Der TATORT am Opernplatz …

… ist hier zwischen Mövenpick-Café & Kiosk hinter der Staude zu sehen, 3 Meter über dem Straßen-Niveau das Vordach des Zürich-Hauses, unter dem sich das US-Trade-Center befand, geleitet von dem hochrangigen Ex-US-Offizier Rubinow, dem Befreier Münchens. Sein Sohn John Rubinow befand sich als linker Frankfurter Schüler unter den Demonstranten gegen den Vietnam-Krieg und war zwar Augenzeuge des Sturzes, hielt sich aber wegen der Verbrennung der von uns auf Halbmast gesetzten US-Flagge im Hintergrund. Er wusste auch, dass die US-Flagge nicht von den Demonstranten auf dem Vordach angezündet wurde. Das geschah von der Straße aus erst nach dem Sturz. Er hat sich aber nicht als Entlastungzeuge gemeldet, als die Staatsanwaltschaft 5 Jahre Gefängnis für jeden von uns forderte wg. schwerem Landfriedensbruch, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Rädelsführerschaft, Vernichtung von Hoheitszeichen, Körperverletzung … Glücklicher Weise fielen wir dann später unter die „Oster-Amnestie“ der Großen Koalition.
Geplant war ursprünglich eine Leviten-Lesung im Paternoster des alten Frankfurter Rundschauhauses …
aber was nich is -is nich. Rundschauhaus abgerissen, ZÜRICH-Hochhaus und US-Trade-Center am Opernplatz ebenfalls.
Jetzt folgt halt ein virtueller Lesungsversuch, mit ersten Nachlieferungen: zum 35. Jubeljahr des Frankfurter PolizeiDachSturzes vom 5.2.1968 fand 2003 eine Lesung vom Dach des Gallustheaters mit Megaphon, Sturzhelm und Schiebeleiter aus 7 Meter Höhe im Freien statt. Zum 25. Geburtstag des Gallustheaters an einer Stelle, wo sich in den Adlerwerken das KZ-Katzbach mit 1600 polnischen Zwangsarbeitern befand, von denen 250 überlebten.

Götz Aly & Gerd Koenen sei Dank für die Blumen zum 40. Jubiläum!
Eigentlich sollte zum 40. Jubeljahr einer staatlichen Schwerbehinderung eine Lesung vom Vordach des Frankfurter Zürichhochhauses stattfinden: fällt aber in die Baugrube: mit dem Zürich-Hochhaus wurde auch das USAmerikanische TradeCenter abgerissen, von dessen Dach der zur Bewährung als V-Mann nach Frankfurt zur PoPo strafversetzte Hanauer Bereitschaftspolizist M. Krzistek den 20jährigen FR-Schrift-setzerlehrling in eine lebenslängliche Schwerbehinderung stürzte. Es ging um Bewährungspunkte, Kopfgeld & die Verteidigung der deutschen Freiheit in Vietnam – wie heute in Afghanistan & im Koso- & in sonst noch wo.
