„Sollte es zu einem großen Krieg kommen, wird Europa einfach aufhören zu existieren“

Das Verschwinden eines schrumpfenden Giftzwerges wird die übergroße Mehrheit der Weltbevölkerung nicht in tiefe Trauer versetzen. Das kann Frau/ Mann gut verstehen, wenn Frau & Mann sich die Weltkarte, die Rohstoffvorkommen & die Kolonialgeschichte ansehen. (HaBE)

Éva Péli im Gespräch mit dem russischen Politikwissenschaftler und Historiker Sergej Karaganow (Moskau, 30.10.2025)

am  von amortasawiin selected articles

Wo stehst du?

(20.9.2025)

Die gegenwärtigen Weichenstellungen

geschehen angekündigt und offen

Die Sackgassen sind klar vorhersehbar

Wo stehst du?

֎

https://afsaneyebahar.com/2025/10/07/20705044/

„Sollte es zu einem großen Krieg kommen, wird Europa einfach aufhören zu existieren“

Éva Péli im Gespräch mit dem russischen Politikwissenschaftler und Historiker Sergej Karaganow

Moskau, 30.10.2025

Der russische Politikwissenschaftler und Historiker Sergej Karaganow ist seit Jahrzehnten als Berater der politischen Elite Russlands tätig und sitzt in einflussreichen außen- und wirtschaftspolitischen Gremien. Multipolar sprach mit ihm über die Gefahr eines Atomkriegs, seine Meinung über europäische Staatsführer sowie über seine Vorschläge für eine Abkehr Russlands vom Westen und eine stärkere Fokussierung auf Sibirien. Karaganows Aussagen sind durchaus kriegerisch und radikal, werden ihm zufolge jedoch von 95 Prozent der militärischen und politischen Führungsschicht Russlands geteilt. Multipolar publiziert das Interview, um Öffentlichkeit über das Denken dieser relevanten öffentlichen Person und der entsprechenden Fraktion der russischen Elite herzustellen, die die Haltung Wladimir Putins gegenüber dem Westen für zu gemäßigt hält. Karaganows Aussagen verdeutlichen zudem, unter welchem innenpolitischen Druck Putin steht und welche Art Entscheider ihm dereinst in Moskau nachfolgen könnte. Das Gespräch führte Éva Péli am 30. Oktober in Moskau.

Weiterlesen: https://multipolar-magazin.de/artikel/interview-karaganow

PDF: https://multipolar-magazin.de/media/pdf/interview-karaganow.pdf

Über den Interviewpartner: Sergej Karaganow, Jahrgang 1952, Sohn eines Literatur- und Filmwissenschaftlers, studierte in Moskau Ökonomie und promovierte 1978 über den „Stellenwert transnationaler Firmen in der Außenpolitik der USA“. Von 1988 bis 2010 arbeitete er im Europa-Institut der Akademie der Wissenschaften und ist seit 2006 Dekan der Fakultät für Weltwirtschaft und internationale Angelegenheiten an der Wirtschaftshochschule Moskau. Er leitete außerdem die Denkfabrik „Rat für Außen- und Verteidigungspolitik“, als deren Ehrenvorsitzender er weiterhin amtiert, und ist Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte des russischen Außenministeriums sowie des Sicherheitsrates der Russischen Föderation. 

2003 war Karaganow neben Richard Perle, Joseph Nye, Romano Prodi und Jean-Claude Trichet Teilnehmer des Jahreskolloqiums der Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog in Berlin. Thema damals: „Europa leidenschaftlich gesucht“. Gegenüber Perle erklärte er dort (PDF, S. 42): „Seit Breschnjew bin ich für Europa. Auch habe ich Putins Politik der Favorisierung Europas unterstützt. Nun sehe ich meine Hoffnungen enttäuscht. Wir hatten begonnen, vor allem in der Außen- und Verteidigungspolitik sehr viel enger mit den Europäern zusammenzuarbeiten, stellten dann allerdings einen eklatanten Mangel an Substanz fest. (…) Liebe Europäer, überdenken Sie bitte Ihr außen- und verteidigungspolitisches Paradigma und erkennen Sie, dass Sie Bündnisse mit Russland, China und vergleichbaren Ländern eingehen müssen, nicht aber mit den USA. Stellen Sie Ihr Verhältnis zu den Amerikanern auf den Prüfstand.“

