Nicht erst seit Merz macht „Israel die Drecksarbeit für uns“. Das scheinen doch zuvor schon andere deutsche Partei-& Gewerkschafts-Führer so gesehen zu haben:

Was ist da mit „uns“ gemeint: die Deutsche Generalvertretung BlackRock? Die Deutsche Bundesregierung? Die Interessen-Gemeinschaft Rhein-Metall? Die Partei-Führer? Die Hohen Priester im Kaput-Baal-Tempel in Davos?

HaBE dazu bereits seit weit über 40 Jahren und nicht zuletzt vor 8 Jahren geschrieben und hier ab den 1980ern öffentlich diskutiert mit Jakob Moneta, Emil Carlebach, Evelyn Hecht-Galinski (die Tochter Heinz Galinskis, den die ARD zum 70. Geburtstag des Zentralrates der Juden in Deutschland als dessen Mitgründer und erstem Vorsitzenden deshalb unterschlagen hat, weil dessen Maxime als Shoah-Überlebender und Mitgründer des VVN/BdA war: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“), Esther Bejarano, Reuven Moskowitz, Jakob Taut, Noam Chomsky, Thomas Weißbecker, Gilad Atzmon, Ronny & Peter Loewy, Hannia Wiatrowski, Robert Jungk, Ernest Jouhy-Jablonski , Gerhard Zwerenz, Rainer-Werner Fassbinder, Erich Fried, Rolf Verleger ...

Vorschlag der nationalen Militärorganisation in Palästina zur Lösung der jüdischen Frage in Europa /Deutsche Botschaft Ankarar / Der Militärattaché (Dienstsitz Istanbul) B.Nr.1629 geh. 11.1. (19)41 – barth-engelbart.de

LIDL tilgt Palästina von der Landkarte. Vor 5 Jahren taten es DGB & GEW


Was vor 5 Jahren die Reisepartner der GEW und des DGB in den Gewerkschaftszeitungen mit ihren Anzeigen, Karten und Reisestationsschilderungen, Videos zu den „Rundreisen im Heiligen Land“ fertigbrachten, den Staat Palästina von der Landkarte zu tilgen, den GAZA-Streifen ebenfalls, das machte jetzt LIDL nach.
Die von den Besatzern eingemauerte Stadt Bethlehem zum Beispiel hat LIDL „israelisiert“ – so wie vor 5 Jahren das Reiseunternehmen „Berge & Meer“. Es hat einige Anstrengung gebraucht, um GEW und DGB dazu zu bringen, diesen „Landraub“ völkerrechtlich korrigieren zu lassen. (siehe unten).
Ebenfalls vor 5 Jahren pflanzte Frank-Walter Steinmeier Bäume für einen „SPD-Wald“ auf geraubtem palästinensischen Land (siehe hier oder noch weiter unten)


Jetzt hat Dr. Izzeddin Musa in einem Offenen Brief LIDL aufgefordert, die Reisebeschreibung nach geltendem Völkerrecht zu korrigieren:

An: kontakt@lidl.de
Cc: Khouloud Daibes info@palaestina.org; poststelle@auswaertiges-amt.de
Betreff: Rundreise Lidl

Flagrante Verletzung des Völkerrechts durch das Unternehmen Lidl
Sehr geehrte Damen und Herren,
dass der Staat Israel sich über das Völkerrecht, über Menschenrechte und über internationale Normen stellt, ist fast allen bekannt. Aber, dass deutsche Unternehmen dieses Beispiel folgen, wenn es um den Staat Israel geht, ist uns zunächst einmal fremd. Das Unternehmen Lidl ist ein lebendiges Beispiel für dieses unverschämte Verhalten. Sie gehen sogar soweit, dass Sie versuchen, besetzte palästinensische Gebiete in Ihrer Rundreise-Ankündigung, hier Bethlehem, zum Staatsgebiet Israel zuzuschlagen.
Mit Ihrer Israel-Rundreise-Auschreibung stellen Sie sich über das Völkerrecht und den Resolutionen der Staatengemeinschaft.
Zu Ihrer Kenntnisnahme: Bethlehem liegt, ob Sie wollen oder nicht, immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als „Occupied Territories“, die von der Völkergemeinschaft als solche definiert worden sind. Als Deutsch-Palästinenser, der seit 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit, die mit nichts zu entschuldigen ist. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen.
Sie werden hiermit aufgefordert, diese falsche Behauptung, unverzüglich in Ihrer Reiseausschreibung umgehend richtig zu stellen. Wegen der Dringlichkeit, erwarte ich eine sofortige Stellungnahme, dass die Klarstellung unentwegt erfolgen wird. Eine entsprechende Notiz innerhalb der nächsten acht Tagen ist von Nöten. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.
CC:Botschaft PalästinaAuswärtiges Amt
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Izzeddin Musa

Und LIDL hat sofort reagiert:

Sehr geehrter Herr Dr. Izzeddin

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren Hinweis.
Gerne haben wir die Kollegen umgehend informiert, sodass die Ausschreibung online entsprechend angepasst wird und werden dies bei künftigen Angeboten ebenso korrekt ausschreiben.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Nina Bertsch

LIDL-Reisen Kundenservice
—————————————————–
E-Mail: nina.bertsch@lidl.com

Lidl E-Commerce International GmbH & Co.KG, Stiftsbergstr. 1, 74172 Neckarsulm
Kommanditgesellschaft, Sitz: Neckarsulm, Registergericht Stuttgart, HRA 721466

Das ist doch Mal was!

Aber das einfache so ins internet Stellen solcher Reiseinfos hat ja auch seinen Hintergrund, auch bei der GEW und beim DGB, da werden auch Reisen nach Namibia angeboten ohne einen Ton darüber zu verlieren, dass Namibia mittlerweile zumindest ökonomisch wieder eine deutsche Kolonie ist, wo weiße Farmer zwar keine Sklaven mehr halten aber man hat halt doch sein schwarzes Dienstpersonal.

LIDL wird auch trotz vieler offener Briefe die Ruinierung des griechischen und des gesamten PIGS-Einzelhandels und damit die Zerstörung der urbanen und ländlich sozialen Infrastruktur in der europäischen Peripherie nicht einstellen. Auch trotz vieler Angestellter bei LIDL, denen das eventuell sonntagsnachmittags in den Kopf kommt. Die werden auch in den besetzten Gebieten letztlich LIDL-Filialen eröffnen bevor es ALDI-Süd tut. Und eigentlich ist es egal wie der LIDL heißt, ob nun REWE-Ableger, ALDI, Carrefour, die sich in der europäischen Peripherie heftig niederkonkurrieren nachdem sie die „eingeborene“ nationale Kleinkonkurrenz erledigt haben.. Aber, um das zu beobachten, muss man nicht inds Ausland faheren, da reicht ein Abstecher ins EZBankfurter Umland, in den Vogelsberg und den Hintertaunus, die Eifel und den Spessart. .

Palästina gibt’s nicht, bei DGB-Reisen in der GEW-Zeitschrift E&W

Veröffentlicht am 8. Oktober 2012 von Hartmut Barth-Engelbart
Palästina gibt’s nicht, jetzt auch bei DGB-Reisen in der GEW-Zeitschrift E&W (10/2012)
Offener Brief an die GEW
und alle anderen DGB-Reisen.Partner-Gewerkschaften
u.a. IG Metall, IG BAU, IG BCE, NGG, ver.di
Unser Partner GEW MitgliederserviceUnser Partner IGM ServiceUnser Partner Verdi MitgliederserviceUnser Partner NGG MitgliederserviceUnser Partner IGBAU MitgliederserviceUnser Partner IGBCE Mitgliederservice

Liebe Kolleginnen, dass eine Tochtergesellschaft des TUI-Konzerns Palästina in ihren Anzeigen unterschlägt, selbst bei Reisezielen in Palästina nicht erwähnt, dass sie in Palästina liegen, das kann man sich noch vorstellen – auch eventuell als Unachtsamkeit gegenüber einer beauftragten Werbeagentur. http://www.barth-engelbart.de/?p=2356 Nun hat nach meinem offenen Brief an euch und euren darauf folgenden Brief an die Firma “Berge&Meer” dieses Reiseunternehmen das inkriminierte Video und die falschen Karten mittlerweile korrigiert bzw aus dem Netz genommen. Das war eine mutige und schnelle Reaktion des Vorstandes und es gab zahlreiche Kommentare und Leserbriefe, die das sehr begrüßt haben. http://www.barth-engelbart.de/?p=2385 // http://www.barth-engelbart.de/?p=2388

Und nun das: DGB-Reisen unterschlagen in der E&W Palästina! Der GEW Hauptvorstand hat zwar beschlossen von “Berge & Meer” keine Anzeige mit diesen falschen Karten und Aussagen bzw. unterlassenen Aussagen zu veröffentlichen und mit der Aufkündigung der Partnerschaft auch dann gedroht, sollte das Unternehmen in anderen Medien die beanstandeten Anzeigen schalten.
Aber dann finde ich heute morgen im Briefkasten die neueste Ausgabe von “Erziehung & Wissenschaft” mit der folgenden Großanzeige und dieser Karte.

http://www.dgb-reisen.de/dgb-rundreisen/jordanien-rundreise-3.html
und diese Karte wird sich dann wohl auch in der Zeitschriften der nachstehenden Partner befinden: (Ausschnitt aus dem internetportal von DGB-Reisen)
Unsere Partner:
Unser Partner GEW MitgliederserviceUnser Partner Verdi MitgliederserviceUnser Partner IGBCE MitgliederserviceUnser Partner EVG plusUnser Partner IGBAU MitgliederserviceUnser Partner IGM ServiceUnser Partner NGG MitgliederserviceDein Plus! Zusatznutzen

Liebe KollegINNEn in der GEW, in den Redaktionen der Gewerkschaftspresse, bei ver.di, IG BAU, IGMetall, NGG, IG BCE, …..,

die Forderungen an euch bzw. an dgb-reisen sind die gleichen wie beim Fall “Berge & Meer” :
sofortige Korrektur der Karte,
öffentliche Bitte um Entschuldigung bei der ständigen Vertretung Palästinas in Berlin und den palästinensischen Gemeinden aller Bundesländer.
Die öffentliche Bitte um Entschuldigung ist in allen Medien der DGB-Gewerkschaften sowie in allen Medien in denen diese Anzeige geschaltet wurde auf Kosten der Firma DGB-Reisen an gleicher Stelle wie die Anzeige und in gleicher Größe zu veröffentlichen.
Bis zur Erfüllung dieser Forderungen bleibt die Partnerschaft mit DGB-Reisen aufgekündigt.
Dass dies jetzt nach dem Fall “Berge & Meer” noch Mal passiert und dann auch noch mit einem Unternehmen des DGB ist kum zu topppen. Hier wird von Mal zu Mal unseren KollegINNen das Bild von “Groß-Israel” und die Nichtexistenz Palästinas als “Realität” ins Unterbewusstsein geschoben. Das ist an Perfidie kaum zu steigern. Es ist ja völlig “gewaltfrei”!!
Ein Volk kämpft um sein Überleben in andauernden Bombenterror, im tagtäglichen Terror fanatisierter Besatzer palästinensischen Territoriums, im alltäglichen Kampf um Wasser und Rettung der Landwirtschaft und wir unterschlagen sogar noch die Reste ihres Landes. Die Reste ihrer Weltkulturgüter ebenfalls.
Ich bin empört, verärgert, traurig und fühle mich auch irgendwie betrogen. Nicht von der E&W-Redaktion, die sich vermutlich darauf verlassen hat, dass bei DGB-Anzeigen alles in Orbnung ist. Nein, ich fühle mich durch dieses DGB-Reise-Unternehmen und seine politische Fahrlässigkeit betrogen und die folgende Unachtsamkeit. DGB-Reisen wie auch “Berge & Meer” müssen verplichtet werden zu überprüfen, woher die falschen Karten stammen, welche Agenturen damit arbeiten und sie müssen ihre Prüfungsergebnisse veröffentlichen und sich von diesen Agenturen trennen, wenn diese die Karten weiter verwenden. Die Verwendung dieser Karten ist quasi ein Verstoß gegen geltendes Völkerrrecht, gegen zahlreiche UN-Resolutionen …und das in unseren Zeitschriften !!
mit GEWerkschaftlich solidarischen Grüßen und der Bitte um Weiterleitung an die (Presse-)Organe der anderen DGB-Reisen-Partner-Gewerkschaften

