morgens danach / dawn after / à l’aube

… ist nicht “THE DAY AFTER”

Morgens

Neben Dir erwachen

Nach starken Stunden

Oder herrlich schwachen

Dämlich klänge nämlich

Ich könnte sagen fraulich

Das aber wär ein krasses

Voll daneben

Eben männlich

sich weiblich tarnend

vertraulich tuend

und außerdem

viel zu schwach

ach,

ich lass es

morgens danach

neben Dir erwachen

noch im Halbschlaf

gegen Morgengrauen

die Sonne ahnen

deine warme

neblig Feuchte

meinen Kopf

an Deiner Brust

fühlen, tasten

Wie die “Bayern-Mädel” im Hofgut streikten & aus dem Roten- ein Hakenkreuz werden sollte

 Die Ausschlussdrohungen  gegen Rot-Kreuz-Helfer (aus Mittel-Gründau?), die sich 1936 nicht regelmäßig von der NSDAP das Hirn waschen lassen wollten, oder keine Lust oder Wichtigeres zu tun hatten, hat Dr. Otto als Zugführer des Büdinger Roten Kreuzes mit „Heil Hitler“ unterzeichnet … sein Straf-Brief im Original folgt weiter unten

Hier jetzt das von Dr. Sigrid Göckel und Kurt Uffelmann überlieferte Streiklied der Fulda- oder Bayern-Mädel aus den späten 1920ern:

Rullmann, gib uns die Papiere

Rullmann, gib uns unser Geld

Schöne junge Burschen sind uns lieber

Als Fronarbeit auf Rullmanns Feld

Das ist der Refrain .

Birkenstock brachte in Mittel-Gründau die Revolution in die Puschen

http://www.barth-engelbart.de/?p=398

& ein ganzes Dorf arbeitete für den Verfassungsschutz

Nicht erst 1848 trug die Revolution in Mittel-Gründau Birkenstock-Schuhe. Schon bei den Oberhessischen Bauernaufständen waren die Birkenstocks und ihre Schuhe dabei. Nun, Schuhe dürfte etwas übertrieben sein. Die Birkenstocks, der Johann und der Conrad waren zwar Schuhmacher, kamen aber nicht ins Geschäft mit der Büdinger Herrschaft, ihren Pächtern und Verwaltern, ihren Forstbeamten und Jägern, den Pfarrern im Kirchspiel des fürstlichen Patronats. Die wurden von der zünftigen Konkurrenz in Büdingen beschuht. Den Birkenstocks blieb neben der Kleinlandwirtschaft hauptsächlich die Flickschusterei für die Bauern und die Dorfarmut, die Mägde, Knechte und Tagelöhnerinnen. War es schon schwierig, sich nach der Teilnahme an den Aufständen von 1830 knapp dem Zuchthaus entronnen als Schuhmacher über Wasser zu halten, wurde es nach 1850 noch schwieriger. Die Anführer des Bauernaufstandes 1830 und der demokratischen 1848er Revolution im Dorf wurden verfolgt, mit Zuchthaus bedroht, eingekerkert und zur Auswanderung gezwungen, wie die Lehrer und Schriftführer Paul Nagel (1830) und Bernhard Kaffenberger (1848). Johann Konrad und Conrad Birkenstock hatten mit ihrer Unterschrift 1849 geschworen, die demokratische Verfassung gegen die Fürsten zu verteidigen.

„Sie können heute auf Ihr Dorf stolz sein!“ Mittel-Gründau der 1950er, 60er & 70er Jahre ….

Hartmut Barth-Engelbart und Dr. Manfred Köhler

„Sie können heute auf Ihr Dorf stolz sein!“

Die Rechenschaftsberichte des Mittel-Gründauer Bürgermeisters Wilhelm Pfannmüller aus den Jahren 1960 und 1964

Bei unseren bisherigen Recherchen sind wir im Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt auf einen Aktenbestand gestoßen, der die Rolle Pfannmüllers im Prozess der Flurbereinigung dokumentiert. Darin enthalten sind auch die beiden Rechenschaftsberichte, die er am Ende seiner ersten und zweiten Amtszeit seinen Gemeindevertretern gegeben hat. Die beiden Dokumente sind von einzigartiger Bedeutung, weil sie einen intimen Blick in das Innenleben der Gemeinde und auf das Selbstverständnis, das Pfannmüller als Bürgermeister geleitet hat, gibt. Deshalb drucken wir diese beiden Rechenschaftsberichte im Folgenden ab und ergänzen sie um einige Bilder und Zeitungsartikel, um die Anschaulichkeit zu erhöhen. Doch zuerst ein paar Vorbemerkungen zu der denkwürdigen Wahl eines Kommunisten zum Bürgermeister ausgerechnet im Jahr des KPD-Verbotes und danach einige biographische Daten.

