Kann man wikipedia ändern?

Es scheint so, als ob das ginge. Bestätigt wird diese Vermutung von der Redaktion der “neuen rheinischen zeitung” (NRhZ), die mir geschrieben hat:

“wir danken mal wieder für Deine unaufhaltsamen Inspirationen und Deine treffenden Begriffsbildungen – wie zum Beispiel den “Lithium-Putsch”. Davon profitiert auch die NRhZ. Die Situation in Lateinamerika ist darin vielfach vertreten. Du bist zweimal zu diesem Thema dabei:

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26365

(Lirum, larum,…)
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26366

(Post aus Lateinamerika)

Danke!!!

Bei Deinem Lirum-Larum-Beitrag haben wir angemerkt: “Am 19.11.2019 ist das Zitat bei wikipedia nicht mehr auffindbar”. Es scheint schnell zu gehen, dass man sich bei wikipedia an die aktuelle Situation anpasst und relevante Information untergehen läßt…”

US-“Demokraten” trumpeln nur, um den Dreck an ihren Biden Stecken zu verstecken.

Selbstanzeige: HaBE wie Trump die Untersuchung der beiden Biden-Fälle gefordert

Da ich aber nicht mit dem Entzug von Militärhilfe gedroht habe, war meine Forderung an den schokoladen-braunen Oligarchen Poroschenko genau so zwecklos wie die Donald Trumps an Wolodymyr Selenskyj, den heutigen Präsidenten der Ukraine.

Es ist doch etwas auffällig, dass die “Demokraten” verschweigen, dass der ukrainische Staatsanwalt, der die mehr als vermutliche Korruptions- und Bestechungsaffaire Biden untersuchte, von der Regierung Poroschenko zurückgepfiffen wurde. Wer hat Poroschenko womit zum Zurückpfeifen veranlasst? Wer untersucht jetzt die Sache der beiden Bidens?

Armee Boliviens steht auf gegen die Putschisten

Wie viele und welche Teile welcher Waffengattungen sich jetzt auf die Seite der Putschgegner geschlagen haben, kann ich dem Video nicht genau entnehmen. Es ist mir auch noch nicht klar, ob es zu Konfrontationen zwischen Militär und Polizei gekommen ist. Ich hoffe auf weitere Meldungen “meiner Latein-Amerika-Korrespondenten” :-)))) aus dem Team Noticias del Sur, aus Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Dominikanische Republik, Brasilien, Paraguay, Peru, Uruguay, Chile, Venezuela, Kolumbien, Kuba und hoffentlich bald auch aus Haiti & Argentinien, y de Bolivia tan bien!

Im Austausch versorge ich sie mit Meldungen aus der “Alten Welt”, auch mit solchen, die nicht in der “jungen Welt” zu lesen sind.

Glencore-Mine vergiftet 70.000 Einwohner der Stadt Cerro de Pasco in Peru

Protestbrief an Glencore unterzeichnen!

Eine Studie verstärkt unsere schlimmsten Befürchtungen:
Eine gigantische Glencore-Mine in den peruanischen Anden
vergiftet Kinder mit Schwermetallen.
Das hat dramatische Folgen: Blutarmut, Behinderungen und Lähmungen.
Protest-Brief an Glencore unterzeichnen!

Maas-volle Zustimmung zu Massenmord

Heiko Maas spuckt große Töne

Die Tagesschau gibt seine Wichtigtuerei als Politik aus. Sie unterschlägt dabei das Wesentliche (s. zu Bolivien)

Update:  Lizenz zum Massenmord

Inzwischen hat Maas die Putschpräsidentin Boliviens, Jeanine Áñez, formell als „Interimspräsidentin“ anerkannt. Wie schon nach der lächerlichen und vorschnellen „Anerkennung“ des Putschisten Guaidó als „Übergangspräsident“ Venezuelas dürfte der wissenschaftliche Dienst des Bundestages dem Minister zwar auch im neuen Fall eine klare Verletzung des Völkerrechts attestieren. Das stört einen Maas  aber nicht. Er weiß Kanzlerin Merkel und US-Präsident Trump hinter sich, da braucht es keine Berücksichtigung der UN-Charta. „Präsidentin“ Áñez bedankte sich denn auch artig in Berlin. Und stellte zugleich ihrer bolivianischen Armee per Dekret eine Lizenz zum hemmungslosen Morden aus: Bei „Wiederherstellung der inneren Ordnung” seien die Militärs “von strafrechtlicher Verantwortung befreit”. (*) Auch das stört unser Berliner Regime offenkundig nicht. 

