HaBE nicht nur Hanauer Geschichten anzubieten bei meiner Vor-Lesung im Brückenkopf, So. 18.01. 2026 19h

„Wie Carlo Levi als Hanno Loewy nach Frankfurt kam“ HaBE ein HighMatt-Lesungsprogramm

Dieser Titel ist echt gefälscht.  Ehrlich !  Levi kam nie nach Frankfurt. Auch nicht zur Buchmesse 1968. Und schon gar nicht als Hanno, Ronny oder Peter Loewy (trotz einer gewissen Ähnlichkeit): (der Titel entstand 2014)

File:Carlolevi.jpg

Noch weniger zur Deutschlandpremiere der Verfilmung seines Buches „Christus kam nur bis Eboli“ durch Francesco Rosi zehn Jahre später, 1978. Den Rosi-Film musste Carlo Levi sich auch nicht mehr ansehen. Obwohl Irene Papas ihm sicher gefallen hätte. Aber gepasst hätte sie ihm genauso sicher nicht, denn ihr fehlt das Animalische seiner helden- & hexenhaften Haushälterin. Es ist halt Rosis Film und nicht Levis. Die Papas wirkt viel zu geschminkt für den MezzoGiorno, für Lukanien, für Basilikata. Viel zu himmlisch, unerreichbar wie die Mutter Gottes.   Etwas irdisch-höllischer müsste es schon sein: der Bürgermeister Don Luigino könnte auch hier regieren, die Armutshäuser und -hütten von Grassano und Gagliano werden gerade in Gründau-Lieblos-Mitte ebenso lieblos abgerissen wie vor nicht allzu langer Zeit das Unger’sche Renaissance-Gasthaus „Altherberge“ oder der historische „Storchen“. Die Kneipen waren geheizt. Zuhause wars kalt. Eine Portion „Mutter Courage“ hätte dem Film nicht geschadet, denn Basilikata liegt hinter Birstein genauso im Vogelsberg wie hinter Besen-Kassel im Spessart. Noch mehr Highmatt? Hundsrück, Eifel, Castrop-Rauxel? Gera oder Görlitz ? Bayrischer Wald, Hunger und Elend im Harz, Ohra et labora in der Hölle? Gagliano ist überall. Und Christus kam nicht nur nur bis Eboli, er kam überall nur bis Monopoly. Bis EZBankfurt und dort vertreibt er jetzt die kleinen Leute aus der Goldstein-Siedlung. Die heißt wirklich so! Was bitte haben kleine Leute dort auch zu suchen ? Es wird Zeit, dass die Eingeborenen im Kamerun den Chiefs von der GOLD-Pearl-AG zum Schürfen Platz machen. OK, das hat zunächst mit Angela Merkels CHEFSACHE-AFRIKA weniger zu tun. Aber der alte Frankfurter Proleten-Stadtteil Gallus-Kamerun ist rein immobilienmäßig gesehen eine wahre Goldgrube. Müssen nicht unbedingt Befreiungsbomber eingesetzt werden, Gentrification-Management, Mobilitätsberater, Edelsanierung und Abrissbagger reichen da vorläufig völlig aus. Rote Flora und ESSO-Häuser gibts da nicht (mehr)….  Und das Frankfurter Bahnhofsviertel ist ja auch keine Reeperbahn, kein Schanzenviertel, keine Hafenstraße … ein wenig Prenzl-Kreuz und Friedrichshain muss nun Mal auch in Frankfurt sein.

DRINGEND NOT-WENDIGE VORBEMERKUNG (bevor es zum Ostereinmarsch in die Ukraine geht !?!?)

Recherchen zur Ukraine wie zu Hermann Josef Abs sind äußert schwierig. Sie hängen immer direkt mit den Niederkunfts-& Geburtslügen der Bundesrepublik – von der Kronberger Währungskonferenz bis zur Berliner Luftbrücke von des Reiches OstKornkammern & Ölquellen & Krimsekt zusammen.