Hartmut Barth-Engelbart

ExBR-Vorsitzender, Ex PR-Mitglied, Ex LaVo-Mitglied GEW-Hessen (AjLE), ExIGDrupa-Mitglied, Ex IGMetall-Mitglied, ExLaVo-Mitglied ÖTV-Hessen, ExVertrauensmann, ExStreikleiter bei der GEW (Lehrbeauftrahgte) und dann der ÖTV (Fernfahrer,Speditionen), 48 Jahre DGB-Mitglied seit 1964, als ich in die IGMetall-Jugend in Mannheim als taschengeldloses, beitragsfreies Ehrenmitglied aufgenommen wurde, weil ich wegen meiner künstlerischen Unterstützung des Metallerstreiks für Lohnfortzahlung zwei Jahre vor dem Abitur aus der Schule geworfen wurde. (Weitere Orden und Ehrenzeichen auf Anfrage)

Kleiner Hinweis am Rande: die bundesweit-flächendeckende Aussperrung der Metaller wurde 1964 durch einen Jungmanager bei DaimlerBenz unter den Fittichen von Hans-Martin Schleyer organisiert, der die SPD in Mannheim reformiert hat (u.a. Abschaffung des Du und der Bezeichnung Gesosse, Abschaffung des Handkassierens, u.a. weil der Handkassierer ihn immer mit Du und Genosse “anquatschte”) . Dieser Schnellaufsteiger war Mitglied im Wahlkampfstab der SPD unter Helmut Schmidt. Er hatte sich seine ersten Sporen bei MBB verdient, Messerschmidt. Bölkow und Blohm, ein direktes Nachfolgeunternehmen der Düsenjägerschmiede Adolf Hitlers, in dessen Aufsichtsrat ein ehemaliger hoher SS-Offizier namens Schleyer saß.
http://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt-B%C3%B6lkow-Blohm
Die Agenturen, die für die beiden Reiseveranstalter “Berge & Meer” und “DGB:-Reisen” die Kataloge gestalten scheinen ihre Texte wie die Karten direkt aus israelischen Ministerien zu beziehen, was der folgende Beitrag aus dem Portal SteinbergRecherche nahelegt:
Thomas Immanuel Steinberg
Palästina von der Landkarte getilgt
Nicht neu, aber hiezulande kaum bekannt: Für zwei israelische Ministerien existieren kein besetztes Westjordanland und keine illegal annektierten syrischen Golanhöhen. Für eines davon existiert nicht einmal der belagerte Gazastreifen.

Das israelische Ministerium für Neubürger-Eingliederung stellt die Weltgegend, in der der Staat Israel von der Menschheit zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Strafe des Antisemitismus-Vorwurfs die Anerkennung seines Existenzrechts einfordert, so dar:

Auch dieses Bild der Karte für Neueinwanderer hat jemand entfernen lassen

Die Karte vermittelt Einwanderern, die eine Wohnung in einer der jüdischen Festungen auf palästinensischem Boden zugewiesen bekommen, den Eindruck, sie befänden sich in Israel; und die palästinenser-reinen Straßen ins Kernland gehörten ebenfalls dem Staat, dessen Bürger sie geworden sind.

Das israelische Tourismus-Ministerium vermittelt Besuchern fast den gleichen Eindruck, siehe die dort herunterladbare .pdf-Datei. Nur der Gazastreifen ist markiert.

Einwanderer wie Touristen können sich demnach aussuchen, ob sie die palästinensischen Bewohner des Kartengebiets für illegal nach Israel eingedrungene Halunken halten, oder einfach für inexistent.*

Die meisten israelischen Juden glauben wohl beides.

T:I:S, 21. März 2010. Siehe auch Existenzrecht und Time to bury dead ideas about Palestine by Martha Reese, The Electronic Intifada, 19 March 2010. Umfangreiche Sammlung von Karten über die vergangene und die heutige Lage insgesamt und in Teilgebieten sowie Projekte unter Foundation for Middle East Peace.

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Über Hartmut Barth-Engelbart
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3 Gedanken zu “Palästina gibt’s nicht, bei DGB-Reisen in der GEW-Zeitschrift E&W”
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Wolfgang sagte am 9. Oktober 2012 um 11:05 :Bearbeiten
ich verurteile diese Nachlässigkeit , wenn es denn eine ist, aufs schärfste. Die klammheimliche Auslöschung Palästinas kann ich nicht unerwidert hinnehmen.
Auch als alter Pensionär bin ich noch Gewerkschaftsmitglied und zahle meine Beiträge korrekt und ich fordere auch Karten !

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How CostaRica became RestaRica, Cuba Restuba, Madagaskar Madagarnimmerdar
Veröffentlicht am 19. August 2016 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=136342
Wie einmal aus CostaRica RestaRica wurde
fast so wie aus Palästina
nur noch GAZASchMal-Restina

Veröffentlicht am 8. September 2014 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=12431

The “Partition” of Costa Rica
Fuente: Flora Fernández Amón 2014-08-07

Liebe FreundINNeN, HaBEnewsletterAbonnentINNen in Argentinien, Brasilien, Bolivien Cuba, CostaRica, Chile, DomRep, Equador, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Peru, Paraquay, Panama, Uruquay, Venezuela, könnt ihr mir die von Flora Fernández Amón 2014 veröffentlichte Karte ‘The “Partition” of Costa Rica’ in einfach kopierfähiger Form zusenden ? Vielleicht die Crew der Noticias del Sur ?

Leider HaBE ich die spanische Version und die “restaricierte” Karte CostaRicas nicht zur Hand, ich hätte sie gerne hier auch veröffentlicht. Die folgende Geschichte scheint mir so nah an der Wirklichkeit zu sein, wie die Märchen der hessischen Wirts- und Marktfrauen, bevor sie die Brüder Grimm klauen und höflich – hoffähig und großbürgerlich-salonfähig säubern konnten für die Herren von Arnim, Buderus von Carlshausen, Savigny usw..und deren höhere Kreise.. Wer im Kloster Konradsdorf die Urfassungen in der Inszenierung von Ronka Nickel und meist mit Hans Schwab in den Hauptrollen gesehen hat, der weiß, was ich mit den einführenden Sätzen gemeint HaBE. Vielen Dank an Flora Fernández Amón für diese göttliche Fabel: Ich schlage meinem Verleger Dr. Giuseppe Zambon vor, diese Fabel in einem Buch mit einem Duzend Übersetzungen zusammen mit Abraham (“Abi”) Melzer zu veröffentlichen. Die deutsche Übersetzung würde ich gerne auch ohne Honorar übernehmen, wenn sich so schnell niemand anderes dafür finden läßt. Die Illustrationen sollte Barbara Bragutti übernehmen……

Let’s imagine this fable:

After the Revolution of 1948, a powerful country in the world said: “These Costa Ricans do not know how to live in peace: there’s a very small population, hardly a million inhabitants, meanwhile, there is another wandering people without land, who recently suffered a terrible holocaust and want to settle in Costa Rica.” …….. (Fortsetzung weiter unten)

The “Partition” of Costa Rica oder Wie einmal aus CostaRica RestaRica wurde
Wie einmal aus CostaRica RestaRica wurde
fast so wie aus Palästina
GAZASchMal-Restina

Während die Regierung Merkel/Gabriel/Steinmeier Waffenexporte nach Saudi-Arabien, Katar und in andere Vorzeige-Demokratien durchwinkt und fördert, die mit Hilfe der CIA den IS ausrüsten & ausbilden, Jemen bombardieren, den Irak und Syrien zerstören, während die Kanzlerin Israel U-Boote schenkt, die mit Atomraketen Iran und den gesamten Nahen Osten beschießen können, Israel bewaffnet, das dort die Menschen vertreibt, massenmordet, in die Flucht schlägt, mit Hilfe deutscher Daten vom BND wie im Falle Libyens und Syriens, während also diese Regierung und das sie lenkende Kapital vom Krieg profitieren und Flüchtlingsströme verursachen, streichelt die Kanzlerin bei gleichzeitiger Verweigerung des Asyls ein palästinensisches Flüchtlingsmädchen, das in bestem Hochdeutsch die Kanzlerein geradezu anfleht, ihm die Möglichkeit der weiteren Ausbildung und des weiteren Lebens in Deutschland zu gewähren. Viele meiner Grundschulkinder aus allen Krisenregionen der Erde, die wir nicht vor der Abschiebung verstecken konnten, sind nicht mehr zu finden: die kleine 7-jährige Kurdin Hülya, die andere Kinder im Flüchtlingsheim bei einem Kinzighochwasser vor dem Ertrinken gerettet hat – abgeschoben in die Osttürkei, Arta aus Sarajewo abgeschoben nach Bosdnien-Herogowina … Mehmet und sein 1jähriger Bruder, der unbedingt auch in den Schulchor, zu den “Lamboy-Kids” Percussionists kommen sollte, den er so oft in die Schule mitbrachte… abgeschoben in den Jemen… Und dort jetzt Opfer der NATO-USaudischen Splitterbombardements ? Und meine palästinensischen Kinder ? Umgebracht wie Vittorio Arrigoni ? Wie Giuliano Mer-Khamis ? Im zerbombten Freiluftgefängnis GAZA in libanesischen Flüchtlingsheimen terrorisiert vom IS ?

Was Frau Merkel hier geleistet hat, ist öffentliche Beihilfe zum Mord. Und da kann man weiterlesen: http://www.barth-engelbart.de/?p=136342

Steinmeier pflanzte SPD-Wald auf geraubtem palästinensischen Land
Veröffentlicht am 7. März 2017 von Hartmut Barth-Engelbart
SPD – Wald auf geraubtem Land – Rassismus & Kolonialismus (I)
Veröffentlicht am 15. Dezember 2012 von Hartmut Barth-Engelbart
SPD-Wald auf geraubtem Land
Wir alle sollten Izzedin Musa unterstützen und uns an einer Klage gegen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit bezüglich des Jüdischen Nationalfonds beteiligen!

Poland’s Foreign Minister Radoslaw Sikorski (2nd L) and his German counterpart Frank-Walter Steinmeier (C) stand with with Ukrainian opposition leaders Vitaly Klitschko (L), Oleh Tyahnybok (2nd R), and Arseny Yatsenyuk (R) during their meeting in Kiev February 20, 2014. Fresh fighting broke out in central Kiev on Thursday, shattering a truce declared by Ukrainian President Viktor Yanukovich, as the Russian-backed leader met European ministers demanding he compromise with pro-EU opponents. REUTERS/Andrew Kravchenko/Pool (UKRAINE – Tags: POLITICS CIVIL UNREST) – RTX196BU

Hier oben trifft sich der damalige Außenminister in Kiew mit den Führern der Banderisten, die den Kriegsverbrecher Stepan Bandera und seine SS-Einheit Galizien zu Volkshelden erklären, weil sie mit den deutschen Faschisten gegen die UdSSR gekämpft und über 60.000 ukrainische Juden abgeschlachtet haben und 40.000 Polen dazu, von den Russen in der Ost-Ukraine ganz zu schweigen. Von denen haben sie wieder über 14.000 Zivilisten von 2014 bis 2022 abgeschlachtet.

