Wenn der Bundeswehr die Soldaten ausgehn, könnte man den Paragrafen 218 doch re-formieren & so den Geburtenrückgang reduzieren/ HaBEs Kinder-Soldaten-Lieder

Hier erschreckende Beispiele von Wehrkraft-Zerstörung und -Schwächung:

& 218-Volksentsvcheid-Demo Bonn

Bei dem folgenden Uralt-Text lassen sich die Ländernamen weitgehend austauschen: statt Polen Albanien oder Rumänien oder Ukraine ….

Wer trotz KinderKopfBegrüßungsGeld weiterhin gebärstreikt, wer statt Küchen- und Kinderarbeit lieber den Arbeitsmarkt belastet und die Arbeitslosenstatistik versaut und dann noch als alleinerziehendverarmte wandelnde Anklage gegen die herrschenden paradiesischen Verhältnisse herumläuft, die/der steht unter dem dringenden Verdacht der Wehrkraftzersetzung, des Defaitismus !

Die jüngsten Demonstrationen polnischer Frauen gegen die Kriminalisierung von Abtreibungen müssen ja EU weit für Furore sorgen: wenn der Pole sich weigert, weiterhin Nachschub an billigster Arbeitskraft zu liefern, wer bitteschön soll bei uns den Spargel stechen, die Erdbeeren ernten, den Opa waschen und ihm sonst zur Hand gehen? Und der Pole versteht ja bekanntlich gut Deutsch, seit Jahrhunderten schon. Besonders Arbeitsanweisungen, Befehle. Ja , ja, die Polin, das alte Lied gilt immer noch: „in einem Polen Städtchen .. Schaff Dir ein Polenmädel an, das Opa waschen kann …“ Wenn die jetzt aber abtreiben ? Dann ist in Polen nix mehr zu holen…

Aber zurück an die deutsche Heimatfront:
wenn in der Ferne unsere Jungs ihr Leben lassen müssen, dann darf hier doch niemand abtreiben !!!

Wer abtreibt schwächt das Abendland in seinem Abwehrkampf der Kultur gegen die Unkultur

Wer aber zur Kindsmörderin wird, der hat der westlichen Wertegemeinschaft den Krieg erklärt.

Welch glänzende Zukunft hätten die Kinder geboten bekommen: die Bundeswehr sucht dringend Nachschub, mehr eingeborene Hilfsarbeiter und Anlernlinge würden die Einwanderungszahlen drücken …

Schluss mit Zynismus: die oft kaum volljährigen, oft kaum hauptschulabgeschlossenen Täter-Opfer werden exemplarisch abgestraft.
Und diese Prozeduren werden medial abgefeiert wie im Mittelalter die öffentlichen Hinrichtungen von Hexen und „KindsmörderINNEN“.

Mit Kalkül, denn die Frage liegt trotz Aldibrot und Fussballspiel den Massen schon fast auf der Zunge, warum denn die herrscheden Verhältnisse und ihre Anrichter nicht auf der Anklagebank sitzen?!

Gerade deshalb, weil der Wesenskern der herrschenden Verhältnisse von Zumwinkel über Mehdorn bis Ackermann, von Opel bis Siemens so offen zutage tritt, werden diese Schauprozesse gegen Sündenziegen und Prügelknaben um so wichtiger.

Warum indymedia (m)einen Artikel zu diesem Thema versteckt/zensiert hat, ist mir ein Rätsel: aus Angst vor Prozesskosten, weil ich den Geheimrat Goethe als Vergewaltigungspropagandisten beschimpft habe (Sah ein Knab ein Röslein stehn . und der wilde Knabe brach ’s Röslein auf der Heide …. Röslein wehrte sich und stach, doch es half kein Weh kein Ach …), weil ich ihn als Leidfigur für Soldaten im Auslandseinsatz vorgeschlagen habe ? Oder wars der Hinweis im Artikel auf zwei Debatten-anstößige Lieder: „Prof. Dr. med. Prätorius“ und „Die Ballade vom wohltätigen Frauenarzt“ ? Oder „Die Bange Nacht“ in der ersten HaBE-Um-Schreibung, die ich dann zu den nächsten Golfkriegen, zum Überfall auf Jugoslawien, auf Libyen & Syrien jeweils wieder umgeschrieben habe:

