Vor 10 Jahren zurück in Deutschland nach dem Freispruch für ROUNDUP-MONSANTO-BAYER:

mitten im Wintermärchen ein Hauch von Lerchen-Luft

Frühling oder Gülling

HaBE versucht ein schönes Gedicht (endlich fertig) zu schreiben und das am Fuße eines Berges, von dem ich erst am Todestag Fidels erfuhr, dass er Castro heißt.
Dass Fidel an diesem Tag gestorben ist, habe ich im Gebirge erst drei Tage später erfahren. Es gilt für Fidel wie für Che: es gibt Menschen, die überleben ihren Tod.

Fidel hatte ich meine ZORA zum 80. geschenkt. Zum 90. hätte ihm das folgende Gedicht sicher auch gefallen.

Ein lauer Wind hat sie dick aufgeblasen

Aus drallen Frühlingswolken fallen

Weiße Blütenträume

jemand meint es seien doch

nur Kirschen-, Birnen-, Apfelbäume,

(ob ich etwas dazu sage?

Lass ihn nur lallen!

Im frühsten Frühling? Keine Frage!

und die Antwort, Bob, mein Kind?)

schon wieder bläst der Wind

die Pracht der Schlehen

wie Schneegestöber  aus den Hecken

gefallne Wolkenschäume

Die erste Lerche jubiliert

großflügig wird

Der Morgen-Himmel blau-weiß kleinkariert

So ließ ich’s etwas kleinlaut lauten

Ein Überholungsjogger hat’s gehört

und mich gleich korrigiert

„Was uns den blauen Himmel überziert

Sind Rauten!“

Aus allen Frühlingswolken fallen

Stück für Stück

an allen Ecken

Weißdornhecken

Wo Weinbergschnecken

Sich verstecken

Bis sie

Im Roundupnebel

Im Unkraut mitverrecken

Es war Mal wieder viel zu spät

Sie vor dem Giftsprühmonster aufzuschrecken

Sie zu verjagen, aufzusammeln, wegzutragen

(oder sie

-ich hätt es fast vergessen –

noch nicht verpestizidet

wenig lyrisch, ganz prosaisch

frankulinarisch

anzubraten

und zu

essen

:-O)))))

Aus allen Frühlingswolken

So drall wie sie nur Kinder malen

Fallen Blütenträme übers Land

Sie fliegen federleicht

Und decken daunenweich und warm

Den nackten Boden unterm Heckenkahlschlag

An FälltHolzWeg- und Fräsenschneisen zu

Die Kettensägen schweigen Stihl

Mittagspause, Waldesruh

Noch immer nicht ? Noch immer nicht!

Die Lerchen jubilieren

mit hörbar viel

mehr Dezibel

als über ihnen schwere

Leichtmetall-Condore und

solche mit dem Kranich-Zeichen

Und beides kann man hören, nur

das eine reicht zum Hirn,

das andere zum Herz erweichen

Die Lerchen steigen in die Frühlingsluft

Und was da wie ein Hörsturz ruft

sind viel zu frühe Nachtigallen

Die Kettensägen schweigen

endlich Stihl

Welch ein Idyll

Wir lassen uns den Frühling nicht versauern

Von keinem Flugzeug oder saurem Regen

auch nicht von sogenannten Bauern

bis die Banken sie erlegen

Von Güterzügen nicht, von Trucks im Stau

Uns bleibt der Himmel immer blau

Trotz aller Kondenz-Streifen

Wir lassen uns die Sonne nicht verfinstern

Von Smog nicht und nicht von Gespinstern

Von Gülle nicht und nicht von Gift

Wenn es – breit aus die Flügelbeide –

Mit Sportflugzeug-Spannweite

Bei Windstille

die Scholle trifft

(HaBE ich im Frühling 2016 begonnen und jetzt erst weitergeschrieben. Am 25. November war es fertig ).

150.000 Euro in nur zwei Wochen! Die Medikamenten-Nothilfe für Griechenland, lanciert von KenFM…

Veröffentlicht am  von Hartmut Barth-Engelbart

Diether Dehm via KenFM

Ken Jebsen in seinem Element: Überall im Land entstehen Griechenland Solidaritätskomitees und vernetzen sich!

KenFM am Telefon: Prof. Dr. Athanassios Giannis zum aktuellen Stand der Medikamenten-Nothilfe

150.000 Euro in nur zwei Wochen! Die Medikamenten-Nothilfe für Griechenland, lanciert…

KenFM

56 Min ·

Medikamenten-Nothilfe für Griechenland
Bankverbindung:

IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02
BIC: GENODEM1GLS

Die Medikamenten-Nothilfe für Griechenland, lanciert von KenFM und medizinisch koordiniert von Prof. Dr. Athanassios Giannis von der Uni Leipzig ist erfolgreicher, als wir uns das je hätten träumen lassen.

Dafür erst mal ein großes Dankeschön an alle, die sich entschlossen haben, uns finanziell dabei behilflich zu sein, in Griechenland humanitär zu helfen.

