25. Erzählabend des Hist.-Demokratischen Vereins Mittel-Gründau von 1848 am Do.3.5.

Am Donnerstag 3.5. um 18.30 findet der 25. Erzählabend beim Stenger in Mittel-Gründau statt.  Der Erzählabend ist bereits über Zwei Jahre Jung und erfreut sich bester Gesundheit. Am 3.5.  sollen nicht nur die Meddel-Grinner Histouren besprochen werden, die nach Möglichkiet zusammen mit Niedergründau und Haingründau entstehen sollen.Am 3.5. geht es auch um das Buch für das 800-jährige Dorfjubiläum. Ihre Mitarbeit haben neben dem harten Kern der Erzählabende bereits Dr. Manfred Köhler, Dr. Christine Wittrock, Erwin Rückriegel und Hans Kreuzer zugesagt, — natürlich stehen die Geschichten von Frau Dr. Sigrid Göckel, von Kurt Uffelmann, von Rainer Betz, Peter Freienstein, Herbert Noss, Rita Volz und ihrem Vater, Wilma Heil, Heinz und Ilse Vaupel, Jochen Tolzin, von Bertold und Elfriede Stenger im Entwurf.  Und die bisher über 80 Mittel-Gründauer Geschichten, die Hartmut Barth-Engelbart bereits aufgeschrieben hat, die Heinrich Merz im Backhaus und die Backgretel über die Mauer  erzählt hat, in den über 10 Jahren Jugend- und Sozial- und Kulturzentrum Alte Schule, Geschichten, die Heiner Schwarzhaupt und Gisela Gras erzählt haben… auch die gibt es zum Teil bereits hier im Archiv zu finden. 
Es soll ein Reiseführer durch die 800 Jahre Geschichte dieses Dorfes und durch seine Geschichten werden, durch seine Fluren und Flurnamen. Es soll berichten über die frühen Demokraten in diesem Dorf, über das Kloster Arnsburg, die Wüstungen Buchen und Rodenborn, die sauern Gründederer von Orleshausen, die Orles-Siemen, über den Wasserkrieg mit den Fürsten, über die Allmende-Mühlen und die Bannmühlen, überdie feuerwehr und die drei alten schuen, über den Mühlbach und die Viehwaage, über all die Mittel-Gründauer, die sich gegen nicht nur die fürstliche Willkür und Ausbeutung gewehrt haben. Von Heinrich und Karl Otto, von Wilhelm Pfannmüller,  vom Postfritz und vom Ochsen-Schorsch, von den Panzersperren am Grenzkreisel und wie die Amis die SS verfolgt hat, trotz Panzersperren, von der Kerb ..auch der in Altwiedermus, von der Verwandtschaft in Düdelsheim und Eckardtroth … vom Schmuggel nach Giessen, vom Überfall auf das “Glaskärrnsche” von Gettenbach nach Giessen oder war das kostbare Glas nur für den Fürst in Büdingen ?… Es soll berichten über die 5.000 aufständischen Bauern unter Führung des Mittel-Gründauer Tobias Meininger, über den Schriftführer der Mittel-Gründauer Bauern, über den Lehrer Paul Nagel, der die demokratischen und sozialen Forderungen gegen die Fürsten aufgeschrieben und beim Versuch, sie den Fürsten zu überbringen erst die Freiheit und dann das Leben verloren hat. So wie 5.000 Bauern beim Blutbad von Södel, bei dem ein Heer fürstlicher Jäger mit neuesten Flinten die schlecht bewaffneten Bauern nieder metzelte. Das Blutbad von Södel-Wölfersheim, das Georg Büchner in seinem