Geld arbeitet nicht, IHR seid der Mehrwert-VAC-tor

Zur Unterstützung Eures heutigen Warnstreiks gegen die geplante Streichung von 240 Arbeitsplätzen bei der Vacuumschmelze in Hanau habe ich euch dieses Gedicht geschrieben:

 

Geld arbeitet nicht.

IHR seid der Mehrwert-VACtor

der VACtor der den Reichtum schafft

die Milliarden für die Milliardäre

die unsere Armut schaffen

wer das begreift

und überlegt

wie das zu ändern wäre

der wird sofort zum StörVACtor

läßt sich nicht mehr so leicht verkaufen

und wenn es dann die Andren auch noch raffen

dann könnt es sein, dass wir es mit Soli-VAC-tor schaffen

Rolf Verleger über “Israelkritik zwischen Antisemitismus & Menschenrechtsidee …”.

Prof. Dr. Rolf Verleger, das ehemalige Mitglied des Zentralrates der Juden in Deutschland hat mir einen Hinweis auf Jens Wernickes Interview geschickt, den ich hier über meine Seite weitergeben möchte:
Liebe Freunde,
 
der Journalist Jens Wernicke hat mit mir ein Interview geführt, das nun auf “Telepolis” veröffentlicht ist.
 
Es geht um die jetzt als Buch veröffentlichte Untersuchung von Wilhelm Kempf “Israelkritik zwischen Antisemitismus und Menschenrechtsidee. Eine Spurensuche”.
Wir besprechen die Studienergebnisse und erteilen auf dieser Grundlage unerbetene Ratschläge an die deutsche Politik.
 
Wernicke hat das Ganze so betitelt: “Philosemitismus ist keine Antwort auf die Probleme in Nahost”. 
Was wäre dann die Antwort? Vielleicht Gerechtigkeitsliebe. 

 

Mit besten Grüßen
Rolf Verleger
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Das MÜNZENBERG-PROJEKT: Kulturarbeit “siempre para y con la gente!”

Titelbild

(HaBE bei der Buchmessen Havanna 2006 viele Wandzeitungs-Gedichte, Straßenzeitungen und Literatur-Litfass-Säulen geschrieben und eine Fotoreportage über diese Lesereise Kuba-CostaRica-Nicaragua-Kuba gemacht. Zensur in Kuba ? Aber ja doch: die Menschen inklusive der allen bekannten Staatssicherheitsoffiziere haben sehr aufmerksam gelesen, Fehler reklamiert, Inhalte kontrovers diskutiert, Texte übersetzt und  Zensuren gegeben: sie schwankten zwischen SEHR GUT und AUSREICHEND, das war bei meinen spontanen unangemeldeten Lesungen in den Schulen mit den Yougsters nicht anders, nur da war die Staatssicherheit nicht mit dabei, aber viele LehrerINNEN)
Wenn das Manchen Spanisch vorkommt, dann haben die den richtigen Verdacht. Das Münzenberg-Projekt  entstand zum Teil auch  in Kuba, Nicaragua, CostaRica  aber auch in Aachen, Zittau, Görlitz, Wien, Venedig, Athen, Monemvasia, Bari, Dubrovnik, Titograd,  Ulcinj, Cournil, Cordoba, Zarragossa, San Sebastian, Toulouse, Carcassone, Milaut, Larzac,Gelnhausen, Gründau, Brno, Linz, Warschawa, Gdansk, Zopot, Kalamata, Sparta, Elos, AltaMura, Basilikata, Hanau, Frankfurt, Darmstadt, Offenbach, Maintal, Mörfelden-Waldorf, FRAPORT, Whyl, Brokdorf,  VAC, TRITON, DUNLOP, vor und in Kasernen, Kitas, Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern und sonst noch wo ….