Sie sind auch sehr teuer.  So teuer, dass sie den Rechercheur in den Bankrott treiben. Dazu HaBE ich weiter unten Einiges geschrieben. Die jetzt wieder auf mich zukommenden Abmahn-Kosten kann ich mit meiner (Berufsverbots-bedingt-gekürzten) Rente alleine nicht schultern. Damit ich mein ABS-olut NonProfit Internet-Projekt weiter betreiben kann, bitte ich Sie/euch unter dem Kennwort:

“ABS-solution” um Spenden auf mein Konto Nr. 1140086 bei der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen , BLZ: 506 616 39

Spenden zur Unterstützung von Rema & Nasser im Slum von Kampala in Uganda bitte unter dem Kennwort „Rema“: SchulpatINNen gesucht in allen Ländern, die Ostafrika (neo)kolonial beGLÜCK(t)en & missionier(t)en. Ein so beGLÜCKtes Kind im Slum von Kampala will auf die Highschool, hat aber kein Schulgeld – barth-engelbart.de

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das war bereits 1999

Nein, es soll auch keine Geschichte über den verblichenen Frankfurter Fress-Discounter Levi werden oder über Arbeitskleidung von Engelbert Strauss, weder über Jeans noch über Hanno, Peter oder Ronny Loewy – auch wenn es sich zunächst Mal so anhört. Keine antiautoritären Stubenrauch-Ernst-Reuther-Gesamt-Schüler, keine Alt68er SDSler oder exilierte Fritz-Bauer-Instituts- und jüdische Museumsleiter.

Nö. Klingt zwar alles sehr spannend. Könnte man auch viel zu erzählen. Würde bestimme ne Menge Nostalgiebedürfnisse rund um Bankfurt bedienen. Ließe sich auch besser verkaufen ….  Aber hier geht es nun Mal um HighMatt-Geschichten.

Also um welche, die man ganz entspannt, locker, ohne viel Bemühung um Hochkultur und Literaturpreise einfach so der Geschichte und der Reihe nach erzählt,  wie’s halt so war.

Auch wenns manchmal wie im echten Leben fürchterlich durcheinander geht: eben noch Loewy und dann schon wieder die Leviten lesen…

Ronny Loewy, dieser Wirbelwind, dieser Zwerg, der durch jede Polizeikette durchkam, weil er drunter durch passte. Ins SDS-Büro musste der zwei Mal reinkommen, bis man merkte, dass er da ist. Wenn er nicht so eine ätzende Stimme gehabt hätte , schrill quäkend.  Wahrscheinlich ist der auch mit seinem Polizeiketten-Unterlaufen in den Himmel gekommen, der rote Ronny. Unterm Schwert vom Erzengel Gabriel und dem Schlüsselbund von Petrus durch. Sagte ich Himmel? Nein, bestimmt nicht. Der Ronny kam in die Hölle, wunschgemäß.  Doch das wollte ich hier gar nicht schreiben, es kennt ihn ja auch kaum noch jemand.

Ich habe den Titel meiner Erzählung gefälscht, weil ihn  sonst niemand bei google oder anderen Suchmaschinen finden oder suchen würde.

Der richtige Titel heißt „“Wie Carlo Levi nach Lieblos kam“.  Und wer kennt schon Lieblos ? Senioren vielleicht aus der Werbung im Radio: „Möbel-Walther, an der A66 – Abfahrt Gründau-Lieblos“. Aber den gibt’s schon seit Jahren nicht mehr. Der heißt jetzt Höffner, aber sein Besitzer heißt Krieger – Spitzname „Dumping Krieger“, denn jedes Mal, wenn die Lohne wieder gesenkt werden sollen, kommt er mit dem eigenen Kampfhubschrauber angedüst..

Ganz weg ist der Walther aber noch nicht. Sein Sohn hat sich ins Küchengeschäft gerettet: „Küchen-Walther“ und den gibt’s auch noch in Lieblos oder nicht ? In Hanau gibt es ihn aber schon! Oder noch. Musterküchen Fachgeschäft.. Nee isser nich, aber so ähnlich..  Zurück zum Levi … Als Carlo Levi nach Lieblos kam…

Lieblos! Aliae jactae sunt . Dem Würfl würds gefallen.  Kriegt denn das Schlemmer-Wohlfühl-Fitness-Golf-Hotel„Hühnerhof“ den Spargel vom „Bauer Würfl“ ? Und die Erdbeeren? Egal. Jedenfalls stimmt jetzt wenigstens der Titel.

