ZENSUR bei AMAZON: Jude, Kommunist, Neger / Buchrezension von Ludwig Watzal

Die Rezension dieses Buches fiel der Zensur bei Amazon zum Opfer!

ZENSUR bei AMAZON: Jude, Kommunist, Neger / Buchrezension von Ludwig Watzal

http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.de/2015/09/zensur-bei-amazon-jude-kommunist-neger.html

Mittwoch, 2. September 2015

ZENSUR bei AMAZON: Jude, Kommunist, Neger

Die Zensoren des Online-Versand-Giganten Amazon haben meine Rezension des Buches des italienischen Professors für Soziologie und Ethnische Beziehungen an der Römischen Sapienza-Universität, Mauro Valeri, das im Zambon-Verlag in deutscher Übersetzung erschienen ist, zum dritten Mal nicht akzeptiert. Auf meine Frage, welches denn die Zensur-Kriterien seien, erhielt ich keine Antwort. Ich stelle nun die letzte der nicht akzeptierten Rezensionen online, damit sich die Leserschaft ihre eigene Meinung über den Text bilden kann. Sollten die Leserinnen und Leser meinen, dass hier ein Eingriff in das das Recht auf freie Meinungsäußerung vorliegt, sollte man bei den Verantwortlichen des Konzerns massiven Widerspruch anmelden und über eventuelle Konsequenzen nachdenken.

Wird die junge Welt von Innen atlantisch gewendet?

Großformatiges China-Bashing, durchgewunkene Reutersmeldungen wie kürzlich über den “langjährigen Diktator Gaddafi”,  kaum gebremste Übernahme imperialistischer Kampfbegriffe bis hin zum “Totalitarismus”, das alles könnte man noch durchgehen lassen als Folge personeller Engpässe, zeitlichem Druck  …aber die konzentrierten Angriffe in der “jungen Welt” auf die neue Friedensbewegung und diejenigen, die es schaffen die traditionelle mit der neuen zu verbinden,

die Angriffe auf diejenigen, die bisher nicht politisierte Menschen mobilisieren und Jugendliche erreichen wie die “BANDBREITE oder aus dem mainstream desertierte Journalisten, die mit ihren Portalen täglich zigtausende Menschen mit ihren Sendungen erreichen wie  u.v.a. Ken Jepsen oder Albrecht Müller mit seinen nachdenkseiten, die entscheidende  Mobilisierungsarbeit gegen den Krieg leisten …  da muss in einer sich “marxistisch” nennenden Zeitung Schluss sein.

Vom Kloster zum GESTAPO-Zuchthaus: Büdingen-Marienborn

  1. Erzählabend des Historisch-Demokratischen Vereins von 1848                     am  Do. 10.09. um 18.30

Im GASTHAUS Stenger/Heiss, Haingründauer Straße 4

Im Mittelpunkt des Abends wird die Verbindung Mittel-Gründaus mit Langenbergheim, Eckartshausen und dem ehemaligen Zisterzienserkloster Marienborn  mit seiner wechselvollen Geschichte siehen. Hier war einst die Grablege der Ysenburg-Büdinger Grafen.  Die Klosterzellen wurden später in Zuchthauszellen umgewandelt.

Heutiges Hofgut Marienborn: Links der Rest des Schlosses, später Verwaltungsgebäude des (Gestapo-) Zuchthauses, heute Wohnhaus. Rechts der Zuchthaus-Wachturm

 

Über die Dialektik der Neuen Frankfurter Schule in der Flüchtlingsfrage

und warum Rassisten kein Hochdeutsch sprechen, aus Sachsen und anderen Notstandsgebieten kommen (dazu weiter unten).. und “undeutsch” sind.

Das meint zumindest der Waffenexport-Förderer & NATO-Grundpfeiler Sigmar Gabriel, der Stiftungspate vom Nuschel-Schweiger für Vorzeige-Flüchtlingsheime bankrotter Immobilien-Händler. Man könnte ja Mal untersuchen, ob es da win-win Absprachen zwischen brandstiftenden VS-V-Leuten, echten Rechten und den Immobilienspekulanten gibt.  Gewinnabwägung zwischen Warm-Sanierung inklusive politischer Aufheizung und Asylbewerber-Silo-Nutzung. Die Warmsanierung bringt allerdings erst dann das dicke Geld, wenn es bereits Vorverträge für die Einpferchung von Flüchtlingen gibt. Das erhöht den verkehrswert. Aber es ist ein Spekulations-Spiel auf Zeit, denn die Brandversicherungen werden die Beiträge für soclhe Risiko-Immobilien gewaltig erhöhen bzw. dann eventuell auf Ausschluss-Klauseln wg. “höherer Gewalt” verweisen und nicht zahlen…

Kein Platz für Flüchtlinge ? Warum Hessen nicht teilweise neu besiedeln ?

