stellvertretend für so viele ermordete, mutige Journalistinnen – besonders in Palästina. An sie dachte ich am 15. 12. 2025, als ich das Video mit Albert Einstein, Anne Frank, la Passionara, Salvador Allende, Victor Jara zum ersten Mal sah und hörte. Und sofort dachte ich an Rachel Corrie, die von IDF-Räumpanzern niedergewalzt wurde & meinen Freund Vittorio Arrigoni, den Sohn einer italienischen Partisanen-Familie, den eine Spezialeinheit der israelischen Armee als Hamas-Einheit getarnt in GAZA entführt und erdrosselt hat und an Giuliano Mer-Khamis, den eine gleiche Einheit vor seinem FREEDOM-Theater in Dschenin niedergeschossen hat.

Ihn & Ursula Behr, Rachel Corrie, Giuliano Mer-Khamis hätte ich gerne bei meiner Laudatio auch gewürdigt.
Anneliese Fickentscher und Andreas Neumann hatten mich gebeten, in Berlin die Laudatio zu halten. Darüber habe ich mich sehr gefreut, konnte es aber aus gesundheitlichen Gründen nicht machen. Mit Gabriele Gysi hat die neue rheinische zeitung (nrhz) dann die beste Laudatorin gefunden, die man sich denken kann.
HaBE nach Köln geschrieben: Ihr Lieben alle, wegen vorübergehender Fahrunfähigkeit und vorüberfahrender Gehunfähigkeit kann ich leider nicht nach Berlin kommen.
Die im Folgenden enthaltenen Gedichte sollen meine Laudatio für Anne Frank sein und für den teils schon himmlischen Chor: Gerd Albrecht, Esther Bejarano, Hannia Wiatrowski, Ulrike Meinhof, Frantz Fanon, Pier Paolo Pasolini, Wolfgang Stryi, Julius Nyerere, Günter Amendt, Vittorio Arrigoni, Rachel Corrie, Emil Carlebach, Jakob Moneta, Erwin Eckert, La Passionara, Ernst Busch, Victor Jara, Otelo Saraiva de Carvalho, Muammar al Gaddafi, Hennig Mankell, Dietmar Schönherr, Martin Luther King, Malcom X, John Lennon, Martin Niemöller, Giangiacomo Feltrinelli, Ernesto Che Guevarra, Thomas Weißbecker, Patrice Lumumba, Ernest Jouhy-Jablonski, Robert Jungk, Wilhelm Pfannmüller, Georg Scherer, Louise Bröll, Giuliano Mer-Khamis, Werner Pirker, Reuven Moskowitz, Walter Herrmann, Manolis Glezos, Fidel Castro, Mikis Theodorakis, Jannis Ritsos, Grigoris Lambrakis, Joe Hill, Phil Ochs, Pete Seeger, Woody Guthrie, Bob Marley, Christian Krähling …
Wenn ich die Redaktion der nrhz mit meinem folgenden Artikel vom 15.12.25 auf die Idee gebracht haben sollte, Anne Frank den Kölner Karlspreis zu verleihen, wäre meine Freude nur noch dadurch zu steigern, dass die nrhz Vittorio Arrigoni mit der Veröffentlichung meines Artikels im Nachhinein zum Mit-Preisträger erklärt.
Lieder gegen das Völkermorden & Völkerschlachten
https://www.youtube.com/embed/toXJCyji1GQ?feature=oembed
Wenn das Video nicht mit Anne Frank begonnen hätte, hätte ich geglaubt, die Passionara selbst zu hören und wieder zu sehen. Ich hatte sie in den frühen 1970ern, als Franco es nicht mehr wagte, sie in Andalusien festnehmen zu lassen, in ihrem burgartigen Schloss in Andalusien zum ersten Mal getroffen. Damals habe ich in Anlehnung an das Lied „A la Huelga“ mein Lied „Weder König, noch Bourgeosie!“ geschrieben und es ihr gewidmet und durfte es bei der von den CCOO organisierten Massen-Demonstration kurz vor dem Sturz Francos und bei Demos zur Unterstützung der „Nelken-Revolution“ in Portugal s von der Ladefläche der LKWs an der Spitze der Demos vortragen: „Arbeiter in Bilbao, Studenten in Madrid, Bauern Andalusiens, alle kämpfen mit, kämpfen für Spaniens Freiheit, weder König noch Bourgeosie! Für den Sozialismus! Für die Volksdemokratie!“ Die Passionara hat mich damals noch korrigiert, weil ich in der ersten Version die „Bauern Katalunias“ ungefragt eingemeindet hatte. Sie wollte eine spanische Föderation aller iberischen Ethnien. Das letzte Mal habe ich sie in den frühen 1980ern getroffen. Es war schwierig, an ihrer Leibgarde vorbei zu ihr zu kommen. In den 1970ern war das nur möglich, weil sie mein Lied schon kannte und ich es den Leibwächtern vorgetragen habe und sie es von oben gehört hat. Sie kam runter und hat mich aus den Würgegriffen dieser Judokas & Karate-Kämpfer befreit.
Albert Einstein zu hören und zu sehen, so wie Victor Jara und Salvador Allende … wie Himmel und Hölle
(… eigentlich hatte ich noch auf Patrice Lumumba & Muammar Al Gaddafi & Julius Nyerere & Emil Carlebach & Erwin Eckert & Erich Mühsam & Carl von Ossietzky & Carlo Mierendorff, Ernst Thälmann, Wilhelm Pfannmüller, Louise Bröll, Ernest Jouhy-Jablonski, den Barbie-Jäger von Lyon … gehofft. Aber das müssen wir später Mal selbst nachholen!“)
Hier müssen die gleichen Maskenbildner am Werk gewesen sein wie im folgenden Video, das eindrucksvoll vermittelt, dass es eben nicht nur das Väterchen Frost und das Mütterchen Russland waren, die unsere Vorfahren in die Flucht geschlagen haben. Es sind nicht nur Warnungen der vor dem Winter in Sibirien in wärmere Gefilde fliegenden Kraniche, die unsere Großväter, Ur-Großväter & Ur-Ur-Großväter nicht oder falsch verstanden haben, um dann unter den Befehlen ihrer Ver-Führer vor Moskau und in Stalingrad nach ihrem Massenmorden zu erfrieren. Kraniche hassen Orden fürs Massenmorden.
Wenn die Kraniche ziehen
(sie zeichnen immer unendlich lange V-Pfeile an den Himmel. Sie zu beschreiben, dafür reichen auch die folgenden 60 Kurzzeilen HaBEs nicht aus!)
Jetzt konnte ich Katjuschka
spielen & singen
hören & sehen
und kann jetzt verstehen,
was die Kraniche schreien,
wenn sie in endlosen Reihen
die sie in V-Zeichen biegen
über unsere
Heimat fliegen
im Winter nach Süden:
dass sie uns lieben,
wenn sie ermüden
als Gäste bleiben,
bis sie weiter ziehn:
„Wir kommen wieder,
wenn im Nord-Osten
die Blumen blühn
und ihr aus dem Winterschlaf
erwacht,
wir nehmen euch mit
bis zur Mittsommer-Nacht
als willkommene Gäste
auf unseren Weiten,
Wir werden gemeinsam
feiern und streiten
und singen und spielen
und lieben und fühlen.
Und die,
die mit schrillem Schrei
einfallen und morden
und rauben dabei,
denen rufen wir
warnend entgegen:
„Habt Acht, habt Acht ,
wir steh’n in Europa auf Posten
vom Ural aus nach Westen,
von Estland bis nach Portugal,
nach Norden
und nach Osten!
Euer Überfall wird Euch
das Leben kosten.
Europa soll leben
und nicht im Eurem
Inferno versinken.
Unsre Kinder und Enkel
sollen nicht,
wie ihre Alten
im Blut ertrinken
Fuß-, Hand und Schenkel-
Kopflos hinken
und erfroren in Stalingrads
Massengrab liegen.
Gemeinsam können wir
Euch besiegen.
Habt Acht! „
Wir sollen unsere Feinde lieben!?
IHR seid keine
Wir waren schon immer
und nicht erst heute
als kleine Leute
Freunde
Hoffnungsschimmer
Wir lieben euch,
denn ihr seid Menschen geblieben!