Wenn mich jemand verdächtigt, ich hätte hier so plagiatiert  wie das filosofierende zdf-Bertels-& PECHTelsmännchen mit seiner lusdischen 68er-Bashing-Vatermordsgeschichte „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“, dann irrt der.  Meine Geschichte hat definitiv nichts mit dem Herrn von Bülow und seiner Badewannen-Nummer zu tun.

Doch der Levi wollte gar nicht nach Lieblos. Er wollte nach Gettenbach in die fürstlich Isenburg-Meerholzsche Domäne „Hühnerhof“, als da noch echte Landwirtschaft betrieben wurde, wo nach dem Krieg die Zwangsarbeiter nicht komplett durch Flüchtlinge ersetzt werden konnten. Der Domänen- Namen hat absolut nichts mit Hühnern oder Hähnen zu tun. „Hühnerhof“ ist nur der über Jahrtausende –naja, anderthalb Jahrtausende verballhornte eigentliche Name: der Hof hieß ursprünglich  ab rund 500 unserer Zeitrechnung „Hunnenhof“, weil hier um 436 das Heer des Hunnenkönigs Atila oder Etzel auf dem Weg nach Burgund über Worms nach Besancon, in das reiche westliche Byzanz gelagert hat. König Etzel hat hier Hof gehalten …. Daher der Name „Hunnenhof“. Der jetzige Besitzer hat das gottseidank bisher ebenso wenig vermarktet wie die Tatsache, dass auf bzw. unter dieser riesigen Golf-und Wellnesss-Hotel-Anlage vor tausenden von Jahren schon die Kelten in den nach ihnen benannten Quellen wellten und in der jüngsten Steinzeit keine Kinzig- oder Gründautaler sondern Neandertaler hausten und die Kreuzbandscheiben-Keramiker ihre Tontöpfe brannten.

Zu viel HighMatt ?

Ehrlich, ich habe keinen durchgezogen. Den letzten Joint habe ich  um die 1975 gelöscht.

Noch was muss ich vorher beichten: Carlo Levi war es nicht selbst, der in den 50ern nach Lieblos-Gettenbach kam und sich später ärgerte, dass ihm die Leute am KaiserBahnhof in Gelnhausen nicht verraten hatten, dass er eine Station weiter hätte fahren müssen. Bis Mittel-Gründau.  Es war ein ungelernter 16jähriger Maurer aus Basilikata, der Arbeit gesucht hat  Ende der 50er des vergangenen Jahrhunderts … letztendlich haben da 4 Kilometer mehr oder weniger auch nichts ausgemacht. Bei der Anfahrt, fast vom Stiefelabsatz bis mitten in die  Mitte Europas!

„Wie Carlo Levi nach Lieblos kam“ ist eine der vielen Erzählungen, die ich vor meine „Highmatt-Lesungen“ setze, bei denen ich  z.B. Ausschnitte aus Valentin Sengers „Die Buxweilers“, Carlo Levis „Christus kam nur bis Eboli“, Phillip Buxbaums „Odenwald-Geschichten“ und aus HaBEs Erzählungen „Lakonisches Lächeln“ , „Der weiße Stein von Hammersbach“, „Als der Bischof von Paris nach Steinbach kam“ und aus dem Odenwald-HistoPolitKrimi „Der Damenschneider“ vorlesen werde — logisch, nicht Steinbach am Taunus oder sonstwo es noch Steine und Bäche gibt, nein, Steinbach in Odenwald mit dem Schloss der Grafen von Erbach-Fürstenau, der karolingischen Einhards-Basilika, der Dorfarmut und den Zwangsarbeiterleichen in den Kellern der Reichen, in den Felsenkellern der Brauereien oder in den Grafen-Gruften unter der Stadtkirche, wo sie unter der Aufsicht des SS-Mannes und späteren Glockenspiel-Organisten vergraben wurden, der die Glocken zum Einschmelzen für den Endsieg abhängen ließ und das durch Spenden wiederkomplettierte Glockenspiel 1960 mit dem Lied „Üb immer Treu und Redlichkeit“ einweihte.

