Hat Gründau rund 300.000,-€ zum Schulfenster rausgeworfen ?

Was haben Georg Büchner und “der Hessische Landbote” mit dem Gründauer Altbürgermeister Georg Meyer, der Alten Schule, der Verschleuderung von Gemeineigentum und dem geplanten neuen Dorftreff in Mittel-Gründau zu tun?

Dieser Artikel wendet sich auch an alle Lehrkräfte, Elternvertretungen, GEW-Schulgruppen und -Kreisverbände, Schulleitungen, Stadt- und Gemeindeparlamente in Hessen mit der Bitte am eigenen Ort zu überprüfen, ob auch dort um 1994 herum eine wie im Folgenden geschilderte Enteignung der Kommunen stattgefunden hat.

Die Gemeinde Gründau hat für den unnötigen Rückkauf der auf Drängen der Initiative Alte Schule e.V. unter Denkmalschutz gestellten Alten Schule des Dorfes/Ortsteiles Mittel-Gründau  140.000,-DM an den Main-Kinzig-Kreis bezahlt.

Auf der Alten Leipziger Straße nach Amerika?

Von Gründau-Lieblos nach Amerika? Über die Leipziger Straße? Durchs Kalbfleisch-Haus? Durch die Urbach’sche Altherberge nach Afrika? Nach Asien? Nach Australien?

Diesen Beitrag hatte ich 2008 geschrieben und ihn noch nicht korrigiert. Dann ist er mit der Festplatte zusammen über die Wupper gegangen, übern Jordan, über die Grinn oder die Kinz. Hier veröffentliche ich ihn zunächst ohne inhaltlich und auch ohne Rechtschreib-Korrektur. Eventuell hat die Forschung in der Lokalgeschichte Manches  korrekturfällig gemacht. Schaumerma!!

71. Mittel-Gründauer Erzählabend verschoben vom 14.7. auf den 21.7

Der 71. Erzählabend des Historisch-Demokratischen Vereins Mittel-Gründau von 1848

musste wegen eines Festes in der Gaststätte Stenger/Heiss vom Do. 14.07. auf den Do. 21.07. verlegt werden.

 

Unter anderem wird es am 21.7. ab 18.30h um die  Rettung der Dörfer im oberen Gründautal gehen. Die vorrückende US-Army musste im Frühjahr 1945 im Gründautal mit Hinterhalten der SS rechnen, so wie es die SS in Waldensberg dann gemacht hat mit dem entsprechenden Ergebnis: viele erschossene Kindersoldaten, hinter denen sich die SS verschanzt hatte und ein völlig zerstörtes Dorf – nur die Kirche stand noch.

 

70. Erzählabend Mittel-Gründau /Entdeckungs-Histouren: nicht nur alte Grabsteine

Mittel-Gründauer Entdeckungs-Histouren -per Pedes, per Pedale, per PS oder PC / 70. Erzählabend des Historisch-Demokratischen Vereins von 1848

am Do. 2. Juni 18.30 in der Gaststätte Stenger/Heiss

Neben den geführten Histouren durch Mittel-Gründau und seine vielen Gründe bietet der Historisch-Demokratische Verein Mittel-Gründau von 1848 ab sofort einige Entdeckungs-Histouren an. zu Fuß, mit dem Rad, mit zwei oder mehr PS oder am PC

 

 

Entdeckungs-Histour 1:

 

68. Erzählabend Mittel-Gründau: Herrschafts-Zeiten, -Kriege, -Knäste & -KZs &-“Flüchtlingskrisen” (Do.3.3.)

Einladung zum 68. Erzählabend des Historisch-Demokratischen Vereins Mittel-Gründau von 1848 i.d.IAS e.V.(Mittel-Gründau ist der Startpunkt der oberhessischen Bauernaufstände von 1830, das Grenz-Dorf, über das Georg Büchner seinen „Hessischen Landboten“ 4 Jahre später nach Oberhessen schmuggeln ließ. Heute ist es eines der 7 Ortsteile der gebietsreformierten Groß-Gemeinde GRÜNDAU und liegt 50 km vor oder hinter oder links oder rechts neben EZBankfurt)

Am Donnerstag, 3.3. 2016  um 18.30 Uhr in der Gaststätte Stenger/Heiss

63584 Gründau – Mittel-Gündau / Haingründauerstraße 4

PENTAX Image

Die Mittel-Gründauer Löscheimer von 1826/30 und was haben Eigenbrötler mit der Freiwilligen Feuerwehr zu tun ?

Die Mittel-Gründauer Löscheimer von 1826/30 und was haben Eigenbrötler mit der Freiwilligen Feuerwehr zu tun ?

67.  Erzählabend der Historisch-Demokratischen Vereins Mittel-Gründau von 1848  i.d. IAS e.V.  am  Donnerstag 21.01. 2016 um 18.30 Uhr

wie immer im  Gasthaus Stenger/Heiss – Haingründauerstraße 4

Um die “Eigenbrötler”- Frage zu beantworten hilft dieses Mal auch kein Googeln. Oder doch?

 Bei wikipedia steht schon Einiges, was hellhörig macht:

die Brüder Grimm sagen, Eigenbrötler seien Menschen, die sich nur um ihren eigenen Hausstand kümmern. In der Schweiz ist das jemand im Altersheim, der „das eigene Brot isst“, der eigene Möbel und ein Einzelzimmer hat usw. während andere auf (AOK-) Almosen und Mehrbettzimmer angewiesen sind.

