line decor
  
optimiert für 1024x756 & firefox 2.0
line decor

 
 
AKTUELLES

Seiten: 1  2  [3]  4  5  ...  123


Aus der neuen Reihe “ganz schlichte Gedichte” hier ganz außer der Reihe mein (gar nicht Mal) Schlechtestes: Ferschde - e hessisch Annaliese

24. August 2010

ZUGEGEBEN, in der Überschrift müsste bei der hessischen Annalies das e am Ende noch weg.
So kommt es aber immer, wenn Hessen versuchen Hochdeutsch zu werden. Das Nordhessisch harte End- “t” musste dringend durch das Südhessisch-Odenwälder weiche End-”d” ausgetauscht werden. Die jeweiligen Lokal-Dialekte blieben beim folgenden Gedicht unberücksichtigt - bei Lesungen werde ich versuchen, es in die jeweligen Ortsdialekte zu übersetzen oder die Eingeborenen darum bitten.  Das Gleiche werde ich auch mit dem von mir in südhessischen Mischdialekt rückübersetzten “Lied der Straßenräuber” von Georg Büchner tun. Die hochdeutsche version ist  völlig lächerlich, wenn hessische Straßenräuber ihr Lied auf Hochdeutsch singen sollen.  Ähnlich lächerlich, wie Curd Jürgens, den norddeutschen Kleiderschrank und Hans Albers Remake, in Zuckmayers “Schinderhannes” in der Verfilmung  ‘hessisch’ singen zu lassen umgeben von ausgedienten, schnellangelernten Datterich-Hessen-Darstellern.
Die Fußnote habe ich, damit sie nicht verloren geht, vorangestellt - so wird sie zur Kopfnote: Den ganzen Beitrag lesen »

Für ein offenes linkes Internet-Kultur-Forum (als Fundus für die kommenden Aktionen und Kampagnen BankenBlockade, Rente mit 67, Sparpaket, PrivatisierungsWahnBahn, Elterngeld weg, Zeitarbeit & Dumpinglöhne, Kriege nach Außen & Innen etc…)

24. August 2010

Ham mer schon, brauche mer net ???? (Haben wir schon, brauchen wir nicht)
(klar bildet sich rund um die kommenden Aktionen und Kampagnen der Georg Büchner Aktionsgruppe, Attacc-Bankenaktionen, DGB-Kampagnen gegen das Sparpaket, Rente ab 67, AntiKriegsAktionen usw… immer wieder was mehr oder weniger spontan, wird anschließend auch teilweise vermarktet .. aber bereits im Vorfeld braucht es so was, wo sich kreative (Basis-)Aktive und auch Promis aktivierend einbringen können, ohne gleich Cash sehen zu wollen..)

Heiligendamm-Nostalgie ist schön und gut aber wir müssen Werkzeuge herausfiltrieren und Brauchbares recyceln und Neues entwickeln für die kommenden Kämpfe und das möglichst kooperativ.

Nachdem  weder linke medien noch linksliberale Portale willens noch anscheinend in der Lage sind für linke Basis-Kultur ein Forum zu schaffen, möchte ich euch bitten im Internet eines aufzubauen. Dieses Forum muss zwar gegen rechte Sabotage abgesichert werden aber es muss auch für weniger Internetbewanderte leicht fütter- und abfragbar sein. Eben für Jüngere und Ältere an der Basis, die Lieder, Slogans, Gedichte brauchen als Vorlagen, Anregungen, zum Abschreiben auf die Schnelle, zum Austausch, zur Kritik, zur Weiterentwicklung. Den ganzen Beitrag lesen »

Warum HaBE ich das Gedicht für Georg Büchner und seine Aktions-Gruppe geändert: “Wie gerne zög ich mich zurück- ins kleine Glück!” ?

22. August 2010

Notwendige Vorbemerkung:
dieser Text ist eine Antwort auf  häufige Kritiken an meiner Arbeit - denn ich bekomme nicht am laufenden Band Literaturpreise von streikenden Belegschaften verliehen , wie kürzlich von der erfolgreich warnstreikenden ABB-Belegschaft in Alzenau (siehe:
http://www.barth-engelbart.de/?p=678

Und wie lautet jetzt die Kritik: “Schreib doch nicht immer wieder diese negativen Sachen, du Weltverbesserer, …”  (logo, für meinen WeltKinderChor im sozialen Brennpunkt Hanau-Lamboy habe ich mit den Kids zusammen auch schöne Lieder geschrieben, zum Geburtstag, allen möglichen Festen, zum Mond, der Sonne und den Sternen und dem Wald und auch dem kleinen Glück in der ganzen Scheiße - ich will sie ja nicht mit dem totschlagen, was sie eh fast schon umbringt.
Das Tralala für Erwachsene machen Andere, manchmal mache ich es auch.  Davon habe ich auch Stoff für einige Bücher in der Konserve. z.B. meine GeblödelDichte … Aber mein Part ist das nicht.