So viel HighMatt musste schon mal sein. Kein Wunder, dass da die Kids anfangen zu kiffen.

Bevor ichs vergesse. Woher der Titel des Lesungsprogrammes stammt ?

Der Wetterauer Dialektiker, Dialektschriftsteller, Photograf und Journalist Kurt Sänger – nicht verwandt und nicht verschwägert mit Valentin Senger oder vielleicht doch, jedenfalls im Geiste verwandt- schreibt in seinem Portal:

http://www.highmatt.de/125011.html

HIGHMATT – Lebensbilder & Wörtergeschichten :

„Der Titel „Highmatt“ – zuerst sind sie“high“ dann „matt“ – wurde von H.Barth-Engelbart, Gründau, 2003 geschaffen….“

Er stammt aus den Ingrid-undGerhard-Zwerenz-bevor– und Kurt-Werner-Sänger-benachworteten, bei ZAMBON verlegten „unter-schlag-zeilen“,

aus dem Gedicht:

Heimat

Was fällt ihnen

Zu Heimat

Ein?

Jede Menge zu

Einige high

Ein paar zu high

Und ich dazwischen

Ganz matt

HighMatt

Es highmattet aber noch weiter: „Doppelkopp – vom plötzlichen Tod eines FRedakteurs, der sich am Hanauer Brüder-Grimm-Denkmal mitten auf dem Marktplatz erhänkte“ , das hatte er davon, dass er mehr recherchierte als in seinen Kopp und die Frankfurter Rundschau passte …..    und dann noch die Shortstory-Klassiker; „Ein schwarzer Halbtag im Leben des Redakteurs Rolf Kotau“, „Tally  im Berufsverkehr – die lange Geschichte einer kurzen Busfahrt zur Redaktion des Hanauer Anzeigers“, „Als Peter Kammer einmal unerwartet lange warten musste“, von den Hindernissen, die ein Mitfahrer gen Osten bei der humanitären Hilfe für die SOLIDARNOSC überwinden musste oder wie ein zdf-Frontberichterstatter nicht auf dem Schlachtfeld sondern schon im Hanauer Schlachthof scheiterte.

Die „Putztruppen“ warten auf die nächste Lesung, bevor HaBE als Autor & Zeitzeuge die letzte Ölung erhält

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Die letzte Lesung mehrerer „Putztruppen“-Teile ging bereits vor 10 Jahren über die Bühne: im Adorno-Exil im FFM-Bockenheimer „Wiesengrund“. Eine Lesung im „Café Laumer“ an Adornos Stammplatz wäre auch nicht schlecht. Gegenüber seinem Wohnhaus im Kettenhofweg, wo der Krahl im „Königsbacher“ um die Polizeistunde regelmäßig mit einer Wahlbeteiligung von 1,2 Promille die akademische-Räterepublik ausgerufen hatte, würde ich die Lesung auch gerne machen, möglichst mit überlebenden Alt68er ZeitzeugINNen, möglichst welchen aus dem Weiberrat und da besonders mit den Bar-Busenattentäterinnen contra Adorno, die ihn teilweise auch mit p statt d hinterm A titulierten. Seine Endlossätze gehörten aber m.E. nicht in diese Schublade. Man konnte sie nicht Mal als „erotisch stimulierend“ bezeichnen. Nach einer Viertelstunde spätestens wirkten sie bei mir eher wie Schlaftabletten bis zum nächsten philosophisch-politischen Höhepunkt mit Standing Ovations aller, die so taten als hätten sie verstanden, was der Meister schier endlos dozierte. Bei Adorno fiel mir immer der Ratschlag meines Vaters ein: „Du darfst über alles predigen, nur nicht über 20 Minuten!“ Was hat uns der Ami da für einen OSSie eingebrockt? *

+*Büro für strategische Dienste – Wikipedia

Leider hat der aktuelle Betreiber des Café Laumer bisher meinen Vorschlag nicht realisiert, einen großen Cappuccino auf der Getränkekarte „Adorno“ zu nennen. Dabei heißt ja schon die Portion Bratkartoffel mit Spiegelei wie das Lieblingsfrühstück ihres Namensgebers „Horkheimer“. Man sollte die gesamte Karte mit der Nomenklatur der Frankfurter Schule und der „Kritischen Theorie“ ausstatten.

