Wie die Rettung von Kindern zur „Kindesentführung“ & „Geiselnahme“ wird: 1945 bis 1949 & 2014 bis 2025

KPD-& SPD-Frauen organisierten ab 1945 Hungerzüge für Zigtausende verhungernde Kinder der zerstörten Industriestädte der Westzonen zum Durchfüttern in die Ostzone: sie wurden angeklagt wegen Kindesentführung wie jetzt die Russen

Viele dieser Frauen wurden nach ihrer ehrenamtlichen Rettungsarbeit in den Westzonen zu mehrmonatigen bis mehrjährigen Zuchthausstrafen verurteilt. Die meisten zu damals empfindlichen Geldstrafen. Und wer kein Geld hatte, musste ersatzweise sitzen. Eine dieser Frauen hat bei mir in der Nachbarschaft gewohnt. Ihr Mann war im KZ-Börgermoor einer der Moorsoldaten und hat aus einem im Moor gefundenen Tierknochen 1937 ein Amulett geschnitzt und es zeitlebens bis Ende der 1990er überm Herz getragen.

Als er in der Strafkompanie 999 in Griechenland bei Agrinion eingesetzt wurde – fast in Tuchfühlung mit Wolfgang Abendroth, konnte er noch nicht zu den griechischen Partisanen der ELAM/ELAS desertieren. Es klappte erst bei einem „Brückenkopf-Einsatz“ an der albanisch-jugoslawischen Grenze zu den „Titoisten“. In Titos Partisanen-Armee wurde er nicht an der Außenfront eingesetzt sondern als Umerzieher deutscher Kriegsgefangener in Belgrad, bis er im Mai 1945 von Tito ein Fahrrad geschenkt bekam für die Heimreise und den Wiederaufbau eines demokratischen Deutschland.

Und jetzt sind die Russen dran. Zumindest in den Leitmedien wegen Kindesentführung angeklagt.

Seit 2014 haben die Nachfolger des Hitler-Verbündeten & Holocaust-Verbrechers Stepan Bandera über 15.000 meist russische Zivilisten in der Ost-Ukraine umgebracht. Darunter viele Kinder. Aber eben auch überwiegend ihre Eltern, die ihre Kinder als allererstes in sichere Verstecke bringen konnten. Da gab es Tausende von (Waisen-)Kindern, die mit Bussen aus der Feuerzone in Sicherheit gebracht werden mussten, die mit überlebenden Verwandten über die russische Grenze flohen und herzlich aufgenommen wurden. Das soll jetzt Kindesentführung sein!?

Die ganze Kampagne erinnert stark an die Hetz-Kampagne gegen Organisationen der Selbstbefreiung Griechenlands: ELAM & ELAS. Die Evakuierung ganzer Dörfer, Kleinstädte und Stadtviertel zum Schutz vor dem Terror der deutschen Wehrmacht und der SS, ihr Transport (mit türkischer Hilfe) in besatzungsfreie Zonen der UdSSR z.B. nach Taschkent und nach der Befreiung auch nach Odessa, Mariupol und andere Städte der Ukrainischen Sowjet-Republik, (wo sie heute von den UKRO-Nazis gejagt werden) wurde besonders von den USA als „organisierter Menschenraub, Kindesentführung, Geiselnahme“ diffamiert. Zu dieser Schmutzkampagne wurde auch der Bestseller-Roman „Eleni“ geschrieben und promotet und millionenfach unter die Leute gebracht. Doch das reichte noch nicht, das Buch wurde prominent verfilmt Eleni (Film) – Wikipedia und auch musikalisch ganz TOL & TOL vermarktet, wofür auch der griechische Schnulzen-King Demis Roussos gewonnen werden konnte.

Links zu einer Reihe meiner Artikel über die neuere griechische Geschichte sind hier zu finden: αγαπητέ μίκις Θεοδωράκης, χρόνια πολλά για τα γενέθλιά σας/σου! Lieber Mikis Theodorakis, herzlichen Glückwunsch zum 95. – barth-engelbart.de

Russland entführte 6.000 ukrainische Kinder? USA liefern Propaganda und deutsche Medien danken

Von Bernhard Loyen

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Uganda: wenn das einfachste Leben monatlich 1.200,-€ kostet & das Durchschnittseinkommen 40,-€ beträgt, muss man/frau sehr gut zaubern können

Einige von Remas  & Nassers UnterstützerINNEN  haben mich gefragt, wieviel Geld die Beiden monatlich brauchen.

Rema schrieb mir, sie müsse unbedingt einen größeren Hühnerstall bauen oder kaufen, weil sich sonst die Hühner gegenseitig totpicken

Angesichts des monatlichen Durchschnittseinkommens in Uganda von 40,-€ (da sind die Spitzeneinkommen der Oberschicht mit reingerechnet!!) ist es eigentlich unmöglich in Kampala zu leben. Aber auf dem Land sieht es auch nicht besser aus: 36 % Arbeitslosigkeit, schlechte Krankenversorgung, schlechte Schulen, schlechte Trinkwasserversorgung (noch schlechter als in Kampala), abgewürgte Land- und Viehwirtschaft, von der die Menschen nicht mehr leben können, deshalb ansteigende Landflucht und Ausweitung der Slums

Liebe bisherige (Noch-Nicht-) UnterstützerINNEN von Rema und Nasser,

in Uganda sind selbst in den Slums von Kampala die Mieten in Folge der  Lockdown-Folgeschäden, u.a. der galoppierenden Inflation innerhalb von 4 Monaten um über 50% gestiegen, bei den Lebensmitteln und den Klamotten ist es das Gleiche: für ihre Hütte musste Rema Ende Oktober noch 150,-€ zahlen. Jetzt sind es mit Strom und Wasser zusammen 300,-€. Meine Bitte an Euch und euren Freundeskreis: wenn ihr noch etwas übrig habt, bitte spendet zur Unterstützung von Rema und Nasser