Hier das Bild, das den heutigen Bundespräsidenten beim Pflanzen eines Baumes im “SPD-Wald” auf geraubtem palästinensischen Land zeigt


Bäume zum Geburtstag


Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Frank-Walter Steinmeier, bei der Pflanzung des ersten Baumes für den “Wald der SPD” in Israel. (Foto: SPD)

Brief des SPD-Mitgliedes Dr. Izzeddin Musa,


((geb. 1938 in Haifa, Palästina. Die Familie zog 1945 nach Nablus. Sie floh vor den Übergriffen der Terrorgruppen Stern-Bande und Irgun. In Nablus besuchte er die Grundschule. Ende 1956 beendete er seine Schulausbildung mit dem Abitur in Nablus und kam Anfang 1957 nach Deutschland. Hier studierte er Naturwissenschaften und promovierte. Als Diplom-Geologe arbeitete in einem Ingenieurbüro in der Nähe von Köln und machte sich dann selbstständig. 1991 gründete er zusammen mit einer Gruppe von Deutschen und Deutsch-Palästinensern einen gemeinnützigen Verein: Gesellschaft zur Humanitären Unterstützung der Palästinenser e. V. Seit einigen Jahren gibt er eine Zeitschrift im Internet (www.palaestina-stimme.de) heraus.)):
An den SPD-Vorstand und Fraktion,

liebe Genossinnen und Genossen,

wie ich durch eine Mitteilung der israelischen Botschaft vom 11.12.2012: „Die Botschaft freut sich daher besonders über die Initiative der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, zum 65. Geburtstag des Staates Israel Spenden für einen Wald im Negev zu sammeln.“, erfahre, beteiligt sich meine Partei einem „edlen“ Vorhaben in Israel. Das hat mir die Sprache verschlagen.

Das ist ja rührend, wenn ich sehe, wie Genosse Dr. Frank-Walter im Begriff ist, einen Baum zu pflanzen. Es scheint aber, dem Fraktionsvorsitzenden und ehemals Außenminister entgangen zu sein, dass er auf einem gestohlenen Land steht, um sein Vorhaben zu vollenden. Jammerschade und zugleich befremdend ist, dass der ehemalige Außenminister offensichtlich keine Kenntnis davon hat, mit welchen Methoden und Machenschaften der Staat Israel dem Jüdischen Nationalfonds das Land zuschanzt, welches er nur scheinbar bewalden will. Es ist ein Skandal erster Güte, dass der JNF in Deutschland die Gemeinnützigkeit erlangt hat und mit Steuergeldern gefördert wird, wobei der Hauptzweck dieser quasi Regierungseinrichtung verschleiert wird, weil er nur an Juden Land verpachtet oder Wohneinheiten und Siedlerkolonien, nur für israelische Juden darauf errichtet. Der Jüdische Nationalfonds ist gerade auch wegen seiner Aktivitäten im Negev schon seit mehreren Jahren umstritten. Der JNF ist keine „Wohltätigkeitsorganisation“, sondern eine staatlich-rassistische. Ihm gehört die Gemeinnützigkeit entzogen. Oder haben die Finanzbehörden vor der Israellobby Angst, wie aus meinem Schriftwechsel mit dem Finanzamt Düsseldorf indirekt zeigt? (Briefe beigefügt)

Zugegeben, es gibt in der SPD viele unterschiedliche Meinungen. Das ist gut so. Aber von einem Außenminister a. D. erwarte ich, dass er mehr Kenntnisse, von den Verhältnissen in Nahost, sprich vom Palästina-Israel-Konflikt, hat, und ihm entsprechend handelt.

Auch die Geschäftsführerin Andrea Nahles sprach kürzlich von gemeinsamen Werten zwischen SPD und Fatah-Organisation der Palästinenser. Wie kann man im Falle Israel, einem brutalem Besatzungsregime seit über 45 Jahren, ebenfalls die gleichen Grundwerte haben? Hier sind Zweifel angebracht.

Das zionistische Regime verhindert seit über 60 Jahren mit aller Gewalt die Gründung eines Staates Palästina. Der Gang der Palästinenser zur UNO, um ihr Anliegen vorzutragen, einen anerkannten Status zu bekommen, wird mit schwersten Drohungen, Vergeltungen, Bombardierungen, der Zurückhaltung von Steuergeldern und der Aufkündigung der Osloer Verträge beantwortet. Seit dieser Zeit ist Israel dabei, das gesamte Land Palästina Stück für Stück zu enteignen, einzuverleiben und zu judaisieren. Dabei vertreibt es die Menschen aus ihren Häusern und ihrem angestammten Land, rodet ihre Plantagen und Felder, zerstört ihre traditionelle Lebensgrundlage durch die Entwurzelung von inzwischen über einer Million Olivenbäume, sprengt ihre Häuser in die Luft, stranguliert ihre Wirtschaft, inhaftiert ohne Anklage und richtet Menschen außergerichtlich hin. Es verhindert schwangeren Frauen an Checkpoints daran, zum Krankenhaus zu gelangen, bis sie das Kind tot zur Welt bringen und oft selbst auch dabei sterben. Es demoralisiert, demütigt, schikaniert, erniedrigt, diskriminiert und entrechtet die Menschen dort. Darüber hinaus existieren in Israel zwei Rechtssysteme, eins für jüdische und das andere für palästinensische Israelis. Dank erfolgreicher Lügen-Propaganda erfährt man hier von all diesen Fakten, wenn überhaupt, leider nur wenig. Das ist nur ein kleiner Auszug von dem, was tatsächlich dort passiert. Ich setze voraus, dass ein ehemaliger Außenminister, zumindest mehr als die breite Masse, trotz Vernebelungspropaganda, davon Kenntnis hat. Wie kann sich nun die SPD mit diesem Jüdischen Nationalfonds, mit diesem Israel solidarisieren?

Wir gehen davon aus, dass die SPD neben den Spenden auch unsere Mitgliedsbeiträge für die Finanzierung dieser schändlichen Aktion bereit stellen wird. Wir, die Unterzeichner verwahren uns, einer von uns Palästinenser mit deutschem Pass (!) – mit aller Entschiedenheit dagegen, dass die SPD, wohl auch finanziert durch unsere Mitgliedsbeiträge, die Errichtung eines Waldes auf gestohlenem palästinensischem Grund und Boden fördert.

Unseren Genossinnen und Genossen scheint Wesentliches abhanden gekommen zu sein, nämlich, „Grundwerte der Sozialdemokratie, wie z. B. Freiheit, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Gleichheit, Achtung der Menschenrechte und Solidarität.“ Das vermissen wir in diesem Fall sehr.

Um nicht noch viele Erklärungen abzugeben, bitten wir, den angegebenen Link anzuschauen und zu lesen, was Professor Uri Davis über den JNF zu sagen hat:

http://www.uridavis-official-website.info/

(Uri Davis ist ein 1943 in Jerusalem geborener, an einer US-Universität lehrender und forschender Jude)

Außerdem fügen wir zwei, bzw. drei Schreiben an das Finanzamt Düsseldorf bei, aus denen mehr über die Machenschaften des JNF zu erfahren ist.

Wir bitten die Genossinnen und Genossen dringend das Vorhaben zu überdenken und umgehend zu beenden.

Dr. Izzeddin Musa

Sozialdemokrat aus Wachtberg

Günter Schenk

Deutscher Sozialdemokrat aus Strassburg (F)

Karl Schmidt, Pfarrer in Ruhestand

Stuttgart

&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&

Anlagen: Briefwechsel mit dem Finanzamt

Dr. Izzeddin Musa

An den

Leiter des Finanzamts Düsseldorf-Altstadt

Kaiserstr. 52

40479 Düsseldorf 06. März 2012

Betr.: Vereinsgemeinnützigkeit
Bezug: Beschwerde

Sehr geehrte Damen und Herren,

in meiner Eigenschaft als Steuerzahler, deutscher Staatsbürger palästinensischer Abstammung, beschwere ich mich über die Erteilung der Gemeinnützigkeit an einem Verein, dessen Handlungen im Widerspruch zur unserer geltenden Verfassung steht. Somit findet ein Missbrauch deutscher Steuergelder statt, der umgehend beendet werden muss.

Schon vor einigen Jahren ist in einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, dass die Aktivitäten des Jüdischen Nationalfonds e.V. (JNF) – „Keren Kayemeth Leisrael (KKL)“ eng verbunden sind mit der Ausgrenzung, Vertreibung und Enteignung (Verstoß gegen Artikel 14 GG) der Palästinenserinnen und Palästinenser. Ob der Jüdische Nationalfonds überhaupt bei seinen Aktivitäten Schutz und Pflege von Umwelt und Natur im Blick hat, wie die Verantwortlichen dieser Organisationen behaupten, scheint bei genauer Betrachtung zweifelhaft. 2007 hat der Oberste Gerichtshof eine einstweilige Verfügung erlassen, die den Jewish National Fund (JNF) darauf verpflichtet, auch Nichtjuden Land zur Verfügung zu stellen. Der JNF hat sich bis heute nicht daran gehalten. Die Machenschaften des Vereins verstoßen in eklatanter Weise gegen nationales wie internationales Recht.

http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=8002

http://www.plands.org/store/pdf/JNF%20Report.pdf (siehe auch http://stopthejnf.org/)

Dieses Treiben wäre in Deutschland schlicht verboten. Insbesondere die Klausel, dass das Land nur an Juden verpachtet werden darf, ist hier in Deutschland rechtlich ausgeschlossen.

– 2 –

Zu den größten aktuellen Aktivitäten des Jüdischen Nationalfonds gehört ein 600-Million-US-Dollar-Projekt, mit dem angeblich der Negev entwickelt werden soll. Der Jüdische Nationalfonds beabsichtigt dort Parks und Wälder anzulegen, zum Teil auf den Trümmern arabischer Dörfer Siedlungen zu bauen, die ausschließlich jüdisch-israelischen Bewohnern vorbehalten sein werden” (Verstoß gegen Artikel 3, Abs. 1 u. 3 GG), siehe www.zochrot.org/en und www.uridavis-official-website.info. Dafür sollen 30.000 bis 45.000 Palästinenser im Negev zwangsumgesiedelt werden. Als künftige Heimat für diese Palästinenserinnen und Palästinenser sind ärmliche Planstädte mit extrem schlechter Infrastruktur vorgesehen, die am unteren Ende des Sozialindexes israelischer Städte und Gemeinden vegetieren. Ein Beispiel für eine solche Stadt ist Rahat. International bekannt geworden ist der Widerstand der Bewohner von Al Arakib bei Beer Sheva gegen diese Politik (im Juli 2010 berichtete auch die BBC darüber). Kurz nach der Staatsgründung Israels war das Dorf von den israelischen Behörden als Gerichtssitz anerkannt worden, Anfang der 50er Jahre wurden die Bewohner trotzdem zwangsumgesiedelt. Sie sind inzwischen wieder zurückgekehrt und wehren sich mit rechtlichen Mitteln und zivilem Widerstand gegen die Enteignung. Auf einem Teil des Landes von Al Arakib ist die Siedlung Givot Bar angelegt, die ausschließlich jüdischen Staatsbürgern vorbehalten ist. In den vergangenen zwei Jahren haben die israelischen Behörden die Hütten der Bewohner des Dorfes fast 30mal zerstört. Auf dem restlichen Land von Al Arakib will nämlich der Jüdische Nationalfonds die Pflanzung des „God-TV“-Wald durchsetzen. Siehe dazu: Radikale US-Christen finanzieren Palästinenser-Vertreibung www.youtube.com/watch?v=12TvNEhcsx0

Im Staat Israel hat der Jüdische Nationalfonds die Rolle übernommen, eine Landverteilung zu sichern, die die nichtjüdischen Bürger des Staates extrem benachteiligt (Nichtjüdische israelische Staatsbürger sind von der Nutzung von 93 % des Bodens ausgeschlossen).