FFM-Histo-Polit-Krimi: HaBE „Putztruppen“-Lesung im Café Wiesengrund Fr. 20. Juni 2014 ab 20 Uhr FFM-Bockenheim/ Im Weingarten14

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Am 09.09.1998 – titelte die Frankfurter Rundschau in ihrem damals noch umfangreichen Hanauer Lokalteil:

„Psychogramme aus einer Provinzstadt mit vielen Wespennestern

Hartmut Barth-Engelbart schreibt an einem Hanau-Roman und liest “Werkstücke” daraus in der Schweinehalle.“

Die heute in Florida lebende und gelegentlich noch für die FR schreibende Ex-Hanauer Kulturredakteurin Ruth Dröse konnte damals noch nicht wissen, dass es sich in der Schweinehalle schon um Teile des Frankfurt-Polit-Krimis „Putztruppen“ handelte. Bei der 98er Lesung im Hanauer Schlachthof ging es um den Journalisten, „Doppelagenten“, Zuträger und von Skrupeln gehemmt skrupellosen Ex-SDSler Peter Kammer, der es beim ZDF bis an die Spitze brachte…

Im Wiesengrund wird HaBE  am Freitag, 20. Juni aus dem „Putztruppen“- Kapitel „Als Peter Kammer einmal ganz unerwartet warten musste“ lesen.

Worum geht es in den „Putztruppen“?:

Als im alten Frankfurter Polizeipräsidium in der Friedrich-Ebert-Anlage –  im Volksmund auch Zörgiebel-Palais oder Noskeburg genannt –

Also, Carlo, übertreibs nicht, Noskeburg, Zörgiebelpalais, das war Mal, das hieß es auch nicht in DEM Volksmund sondern im damals zugegebenermaßen linken Mainstream bis zur Frankfurter Arbeiter-Spartakiade. Ab dann war der Volksmund doch ziemlich geputzt, gedrosselt, hirngewaschen und geschleudert, bis die letzten roten Tropfen raus waren, Kraft durch Freude-Volksempfänger, und wenn überhaupt Feindsender, dann unterm Dach und nur noch gedrosselt…

Drossel, das  war nicht nur der Alkoholiker, das schwächste Glied in der Truppe: Amsel, Drossel, Fink und Star und die andren Harten und die ganze Vogel-Schar könnens kaum erwarten ..

Drosseln war die Lieblingsverhörmethode der Schnapsdrossel und Fink wie Vogel mussten oft dazwischen gehen, weil sonst  die Rotkehlchen nicht mehr singen konnten.

K2F war auf der Hut. Er wusste, dass Vogel dabei war zum Obergeier aufzusteigen.. und das an ihm vorbei und trotz ihrer tausendjährigen Kameradschaft …

vorher: hier meinte man an der Macht zu sein .. nachher: hier meint man es immer noch

Die unteren Dienstgrade spürten das instinktiv,  nannten die Putz- schon mal Schmutztruppe, wegen ihrer Spezial-Methoden, die sie nicht wollten und nicht durften, Nun ja,  wollten gelegentlich schon aber eben nicht durften oder  nicht wurften oder dollten …  Aber auch höhere Grade waren hinter vorgehaltener Hand nicht gut auf die Drosselbande zu sprechen. Und dann pfiff ab und zu dieses Kinderlied durch die ewig langen Flure der Noskeburg.

Warum ?  Warum wohl?!