Hessischen Landboten beschreibt… Das Buch soll die Geschichte der einfachen Leute erzählen, die ihre Geschichte nie ganz aufschreiben konnten, auch nicht dokumentieren, weil die Dokumente der Isenburg-Büdinger in seinem Archiv verschlossen hält und was verkaufbar ist, beim britischen Auktionshaus Sothebys verscherbelt. Selbst die Original-Forderungen der Mittel-Gründauer Bauern liegen (noch) in seinem Archiv… Das Buch soll berichten über den Rechtsstreit der Büdinger, des Deutsch-Herren-Ordens, der Prämonstratenser, der Fürstbischöfe von Mainz und der Mittel-Gründauer Bauern um die im 30jährigen Krieg verwüsteten Gehöfte links des Hasselbaches, die die einwandernden Meiningers seit 1705 wieder aufbauten und als Höfe betrieben… Die Bauern siegten vor dem Reichskammergericht in Wetzlar und Wien… Aber auch über die Erfindung der Geldwäsche in Mittel-Gründau, der HoftorbogenKatarrh, den geburtenratensteigernden Platz im warmen Löschsand auf dem Dachboden über dem Backhaus …, über die Bayern- und FulderMädels, über die polnischen Saison- und dann Zwangsarbeiter…, über den schlagfertigen Hofschmied aus Bayern, vor dem kein vorlautes Nasenbein sicher war und der das Storchennest auf der Zehntscheune geschmiedet hat. Über die zwei Dorfschmieden und die ersten Tankstellen, über die über 200 Jahre alte Feuerwehr…. Einige Kapitel werden sich um den ersten demokratischen Abgeordneten Mittel-Gründaus im hessischen Landtag und in der Paulskirche drehen: um den Demokratie- und Bahnpionier Dr. Christian Heldmann, der für eine soziale Republik gekämpft hat.  Auch die Geschichte des Schriftführers des Demokratischen Vereins Mittel-Gründau, des Lehrers Berhard Kaffenberger, der vom Darmstädter Großherzog wegen seiner beteiligung an der demokratischen Revolution  aös Lhere abgesetzt, nach Darmstadt strafversetzt und dann zur Auswanderung gezwungen wurde: man ließ ihm die Wahl zwischen Zuchthaus und Auswanderung… Nach über 150 Jahren hat sich  jetrzt beim Demikratis chen verein Mittel-Gründau der UrUrUrEnkel Bernhard Kaffenbergers ausden USA gemeldet und wollte alles “about my ansistors in this little village MittelGrundau” wissen.
Das Buch soll auch darüber berichten, dass die Adresse “Bei’s Tobiase” daher stammt, dass der Aufstandsanführer Tobias Meininger einen großen Teil seines Gartens zwischen Mühlbach und Feuerwehr- und Unterdörfer Backhaus entlang der historischen Kirchgasse (der späteren Haupt- und jetzt Haingründauer Straße) für den Bau einer neuen Schule gespendet hat, weil die alte Schule zu klein für die vielen Kinder war und die kinder bessere Ausbildung erhalten sollten.  Dieser BügerSchulbau aus ausschlißlich Spenden der bettelarmen Mittel-Gründauer finanziert und in Eigenhilfe errichtet, war die Rache für das fürstliche Hoftor, das sich der Fürst als Strafe für die 1848er revolution von den Mittel-Gründauer Bauern in Fronarbeit 1852 errichten ließ…..