Fakt ist, dass von den 11 Millionen Griechen mehr als 3 Millionen keine Krankenversicherung haben und damit keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Das Land ist mit seinen unüberschaubaren Küsten aber auch tägliches Ziel von Flüchtlingen, die aus Kriegsregionen fliehen, um in Europa zu überleben.

Unter diesen Menschen sind jede Menge Kinder, die schon krank anlanden oder sich in griechischen Auffanglagern mit ansteckenden Krankheiten kontaminieren. Wer hier wegsieht, soll von gemeinsamen europäischen Werten schweigen.

KenFM stellt in einem weiteren Interview mit dem medizinischen Leiter der Hilfsaktion, Prof. Dr. Athanassios Giannis fünf komkrete Ziele vor, bei denen das eingesammelte Geld investiert werden soll. Es geht auch um mobile Medizintechnik, die in der Peripherie dringend benötigt wird, um erst eine Diagnose und dann eine Behandlung zu ermöglichen. In Griechenland fehlt es an allem!

KenFM wird sich in der nahen Zukunft erneut nach Griechenland begeben, um der anonymen Spende der Community ein Gesicht zu geben. Der Spender soll sehen können, wie sein Geld konkret in Gerät und Verbrauchsmaterial investiert wird. Prof. Dr. Giannis weilt zu diesem Zweck bereits in Griechenland und erklärt am Telefon den Status quo vor Ort und das enorme Feedback auf die Medikamenten-Nothilfe.

Wir sagen noch einmal Danke und bitten die Community, uns weiter dabei zu unterstützen, den Menschen in diesem geschundenen Land medizinisch zu helfen. Es gibt viel zu tun. Zeigen wir uns als europäische Nachbarn, für die Ethik selbstverständlich vor Etat kommt.

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Die Allianz der Empörten – Spendenaufruf!

Posted by: paul alpha , Juli 16, 2015

Die Allianz der Empörten – Ein Aufruf.

Was lernen wir wirklich aus der Geschichte?
Wann erkennen wir die Gegenwart als die Stunde der Bewährung?
Wann sind Begriffe wie Ethik, Moral und Gewissen nicht nur Worthülsen, die man benutzt, um intellektuell eloquent zu wirken, sondern verlässliche Größen? Größen, auf die sich vor allem jene Menschen verlassen können, die sich nicht mehr wehren können, die man zu Opfern macht. Vor unser aller Augen.

Werden wir konkret.

Was sich in Griechenland aktuell abspielt, ist mehr als ein politischer Skandal. Es ist mehr als ein Kollateralschaden für die Rest-Demokratie. Es ist eine menschliche Tragödie.

Während die Troika sich ausschließlich um die Bilanzen der eigenen Banken kümmert, und die Regierung unter Alexis Tsipras in einer Marathonsitzung von den Gläubigern dazu gezwungen wurde, das Land mit einem 50 Milliarden Euro Fond zur totalen Privatisierung freizugeben, sterben auf den Straßen des Landes Menschen. Jeden Tag. Jede Stunde.

Mehr als drei Millionen Griechen stehen seit der Krise ohne Krankenversicherung da. Das bedeutet in der Realität, im Falle einer Behandlung: Vorkasse – oder Pech gehabt!

Wer sich als das Kind einer unversicherten Mutter das Bein bricht oder von einem Auto angefahren wird und nicht unmittelbar das Geld für die Behandlung auf den Tisch legt, muss sehen, wo er bleibt. Der Tod ist 2015 extrem aktiv in Griechenland, da es auch an nötigsten Medikamenten fehlt. In Athen wird gestorben, da Dialyse-Patienten sich ihre Blutwäsche nicht mehr leisten können. Wollen wir dem tatenlos zusehen?

Wer hier nicht aktiv wird, wer hier weiter Dritte aber nicht sich selbst für zuständig erklärt, begeht Verrat an den Grundwerten der europäischen Idee. Geht es auf diesem Kontinent wirklich nur um das Zurückzahlen von Schulden, die von einer korrupten Oligarchenkaste verursacht wurden?

Welche Mitschuld trägt bei der Tragödie in Griechenland die US-Bank Goldman Sachs, als sie vor der Aufnahme Griechenlands in die EU 2002 dabei half, die Staatsbilanzen zu frisieren? Welche Schuld tragen europäische Banken, als sie über Jahrzehnte der Kaste der Superreichen in Griechenland dabei behilflich waren, ihre an der Steuer vorbei geschleusten Milliarden im Ausland zu investieren? Wer hat Griechenland tatsächlich ruiniert? Wo sind die Multimilliarden aus den „Rettungspaketen“ – ganz nebenbei zu 100% Fiat-Money – tatsächlich gelandet?

Bei den Bedürftigen ist nie auch nur ein Cent angekommen. Jeder kann das sehen. Wenn er denn will.