Human Rights Watch beschreibt im Jahr 2008 in seiner Studie zur Situation der Palästinenser im Negev die Rolle des Jüdischen Nationalfonds folgendermaßen: „The JNF has a specific mandate to develop land for and lease land only to Jews. Thus the 13 percent of land in Israel owned by the JNF is by definition off-limits to Palestinian Arab citizens, and when the ILA (Israeli Land Administration) tenders leases for land owned by the JNF, it does so only to Jews—either Israeli citizens or Jews from the Diaspora. This arrangement makes the state directly complicit in overt discrimination against Arab citizens in land allocation and use, and Israeli NGOs are currently challenging this practice in Israel’s Supreme Court. The ILA’s Governing Council is comprised of 22 members —12 representing government ministries and 10 representing the JNF, giving the JNF a hugely influential role in Israeli land policies generally and the overall allocation of state lands“.

Die kritische Haltung zur israelischen Landverwaltung und der Rolle des Jüdischen Nationalfonds-KKL in diesem Zusammenhang hat Human Rights Watch in den folgenden Jahren bekräftigt. siehe dazu auch

www.hrw.org/news/2010/08/01/israel-halt-demolitions-bedouin-homes-negev

Auch Amnesty International kritisiert das Vorgehen des Jüdischen Nationalfonds im Negev.

siehe www.amnesty.org/fr/node/22995

– 3 –

Das Negev-Projekt ist nur ein Beispiel für die Vorgehensweise des Jüdischen Nationalfonds, der in derselben Art und Weise auch im Westjordanland bei Jerusalem und im Jordantal aktiv ist. Aufgrund der öffentlichen Diskussion verliert der Jüdische Nationalfonds immer mehr Unterstützer. Im Mai 2011 hat sich

Beispielsweise der britische Premierminister David Cameron, als Schirmherr der Organisation in England, zurück gezogen.

www.guardian.co.uk/politics/2011/may/29/david-cameron-resigns-patron-jnf

Im Dezember 2011 distanzierte sich die Stadt Genf von ihrer ursprünglichen Förderung eines Benefizkonzerts des Jüdischen Nationalfonds mit einem Sondertarif für die Victoria Hall. Eine genauere Auseinandersetzung mit den Aktivitäten des Jüdischen Nationalfonds war Anlass dafür.
Ein solcher Verein stünde im Konflikt mit der hier geltenden Verfassung und darf mit Sicherheit nicht das Recht erhalten steuerabzugsfähige Quittungen auszustellen. Eine Satzung, die im Konflikt mit GG steht, dürfte hierzulande ohnehin keinen Bestand haben. Ein solcher Verein darf auch keine Gemeinnützigkeit und Steuerprivilegien bekommen. Die Subventionierung so einen Verein durch den deutschen Steuerzahler stellt eine Verletzung des GG dar. Zum Abschluss sei auf Artikel 25 Grundgesetz hingewiesen: Danach ist Deutschland verpflichtet, gegen jede Verletzung des Völkerrechtes von Rechtswegen vorzugehen. Auch die erteilte Gemeinnützigkeit des Vereins (JNF) ist mit dem Diskriminierungsverbot im GG, Artikel 3, Abs. 3, nicht zu vereinbaren.

Aus den obigen Ausführungen bitte ich Sie dringend, die Gemeinnützigkeit dieses Vereins abzuerkennen.

Ihrer Nachricht diesbezüglich sehe ich gern entgegen und danke Ihnen für Ihre Hilfe und Bemühungen bereits im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Izzeddin Musa

Finanzamt Düsseldorf-Altstadt

Postfach 101021

z.Hd. Herrn Slomsek

40001 Düsseldorf 26.04.2012

Aktenzeichen: Str. Nr. 103/5924/0394

Jüdischer Nationalfonds e.V.

Unsere Beschwerde vom 06.03.2012

Bezug: Ihr Schreiben vom 18.04.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Slomsek,

vielen Dank für Ihr Schreiben, mit dessen Inhalt ich absolut nicht einverstanden bin. Mir ist unerklärlich, was meine Beschwerde über die Gemeinnützigkeit für den JNF mit dem Steuergeheimnis zu tun hat. Ich halte fest: Der Jüdische Nationalfonds e.V. darf aufgrund seiner unrechtmäßigen Machenschaften in Palästina kein Steuerbegünstigter Verein nach dem deutschen Steuerrecht sein, da er eine parastaatliche Organisation ist. Seine Einstufung durch das Finanzamt Düsseldorf-Altstadt als steuerbegünstigt, verstößt in eklatanter Weise gegen unsere Gesetze. Es heißt, unser Steuergeld wird nicht gesetzeskonform eingesetzt. Hiergegen erhebe ich in aller Form nochmals meinen Protest und Einspruch. Ihrerseits sollten Sie mir mitteilen, ob die, zu Unrecht erteilte, Gemeinnützigkeit aberkannt wird oder nicht. Hier kann also gar keine Rede davon sein, dass das Finanzamt sich in so einem Fall auf das Steuergeheimnis berufen kann. Die Gemeinnützigkeit ist doch öffentlich, und der JNF wirbt damit. Hierbei kann es sich m. E. nur um eine Ausrede ihrerseits handeln, wogegen ich gewillt bin, juristischen Beistand in Anspruch zu nehmen.

Um der unberechtigten Erteilung der Gemeinnützigkeit an den JNF, dessen Handlungen unsere Verfassungsnormen verletzen, in dem er steuerbegünstigte „Spenden für Kolonialismus und Apartheid“ einsetzt, ein Ende zu setzen, da das ein Akt der Verletzung geltender Gesetze in diesem Land darstellt, füge ich folgenden Link bei, um die völkerrechtswidrigen Untaten und Machenschaften des JNF noch einmal zu dokumentieren. Gleichzeitig fordere ich Sie noch einmal auf, die Gemeinnützigkeit zu widerrufen.

Palästina-Info Spezial als PDF in niedriger Auflösung

Spenden für Apartheid und Kolonialismus

Die Grünwaschung von Vertreibung und Enteignung in Palästina durch den

                Jüdischen Nationalfonds (JNF/KKL)

Die 40-seitige Broschüre soll die internationale Kampagne „Stop the JNF“ im deutschen Sprachraum unterstützen und bekannt machen. Die Kampagne will über die zentrale Rolle des JNF/KKL bei der Umsetzung der zionistischen Politik aufklären. Dazu gehören die andauernde Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung von ihrem Land, die Enteignung ihres Landes und Besitzes, die fortdauernde Kolonialisierung und die Zerstörung der natürlichen Umwelt Palästinas.

Zur Verdeutlichung des Sachverhalts, hier noch eine Besprechung der Broschüre „Kolonialismus und Apartheid“ von Dr. Ludwig Watzal, die zu dem Schluss kommt:

Deutsches Recht besagt: „Alle wesentlichen Tätigkeiten des Vereins müssen gemeinnützig sein.“

Besteht jetzt nicht ein dringender Handlungsbedarf der nationalen Finanzbehörden in den einzelnen Ländern für eine Neubewertung der Gemeinnützigkeit für den JNF?

http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.de/2012/04/spenden-fur-kolonialismus-und-apartheid.html

In Erwartung Ihrer Antwort bedanke ich mich bereits im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Izzeddin Musa

Finanzamt Düsseldorf-Altstadt

Postfach 101021

z.Hd. Herrn Slomsek

40001 Düsseldorf

02.07.2012

Ihr Zeichen: 103/5924/0394

Jüdischer Nationalfonds e.V.

Ihr Schreiben vom 16.05.2012

Sehr geehrter Herr Slomsek,

nach reiflicher Überlegung und Beratungen teile ich mit, dass ich eine klagefähige Entscheidung über meinen Einspruch gegen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit bezüglich des Jüdischen Nationalfonds e.V. von Ihnen wünsche.

In Erwartung Ihrer Entscheidung bedanke ich mich für Ihre Bemühungen bereits im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Hartmut Barth-Engelbart. Permanenter Link des Eintrags. Bearbeiten
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2 Gedanken zu “SPD – Wald auf geraubtem Land – Rassismus & Kolonialismus (I)”
Karsten Laurisch sagte am 16. Dezember 2012 um 00:24 :Bearbeiten
Was soll ich als Linker noch dazu sagen, denn es wurde in meinen Augen schon alles gesagt was gesagt werden muss vom Beschwerdeführer.

Kommentiere ?
Gerlinde Scherer sagte am 15. Dezember 2012 um 21:15 :Bearbeiten
Mit Fassungslosigkeit habe ich die Baumpflanzung auf gestohlenem Land von Herrn Dr. Frank-Walter Steinmeier wahrgenommen. Es ist unglaublich, wie man sich politischerseits über Fakten hinwegsetzt, mit welchen unlauteren Methoden der JNF es versteht, sich mehr und mehr auf gestohlenem Land breit zu machen.
Im Grunde ein Minuspunkt deutscher Politik und ein Schlag gegen das geltende Völkerrecht. Quo vadis Deutschland?

Kommentiere ?
Die Ausbeutung palästinensischer politischer Gefangener
Veröffentlicht am 9. März 2017 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=190199

“The Economic Exploitation of Palestinian Political Prisoners”, eine Studie von Addameer (Prisoner Support and Human Rights Association) über die wirtschaftliche Ausbeutung palästinensischer politischer Gefangener in israelischen Gefängnissen soll in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Die Studie ist in englischer Sprache im Internet unter Addamer, The Economic Exploitation of Palestinian Political Prisoners zu finden. Leider ist in Deutschland jede Veröffentlichung über den Nahostkonflikt, die Kritik an Israel enthält, ein Verlustgeschäft für den Verlag, weil die Bücher in keiner Zeitung besprochen werden und die Leser gar nicht erst erfahren, dass diese Bücher existieren. …

Veröffentlicht am 8. September 2014 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=12431

…. Der Frankfurter ZAMBON-Verlag meint, dass er mindestens 200 Exemplare verkaufen müsste, um keinen allzu großen Verlust zu machen. Sofern genügend Organisationen, die sich für einen gerechten Frieden im Nahen Osten einsetzen, sich zur Abnahme von einigen Exemplaren verpflichten würden, könnte er die Studie veröffentlichen. Die betreffenden Organisationen haben zwar selbst kein Geld und sind auf Spenden angewiesen, aber sie haben Mitglieder und Freunde, die sich für eine solche Studie interessieren und sie auch kaufen würden. Darum bittet der Zambon-Verlag, diesen Artikel an alle Organisationen weiterzuleiten, mit denen Sie zusammenarbeiten. Im Anhang finden Sie eine Übersetzung der ersten 10 Seiten der Studie, in der Addameer die Vorgehensweise bei der Erarbeitung der Studie beschreibt, damit Sie sich vergewissern können, dass es sich um eine seriöse und glaubwürdige Arbeit handelt.

