Solche Heldinnen braucht das Mutterland, statt Heldentod fürs Vaterland

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Louise Bröll, geb. Schnitzer, 29.03.1905 – 11.12.1985. Hanauer Widerstandskämpferin / durch eine schwarzbraune Juristen-Seilschaft und die Beihilfe eines  SPD-Magistrats vertrieben, beraubt und unter die Erde gebracht, mit einem Armenbegräbnis und dem Verbot, ein Brechtzitat in den Grabstein zu meißeln:

Bertolt Brecht

„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.Bertolt Brecht (Werk: Me-Ti. Buch der Wendungen)

HaBE: dem Richtigen im Falschen gewidmet – Adorno

Ersparen Sie sich diesen Schund!:  den WIESENGRUND

und Thomas H.,  so habe ich vor einem Jahr geschrieben. Was ist davon geblieben

Ist es denn wahr, ist er noch oder war er Justiziar von SAP, der Ador-NO-GO-Area ?

OK, OK, nur eins ist klar: ob Jugend- oder Alterssünde, der als Knabe an der Quelle saß, sitzt als Alter an der Pfründe.

 

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WIESENGRUND

 

Man dichtet nicht mit vollem Mund!

Ich erklär es gut anschaulich:

VerSchwendter verschwunden – HaBE ihm nachgerufen

VerSchwendter verschwunden, (zum 3 Todestag Prof. Dr. Dr. Dr. Rolf Schwendters)

Datei:Vienna 2011-09-01 Augartenspitz - Rolf Schwendtner (l) presenting readers on occasion of World Peace Day.jpg

 Rolf Schwendter, der gegen den Krieg trommelte … Wien 2011

HaBEs Katzenjammer
für Rolf Schwendter

File:Vienna 2013-03-13 'Salon für Kunstbuch' - Rolf Schwendter (l), Gerhard Jaschke.jpg

Dieses Bild aus wikipedia zeigt nicht etwa den zukünftigen Alterspräsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, sondern Rolf Schwendter bei einer trommellosen Lesung in Wien 2013

Prof. Dr.Dr.Dr. Rolf Schwendter (Scheßwendter) ist am Sonntag, dem 21.07. 2013 in Kassel gestorben

Der VerSchwendter ist verschwunden

 

Millionen Tote an der Kölner Klagemauer. Der Kläger ist tot, die Klage geht weiter


Walter Hermannn und Reuven Moskovitz (beide Träger des Aachener Friedenspreises)

“Walter Herrmann ist tot, doch seine Idee ist lebendiger denn je. „Eine ‘Elite’ von ‘Kriminellen’, die Neue-Weltordnungs-Mafia versklavt den Rest der Welt und beherrscht Politik, Medien und Konzerne“ „Wir wünschen uns, dass die Menschen endlich lernen, in Frieden zu leben!“ „So lange wie Rambo-Filme die Köpfe unserer Kinder verdrehen, solange wird sich auch bei dieser Generation die Einstellung zum Krieg nicht ändern.“ So steht es auf drei der zahllosen Klagemauer-Karten. Es begann vor 25 Jahren, im Januar 1991, mit dem so genannten Golfkrieg, als die USA den Irak überfielen. Das war Auslöser für das Projekt für Frieden, Völkerverständigung und Menschenrecht. Initiator Walter Herrmann – 1998 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet – hat im Kampf gegen Krieg und Ungerechtigkeit nie aufgegeben. Doch seit Januar 2016 war Walter Herrmann gesundheitlich angeschlagen. Sein Platz vor dem Kölner Dom blieb seitdem leer. Die ständigen heimtückischen Attacken gegen seine Friedensarbeit – besonders die aus seinem engeren Umfeld – hatten ihm zugesetzt. Es herrscht Krieg. Kräfte des Friedens sollen kaputt gemacht werden. Doch die Kölner Klagemauer muss weiter leben.”

Kriegswinter an der Heimatfront
fühlt sich an wie Frühling

Ein Osthessischer Frühling ? Nun einen solchen Frühling gibts auch in Rheinhessen, Südhessen, Nordhessen, Oberhessen und im angrenzenden Ausland, in Kretschland, Bayseehofern, Ramelingen, Ägypten, im Koso- und sonst noch wo.

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(das letzte HaBE-Bild zeigt in der rechten Bildmitte das Volkshaus in Mannheim Neckarau (1963), das schon vor 1933 gebaut wurde (so um1925 herum) in Mittel-Gründau gibt es auch eines! Aber erst nach 1949 erbaut.)

Wer schrieb Helmut Schmidt die Orgel-Partituren vor?

