Jorge Ricardo Masettis Begegnung mit Fidel Castro & Che, wie er sie erlebte.

Jorge Ricardo Masettis Begegnung mit Fidel Castro & Che, wie er sie erlebte.

Ende der 1950er Jahre reiste ein argentinischer Journalist zur kubanischen Guerilla, um über ihren Kampf gegen Batista zu berichten. Er wurde einer der ihren

Von Jorge Ricardo Masetti
Jorge Ricardo Masetti: Fidel Castro, wie ich ihn erlebte. Von Kämpfenden und Weinenden. Vorwort von Volker Hermsdorf. Aus dem Spanischen von Natalia Carvajal Saavedra. Zambon-Verlag, Frankfurt am Main 2018, 239 Seiten, 18 Euro

 

Auf dieses Buch habe ich schon seit einigen Jahren gewartet,  spätestens seit ich Fidels Freundin Stella Calloni bei ihrer Lesung in Frankfurt am Main im Club Voltaire kennen lernte

Die US-Armee zählt keine Toten der US-Invasion. Auch nicht die eigenen (öffentlich)!

Seit der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht nach dem Vietnamkrieg , wo der Widerstand im Inneren der US-Armee von den “farbigen” und zunehmend auch weißen GIs selbst in das Offizierskorps übergriff, haben die Goldfasane im Pentagon hinzugelernt und kaum noch Angaben über die eigenen Verluste veröffentlicht. Die US-amerikanischen Kriegsopfer  und ihre Veteranen-Organisationen  (u.a. HERO aber auch die Mitarbeiterinnen der US-Army-Zeitung “Stars & Stripes”) wurden als Vaterlandsverräter an den Pranger gestellt, verfolgt und kaltgestellt.

Hatte britisches TV-Team Täterwissen bereits vor dem Giftgas-Attentat von Salisbury?

Die PANDORA-TV– Meldung aus Italien: ” L’insostenibile leggerezza della Signora Omicidi” legt nahe, die Frage nach dem Täter-Wissen des britischen TV-Teams zu bejahen. Wenn sich die Ergebnisse der “technischen Lektüre” der vom britischen Fernsehen ausgestrahlten Biographie des Opfers von Salisbury, des britisch-russischen Doppelagenten als auch juristisch belastbar erweisen, müsste dieser MAY-DAY beim europäischen Gerichtshof entsprechend strafbeschwert behandelt werden.

VORSICHT: ES FOLGT HIER EIN KURZER aber umso BÖSERER SATIRE-EINSCHUB (vermutlich von russischen Hackern einputinvirt!)

Wusste brit. TV-Team schon 1 Woche vorher von der Giftgas-Attacke in Salisbury?

Giulietto Chiesa, der italienische Politiker und Journalist,  hat in seinem Blog PANDORA TV folgendes mitgeteilt:
Nach der chemischen Attacke gegen den Doppelagenten in GB, haben die Briten eine Biografie des Opfers ausgestrahlt, damit das Fußvolk die Grausamkeit der Russen besser wahrnehmen kann.
So weit so gut… bzw. schlecht

Aber Giulietto Chiesa hat seinem italienischen Publikum auch mitgeteilt, dass aus einer „technischen Lektüre“ des Dokuments zu entnehmen sei, dass die Vorbereitung dieses quasi Nekrologes bereits 1 Woche vor dem Attentat erfolgte.

Die einzige Erklärung dafür kann sein, dass die Vorbereiter des Dokuments im Dienste der wirklichen Täter standen: den Geheimdiensten Ihrer königlichen Majestät.

Am Grunde der Gründau liegen Geschichten, von Oben verschwiegen, verkauft & begraben

m Grunde der Gründau liegen Geschichten

Von Oben verschwiegen, versenkt und vergraben

Auf-Heben und retten vor dem Vernichten

Vom Fürstenhaus wurd uns der Einblick verweigert

Bei Sothebys unsere Geschichte versteigert

Und für die Rendite-Kammer versilbert

„Eure Dorf-Tratsch-Geschichte ist eh nicht viel wert!“,

verhöhnt man uns, wenn wir darum bitten

uns wenigstens das zurückzugeben

was sie noch haben

was unser Leben

betrifft,  die Gebräuche und Sitten,

die Waldfrevelbücher der fürstlichen Jäger

die Waldrechtsverträge, die man jetzt aufheben

und uns damit wieder verkaufen will

Straßenschäden zwischen Mittel- und Niedergründau: Verursacher sollen zahlen!!