Wie Massenzustimmung zu Krieg & Kriegskredit erzeugt wird

und Massenschweigen zu Massenmord.

Ex-Finanzminister Waigel hat ja im Bayrischen Rundfunk offen erklärt, dass riesige Summen aus dem “Solidaritätszuschlag” zur Finanzierung des Irak-Krieges verwendet wurden. Zuvor wurde seit dem Mauerfall eine Massenstimmung für den Soli erzeugt. Die war leicht zu schaffen, denn die große Mehrheit wollte sich so und so solidarisch für die Verbesserung der Lage der Menschen in den neuen Bundesländern einsetzen.

Lirum, Larum, Till & Kill Auslandseinsatz-Kinderspiel

“Wer zukunftsfähig werden will, braucht Lithium für das E-Mobil, muss dafür sorgen dass wir’s kriegen und wo die Lithium-Lager liegen, Abbau- und Handelsfrieden schaffen. Und dazu braucht man leider halt auch Waffen. Wir müssen unsere Kinder stark machen: Selbstverteidigung und Realitätstauglichkeit, Ich-Stärkung – unsere Kinder- und Jugend-Offiziere bereiten die kommende Generation emotional-einfühlsam kindgerecht schon heute auf das Morgen vor!” Das hat Ursula von der Leichens Nachfolgerin Annegret Kampf-Knarrenbauer in ihrer verteidigungspolitischen Grundsatzrede anlässlich der öffentlichen Vereidigung vor dem Reichstag so nicht gesagt. Aber wer soll denn später Mal die restlichen Lithium-Vorräte vor dem Zugriff der Chinesen retten? Und den Bau russisch-bolivianischer Atomraketen verhindern?

Zur diesjährigen ökumenischen Friedensdecade hätte ich nicht nur in der denkmalgeschützten “Adolf-Hitler-Kasernen”-Stadt Gelnhausen, dieser ab 1933 KPD-& SPD-& gewerkschafts- und deshalb auch schon 1937 zur Kasernen-Einweihung judenfreien “Barbarossa-Stadt” einige Texte und Lieder beitragen können. Durch den ehemaligen US-Army-Standort der “Fulda-Gap”- “Spearhead”-Panzereinheiten rollen heute auf der A66 und der Trasse der Deutschen Bahn ungehindert große Teile Militärmaschinerie für die NATO-Manöver an den russischen Grenzen. Und vor 8 Jahren durften Grundschulkinder Häuserkampf spielen in einer Manöver-Stadt namens “Klein-Mitrovica”, benannt nach der jugoslawischen Stadt Mitrovica, die die NAZI-Wehrmacht 1943 zerstört hat

Zwei Jugendoffiziere begleiten Kinder und Lehrer schon auf der Busfahrt nach “Klein-Mitrovica”

Bad Reichenhaller Gebirgsjäger: Kinder-Killer-Spiel 2011 / KinderKriegsSpiel der US-Army “Fulda-Gap, The First Battle Of The Next War” 1982 – ein Empörungsvergleich