Das Leben im Oberen Gründautal Organisieren, aber LOGO!!!! : Mittel-Gründau, Haingründau, Gettenbach, Breitenborn


LOGO
Wir brauchen eine kommunale Arztpraxis für das Obere Gründautal – die die Gemeinde an Ärzte vermietet – anders kommen wir nicht mehr zu einem praktischen Arzt. Der Standort dieser Praxis müsste Mittel- oder Haingründau sein. Standort auch für das Rote Kreuz, einen Sozialarbeiter, eine Gemeindeschwester, einen ambulanten Pflegedienst…..
LOGO
Wir brauchen attraktive Ortsmittelpunkte, sonst gehen die letzten Kneipen, die letzten Metzgereien, die letzten Gemischtwaren- und Lebensmittel-Läden ein, die Bäckereien schließen, bzw. auch die letzten Backwarenfilialen und Brötchenaufbäcker..
LOGO
Wir brauchen die Erhaltung der Schulstandorte Haingründau und Mittel-Gründau, wir brauchen die Erhaltung der Kindergärten und -Krippen. Wir brauchen die Erhaltung und den Ausbau der Büchereien
LOGO
Wir brauchen altersgemischte Wohnprojekte mit integrierter Kinderbetreuung und betreutem Wohnen für unsere Alten statt engeingepferchter Altenabstelleinrichtungen ohne Grünanlagen und ohne generationsübergreifende Alltagskontakte, das sind wir uns und unseren Alten schuldig.
LOGO
wenn wir das nicht endlich in die eigene Hand nehmen, kann man Breitenborn demnächst planieren, weil dort selbst die besten Häuser in den besten Lagen nicht mehr zu verkaufen sind. Es will niemand mehr dort hin, weil eben tote Hose herrscht. Und das liegt nicht nur am FRAPORT-Fluglärm-Terror
LOGO
Wir brauchen für die Jugendlichen ein Jugendzentrum, wie es das einmal über 10Jahre ehrenamtlich organisiert in der Alten Schule in Mittel-Gründau und in Breitenborn gab.
LOGO
Wer sich auf Parteien verlässt, der ist verlassen. Wir müssen das alles schon selber machen. Von Nix kommt Nix.
Und die Gemeinde soll das alles unterstützen, soll die Arztpraxis aufziehen, Gebäude organisieren… und Vorkaufsrechte nutzen…
LOGO
Das Leben im Oberen Gründautal Organisieren

Wieviele NS-Leichen im SPD-Keller? Oder warum manche SPDler heute noch die Spruchkammer fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

Es ist schon sehr verwunderlich, dass ein Widerstandskämpfer gegen die NAZI-Diktatur zwar ein Bundesverdienstkreuz von Holger Börner umgehängt bekommt, aber wenn es darum geht, in dem Dorf, dessen Nachkriegs-Bürgermeister er war und für das er unendlich viel geleistet hat, eine Straße oder das Volkshaus, das unter seiner tatkräftigen Bauanleitung errichtet wurde, nach ihm zu benennen, da ist Ruhe im Karton. Und aus der Gemeindevertretung kommen Stimmen, er sei “in einer verbotenen Partei gewesen”. Auf Nachfrage, wer denn diese Partei verboten habe: “Ei, die NAZIS halt!”. Dass Wilhelm Pfannmüller in der KPD war, bevor er in den frühen 50ern in die SPD wechselte, nachdem er vergeblich versucht hattte, die KPD und die SPD zusammenzukriegen, das alles ist anscheinend nicht der ausschlaggebende Punkt alleine. Wilhelm Pafnnmüller wurde von der US-Militärregierung in die Büdinger Spruchkammer berufen und war dort allen führenden regionalen, kommunalen NAZIS und ihren Verbrechen auf der Spur …. und das, neben der Tatsache, dass er aus dem KZ Börgermoor in das Strafbattaillon 999 gezogen wurde und dort in Jugoslavien bei einem todsicheren Brückenkopf-Unternehmen (wo regelmäßig die Teilnehmer solcher Unternehmen nacherfolgreichem Abschluss von der SS von hinten erschossen wurden) zur Partisanen-Armee Josip Titos desertierte und gegen die NAZI-Wehrmacht kämpfte….   Wilhelm Pfannmüller wußte wie sein Ex KPD-Genosse Heinrich Fischer,  der erste hessiche Nachkriegs-Innenminister zu viel über zu viele Karrieren in der SPD, der CDU, der BHE, der FDP … er hat es nach Abschluss der Spruchkammertätigkeit nie ausgenutzt. Aber er hätte es tun können… und davor hatten einige Leute ziemlich die Hose voll… ob nun in Lieblos, Rothenbergen, Niedergründau, Hanau, Büdingen, Friedberg, Offenbach, Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden, bei der Landwirtschaftskammer und den Kirchen, Wilhelm kannte seine Schlapphüte und was sie auf dem Kerbholz hatten, die kleinen Mitläufer und die örtlichen Goldfasanen, die noch die Kinder in den Krieg schickten als KZ-Bewacher im Außenlager Hinzert für den Büdinger Fürsten, wo man besonders Kinder aus kommunistischen Familien dazu zwang, sowjetische Kriegsgefangene bei Arbeitsuntauglichkiet beim Verhungern im Litterbach zu ertränken, (um Munition für die Front zu sparen!!) zu ertränken, sie damit zum Schweigen zu zwingen, denn sie waren so ja “Kriegsverbrecher”! und man drohte ihnen damit, sie bei der US.-Militärregierung zu denunzieren!!, oder man zwangsrekrutierte diese Kinder aus Mittel-Gründau, Haingründau, Gettenbach und Breitenborn für die SS bei ihrer Verschanzung in Waldensberg als Kanonenfutter, als Menschlichen Schutzwall… ….. Er wußte auch, wer die örtlichen Juden geschützt hat,und wer sich an ihnen bereichert hatte…, wer Deserteure noch an die US-Army ausgeliefert hat, damit sie auf den Rheinwiesen verhungern und sie nicht mehr belasten können……. Es geht nicht nur um Leichen im Keller, es geht um viel dreckige Wäsche… es wird Zeit, sie zu waschen   !!!