  Helmut Schmidt  wies 1979 auf einem Kongress der IG Bau Steine Erden die Delegierten zurecht: “Berufsverbote hat es bei uns nie gegeben, das ist eine kommunistische Lesart.”

 

Schmidt-Schnauze schwankend zwischen Anti-&Avanti-Atlantiker bis zum Exitus, habe ich dem Altkanzler nachgerufen. Das stieß auf heftige Kritik, die u.a. besagte, dass Schmidt , seit & solange er was zu sagen hatte, immer ein Atlantiker gewesen sei.

Schmidt-Schnauze schwankend zwischen Anti-&Avanti-Atlantiker bis zum Exitus

Schmidt-Schnauze schwankend zwischen Anti-&Avanti-Atlantiker bis zum Exitus, habe ich dem Altkanzler nachgerufen. Das stieß auf heftige Kritik, die besagte, dass Schmidt , seit & solange er was zu sagen, hatte immer ein Atlantiker gewesen sei. Nun, der vemeintliche Herr der Orgelpfeifen in der vermeintlichen Welt-Kapithrale ließ das Volk schon nach seiner Pfeife um die Dorfkirche tanzen und für die Kreuzzüge trocken-üben und wieder etwas Deutschland Deutschland über alles grölen.  Schmidt war zwar SPD-Mitglied, aber kein Sozialdemokrat, der meinte an der Macht zu sein wenn er in der Regierung sitzt. Er wußte genau, wer ihm die Partituren vorschreibt, die er rauf und ruter zu orgeln hatte. Und die Komponisten des Allmächtigen konnten dabei auch wechseln. Die Launen Kaput-Baals sind unergründlich.  Und eine Zeit lang schrieben Herrhausen und seine NS-Elite-Schulfreunde und alten-SS-Kameraden eben auch mal nen Choral für Kaput-Baal, nach dem das Volk in den Krieg ziehen dürfte wie in einen Gottesdienst, gleichgültig ob mit Wehrwirtschafts-Wunderwaffen oder danach mit “Nie mehr-Waffen”-Wirtschaftswundern.  Schmidt hat die Partituren des des aufsteigenden “deutsdch-französischen” Kapitals und seiner Protagonisten gut verstanden … war aber Realist genug , um zu begreifen, dass gelegentliche Schritte aus dem Wind-Schatten des kapitalen Bruders nur möglich sind, wenn der die stärksten Stürme abhält und nicht ins Schwanken gerät.  Wer dem Großen Bruder das Bein stellt, wer es auch nur versucht, der bleibt auf der Strecke. Da stolpert die Deutsche Bank, da strauchelt SIEMENS, da tuts VW weh, BASF schmiert- und EADS stürzt ab…Ja, die Freilaufhaltung hat ihre Grenzen, gesunde Eier gibts nur, wenn der Fuchs die Gänse nicht holt und Bio-Steaks, wenn der Bär die Rinder nicht schlägt. Die Laufsställe nützen, die die Rinder schützen.

Westerwelle biermännelt bei Jauch: “Krebs macht alle gleich”

Westerwelle biermännelt bei Jauch: Krebs macht alle gleich, den kranken AOKler auch !

 

Gestern Abend in der journalistischen Jauche im Berliner Gasometer warn sich alle gleich und Millionen Flachbildhirne in bundesdeutschen Wohnzimmern waren nach dem münsterland-öd-blöden TATORT auch gleich dergleichen gleich. Alles ist gut. Die Jauchenrunde ist sogar an diesem Abend -auch Jauch- so was von authentisch, sympathisch, wenig auf show getrimmt. Auch der Leukämie-Professor stimmt,  wie er das „Alle gleich“ in einem Anflug von Ehrlichkeit noch nebenbei relativiert. Alles im Lot auf dem Euro-Boot. Westerwelle nimmt sich zurück, so weit er durch die Leukämie zurückgenommen wurde. Alles reduziert sich auf das wirklich Wahre Schöne Gute.

Verspäteter Nachruf für Alexandra Prinzessin zu Ysenburg-Büdingen & das Nachbar-KZ

 

Fürstlich-friedliche Wald-Idylle: die Grabstätte derer zu Ysenburg-Büdingen

Ende Juni 2015 zählten die baggerführenden Totengräber im “Büdinger Wald”  nach der Bestattung der Prinzessin im fürstlichen Mausoleum, einer idyllischen Lichtung mit Jahrhunderte alten Eichen, die in diesen würdigen Rahmen passende Trauergästeliste auf: die tote Alexandra Sophie Cecilie Anna Maria Friederike Benigna Dorothea Prinzessin zu Ysenburg und Büdingen begleiteten: Donatus von Hessen, Frankfurts Ehrenbürger Friedrich von Metzler, Ex-OB Petra Roth , FDP-Mann Stefan von Wangenheim, CDU-Fraktionschef Michael zu Löwenstein, Heinrich Prinz von Hannover mit Frau Thyra Sixtina Donata von Westernhagen, der GRÜNE Frankfurter Kultur-Bürgermeister Olaf Cunitz, der Banker Lutz Raettig,  Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Finanzministerium, Palmengarten-Chef Dr. Matthias Jenny und BILD-Autor Dr. Josef Becker  u.v.a.m.