Kurz vor seiner Ermordung durch „islamistisch“ getarnte israelische Spezialkräfte in Gaza hat Vittorio Arrigoni mit mir zusammen in Hanau gelesen, nachdem er im Sozial-Kultur-Zentrum „Metzgerstraße“ seinen Dokumentarfilm über GAZA gezeigt hatte

Hier sollte jetzt ein Video mit Liedern von Ekaterina Frank folgen. Leider konnte ich es aber nicht finden. Wer das aktuelle Video hat, soll mir die url-adresse schicken.

Es folgt mein neuestes Lied von heute (17.12.2025), nach der Melodie „Es war ein König in Thule“ zu singen:
Die Frankfurter Königs*-Schule
*es sei hiermit an die „segensreiche“ Wirkung Tom Königs bei der Zerstörung Jugoslawiens, als Landvogt der UNS-Nato in Afghanistan, im Koso- und sonst noch wo erinnert.

1
Die Frankfurter Königs*-Schule
steigt aus dem Ehrengrab,
gibt ihrer unheimlichen Buhle
den güldnen Kommando-Stab.
2
Dann wird sich die Puppe entpuppen
als Priesterin Kaput-Baals.
Von den Augen fällt’s uns wie Schuppen.
Das ist fast so wie damals!“ ,
3
„Ja, damals ist doch nicht Heute!“,
die Befehlsempfänger schrein,
„Besser Jäger sein, als Beute!“,
das trichtern sie uns ein.
4
Dann bin ich mitgelaufen
ins Rattenfänger Grab,
schoss Alle übern Haufen
und was sich sonst noch ergab.
5
Drecksarbeit im Schützengraben,
bis nach dem Krieg um sechs
gibt’s Würmer, Schmeißfliegen und Schaben
statt des Advents-Gebäcks.
6
Kopflos, Bein ab, erfroren
lieg ich im Schützenloch,
ein Kind ist uns totgeboren
HARTZ-Not rollt drüber noch …“
7
Es brennt der Schnee zu Asche
die Erde schwarz verbrannt
Musk strickt an der letzten Masche
jetzt sei der Mars bemannt
(der Mars wird umbenannt!)
(wird von denen fortgeschrieben, die eventuell noch übrig blieben)



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Seit gestern ist die Video-Dokumentation des nrhz-Teils der Verleihung des Kölner Karlspreises in der Berliner Musikbrauerei öffentlich:
28. März 2026 in Berlin
Kölner Karlspreis an Helden wider Willen ::: Deutschland Neutral ::: 100 Jahre Arbeiterfotografie
https://youtu.be/toXJCyji1GQ
https://youtu.be/x52oU86MAbo
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29775
Den Bericht dazu findet Ihr hier:
Kölner-Karlspreis-Verleihung +++ Deutschland. Aber NEUTRAL! +++ 100 Jahre Arbeiterfotografie +++ 28. März 2026 in Berlin
„Für Helden wider Willen“
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29757
Desweiteren findet Ihr hier eine Fotogalerie von der Demo am 28. März:
Tag der Bewegung am 28. März 2026 in Berlin
Mit dem Grundgesetz in der Hand für die Grundrechte
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29771
Und hier noch der Bericht vom NGfP-Kongress:
NGfP-Kongress „Rasende Zerstörung – Ursachen und ökonomische, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung“, Berlin, 26.-28.03.2026
Von der Depression zur mobilisierenden Aufklärung
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29759
Die NRhZ 860 ist da:
Aktueller Online-Flyer vom 8. April 2026
Köln (NRhZ 860, 08.04.2026) – Nächste Ausgabe am 22. April 2026
Liebe NRhZ-LeserInnen, die NRhZ-Ausgabe 860 ist da. Einige Artikel kommen noch hinzu. Seit dem 15. Februar 2025 läuft die Kampagne „Für ein neutrales Deutschland“ mit der Möglichkeit zum Unterzeichnen (über deutschlandNEUTRAL.de). Mehr als 7000 Menschen haben das bereits wahrgenommen. 152 Erstunterzeichner und 63 Organisationen bzw. Initiativen unterstützen die Kampagne. Wir wünschen anregende Lektüre und Motivation zu eigenem Handeln. Für Eure – auch finanzielle – Unterstützung bedanken wir uns SEHR!! Hier das Konto: „Anneliese Fikentscher, IBAN: DE76 3701 0050 0405 2275 03, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: NRhZ“. Wer den NRhZ-Newsletter zugeschickt haben möchte, richte bitte eine eMail mit dem Betreff „NRhZ-Newsletter“ an arbeiterfotografie(at)t-online.de
Aktuelles vom 08.04.2026
Videodokumentation 28. März 2026 in Berlin
Kölner Karlspreis an Helden wider Willen ::: Deutschland Neutral ::: 100 Jahre Arbeiterfotografie
Von Arbeiterfotografie
Veranstaltet vom Zeitungsprojekt „Demokratischer Widerstand“ fand am Abend des 28. März 2026 in der Berliner Musikbrauerei die Verleihung des „Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik“ der „Neuen Rheinischen Zeitung“ an „Helden wider Willen“ statt. Stellvertretend für die EU-sanktionierten Journalisten im palästinensischen Widerstand ging der nach Karl Marx benannte Publizistikpreis an Anne Frank. Namentlich hervorgehoben wurde der sanktionierte deutsche Staatsbürger Hüseyin Dogru als – bis dato – einziger in der EU lebender sanktionierter Journalist. Die Laudatio sprach Gabriele Gysi, ein Grußwort sandte Evelyn Hecht-Galinski, Karlspreisträgerin von 2014. Im Programmpunkt „Deutschland. Aber NEUTRAL!“ wurde der Weg aufgezeigt zu einem Frieden stiftenden Deutschland, das sich den Kriegszwängen von USA, EU und NATO entledigt. Als Gäste traten der Publizist Uli Gellermann als Autor des soeben erschienenen Buchs „Deutschland Neutral“ und das 24-jährige Gründungsmitglied des Jugendverbands JSW im Bündnis Sarah Wagenknecht auf. Mit „100 Jahre Arbeiterfotografie“ als Medienprojekt wurde die Bedeutung von Publikationsmöglichkeiten in eigener Hand verdeutlicht. Insgesamt ging es an diesem Tag des 28. März zum sechsten Mal um die „Neue Demokratie- und Friedensbewegung“, die an diesem Tag vor 6 Jahren mit dem Gruindgesetz in der Hand ihre staatsbürgerlichen Rechte, darunter Presse- und Meinungsfreiheit, einfordert. Moderiert wurde der Abend von Kris Scheyhing und Anneliese Fikentscher unter Mitwirkung von Andreas Neumann, Gabriele Gysi, Evelyn Hecht-Galinski, Siera, Uli Gellermann, Viktor Kosan und Jean Theo Jost sowie Anselm Lenz und Hendrik Sodenkamp…. unter Einbeziehung eines Videoparts „Songs against Genocide“ von Red Creators Network. mehr…
Aktuelles vom 08.04.2026
Kölner-Karlspreis-Verleihung +++ Deutschland. Aber NEUTRAL! +++ 100 Jahre Arbeiterfotografie +++ 28. März 2026 in Berlin
„Für Helden wider Willen“
Von NRhZ-Redaktion
Am Samstag, dem 28. März 2026, dem Tag der Bewegung, ausgerufen vom „Demokratischen Widerstand“, kam in Berlin in der Musikbrauerei einiges zusammen – darunter die „Neue Rheinische Zeitung“ (Organ der Demokratie), die „Kampagne für ein neutrales Deutschland“ und das Medienprojekt Arbeiterfotografie. Was hatte es damit auf sich? Die Neue Rheinische Zeitung zeichnete die EU-sanktionierten Journalisten im palästinensischen Widerstand mit dem nach Karl Marx benannten Kölner Karlspreis für Engagierte Literatur und Publizistik aus. Stellvertretend für die von der EU lebensbedrohlich bedrängten Journalisten und die ermordeten Bewohner Gazas ging der Preis an Anne Frank. mehr…
Fotogalerie vom 08.04.2026
Tag der Bewegung am 28. März 2026 in Berlin
Mit dem Grundgesetz in der Hand für die Grundrechte