NSDAP Nr. 3.031.238 wurde SPD-Bürgermeister

Walter Köbel(SPD) hat seine NSDAP-Mitgliedschaft bis zu seinem Tod geheim gehalten.
Rausgekommen ist diese jetzt durch eine Studie der Linksfraktion in Wiesbaden.
Die örtliche Antifa verfasste dazu eine Pressemitteilung, die in der Lokalpresse
unterschlagen wurde. Jetzt geht die Antifa mit einem Flugblatt an die Öffentlichkeit.

Wer war das NSDAP-Mitglied Nr. 3.031.238?Walter Köbel, der spätere SPD-Bürgermeister von Rüsselsheim ist am 01.01.1937 in die Nazi-Partei eingetreten. Genau das war in Rüsselsheim bisher ein Geheimnis.
Bevor Walter Köbel von 1954 bis zu seinem Tod 1965 Bürgermeister, wie auch “Chef” im Groß-Gerauer Kreistag (1956 ff.), sowie ab 1963 sogar Landtagsabgeordneter der SPD in Wiesbaden wurde, startete Köbel mitten im Hitler-Faschismus eine Karriere als Jurist.
1939 wurde er Referendar und absolvierte sein Staatsexamen. 1941 promovierte er. Inhalt seiner Doktorarbeit: „Rechtsform des Winterhilfswerkes“, einer Naziorganisation, die den Leuten das Geld für die “Volksgemeinschaft” abpresste und damit auch kontrollierte. 1943 wurde er Assessor, hatte also den Fuß in der Naziverwaltung drin.

Äußerst schwach, Herr Zach, ein GRÜNER als KaputtSparvogt… Offener Brief des Ex Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN im Main-Kinzig-Kreistag