Der sozialdemokratische Frankfurter Bodensatz vermischt mit tiefer roten Elementen – vielleicht auch nur Spurenelementen — hatte sich auch im städtischen Polizeipräsidium nach 1945  eingenistet, eingeschlichen, abgesetzt. Abgesetzt im wahrsten Sinne des Wortes. Nach 19946/47/48/49 gab es in der Friedrich-Ebert-Anlage viele „Absetzungen“, einige setzten sich tatsächlich selbt in die Zone ab, andere wurden abgesetzt, zurückgestuft, Es gab haufenweise Beförderungssperren für „die unsicheren Kandidaten“ …

Als im Zörgiebel-Palais

der Name der Metzgerschen SpontiBodyGuard bekannt wurde, war das für Monate DEEEER Bullen- Brüller:  denn „Putztruppe“ war der inoffizielle Name einer Spezialeinheit des 18. (politischen) Kommissariats mit langer Tradition von Landmann bis Wallmann, sogar bis in die Ära Petra Roth.  AG „Sauberes Frankfurt“ war die dienstlich korrekte Bezeichnung dieser Einrichtung, deren Zivil-Double heute auch als parallelgesellschaftlich- städtisches Dezernat von einem GRÜNEN geleitet wird .

Westhausen Laubengang.jpg
Grossmarkthalle Frankfurt Panorama 1.jpg
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Siedlung Westhausen, eine der Siedlungen des Neuen Frankfurts (1925–1930)

Großmarkthalle im Ostend

Siedlung Bruchfeldstraße („Zickzackhausen“) in Niederrad

und hier kann man am EZB- „Frankfurter Loch“ sehen, was die „Zeitenwende“ schon viel früher bedeutete: HaBE vor 10 Jahren der Frankfurter Rundschau die EZB-Bau-“Lücke” 1933-1945, das „Frankfurter Loch“ gezeigt – barth-engelbart.de

und hier auch: Noch ein Frankfurter Loch wie bei der EZB, jetzt bei Chagall in der SCHIRN & ein überraschendes Wiedersehen mit der Tochter meines väterlichen Freundes, Kritikers & Förderers Jakob Moneta – barth-engelbart.de

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 Sauberes Frankfurt – Stabsstelle

Ziel der Stabsstelle Sauberes Frankfurt ist es, das Erscheinungsbild der Stadt Frankfurt am Main in Sachen Sauberkeit zu verbessern.
Dies soll auf verschiedenen Wegen erreicht werden, etwa durch die beschleunigte Beseitigung wilder Müllablagerungen, die Bekämpfung von Graffitis und Schmierereien oder die Unterstützung einer Vielzahl von Projekten.

Wir fungieren als Schnittstelle zwischen allen städtischen Ämtern, Gesellschaften der Stadt und sonstigen Stellen, die mit Sauberkeit des öffentlichen Raumes befasst sind.

Sofern Sie Hinweise auf Stellen haben, die regelmäßig vermüllt sind oder Anregungen geben möchten, wie die Sauberkeit der Stadt verbessert werden kann, sind Sie bei uns richtig.

Adresse
Sauberes Frankfurt – Stabsstelle
Büro der Oberbürgermeisterin
Römerberg 23
60311 Frankfurt am Main

Als der Chef der ja auch in zivil arbeitenden  Kriminal-Säuberungs-AG, der Hauptkommissar Karl-Friedrich-Wilhelm Finkh, (als Schmutzfink oder unter Weglassung seines Wilhelms kurz K2F gehänselt) als der nun 1973 oder 74 ausgerechnet im Wirtschaftshof einer besetzten Westendvilla erschlagen aufgefunden und der daneben in 1,4 Promille schwimmende Obdachlose mit dem in die Schädeldeckeldelle des Hauptkommissars passenden Wasserrohr  in der Hand robust vernommen wird, hatten zwar viele den Verdacht, dass aus den Reihen des Häuserkampfes …

aber die Indizienlage war so klar und das Geständnis so schnell aus dem obdachlos fuselnden Mund gesprudelt  … nur keine 10 Jahre später wird , nach andauernden Unschuldsbekundungen in Preungesheim das neben dem falsch pulsgeschlitzt erhängten Trebegänger gefundene Schuldbekenntnis als Fälschung erkannt und ab 2006 der Mordfall  erneut aufgerolltt… Der zweite Einstieg in die Fahndung nach dem/n Täter/n ist der Einsteig in die (Säuberungs-)Geschichte Frankfurts von 1920 bis 2010, bei der es weniger um Abfall als um Beseitigung des Bodensatzes dieses gigantischen IG-Farben-Reaktors und ÄpplerGärtanks geht, um die Beseitigung der Urinsteine neben den schwefelstinkenden Wasserhäuschen und der sich dort wie die Motten um die Gaslaternen versammelnden Kleinkriminellen, Kommunisten und andere Unter-Welt-Menschen, zu denen sich später noch die von der Eisernen Front kommenden vaterlandslosen Gesellen gesellen ..