Nach fehlgeschlagenem Festnahmeversuch bekam der V-Mann keine Bewährungspunkte und kein Kopfgeld. Das kassierte das höherrangige Bodenpersonal, das den Gestürzten noch im Notarztwagen auf dem Weg zur Operation festnahm, verhörte und versuchte, Kronzeugen-Aussagen gegen Günter Amendt, Rudi Dutschke, Hans-Jürgen Krahl, Gaston Salvatore, KD.& Frank Wolf und andere zu erpressen. Der Sturz war die Rache des „kleinen (Polizei-) Mannes“. Nicht nur. Auch ein „Beitrag zur prophylaktischen Terrorbekämpfung“ , würde Gerd Koenen es ausdrücken. Götz Aly würde Parallelen zum Horst Wessel-Mythos aufzeigen und in der FR veröffentlichen. Hier ein hochgejubeltes Opfer einer Schießerei im subproletarischen Rotlichtmilieu Groß-Berlins der 30er und da ein als gefallener Held gefeierter proletarisierter ExOffiziersanwärter im 68er Chaos der Randale von Rockern und radikalen linken Studenten. Aber sicher: nach den Fernsehbildern gibt sich die linke terrorgebärende Politprominenz die Krankenzimmertürklinke in die Hand. Selbst Signorina Feltrinelli schwebt von Italien über die Buchmesse ans Krankenbett und küsst den kleinen Helden wach. Heide Berndt und KD Wolf bringen in Rudi Dutschkes Auftrag den FR-Stift als Büroleiter im SDS- Bundesbüro unter und in Brot und Arbeit. Mitten in der Schaltzentrale der 68er. Der Spiegel veröffentlicht ein großformatiges Bild mit dem Delinquenten. Bildunterschrift: „Bernd Rabehl bei der Arbeit“. Na ja, der SPIEGEL. Nach mehreren Verhaftungen bei Demonstrationen u.a. gegen die Notstandsgesetze, den Einmarsch der WarschauerPaktBruderArmeen in die CSSR … übergibt die Frankfurter politische Polizei dem STERN die mittlerweile angefertigten erkennungsdienstlichen Passfotos HaBEs und des gesamten Bundesvorstandes der unabhängigen und sozialistischen SchülerINNEN (AUSS) zwecks Illustration einer Artikelserie zum Thema „Frankfurt, Zentrum des Schwerstverbrechens, der organisierten Schwerstkriminalität“. Mit abgelichtet der heutige Bildungsjournalist Reinhard Kahl. Beste Empfehlung für spätere Bewerbungen! RA. Johannes Riemann führt deshalb gegen den Stern einen Schmerzensgeldprozess und gewinnt. Die erstrittenen Schmerzensgelder gehen in die „Rote (Rechts-) Hilfe“. Und auch weniger linke SPD-Prominenz sorgt für prominente Verteidigung: RA.Christian Raabe gibt sich die Ehre. Nein, er schickt einen späteren RAF-Verteidiger ins Rennen und schon ist sie wieder sichtbar, die Koenensche Wurzel des Terrors und Götz Alys „wie die 33er Väter so die 68 Söhne!“
Und heute die Enkel ?
Irisablese, DNS-Abdruck, Fingerprints – alles nicht genug zum wiedereinzuführenden Berufsverbot muss noch eine Gesinnungsprüfung für Aus- UND IN-Länder ! Wahlrecht nur noch für die mit der rechten Gesinnung!
Es war am 5. Februar 1968, 4 Tage nachdem der Süd-Vietnamesische Polizeichef vor den Augen der Kameraleute in Saigon einen gefesselten FNL- Mann mit der Pistole direkt an der Schläfe liquidierte. Vom Vordach des Zürichhochhauses zielte ein Mitarbeiter der MG-Tochter ANACONDA-Metall-HandelsGesellschaft mit einem Kleinkalibergewehr auf die TeilnehmerINNEN einer einige Tausende zählenden Demonstration gegen den US-Krieg in Vietnam. Klint, eine Kultfigur der Frankfurter Rocker, der Medizinstudent M., der Soziologiestudent Sch. und der Schriftsetzerlehrling H. Barth klettern auf das Vordach, um den Mann zu entwaffnen. Der Mann entkommt (mit Hilfe der Polizei, die statt des Bewaffneten die Entwaffner auf- und festhält und versucht festzunehmen). Die Menge ist zunächst fassungslos, dann gehen die Scheiben des Handelszentrums zu Bruch.
Und Krzistek, diese arme kleine Bereitschafts-Sau ? – wurde später wieder fallengelassen, entlassen, trotz seines überragenden Einsatzes gegen „die Väter & Wegbereiter des Terrorismus“ (Gerd Koenen und siehe auch Götz Aly in der FR vom 30.01.08, siehe auch jW-Artikel von Arnold Schölzel http://www.jungewelt.de/2008/01-31/059.php).
