„Wer einmal aus dem Blechnapf fraß“, schrieb Hans Fallada. „Wer nie sein Brot mit Tränen aß“, schrieb Goethe. Fred Schumachers Roman: „FRITZ oder Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ erinnert an Beide.

„Wer einmal aus dem Blechnapf fraß“, schrieb Hans Fallada. „Wer nie sein Brot mit Tränen aß“, schrieb Goethe. Fred Schumachers Roman: „FRITZ oder Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ erinnert an Beide.

Es ist die Mischung aus Falladas sozialkritischer Neuer Sachlichkeit und Goethes Bildungs- & Entwicklungsroman, die den autobiografischen Roman des Ex-VVN/BdA-Aktivisten, Historikers und Ex-Redakteurs der VVN/BdA-Zeitung „Die Tat“, des Ex-Unternehmers und Ex-.Millionärs Fred Schumacher ausmachen.

FRITZ nimmt die Alten mit in ihre Nachkriegs-Kindheit, in ihre Kindergarten-, Schul- und Lehrjahre, die „Wirtschaftswunder“- und „Wende“-Jahre und lässt die Enkel endlich hören & verstehen, wie und warum ihre Großeltern und Eltern so geworden sind, wie sie sind. Ohne sie zu schulmeistern. Das setzt der Dauerhirnwäsche mit TV-Histotainment und Geschichtsverdrehung authentische Zeitzeugnisse entgegen, die Hochgefühle und Leiden, Fehlentwicklungen und Korrekturen, Enttäuschungen und Hoffnungen nachvollziehbar machen.

Wilhelm Meisters Lehrjahhre sind auch „Die Leiden des jungen Werther“ und FRITZ stellt sich Falladas Frage „Kleiner Mann, was nun?“ auch dann, wenn er als Millionär und Unternehmer abstürzt. Abgestürzt wird.

Keine Missbrauchs-Romantisierung à la „Feuerzangenbowle“, kein Serien-Klamauk wie „Die Lümmel von der letzten Bank“ auch keine Fortsetzung des Films „Wir Wunderkinder“ durch die NATO-Frontstaats-Mutation „Wir Wirtschafts-Wunder-Kinder“

Fred Schumachers Buch besticht durch seine Ehrlichkeit.

Ich habe es noch nicht ganz gelesen:

Die Taschenbuchausgabe ist mit einem halben Kilogramm und ihren über 450 Seiten wahrlich keine leichte Kost.

Nach dem, was ich bei der Wiesbadener Buchvorstellung gehört und jetzt bereits gelesen habe, freue ich mich auf die Zeitreise durch die nächsten 400 Seiten.

Die ISBN, Leseprobe etc… unter diesem Link: www.FRITZdieBiografie.de  

Gebundenes Buch 29,95€ / Taschenbuch 23,90€

Ein Leben wie ein Drama. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Anfang April öffnet sich der Vorhang für einen autobiografischen Roman, der so ehrlich ist, dass er wehtut. „FRITZ oder Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ ist die rückhaltlose Abrechnung eines Mannes, der kein Blatt vor den Mund nimmt – und der genau deshalb zur seltenen Spezies westdeutscher Autoren gehört, die sich ihr Leben lang ein unverkrampftes Verhältnis zur DDR bewahrt haben.

Mittendrin statt nur dabei: Der Leser wird zum Begleiter

Wir schreiben das Jahr 1951. Der vierjährige Fritz überlebt knapp eine Nahtoderfahrung in der Sackkarren-Fabrikationshalle seines Vaters, ein Prolog für ein Leben voller Extreme. Noch vor der Einschulung beobachtet er den Geschäftsbetrieb der Prostituierten auf der Mainzer Straße in Wiesbaden, mit neun besteht er die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium, da hat er sich bereits durch die Kinder- und Jugendbuchabteilung der Stadtbücherei hindurchgelesen. Mit zwölf arbeitet er bei Karstadt, mit dreizehn steht er – natürlich älter getarnt – nachts als Statist am hessischen Staatstheater auf der Bühne. Von diesem Moment an katapultiert sich Fritz von einer Lebenssituation in die nächste: Er wird zum Millionär und kämpft wenig später wieder ums nackte Überleben.

Die Reise führt ihn von Wiesbaden über Frankfurt nach Berlin und Leipzig und hinaus in die Welt: London, Jugoslawien, Indien, Florida. Doch wohin er auch geht, die Vergangenheit und die deutschen Verhältnisse lassen ihn nicht los.

Zwischen Geheimdiensten, Korruption und einem unmöglichen Haustier

In seiner Geburtsstadt Wiesbaden wird der junge Forscher selbst zum Zielobjekt deutscher Geheimdienste, die seine Arbeit über den Widerstand von 1933 bis 1945 sabotieren wollen. Was folgt, ist ein jahrzehntelanger Kampf gegen Willkür und Korruption – gegen einen Filz aus Staatskonzernen und Justiz, der bis zur Beugehaft gegen Fritz als Mittelständler führt. Er enthüllt bisher unbekannte Vorgänge rund um den Berliner Bankenskandal und bricht das Schweigen über Bauprojekte, hinter denen sich mehr verbirgt als nur Beton.

Doch so düster die Abgründe sind, so warmherzig und augenzwinkernd sind die Momente des Glücks. Etwa wenn der dreizehnjährige Fritz nachts als Statist am hessischen Staatstheater die Bühne rockt (und dabei sein wahres Alter verschweigt) oder wenn in einem beschaulichen Taunusdorf ein Löwe als Haustier für Furore sorgt.

Warum Sie dieses Buch lesen müssen:

Dies ist kein weiterer angepasster Lebenslauf aus der Feder eines Mitläufers. Dies ist die Stimme eines Mannes, der im spanischen Malaga auf sein Werk zurückschaut und keine Rücksicht nimmt – weder auf die Protagonisten der „überlegenen“ BRD-Gesellschaft, denen vor Zorn der Schaum vor dem Mund stehen wird, noch auf die eigene Biografie.

„FRITZ oder Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ ist ein ehrlicher Beitrag zur deutschen Geschichte, eine Spurensuche in den Archiven in Ost und West, ein Krimi gegen die Justiz und eine Hommage an einen Theaterbetrieb, den es so nicht mehr gibt.

Bereit für ein Leben, das alles bereithält – außer Langeweile?
Es ist ein Zeitzeugnis.
Ein politisches Drama.
Ein Entwicklungsroman.
Und ein leidenschaftlicher Beitrag zu einer ausgewogeneren Betrachtung deutscher Geschichte – erzählt von einem Mann, der sich nie hat verbiegen lassen.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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