Finkh, der Schmutzfinkh, der immer nach Kernseife riechende sozialdemokratische Aufsteiger aus dem Riederwald rettet Kommunisten wie Juden oder liefert sie aus, immer FiftyFifty . Die Bestechung der SS, der GESTAPO, kostet Geld und Gold, das nimmt er von den jüdischen Familien . Fifty für Pässe und Bestechung, Fifty auf ein Nummernkonto in der Schweiz. Und er kassiert zweihändig: als Lebensversicherung macht er Fotos von der Rassenschande und erpresst so auch die S und die GESTAPO-Goldfasanen.  Die so Erpressten sind auch nach dem 8. Mai 45 sehr leise. Finkh hat die Beweise. Finkh trifft auf den Sohn einer Auschwitzüberlebenden, einem jüdischen Mädchen, das von ihm vermittelt für einen SS-Goldfasan die Beine breit gemacht hat, um ihre Familie zu retten. Die Familie wurde in Auschwitz trotzdem umgebracht. Der Sohn – mit dem Familiennamen des Vaters – von Finkh nicht erkannt, wird von Finkh observiert, abgeschöpft… und der weiß, wer Finkh ist…

Im Hintergrund des mit verschlüsselten Namen gespickten etwas anderen Frankfurt-Histo-Polit-Krimis spielen die Alt68er-Platzhirsche nur Nebenrollen in den WG-APO-Küchen-Soaps, den Beziehungskisten im Club Voltaire und im SDS-Büro, den Machtkämpfen in Redaktionen: ohne Pardon wird der Frankfurter Runddummschlag ausgetragen, bis auch die TITANIC untergeht..  zwischen Zu- und Austräger- , Dumping- und Judaslohn, zwischen Matura und Nitribitt, zwischen Erwin Armstadts Klarinette und Adolf Armstadts Posaune im ausgegrabenen Jazzkeller in der Kleinen Bockenheimer – nach jahrelangem Bibbern in der Wellblechkneipe vom Schutzfinkh hinner de Nikolaikersch. Schmutzfinkh?, Klar, der Sozi-Bulle wurde von den Nazis 1933 übernommen und von den Amis 1945 dann auch, denn der kannte jeden Winkel jede Katakombe,  der kannte seine DPs, die Bolschewisten wie die anderen Sozis, der kannte „Stalin“ seine Broadway-Puffmutter Margret und „die Sonne von Mexiko“ die Unterweltzentrale am Allerheiligentor, die il-legale KPD-Druckerei Dunker in der Langgasse und was man sonst noch wissen musste.. die Ein- und Ausgänge des Katakombenlabyrints unter Frankfurt… DER konnte für Ordnung und Sauberkeit sorgen und war ja auch im Widerstand gewesen, das konnten viele der Überlebenden bestätigen. Und einer muss ja schließlich für die Ordnung sorgen .. so wie sein Vorbild Noske.  … wer’s war ?… „mer waas es ned, mer munkelds nor.“, wie die Hessen sagen …

Sorry,  hier muss der Erzähler unterbrechen. Es kam ihm mal wieder ein Krieg dazwischen.

Die HaBE-„Putztruppen“-Lesung wird sich in der Hauptsache um den Zuträger drehen, der aus dem Frankfurter SDS heraus seine Karriere beim ZDF gemacht hat…

Café Wiesengrund, Freitag  20. Juni 2014 , 20 Uhr / Frankfurt-Bockenheim, Am Weingarten 14 –  Eintritt ist frei –

Ein Klingelbeutel wartet auf seine Er-Füllung. :-)))!:

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Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de Alle Beiträge von Hartmut Barth-Engelbart anzeigenAutorHartmut Barth-EngelbartVeröffentlicht amKategorienAllgemein„Die „Putztruppen“ warten auf die nächste Lesung, bevor HaBE als Autor & Zeitzeuge die letzte Ölung erhält“bearbeiten