Quelle: https://multipolar-magazin.de/artikel/interview-karaganow

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SchulpatINNen gesucht in allen Ländern, die Ostafrika (neo)kolonial beGLÜCK(t)en & missionier(t)en. Ein GLÜCKskind im Slum von Kampala will auf die Highschool, hat aber kein Schulgeld – barth-engelbart.de

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HaBEs „Hanauer Geschichten“ im Brückenkopf: So. 18. 01. 26, 19h u.a Lamboy-Geschichten mit verschlüsselten Namen: Tally, Trinkwein, Schmalschnur, Waldweg & Hahn- nur wer ist wer? Who is who? Noch war’n die Amis da, das „Skyline“ & der Straßenstrich zwischen Karl Marx- & Friedrich Engels-Straße. – barth-engelbart.de*****

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Alles gut und entspannt!

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14.11.2025

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Von Pawel Maljutin und Sergei Karaganow

6.11.2025

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Wichtige europäische NATO-Stützpunkte in Reichweite von Russlands Oreshnik-Hyperschallraketen

Key European NATO Bases in Reach of Russia’s Oreshnik Hypersonic Missile

By Ilya Tsukanov

November 23, 2024

[…] Germany

Home to by far the largest US garrison in Europe and the second-largest US deployment abroad, besides Japan. Home to some 35,000 troops and support personnel.

Ramstein Air Base (largest US and NATO air base in Europe, key to US operations in the region and Middle East, including the once secret US drone program)

Spangdahlem Air Base

NATO Air Base Geilenkirchen

Buchel Air Base (stores US nukes)

US Army Garrison Ansbach

US Army Garrison Bavaria

US Army Garrison Rheinland-Pfalz

US Army Garrison Stuttgart

US Army Garrison Wiesbaden […]

https://sputnikglobe.com/20241123/key-european-nato-bases-in-reach-of-russias-oreshnik-hypersonic-missile-1120975768.html

PDF: IT23.11.2024 

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HaBEs „Hanauer Geschichten“ im Brückenkopf: So. 18. 01. 26, 19h u.a Lamboy-Geschichten mit verschlüsselten Namen: Tally, Trinkwein, Schmalschnur, Waldweg & Hahn- nur wer ist wer? Who is who? Noch war’n die Amis da, das „Skyline“ & der Straßenstrich zwischen Karl Marx- & Friedrich Engels-Straße. – barth-engelbart.de

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

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Ein Kommentar zu „„Sollte es zu einem großen Krieg kommen, wird Europa einfach aufhören zu existieren““

  1. Die Welt würde sich „danach“ weiter drehen, als wäre nichts geschehen. Das Europa von ehedem, über die Jahrhunderte längst eine schier undurchdringliche Wildnis geworden, wäre Legende ganz wie Atlantis, bald schon wüßte niemand mehr sicher, ob jemals Menschen gelebt haben auf jenem so unwirtlichen und öden Kontinent. Der eine oder andere vielleicht würde sich fragen, was für eigenartige Geschöpfe das wohl gewesen sein könnten…

    Nach Jahrtausenden einmal nun fand jemand in längst vergessenen Archiven uralte Schriften. Darin redete einer, der wohl ein Europäer gewesen sein könnte, in einer lange schon toten Sprache. Die aber übersetzt werden konnte, wenn auch mit etlichen Mühen. Die Rede dort war von einer „nachgeraden Lust an Fremd- und Selbstzerstörung“. Welche Lust als „Dekadenz“ bezeichnet war. Welche eine Folge sei von „Schmieden des Nerven“. Welches Schmieden Kennzeichen sei „der Moderne“. Welche zu voller Entfaltung gekommen sei „mit der Schule“. Von dort ausgehend habe es sich in alle Lebensbereiche hinein verbreitet.

    Verwundert fragte man sich, was das denn wohl gewesen sein könnte: Moderne, Schule, jenes Schmieden — und wie seltsam doch erst jene als Dekadenz benannte und ganz verrückte Lust. Ja, so stand es tatsächlich geschrieben: eine LUST.

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