Offener Brief an meinen ehemaligen Parteifreund, Ex-Bürgermeister von Niederdorfelden  und aktuellen Schuldezernenten und Kaputt-Sparvogt des Main Kinizig-Kreises
Matthias Zach
Anfang der 80er Jahre sind wir als Grüne vehement für die Erhaltung der kleinen Dorfschulen im Main-Kinzig-Kreis in Ulmbach, Jossgrund, Flörsbachtal, Brachtal, Jossa, Sterbfritz, Sannerz usw …
eingetreten und haben dafür Prügel von Oben und viel Zuspruch von Unten und dabei und damit auch die Schulstandorte in Zusammenarbeit mit Eltern, SchülerINNEn und LehrerINNen in den “strukturschwachen” Regionen erhalten..
Die soziale Bewegung zur Rettung der Arbeitsplätze in Sinntal unter Mithilfe von Erich Pipa schaffte es noch einmal eine erkleckliche Zahl von Arbeitsplätzen und die damit zusammenhängenden Infrastrukturen zu retten..
Und jetzt macht ein GRÜNER aus dem Frankfurter Speckgürtel den Liquidator für die Herzstücke der Osthessischen Gemeinden. Es geht nicht um die Kirchen im Dorf, es geht um die Schulen und wer die schließt, der sorgt nicht dafür, dass eine Region aufsteht,der sorgt dafür, dass demnächst der Letzte in Sterbfritz das Licht ausmacht, bevor die Abrissbagger kommen.. Dieses Vorgehen sorgt dafür, dass immer weniger Menschen in diesen Regionen Familien gründen, denn da fehlt es an allem.. Sind das die versprochenen blühenden Gärten im Osten !!??. Und das ist nur der Anfang. In Niederdorfelden werden noch keine Schulen geschlossen ….. aber die Schulen in Gründau stehen schon auf der Abschussliste.. in Breitenborn können schon keine Häuser auch in noch so schöner Lage mehr verkauft werden. Das liegt nicht nur an der Einflugschneise der FRAPORT mit ihrem Lärmterror, es liegt auch daran, dass die Infrastuktur der Gemeindeteile vernichtet wird und diese Vernichtung betreibt jetzt ein GRÜNER… Früher hat man an solche Drecksarbeit immer die Sozialdemokraten geschickt. Heute machen die GRÜNEN die “Sozialdemontagen”!

Rettet das Hessische Jugendwaldheim Hasselroth-Niedermittlau
Rettet das umwelt-pädagogische Erbe von Kurt Seibert und Dr. Messer

den beiden umweltpädagogischen Pionieren in den Reihen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Dieser Aufruf richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer,

an die Landeseltern- und Schülerinnenvertretungen

an die IG BAU, die GEW, ver.di, den DGB

an die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker (die mit der Trassenführung der Autobahnanbindung des Freigerichts befasst sind),

an die BürgerINNEN und BürgermeisterINNEN der Gemeinden Hasselroth, Gelnhausen, Gründau, Freigericht, Langenselbold, Rodenbach …..

Gestern war der Tag des Baumes und zwei Schulklassen haben in Anwesenheit lokaler Politprominenz auf dem noch nicht übertrassten Gelände des Jugendwaldheimes im hessischen Hasselroth zwei Europa-Lärchen gepflanzt. Das berichtet die lokale Presse. Und die beteiligten Politiker lassen sich dabei auch gut ins Bild gesetzt feiern.

Aber die Presse schreibt bei dieser Gelegenheit kein Sterbenswörtchen darüber, dass eben genau diese Politiker dabei sind das Todesurteil für das Jugendwaldheim, in diesem Rest des Kinzig-Auwaldes und seinen Feuchtbiotopen zu sprechen.

Es hat schon einen Grund, warum die Verantwortlichen bei solchen Gelegenheiten verschweigen, dass die Tage der gerade gepflanzten Lärchen bereits angezählt sind. Vielleicht nicht die der frisch Gepflanzten, aber die unzähliger ihrer Kolleginnen…

Von den ruhigen Schlafplätzen der Schulkinder ganz zu schweigen, denn noch trennt das Jugendwaldheim ein dichter Waldgürtel von der Lärmschneise der BundesBahn und der A66. Dass die Einflugschneise der FRAPORT über den Wald verläuft, wird durch den noch dichten Misch-Wald mit seinem Baumkronen-Nadel-Blätterdach etwas abgemildert …  Doch der Autobahnzug´bringer direkt vor dem Eingang des Jugendwaldheimes wäre der sichere Tod für das Projekt.
Ich muss mich an diesem Tag und angesichts der Horrormeldungen über die Trassenführung an die Versprechen erinnern, die ich sowohl Dr. Messer gegenüber als auch seinem unermüdlichen Mit- und in vielen Belangen Vorkämpfer Kurt Seibert gegeben habe: mich immer für den Erhalt dieser unschätzbaren Einrichtung einzusetzen. Es kann doch nicht sein, dass demnächst Natur nur noch als Sendereihe des Hessenfernsehens erfahrbar ist…. Als Vor- und Grundschulpädagoge und Umweltpädagoge der ersten Stunde kann ich nur zum Widerstand gegen diese Trassenführung aufrufen..

