Der deutsche Finanzexperte Folker Hellmeyer, der etwas andere „Hamburger Kaufmann“ meint: Trump hat recht!

Folker Hellmeyer (Jahrgang 1961) begann seine Laufbahn 1984 als Devisenhändler bei der Deutschen Bank in Hamburg und London. Der gelernte Bankfachwirt wechselte 1995 zur Helaba in Frankfurt am Main. Von April 2002 bis Ende 2017 war er Chefanalyst/Chefvolkswirt bei der Bremer Landesbank (BLB). Im Jahr 2018 gründete Folker Hellmeyer zusammen mit ehemaligen BLB-Kollegen die Fondsboutique Solvecon Invest GmbH in Bremen, bei der er Chefanalyst und Gesellschafter war. Hellmeyer ist seit April 2022 Chefvolkswirt der Netfonds AG.

Ab 2002 konnte man ihn eher als „Bremer Pfeffersack“ denn als „Hamburger Kaufmann“ bezeichnen, obwohl er ab 2022 als Chefvolkswirt der Netfonds AG dem Ruf des Kapitalgesetzes folgend wieder zum Club der „Hamburger Kaufleute“ gehört.

dazu als Ergänzung dringend zu empfehlen:

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

Ein Kommentar zu „Der deutsche Finanzexperte Folker Hellmeyer, der etwas andere „Hamburger Kaufmann“ meint: Trump hat recht!“

  1. Mehr Aufschlußreiches zur Deindustrialisierung von Deutschland

    Im Manova-Exklusivgespräch diskutiert Walter van Rossum mit den Ökonomen Wolfram Elsner und Jörg Schierholz sowie dem Publizisten Werner Rügemer über die Erosion dessen, was die deutsche Wirtschaft einst stark machte.

    https://youtu.be/qrrUOEB3yUo

    Kritisch anzumerken, wird im Gespräch allerdings ausgeblendet, worauf das (insbesondere von dem Bremischen Ökonomen Wolfram Elsner) hoch gepriesene chinesische Wirtschaftswunder letztlich beruht, nämlich auf „primitiver Akkumulation“ (Karl Marx). Auf einer händischen Arbeitskraft, deren Löhne so niedrig sind, daß sie nicht ausreichen, jene Arbeitskraft über die gewöhnliche Lebensspanne hinweg arbeitsfähig bzw. gesund zu erhalten, geschweige denn, eine Familie zu ernähren. Chinas Industrie greift auf ein riesiges Reservoir junger, gesunder, körperlich leistungsfähiger aber sehr armer Landbewohner zurück, welche (meist für zwei Jahre) befristete Arbeits- bzw. Aufenthaltserlaubnisse für Städte erhalten, um dann dort in Billigstunterkünften zu hausen und – bei sehr hohem Arbeitstempo – in Industrien zu arbeiten; vergleichbar dies dem sogenannten Manchester-Kapitalismus des frühen 19. Jahrhunderts.

    Hinzu ausgeblendet wird das aktuelle Bestreben des chinesischen wie auch des globalen Kapitals, solche primitive Akkumulation in naher Zukunft mit digitatorischen Mitteln zu administrieren (programmierbares digitales Geld, Biometrie, Tracking, Zugangskontrolle, Sozialpunktekonto).

    Uberhaupt wird etwas außerordentlich Simples ausgeblendet. Wieso sollte ein Kaufmann oder Kapitalist ein Interesse am Wohlergehen von Menschen haben! Geht es diesen wirtschaftlich gut, sind sie nicht bereit, sich an die Maschine zu stellen und hart zu verausgaben. Ja, so einfach ist das mit dem Kapital und der Lohnarbeit. Und da mit Produktivitätszuwächsen händische Arbeit zudem auch obsolet gemacht wird… .

    Alles logisch das mit Faschismus, Zwangsarbeit, Massenmorden und Kriegen. In Kapitalismus und Sozialismus. Obwohl — so ganz logisch auch wieder nicht: Produktivitätszuwachs = billigeres Produzieren = mehr Warenreichtum. Eigentlich.

    Nein, kein allein logischer Fehler, es entsteht der Fehler nicht allein im Kopf. Sondern auch ein Stückweit daunter — im Herzen. Und in den… !

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