Karte Ostjerusalems; die blauen Punkte stellen israelische Siedlungen auf Palästinensergebiet dar / Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Ostjerusalem

The Economic Exploitation of Palestinian Political Prisoners http://www.barth-engelbart.de/?p=190199

Autor: Hartmut Barth-Engelbart
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AutorHartmut Barth-Engelbart
Veröffentlicht am6. März 2017
KategorienAllgemein
„LIDL tilgt Palästina von der Landkarte. Vor 5 Jahren taten es DGB & GEW“bearbeiten
Ein Gedanke zu „LIDL tilgt Palästina von der Landkarte. Vor 5 Jahren taten es DGB & GEW“
Stephan Beckersagt:

  1. März 2017 um 22:33 Uhr Bearbeiten
    Etwas OT: Ein sehr guter Augenöffner bezüglich der israelischen Geschichte ist der Film „Al Nakba“ (Die Katastrophe)
  2. Teil:
    Al Nakba Movie – German Subtitles (1_2) (1h44)
    https://www.youtube.com/watch?v=Md9Yqff1C-Q
  3. Teil
    Al Nakba Movie – German Subtitles (2_2) (1h44)
    https://www.youtube.com/watch?v=Fa9YJqZwYjQ

Den ersten Teil habe ich komplett angeschaut, aber den 2. Teil erst ein halbe Stunde, weil mich diese Geschehnisse einfach so wütend, traurig und depressiv machen.

Ich habe Israel vor etwa 30 Jahren schon mal für einige Tage besucht, aber damals wußte ich über politische Dinge und die Abscheulichkeiten in dieser Welt praktisch noch überhaupt nicht Bescheid.
Erst durch diesen Film, den ich letztes Jahr auf einer Webseite von Gaby Weber entdeckte, wurde mir bewußt, dass ich die ganze Zeit eine falsche Vorstellung über die Gründung des Staates Israels hatte. Bis zur Entdeckung dieses Films dachte ich wie so viele, dass die jüdischen Kämpfer Israel gegen eine viel größere arabische Streitmacht erobert hätten. Dabei war es genau umgekehrt. Die jüdischen Kämpfer waren vor allem Dank der passiven Haltung Großbritanniens, der UN-Mandatmacht für Palästina, bestens ausgerüstet und viele der jüdischen Soldate, die auf Seiten der Alliierten gegen Deutschland kämpften, hatten viel Kampf-Erfahrung im erst kürzlich zuende gegangenen 2. Weltkrieg sammeln können. Die Palästinenser hatten nur wenig und schlechte Waffen (vor allem alte Gewehre) und hatten praktisch keinerlei Erfahrung im Führen eines Krieges. Die arabischen Nachbarstaaten hielten sich zudem sehr zurück oder taten nur wenig für die Verteidigung des Landes der Palästinenser.
D.h. die Palästinenser waren der David und die jüdischen Soldaten waren der Goliath:

LIDL tilgt Palästina von der Landkarte. Vor 5 Jahren taten es DGB & GEW

Was vor 5 Jahren die Reisepartner der GEW und des DGB in den Gewerkschaftszeitungen mit ihren Anzeigen, Karten und Reisestationsschilderungen, Videos zu den „Rundreisen im Heiligen Land“ fertigbrachten, den Staat Palästina von der Landkarte zu tilgen, den GAZA-Streifen ebenfalls, das machte jetzt LIDL nach.Die von den Besatzern eingemauerte Stadt Bethlehem zum Beispiel hat LIDL „israelisiert“ – so wie vor 5 Jahren das Reiseunternehmen „Berge & Meer“. Es hat einige Anstrengung gebraucht, um GEW und DGB dazu zu bringen, diesen „Landraub“ völkerrechtlich korrigieren zu lassen. (siehe  unten).

Ebenfalls vor 5 Jahren pflanzte Frank-Walter Steinmeier Bäume für einen „SPD-Wald“ auf geraubtem palästinensischen Land

(siehe hier oder noch weiter unten)

Jetzt hat Dr. Izzeddin Musa in einem Offenen Brief LIDL aufgefordert, die Reisebeschreibung nach geltendem Völkerrecht zu korrigieren:

An: kontakt@lidl.de
Cc: Khouloud Daibes <info@palaestina.org>; poststelle@auswaertiges-amt.de
Betreff: Rundreise Lidl

Flagrante Verletzung des Völkerrechts durch das Unternehmen Lidl

Sehr geehrte Damen und Herren,
dass der Staat Israel sich über das Völkerrecht, über Menschenrechte und über internationale Normen stellt, ist fast allen bekannt. Aber, dass deutsche Unternehmen dieses Beispiel folgen, wenn es um den Staat Israel geht, ist uns zunächst einmal fremd. Das Unternehmen Lidl ist ein lebendiges Beispiel für dieses unverschämte Verhalten. Sie gehen sogar soweit, dass Sie versuchen,  besetzte palästinensische Gebiete in Ihrer Rundreise-Ankündigung, hier Bethlehem, zum Staatsgebiet Israel zuzuschlagen.
Mit Ihrer Israel-Rundreise-Auschreibung stellen Sie sich über das Völkerrecht und den Resolutionen der Staatengemeinschaft.
Zu Ihrer Kenntnisnahme: Bethlehem liegt, ob Sie wollen oder nicht, immer noch in den von Israel besetzten Gebieten, eben als „Occupied Territories“, die von der Völkergemeinschaft als solche definiert worden sind. Als Deutsch-Palästinenser, der seit 60 Jahren hier ansässig ist, bin ich höchst empört über Ihre Leichtfertigkeit, die mit nichts zu entschuldigen ist. Es ist unerträglich, wenn Sie eigenmächtig und nach Gutdünken handeln und versuchen, bewusst oder aus Ignoranz, besetzte palästinensische Gebiete Israel zuzuschlagen. Dieses Verhalten ist mit internationalem Recht nicht kompatibel, daher inakzeptabel und mit Nachdruck zurück zu weisen.
Sie werden hiermit aufgefordert, diese falsche Behauptung, unverzüglich in Ihrer Reiseausschreibung umgehend richtig zu stellen. Wegen der Dringlichkeit, erwarte ich eine sofortige Stellungnahme, dass die Klarstellung unentwegt erfolgen wird. Eine entsprechende Notiz innerhalb der nächsten acht Tagen ist von Nöten. Andernfalls werde ich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.
CC:Botschaft PalästinaAuswärtiges Amt
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Izzeddin Musa

Und LIDL hat sofort reagiert:

Sehr geehrter Herr Dr. Izzeddin

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren Hinweis.
Gerne haben wir die Kollegen umgehend informiert, sodass die Ausschreibung online entsprechend angepasst wird und werden dies bei künftigen Angeboten ebenso korrekt ausschreiben.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Nina Bertsch

LIDL-Reisen Kundenservice
—————————————————–
E-Mail: nina.bertsch@lidl.com

Lidl E-Commerce International GmbH & Co.KG, Stiftsbergstr. 1, 74172 Neckarsulm
Kommanditgesellschaft, Sitz: Neckarsulm, Registergericht Stuttgart, HRA 721466

Das ist doch Mal was!

Aber das einfache so ins internet Stellen solcher Reiseinfos hat ja auch seinen Hintergrund, auch bei der GEW und beim DGB, da werden auch Reisen nach Namibia angeboten ohne einen Ton darüber zu verlieren, dass Namibia mittlerweile  zumindest ökonomisch wieder eine deutsche Kolonie ist, wo weiße Farmer zwar keine Sklaven mehr halten aber man hat halt doch sein schwarzes Dienstpersonal.

LIDL wird auch trotz vieler offener Briefe die Ruinierung des griechischen und des gesamten PIGS-Einzelhandels und damit die Zerstörung der urbanen und ländlich sozialen Infrastruktur in der europäischen Peripherie nicht einstellen. Auch trotz vieler Angestellter bei LIDL, denen das eventuell sonntagsnachmittags in den Kopf kommt. Die werden auch in den besetzten Gebieten letztlich LIDL-Filialen eröffnen bevor es ALDI-Süd tut. Und eigentlich ist es egal wie der LIDL heißt, ob nun REWE-Ableger, ALDI, Carrefour, die sich in der europäischen Peripherie heftig niederkonkurrieren nachdem sie die „eingeborene“ nationale Kleinkonkurrenz erledigt haben.. Aber, um das zu beobachten, muss man nicht ins Ausland fahren, da reicht ein Abstecher ins EZBankfurter Umland, in den Vogelsberg und den Hintertaunus, die Eifel und den Spessart. .

Palästina gibt’s nicht, bei DGB-Reisen in der GEW-Zeitschrift E&W

Veröffentlicht am  von Hartmut Barth-Engelbart

Palästina gibt’s nicht, jetzt auch bei DGB-Reisen in der GEW-Zeitschrift E&W (10/2012)

Offener Brief an die GEW

und alle anderen DGB-Reisen.Partner-Gewerkschaften

u.a. IG Metall, IG BAU, IG BCE, NGG, ver.di

Unser Partner GEW Mitgliederservice
Unser Partner IGM Service
Unser Partner Verdi Mitgliederservice
Unser Partner NGG Mitgliederservice
Unser Partner IGBAU Mitgliederservice
Unser Partner IGBCE Mitgliederservice

Liebe Kolleginnen, dass eine Tochtergesellschaft des TUI-Konzerns Palästina in ihren Anzeigen unterschlägt, selbst bei Reisezielen in Palästina nicht erwähnt, dass sie in Palästina liegen, das kann man sich noch vorstellen – auch eventuell als Unachtsamkeit gegenüber einer beauftragten Werbeagentur. http://www.barth-engelbart.de/?p=2356  

Nun hat nach meinem offenen Brief an euch und euren darauf folgenden Brief an die Firma “Berge&Meer” dieses Reiseunternehmen das inkriminierte Video und die falschen Karten mittlerweile korrigiert, bzw. aus dem Netz genommen. Das war eine mutige und schnelle Reaktion des Vorstandes und es gab zahlreiche Kommentare und Leserbriefe, die das sehr begrüßt haben. 

 http://www.barth-engelbart.de/?p=2385   

http://www.barth-engelbart.de/?p=2388

Und nun das: DGB-Reisen unterschlagen in der E&W Palästina! Der GEW Hauptvorstand hat zwar beschlossen von “Berge  & Meer” keine Anzeige mit diesen falschen Karten und Aussagen bzw. unterlassenen Aussagen zu veröffentlichen und mit der Aufkündigung der Partnerschaft auch dann gedroht, sollte das Unternehmen in anderen Medien die beanstandeten Anzeigen schalten.

Aber dann finde ich heute morgen im Briefkasten die neueste Ausgabe von “Erziehung & Wissenschaft” mit der folgenden Großanzeige und dieser Karte.

http://www.dgb-reisen.de/dgb-rundreisen/jordanien-rundreise-3.html

und diese Karte wird sich dann wohl auch in der Zeitschriften der nachstehenden Partner befinden: (Ausschnitt aus dem internetportal von DGB-Reisen)

Unsere Partner:

Liebe KollegINNEn in der GEW, in den Redaktionen der Gewerkschaftspresse, bei ver.di, IG BAU, IGMetall, NGG, IG BCE, …..,

die Forderungen an euch bzw. an dgb-reisen sind die gleichen wie beim Fall “Berge & Meer” :

sofortige Korrektur der Karte,

öffentliche Bitte um Entschuldigung bei der ständigen Vertretung  Palästinas in Berlin und den palästinensischen Gemeinden aller Bundesländer.

Die öffentliche Bitte um Entschuldigung ist in allen Medien der DGB-Gewerkschaften sowie in allen Medien, in denen diese Anzeige geschaltet wurde auf Kosten der Firma DGB-Reisen an gleicher Stelle wie die Anzeige und in gleicher Größe zu veröffentlichen.

Bis zur Erfüllung dieser Forderungen bleibt die Partnerschaft mit DGB-Reisen aufgekündigt.