Rettet das Hessische Jugendwaldheim. rettet das umwelt-pädagogische Erbe von Kurt Seibert und Dr. Messer

Dieser Aufruf richtet sich an die hessischen LehrerINNEN,

an die Landeseltern- und Schülerinnenvertretungen

an die IG BAU, die GEW, ver.di, den DGB

an die Landes- und Kommunalpolitiker (die mit der Trassenführung der Autobahnanbindung des Freigerichts befasst sind),

an die BürgerINNEN und BürgermeisterINNEN der Gemeinden Hasselroth, Gelnhausen, Gründau, Freigericht, Langenselbold

Gestern war der Tag des Baumes und zwei Schulklassen haben in Anwesenheit lokaler Politprominenz zwei Europa-Lärchen gepflanzt. Das berichtet die lokale Presse. Und die beteiligten Politiker lassen sich dabei auch gut ins Bild gesetzt feiern.

Aber die Presse schreibt bei dieser Gelegenheit kein Sterbenswörtchen darüber, dass eben genau diese Politiker dabei sind das Tosdesurteil für das Jugendwaldheim, in diesem Rest des Kinzig-Auwaldes und seinen Feuchtbiotopen zu sprechen.

Es hat schon einen Grund, warum die verantwortlichen bei solchen Gelegenheiten verschweigen, dass die Tage der gerade gepfanzten Lärchen bereits angezählt sind. Vielleicht nicht die der frisch Gepflanzten, aber die unzähliger ihrer Kolleginnen…

Von den ruhigen Schlafplätzen der Schulkinder ganz zu schweigen, denn noch trennt das Jugendwaldheim ein dichter Waldgürtel von der Lärmschneise der BundesBahn und der A66.

Heimlich in Homs – Analyse einer ARD-Reportage

Donnerstag, 19. April 2012

Danke für die Antworten zur ARD-Reportage “Heimlich in Homs” – Die Wahrheit und ihren vielen Facetten bzw. Zeit für einen Wandel.