Straßenschäden zwischen Mittel- und Niedergründau: Verursacher sollen zahlen!!
Main-Kinzig-Kreis – Gründau
Geschrieben von: Hartmut Barth-Engelbart
am: Dienstag, 13. Oktober 2009 um 00:36 – Gelesen: 5249 mal
Die Komplettsperrung der Landesstraße L3271 zwischen Mittel-Gründau und Niedergründau bringt erhebliche Behinderungen für den Berufsverkehr. Auf der inoffiziellen Umleitung über den “Kolbenstein” besteht wegen der Unübersichtlichkeit bei dem sprunghaft gestiegenen Verkehrsaufkommen erhöhte Unfallgefahr. Die offiziell angebotene Umleitung bedeutet für die Pendler einen großen Umweg und Zeitverlust. Für die Anlieger der Haingründauer Straße (so heißt die L3271in Mittel-Gründauer Ortslage) ist es purer Terror: Kinder von der Straße ! Fenster zu ! Katzen und Hunde wegsperrren! Geschirr sichern! Kommen die US-Panzer wieder ? Hat die HartsteinIndustrie die Devise ausgegeben: “Mauth-Gebühren sparen!” ? Nein. Es sind “nur” handliche 24 bis 46-Tonner – meist überladen und Erdklumpen streuend. Die Schwerlaster fahren derzeit mit ihren 24 Tonnen und mehr mit überhöhter Geschwindigkeit auch locker durch die 30 Km-Zone … Und hinterlassen einen bei diesem Herbstwetter besonders tückischen Schlammfilm auf der Straße. Die selten auftauchende Straßenkehrmaschine des Deponiebetreibers Schneider (CDU-MdL, Hessischer Bauernverbands-Chef) kommt mit dem Reinigen gar nicht mehr nach. Das alles ist für die geplante zweiwöchige Bauzeit der Deckenerneuerung dieser Landesstraße gerade noch so zu ertragen. Völlig unerträglich ist aber der Gedanke, dass das Land Hessen diese Reparatur eventuell aus unseren Steuermitteln bezahlt. Seit einigen Jahren wird die Landesstraße durch den Schwerlastverkehr in Richtung Erdaushubdeponie vollständig ruiniert. Und auf der Rückfahrt sorgen dann die LKWs für ein Arbeitsbeschaffungsprogramm in Gründauer Autowaschanlagen. Wer bezahlt das eigentlich ? Öffentlich wurde bisher noch nicht über die Finanzierung der bereits abgeschlossenen Teilsanierung am Grenzgraben/Steinbach aufgeklärt, die wohl nur deshalb vorgezogen wurde, um den Deponiebetrieb nicht durch die Reparaturarbeiten zu unterbrechen!!!. Notwendig wäre spätestens jetzt eine Erklärung der Landesregierung darüber, wie diese und die weitere Reparatur finanziert wurde und wird. Während für Schulsozialarbeit, für den ausreichenden Ausbau eines qualifizierten Ganztagsschulangebotes im Landeshaushalt die Mittel nicht zur Verfügung gestellt werden, wäre es ein Unding, wenn das Land die Behebung der Straßenschäden, die durch den Betrieb der Erdaushubdeponie entstanden sind, aus unseren Steuergeldern bezahlt. Hier müssen die Verursacher zur Kasse gebeten werden ! Auch dann, wenn sie in oberen Rängen der Regierungsparteien sitzen. Es wäre sinnvoll, wenn sich auch die Gemeinde um die Klärung dieser Frage kümmern und die Bürger-innen Gründaus darüber informieren würde.

Stellt Kanzlerin Merkel Strafanzeige wegen “IM Backgretel” ?