Dass dies jetzt nach dem Fall “Berge & Meer” noch Mal passiert und dann auch noch mit einem Unternehmen des DGB, ist kaum zu toppen. Hier wird von Mal zu Mal unseren KollegINNen das Bild von “Groß-Israel” und die Nichtexistenz Palästinas als “Realität” ins Unterbewusstsein geschoben. Das ist an Perfidie kaum zu steigern. Es ist ja völlig “gewaltfrei”!!

Ein Volk kämpft um sein Überleben in andauernden Bombenterror, im tagtäglichen Terror fanatisierter Besatzer palästinensischen Territoriums, im alltäglichen Kampf um Wasser und Rettung der Landwirtschaft und wir unterschlagen sogar noch die Reste ihres Landes. Die Reste ihrer Weltkulturgüter ebenfalls.

Ich bin empört, verärgert, traurig und fühle mich auch irgendwie betrogen. Nicht von der E&W-Redaktion, die sich vermutlich darauf verlassen hat, dass bei DGB-Anzeigen alles in Orbnung ist.  Nein, ich fühle mich durch dieses DGB-Reise-Unternehmen und seine politische Fahrlässigkeit betrogen und die folgende Unachtsamkeit. DGB-Reisen wie auch “Berge & Meer” müssen verplichtet werden, zu überprüfen, woher die falschen Karten stammen, welche Agenturen damit arbeiten und sie müssen ihre Prüfungsergebnisse veröffentlichen und sich von diesen Agenturen trennen, wenn diese die Karten weiter verwenden. Die Verwendung dieser Karten ist quasi ein Verstoß gegen geltendes Völkerrecht, gegen zahlreiche UN-Resolutionen …und das in unseren Zeitschriften !!

mit GEWerkschaftlich solidarischen Grüßen und der Bitte um Weiterleitung an die (Presse-)Organe der anderen DGB-Reisen-Partner-Gewerkschaften

Hartmut Barth-Engelbart

ExBR-Vorsitzender, Ex PR-Mitglied, Ex LaVo-Mitglied GEW-Hessen (AjLE), ExIGDrupa-Mitglied, Ex IGMetall-Mitglied, ExLaVo-Mitglied ÖTV-Hessen, ExVertrauensmann, ExStreikleiter bei der GEW (Lehrbeauftragte) und dann der ÖTV (Fernfahrer,Speditionen),  48 Jahre DGB-Mitglied seit 1964, als ich in die IGMetall-Jugend in Mannheim als taschengeldloses, beitragsfreies Ehrenmitglied aufgenommen wurde, weil ich wegen meiner künstlerischen Unterstützung des Metaller-Streiks für Lohnfortzahlung zwei Jahre vor dem Abitur aus der Schule geworfen wurde. (Weitere Orden und Ehrenzeichen auf Anfrage)

Kleiner Hinweis am Rande: die bundesweit-flächendeckende Aussperrung der Metaller wurde 1964 durch einen Jungmanager bei Daimler-Benz unter den Fittichen von Hans-Martin Schleyer organisiert, der die SPD in Mannheim reformiert hat (u.a. Abschaffung des Du und der Bezeichnung Genosse, Abschaffung des Handkassierens, u.a. weil der Handkassierer ihn immer mit Du und Genosse “anquatschte”) . Dieser Schnellaufsteiger war Mitglied im Wahlkampfstab der SPD unter Helmut Schmidt.  Er hatte sich seine ersten Sporen bei MBB verdient, Messerschmidt. Bölkow und Blohm, ein direktes Nachfolgeunternehmen der Düsenjägerschmiede Adolf Hitlers, in dessen Aufsichtsrat ein ehemaliger hoher SS-Offizier namens Schleyer saß.

http://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt-B%C3%B6lkow-Blohm

Die Agenturen, die für die beiden Reiseveranstalter “Berge & Meer” und “DGB:-Reisen” die Kataloge gestalten, scheinen ihre Texte wie die Karten direkt aus israelischen Ministerien zu beziehen, was der folgende Beitrag aus dem Portal SteinbergRecherche nahelegt:

Thomas Immanuel Steinberg

Palästina von der Landkarte getilgt

Nicht neu, aber hiezulande kaum bekannt: Für zwei israelische Ministerien existieren kein besetztes Westjordanland und keine illegal annektierten syrischen Golanhöhen. Für eines davon existiert nicht einmal der belagerte Gazastreifen.

Das israelische Ministerium für Neubürger-Eingliederung stellt die Weltgegend, in der der Staat Israel von der Menschheit  zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Strafe des Antisemitismus-Vorwurfs die Anerkennung seines Existenzrechts einfordert, so dar:

Auch dieses Bild der Karte für Neueinwanderer hat jemand entfernen lassen

Die Karte vermittelt Einwanderern, die eine Wohnung in einer der jüdischen Festungen auf palästinensischem Boden zugewiesen bekommen, den Eindruck, sie befänden sich in Israel; und die palästinenser-reinen Straßen ins Kernland gehörten ebenfalls dem Staat, dessen Bürger sie geworden sind.

Das israelische Tourismus-Ministerium vermittelt Besuchern fast den gleichen Eindruck, siehe die dort herunterladbare .pdf-Datei. Nur der Gazastreifen ist markiert.

Einwanderer wie Touristen können sich demnach aussuchen, ob sie die palästinensischen Bewohner des Kartengebiets für illegal nach Israel eingedrungene Halunken halten, oder einfach für inexistent.*

Die meisten israelischen Juden glauben wohl beides.

T:I:S, 21. März 2010. Siehe auch Existenzrecht und Time to bury dead ideas about Palestine by Martha Reese, The Electronic Intifada, 19 March 2010. Umfangreiche Sammlung von Karten über die vergangene und die heutige Lage insgesamt und in Teilgebieten sowie Projekte unter Foundation for Middle East Peace.Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Hartmut Barth-EngelbartPermanenter Link des EintragsBearbeiten

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3 Gedanken zu “Palästina gibt’s nicht, bei DGB-Reisen in der GEW-Zeitschrift E&W”