Bad Reichenhall kennt man bestenfalls als Jodsalz im Gewürz-Regal, als (ehemalige?)CSU-Hochburg und als Stadt mit den neben der Duisburger Loveparade höchsten Kollateralschäden in der aktuellen Friedenszeit an der Heimatfront. Denn statt die Jungs früh genug und rezivilisiert als Schnee-Räum-Männer einzusetzen, wurde 2006 gewartet bis das Dach der Bad Reichenhaller Eissporthalle einstürzte. Erst bei den Bergungsarbeiten kamen die Bad Reichenhaller Gebirgsjäger zum Einsatz. 15 Tote mussten sie bergen. Viele Kinder und Frauen. 3 mehr als jüngst beim BuWe-Scharfschützeneinsatz gegen afghanische antideutsche Demonstranten. Rund 10% der weichen Ziele des Klein-MyLai-Luftschlages von Kundus. Könnte man nicht die Gebirgsjäger umschulen auf Bergwächter mit Rettungshundestaffeln unter dem Motto: “Gebirgsjäger zu Bergwächtern !”  oder noch ein AussteigerRezivilisierungsProgramm auflegen:”Statt Täter Bergwacht-Sanitäter !” Jetzt steht Bad Reichenhall wieder in den Schlagzeilen:
auf Seite 1 der jungen Welt zumindest. Beim mainstream ists eher noch ein Säuseln im Blätter-Wald. Aber hie und da auch eine kritische Randbemerkung auf den vorderen Seiten: in Bad Reichenhall lockten die Gebirgsjäger Kinder im Grundschulalter an die Waffen zum Häuserkampf in “Klein-Mitrovica”, einem kindgerecht errichteten Miniaturstädchen, dessen großes Vorbild in Serbien die bayrischen Gebirgsjäger schon 1943 so gestaltet hatten wie den heutigen KinderKriegsSpielplatz: ausgebrannte Ruinen, durch Beschuss beschädigte Gebäude- nur Blut und partisanenverdächtige Leichenpuppen fehlten in Bad Reichenhall noch. Ein Rückgriff auf die 1944er Volkssturmmobilisierung der Hitlerjugend und des Jungvolks war das sicher nicht. Man griff noch weiter zurück auf Wilhelminische Volksschul-Lese- und Liederbuchvorlagen; “Wer will unter die Soldaten, der muss haben ein Gewehr…”
Kindersoldaten sind verständlicher Weise in Zeiten geburtenschwacher Jahrgänge und der Gebärunfreudigkeit DEUTSCHER Frauen, sowie der Abschaffung der Wehrpflichtarmee kombiniert mit der Erweiterung des BuWe-Aktionsradius  nicht länger alsTabu zu halten. Irgendwie muss der Nachschub organisiert werden.
Warum nicht neben oder statt der musikalischen eine militärische Frühförderung ? Das gehört zur Realitätstauglichkeit!!!
Auch das umsichtig verstärkte Heranziehen von SoldatINNen mit Migrationshintergrund sollte man erwägen. Herkunftssprachtraining nicht vergessen. Wenn es schon getürkte Kriminalbeamte gibt, warum nicht auch arabischsprechende BuWe-Spezialeinheiten .. Nur Mal so ein Denkanstoß. Da kann man von den USA gut lernen. Auch die Bundeswehr sollte “MultiKulti” endlich als Bereicherung ihrer Auslandseinsatz-Optionen begreifen. Aber das kommt sicher alles noch, wenn Cem Özdemir Kanzler oder Vize.. wird. Nun aber zurück zu den Kindersoldaten von Bad Reichenhall Gegen den KinderRekrutierungsModellVersuch militärischer Vorschul- und PrimarstufenFrühförderung in der GebirgsjägerKaserne der deutschen Voralpen-SalzMetropole hat am Freitag das antifaschistsiche Bündnis “Rabatz” so viel Rabatz gemacht, dass es unüberhörbar sogar bis in die Chefredaktionen der “großen Blätter” schallte.
Der jungenWelt habe ich zum  Artikel “Krieg als Kinderspiel” von Frank Brendle  http://www.jungewelt.de/2011/06-04/062.php zwei ergänzende Texte geschickt -auch in der Form von Leserbriefen für die jW-online-version- , um sicher zu gehen, dass sie dort auch erscheinen. Leider sind sie bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Ein Text behandelt die doch sehr unterschiedlche Reaktion der deutschen Öffentlichkeit auf zwei KinderKriegsSpiele: das Bad Reichenhaller RekrutierungsKinderspiel einerseits und das VideoKriegsspiel für Kids und Yougsters “Fulda Gap – The First Battle of the Next War”, das die US-Army ab 1982 zur Rekrutierung und mentalen Einstimmung gezielt an Jugendliches Publikum brachte. Im US-Video-Spiel sind  600.000 west- wie ostdeutsche Zivilisten die Opfer, die TwinTowers des Doms von Fulda und ein Duzend oder mehr Bundeswehr-WallmeisterKompanien. Die Einheiten der NVA und der Roten Armee nicht mitgerechnet.

