Gemeindegrenzen überschreitenden Bürgerinitiative dieser Initiative angeschlossen, SPD-Abgeordnete sind desertiert, für mich als GRÜNEM -Fraktionsvorsitzenden war das der Zeitpunkt der Niederlegung aller Partei-Funktionen zusammen mit zwei Ortsverbänden, die ihren Austritt erklärten und dann fehlten nur noch Fischers Beraterverträge, die Entdeckung seiner Zusammenarbeit mit Siemens (bei der Verhinderung der Schließung der Hanauer Nuklearbetriebe) und das Hinarbeiten auf die Zerstörung Jugoslawiens und die Bombardierung Belgrads, um aus dieser Partei auszutreten…

Dieses Sitzungsprotokoll HaBE ich 1991 in einer KreistagsAusschuss-Sitzung auf einem Brieumschlag angefertigt, weil man sich da um jeden Scheißdreck kümmern musste ;-)))


Zum Plakat muss noch so viel gesagt werden: erstens ist das eines meiner Plakate mit dem durchschlagendsten politischen Erfolg (was nicht nur am Plakat lag!) und zweitens wurde es von einem Mitarbeiter der Frankfurter CARO-Druckerei als Spende gedruckt, die Druckvorlage wurde im gleichen Betrieb nach meinem Entwurf gefertigt: DANKE an DIETR SKAMBRAKS (den Leadsänger der WINGERTS, DANKE an MICHAEL KONRAD, den späteren IT-Unternehmer und gegen Ende sich wieder Wendeten!“!!!!

Kurz vor den drohenden Probebohrungen 1987/88 hatte ich den Hühnerhof noch gemalt und wegen aufziehenden Regens ein Foto gemacht. Das Gemälde ist leider verschollen. Ich muss es nochmal nach dem Foto malen.

Unter Regional-/LokalhistorikerINNEn ist es strittig, ob der als Mülldeponie-Standort anvisierte JUDENGRUND das Tälchen des Hunn-Floßes, des Mühlbaches mit der abgebrochenen Hunn-Mühle und dem heutigen „Hühnerhof“ oder das auf der Süd-Ostseite des 18-Loch-Golfplatzes liegende Tälchen unterhalb des HECKERS-Restaurants am Stickelsberg ist. Das Areal des „Hühnerhofes“ gehört zu Gettenbach. Auch da gab es frühmittelalterliche Mühlen, auch welche, die den 30jährigen Krieg überstanden haben.

Der Wasserbau war auch bei uns eine Überlebensfrage und ohne Mühlen war nichts zu machen: keine Schmieden, keine Hammermühlen, keine Wagnerei, keine Pfannmüller, keine Weißmüller, keine Schwarzmüller, keine Schrotmühlen, keine Runkelrübenschnitzelmühlen (wen sie nicht mit der Hand betrieben wurden), keine Schneidmüller, keine Schottermüller, keine Schreinerei, keine Tischlerei, keine Zimmerei, keine Bahnschwellen, keine Fachwerkhäuser, keine Schränker, keine Sargbauer, … zu diesen Zwecken wurde JEDER Bach, JEDES Floß zum Mühlbach gemacht. Und dafür wurden Bäche geteilt, umgeleitet über zig Kilometer …. und ohne Wind- oder Wasser-Mühlen anfänglich auch keine elektrische Energie!!!

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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