  1. Pingback: “Ich bin stolz, dass Verantwortliche in meiner GEWerkschaft so arbeiten.” (betr.:”berge&meer” &DGB-Reisen & PalästinaLeugnung in der E&W) | barth-engelbart.de Bearbeiten
  2. Pingback: Nach HaBEs Brief: DGB-Suche nach Palästina erfolgreich !! | barth-engelbart.de Bearbeiten
  3. Wolfgang sagte am  : Bearbeiten ich verurteile diese Nachlässigkeit , wenn es denn eine ist, aufs schärfste. Die klammheimliche Auslöschung Palästinas kann ich nicht unerwidert hinnehmen.
    Auch als alter Pensionär bin ich noch Gewerkschaftsmitglied und zahle meine Beiträge korrekt und ich fordere auch Karten !Kommentiere ? How CostaRica became RestaRica, Cuba Restuba, Madagaskar Madagarnimmerdar Veröffentlicht am  von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=136342 Wie einmal aus CostaRica RestaRica wurde
    fast so wie aus Palästina nur noch GAZASchMal-Restina  Veröffentlicht am 8. September 2014 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=12431 The “Partition” of Costa RicaFuente: Flora Fernández Amón  2014-08-07 Liebe FreundINNeN, HaBEnewsletterAbonnentINNen in Argentinien,  Brasilien, Bolivien Cuba, CostaRica, Chile, DomRep, Equador, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Peru, Paraquay, Panama, Uruquay, Venezuela, könnt ihr mir die von Flora Fernández Amón 2014 veröffentlichte Karte ‘The “Partition” of Costa Rica’ in einfach kopierfähiger Form zusenden ? Vielleicht die Crew der Noticias del Sur ?Leider HaBE ich die spanische Version und die “restaricierte” Karte CostaRicas nicht zur Hand, ich hätte sie gerne hier auch veröffentlicht. Die folgende Geschichte scheint mir so nah an der Wirklichkeit zu sein, wie die Märchen der hessischen Wirts- und Marktfrauen, bevor sie die Brüder Grimm klauen und höflich – hoffähig und großbürgerlich-salonfähig säubern konnten für die Herren von Arnim, Buderus von Carlshausen, Savigny usw..und deren höhere Kreise.. Wer im Kloster Konradsdorf die Urfassungen in der Inszenierung von Ronka Nickel und meist mit Hans Schwab in den Hauptrollen gesehen hat, der weiß, was ich mit den einführenden Sätzen gemeint HaBE. Vielen Dank an Flora Fernández Amón für diese göttliche Fabel: Ich schlage meinem Verleger Dr. Giuseppe Zambon vor, diese Fabel in einem Buch mit einem Duzend Übersetzungen zusammen mit Abraham (“Abi”) Melzer zu veröffentlichen. Die deutsche Übersetzung würde ich gerne auch ohne Honorar übernehmen, wenn sich so schnell niemand anderes dafür finden läßt.  Die Illustrationen sollte Barbara Bragutti übernehmen….. .Let’s imagine this fable: After the Revolution of 1948, a powerful country in the world said: “These Costa Ricans do not know how to live in peace: there’s a very small population, hardly a million inhabitants, meanwhile, there is another wandering people without land, who recently suffered a terrible holocaust and want to settle in Costa Rica.” …….. (Fortsetzung weiter unten)
    The “Partition” of Costa Rica oder Wie einmal aus CostaRica RestaRica wurdeWie einmal aus CostaRica RestaRica wurde fast so wie aus Palästina GAZASchMal-Restina Während die Regierung Merkel/Gabriel/Steinmeier Waffenexporte nach Saudi-Arabien, Katar und in andere Vorzeige-Demokratien durchwinkt und fördert, die mit Hilfe der CIA den IS ausrüsten & ausbilden, Jemen bombardieren, den Irak und Syrien zerstören, während die Kanzlerin Israel U-Boote schenkt, die mit Atomraketen Iran und den gesamten Nahen Osten beschießen können, Israel bewaffnet, das dort die Menschen vertreibt, massenmordet, in die Flucht schlägt, mit Hilfe deutscher Daten vom BND wie im Falle Libyens und Syriens, während also diese Regierung und das sie lenkende Kapital vom Krieg profitieren und Flüchtlingsströme verursachen, streichelt die Kanzlerin bei gleichzeitiger Verweigerung des Asyls ein palästinensisches Flüchtlingsmädchen, das in bestem Hochdeutsch die Kanzlerein geradezu anfleht, ihm die Möglichkeit der weiteren Ausbildung und des weiteren Lebens in Deutschland zu gewähren. Viele meiner Grundschulkinder aus allen Krisenregionen der Erde, die wir nicht vor der Abschiebung verstecken konnten, sind nicht mehr zu finden: die kleine 7-jährige Kurdin Hülya, die andere Kinder im Flüchtlingsheim bei einem Kinzighochwasser vor dem Ertrinken gerettet hat – abgeschoben in die Osttürkei,  Arta aus Sarajewo  abgeschoben nach Bosdnien-Herogowina … Mehmet und sein 1jähriger Bruder, der unbedingt auch in den Schulchor, zu den “Lamboy-Kids” Percussionists kommen sollte, den er so oft in die Schule mitbrachte…  abgeschoben in den Jemen… Und dort jetzt Opfer der NATO-USaudischen Splitterbombardements ?  Und meine palästinensischen Kinder ? Umgebracht wie Vittorio Arrigoni ? Wie Giuliano Mer-Khamis ? Im zerbombten Freiluftgefängnis GAZA in libanesischen Flüchtlingsheimen terrorisiert vom IS ?Was Frau Merkel hier geleistet hat, ist öffentliche Beihilfe zum Mord.  Und da kann man weiterlesen: http://www.barth-engelbart.de/?p=136342 Steinmeier pflanzte SPD-Wald auf geraubtem palästinensischen Land Veröffentlicht am  von Hartmut Barth-Engelbart SPD – Wald auf geraubtem Land – Rassismus & Kolonialismus (I) Veröffentlicht am  von Hartmut Barth-Engelbart SPD-Wald auf geraubtem Land Wir alle sollten Izzedin Musa unterstützen und uns an einer Klage gegen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit bezüglich des Jüdischen Nationalfonds beteiligen! Hier stand ein Bild, das den heutigen Bundespräsidenten beim Pflanzen eines Baumes im “SPD-Wald” auf geraubtem palästinensischen Land zeigt., die SPD oder sonstwer hat es hier rausnehmen lassen.     Bäume zum Geburtstag Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Frank-Walter Steinmeier, bei der Pflanzung des ersten Baumes für den “Wald der SPD” in Israel. (Foto: SPD)  Brief des SPD-Mitgliedes Dr. Izzeddin Musa,((geb. 1938 in Haifa, Palästina. Die Familie zog 1945 nach Nablus. Sie floh vor den Übergriffen der Terrorgruppen Stern-Bande und Irgun. In Nablus besuchte er die Grundschule. Ende 1956 beendete er seine Schulausbildung mit dem Abitur in Nablus und kam Anfang 1957 nach Deutschland. Hier studierte er Naturwissenschaften und promovierte. Als Diplom-Geologe arbeitete in einem Ingenieurbüro in der Nähe von Köln und machte sich dann selbstständig. 1991 gründete er zusammen mit einer Gruppe von Deutschen und Deutsch-Palästinensern einen gemeinnützigen Verein: Gesellschaft zur Humanitären Unterstützung der Palästinenser e. V. Seit einigen Jahren gibt er eine Zeitschrift im Internet (www.palaestina-stimme.de) heraus.)): An den SPD-Vorstand und Fraktion, liebe Genossinnen und Genossen, wie ich durch eine Mitteilung der israelischen Botschaft vom 11.12.2012: „Die Botschaft freut sich daher besonders über die Initiative der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, zum 65. Geburtstag des Staates Israel Spenden für einen Wald im Negev zu sammeln.“, erfahre, beteiligt sich meine Partei einem „edlen“ Vorhaben in Israel. Das hat mir die Sprache verschlagen. Das ist ja rührend, wenn ich sehe, wie Genosse Dr. Frank-Walter im Begriff ist, einen Baum zu pflanzen. Es scheint aber, dem Fraktionsvorsitzenden und ehemals Außenminister entgangen zu sein, dass er auf einem gestohlenen Land steht, um sein Vorhaben zu vollenden. Jammerschade und  zugleich befremdend ist, dass der ehemalige Außenminister offensichtlich keine Kenntnis davon hat, mit welchen Methoden und Machenschaften der Staat Israel dem Jüdischen Nationalfonds das Land  zuschanzt, welches er nur scheinbar bewalden will. Es ist ein Skandal erster Güte, dass der JNF in Deutschland die Gemeinnützigkeit erlangt hat und mit Steuergeldern gefördert wird, wobei der Hauptzweck dieser quasi Regierungseinrichtung verschleiert wird, weil er nur an Juden Land verpachtet oder Wohneinheiten und Siedlerkolonien, nur für israelische Juden darauf errichtet. Der Jüdische Nationalfonds ist gerade auch wegen seiner Aktivitäten im Negev schon seit mehreren Jahren umstritten. Der JNF ist keine „Wohltätigkeitsorganisation“, sondern eine staatlich-rassistische. Ihm gehört die Gemeinnützigkeit entzogen. Oder haben die Finanzbehörden vor der Israellobby Angst, wie aus meinem Schriftwechsel mit dem Finanzamt Düsseldorf indirekt zeigt?   (Briefe beigefügt)Zugegeben, es gibt in der SPD viele unterschiedliche Meinungen. Das ist gut so. Aber von einem Außenminister a. D. erwarte ich, dass er mehr Kenntnisse, von den Verhältnissen in Nahost, sprich vom Palästina-Israel-Konflikt, hat, und ihm entsprechend handelt.Auch die Geschäftsführerin Andrea Nahles sprach kürzlich von gemeinsamen Werten zwischen SPD und Fatah-Organisation der Palästinenser. Wie kann man im Falle Israel, einem brutalem Besatzungsregime seit über 45 Jahren, ebenfalls die gleichen Grundwerte haben? Hier sind Zweifel angebracht.Das zionistische Regime verhindert seit über 60 Jahren mit aller Gewalt die Gründung eines Staates Palästina. Der Gang der Palästinenser zur UNO, um ihr Anliegen vorzutragen, einen anerkannten Status zu bekommen, wird mit schwersten Drohungen, Vergeltungen, Bombardierungen, der Zurückhaltung von Steuergeldern und der Aufkündigung der Osloer Verträge beantwortet. Seit dieser Zeit ist Israel dabei, das gesamte Land Palästina Stück für Stück zu enteignen, einzuverleiben und zu judaisieren. Dabei vertreibt es die Menschen aus ihren Häusern und ihrem angestammten Land, rodet ihre Plantagen und Felder, zerstört ihre traditionelle Lebensgrundlage durch die Entwurzelung von inzwischen über einer Million Olivenbäume, sprengt ihre Häuser in die Luft, stranguliert ihre Wirtschaft, inhaftiert ohne Anklage und richtet Menschen außergerichtlich hin. Es verhindert schwangeren Frauen an Checkpoints daran, zum Krankenhaus zu gelangen, bis sie das Kind tot zur Welt bringen und oft selbst auch dabei sterben. Es demoralisiert, demütigt, schikaniert, erniedrigt, diskriminiert und entrechtet die Menschen dort. Darüber hinaus existieren in Israel zwei Rechtssysteme, eins für jüdische und das andere für palästinensische Israelis. Dank erfolgreicher Lügen-Propaganda erfährt man hier von all diesen Fakten, wenn überhaupt, leider nur wenig. Das ist nur ein kleiner Auszug von dem, was tatsächlich dort passiert. Ich setze voraus, dass ein ehemaliger Außenminister, zumindest mehr als die breite Masse, trotz Vernebelungspropaganda, davon Kenntnis hat.  Wie kann sich nun die SPD mit diesem Jüdischen Nationalfonds, mit diesem Israel solidarisieren?  Wir gehen davon aus, dass die SPD neben den Spenden auch unsere Mitgliedsbeiträge für die Finanzierung dieser schändlichen Aktion bereit stellen wird. Wir, die Unterzeichner verwahren uns, einer von uns Palästinenser mit deutschem Pass (!) – mit aller Entschiedenheit dagegen, dass die SPD, wohl auch finanziert durch unsere Mitgliedsbeiträge, die Errichtung eines Waldes auf gestohlenem palästinensischem Grund und Boden  fördert. Unseren Genossinnen und Genossen scheint Wesentliches  abhanden gekommen zu sein, nämlich,  „Grundwerte der Sozialdemokratie, wie z. B. Freiheit, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Gleichheit, Achtung der Menschenrechte und Solidarität.“  Das vermissen wir  in diesem Fall sehr. Um nicht noch viele Erklärungen abzugeben, bitten wir, den angegebenen Link anzuschauen und zu lesen, was Professor Uri Davis über den JNF zu sagen hat:http://www.uridavis-official-website.info/(Uri Davis ist ein 1943 in Jerusalem geborener, an einer US-Universität lehrender und forschender Jude) Außerdem fügen wir zwei, bzw. drei Schreiben an das Finanzamt Düsseldorf bei, aus denen mehr über die Machenschaften des JNF zu erfahren ist. Wir bitten die Genossinnen und Genossen dringend das Vorhaben zu überdenken und umgehend zu beenden.  Dr. Izzeddin Musa Sozialdemokrat aus Wachtberg   Günter Schenk Deutscher Sozialdemokrat aus Strassburg (F)  Karl Schmidt, Pfarrer in Ruhestand Stuttgart &&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&&& Anlagen:  Briefwechsel mit dem Finanzamt  Dr. Izzeddin Musa  An den Leiter des Finanzamts Düsseldorf-Altstadt Kaiserstr. 52 40479  Düsseldorf                                                                          06. März 2012  Betr.: Vereinsgemeinnützigkeit Bezug: Beschwerde  Sehr geehrte Damen und Herren, in meiner Eigenschaft als Steuerzahler, deutscher Staatsbürger palästinensischer Abstammung, beschwere ich mich über die Erteilung der Gemeinnützigkeit an einem Verein, dessen Handlungen im Widerspruch zur unserer geltenden Verfassung steht. Somit findet ein Missbrauch deutscher Steuergelder statt, der umgehend beendet werden muss. Schon vor einigen Jahren ist in einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden, dass die Aktivitäten des Jüdischen Nationalfonds e.V. (JNF) – „Keren Kayemeth Leisrael (KKL)“ eng verbunden sind mit der Ausgrenzung, Vertreibung und Enteignung (Verstoß gegen Artikel 14 GG) der Palästinenserinnen und Palästinenser. Ob der Jüdische Nationalfonds überhaupt bei seinen Aktivitäten Schutz und Pflege von Umwelt und Natur im Blick hat, wie die Verantwortlichen dieser Organisationen behaupten, scheint bei genauer Betrachtung zweifelhaft. 2007 hat der Oberste Gerichtshof eine einstweilige Verfügung erlassen, die den Jewish National Fund (JNF) darauf verpflichtet, auch Nichtjuden Land zur Verfügung zu stellen. Der JNF hat sich bis heute nicht daran gehalten. Die Machenschaften  des Vereins verstoßen in eklatanter Weise gegen nationales wie internationales Recht. http://therealnews.com/t2/index.php?option=com_content&task=view&id=31&Itemid=74&jumival=8002http://www.plands.org/store/pdf/JNF%20Report.pdf  (siehe auch http://stopthejnf.org/) Dieses Treiben wäre in Deutschland schlicht verboten. Insbesondere die Klausel, dass das Land nur an Juden verpachtet werden darf, ist hier in Deutschland rechtlich ausgeschlossen. – 2 – Zu den größten aktuellen Aktivitäten des Jüdischen Nationalfonds gehört ein 600-Million-US-Dollar-Projekt, mit dem angeblich der Negev entwickelt werden soll. Der Jüdische Nationalfonds beabsichtigt dort Parks und Wälder anzulegen, zum Teil auf den Trümmern arabischer Dörfer Siedlungen zu bauen, die ausschließlich jüdisch-israelischen Bewohnern vorbehalten sein werden” (Verstoß gegen Artikel 3, Abs. 1 u. 3 GG), siehe www.zochrot.org/en  und www.uridavis-official-website.info. Dafür sollen 30.000 bis 45.000 Palästinenser im Negev zwangsumgesiedelt werden. Als künftige Heimat für diese Palästinenserinnen und Palästinenser sind ärmliche Planstädte mit extrem schlechter Infrastruktur vorgesehen, die am unteren Ende des Sozialindexes israelischer Städte und Gemeinden vegetieren. Ein Beispiel für eine solche Stadt ist Rahat. International bekannt geworden ist der Widerstand der Bewohner von Al Arakib bei Beer Sheva gegen diese Politik (im Juli 2010 berichtete auch die BBC darüber). Kurz nach der Staatsgründung Israels war das Dorf von den israelischen Behörden als Gerichtssitz anerkannt worden, Anfang der 50er Jahre wurden die Bewohner trotzdem zwangsumgesiedelt. Sie sind inzwischen wieder zurückgekehrt und wehren sich mit rechtlichen Mitteln und zivilem Widerstand gegen die Enteignung. Auf einem Teil des Landes von Al Arakib ist die Siedlung Givot Bar angelegt, die ausschließlich jüdischen Staatsbürgern vorbehalten ist. In den vergangenen zwei  Jahren haben die israelischen Behörden die Hütten der Bewohner des Dorfes fast 30mal zerstört. Auf dem restlichen Land von Al Arakib will nämlich der Jüdische Nationalfonds die Pflanzung des „God-TV“-Wald durchsetzen. Siehe dazu: Radikale US-Christen finanzieren Palästinenser-Vertreibung www.youtube.com/watch?v=12TvNEhcsx0  Im Staat Israel hat der Jüdische Nationalfonds die Rolle übernommen, eine Landverteilung zu sichern, die die nichtjüdischen Bürger des Staates extrem benachteiligt (Nichtjüdische israelische Staatsbürger sind von der Nutzung von 93 % des Bodens ausgeschlossen). Human Rights Watch beschreibt im Jahr 2008 in seiner Studie zur Situation der Palästinenser im Negev die Rolle des Jüdischen Nationalfonds folgendermaßen: „The JNF has a specific mandate to develop land for and lease land only to Jews. Thus the 13 percent of land in Israel owned by the JNF is by definition off-limits to Palestinian Arab citizens, and when the ILA (Israeli Land Administration) tenders leases for land owned by the JNF, it does so only to Jews—either Israeli citizens or Jews from the Diaspora. This arrangement makes the state directly complicit in overt discriminationagainst Arab citizens in land allocation and use, and Israeli NGOs are currently challenging this practice in Israel’s Supreme Court. The ILA’s Governing Council is comprised of 22 members —12 representing government ministries and 10 representing the JNF, giving the JNF a hugely influential role in Israeli land policies generally and the overall allocation. Die kritische Haltung zur israelischen Landverwaltung und der Rolle des Jüdischen Nationalfonds-KKL in diesem Zusammenhang hat Human Rights Watch in den folgenden Jahren bekräftigt. siehe dazu auch www.hrw.org/news/2010/08/01/israel-halt-demolitions-bedouin-homes-negev Auch Amnesty International kritisiert das Vorgehen des Jüdischen Nationalfonds im Negev. siehe www.amnesty.org/fr/node/22995  Das Negev-Projekt ist nur ein Beispiel für die Vorgehensweise des Jüdischen Nationalfonds, der in derselben Art und Weise auch im Westjordanland bei Jerusalem und im Jordantal aktiv ist.  Aufgrund der öffentlichen Diskussion verliert der Jüdische Nationalfonds immer mehr Unterstützer. Im Mai 2011 hat sichBeispielsweise der britische Premierminister David Cameron, als Schirmherr der Organisation in England, zurück gezogen. www.guardian.co.uk/politics/2011/may/29/david-cameron-resigns-patron-jnf  Im Dezember 2011 distanzierte sich die Stadt Genf von ihrer ursprünglichen Förderung eines Benefizkonzerts des Jüdischen Nationalfonds mit einem Sondertarif für die Victoria Hall. Eine genauere Auseinandersetzung mit den Aktivitäten des Jüdischen Nationalfonds war Anlass dafür.
    Ein solcher Verein stünde im Konflikt mit der hier geltenden Verfassung und darf mit Sicherheit nicht das Recht erhalten steuerabzugsfähige Quittungen auszustellen. Eine Satzung, die im Konflikt mit GG steht, dürfte hierzulande ohnehin keinen Bestand haben. Ein solcher Verein darf auch keine Gemeinnützigkeit und Steuerprivilegien bekommen. Die Subventionierung so einen Verein durch den deutschen Steuerzahler stellt eine Verletzung des GG dar. Zum Abschluss sei auf Artikel 25 Grundgesetz hingewiesen: Danach ist Deutschland verpflichtet, gegen jede Verletzung des Völkerrechtes von Rechtswegen vorzugehen. Auch die erteilte Gemeinnützigkeit des Vereins (JNF) ist mit dem Diskriminierungsverbot im GG, Artikel 3, Abs. 3,  nicht zu vereinbaren. Aus den obigen Ausführungen bitte ich Sie dringend, die Gemeinnützigkeit dieses Vereins abzuerkennen. Ihrer Nachricht diesbezüglich sehe ich gern entgegen und danke Ihnen für Ihre Hilfe und  Bemühungen bereits im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Dr. Izzeddin Musa Finanzamt Düsseldorf-Altstadt Postfach 101021 z.Hd. Herrn Slomsek 40001  Düsseldorf                                                                                      26.04.2012 Aktenzeichen: Str. Nr. 103/5924/0394Jüdischer Nationalfonds e.V. Unsere Beschwerde vom 06.03.2012Bezug: Ihr Schreiben vom 18.04.2012 Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrter Herr Slomsek, vielen Dank für Ihr Schreiben, mit dessen Inhalt ich absolut nicht einverstanden bin. Mir ist unerklärlich, was meine Beschwerde über die Gemeinnützigkeit für den JNF mit dem Steuergeheimnis zu tun hat. Ich halte fest: Der Jüdische Nationalfonds e.V. darf aufgrund seiner unrechtmäßigen Machenschaften in Palästina  kein Steuerbegünstigter Verein nach dem deutschen Steuerrecht sein, da er eine parastaatliche Organisation ist. Seine Einstufung durch das Finanzamt Düsseldorf-Altstadt als steuerbegünstigt, verstößt in eklatanter Weise gegen unsere Gesetze. Es heißt, unser Steuergeld wird nicht gesetzeskonform eingesetzt. Hiergegen  erhebe ich in aller Form nochmals meinen Protest und Einspruch. Ihrerseits sollten Sie mir mitteilen, ob die, zu Unrecht erteilte, Gemeinnützigkeit aberkannt wird oder nicht. Hier kann also gar keine Rede davon sein, dass das Finanzamt sich in so einem Fall auf das Steuergeheimnis berufen kann. Die Gemeinnützigkeit ist doch öffentlich, und der JNF wirbt damit. Hierbei kann es sich  m. E. nur um eine Ausrede ihrerseits handeln, wogegen ich gewillt bin, juristischen Beistand in Anspruch zu nehmen. Um der unberechtigten Erteilung der Gemeinnützigkeit an den JNF, dessen Handlungen unsere Verfassungsnormen verletzen, in dem er steuerbegünstigte „Spenden für Kolonialismus und Apartheid“ einsetzt, ein Ende zu setzen, da das ein Akt der Verletzung geltender Gesetze in diesem Land darstellt, füge ich folgenden Link bei, um die völkerrechtswidrigen Untaten und Machenschaften des JNF noch einmal zu dokumentieren. Gleichzeitig fordere ich Sie noch einmal auf, die Gemeinnützigkeit zu widerrufen. Palästina-Info Spezial als PDF in niedriger Auflösung Spenden für Apartheid und  Kolonialismus  Die Grünwaschung von Vertreibung und Enteignung in  Palästina durch den                    Jüdischen Nationalfonds (JNF/KKL)Die 40-seitige Broschüre soll die internationale Kampagne „Stop the JNF“ im deutschen Sprachraum unterstützen und bekannt machen. Die Kampagne will über die zentrale Rolle des JNF/KKL bei der Umsetzung der zionistischen Politik aufklären. Dazu gehören die andauernde Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung von ihrem Land, die Enteignung ihres Landes und Besitzes, die fortdauernde Kolonialisierung und die Zerstörung der natürlichen Umwelt Palästinas. Zur Verdeutlichung des Sachverhalts, hier noch eine Besprechung der Broschüre „Kolonialismus und Apartheid“ von Dr. Ludwig Watzal, die zu dem Schluss kommt: Deutsches Recht besagt: „Alle wesentlichen Tätigkeiten des Vereins müssen gemeinnützig sein.“ Besteht jetzt nicht ein dringender Handlungsbedarf der nationalen Finanzbehörden in den einzelnen Ländern für eine Neubewertung der Gemeinnützigkeit für den JNF?http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.de/2012/04/spenden-fur-kolonialismus-und-apartheid.htmlIn Erwartung Ihrer Antwort bedanke ich mich bereits im Voraus.Mit freundlichen GrüßenDr. Izzeddin Musa Finanzamt Düsseldorf-AltstadtPostfach 101021z.Hd. Herrn Slomsek40001  Düsseldorf02.07.2012Ihr Zeichen: 103/5924/0394Jüdischer Nationalfonds e.V.Ihr Schreiben vom 16.05.2012 Sehr geehrter Herr Slomsek, nach reiflicher Überlegung und Beratungen teile ich mit, dass ich eine klagefähige Entscheidung über meinen Einspruch gegen die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit bezüglich des Jüdischen Nationalfonds e.V. von Ihnen wünsche. In Erwartung Ihrer Entscheidung bedanke ich mich für Ihre Bemühungen bereits im Voraus.Mit freundlichen Grüßen Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Hartmut Barth-EngelbartPermanenter Link des EintragsBearbeitenÜber Hartmut Barth-EngelbartAutor von barth-engelbart.deZeige alle Beiträge von Hartmut Barth-Engelbart ?2 Gedanken zu “SPD – Wald auf geraubtem Land – Rassismus & Kolonialismus (I)”