 File:Herbstein Ostpanorama.jpg

Kein Platz für Flüchtlinge ? Warum Hessen nicht teilweise neu besiedeln ?

Herbstein im Vogelsberg zum Beispiel, zunehmender Leerstand, verfallende Bauernhöfe, und rundum  bei abnehmender landwirtschaftlicher Nutzung zunehmende Monokultur. Hier könnte Multi-Kultur belebend wirken. Besser gesagt überlebend.  Afghanische Gemüsebauern aus den paschtunischen Grenzgebieten zu Pakistan könnten hier ganz unbedrohnt Überlebensbrot und -arbeit finden. Und Erfahrung mit Fremden ? Hat die Region schon vorzuweisen. In Waldensberg siedelten die verfolgten Waldenser. Und im MUNA-Zwangsarbeitslager arbeiteten Tausende von Menschen aus aller Herren und deutscher Besatzungsherren Länder. Die Großeltern vieler Ukrainer können sich -so weit sie noch leben – gut an die Vogelsbergzeit erinnern. Na ja und jetzt arbeiten ja auch schon wieder viele Ukrainer zu günstigen Löhnen an fast den gleichen Orten. Jetzt weniger in Munitionsfabriken sondern mehr in der Altenpflege oder in ähnlichen Bereichen.  ….

Dr. Sabine Schiffer zur „Querfront-Verschwörung“ des Ex-FR-Chefs Storz

In meinem unmittelbar nach ihrem Erscheinen reagierenden Artikel zur Gefälligkeits-Studie des sich maintream-kritisch gebenden – über SPD-Schatzmeisterin Daniel-Wettigmeier gestürzten Ex-FR-Chefredakteurs Wolfgang Storz, den ich vor Jahren schon Mal leichtfertig in eine Linie mit Eckhard Spoo stellte, hatte ich geschrieben:

Lesen sollte man diese Storz- „Studie“ schon. Sich wissenschaftlich mit ihr auseinanderzusetzen ist m.E. Zeitverschwendung. Storz’ Studien-Rezept: alles in einen Topf, zuvor eine Einbrenne einbrennen: d.h. aus Mehlschwitze eine braune Soße herstellen, die dann dem Zusammengekippten Kraut und Rüben-, Äpfel und Birnen-Eintopf die gewünschte Farbe gibt.

Das hat mit Wissenschaftlichkeit nix zu tun. Es sei denn, man hält Auftragsforschung generell für wissenschaftlich.

SO HABEN FLÜCHTLINGE EIN CAMP HINTERLASSEN

 Das bild habe ich vorbeugend getillt, weil schon wieder ein Abmahn-Hai  unterwegs ist.
Man kann es bei der MoPo anklicken

SO HABEN FLÜCHTLINGE EIN CAMP HINTERLASSEN
– allerdings nicht die “Asylanten”, wie suggeriert, sondern geflüchtete DDR-Bürger auf ihrem Weg in den Westen

Zu sehen ist das Zeltlager in der Prager Botschaft 1989, kurz nachdem es von DDR-Flüchtlingen verlassen wurde.
Prag – Ein Facebookpost macht innerhalb weniger Stunden die Runde. Zu sehen ist ein vermülltes Zeltlager, welches erst vor kurzem von Flüchtlingen verlassen wurde.