Krzisteks Schuldkonto war ja auch erdrückend:
er war halbschwarzes Besatzungskind mit polnischem Namen und er war schwul, das reicht doch! Oder? Ein Mischlingskind womöglich einer Displaced Person, einer in Hanau hängengebliebenen polnischen Zwangsarbeiterin in US- Diensten ?
Das konnte nicht gut gehen!
CDU-Hinterbänkler im Frankfurt-nahen Hanau-Main-Kinzig-Kreis haben bei Kreistagssitzungen in den späten 80ern des vorigen Jahrhunderts schon Mal bedauert, dass dieser HaBe-Sturz weder in einer Beerdigung noch in einer 5jährigen Gefängnisstrafe endete. Ersatzweise forderten sie dann die Einweisung in ein Arbeitslager, so der Abendroth-Schüler, verhinderte SPD-Kultusminister und anschließende CDU-Kulturspezialist Wolfgang Haseloff, der langjährige Rektor der Hanauer Hohen Landesschule, einem Edel-Gymnasium.
Während der Kulturexperte & Frontmann der MKK-CDU Aloys Lenz (Kosename „Meineid-Loysel“) nicht wie seine Hinterbänkler die standrechtliche Entsorgung sondern die Ausweisung HaBEs in die DDR forderte und nach dem Hinweis auf ein Einreiseverbot seit 1968 ergänzte, „dass noch nicht Mal anständige Kommunisten diesen ‚Marx-Engelsbart‘ haben wollen!“, toppte Joschka Fischer bei Veranstaltungen gegen seine Kungelei mit der Atom-Mafia mit der Fischer-Chor-Belustigungs-Bemerkung, “ man merkt doch immer noch, dass der Barth-Engelbart schon Mal vom Dach gefallen ist“. Worauf sich seine Fans auf die Schenkel klopften und blökend wieherten, schnaubend blökten.
Nachdem Götz Aly in der FR jetzt scharf herausgearbeitet hat, dass die 68er die legitimen Erben der 33er sind, kann die Jubelfeier leider nicht im FRontschau- Haus stattfinden. Es steht ja auch nicht mehr -schräg gegenüber des Apartments der Rosemarie Nitribit in der Stiftstraße.

Dabei stand es doch schon so blitzblank mitten im neuen (Best-Western) Deutschland. Die Kommunisten Emil Carlebach und Arno Rudert waren schon fast 20 Jahre früher herausgesäubert – lange vor Wiily Brandts Berufsverboten.
WiderstandsLesungen und -Schreibungen im Internet leiden chronisch an
undifferenziertem & manchmal auch mangelndem feedback ((der SPD- Vorsitzende hat davon wegen des Imperativs zu viel abbekommen! und sieht deshalb schon so aus wie eine Ersatzbirne!)) Ich lese und schreibe dann doch irgendwann lieber wieder „live“ – wie zuletzt nur noch in den Ostkolonien.
Um es etwas abzukürzen:
von Beileidtelegrammen bitte ich genau so abzusehen wie von Kranzspenden. Stattdessen würde eine Bestellung meiner „unter-schlag-zeilen“ beim Frankfurter Zambon-Verlag diesen auch förden …
Auch Vorbestellungen für mein „Lamboy-Kids“-Buch und/oder die 68er Roman-Trilogie „Grenzgänger“ würde ich lieber als Blumen und Kränze entgegen nehmen.
Wer die „Unter-Schag-Zeilen“ direkt bei mir bestellt, kriegt Sie handsigniert für 15 Euro plus Porto oder die ZORA ebenfalls signiert für 7,90 plus Porto. Da mein ZentralOrkan meine Bücher nicht so promotet wie Dieter Dehm-Lerryns „BellaChiao“ und auch „moin Froind Rende-Sischer“ Norbert Blüm sich in der jungen Welt nicht lobend über meine Werke äußert, muss ich den ganzen Krempel wieder mal selbst erledigen .