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Sechs Jahre lag im März 2026 der Beginn einer von langer Hand geplanten Operation zurück, die die Welt – wie vor 25 Jahren die Operation 9/11 – verändert hat. Es war die Operation Corona, von der sich die meisten Menschen aufgrund ihrer unerwarteten Andersartigkeit überrumpeln ließen – doch nicht alle. Am 25. März 2020 wurde von Aachen aus eine Petition auf den Weg gebracht, mit der gezeigt wurde, dass die Lockdown-Maßnahmen jeglicher medizinischer Grundlage entbehrten (denn die Zahl der fiebrigen Atemwegserkrankungen war laut RKI zum Zeitpunkt des Lockdown-Beginns auf einem Tiefpunkt – niedriger als in den Wochen und auch in den Jahren zuvor), und mit der die unverzügliche Wiederherstellung der Grundrechte gefordert wurde – mit ca. 90.000 Unterzeichnern nach ca. zwei Monaten. Und drei Tage später, am 28. März 2020, waren es in Berlin Menschen wie Anselm Lenz, Hendrik Sodenkamp und Uli Gellermann, die sich keinen Bären aufbinden ließen, und auf dem Rosa-Luxemburg-Platz mit dem Grundgesetz in der Hand protestierten und damit auf die Brutalität des Staates stießen, der es nicht zulassen wollte, dass Menschen öffentlich zeigen, dass sie die Perfidie der Operation durchschauen. Am 28. März 2026 wurde dessen – sechs Jahre danach – mit Kundgebung, Demonstration Richtung Reichstag und Kranzniederlegung gedacht. Es war der Tag der Bewegung, der Gedenktag an die weltweit erste Demonstration gegen das Corona-Regime, der Gedenktag für die Impf-Opfer, der Gedenktag für die politischen Gefangenen in der BRD und der im Kampf um den Erhalt der Demokratie Gefallenen bzw. Getöteten. Zwei Arbeiterfotografen haben das Geschehen für die NRhZ dokumentiert. mehr…
Aktuelles vom 08.04.2026
NGfP-Kongress „Rasende Zerstörung – Ursachen und ökonomische, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung“, Berlin, 26.-28.03.2026
Von der Depression zur mobilisierenden Aufklärung
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Es war ein volles, nahezu überwältigendes Programm, das der Zuhörerschaft an zweieinhalb Tagen beim Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) mit dem Titel „Rasende Zerstörung – Ursachen und ökonomische, politische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung“ im Xelor-Kesselhaus in Berlin-Neukölln geboten wurde. Ursprünglich waren kirchliche Räume für den Kongress vereinbart. Aber die evangelische Kirche hatte einen Rückzieher gemacht, weil sie „vermuten müsse, dass von den Vorträgen Gefahr für sie ausginge“. Das war insofern der Fall, als dass die Vorträge – im Gegensatz zur Kriegstreiberei, die in der katholischen und evangelischen Kirche zu beobachten ist – durchweg Position bezogen gegen die verschiedenen Formen von Krieg, die uns zurzeit bedrängen. Gleich der erste Vortrag – der des Theologen Eugen Drewermann, dem die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen ist und der Erstunterzeichner des Neuen Krefelder Appells gegen Krieg in all seinen Formen (OmniWar) wie auch der Kampagne für ein neutrales Deutschland ist – war dafür ein hervorragendes Beispiel. mehr…
Aktuelles vom 08.04.2026
Die phänomenale Kehrtwende von Bundeskanzler Merz
Der große Durchbruch am 1. April des Jahres 2026
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Es war an einem Mittwoch, am 1. April des Jahres 2026. Am Abend dieses Tages war das Bundeskanzleramt noch derart hell erleuchtet, dass die Bahnreisenden, die aus dem Berliner Hauptbahnhof traten, fasziniert vom Anblick vor Ehrfurcht erschauderten. Dieser späten Stunde war ein anstrengender Tag vorausgegangen. Es hatte ein zähes Ringen stattgefunden – ein Tauziehen zwischen den Kräften des Untergangs und denen einer friedlichen Zukunft. Einer Delegation von Psychologen war es gelungen, seine Durchlaucht Friedrich Merz, Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, an einer Stelle zu packen, die ihm keine Alternative ließ – bei seinem Machthunger. Die Delegation von Psychologen hat ihm mit viel Einfühlsamkeit die Botschaft vermittelt, welche Macht er in den Händen hält. Es ist ein überaus wirkmächtiger Hebel, der am 25. September 1990 von seinem Vorgänger Helmut Kohl geschaffen worden ist und seitdem sehnlichst darauf gewartet hat, ergriffen zu werden. Und nun, am 1. April des Jahres 2026 ist dies geschehen. mehr…
Arbeit und Soziales vom 08.04.2026
Und wie die Menschen leiden
Moderne Sklaverei im globalen Kapitalismus
Von Christopher Dömges
Die Frau, die an diesem Morgen um 4.30 Uhr aufsteht, heißt offiziell „Haushaltshilfe“. Ihr Pass liegt im Safe ihres Arbeitgebers, ihre Arbeitszeit steht in keinem Vertrag, und ihr Lohn reicht kaum für ein Busticket in die nächste Stadt. Sie putzt, kocht, wischt, wäscht – 14, manchmal 16 Stunden am Tag. Wenn sie krank wird, verliert sie ihren Job. Wenn sie widerspricht, verliert sie ihre Unterkunft. Rein rechtlich ist sie frei. In der Realität ist sie gefangen. Sie ist kein Einzelfall. Sie ist ein Symptom. mehr…
Globales vom 08.04.2026
Mondmission der NASA
Eine Frau und drei Männer fliegen um den Mond
Von Heinrich Frei
Die Artemis-2-Mondmission ist erfolgreich gestartet. Das Raumschiff der Artemis soll den Mond mit einer Frau und drei Männern an Bord umrunden, wie schon im Roman „Die Reise zum Mond“ von Jules Verne. Hoffentlich ist die Artemis-Mission von Erfolg gekrönt, und die vier Passagiere kommen unbeschadet auf die Erde zurück. Heute nach über 50 Jahren nach der letzten Mondlandung sollte eine bemannte Umrundung des Mondes technisch ein Kinderspiel sein. Bei der ersten Mondlandung, 1969, hatten wir noch keine Handys, keine PCs auf dem Tisch, und nicht lange vorher machte ich noch statische Berechnungen mit dem Rechenschieber. mehr…
Globales vom 08.04.2026
Die Wiege der Menschheit
Afrika – der Traum meiner Kindheit
Von Georges Hallermayer
Vor einigen Wochen bekam ich ein Buch von meiner Tochter geschenkt, die von meiner unerfüllbaren Sehnsucht weiß, Afrika kennenzulernen: „Motherland. Von Mansa Musa bis Black Panther“ von Luke Pepera, der in Ghana aufgewachsen, in Oxford studierte, „eine persönliche Reise durch 500.000 afrikanische Geschichten“ schrieb, auf 332 Seiten, erschienen im Aufbau-Verlag Berlin, für 28 Euro zu haben. mehr…
Globales vom 08.04.2026
Trumps Iran-Politik – Strategie oder Selbstzerstörung?
Operation Blind Fury
Von Wolfgang Effenberger
Was im Washingtoner Sicherheits-Establishment als harter Kurs und notwendige Abschreckung gefeiert wird, offenbart im Nahen Osten vor allem eine Politik, die sich mit jedem Schritt selbst konterkariert. Foreign-Affairs Artikel wie „How America´s War on Iran Backfired“ und der The-Economist-Titel „Operation Blind Fury“ legen nahe, dass die aktuelle US-Linie gegenüber dem Iran nicht nur wenig Erfolg zeigt – sondern die eigenen Ziele untergräbt. Um Teheran einzuschüchtern, zeigen Trump und die US-Administration theatralische Drohgebärden oder übertriebene militärische Stärke (sogenanntes militärisches Sabre-Rattling), statt auf substanzielle, stabilisierende Diplomatie gegenüber dem Iran zu setzen. Trumps martialische Tiraden wirken wie militärische Dampfplauderei mit hohem Eskalations-Risiko und führten bisher zu mehr Stärke für die iranischen Akteure in der Region, zu instabileren Allianzen und zu einem US-Image, das eher als unberechenbar als verlässlich gilt. Wenn Trump nun die Straße von Hormuz als möglichen „Hebel“ ins Spiel bringt, droht das weniger eine kluge Strategie zu sein als ein Akt der Selbstschädigung im globalen Macht-Spiel. mehr…
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
Pressemitteilung vom 31. März 2026
Freidenker-Protest gegen Kriegskurs der Kirchen
Von Deutscher Freidenker-Verband
Der Deutsche Freidenker-Verband sieht die Bereitschaft der Katholischen und Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Marsch in einen Krieg gegen Russland geistliche Schützenhilfe zu leisten, als alarmierend und empörend an. Seit einigen Jahren stellen wir eine zunehmende Tendenz fest, dass kirchliche Verlautbarungen zu Fragen von Krieg und Frieden immer weniger von biblischen Mahnungen zu Frieden und Nächstenliebe, sondern durch die scharfmacherischen Vorgaben von Bundesregierung, EU und NATO geleitet werden. mehr…
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
Die Machenschaften der NATO durchschauen
Neutralität? Ja bitte, dann aber richtig!