Das „Münzenberg-Projekt“ ist  eine Initiative, die beim “Linken Liedersommer“ auf der Burg Waldeck (19.-21.6.) vorgestellt wurde. Das Münzenberg-Projekt  soll die Kulturarbeit an der Basis unterstützen, Werkstätten anbieten, Austausch und Vernetzung (auch von internetportalen) organisieren, Präsentation und Vermittlung von Technike(r)n, KünstlerINNEn (Laien und (semi)Profis) erleichtern … es soll eine Anregung auch für „Stars“ sein, sich vom Sockel herab zu bewegen zu Werkstatt-Beiträgen für die Basuskultur und gegen den ätzenden Trend zum Charts-und BestenlistenKarrierismus (auch gegen den LINKS getünchten).

Dienstlicher Auftrag erfolgreich oder überflüssig: Sturm im LINKEN Wasserglas


Operation NPD – links: NPD-Mann Thomas Wulff (im gut gewählten Thälmann-Look), Mitte: Versammlungsleiter Frank Geppert, rechts mit Mikro: Wojna von der Band DIE BANDBREITE (Quelle: Video von Hagen Grell „Reportage zur Demo in Halle vom 21.02.2015“)

Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde ! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!  Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.

Hält die “junge Welt” Wagenknecht & Lafontaine für Querfrontler?

Nach dem Interview mit Matthias Pflüger unter dem Titel “Wir warnen vor falschen Friedensfreunden” müsste das so sein.ein Bundesverdienstkreuz

.Bei einer regional zentralen LINKEn Wahl-Veranstaltung in Langenselbold, einer ehemals kommunistischen Hochburg bei EZBankfurt, haben mindestens 5 bekannte NPD-Mitglieder an verschiedenen Stellen der Wagenknecht-Rede geklatscht, drei davon haben sich mit ihr fotografieren lassen. Bei ihren Signieraktionen bei Veranstaltungen in der Region habe ich zahlreiche mir bekannte Rechte in den Warteschlangen an Sarahs Büchertisch beobachten können.job-killers

Oskar hat gesagt „Fuck the US-Imperialism“ und das ist durchaus kompatibel mit „US go home“, dem zentralen Slogan der von der jungen Welt als „falsche Friedensfreunde“ plakatierten Friedensbewegung 2015

“Das Pentagon dreht nuklear durch gegen Russland” von Pepe Escobar

zerohedge, June 25, 2015 —   www.zerohedge.com/news/2015-06-25/pentagon-goes-nuclear-russiaThe Pentagon Goes Nuclear On Russia 

By Pepe ESCOBAR

 

RT question more, 23.06.2015

 

 

We all remember how, in early June, President Putin announced that Russia would deploy more than 40 new ICBMs “able to overcome even the most technically advanced anti-missile defense systems.”

 

Oh dear; the Pentagon and their European minions have been freaking out on overdrive ever since.

 

First was NATO Secretary-General, Norwegian figurehead Jens Stoltenberg, who condemned it as “nuclear saber rattling.”

 

 

Then there’s Lt. Gen. Stephen Wilson, the head of US Global Air Strike Command – as in the man responsible for US ICBMs and nuclear bombers – at a recent briefing in London; “[They’ve] annexed a country, changing international borders, raising rhetoric unlike we’ve heard since the cold war times…”

 

 

That set up the stage for the required Nazi parallel; “Some of the actions by Russia recently we haven’t seen since the 1930s, when whole countries were annexed and borders were changed by decree.”

 

 

At His Masters Voice’s command, the EU duly extended economic sanctions against Russia.And right on cue, Pentagon supremo Ashton Carter, out of Berlin, declared that NATO must stand up against – what else – “Russian aggression” and “their attempts to re-establish a Soviet-era sphere of influence.”

 

 

Bets are off on what this huffin’ and puffin’ is all about. It could be about Russia daring to build a whole country close to so many NATO bases. It could be about a bunch of nutters itching to start a war on European soil to ultimately “liberate” all that precious oil, gas and minerals from Russia and the Central Asian “stans”.

 

Unfortunately, the whole thing is deadly serious.   (…)

Das Pentagon dreht nuklear durch gegen Russlandvon Pepe Escobar23. Juni 2015s

 

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

 

 

Wir erinnern uns alle, wie Präsident Putin Anfang Juni ankündigte, dass Russland mehr als 40 neue ICBMs aufstellen würde, „die in der Lage sind, auch die technisch fortschrittlichsten anti-Raketen Verteidigungs-Systeme zu überwinden“.