ENDE DES WERBEBLOCKS
jetzt folgt das Wetter präsentiert von der DresdnerBank: Dresdner Bank – die SS-Beraterbank!
Hirn einfalten
Löhne senken
immer an den Standort denken
HaBE
Nachmaildungen:
erstens: nach kurzer Info in der Lehrwerkstatt am Morgen des 5.2.68 waren abends alle Azubis zusammen mit dem Meister bei dern Demonstration und der Kundgebung in der Siesmeyerstarße vor den US-Konsulat, mit dabei waren große Teile der Belegschaft der FR-Druckerei (damals noch im & hinterm Rundschauhaus) und ebenfalls große Teile der Redaktion. Von der Mehrheit der FR-KollegINNen mitgetragen (auch als Transparent) wurde damals auch die Forderung nach einem Generalstreik gegen die Notstandsgesetze und diesen Krieg und die deutsche Unterstützung dieses Krieges.
Forderungen, die im Übrigen schon beim großen Kautschuk-Streik 1967 bei Dunlop–Hanau, Veith-Pirelli, bei Metzler, ODENWALD, bei Gummi-Peter in Hanau, bei Ulrich, Horst, Joh und Veritas in Gelnhausen in den Betrieben stark verankert waren und nicht erst seit der SDS-Parole gegen den Muff von 1000 Jahren unter den Talaren. (( „Gegen Bonner List und Tücke, Streikfront ohne Notstands-Lücke!!“))
Sehr geehrter Herr Aly, die Studenten und Schüler(innen) forderten die Entlassung der Altnazis ! Sie schreiben in der FR als professioneller Betrüger! Die Nazi-Studenten forderten die Nazifizierung der Universitäten und Schulen, die 68er forderten die ENTNAZIFIZIERUNG und nicht nur die personelle! auch die geistige!
zweitens: direkt nach meinem Sturz vom Dach des US-Tradecenter hat mich die FR entlassen: das war nicht unbedingt böser Wille , denn es gab damals noch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, aber die Geschäftsführung und Karl Gerold hätten die Weiterzahlung von AOK-Beitrag und 16,50 DM Tagessatz- Ausbildungsvergütung durchaus noch tragen können. Aber so weit wollten sich weder Karl Gerold und Georg Fritz (BR-Vorsitzender) aus dem Fenster lehnen.
drittens: das Folgende mögen nur Gedankensplitter sein, Fakten sind es trotzdem, 68er Mosaiksteine. Als zusammengesetzte Splitter entsprechen sie dem Gefäß, dem sie entspringen: nach fünffach staatlich verordnetem Kopfzerbrechen gehen auch Erinnerungen zu Bruch und müssen wie archäologische Fundstücke wieder richtig zusammengesetzt werden. Diese Mail ist auch ein Teil dieser Rekonstruktionsarbeit.
Diese mail geht an alle ExKollegINNen bei der FR, auch an alle Ex-Ex-KollegINNen, die immer noch dort drucken – naja jetzt halt in Isenburg, oder gewechselt sind zu den verscherbelten Gewerkschaftsdruckereien -Union und Nachfolger, bei Brönner-Umschau, bei Burda-mstadt, die jetzt beim SPIEGEL, bei der TAZ, bei Ossietzky, beim hr und beim wdr, bei titanic und anderen mädchen mehr oder weniger notgedrungen lohnschreiben oder auch nicht lohnschreiben.
JETZT FOLGT DER AUFRUF ZUM GENERALSTREIK::::
Schon wieder indy-zensiert: ( (wegen der antizionistischen Position meines
Freundes Thomas Weißbecker? oder des obigen Hinweises auf meine
Roman-Trilogie oder der Kritik an Götz Aly und Gerd Koenen. Die
Zensurentscheidungen von Indy-Media sind mir unergründlich))
Aufruf zum Generalstreik ? leider nur vor 40Jahren!

68er wie die 33er ? Schoß des Terrors ?