Von Markus Heizmann (Bündnis gegen Krieg, Basel)
Was ist Neutralität? Wer ist neutral? Das Lexikon gibt uns Auskunft: Neutralität Bedeutung/Definition: „1) unparteiische, unvoreingenommene Haltung 2) Haltung eines Staates, sich nicht an einem bestimmten Konflikt oder an Konflikten im Allgemeinen zu beteiligen und keine Konfliktpartei zu unterstützen […]“ Wenn wir uns fragen, welcher Staat überhaupt „neutral“ ist wenn wir uns an die obige Definition halten, dann ist die Antwort einfach: Kein einziger! Zwar sind es, gemäß DuckDuckGo AI (1) weltweit 24 Länder, die in der Vergangenheit ihre Neutralität erklärt haben und die daher angeblich neutral sein sollen: Schweiz, Österreich, Irland, Schweden, Finnland, Belgien, Dänemark, Malta, Sultanat Brunei, Katar, Vanuatu, Mongolei, Costa Rica, Papua-Neuguinea, Liechtenstein, Zypern, Südafrika, Saudi-Arabien, Mali, Mazedonien, Tadschikistan, Ecuador, Tonga, Simbabwe. In der Tat eine beeindruckende Liste, die wir indes so nicht hinnehmen dürfen. So haben sich zum Beispiel Schweden und Finnland bereits offiziell von der Neutralität verabschiedet, und sie sind nun Mitglieder beim Angriffsbündnis NATO. Nebst dieser offensichtlichen Abkehr von der Neutralität kann kein einziges der oben genannten Länder wirklich neutral genannt werden. Natürlich gelten zum Beispiel die Schweiz, Österreich und Irland als Musterknaben unter den sogenannt neutralen Länder. Dass damit der Welt und nicht zuletzt den betroffenen Völkern der genannten Länder Sand in die Augen gestreut wird, ist offensichtlich. Wer, bzw. was also ist neutral? mehr…
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
27. Jahrestag der Bombardierung Jugoslawiens, Veranstaltung in Wien im März 2026
HALTET DEN SERBEN
Von Gordana Milanovic-Kovacevic
Das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts, nachdem es mit der Zerstörung der SFR Jugoslawien angefangen hatte, endete 1999 mit der flächendeckenden Bombardierung der BR Jugoslawien (Serbien und Montenegro) durch die Kräfte der NATO. Der „Barmherzige Engel“, wie die Serben diese bestialischen Aggression gegen ihr Land nannten, brachte Tausende Tote und Verletzte mit sich, darunter auch über 100 getötete Kinder. Vielerorts kann man die Tötung von Zivilisten nach dem damals – und auch heute – geltenden humanitären Völkerrecht als reines Kriegsverbrechen klassifizieren. mehr…
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
Höchste Zeit, dem Irrsinn Einhalt zu gebieten!
Kreuzzug von Armageddon gegen den Iran
Von Hermann Ploppa
Es wird immer bizarrer. Offiziere des US-Streitkräfte erklären ihren Rekruten, Jesus habe Donald Trump gesalbt, damit der Präsident die biblische Endschlacht gegen die teuflischen Heerscharen anführt und gewinnt. Im Netz kursieren in den letzten Wochen vermehrt Berichte über eine extrem irrationale Motivation der US-Regierung, gegen den Iran in den Krieg zu ziehen. Christliche Fundamentalisten hätten die Trump-Administration gekapert. Trump habe den Krieg gegen den Iran aus religiösen Antrieben losgetreten. Erschreckende Selbstzeugnisse aus dem engeren Zirkel von Trump geben zu solchen Vermutungen durchaus reichlich Anlass. mehr…
Krieg und Frieden vom 08.04.2026
Der Iran ist das siebente Land auf der Liste
Lüge und Täuschung, wie immer
Von Wolfgang Bittner
Die Verhandlungen in Genf zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm schienen gerade zu einem Erfolg zu führen, als am 28. Februar 2026 plötzlich die US-amerikanischen und israelischen Raketen flogen und der Krieg gegen den Iran begann. Dieser Krieg hat eine lange Vorgeschichte. 1951 erfolgte – noch während der Pahlewi-Dynastie – unter dem gewählten iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh die Verstaatlichung der Ölindustrie, wogegen die CIA und der britische MI6 mit gezielten Aktionen vorgingen. Daraufhin wurde Mossadegh 1953 im Rahmen einer „Operation Ajax“ entlassen und festgenommen, womit ein laizistischer Staat verhindert wurde und ein internationales Konsortium Zugriff auf die iranischen Ölvorkommen erhielt. 1979 verließ dann der Schah Mohammed Resa Pahlewi das Land, der Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini kehrte aus dem französischen Exil zurück und der Iran wurde eine autoritär geführte islamische Republik. mehr…
Kommentar vom 08.04.2026
Ausreiseantrag zwischen 17 und 45 Jahren
Mehr Futter für den Krieg
Von Ulrich Gellermann
Die deutschen Einheitsmedien haben kollektiv weggeschaut und geschwiegen: Seit dem 1. Januar 2026 ist das „Gesetz zur Modernisierung des Wehrdienstes“ in Kraft getreten. Und seit diesem Tag brauchen Männer zwischen 17 und 45 Jahren eine Genehmigung, um länger das Land zu verlassen. Auch der historische Kontext zum Volkssturm der Nazis fiel keinem der Meinungsmacher auf: Damals stand an den Wänden: „Männer zwischen 16 und 60 Jahren gehören an die Front – nicht in den Bunker“. mehr…
Literatur vom 08.04.2026
Trotz der verlogenen Camouflage
ER IST NICHT TOT
Von Gordana Milanovic-Kovacevic
„Um des lieben Friedens willen“
müsstet ihr seine „Freiheitskriege“ führen,
seinen wahnsinnigen Zielen folgen,
seinen skrupellosen Machthunger stillen
und ohne aufzumucken parieren! mehr…
Literatur vom 08.04.2026
Der Blinde und der Sehende
Wahrnehmung
Von Afsane Bahar
Der Blinde ertastete die Maske des Tyrannen
Der Sehende beobachtete den Tyrannen
Beide ließen sich verführen
Der Tyrann ließ seine Maske fallen mehr…
Literatur vom 08.04.2026
Der neue Roman des Leipziger Schriftstellers und Liedermachers Thomas Bachmann
Ein Traum, den man gerne mitträumt
Von Renate Schoof
Es beginnt in der Stadt mit dem Aufbruch aus dem Obdachlosendasein unter einer Brücke, zunächst unaufgeregt und leise, aber allmählich entwickelt sich eine Dynamik, die zum Weiterlesen reizt. Die Protagonisten seines Romans „Freistaat Wald. Utopia 2025“, besser gesagt die Heldinnen und Helden, stellt Thomas Bachmann zunächst wie folgt vor: „Drei Frauen, die fast noch Mädchen sind, und zwei Männer, von denen der eine das Grau seiner Jahre als Bart im Gesicht trägt. Aber beide sind Krieger, der alte und der junge. Man könnte sie für Vater und Sohn halten, wenn der Alte nicht ganz augenscheinlich ein Europäer und der andere nicht ganz augenscheinlich ein Afrikaner wäre. Weiß und schwarz, Vater und Sohn, die beiden mögen einander, das kann man sehen.“ mehr…
Literatur vom 08.04.2026
Hermann Ploppa: Der Neue Feudalismus – Privatisierung, Blackrock, Plattformkapitalismus
Weltsicht, die der Mainstream nicht bietet
Rezension von Josef Opladen
Feudalismus – diese Zeit schien längst vorüber. Aber, wie im Mittelalter, regiert jetzt die globale Elite der Superreichen nach genau dieser Art. Hermann Ploppa sieht diesen neuen Feudalismus als große Gefahr für unsere Zivilisation und unseren Wohlstand an. In seinem äußerst lesenswerten Buch definiert er kurzweilig den Feudalismus und erklärt, wie es gelang, ihn zu überwinden. Nach seiner Annahme brach das liebe Geld dem Feudalismus das Genick. Was wohl den wenigsten Lesern bekannt sein dürfte, war der Adel ständig knapp bei Kasse, weil er, um seinen Einfluss zu erhalten oder zu vergrößern, ständig seinen Reichtum für Pomp und Glanz verprasste und auch seine Untertanen bei Laune halten musste. In diesem und in vielen anderen Kapiteln erfährt man Einzelheiten, die man bisher nicht im Zusammenhang gesehen hat. mehr…
Das volle Video-Programm:
https://www.youtube.com/user/arbeiterfotografie/videos
Empfehlungen (thematisch sortiert)
https://www.youtube.com/user/arbeiterfotografie/playlist
Mit besten Grüßen
Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Neue Rheinische Zeitung (www.nrhz.de)
DAS KROKODIL (www.das-krokodil.com)
Arbeiterfotografie – Forum für Engagierte Fotografie (www.arbeiterfotografie.com)
Kampagne „Fur ein neutrales Deutschland“ (https://deutschlandNEUTRAL.de)
Kampagne „NATO raus – raus aus der NATO“ (www.NATOraus.de)
Neuer Krefelder Appell – Den Kriegstreibern in den Arm fallen (https://peaceappeal21.de)
Anneliese Fikentscher
Andreas Neumann
Merheimer Str. 107
D-50733 Köln
Tel: 0221/727 999
Fax: 0221/732 55 88
eMail: arbeiterfotografie@t-online.de
Remembering Rachel Corrie, Vittorio Arrigoni, Juliano Mer-Chamis,
Lowkey EXPOSES The Dark History Behind Israel’s Murder of Rachel Corrie – YouTube
Rachel habe ich leider nicht mehr persönlich kennen lernen können, dafür aber um so mehr Vittorio, mit dem ich zusammen gelesen und gesungen habe u.a. in der Hanauer Metzgerstraße. Juliano Mer-Chamis habe ich in der NAXOS-Halle in EZBankfurt zusammen mit seinem FREEDOM-Theatre-Ensemble kennen gelernt. Er hat mich wie Vittorio auch nach Palästina eingeladen. Vor ihrer beider Ermordung habe ich es nicht mehr geschafft. Ehrlich gesagt, hatte ich als seit bei einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg im Februar 1968 polizeilich in eine lebenslängliche Schwerbehinderung Gestürzter auch zu viel Angst vor einem Besuch in Palästina.