Ein Gedanke zu „Die „Putztruppen“ warten auf die nächste Lesung, bevor HaBE als Autor & Zeitzeuge die letzte Ölung erhält“

  1. Christiane B.sagt: BearbeitenLieber Hartmut, Gaus interviewte am 29.04.1964 Strauss und nahm da Bezug auf den von Dir erwähnten Satz:„…
    Gaus: Aus einer Wahlrede, die Sie 1949 gehalten haben, wird gelegentlich der Satz zitiert: „Wer noch einmal ein Gewehr in die Hand nimmt, dem soll die Hand abfallen.“ Sie sagen, daß dieser Satz aus dem Zusammenhang gerissen sei. Nun wäre es ja gar nicht so erstaunlich, wenn man unmittelbar nach Kriegsende oder bald nach Kriegsende unter dem frischen Eindruck der Schrecken des Kriegs eine distanziertere Haltung zur Wehrfrage einnähme als etwas später. Ist das bei Ihnen so gewesen?Strauß: Das kann ich nur durch eine ganz kurze Schilderung des Zusammenhanges überhaupt verständlich machen. Als einigermaßen historisch gebildeter Mensch – ich bitte das Wort zu verzeihen –, aber einigermaßen historisch gebildeter Mensch, ich habe in dieser Disziplin mein Staatsexamen gemacht, war ich von Natur aus der Auffassung, daß jeder Staat ein Instrument der Verteidigung haben muß, sei es ein eigenes, sei es durch Beteiligung an einem kollektiven Verteidigungsinstrument. Aber was ich, glaube ich, kaum oder nur selten gesagt habe: Ich hätte gewünscht, daß diese Notwendigkeit erst wesentlich später an uns herangetreten wäre, als sie effektiv aufgetreten ist.
    …“
    Quelle: https://www.rbb-online.de/zurperson/interview_archiv/strauss_franz_josef.htmlVielleicht bringt Dich das über weitere Suchen zur erwähnten Wahlrede – oder reicht bereits?!

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Rema, das „Lamboy-Kid“ schreibt aus Uganda: … So I will first buy food & pay rent later when you send us some more money if God will …

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schrieb mir Rema aus dem Slum von Kampala, als ich ihr mitteilte, dass ich ihr und ihrem Kind etwas weniger Geld schicken konnte:  

I could send you 200,-€ today. … I have to wait for some more Money, but it is very difficult, because people give their money, they could save, to Palestine.

und Rema antwortete:

Thank you soo much! I can understand it’s because of the war that’s not ending that side very sad. we thank you for everything you have been doing for us and we appreciate although this money it won’t be enough to cater for rent and food at the same time as you know how expensive things are now days… So I will first buy food and pay rent later when you send us some more money if God will 

Schulgeld, Strom. Gas, Kleider, Miete, Medizin, Krankenhauskosten, Ärzte, … Im Slum herrscht eine Arbeitslosigkeit von 60%, die offene Abwasser-„Kanalisation“ bringt Typhus und Malaria, und das immer wieder. Und eine rasende Inflation von 150% ….

Remas Nasser wird jetzt 10 Jahre alt und will in die High-School, aber es fehlt das Schulgeld!, das Geld für die Malaria-Behandlung, das Geld für Schuhe, Hosen, Hemden, Regenklamotten, Schulsachen …….. übrigens werden die Winter in Uganda auch nicht sonderlich warm, also brauchen die beiden auch Decken, Pullover usw… Und Nasser wächst schneller als Rema die Klamotten nachkaufen, nachnähen, flicken kann … Nähmaschine konnte sie sich nicht leisten. Ob die Nachbarn vielleicht ….

und Nassers Schuhe werden nicht nur zu klein!

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zur Unterstützung von Rema & Nasser im Slum von Kampala in Uganda bitte unter dem Kennwort „Rema“SchulpatINNen gesucht in allen Ländern, die Ostafrika (neo)kolonial beGLÜCK(t)en & missionier(t)en. Ein so beGLÜCKtes Kind im Slum von Kampala will auf die Highschool, hat aber kein Schulgeld – barth-engelbart.de

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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