Es läuft wie auf Bestellung: kurz vor einer höchst umstrittenen Entscheidung über die Ausweitung der deutschen Kriegsbeteiligungen sowohl in Afghanistan als auch im Kosowo – muss jeglicher Widerstand dagegen niedergeschrieben werden . Und wo macht man’s am besten: in der Frankfurter Rundschau zum Beispiel. Und durch wen? am besten durch Leute, die bei Linken noch ein gewisses Vertrauensguthaben haben: Fischer war für die erneute Belgrad- Bombardierung gut, die neue Welle muss von anderen ideologisch abgesichert werden: Götz Aly und Gerd Koenen als rechte Dreckschleuder-Davids gegen die linken Goliath-Monster (letztere konnten bekanntlich nicht Mal als P&LKW- Dreiräder das Wirtschaftswunder überleben!).
Aly Koenens Ziel und Aufgabe ist es, das Wiedererstarken wesentlicher 68er Elemente zu verhindern, die damals in der Hauptsache die rechtssozial-demokratischen Notstandspfleger am Krankenbett des etwas hüstelnden Kapitalismus/Imperialismus niedergehalten haben: die Bewegungen für den politischen , den General-Streik gegen die Notstandsgesetze und eine Deutsche Kriegsbeteiligung, gegen alle imperialistischen (Raub-)Kriege und für die Unterstützung der Befreiungskriege der Länder der „Dritten Welt“.
Die Götz Alysche Gleichsetzung der „33er“ mit den „68ern“ ist eine kaum überbietbare Propagandalüge und die Behauptungen Gerd Koenens, die 68er seien der Schoß für die Entwicklung des Terrors gewesen stellen nicht nur die Geschichte auf den Kopf, sie verfälschen sie noch im Kopfstand!
Als Beleg für seine „TerrorSchoß“-These zieht Gerd Koenen u.a.. das von
Günter Amendt herausgegebene rororo-aktuell- Buch (Nr.1135) „Kinderkreuzzug“ heran.
Gerade dieses Buch belegt, wie mit gezielten Maßnahmen die erstarkende emanzipatorische Bewegung in Betrieben und Universitäten ausgebremst, gespalten und zum Teil in tödliche Sackgassen getrieben wird /wurde:
Thomas Weißbeckers Schrei bei der Besetzung des Wiesbadener Kurhauses zur Sprengung eines Wettfressens der Haute-Volée zur „Bekämpfung des Welthungers“ 1969: „Wir werden Euch nicht länger die Juden machen!!“ ist nichts anderes als ein Verzweiflungsschrei, der in der Bewegung 2. Juni und letztlich in seiner Hinrichtungs-Erschießung von hinten durch die Polizei in Augsburg endet. Ihn, den AUSS-Schüler-Aktivisten haben seit Geburt die Alpträume und Traumata seiner Mutter begleitet, deren ganze Familie in Auschwitz ermordet wurde. Er wußte schon als Heranwachsender viel über den Zusammenhang von Notverordnungspolitik und Nazi-Machtübernahme.
Was er damals als antizionistischer Mensch bereits bewusst erlebte, dass der
Antisemitismus zum Antihamitismus umgewidmet und modernisiert wird:
Notstandssgesetze im Dienst des „Kriegs der Kulturen“. Die Juden haben ausgedient, jetzt sind die Mohren wieder dran ! Gegen die Kontrolle strategisch wichtiger Regionen und Resourcen durch die UdSSR waren die Mohren eine Zeitlang gut. Jetzt müssen die Resourcen nur noch von den Mohren befreit werden, das alles hat ihn erst in den Widerstand und dann in den Untergrund getrieben.