“Der Tag an dem ich Brecht kennengelernt habe” (Vittorio Arrigoni) – barth-engelbart.de
“Der Tag an dem ich Brecht kennengelernt habe” (Vittorio Arrigoni)
Ich habe diesen Text nicht zu Deinem Todestag geschrieben. Aber doch an einem Todestag, einem Tag an dem wie gestern, heute und morgen zigtausende Kinder verhungert werden, erschossen, verdurstet, verstümmelt, vergewaltigt, versklavt, vertrieben …. jetzt ist Griechenland (wieder) an der Reihe. Rapide steigende Kindersterblichkeit, ebenso sinkende Geburtenrate …. aber sie wachen auf, diese Verdammten. heute 07.08. 2015 hat mir die Tochter des ersten Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Evelyn Hecht-Galinski einen Dokumentarfilm über Vittorio geschickt, der wenige Tage vor seiner bestialischen Ermordung durch ein israelisches Spezialkommando gedreht wurde . Hier anklicken:
http://sicht-vom-hochblauen.de/documentary-about-vittorio-arrigoni/
Während die Ost-Ukraine entvölkert & der GAZA-Streifen zum Xten Mal ethnisch gesäubert wird, …
Ehrlich gesagt, war ich zunächst etwas erschrocken über das, was mir Vittorio in sein Buch geschrieben hat nach unserer gemeinsamen Lesung in der Hanauer Metzgerstraße im besetzten Haus, dem linksautonomen Sozial- & Kulturzentrum kurz nach der Bombardierung GAZAs beim “IDF”- Überfall “gegossenes Blei”. Vielleicht war es auch nur etwas freundlich übertrieben. In manchen Rezensionen wurden meine Gedichte auch schon mal als “bisweilen Brecht-ig” ober “Fried-lich” gelobt. Sei’s drum. Ich habe mich aber riesig darüber gefreut. Vittorio hat mich an diesem Abend noch nach GAZA eingeladen zu weiteren gemeinsamen Lesungen. Ich sagte ihm, ich müsse mir das noch etwas überlegen. Termingedränge, unabkömmlich. Ein paar Wochen später als ich Juliano Mer-Chamis mit seiner Theatergruppe vom Friedenstheater in Dschenin in der NAXOS-Halle bei Willi Praml endlich persönlich kennenlernte (nach vielen e.-mailkorrespondenzen usw..) und er mich auch zu Lesungen nach Dschenin in sein Theater eingeladen hat, habe ich ähnlich reagiert: ob es wirklich Zeitmangel war ? Ich muss gestehen, es war zumindest auch Angst. Ein paar Monate später waren beide tot , hingerichtet durch zwei “salafistisch” getarnte israelische Spezialkommandos. Meine Angst war nicht ganz so unberechtigt. Ich habe nicht das Zeug zum Helden.
Während die Ost-Ukraine entvölkert & der GAZA-Streifen zum Xten Mal ethnisch gesäubert wird, …
Veröffentlicht am von Hartmut Barth-Engelbart
Knesset-Abgeordnete zum Genozid aufrufen und dafür bei facebook 5.000 “gefällt mir” ernten, interessiert das hier im Land kein Schwein. Aber wenn Podolski bei der Europameisterschaft damals in der Ukraine vor der Fahrt nach Polen ausrief :”Helm auf und durch!”, dann wundert mich das üüüberhaupt nicht mehr. Im “Nahen Osten” bricht die Gewalt aus, der Erste Weltkrieg ist 1914 ausgebrochen, in der Ukraine ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen, Nethanjahuh hat beschlossen , ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen, in Afrika brechen Hungersnöte aus, in Indien auch und Epidemien dazu, in China brechen deutsche Konzerne gerne aus der Betriebsverfassung aus, bevor es die gegen ihren Willen gibt, wer sind die Ausbrecher und wie kann man sie fassen ? Merkel klagt Menschenrechte in China ein und deutsche Konzerne versuchen Arbeitsschutzrechte in China zu stoppen. Mutti meint dann doch wohl das Menschenrecht auf Höchstprofit ! Wie lange spielt da China mit ? Oder wird es uns nur verschwiegen, dass sie die Chinesische KP nicht unterkriegen ? Wer den Tiger versucht zu reiten, muss sich davor hüten unter seine Krallen zu fallen. Denn dann wird aus der NÖP nur Nepp und chinesisches Kapital ist eben auch Kapital und das hat seine Gesetze… Manchestertum und Menschenhetze …. Kriege schaffen Arbeitsplätze nur Friedhöfe haben auch im GAZA keinen Platz mehr … und der historische palästinensischen Friedhof in Jerusalem wurde von Carter Pillars platt gemacht und ein israelisches Museum für Toleranz darüber gebaut.. schööööön.
Wieder die volle Israel-Propaganda
Mittwoch, 9. Juli 2014 , von Freeman um 22:00
Die meisten Lügenmedien verbreiten über das aktuelle Geschehen im Nahen Osten wie immer die einseitige Propaganda über wie gefährdet das wehrlose Israel ist und wie böse die Hamas. Natürlich ist dabei israelisches Leben viel wertvoller wie Palästinensisches. Dabei hat Israel gar keine Opfer zu beklagen, aber im Gaza-Streifen sind durch israelische Bomben mindestens 51 Zivilisten getötet und 450 verletzt worden. Wieder ist es ein Kampf zwischen einer Mücke und einem Elefanten, zwischen lächerlichen Raketen die nichts treffen und einer am höchsten gerüsteten Armee der Welt, die einen Luftkrieg mit modernsten Drohnen und Jagdbombern führt. Es kommen auch nur israelische Vertreter dauernd zu Wort, dürfen ihre Lügen ins Mikrofon sprechen oder werden zitiert. Den Standpunkt der Hamas hört man nicht. Es wird auch immer die übliche Verleumdung verwendet, “radikal islamisch” wenn die Hamas genannt wird. Noch nie habe ich “radikal zionistisch” gehört, wenn man über die mörderische israelischen Besatzungsarmee berichtet.
| Israelische Streitkräfte töteten 6 Kinder mit Raketen die ein Wohnhaus in Khan Younis im südlichen Gaza am Mittwoch den 9. Juli traf. (Foto: Defense of Children International-Palestine) |
“Raketenterror der Hamas: Ganz Israel in Reichweite” schreibt die FAZ, dabei ist es ein Bombenterror der IDF und ganz Gaza ist das Ziel der Operation “Protective Edge’. Natürlich ist es nicht richtig wenn Raketen aus Gaza nach Israel abgefeuert werden, aber man muss wissen, es passiert aus reiner Not und Frustration. Gaza ist das größte Open-Air-Gefängnis der Welt mit 1,2 Millionen Insassen, die komplett von der Außenwelt abgeschnitten sind. Es gibt kein normales Leben, keine funktionierende Infrastruktur und keine Zukunft. Keine richtige Gesundheit-, Lebensmittel und Stromversorgung. Es ist ein gigantisches Getto von Mauern und Stacheldraht umgeben. Die Medien übermitteln überhaupt nicht diese schreckliche Realität und in welchem Elend die Menschen wegen der israelischen totalen Isolierung dahinvegetieren. Was passiert ist eigentlich Notwehr gegen den zionistischen Terror.