Sehr geehrte Frau Monika Piel,
sehr geehrter Herr Peter Boudgoust,
hallo Peter Puhlmann,
hallo Stefan Buchen,
hallo Stefan Niemann,
hallo Julia Sieger,
hallo Marcel Mettelsiefen,
liebes ARD-Redaktionsteam des Beitrages “Heimlich in Homs”,erst einmal vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort-E-Mail zu meiner öffentlichen Anfrage vom 15. Februar 2012. Es freut mich sehr, dass Sie sich die Mühe gemacht haben mir ein schriftliches Feedback zu geben und wirklich auch alle Fragen beantwortet haben. Es scheint nicht selbstverständlich zu sein, dass  Anfragen an einen öffentlich-rechtlichen Sender persönlich beantwortet werden. Häufig antwortet nur eine Sender-Abteilung ohne den Namen der antwortenden Person zu nennen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass jede schriftliche Reaktion von Ihnen immer wohl überlegt sein muss. Meine aktuelle Einschätzung ist, dass Sie mit Ihren Antworten eher ein ARD-konformes Feedback geben haben als eine ehrliche, persönlich-verantwortliche und selbstkritische Stellungnahme (die Ausführungen des Kameramannes sind eine Ausnahme). Ich kann das nachvollziehen, denn mit allen Ihre Aktivitäten stehen Sie ja immer in der Öffentlichkeit. Ich habe mehrfach die Vorab-Statement-Mail Ihres SWR-Intendanten Peter Boudgoust vom 22. März 2012 gelesen und natürlich auch die ausführliche Antwort-Mail vom 18. April 2012 zu allen meinen Fragen. Es half mir dabei die verschiedenen Aspekte die Sie darstellen besser zu verstehen. Einen Sachverhalt möchte ich noch kurz vorab herausstellen. Dieser zeigt mir auf, dass wahrscheinlich die ARD ein sehr großes Unternehmen ist und der Kommunikationsaustausch nicht immer reibungslos untereinander funktioniert. In Ihrem Antworten-Block “Allgemeine Fragen” unter Punkt 4 antworten Sie auf die Frage ob Sie mir den Namen des Kameramannes nennen können wie folgt: “Ich präzisiere: Die Reportage hat nicht ein einzelner ARD-Journalist gemacht, Fernsehen ist Teamarbeit. Wie in Punkt 1 erwähnt, stammt das Videomaterial von einem freien Kameramann, dessen Namen wir aus Sicherheitsgründen nicht angeben können. Wann wir dies tun können, ist derzeit nicht absehbar.” Ich stellte diese Frage, weil zum Anfragezeitpunkt am 15. Februar 2012 für mich der Kameramann noch nicht bekannt war. Aber jetzt scheint es ein kleines Zeitsprung-Phänomen bei der ARD zu geben, denn seit spätestens 28. März 2012 ist Dank der ZAPP-Reportage auch für die Öffentlichkeit klar, wer dieser Kameramann ist. Marcel Mettelsiefen, der zu dieser Thematik in der Sendung Stellung bezog und danach dies auch in andere Medien (z.B. THE EUROPEAN MAGAZINE) tat. Deshalb geht mein expliziter Dank auch an Marcel Mettelsiefen, der mit seinen ausführlichen Statements zu meinen Fragenstellung dazu beigetragen hat, mehr Licht in diesen Kontext zu bringen. Es zeigt mir auf, dass jedes noch so neutrale Bild für eine gezielt manipulierte Aussage missbraucht werden kann. Ich bin auch dem ARD-Team sehr dankbar für Ihre Feedbacks und Antworten, denn ich konnte wieder sehr viel lernen. Und ich bin mir sicher, dass ich auch zukünftig noch sehr viel durch Ihre Statements lernen werde. Durch Ihre Art der Beantwortung wird für mich alles klarer.

Humanitäre Hilfe von der Friedensbewegung für Kinder in Libyen

      Freundschaft mit Valjevo e.V.
Bernd Duschner
Samhofstrasse 2a
85276 Pfaffenhofen
Handy: 0171-3374658

Humanitäre Hilfe von der Friedensbewegung für Kinder in Libyen

Liebe Freunde,

der blutige Bürgerkrieg und die sieben Monate andauernden schweren Bombarde- ments der Nato haben in Libyen zum Tod von Zehntausenden Menschen, der
Zerstörung ganzer Städte und großer Teile der Infrastruktur geführt. Hundert- tausende wurden zu Flüchtlingen ohne Hab und Gut.

Unsere Politiker und Medien haben diesen Krieg gerechtfertigt und unterstützt. Heute ist  Libyen für sie kein Thema mehr. Ihr politisches Ziel eines Regimewechsels wurde erreicht. Wie die Bevölkerung mit den Folgen des Krieges zurechtkommt, interessiert sie nicht. Weil uns in der Friedensbewegung dagegen das Schicksal der libyschen Bevölkerung am Herzen liegt, hatten wir von Anfang an eine Verhandlungslösung des Konfliktes gefordert und die  völkerrechtswidrigen Bombardements der Nato entschieden verurteilt.

In der Woche vom 3.-12. Mai fliegt ein größeres Ärzteteam der „Gesellschaft für Österreichisch – Arabische Beziehungen“ nach Libyen.