Für das Leben der beiden im Slum von Kampala brauchen sie für:
Miete, Wasser, Strom                                                300,-

Lebensmittel                                                                   300,-

“ÖPNV“                                                                              300,-

Gesundheitsversorgung, Medikanmente         150,-

(nicht aufgezählt hat Rema die Kosten für Kleidung, das Schulgeld, die Kosten für Lernmittel und das GAS für den Herd)

Die monatlichen Kosten werden sich sicher bis 1200,-€ aufsummieren

In Uganda gibt es kein Elterngeld, kein Kindergeld, kein Wohngeld, kein Arbeitslosengeld, kein HARTZ4, kein Bürgergeld.

Rema und Nasser können auf ihrem (mit unserer Hilfe erworbenen) Selbstversorger-Gartengrundstück zur Zeit keinen Anbau machen, weil der Garten zu weit von ihrer Hütte entfernt liegt und so ohne Bewachung ist. Bei der herrschenden Armut würde nichts mehr übrig bleiben. Selbst die letztes Jahr gebrannten Ziegel für das kleine Haus müssten eigentlich dauernd bewacht werden, weil sie sonst als Hehlergut auf dem Markt landen. Und sie sind ja nicht signiert! Wie sie die Bewachung der Ziegel organisiert, hat sie mir nicht gesagt. Ich habe sie auch nicht danach gefragt. (Es kann ja sein, dass sie inzwischen wegen der Lage gezwungen ist, die Steine zu verkaufen!?). Deshalb kann Rema ihren Hühnerstall auch dort nicht aufstellen. Nicht die Füchse, sondern die hungernden Noch-Ärmeren würden sie stehlen.

Rema muss den kleinen Hühnerstall direkt vor ihrer Hütte im Slum aufstellen, so wie die mit Muttererde gefüllten Autoreifen zur kleinen Erdbeer-“Plantage”. Rema muss aus allem Un-Möglichen Geld machen …

Ich habe ihr geschrieben:

I have to tell my friends, how much money you need for yourself and Nasser every month. May be, they send more, when they know, how much you need.

Rema hat geantwortet:

Okay, so do you want me to calculate and list them down: Rent + water+ electric 300€, Food 300€, Up keep 300€ (transportation,small budgets etc.)
Medical specially Nasser (150€) cause even right now he’s having a heavy cough and flu. and remember theirs are some small projects i always try to create so that i can try to be stable. and you have been always supportive. thank you for that and to everyone

Ich habe noch Mal nachgefragt:

What means “Up keep 300€ (transportation,small budgets etc.)” ?

Rema hat geantwortet:

It is to run for meat, fruits those small things which can’t wait or for example right now our Gas has run out but if i had some extra money than i wouldn’t have to wait till u send us money again than i can just buy and start using it.

Transportation is very expensive in Kampala and sometimes they ask us for small items at Nasser’s school example like yesterday they asked us to bring the kids wipes.

Today i didn’t manage to go to the studio. i have a terrible stomach ache, have been running to the toilet since morning. now am just here dehydrated

Ich hoffe nur, sie hat nicht das Wasser aus der VEOLIA-Leitung getrunken oder ist es SUEZ-Wasser? Von diesem “Trinkwasser” der beiden französischen (Wasser-)Konzerne bekommt man “Water-Illness”, Typhus.

Diese Wasserräuber lassen das Leitungsnetz in Kampala noch mehr verkommen als in Paris, wo die Bürgermeisterin das Wassernetz rekommunalisieren und sanieren musste. Da sich weder VEOLIA noch SUEZ um die Abwasserentsorgung kümmern, dringt das in das lecke Trinkwassernetz ein. Ergebnis: Typhus, Seuchen, Epidemienbesonders in den Vierteln der Städte, wo sich die Armen kaum noch teures Flaschen-Trinkwasser leisten können.

Für Rema bietet sich die Chance einer Festanstellung in einem Fotostudio, wenn sie die gerade begonnene Ausbildung im Foto-Editing abgeschlossen hat. Für diese Ausbildung und für dazugehöriges “Home-Office”-Arbeiten braucht sie dringend einen Laptop, der in Uganda ca. 400,-€ kostet. Siehe dazu auch:

Ugandas Azubis ohne Lohn, kein Arbeitslosengeld, Arme kein HARTZ4. Rema hat eine Lehrstelle aber keine Lebensmittel & Nasser hat Hunger! – barth-engelbart.de

(Der Besitzer des Fotostudios hat Rema so lange bei magerster Bezahlung für sich arbeiten lassen, bis sie mit der Ausbildung fertig war und sie die versprochene Festanstellung antreten wollte. Er hat sie gefeuert und sich die nächste „Auszubildende“ genommen, Jetzt versucht Rema mit Nachbarn zusammen eine Hühnerzucht aufzubauen eine Kooperative

Deshalb bitte ich weiter um Spenden ….

… für Miete, Schulgeld, Lernmittel, Medikamente, Kleidung, Lebensmittel, teures sauberes Wasser, Strom, Gas , einen etwas größeren Hühnerstall

Entweder über den gelben PayPal:-((-Spendenknopf hier rechts oben, (dabei werden allerdings Gebühren abgezogen). Deshalb besser auf mein Konto bei der VR-Bank Büdingen-Main-Kinzig / IBAN: DE66 5066 1639 0001 1400 86   / unter dem Kennwort: „Rema“

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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