Die folgenden Fotos zeigen den Einschlag eines großen Flugkörpers, Bombe oder Rakete, in ein Wohnviertel in Gaza am vergangenen Dienstag. Die Wucht der Explosion und die Zerstörung ist enorm.
“Die Hamas benutzt Zivilisten als Schutzschilde” ist die übliche Lüge der Zionisten und ihrer kontrollierten Medien. Damit wird die Bombardierung von Wohngebieten gerechtfertigt und die Tötung von Zivilisten.
Neben den Terror gegen Gaza provoziert das israelische Regime die Palästinenser ständig mit der Genehmigung des Landraub und Bau von illegalen Siedlungen auf palästinensischen Gebiet. Der Lebensraum der Palästinenser wird immer eingeengter, die Menschen werden in immer kleinere Gebiete zurückgedrängt und sie leben unter einer brutalen Besatzungsmacht, mit Straßensperren, täglichen Razzias und anderen Schikanen. Genau genommen ist Israel ein künstliches zionistisches Konstrukt, das nur durch eine gewaltsame Massenvertreibung der Urbevölkerung entstanden ist. Die oft genannte Behauptung, Palästina wäre vor der Ankunft der jüdischen Siedler leer gewesen oder es gebe ein biblisches Recht darauf, ist eine Erfindung und gigantische Lüge.
| Die Bomben fallen mitten in die Städte und töten Zivilisten. Wo soll da ein militärisches Ziel sein??? |
Die Wahrheit ist, Palästina war ein blühendes Land mit ertragreicher Landwirtschaft und funktionierenden Städte und Dörfer bis 1946. Moslems, Christen und Juden lebten friedlich Tausend Jahre nebeneinander. Erst als die Zionisten Anfang des 20. Jahrhunderts beschlossen Palästina zu ihrer “Heimat” zu machen, begann der ganze Konflikt. Israel entstand in dem man die Palästinenser aus IHRER HEIMAT vertrieb, in dem man ihre Städte und Dörfer plattwalzte, Terroranschläge und Massenexekutionen durchführte und die Menschen in die Flucht jagte. Die Palästinenser bilden seit der Nakba, der großen Katastrophe, die größte Gruppe an Flüchtlingen auf der Welt.
Was die Zionisten mit den Palästinensern machen ist die gleiche Kolonisierung, Eroberung und Massenvertreibung wie die Europäer gegenüber den Ureinwohnern von Nord- und Südamerika verbrochen haben. Den Indianern gehörte ganz Nordamerika, bis die weißen Siedler kamen und ihnen alles wegnahmen, ihre Heimat, ihre Kultur und ihre Lebensgrundlage. Sie wurden massenweise abgeschlachtet, Alte, Frauen und Kinder, bis nur noch ein kleiner Haufen übrigblieb. Es wurde ein Krieg mit der US-Armee gegen sie geführt und es galt der Spruch, nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer. Jeden Vertrag den die US-Regierung mit den Indianerstämmen abschloss haben sie gebrochen. Jeden! Jetzt vegetieren sie auch in Gettos herum, genannt Reservate, werden als Untermenschen betrachtet, genau wie die Palästinenser.
Das Regime in Israel ist ein brutales, koloniales, rassistisches Apartheidregime, dass die Palästinenser als minderwertig betrachtet und sich selber als auserwähltes Herrenvolk. Die arabische Bevölkerung hat nicht die gleichen Rechte, wird ständig diskriminiert, gedemütigt und unterdrückt. Wenn sie sich gegen diese unmenschliche Behandlung wehren, dann werden sie als Terroristen abgestempelt.
Kinder die Steine gegen die Besatzungssoldaten werfen, die jeden Tag in die Häuser und Wohnungen eindringen, werden mit Maschinengewehre und Panzer bekämpft. In den Augen des zionistischen Regimes haben die Palästinenser sich gefälligst hinzulegen und vergewaltigen zu lassen. Jede Gegenwehr wird mit immensen Hass und blutiger Rache vergolten. Die politische Führung Israels ist völlig paranoid, schürt ständig Angst, reagiert auf jeden Mückenstich mit Overkill. Jetzt wieder!
Folgendes Foto zeigt den “fürchterlichen Schaden” den eine Hamas-Rakete angeblich angerichtet hat. Ein Loch auf einer Landstraße ist für das zionistische Regime Rechtfertigung genug um ganz Gaza aus der Luft zu bombardieren.

Israel hat den “Eisernen Dom” als Luftabwehr um sich gegen Raketen zu schützen. Die Palästinenser haben gar nichts als Schutz vor israelischen Raketen- und Bombenangriffe.
Die militärische Supermacht Israel, bewaffnet mit F-15 Kampfjets, Apache Helikopter, Delilah Raketen, Heron Drohnen, Jericho Geschosse, Merkava Panzer und Sa’ar Schnellboote (plus ein Arsenal an 200 Atombomben), kämpft gegen einen lächerlichen Minigegner der nicht mehr als bessere Feuerwerksraketen hat, die selbstgebastelt sind, sowieso nichts treffen und kaum Schaden anrichten. Wow, man muss schon sehr mutig sein, um bis auf die Zähne bewaffnet gegen jemand vorzugehen der wehrlos ist und nur “Steinschleudern” hat.
Die US-Armee war auch gegen die Indianer so mutig, hat mit Kanonen auf die “Rothäute” die nur Pfeil und Bogen hatten geschossen. Die waren ja so was von gefährlich, weil sie nicht wollten, dass die weißen Siedler ihr ganzes Land stehlen, Wälder abholzen, Flüsse vergiften und Bison erschießen. Den Mayas und Inkas in Südamerika ging es genauso, wurden praktisch komplett ausgerottet, ihre Kultur zerstört, Schriften vernichtet und das ganze Gold geraubt. Wenn “wir” das machen ist das in Ordnung, da wir ja “zivilisiert” sind.
Die Palästinenser sind die Opfer dieses selben Rassismus von heute durch die Zionisten. Sie sollen einfach verschwinden, sich in Luft auflösen, in die Wüste gehen und wenn sie sich dagegen wehren, ihre Heimat nicht aufgeben wollen, gleiche Menschrechte wie für jeden anderen verlangen, dann müssen Bomben auf sie regnen, ihre Häuser weggesprengt werden, egal ob Hunderte oder Tausende dabei sterben. In den Augen der Zionisten ist nur ein toter Palästinenser ist ein guter Palästinenser.
Hier gehts zum Life-Video aus GAZA: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/07/wieder-die-volle-israel-propaganda.html
“Vittorios Reise” – Vittorio Arrigonis Mutter über das Leben ihres ermordeten Sohnes /HaBE keinen Nachruf geschrieben
Veröffentlicht am von Hartmut Barth-Engelbart

Vittorios Reise
von Egidia Beretta Arrigoni | |
Vittorio war weder Held noch Märtyrer, sondern einfach ein junger Mann, der mit seinem außergewöhnlichen Leben bekräftigen wollte, dass die Menschenrechte überall respektiert und verteidigt werden müssen. Der Spur seiner Reise durchs Leben und durch die Welt zu folgen, ist mein Liebesbeweis ihm gegenüber. Ich bin zur Zeugin seines Lebens geworden, vor allem für junge Menschen und in Schulen, in die man mich einlädt, um etwas von seinem so außergewöhnlichen Leben und von einer Utopie zu erfahren, die sich auch in den vier Wänden seines Hauses entwickelt hat. …..