Libyen: Bericht über die Haft von Saif al Islam Gaddafi in Libyen

von Kevin Jon Heller

nur maschinell übersetzt

HaBE-Vorbemerkung: dieser Bericht beinhaltet nicht die Beschreibung der Lage besonders der schwarzen LibyerINNEN, die nach wie vor gejagt werden, vergewaltigt, verstümmelt, massakriert …. weil sie alle unter dem Generalverdacht stehen Gaddafis Söldner zu sein. Tatsächlich sind es nach Libyen geflohene Armuts- und politische Flüchtlinge, die in Libyen Brot und Arbeit, Wohnung und Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder gefunden hatten und das auch verteidigen wollten. Aber ich weiß, nicht nur Radio CORAX, auch “faites votre jeux” und BAK-Shalom werden diesen Bericht jetzt wieder als Beleg für meinen “Antisemitismus”  herumreichen… denn wer nicht für den Krieg gegen Libyen, wer nicht für den Krieg gegen Syrien , wer nicht für den Krieg gegen den Iran ……….. ist, der ist eben Antisemit….

Den folgenden Beitrag habe ich bei Einar Schlereth herauskopiert

Ich habe hier eine Kopie des Berichts hochgeladen, der für ein paar Stunden auf der Website des ICC war, aber dann ohne Erklärung zurückgezogen wurde. (öffentlich markiert wurde.) Ein Vertreter des ICC-Sekretariats war im späten Februar und Anfang März fünf Tage lang in Libyen, so dass sich die Dinge seither deutlich gewandelt haben könnten, aber der Bericht bietet ein interessantes Bild der Bedingungen der Gefangenschaft von Quadhafi und seine Gefühle für den Internationalen Strafgerichtshof – und Depressionen. Hier sind einige Absätze (Hervorhebung von mir):

15. Die Delegation um 10 Uhr verließ am 3. März 2012 und kam in einem Haus in Zintan gegen Mittag gelegen. Die Delegation wurde gebeten, im Haus für eine Weile zu warten, wurde dann gebeten, ft zu einem Haus gegenüber, wo Saif al-Islam Gaddafi wohnte zu Fuß. Alle Läden waren geschlossen. Die Tür war schwer und aus Metall. Mehrere junge Wärter mit militärischer Kleidung gekleidet und bewaffnet mit Kalaschnikows waren anwesend im Haus. Die Mitglieder der Geschäftsstelle und dem OPCD warteten etwa 40 Minuten, wie Dr. El Gehani wurde an Herrn Gaddafi sprechen. Nach seiner Rückkehr erklärte die Koordinatorin, dass Herr, Gaddafi, mit ihm über den libyschen Verfahren gegen ihn und über die Möglichkeit, einen Anwalt zu haben, sprechen wollte. Er erwähnte, dass Herr Gaddafi gebeten hatte, um ein Interview mit ihm als Bedingung, um an das Gericht zu sprechen. Dr. El Gehani fügte hinzu, dass er ihm, sich einen Anwalt beraten …17. Saif al-Islam Gaddafi erschien lächelnd und bereit sind, dem Gerichtshof zu reden. Es war schwierig zu beurteilen, ob er eine Menge Gewicht verloren, als er trug weite Kleidung. Er erschien schlanker als auf dem Bild im Anhang zu seinem Haftbefehl. Er fehlte Teil seiner Daumen und Zeigefinger an seiner rechten Hand. Er hatte keine sichtbaren blauen Fleck im Gesicht ….

MAREDO -Solidaritäts -Songs und -Gedichte
die ich in den letzten Wochen geschrieben HaBE

Liebe KollegINNen in Frankfurt und Osnabrück und in allen über 60 MAREDO-Filialen in Deutschland und Österreich,

für Euch und mit Euch habe ich einige texte geschrieben, die Ihr noch weiter bearbeiten müsstet. Gebt sie an Musiker aus der Soli-Bewegung weiter, die sollen das mit Euch zusammen machen.

Hier jetzt die Texte und Materialien :

WER BEI MAREDO ESSEN WILL

Wer bei MAREDO Essen will

der soll dabei auch wissen
wer für sie kocht, bedient und putzt
wird rechtlos nur noch ausgenutzt
und um den Lohn beschissen