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Ein Gedanke zu „LIDL tilgt Palästina von der Landkarte. Vor 5 Jahren taten es DGB & GEW“

  1. Stephan Beckersagt: Bearbeiten Etwas OT: Ein sehr guter Augenöffner bezüglich der israelischen Geschichte ist der Film „Al Nakba“ (Die Katastrophe) 1. Teil:
    Al Nakba Movie – German Subtitles (1_2) (1h44)
    https://www.youtube.com/watch?v=Md9Yqff1C-Q 2. Teil
    Al Nakba Movie – German Subtitles (2_2) (1h44)
    https://www.youtube.com/watch?v=Fa9YJqZwYjQ Den ersten Teil habe ich komplett angeschaut, aber den 2. Teil erst ein halbe Stunde, weil mich diese Geschehnisse einfach so wütend, traurig und depressiv machen. Ich habe Israel vor etwa 30 Jahren schon mal für einige Tage besucht, aber damals wusste ich über politische Dinge und die Abscheulichkeiten in dieser Welt praktisch noch überhaupt nicht Bescheid.
    Erst durch diesen Film, den ich letztes Jahr auf einer Webseite von Gaby Weber entdeckte, wurde mir bewusst, dass ich die ganze Zeit eine falsche Vorstellung über die Gründung des Staates Israels hatte. Bis zur Entdeckung dieses Films dachte ich wie so viele, dass die jüdischen Kämpfer Israel gegen eine viel größere arabische Streitmacht erobert hätten. Dabei war es genau umgekehrt. Die jüdischen Kämpfer waren vor allem Dank der passiven Haltung Großbritanniens, der UN-Mandatsmacht für Palästina, bestens ausgerüstet und viele der jüdischen Soldaten, die auf Seiten der Alliierten gegen Deutschland kämpften, hatten viel Kampf-Erfahrung im erst kürzlich zu ende gegangenen 2. Weltkrieg sammeln können. Die Palästinenser hatten nur wenig und schlechte Waffen (vor allem alte Gewehre) und hatten praktisch keinerlei Erfahrung im Führen eines Krieges. Die arabischen Nachbarstaaten hielten sich zudem sehr zurück oder taten nur wenig für die Verteidigung des Landes der Palästinenser.
    D.h. die Palästinenser waren der David und die jüdischen Soldaten waren der Goliath!

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

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Ein Kommentar zu „Nicht erst seit Merz macht „Israel die Drecksarbeit für uns“. Das scheinen doch zuvor schon andere deutsche Partei-& Gewerkschafts-Führer so gesehen zu haben:“

  1. Warum auch sollten Partei- und Gewerkschaftsführer in Dschörmanie und anderswo nicht ganz gewöhnliche Faschisten sein. Ehrlich gesagt, kenne ich keine anderen.

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