Während unserer gemeinsamen Lesung im Hanauer Autonomen Zentrum Metzgerstraße hat Vittorio mir seine Widmung ins Buch geschrieben. Ich freue mich darauf, ihn und Wolfgang Stryi früher oder später wieder zu treffen ….

Vittorio, ich konnte keinen Nachruf schreiben, ich konnte keine Gedichte schreiben und Trauerlieder sind mir in den erstickten Tränen zerflossen. Deine Erdrosselung ist in Libyen und Syrien FSA-Al-CIAida-Terroralltag geworden. Ihre NATOgeförderten AbSchlachtraten lassen mir auch heute nicht die Zeit zum Trauern. Jetzt fließen meine Tränen der Wut, des Zorns und der Trauer in die Tastatur, sie geben mir Kraft während ich halbblind schreibe, lassen die Gedanken klarer werden, weniger blindwütig, zornvernebelt. Menschsein, Menschbleiben in diesen unmenschlichen Zeiten. Es war so schön mit dir zu lesen.

GAZA – Mensch bleiben
von Vittorio Arrigoni | |
Restiamo umani
Ein Augenzeugenbericht aus dem Gaza-Krieg von 2008/2009 – nun in zweiter Auflage!
Auch mit einem Buch wie diesem, einem Augenzeugenbericht aus der Hölle Gaza, können wir weder die Opfer der Gewalt retten, noch die Welt verändern. Aber vielleicht trägt der vorliegende Bericht des jungen Italieners Vitorrio Arrigoni dazu bei, dass die Wirklichkeit besser verstanden wird von denjenigen, die – in gutem Glauben – den Tätern applaudieren, als seien diese die Opfer.
Arrigoni war als Mitarbeiter der Hilfsorganisation International Solidarity Movement vor Ort in Gaza, als Israel am 27. Dezember durch ein Massenbombardement dort ein Inferno auslöste, im Zuge dessen mehr als 1.400 Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder, starben.
Wer aus Kriegsgebieten und insbesondere aus dem belagerten Gaza ungeschminkt berichtet, macht sich damit viele Feinde. Vittorio Arrigoni sollte seinen Mut, den er im humanitären Einsatz in Gaza zeigte, im Jahre 2011 mit dem Leben bezahlen: Eine vorher nie in Erscheinung getretene „salafistische“ Splittergruppe (deren Hintergrund auch bis heute völlig ungeklärt bleibt) entführte ihn am 14. April 2011. Er wurde offenbar von denselben Leuten (bezeichnenderweise vor Ablauf des von ihnen selbst gestellten Ultimatums) am 15. April 2011 brutal ermordet.
Zweite nach der Ermordung des Autors mit neuen Texten ergänzte Auflage
Eine Computer-DVD mit von ISM-Aktivisten vor Ort aufgenommenen Video-Clips, einem Film und Internet-Adressen zum Thema des Buches liegt bei.
Bei unserer gemeinsamen Lesung in Hanau im besetzten Haus Metzgerstraße, als Vittorio Arrigoni auch seine Filme aus GAZA zeigte, haben wir uns gegenseitig Widmungen in unsere Bücher geschrieben. Vittorio hat mich nach Palästina eingeladen, ich solle Lesungen in GAZA machen, er würde übersetzen … sie haben ihn am 14 April 2009 umgebracht, als Salafiten getarnte Spezialkräfte der “IDF”
Hier folgen einige Texte von mir zu Vittorio und Juliano:
http://www.barth-engelbart.de/?p=1151
http://www.barth-engelbart.de/?p=1147
http://www.barth-engelbart.de/?p=1162
http://www.barth-engelbart.de/?p=1220
http://www.barth-engelbart.de/?p=1283
http://www.barth-engelbart.de/?p=1146
http://www.barth-engelbart.de/?p=1143
http://www.barth-engelbart.de/?p=1098
http://www.barth-engelbart.de/?p=1157
http://www.barth-engelbart.de/?p=1047
http://www.barth-engelbart.de/?p=1033
http://www.barth-engelbart.de/?p=1027
Jugoslybien 2 ,
Remember Lumumba ! gewidmet Erich Mühsam, Rosa und Karl, Frantz Fanon, Carl von OssietzkiGraf Folke-Bernadotte, Dag Hammarskjölk , Vittorio Arrigoni, Ernesto Che Guevarra, Rudi Dutschke, Ulrike Meinhof, Thierry Meyssan, Guliano Mer-Khamis, Lizzie Phelan
http://www.barth-engelbart.de/?p=1012
http://www.barth-engelbart.de/?p=994
http://www.barth-engelbart.de/?p=959
http://www.barth-engelbart.de/?p=936
die kollorierte federzeichnung stammt von Ursula Behr.

~ Stay Human ~ Vittorio Arrigoni
OsterTag- OsterMarsch-Familien-Treffen im Donezk-Becken, in Odessa. HaBEs Ostermarschbeitrag
Veröffentlicht am von Hartmut Barth-Engelbart
Ende eines Ostermarsches in ODESSA ? Oder wars nur ein Osterspaziergang ?
Liebe Ostermarschiererinnen, nicht nur in Hanau und Osthessen, in EZBankfurt und Offenbach, neben anderen habe ich den folgenden Text am 23.03. 2015
bei der virtuellen Vernissage der Fulda-Berliner Anti-Kriegs-Bilder Malerin Ursula Behr im Rahmen der Aachener FriedensTage besonders für die Genossen Hunko und Gehrke gelesen und für die in Odessa und im nordöstlich gelegenen Donezk-Becken abgeschlachteten Borotba-GenossINNen und die dortige Bevölkerung. Hunko und Gehrke haben die Spendensammlung für die zerschossenen Krankenhäuser im Donezk-Becken in Gang und die Spenden auch dort hingebracht. Zusammen mit ernst Schwarz habe ich einige Lieder gesungen. u.a. einige von den Liedern aus dem Bundeswehr-Gesangbuch, die ich bei der Bundeswehr umgetextet und mit meinenKameraden gesungen habe, bis in den Bau: eines davon war “Ich hatt einen Kameraden..”, ich habe es geschrieben, weil vier Brüder meines Vaters vor Verdun im Giftgas krepiert sind und weil ich als Z-Sau mit einer Einzelkämpferausbildung begonnen und das BuWe-Handbuch dazu gelesen hatte.
Außerdem wusste ich schon von den Notstandsgesetzen und dem darin vorgesehenen Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen Streiks, Hungerrevolten, politische Unruhen usw… besonders die Bajonett-Strophe ist vom Einzelkämpfer-Handbuch inspiriert. Dass die Generalität fast komplett aus dem faschistischen Wehrmachts-Offiziers-Korps übernommen wurde, konnte ich auch erst in der Bundeswehr recherchieren.
“Nur der FAHNE gehört unser Leben, laß die Freiheit im Wind”, “Dran, drauf, drüber, wenns knallt dann mach ich rüber..” , “ABC die Bombe tut nicht weh, in 100 Kilometer da strahlt man etwas später und Krebs kriegt auch nicht jeder, auch Mütter nicht und Väter, das weiß doch jedes Kind, dass wir unsterblich sind..” Im Unterricht wurde uns der unglaublichts Blödsinnn erzählt und wie man die strahlenden teilchen aus dem >kampfanzug mit dem Miniteppichklopfer herauskloppft und sich dann in einem bach badet, der nicht aus der Richtung des Atompilzes kommt !!! WICHTIG!!!! AtomSchutz-Alufolie im Bach waschen , trocknen lassen und wieder in die ABC-SchutztASCHE EINPACKEN FÜR BZW. gegen die nächste Bombe…
Leider sind die Lieder bei Stubenkontrollen in der Regel gegessen worden und nur noch “Der gute Kamerad” ist übrig geblieben, naja fürn Zapfenstreich, den letzten
Der gute Kamerad
1
Ich hab einen Kameraden,
der soll zum Militär
Man lehrt ihn dort das Morden
umschreibts mit edlen Worten
Als wenn’s ne Tugend wär
Als wenn’s ne Tugend wär
2
Wo trifft der Schuß am besten
auf der Brust, im Unterleib
das Bajonett von oben stoße
von der Fresse in die Hose
bei Kindern, Mann und Weib
bei Kindern, Mann und Weib
3
Zerfetzt, zermatscht, verblutet
der Sauhund fault im Dreck
und hast Du ihn zerrissen
wirst Du krepieren müssen
ein andrer rotzt Dich weg
ein andrer rotzt Dich weg
4
Ich hatt einen Kameraden
der macht jetzt kräftig mit
Sie ziehen aus in Horden
und üben sich im Morden
im alten Schritt und Tritt
im alten Schritt und Tritt
1966 (noch in der Bundeswehr als Panzergrenadier-Offiziersanwärter in Mellrichstadt vor der Verweigerung geschrieben)
OsterTag-Familien-Treffen müsste der Text heute lauten und es ist nur einer von meinen US-EUkraine-Texten:
Vatertag-Familientreffen
in der Ukraine?