Alle friedlichen, politischen Mittel zur Verteidigung, zur Abwehr von Angriffen auf soziale und politische Rechte schienen ausgeschöpft und wurden abgestumpft. Es wurde gezielt die Stimmung verbreitet: „für ein paar Lohnprozente reicht es noch, aber sonst kann der kleine Mann so und so
nichts ändern!“
Die bleierne Zeit begann schon lange vor den ersten Schüssen, schon lange vor den Kaufhausbränden. Und diese bleiernen Verhältnisse haben die RAF und ihr Umfeld erst hervorgebracht. Die 68er haben verzweifelt versucht, gegen diese bleierne Atmosphäre, gegen diese gezielte Lähmung , Sistierung und Verblödung anzuarbeiten. Gut zeigt das ein Dokument aus dem Amendt-Buch
„Kinderkreuzzug“: ( S.53)
AUFRUF ZUM GENERALSTREIK!
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STREIK!
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Überall in der Bundesrepublik fanden während der 2. Lesung der Notstandsgesetze Protestkundgebungen und Streiks statt. Allein in Frankfurt streikten schließlich mehr als 3000 Schüler, von Schule zu Schule ziehend. Währenddessen verweigerten die „Volksvertreter“ im Bundestag sogar die namentliche Abstimmung, um sich der Rechenschaft durch die Wähler vollends
zu entziehen. Praktisch ohne Veränderungen wurde die von der Regierung „vorformulierte“ Vorlage durchgepaukt.
– der Einsatz von Bundeswehr und Bundesgrenzschutz gegen die Bevölkerung
wird schon in Friedenszeiten möglich.
– Die alliierten Vorbehaltsrechte, angeblich beseitigt, werden über die Hintertür der NATO-Zwangsverpflichtungen bestätigt.
– Telefon- und Postkontrollen können nicht einmal mehr im Rechtsweg überprüft werden.
– Das Streikrecht wird endgültig ausgehöhlt, politischer Streik und spontane Arbeitsniederlegungen werden zu Fällen des „inneren Notstandes“.
– Internierungen – „Schutzhaft“ wie gehabt – sollen über die
Einschränkung des Grundrechts auf Freizügigkeit (Art. 11 GG) wieder möglich werden.
– Das Widerstandsrecht wird verdreht zum Recht des einzelnen Bürgers auf Lynchjustiz.
DIE BONNER NOTSTANDSSTRATEGEN SIND FEST ENTSCHLOSSEN, DIE NEUEN
ERMÄCHTIGUNGSGESETZE AM 29. MAI DURCHZUPEITSCHEN.
Appelle, Petitionen, Diskussionen allein helfen heute nicht mehr. Gemeinsam mit allen Demokraten, den Streikenden in Universitäten und Betrieben muß in letzter Minute alles getan werden, damit nicht noch einmal Ermächtigungs-Gesetze in Deutschland widerstandslos hingenommen werden.
Wir lassen uns von autoritären Schulbürokraten nicht einschüchtern. Führt
Informationsveranstaltungen in den Schulen durch. Legt den Lehrbetrieb in
Warnstreiks zur 3. Lesung der Notstandsgesetze lahm. Führt am 29.5. an allen
Schulen einen Generalstreik durch.
Das besondere Gewaltverhältnis an den Schulen kennen wir. Verhindert die
Verwandlung der Gesamtgesellschaft in eine Zwangskaserne. Der Generalstreik
der Schulen muß die Antwort aller demokratischer Schüler auf die
Herausforderung durch die Notstandsgesetze sein.
ES GIBT NUR EIN FRIEDLICHES MITTEL, DIE NOTSTANDSGESETZE ZU VERHINDERN: ICH STREIKE, DU STREIKST, WIR STREIKEN, ALLE STREIKEN:
GENERALSTREIK!!
