Lakonisches Lächeln

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Erzählung

 

 

 

 

Auszug

Natürlich fühle ich mich nicht wohl. Seit zwölf Jahren komme ich in dieses Dorf, zweimal im Jahr und jedes Mal merke ich, dass etwas in mir wegbröckelt. Mit jedem herausgerissenen Olivenbaum, mit jedem eingestürtzten Haus im Oberdorf, jedem Stück planierter Bergwiese, mit jeder eingeebneten Düne, mit jedem Meter verteertem Strand geht mir ein Stück Traum verloren.

 

Hier fehlen noch die Rezensionen von Main-Echo, Hanauer Anzeiger, Neue Hanauer Zeitung usw…. und natürlich die Bilder – zumindest eine kleine Auswahl

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unter
schlag
zeilen

befreite worte
gebrochene reime
zur lage

Aus dem Vorwort von Ingrid und Gerhard Zwerenz:

“Nur keinen Streit vermeiden …

Es kann einen Autor teuer zu stehen kommen, hält er sich strikt an das, was er schreibt. MundTod ist der Titel eines Gedichts von Hartmut Barth-Engelbart: »Wenn wir/ nicht früh/ genug/ den Mund/ aufmachen/ haben wir/ am Ende/ gar nichts/ mehr/ zu sagen.« Der Lyriker und Lehrer aus Hanau denkt gar nicht daran, den Mund zu halten, seine Feinde finden, er hat eine zu große Klappe. Die zitierten epigrammatischen Zeilen erinnern an Erich Fried, dem seine Verse nicht wenig Ärger eintrugen. Für Barth-Engelbart eskalierte der Ärger.