Gibt’s jetzt keine !
Oder doch?
Veröffentlicht am 29. Mai 2014 von Hartmut Barth-Engelbart
Würde Biermann, der MitGAUCKler, heute Lieder gegen diesen Krieg schreiben ?
So nach dem “Jeden Samstag geht der dicke fette Vater … “? Vielleicht so ?:
„In Odessa starben viele viele Väter,
Mütter, Kinder, die erschossen sie erst später
und dann wurd das Meer ganz rot
und dann wurd das Meer ganz tot
und zum Schwarzen kam das Rot
und das schwarze Meer ist tot ,
und das schwarzblutrote Meer
gab jetzt seine Farben her
für die Fahnen der Faschisten,
die sie auf dem Maidan hissten,
wo sie sich zum Schlachten rüsten ….
Wo die Mörder sich verstecken
bis zum Sturm ins Donezk-Becken…“
Biermann wird wohl eher eine EUSA-NATO-Hymne „Free Ukraine“ schreiben
Vatertag-Familientreffen
Zum Mutter- wie zum Vatertag
die Tochter erst, und dann der Vater
als Mutter auf dem Plaster lag
als der rotbekreuzte Laster
mit dem schon erschossnen Fahrer
losfuhr brennend an die Wand
wurden aus zwei Metern Abstand
die Verletzten liquidiert
Poroschenko prasidiert
haben Klitschkos Kettenhunde
ihren Mordsjob schon quittiert?
Zwischen Donezk und Odessa
Killen jetzt die Russenfresser
schon mit schweren NATO-Waffen
5 Milliarden Dollar schaffen
Democracy herbeizuzaubern
Mit Anti-Terror-Kampfhubschraubern
EADS-entwickelt, Marke TIGER
wird so die Traditions-SS
Namens Nachtigall noch Sieger
Oligoroschenko schäumt:
Jeder Streik wird weggeräumt
(wovon die Herrschaft hier noch träumt)
Von Braunbehrens, Schmierer, Hager
Kiew ist das Trainingslager
Für den Auslandseinsatz Ost
LEO-Export booomt, Na Prost,
Ach wenn das der Führer wüste
Die gesamte Schwarzmeer-Küste
Unschlagbar E U S A
Wo die Wolga grade war
Lag da nicht mal Stalingrad?
Was das zu bedeuten hat ?
etwas Sonne, 20 Grad !
Vatertag, Kein Bild, kein Blatt
Trübt die Stimmung, Fussball-Laune
Löw jagt ohne viel zu zielien
Zivilisten in Brasilien
Ohne LEO geht das auch
Helm auf und Durch
Der alte Brauch
Podolski macht die Sturmabteilung
HaBe jetzt aber Beeilung
Der ist schon lang nicht mehr dabei
Podolski wollt nach Polen rein
und weiter – nach oben endlich Champion sein,
Der Löw fährt ohne Führerschein
durch Südtirol mit Bruchpiloten
der Herrn vom Stern und beide Toten
waren Rentner aus Tirol
und die überleben wohl
fährt man Benz mit Alkohol
mit Schmapus, Wein oder mit Bier
hoff-endlich nicht mehr nach vier
Veddel fielmann plötzlich um
Formel 1 das Premium
War-Steinmeier auch dabei?
Poleposition koma drei
harte Männer, harte Werte
wer nur ohne Bein heimkehrte
kriegt die PlatterGoldProthese
wird gesponort bis zur Para
Nicki Lauda wird sein Fahrer
aber nur beim Heimtransport
Live-TV vom Spitzensport
irgendwo in der Ukraine
gibt’s jetzt günstig Austauschbeine
Morgen nehm ich mir noch frei
Aldi-Billigwein bringt Kater
Und erzähl mir nix vom Vater
Von der Mutter und dem Sohn
Kenn den Russen! Stiller Don!
Donkossaken, sagt ich schon
Hör doch zu, wenn ich Dir sag
Dass ich jetzt am Vatertag
Deine Bilder und Geschichten
Deine üblen Kriegsnachrichten
Ein für alle Mal nicht mag
Ich brauch den Kopf und beide Hände
Wenn ich am Grill die Kottletts wende
Nein, auch nicht übers Wochen-
Ende
Muttertag wie Vatertag
Familientreffen
Gibt’s jetzt keine
In der Ukraine
Oder doch?
Beim Artilleriebeschuß mit schweren Granaten haben die Kiewer Faschisten-Truppen in einem Wohngebiet von Slowjansk rund 50 Zivilisten getötet. Der Kindergarten im Innenhof wurde auch getroffen. Er war aber geschlossen. Die Kinder waren zuhause bei ihren Familien. Nach jüngsten Meldungen konnten die Faschisten ihre Mordrekorde bei Zivilisten auf über 500 erhöhen. auf. 11.55 Uhr fünf vor Zwölf schreiben die Demo-Aufrufer. Es schlägt schon so lange Dreizehn: wenn ich die in den letzten Zehn Jahren EUSA-NATO angefangenen, angestifteten Überfall-Raubkriege richtig mitgezählt habe. Es war zum verrückt werden, wenn medico international zum “adopt a revolution” aufrief, das PEN-Zentrum sich anschloss, amnesty zunächst folgte, und sich dann besser in amnesie hätte umnennen sollen, was Libyen und Syrien betrifft.. und jetzt nach langen Schweigen und Zögern endlich endlich hoffentlich Kriegs-beendlich…
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Mark Seibert (mit der WELT die LINKE säubern) gewinnt Revision ./. HaBE Bitte(t) um Spenden !
Veröffentlicht am 2. Juli 2014 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=11233
Schaffen Mombach-SPRINGERS “Ruhrbarone” jetzt bei der LINKEn, was den Kohlebaronen mit ihrem Hugenberg einst bei und mit der SPD gelang?
Das Revisionsverfahren in der Sache Mark Seibert (wohl immer noch Internetbeauftragter des Bundesvorstandes & Assistent des Bundesschatzmeisters der LINKEn) gegen Hartmut Barth-Engelbart HaBE ich vor dem Berliner Kammergericht verloren. Die Veröffentlichung der Recherche-Ergebnisse zur geschäftlich-politischen Karriere des Chefs des gescheiterten (GEW-geförderten)„Gute Quelle“-Berufsschüler-Kneipen-Projekts in Gelnhausen, PDS-Wahlkampfleiter in Hessen, BAK-Shalom-Mitgründers, GAZA-Bombardierungs-Befürworters & jungeWelt-Boykott-Mitorganisators hat mir eine Reihe von Abmahnungen eingebracht & erhebliche Kosten, die ich mit meiner berufsverbotsbedingt halbierten Rente/Pension nicht alleine schultern kann.
Das Scheitern der Revision vor dem Kammergericht bringt bei einem Streitwert von 10.000,-€ jetzt noch Mal eine erhebliche Forderungssumme: Gerichtskosten, Kosten des gegnerischen & meines Anwalts. Die Rechtsschutzversicherung zahlt keinen Pfennig.
All jene, die ich in ihrer Abwehr gegen Seibert’schen Segen unterstützt habe, wie zum Beispiel Hermann Dierkes, die LINKEn Passagiere auf den Schiffen nach GAZA, Sevim Dagdelen, Dieter Dehm, die junge Welt, die MdBs, die dem israelischen Kriegsverbrecher die Ehrerbietung verweigert haben, …. aber auch alle anderen FreundINNeN, KollegINNen und GenossINNen bitte ich jetzt um Spenden zur Finanzierung dieses Verfahrens.
Einzahlung unter dem Kennwort „MARK & PEIN“ auf mein Konto
Kto-Nr: 1140 086 VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen BLZ: 506 616 39
Mit einem ziemlich hilflosen Soligruß HaBE
€€€€€€€€€€€€€€ ENDE MIT SPENDE €€€€€€€€€€€€€€€€€