Dem Who is Who-kundigen Baggerführer erzählte ich dann als kleine Ergänzung, dass keine 1000 Meter vom (illegalen) Fürsten-Friedhof entfernt die KZ-Hinzert-Außenstelle für 100 Insassen stand, in der 150 bis 200 russische Kriegsgefangene eingepfercht dahinvegetierten, wenn sie nicht 14 bis 16 Stunden pro Tag Zwangsarbeit für den Büdinger Fürsten leisteten – im SS-Programm “Vernichtung durch Arbeit”. Sie ernährten sich von Rinde, Wassersuppe, faulem Brot bei Holzfäller-Schwerstarbeit. Wer es nicht mehr schaffte, wurde meist im Litterbach ertränkt. Möglichst nicht erschossen! Die Munition wurde für die Front gespart. Die aus dem STALAG Wegscheide bei Bad Orb “ausgeliehenen” russischen Kriegsgefangenen ertränkt haben dann nicht nur die SS-Bewacher sondern auch zwangsrekrutierte Kinder und Jugendliche aus kommunistischen und sozialdemokratischen Familien aus den nahen Dörfern Breitenborn und Hain-Gründau. Diese Kinder bekamen Gewehre ohne Munition (bei kommunistischen Kindern und Jugendlichen hätte es ja sein können, dass….) und es wurde ihnen gedroht, man würde sie, wenn sie auch nur eine Silbe von dem, was im Lager geschieht nach außen tragen, als Mörder von Kriegsgefangenen melden. Bis vor einigen Jahren lebten einige der “Kinderwächter” noch, traumatisiert und in ständiger Angst davor , dass man ihnen jetzt noch als Kriegsverbrecher den Prozeß machen und die (Zusatz-Kriegsopfer-)Rente streichen könnte … denn als zwangsrekrutierte Kinder galten sie als Kriegsopfer und erhielten später eine kleine Kriegsopfer-Rente .

Für die Prinzessin steht ein großes Grabdenkmal, zwei Jagdhunde der Büdinger Fürsten  haben jeweils auch eines.

Auf das KZ im Büdinger Wald nahe der Fürstengräber weist nichts hin. Auch nicht auf die weiteren: eines davon hinter dem Jagdschloss Gettenbach, wo die ADLER-Schützenpanzer von KZ-Häftlingen montiert wurden, nachdem die Adlerwerke in Frankfurt ausgebombt und das dortige KZ “Katzbach”aufgelöst, “evakuiert” wurde. Von 1600 Häftlingen überlebten dort zunächst 260, die wurden dann zu einem Todesmarsch durch das Kinzigtal getrieben … etwa 60 haben diesen Todesmarsch auf Umwegen nach Dachau in das dortige KZ überlebt und wurden von Dachauer Widerstandskämpfern unter dem Kommando des Kommunisten Georg Scherer befreit.

 

FRAUEN-LEIDEN FRAUEN-STÄRKEN
Inge Hornischer nachgeschrieen

Dr. Zerres hat uns die Pille verschrieben, sie uns auch geschenkt, wenn wir das nötige Kleingeld nicht hatten, 1968/69. Der Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten, bei dem die von Margret organisierte Breite Gasse im Wartezimmer darauf wartete vom Doc den PuffTÜV, den Fickschein  zu kriegen. Wisst ihr noch, die Praxis neben den E-Kinos an der Hauptwache im Schatten des Kirchturms, hinter dem HAKO-Schuhgeschäft mit der Rutsche über drei Etagen, wo dann später die Knaus-Ogino-Schicksals-Kinder, die nicht mehr abgetrieben werden konnten, selbst in Holland nicht und höchstens beim Schlachter von Bergen-Enkheim, dem Dr. Netter, der die Frauen noch blutend wieder auf die Straße schickte, wenn sie die 600 DeMark bezahlt hatten – also da wo diese Kinder später jubilierend  von der 2. oder dritten Etage ins Parterre rutschten, das ging auch ohne Schuheinkauf  – zumindest eine Weile.