AUSS Aktionszentrum Unabhängiger und Sozialistischer Schüler -6 Frankfurt,
Wilh.-Hauff-Str. 5, Tel 776068 – Bundesvorstand-
Verantwortlich: H.Barth; Druck: Alfred W. Dunker, 6 Frankfurt am Main, Lange
Str. 31
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STREIK
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Der Schoß des Terrors ist die Jagd des Kapitals und seiner Marionetten nach den höchsten Höchstprofiten und den Rohstoffen, die dafür benötigt werden. Davon sollen und wollen Götz Aly und Gerd Koenen ablenken. Und dass bei diesem Kampf um Höchstprofit ab und zu auch Kollateralschäden in der eigenen Klasse und Kaste in Kauf genommen werden, das belegen die im Gegensatz zu den Kriegs- und Hunger-Sterberaten der dritten Welt aber auch denen der zweiten und der ersten in den unteren Gesellschaftsetagen – vergleichsweise geringen Verlustzahlen. Mal ganz abgesehen davon, dass nicht wenige dieser Kollateralopfer direkt aufs Konto der eigenen Dienste gingen. Aldo Moro zum Beispiel oder eventuell auch Herr Rohwedder, den die Atlantiker so gerne aus dem Weg gehabt hätten und ja dann auch hatten.
Oder genauso Alfred Herrhausen.
Wo es bei der NPD von Kopf bis Fuß nachweislich von Dienst-Konvertiten und/oder V-Leuten nur so wimmelt, gab und gibt es Ähnliches auch in der RAF
und ihrem Umfeld und dem Nachlaß. Nicht selten war da einer wie Schmücker
mit am Drücker.
Interessieren würde mich schon Mal, wieviel Honorar Götz Aly und Gerd Koenen so kassieren.
Schöne Grüße
Hartmut Barth-Engelbart
Die 68er-Roman-Trilogie:
GRENZGÄNGER –
„Über-Springer“, „Putztruppen“ und
„Die Kanalarbeiterin“
sucht ihren Verlag.
Er soll sich melden.
Neue Texte aus HaBEs „Büchnerei“ bei www.barth-engelbart.de
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Texte aus HaBEs „Büchnerei“
entstehen in der WortWerkStatt der Mittel-Gründauer „Büchnerei“. Die hat HaBE dort initiiert, wo die oberhessischen Bauernaufstände 1830 unter dem
Einfluss von Büchner, Weidig & ihrem Giessener Kreis begannen. Das oberhessische SchmugglerGrenzNest war Scharnier/Adapter zwischen den frühdemokratischen Bewegungen in (Ober-)Hessen-Darmstadt & Hessen-Kassel.
Die radikaldemokratischen Forderungen der (Mittel-Gründauer) Bauern gegen die (Ysenburg-Büdinger) Fürsten & (von Riedeselschen) Barone, gegen den Adel insgesamt hatte der Lehrer Paul Nagel an diesem Ort formuliert. Er verscholl deshalb nach 1830 zusammen mit vielen Bauern in einem fürstlichen Zuchthaus.(und tauchte erst 1854 wieder auf:

Dank an den Historiker der hessischen Historischen Kommission Dr. Manfred H.-W. Köhler, der bei unsere Forschungsarbeit zur Geschichte des Dorfes Mittel-Gründau den Lehrer Paul Nagel wiedergefunden hat
Paul Nagels radikaldemokratischer Nachfolger und Kollege, Bernhard Kaffenberger wurde 1850 als Anführer der regionalen 1848er bestraft und zur Auswanderung in die USA gezwungen.
Die „Büchnerei“ soll im Sinne Büchners, Weidigs & der linken 1848er „die Leut zu Wort kommen lassen & ihnen ihre Stimme & ihre Lieder wieder geben“. Mit- Täter-Leser-Schreiber-MusikerINNEN gesucht! Eine Reihe von Texten aus der „Büchnerei“ & den Hanauer Widerstands-(Konzert-)Lesungen & OpenAir- Schreibungen sind als Bücher erschienen & es stehen monatlich neue in der Neuen Rheinischen Zeitung (http://www.nrhz.de/flyer/):
„unter schlag zeilen
– befreite worte – gebrochene reime zur lage“
– Nach einmonatiger Untersuchungshaft wurden sie zur Leipziger Buchmesse 2005 von der Hanauer Staatsanwaltschaft (wieder)herausgegeben: 320 Seiten politische Lyrik&Grafik mit einem Vorwort von Ingrid & Gerhard Zwerenz, Zambon Verlag ISBN 3-88975-107-5)
„ZORA“
HaBE (text) & Barbara Braguti (bilder); das bilderbuchunartige & fabelhaft
neue Kinder-Bilder-Lesebuch von der Ziege Zora & ihren sieben Geißlein in
den Hauptrollen.