 

 

Du meine Güte, seither ist das Pentagon und seine europäischen Schoßhündchen ausgerastet.

 

Zuerst war NATO-Generalsekretär, die norwegische Galionsfigur Jens Stoltenberg, der das „als atomares Säbelrasseln“ verurteilte.

 

 

Dann war da General Stephen Wilson, Chef der US Global Air Strike Command – verantwortlich für die US-ICBMs und Atombomber – bei einer Beratung in London: „[Sie haben] ein Land annektiert, verändern internationale Grenzen und schlagen Töne an, wie wir sie seit den Zeiten des Kalten Krieges nicht mehr gehört haben.“

 

 

Damit war der Boden geebnet für die erforderliche Nazi-Parallelle – „Manche der Aktionen Russlands in jüngster Zeit haben wir nicht seit den 1930-er Jahren gesehen, als ganze Ländern annektiert und Grenzen per Dekret verändert wurden.“

 

Auf Befehl der Stimme seines Herrn hat die EU die ökonomischen Sanktionen gegen Russland pflichtgemäß verlängert. Und wie grufen erklärte der Oberboss Ashton Carter von Berlin aus, dass die NATO standhalten muss – gegen was wohl – „die russische Aggression“ und „ihre Versuche, eine Einflusssphäre wie in der sowjetischen Ära zu errichten.“

Na, wozu soll diese ganze wütende Gekeife wohl dienen? Es könnte daran liegen, dass Russland es wagt, ein ganzes Land so nahe an so viele NATO-Basen hinzustellen. Es könnte aber auch eine Bande von Verrückten sein, die es juckt, auf europäischem Boden einen Krieg anzuzetteln, um endlich all das kostbare Öl, Gas und Erz in Russland und den zentralasiatischen „stan-Ländern“ zu „befreien“ .

Unglücklicherweise ist die ganze Sache toternst. (…)

Mit der ganzen BANDBREITE
gegen den US-EU-imperialen Krieg
- ist das Sexismus ?

“Sexismus”, “Querfront”, “verkürzter Anti-Kapitalismus”, “tendenziell völkisch”, “antisemitisch” – mit diesen Keulen wird gegen die Anti-Kriegsbewegung eingeschlagen – auch von sich als links bezeichnenden 3sat-ten KulturzeitgenossINNen wie Jutta von Ditfurth und jungen Welt-Beherrschern und fast Mehrheitsanteilhabern wie Dietmar Koschmieder. Das Röhren der Platzhirsche und Leitkühe richtet sich aus guten Grund gegen eine Rapper-Formation, der es gelingt generationsübergreifend bisher noch nicht aktive Menschen zu bewegen gegen den Krieg aufzustehen – mit steigender Beliebtheit -trotz vielfältigem Boykott gegen diese Formation. Der Sexismus-Vorwurf war einer der wichtigsten Vorwände, sie nach ihren hallenfüllenden Erfolgen nicht mehr in gewerkschaftlichen Bereichen zu engagieren.

Die “junge Welt” braucht ein revolutionäres Feuilleton

Das “revolutionär” muss nicht mit “rrrrr” beginnen. Ein “r” reicht durchaus.

Vor über 6 Jahren habe ich diesen Brief an die junge Welt geschrieben und dabei noch nicht einmal das segensreiche Wirken Wiglaf Drostes rezensiert. Bis heute kam keine Antwort. In Anlehnung an F.K. möchte ich ihn heute als “Brief an eine Akademie” bezeichnen.

Die junge Welt braucht ein revolutionäres Feuilleton

Veröffentlicht am von

Liebe KollegINNen und GenossINNen in/bei der jungenWelt,  die jungeWelt braucht dringend ein anderes Feuilleton.
Das bisherige ist zu über 90% ein schlechter Abklatsch der Feuilletons bürgerlicher Zeitungen.