Die bange Nacht

in schwarz-rot-goldener Zeit

schwarz das Öl, rot das Blut, gold der Profit

für Kriegsgewinnler an allen Fronten

(nach dem Lied der KZ-Häftlinge von Mauthausen “Die bange Nacht” auf dem Weg zum Zwangseinsatz als Kanonenfutter an der Ostfront)

(1991 im Februar, als das Ultimatum der USA an den Irak ablief, gesungen bei der Kundgebung auf dem Hanauer Marktplatz. In der Nidda-Kaserne stand eine Bundeswehreinheit abmarschbereit zum ersten Auslandseinsatz. Viele Deutsche verweigerten noch schnell ihren Kriegsdienst. Etliche amerikanische Deserteure konnten noch rechtzeitig verschwinden, landeten teilweise an Heilig Abend in Verstecken hinter Christbäumen und Gabentischen. So hatten sich CDU-Altlandrat Rüger und SPD-Neulandrat Eyerkaufer die deutsch-amerikanischen Patenschaften nicht vorgestellt, zu denen sie die Bevölkerung im Main-Kinzig-Kreis in den letzten Jahren aufgerufen hatten. Die Satire-Spenden-Aktion der Friedensbewegung: Zivilklamotten für GIs, die angeblich nicht ohne Uniform den Gelnhäuser Gottesdienst besuchen konnten, weil sie keine anderen Anzüge besäßen, bekam jetzt einen durchaus ernsten Sinn. Gottseidank hatte ein Gelnhäuser Pfarrer kurz vor dem Golfkrieg uniformierten Soldaten den Zutritt zur Marienkirche verweigert. Jetzt hatten sie die Möglichkeit in deutscher Zivilverkleidung zu dersertieren.

1

Die bange Nacht ist lang nicht um

Mensch bleib nicht still,

Mensch bleib nicht stumm

wir fahren ins Verderben

Wie weht so heiá der Wüstenwind

gib her noch einen Schluck geschwind

vorm Morden, vorm Sterben.

2

Der erste Schluck, oh Mann, so bleib

an dich denk ich mit Seel und Leib

an dich und unsre Erben

Sie schicken dich mit diesem Heer

Bush, Thatcher, Kohl und sonst noch wer

zum Morden, zum Sterben

(Biden, Trump, Macron, Scholz, Merz, Starmer, Kallas, von der Leyen ….)

3

Der zweite Schluck, oh Großdeutschland,

du trittst die Welt vom Tellerrand

als viertes Reich in Scherben

Mercedes, Siemens, Hoechst kassiert

derweil die dritte Welt krepiert

beim Morden, beim Sterben.

4

Der dritte Schluck, ich sag es laut,

dreht die Kanonen um und haut

die Herren der Konzerne

für die hälst du die Knochen hin

für Hoechstprofit und ihr Benzin

stirbst du so gerne, so gerne.

5

Der Helm erdrückt dir den Verstand

bis du dran glaubst, fürs Vaterland

wirst du den Sand rot färben

Es grienst der Fahnenfluch vergnügt,

wenn Kohl dich in die Wüste schickt

zum Morden, zum Sterben.

(wenn ….. je nach Legislatur-Periode und Front Fischer, Scharping, Struck, Schröder, Merkel, Baerbock, Özdemir, Habeck, Scholz, Pistorius, Merz …..)

Professor Dr. med. Praetorius

(Dieses Lied war 1975 über Frauengruppen und Initiativen gegen den § 218 weit verbreitet. Der KBW hat es in “linienbereinigter Form” als “Mannheimer Lied gegen den § 218? in hoher Auflage vertrieben und nach dem Motto “Alles Gute kommt von oben” verschwiegen, daß es nicht aus der damaligen KBW-Zentrale stammt. Das Lied haben Leute aus dem JuZ Dörnigheim mit mir zusammen vertont und arrangiert, es kam von unten!

Mit Unterstützung der Schauspieler wurde dieses Lied im Vorprogramm zu Heiner Müllers “Zement” im Foyer des Frankfurter Schauspielhauses vorgetragen, zusammen mit der “Ballade vom wohltätigen Frauenarzt”. Die Verwaltungsoberen der Frankfurter Oper wurden seitens der städtischen Polizeibehörden gedrängt, das Vorprogramm unter dem Titel “Oktoberland” zu zensieren. Die Beiträge gegen den § 218 sollten unterbunden werden. Das scheiterte jedes Mal am Widerstand der Schauspielerinnen und der Mehrheit des Publikums.