In Nebenrollen Minister Killy, Nachbar Haftlinger, Christa Ganzen auf dem
Bildschirm mit Nachrichten-Parade-Hengst Ulrich Wiehert sowie ein Schnelles
Anti-Graffitty-Kampfhubschrauber-CitySäuberungs-EingreifKommando des
Sicherheitsdienstes unter Minister KikeriKilly
(Zambon Verlag FFM; ISBN 3-88975-128-8);
„Lakonisches Lächeln“,
2001, erschienen bei yedermann, München-Riemerling, ISBN 3-935269-14-5
(leider vergriffen ((gottseidank))Restexemplare gibts noch beim Autor) : auf
hundert Seiten entfaltet sich nicht nur die Geschichte einer Männerfreundschaft mit griechisch-tragischem Ende, sondern auch die lächelnde Geschichte eines Bergdorfes und mit ihr die Geschichte Griechenlands und des christlichen Abendlandes, nebenbei auch die Geschichte der Imi- und Emigration: wie aus deutschen Aussteigern auf dem Weg nach indischer Erleuchtung plötzlich Gewächshauseinsteiger und Mundräuber mit Pestizidkotzen und anschliessend NotLandarbeiter werden, sich in Polen, Rumänen, Bulgaren, Jugoslawen und schließlich in Albaner verwandeln und Pogromopfer werden, wobei sich Phasen und Farcen ebenso abwechseln wie Tragik und Komik und das Weinen im Lachen erstickt oder umgekehrt, halt wie im richtigen Leben auch wenns oft das falsche ist. Aber was ist denn richtig, was ist ein Grieche und was denn ein Deutscher oder ein Europäer, und Elefteria war nicht nur die Schönste im ganzen Dorf sondern auch der Grund, warum das halbe Dorf zumindest Jagd auf ihren Vater, den Schäfer machte, bis er im Zuchthaus saß: klar Ziegenhirten sind Schäfer und sind oder waren arm und meist im Verdacht der KKE anzugehören,. Und wenn das Land nicht reichte, für die die nicht auswandern konnten, dann wars gut wenn einer verschwand. Auf der Suche nach seiner kleine Tochter hatte er 1964 „Elefteria, Elefteria!“ über die Platia gerufen, so laut, dass man es noch im neuen Unterdorf im Kafenion hören konnte. Tschja.. Pech! Elefteria heißt Freiheit und die Obristen waren an der Macht. Pambulakos war nur noch halb so viel, als er Ende der Sechziger wieder ins Dorf kam. Heute ist dieser Fels von einem Menschen tot.
Mit zwanzig Grafitzeichnungen des Autors aus dem Peloponnes
mehr (über) HaBE-Texte-Bücher-Lieder-Bilder in:
www.autorenhessen.de/autoren/barth-engelbart; www.barth-engelbart.de
www.zambon-verlag.de/pagine/libri;
http://kz-adlerwerke.frankfurt.org/de/aktionen/auffuehrung/einleitung.html;
www.nrhz.de/flyer;
Ach ja, noch was: über den öffentlich unrechtlichen Polizei-Sturz vom Dach des US-Handelszentrums berichtet keine westdeutsche Zeitung, kein Rundfunksender, kein TV.
Nur das SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ berichtet auf Seite 1 unter dem Titel: „Protest Tausender vor USA-Konsulat“ auch davon, dass dabei ein Demonstrant von der Polizei vom Dach des US-Handels-Zentrums gestoßen wurde
Wer ein besseres Archivbild von dieser Seite hat, soll es mir bitte schicken!