Kriegswinter an der Heimatfront
fühlt sich an wie Frühling

Ein Osthessischer Frühling ? Nun einen solchen Frühling gibts auch in Rheinhessen, Südhessen, Nordhessen, Oberhessen und im angrenzenden Ausland, in Kretschland, Bayseehofern, Ramelingen, Ägypten, im Koso- und sonst noch wo.

Landschaft 11Landschaft 07Landschaft 08Landschaft 03Haus 3BergdorfLandschaft 14Landschaft 13

(das letzte HaBE-Bild zeigt in der rechten Bildmitte das Volkshaus in Mannheim Neckarau (1963), das schon vor 1933 gebaut wurde (so um1925 herum) in Mittel-Gründau gibt es auch eines! Aber erst nach 1949 erbaut.)

GRENZGÄNGER & andere Leseproben aus den HaBE-RomanModulen

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Das war so um die 1998

Grenzgänger

Umbruch für eine szenische Lesung in der Schweinehalle des Hanauer Schlachthofes, in dem das folgende  “GRENZGÄNGER”-Kapitel spielt. Ruth Dröse-Fischer-Defoi hatte dazu eine hervorragende Rezension in der damaligen Frankfurter Rundschau geschrieben, die mittlerweile zur Abendpost/Nachtausgabe/BILD-Frankfurt für Besserverdienende verkommen ist.

 2013-03-09 12.17.342013-03-09 12.18.07

 Es roch nach geronnenem Blut, angesengten Borsten,

nach Schweinescheiße und Männerschweiß.

Ein schmieriger Film lag auf dem Asphalt, ein glitschiger dünner Brei aus Exkrementen, Knochenmehl, Innereien, Altöl, Benzin

und breitgefahrenen dürren, kleinen Pappelästen,

die der Frühsommerwind morgens aus den Bäumen geblasen hatte,

Der Michelstädter “Damenschneider” kommt mit Liedern nach Goddelau

Mehr Erzählung, weniger Lesung. HaBEs “Damenschneider”-Michelstadt- & Odenwald-Roman kommt mit Liedern ins
Riedstadt-Goddelauer Büchnerhaus am 4. September 2016.   18 Uhr
Columbus entdeckt Krähwinkel, Paola Loew, Charlie Chaplin jun.
Also, wegen der nicht endlosen Sitzplätze, entweder jetzt schon  versuchen Karten zu besorgen oder, was noch besser ist, weitere “Damenschneider”-Werkstatt-Lesungen organisieren. Der Autor ist bekannter Maßen käuflich ab 300 € pro Abend aufwärts. Bei Schul-Lesungen macht er es auch für weniger, für wieviel weniger ist dann Verhandlungssache … da muss es aber nicht nur der Damenschneider sein. Auswahlmöglichkeiten gibt es bei HaBEs Kindergeschichten und Jugendromanen ….
Im Rahmen des Kultursommers Südhessen kommt der Michelstädter Zwangs-Damenschneider Maximilian Mayer endlich dorthin, wo er nach seiner Bilderstürmerei gegen die Steigbügelhalter der Nazis und seiner beinahe Verbrennung und dann doch glücklicher Rettung in einer Ludwigshafener Spezialklinik eingewiesen werden wollte: von der Titelseite der “Abendpost/Nachtausgabe” als “Bilderstürmer von Michelstadt” nach Goddelau und um Himmelwillen nicht nach Heppenheim. Der Brand -man munkelt “versuchte Warmsanierung” und der anschließende Abriss seines Vaterhauses macht  den Blick frei vom RathausDOERR bis zum Diebsturm. Das ist der Merkur-geschmückte Hexenkerker, der bis ins 18.Jahrhundert auch als Billig-Bordell genutzt wurde. Manche der Hexen glaubten sich so freikaufen zu können. Verkauft wurden sie vom unzünftigen Flickschuster, der eben nicht nur als Kerkermeister den Diebsturm in der Stadtmauer zuhalten musste … die Mark Michelstadt von Hexen säubern, das war nicht sein Díng. Das machten Andere. Er musste sie nur gefangen und sauber halten für das schwarze Nebengeschäft, mit dem er seinen Spitznamen “Fickschuster” verdient hatte. Und meist ging es ja auch gut, zumindest bis auch das nicht mehr ging, denn dann war der Scharfrichter Nord dran. Nur einmal sind ihm die Hexen entwischt. Beim Brand der Südstadt, den rebellierende Gesellen nach der Hinrichtung eines ihrer Kumpane gelegt haben sollen, nachdem sie “Das war Mord, das war Nord, das war Mord!”- vom Richtpatz, vom Lindenplatz grölend durch die Stadt in die Häfnergasse gezogen waren. Da war der Diebsturm explodiert, zumindest hatte er ein Loch und die Hexen waren verschwunden. Dem Gesindel, den vaterlandslosen Gesellen, den undankbaren Wanderburschen war alles zuzutrauen. Und er, der vom Schiksal geschlagene Fickschuster musste drinnen in den Trümmern suchen und fluchend den Turm reparieren…  Als Meckie, wie er sich lieber nannte als Maximilian (denn ein Schell war er nun wirklich nicht!),  als er in den 50ern versuchte, Charlie Chaplin jr. bei den “Krähwinkel”-Dreharbeiten auf dem Marktplatz etwas über die Zwangsarbeiter bei den Spritzgusswerken des Ex-Wehrwirtschaftsführers, NS-Musterbetriebs-Patriarchen & Messerschmidt-Wunderwaffen-Armaturenherstellers Rowol und die Unterstützung der Erbacher Grafen für die NSDAP zu erzählen, wird er nicht durchgelassen.