ALICE-Hospital wird erweitert & Ausbeutung auch: AGAPLESION, der Konzern des/r Herrn …

Als die Schwestern in Darmstadt den Gott AGAPLESION gebaren

Die folgenden Gedichte und Texte habe ich auch für den kommenden internationalen Frauentag geschrieben bzw. aus meinem Archiv ausgegraben

Es geht aber auch um die Ausbeutung bei Amazon und Zalando und deren Folgen

Bei meinen Recherchen über den AGAPLESION-Konzern bin ich auf  die Geschichte  der braunen Diakonissen von Darmstadt gestoßen und das war der Anlass für die Schwestern ein Gedicht zu schreiben: die erste Version der “schwesterlich-jungfräulichen Gottesgeburt von Darmstadt” hatte ich für die “junge Welt” zum internationalen Frauentag 2012 geschrieben:

Hier die Erste Version der schwesterlich-jungfräulichen Gottes-Geburt zu Darmstadt

Mit einem Vorwort:

Statt Salz der Erde bestenfalls: Hopfen & Malz, warmer Tee & Hoffmannstropfen

Hopfen und Malz

Du träumst und hoffst

Noch immer

Auf das Salz

der Erde

und dass es

endlich

Frieden werde

Und Schluss mit Elend

mit Angst und mit der Lohnsklaverei

Vom Aufstand der Hartz Vier-Verlierer

Der dritten Unterwelt

In Plattenbauten

Zwischen Frankfurt

Oder Elbe Main und Rhein

Von der Etsch bis an den Belt

Überall erheben sich die Besten

Unter uns in gelben Westen ….

https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Biberman

Birkenstock begann in Mittel-Gründau zu Latschen: warum verschweigt das Schuh-Imperium das?

BIRKENSTOCKs Betriebsrats-Bashing & Union-Busting von Steinau nach Görlitz

Dass Birkenstock sich noch keine Pinkerton-Truppe zusammengestellt hat wie AMAZON seine Scurities bis vor Kurzem noch, verwundert mich.. Das passte haargenau zur politschen Wende der GRÜNEN-“Birkenstock-Generation” von Besserverdienenden, die den  Kriegserklärungen ihres militanten NIKE-oder Adidas-Trägers, SIEMENS-, PORSCHE- & RWE-Beraters & Bellizisten Fischer  als “kriegsdienstverweigernde” Fischer-Chöre jubelnd in seine Kriegserklärungen gefolgt sind und die Putztruppen gegen schnelle Eingreiftruppen der Berufsbundeswehr eingetauscht haben. Die jetzt auch noch Hakenkreuzträger und SS-Nachfolger in der EUSkraine zu Freiheitshelden verklären und verHARMSlosen.

Kann Gedenken an die “Reichs-Pogromnacht” auch dem Verschweigen dienen? Z.B. in Gründau

In der hessischen Gemeinde Gründau -im Speckgürtel von EZBankfurt ist das Gedenken an die Reichs-Pogromnacht vor 80 Jahren sicher nicht so gedacht.

ABER wer die Voraussetzungen für die Vernichtung der Juden in Deutschland und in den überfallenen Nachbarländern  vergisst, wer der Widerstandskämpfer nicht gedenkt, die schon früh gegen den Antisemitismus gekämpft haben, wer sich weigert wenigstens Straßen, Plätze und öffentliche Gebäude nach ihnen zu benennen, …


Das 1957 unter dem Widerstandskämpfer und späteren Bürgermeister Wilhelm Pfannmüller fertiggestellte VOLKSHAUS in Mittel-Gründau.

… dessen Gedenken ist mindestens zu kurz bedacht.

Die Gemeinde Gründau beabsichtigt, in Zusammenarbeit mit dem Gründauer Geschichtsverein und den Kirchengemeinden am 80.Jahrestag der „Reichs-Pogromnacht“ der jüdischen Opfer zu gedenken.

Das ist zu begrüßen.