Die Lieder, die Unterschriften- und Spendensammlung gegen den § 218 blieben bis zur Absetzung des Müller-Stückes fester Bestandteil des Vorprogrammes. Besonders spannend wurde das Programm, wenn Uniformierte in Zivilbegleitung zum Mitsingen aufgefordert wurden.)

1

Wenn der Professor Doktor med. Praetorius

mal zur Abtreibung was sagen muss

dann doziert er vom Schutz des werdenden Lebens

doch sucht man bei ihn vergebens

nach einem Wort gegen Nachtschicht und Akkord

und das ist bekanntlich Mord

2

Der Senator vom Industrie- und Handelstag

sprach: “Was der Industrie am Herzen lag,

hat verfassungsgerichtlich seine Geltung behalten,

um unsre Macht auf dem Weltmarkt zu entfalten

braucht die freisoziale Marktwirtschaft

billige Arbeitskraft!”

3

Zum Paragraph 218 sprach der General:

“Bedenken Sie doch im Verteidigungsfall

unsrer Ölquellen, die im Nahen Osten liegen,

und wenn wir innre Unruhen kriegen,

braucht das Heer auf jeden Fall

ne Menge Menschenmaterial!”

4

Der Herr Bischof sprach zum Paragraph sein Hirtenwort

“Die Abtreibung ist Massenmord

Gottes Wille steckt in diesem Paragraphen

Ihr sollt Kinder kriegen und gehorsam schaffen!”-

Für die Unternehmer den Profit       – und dabei-

kassiert die Kirche mit.

5

Der Verfassungsrichter sprach: “Der Paragraph bleibt stehn,

wir dürfen doch nicht an der Verfassung drehn,

sie schützt die Würde von ungebornen Kindern!”

Nur kann die bei Gebornen nicht verhindern,

dass diese Würde gar nichts nützt,      -wenn man-

ohne Arbeit auf der Straße sitzt.

6

Ob mit der Fristenregelung, ob mit der Indikation

ob Regierungspaqrteien oder Opposition

du wirst begutachtet, bevormundet und kontrolliert,

von Ämtern und von Ärzten schikaniert,

bis du am Ende von der Frist         -wieder mal-

ne glückliche Mutter bist.

7

Ob Arzt, ob Bischof, Richter oder General,

die Regierung und die Herrn vom Kapital –

wir werden uns eurem Urteil nicht beugen,

das Volk muß selbst entscheiden,

alles andre nützt uns einen Dreck,

der ganze Paragraph muá weg!

Das öffentliche Absingen solcher Lieder war 1975 nicht ganz ungefährlich. Es wurde als “Mordpropaganda” eingestuft und führte in einigen Fällen zur polizielichen Beschlagnahme von Lautsprecheranlagen, Gitarren, Noten usw., zu vorläufigen Festnahmen, erkennungsdienstlicher Behandlung und Anzeigen u.a. wegen “Aufforderung zu Straftaten”, “Beleidigung von Staatorganen, Verfassungsorganen”, “Widerstand gegen die Staatsgewalt”. Informationsstände wurden beschlagnahmt. Das Frankfurter Frauenzentrum wurde im Juli 1975 vom Oberstaatsanwalt und der Mordkommission in einer Nacht- und Nebelaktion überfallen, um an Daten von Frauen heranzukommmen, die abgetrieben hatten oder “Beihilfe” leisteten. Die Beihilfe war notwendig, weil die Frauen sonst Kurpfuschern von der Sorte des im nächsten Lied beschriebenen Frauenarztes ausgeliefert waren. Neben der Beratung organisierte das Frauenzentrum Fahrten zu holländischen Abtreibungskliniken, übernahm die Vor- und die Nachsorge.