Wie lange wollen wir diesem Terror der Finanzmärkte noch zusehen, kollektiv? Ist uns das Sterben auf den Straßen Athens wirklich egal? Geht es uns wirklich nichts an? Sind wir wirklich so abgebrüht und selbstgefällig, dass wir die Bürger Griechenlands, Menschen wie Du und ich, verrecken lassen, indem wir sie Bürokraten mit Taschenrechnern überlassen, wo eher Verbandszeug, Blutkonserven und Krankenwagen gefragt sind?

Parallel dazu muss Griechenland die Flüchtlinge und Ärmsten der Armen aufnehmen und ernähren, die durch NATO-Bomben z.B. auf Libyen ihre Heimat verloren haben.

Blenden wir nicht auch aus, wenn wir das Beschaffen von lebenswichtigen Medikamenten nicht in die eigene Hände nehmen, während wir dem Abtransport von Kapital tatenlos zusehen?

Wer sich im Falle Griechenlands zum Barbaren machen lässt, durch unterlassene Hilfeleistung, hat menschlich versagt. Er wird schon übermorgen selber Opfer werden, denn das Raubtier Kapitalismus kennt keine Beißhemmung. Nach Griechenland geht es weiter, mit der Demontage der Demokratie in Europa.

UND JETZT?

Wir, die KenFM-Reaktion, sind dabei, mit griechischen Ärzten in Deutschland und in Griechenland selbst eine Medikamenten-Nothilfe zu organisieren. Es geht um Erste Hilfe.

Wir appellieren an alle, die diesen Text lesen, sich uns anzuschließen und zu unterstützen. Mit Spenden. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen des Widerstandes gegen die Tyrannei der Finanzmärkte, aber vor allem für das, was wir Humanismus nennen.

Wir lassen es als Bürger Europas nicht zu, dass andere Bürger Europas vor unseren Augen einem System zum Opfer fallen, das man als Wirtschaftsfaschismus bezeichnen muss. Das Recht liegt in den Händen der Super-Reichen. In diesem System genießen Börsenwerte deutlich mehr Schutz als der Wert des menschlichen Lebens.

Damit muss Schluss sein. Jetzt. Heute. Sofort.

Unterstützt uns bei unserer Medikamenten-Nothilfe.
Unterstützt dieses Crowdfunding-Projekt und rettet damit das Leben unserer Nachbarn in Europa.

Diskutiert nicht. Handelt.

Jeder Tag, den wir weiter nur zusehen und die Schuld der Misere auf die Politik, die Banken, das System schieben, kostet das Leben von Unschuldigen, die sich schon lange nicht mehr wehren können. Leiste DU jetzt Hilfe, sei DU solidarisch. Jetzt.

Dieser erste Schritt, dieses sich selbst für zuständig erklären, ist der entscheidende Schritt für eine andere Form des Zusammenlebens auf diesem Kontinent und auf diesem Planeten.

Hören wir alle auf, nur zuzusehen, wie man vor unseren Augen die Demokratie in Europa zerstört. Wehren wir uns. Stehen wir auf und setzen wir ein Zeichen der Solidarität. Sendet WIR den Troika-Beamten und ihren Auftraggebern die unmissverständliche Botschaft:

Wer ein griechisches Kind in den Tod schickt, da seine Eltern eine Not-OP nicht Cash bezahlen können, muss erst an uns vorbei.

Wir sind die Allianz der Empörten.
Wir sind die Mehrheit.
Wir sind bereit, Widerstand zu leisten.
Jetzt!

Medikamenten-Nothilfe für Griechenland
Bankverbindung:

IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02
BIC: GENODEM1GLS

Die Frankfurter Rundschau wird 70, die NATO ist 65

Veröffentlicht am  von Hartmut Barth-Engelbart

Ich bin da ganz für NATO-Rente ? Nö für NATO-Ende mit 67 aber spätenstens!!!

Herzlichen Glückwunsch  für die FR-FAZte und FR-TAZte FR von einem ehemaligen Alt68er Mitarbeiter:

11-hoch-die-internationale-solidaritaet

Nato
Sum,
summt ?

Nein, brüllt

und Dich verstummt
Der Tod
Wenn er
Geburtstag hat

Und fast tonlos
tönt die Drohne
Kriege gehn jetzt
schon fast ohne
Hohe Opfer-Quoten
Bei den eignen
Heldentoten

die EigenBlutspur
von der Leichen
ist dann nicht mehr
zu vergleichen
hin zu den Armen
von den Reichen
wird sie sehr schmal
sogar kondenz-

streifenfrei
wie bei

der Trans-überf-all

von den Armen
zu den Reichen
wird der Blutstrom nicht mehr
reichen
schwarzrottotes
Mittelmeer
Jesus ertrank
gott sei Dank
bei dem Versuch
das Meer zu Fuß
zu überqueren

(das geht

beim See Genezareth

beim Mittelmeer geht so was net!!)
zum Schluss
mit einem Fluch

vor Lampedusa
Jesus kam nicht bis Eboli
Schreibt aus dem Grab
der Carlo Levi

ein Bundesverdienstkreuz
job-killers
30-dont-make-him

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Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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