Wie gerne zög ich mich zurück
und schrieb wie andre von dem großen
puren und vom kleinen unscheinbaren Glück
von Kinderaugen
wulstgen Lippen
rauscheBärten und auch Wäldern
von grünen Wiesen schwätzgen Schwalben
Störchen und von drallen Feldern
strammen Ärschen
mega Titten
allenthalben
diese Dichtkunst zu beherrschen
und dazu die guten Sitten
beim Erzählen hochzuhalten
von murmelklapper Mühlenbächen
vom Wein-Weck-Worscht- und Weiberzechen
und danach dieselben prellen
und auch von der hartblitzschnellen
Macht der Männerhiebe
von Männerfreund- und Kameradschaft
von stammtischrundem Gerstensaft
und von unendlich tiefer Liebe
von Heimatdunst und Fahrtendampf
vom ewigen Geschlechterkampf
von Eifersucht und alledem
über Sonne, Mond und Sterne
und von der Sehnsucht nach den Ferne … Den ganzen Beitrag lesen »

Theodorakis-Tage Hanau, Quijote Konzert “Sonne der Gerechtigkeit” 28.8. Kartenvorbestellung (15,-/10,- €) hier unter HaBEbuechnerei@web.de

22. August 2010

Da viele menschen, die THeodorakis-Woche und ihr Programm nicht gefiunden haben, weil sie die Theodorakis-Tage gesucht haben, HaBE ich das Programm jetzt noch Mal unter Theodorakis-Tage hier reingestellt: Den ganzen Beitrag lesen »

Warum watscht der Dr. Seltsam den HaBE ab?

17. August 2010

Als Antwort auf meinen Text für die AktionsGruppe Georg Büchners ( http://www.barth-engelbart.de/?p=697  /  http://www.georg-buechner.org/aufruf/ ) hat mich Dr. Seltsam aus der DEURO-Reichshauptstadt Groß-Berlin gerade Mal kurz abgewatscht:

” ich fürchte deine Werke haben vor allem einen mangel: mangelnde Treffsicherheit. sich nur ausdrücken wollen , drückt einen schnell auf das Niveau einer ausgedrückten zahnpastatube hinab. Ich schicke dir mal im Anhang was zur Frage Kunst als Waffe. vielleicht hilft es ja. Ansonsten habe ich jetzt, da du es ja nicht schaffst, mich aus deinem Verteiler zu streichen, diene mailadresse auf Spam gesetzt. Ciaou. Dr.Seltsam”
Er war bisher noch bei keiner einzigen meiner Widerstandsschreibungen, hat auch nicht beobachtet, wie Hanaus Taxifahrer meine Texte am Hauptbahnhof wochenlang bewachen und dafür sorgen, dass so wochenlang unzählige PendlerINNEN diese Texte nicht nur beim Schreiben mitlesen. Er hat mich auch noch nie bei meinen RegonalExpress- und Straßen-U-Bahn-Lesungen & Kabarettnummern beobachtet, war nie mit mir in Kiezkneipen in FFM oder in Hanau. Hat mit mir no ch nicht vor Werkstoren gestanden und mitgeschrieben und die KollegINNen dazu gehört…. Ich finde seine Kritik etwas ignorant und arrogant. Nichts desto trotz veröffentliche ich sie hier und auch seinen sehr lesenswerten Text zum Thema “Kunst als Waffe”. Anfragen wegen des copyrights kann ich ihn jetzt nicht mehr, er hat mich auf SPAM gesetzt. Er soll sich halt mailden, wenns ihm nicht passt. Wenn der hohe linke Herr mich schon so runterputzt, wie geht er dann erst mit noch weniger “talentierten” Menschen um?  Ich weiß, die Futterplätze im linken Kulturstall sind rar und da neigen eben manche Menschen dazu, neben sich blos niemanden an den Futtertrog zu lassen. Lieber Dr. Seltsam, keine Bange, die meisten Auftritte habe ich bisher benefizzt. (was aber auch für die Zunft nicht so förderlich ist, denn das versaut die Preise).

Zur Frage der Treffsicherheit möchte ich mich gerade mal selbst zitieren , aus dem bereits von mir und meinen MitschreiberINNEn auf über 25 Verse erweiterten Brecht’schen Kinderlied “Beiß, Bagger beiß!” hier die Strophe, die ich zusammen mit Kolleginnen von DUNLOP -Hanau geschrieben habe:

Die Kautschukpresse greift

zwei Finger ab und schleift

sie festgeklebt zur Walze

Du schreist aus vollem Halse

Die DUNLOP-Aktie reift

-weil sie -

auf Deine Finger pfeift”

Solche Lieder entstehen öffentlich und vor kurzem habe ich für solche Schreiberei  den LiteraturPreis der ABB-Belegschaft in Alzenau verliehen bekommen, weil ich sie mit meiner Leser-, Singer- und Schreiberei bei ihrem Warnstreik gegen die Abwicklung des Standorts Alzenau unterstützt habe. Den ganzen Beitrag lesen »

Seiten: 1  2  [3]  4  5  ...  123