General-überholter Text für GRÜNE Wehr-ExpertINNen

Hätten die GRÜNEN vor 19 Jahren diese Expertise schon Mal gründlich studiert, sie könnten schon längst die Kanzlerin und die Weichen zur Rettung des Investitionsklimas gestellt haben, zumal sie ja die NATO-Bündnistreue spätestens seit der Wende programmatisch im Namen tragen:

Für die sofortige Privatisierung der Bundeswehr ****

Joschka Fischers Putztruppen-Nachwuchs trägt endlich die passende Uniform

Upi/apf/drySat/ire: Frankfurt/Main./ Auf ihrer Jahrestagung im Frankfurter Messe-Centrum forderten die Vertreter von über 2683 deutschen Security-Unternehmen die sofortige Privatisierung der Bundeswehr. In einer Abschlusserklärung, der sogenannten “deutschen Garantie-Erklärung von Sicherheitsrechten”, weisen die Chefs zigtausender Sherifs und Marshalls darauf hin, dass nach über 40 Jahren Wettbewerbsverzerrung durch gigantische Dauersubventionierung auch auf dem Sicherheitsmarkt der Einzug der freien Marktwirtschaft eingeläutet werden müsse.

Der Staatsstreich in Bolivien – eine gute Gelegenheit für die multinationalen Bergbau-Konzerne

Von C. J. Atkins

Die linke US-amerikanische Online-Zeitung „People’s World“ veröffentlichte am 11. November 2019 den nachfolgenden Artikel ihres Redaktionsleiters C. J. Atkins, zu einigen Hintergründen des Staatsstreichs in Bolivien:

Arbeitsübersetzung

Lithium ist der Hauptbestandteil für Batterien, die die Umstellung der Welt auf Elektroautos und Smartphones gebraucht werden. Marktanalysten spekulieren darüber, dass bis Mitte der 2020 er Jahre das Angebot an Lithium kaum ausreichend sein wird, um die Nachfrage von Auto- und Mobilgeräteherstellern zu befriedigen. Es wird das „Gold des 21. Jahrhunderts“ genannt.

In Gelnhausen steht “Die Welt im Zenit” -(hoffentlich nicht nur in der “Friedensdekade”)

Darf man vorm Hören von Ethno-Musik oder auch danach kurz etwas stören? Oder ist das Nachdenken über den Hintergrund, den aktuell schleichenden und galoppierenden Ethnozid ein zu bitterer Wermutstropfen? Ja, ich weiß, man braucht auch schon Mal Pausen in der Reizüberflutung. Die Welt im Zenit und nicht schon wieder heute und Tagesschau.

IM RAHMEN DER GELNHÄUSER FRIEDENSDEKADE steht “Die Welt im Zenit” in der ehemaligen Synagoge, einem Ort, der passender nicht sein könnte für Solidaritätsveranstaltungen für die Opfer von Rassismus, Kolonialismus, Besatzung, neokolonialen ökonomischen und militärischen Angriffskriegen, globaler Ausbeutung und sprichwörtlicher Verwüstung. Ein Ort für Aufrufe zu rechtzeitigem Widerstand wie seinerzeit so erfolgreich zu Blockade, Desinvestment und Sanktionen gegen das Apartheid-Regime in Süd-Afrika. (Mal abgesehen davon, was der Neokolonialismus heute daraus macht!)