Scheinbar bestätigt das Foto alle Vorurteile, die viele Menschen von Asylbewerbern aus Afrika, Asien oder der Balkanländern haben …….

https://mopo24.de/nachrichten/so-haben-fluechtlinge-ein-camp-hinterlassen-10200

Verspäteter Nachruf für Alexandra Prinzessin zu Ysenburg-Büdingen & das Nachbar-KZ

 

Fürstlich-friedliche Wald-Idylle: die Grabstätte derer zu Ysenburg-Büdingen

Ende Juni 2015 zählten die baggerführenden Totengräber im “Büdinger Wald”  nach der Bestattung der Prinzessin im fürstlichen Mausoleum, einer idyllischen Lichtung mit Jahrhunderte alten Eichen, die in diesen würdigen Rahmen passende Trauergästeliste auf: die tote Alexandra Sophie Cecilie Anna Maria Friederike Benigna Dorothea Prinzessin zu Ysenburg und Büdingen begleiteten: Donatus von Hessen, Frankfurts Ehrenbürger Friedrich von Metzler, Ex-OB Petra Roth , FDP-Mann Stefan von Wangenheim, CDU-Fraktionschef Michael zu Löwenstein, Heinrich Prinz von Hannover mit Frau Thyra Sixtina Donata von Westernhagen, der GRÜNE Frankfurter Kultur-Bürgermeister Olaf Cunitz, der Banker Lutz Raettig,  Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Finanzministerium, Palmengarten-Chef Dr. Matthias Jenny und BILD-Autor Dr. Josef Becker  u.v.a.m.

Dem Who is Who-kundigen Baggerführer erzählte ich dann als kleine Ergänzung, dass keine 1000 Meter vom (illegalen) Fürsten-Friedhof entfernt die KZ-Hinzert-Außenstelle für 100 Insassen stand, in der 150 bis 200 russische Kriegsgefangene eingepfercht dahinvegetierten, wenn sie nicht 14 bis 16 Stunden pro Tag Zwangsarbeit für den Büdinger Fürsten leisteten – im SS-Programm “Vernichtung durch Arbeit”. Sie ernährten sich von Rinde, Wassersuppe, faulem Brot bei Holzfäller-Schwerstarbeit. Wer es nicht mehr schaffte, wurde meist im Litterbach ertränkt. Möglichst nicht erschossen! Die Munition wurde für die Front gespart. Die aus dem STALAG Wegscheide bei Bad Orb “ausgeliehenen” russischen Kriegsgefangenen ertränkt haben dann nicht nur die SS-Bewacher sondern auch zwangsrekrutierte Kinder und Jugendliche aus kommunistischen und sozialdemokratischen Familien aus den nahen Dörfern Breitenborn und Hain-Gründau. Diese Kinder bekamen Gewehre ohne Munition (bei kommunistischen Kindern und Jugendlichen hätte es ja sein können, dass….) und es wurde ihnen gedroht, man würde sie, wenn sie auch nur eine Silbe von dem, was im Lager geschieht nach außen tragen, als Mörder von Kriegsgefangenen melden. Bis vor einigen Jahren lebten einige der “Kinderwächter” noch, traumatisiert und in ständiger Angst davor , dass man ihnen jetzt noch als Kriegsverbrecher den Prozeß machen und die (Zusatz-Kriegsopfer-)Rente streichen könnte … denn als zwangsrekrutierte Kinder galten sie als Kriegsopfer und erhielten später eine kleine Kriegsopfer-Rente .

Für die Prinzessin steht ein großes Grabdenkmal, zwei Jagdhunde der Büdinger Fürsten  haben jeweils auch eines.

Auf das KZ im Büdinger Wald nahe der Fürstengräber weist nichts hin. Auch nicht auf die weiteren: eines davon hinter dem Jagdschloss Gettenbach, wo die ADLER-Schützenpanzer von KZ-Häftlingen montiert wurden, nachdem die Adlerwerke in Frankfurt ausgebombt und das dortige KZ “Katzbach”aufgelöst, “evakuiert” wurde. Von 1600 Häftlingen überlebten dort zunächst 260, die wurden dann zu einem Todesmarsch durch das Kinzigtal getrieben … etwa 60 haben diesen Todesmarsch auf Umwegen nach Dachau in das dortige KZ überlebt und wurden von Dachauer Widerstandskämpfern unter dem Kommando des Kommunisten Georg Scherer befreit.

 

Isoliert, zerstritten, elitär: Die Linken verweigern den Kampf um Hegemonie

Die Linke und die Medien Teil 2

von Christel Buchinger

Ich wollte mit einer langen Erklärung mein Abonnement der Jungen Welt kündigen. Daraus wurde dieser Essay. Die Kündigung habe ich bereits aus anderen Gründen ausgesprochen, wegen völlig unkritischer Artikel zur Prostitution, in der die Meinungen der Prostitutionslobby platt und unkritisch wiedergegeben wurden. Aber das ist ein anderes Problem.