Ballade vom wohltätigen Frauenarzt,

der sich mit seiner Barherzigkeit einen Heiligenschein die zweite Villa mit Swimmingpool, eine Forellenzucht und einen Reitstall im Taunus verdiente

(1975)

Dieses Lied war auch Bestandteil des Müller-”Zement”-Vorprogrammes im Frankfurter Schauspielhaus. Der hier nicht namentlich genannte Frankfurter Frauenarzt durfte eigentlich wegen Medikamenten-/Alkoholabhängigkeit nicht mehr praktizieren. Daß er weiter wurschtelte, wurde von den zuständigen Frankfurter Stellen mit zugekniffenen Hühneraugen geduldet. Ende der 70er wurde der Arzt von seinem jüngeren Freund und Günstling ermordet. Dieser war als Alleinerbe eingesetzt, konnte aber nicht so lange warten.

Die Praxis in Bergen-Enkheim war die einzige Anlaufstelle für Frauen aus Mittelhessen. Da der nette Arzt fast im Fließband-Verfahren arbeitete, mussten die Frauen nach Behandlung in der billigsten Preiskategorie oft noch blutend die Praxis verlassen: ein Ergebnis der Kriminalisierung der Abtreibung. (Besonders dieses Lied ist Teil meiner Biografie & Faria Do gewidmet)

1

Er macht sich zwar nicht in der Öfentlichkeit

für den Paragraf  Zweihundertachtzehn stark

Doch bringt er ihm unversteuert Nebenbei

einen Schwarzarbeitslohn von rund Tausend Mark

Fünf Frauen schafft er in sechzig Minuten

im Hinterzimmer in seinem Vorstadtpalast

und wenn dabei auch mal zwei halb verbluten

die schweigen aus Angst vor Gericht und Knast

Refrain: Denn dieser Arzt ist doch so sozial

und ein immer netter

Helfer der Frauen, auch Kleingeld macht

sein Konto immer fetter

2

Und dann wurd eine Frau vor Gericht gestellt

weil die vorher beim staatlichen Gutachter war

und der hat sie registriert, wie immer abgelehnt,

als das Kind jetzt nicht kam, war der Staatsanwalt da

beim Verhör hat sie die Abtreibung zugeben müssen,

doch den Namen von dem Arzt hat sie nicht gesagt.

Wenn der auffliegt, sind die andern aufgeschmissen,

weils hier in der Gegend kein andrer mehr macht.

Refrain: Denn dieser Arzt ist doch so sozial…

3

Doch die Frau hat ihn ganz umsonst verschwiegen

der Staatsanwalt wußte l„ngst bescheid

denn der Doktor hat die gnädige Frau Staatsanwalt

schon mal aus einer missligen Lage befreit

weil noch weitre hohe Damen unter seinen Kunden waren

fand auch kein Ermittlungsverfahren statt

der Staatsanwalt deckte den Doktor seit Jahren

weil er ne stark soziale Ader hat

Refrain: Denn dieser Arzt ist doch so sozial….

4

Wenn der Staat jetzt den zweihundertachzehn verschärft,

dieser Arzt tritt dagegen ganz sicher nicht auf

zwar wird auch er mit härteren Strafen bedroht,

doch das nimmt der Doktor gern in Kauf.

Da wird einfach bei steigendem Risiko

der Heiligenschein an den Nagel gehängt

der Preis wird erhöht und die Barmherzigkeit

auf die zahlungskräftigsten Kunden beschränkt.

Dieses Pack ist asozial

spielt sich auf als Menschenretter

und die leben sehr gut vom Abtreibungsverbot

das macht ihr Konto immer fetter

(Nachbemerkung: in den vom KBW majorisierten Komitees gegen den § 218 sorgte eine Zentralzensur für die Unterdrückung dieses Liedes.

Es richte sich nicht gegen den “Hauptwiderspruch” zwischen dem  Kapital/Staat und dem Volk sondern es behandele einen “Nebenwiderspruch” und gäbe “dem Kampf gegen den § 218 eine falsche Stoßrichtung”, meinte das ZK des KBW. Mag sein, daß dieses Lied mit dafür verantwortlich war, daß der Volksentscheid gegen den § 218 dann leider doch nicht geklappt hat. Sehr spät, aber immerhin noch lebend, bekenne ich mich schuldig. Vielleicht hat es aber in Österreich dazu beigetragen, dass es dort geklappt hat?

Meine Lieder haben nicht nur 1978 zum Ausschluss aus dem KBW geführt, dem ich durch meinen Austritt um Sekunden zuvor gekommen bin, sie waren auch Teil der „Begründung“ für meinen Ausschluss aus GEW und DGB.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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