Stellt Kanzlerin Merkel Strafanzeige wegen “IM Backgretel” ?
Main-Kinzig-Kreis – Gelnhausen
Geschrieben von: Hartmut Barth-Engelbart
am: Freitag, 25. September 2009 um 14:14 – Gelesen: 6822 mal
An Stelle von Frau Merkel würde ich Anzeige erstatten. Zumindest sollten sich die Leute, die sie heute als IM-Backgretel verunglimpfen, doch was schäm’!
((Im Schweizmagazin scheint der aktuelle Artikel über Merkels STASI-Umfeld durch die virtuellen Schlapphüte schon verhütet zu sein. Dort kommt eine Leerseite. Hier ist der Beitrag aber (noch!)zu lesen: http://womblog.de/2009/04/10/merkels-stasi-umfeld/ ))
Dass hier – wenn auch nur satirisch- ihr “zweiter Deckname” so einfach veröffentlicht wird, ist im Vorfeld der Bundestagswahl höchst unfair. Und außerdem noch Hausfrauenfeindlich. Da sollte der Hausfrauenverband und der Landfrauenverband sich Mal zu äußern! Frau Merkel hat zwar zusammen mit Birgitt Breul die meisten VEBs geschaffen (Volks-Enteignete Betriebe), auch die blühendsten Landschaften in den neuen Ostkolonien, auch die beste Krebsvorsorge durch Abwicklung der meisten Industriebetriebe unter Vermeidung der strahlendsten Dreckschleudern wie Greifswald und etlicher BraunkohleStromer, die auch noch am hellichten Tage Bau für Bau, Haus für Haus versenken dürfen wie der CDUOberbürgermeister von Köln. Oder wars der von Wesel. Wie heißt er noch der Bürgermeister von Wesel? Nein Schramma heißt der von Kölle, der dort Mal eben das “Archiveversenken” erfunden hat. Ein schönes Kinderspiel! Aber zurück zur Kanzlerin: wie antwortet sie regelmäßig auf die KKW-Stilllegungs-Frage (Kern&KohleKraftwerks): “Watt? En Störfall ? Verkrümmelt euch! Ich habe noch ein paar Asse im Ärmel! Ihr habt zwar die Wahl, wir hammse nich! Wir sind zwar an der regierung, aber nicht an der Macht. Macht abber nix. Die schalten E-ON !” . Nach jahrelangem Ausreiseverbot in den freien Westen und den schon befreiten Osten hat sie es den jungen Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, den Thüringern und Sachsen-Anhaltinern und den Brandenburgern endlich ermöglicht, auf Staatskosten in den Abenteuerurlaub zu fahren – das hätten sie mit der NVA nie geschafft- höchstens bis nach Prag, und das damals ohne die jetzige Option auf Rückfahrt im Liegewagen. Aber wer will da schon hin nach Prag ?- außer vielleicht österreichischen Immobilienhändlern, US-amerikanischen Hotelketten-Managern oder russischen Neureichen. Trotz meines Einreiseverbots in die DDR konnte ich auf meinen Fahrten mit Hilfskonvois nach Polen zwischen 1981 und 1987auf der Transitstrecke von den Grenzern doch einiges Erfreuliches über die hoffnungsvolle FDJ-Funktionärin Merkel erfahren. Sie war beliebt in der Partei- und Staatsführung, die Chefin für Agitation und Propaganda in der FDJ im Universitätsbereich und in der Akademie der Wissenschaften. Und sie hatte Auslandserfahrungen, sie muste nach Westen, sie hatte den Klassenfeind schon studieren dürfen. Klar, so linientreu wie sie es war. Auf sie war Verlass, sie wusste, was sie zu verlieren hat, wenn sie nicht wieder zurückkam. Sie war eben nicht eine einfache Dele- sondern eine Privilegierte. Sie war eine der jüngeren Gleichsten unter den jüngeren Gleichen. So, das müsste reichen. Wer unsere Kanzlerin weiterhin als IM-Backgretel verunglimpft, der sollte sich was schäm.

Erster Fund bei den “Fürsten-Hund”-Recherchen

Erster Fund bei den “Fürsten-Hund”-Recherchen
Main-Kinzig-Kreis – Gründau
Geschrieben von: Hartmut Barth-Engelbart
am: Donnerstag, 24. September 2009 um 22:07 – Gelesen: 5870 mal

Manchmal ist es schon widersinnig, pervers, wenn man sich freut, dass die Suche nach den Überresten eines KZ, eines Zwangsarbeiterlagers endlich doch Erfolg hat.
Der Anlass zur erneuten Suche nach Dokumenten zum Zwangarbeiterlager unterhalb von Waldensberg und Wittgenborn war eine mail des Frankfurter Historikers und Museumspädagogen W.W. Er schrieb zu meinem Artikel vom “Fürsten-Hund”:
Lieber HaBe,
die vorletzte Mitteilung betraf ja die Ysenburger.
Deine Betrachtungen auf der Reffenstraße sind natürlich nicht dort vom Himmel gefallen, so dass ich mich frage, auf welche wissenschaftlich fundierten Recherchen Du zurück greifen kannst. Es ist klar, dass dies nicht aus Quellen im Geschichtsverein Büdingen stammen kann, die jüngste Geschichte ist eigentlich erst mit den Arbeiten von Monica Kingreen greifbar geworden. Aber auch Sie spricht – so weit ich ihre Arbeiten gelesen habe – nicht von Zwangsarbeiterlagern im Wächtersbachischen oder nahebei.

Bilder eines fürstlichen Zwangsarbeitslagers gesucht

Bilder eines fürstlichen Zwangsarbeitslagers gesucht
Main-Kinzig-Kreis – Gründau
Geschrieben von: Hartmut Barth-Engelbart
am: Mittwoch, 23. September 2009 um 22:47 – Gelesen: 5863 mal
Ein renommierter Frankfurter Historiker und Museumspädagoge sucht Bilder und Dokumente zu dem in diesem Portal in einem Artikel des Gründauer Lokal-Historikers Barth-Engelbart angesprochenen Zwangsarbeiter-Lagers unterhalb von Waldensberg.
In dem Artikel unter dem Titel “Unterhalb von Waldendsberg da liegt ein Fürsten-Hund begraben” wurde kaum verschlüsselt von einem Zwangsarbeiterlager mitten im Wald der Büdinger Fürsten gesprochen, ohne jedoch dafür Beweise vorzulegen. Jetzt sucht der aus Büdingen stammende Museumspädagoge Quellentexte und Bilder zu jenem Lager, von dem vor allem Breitenborner , Mittel-Gründauer und Haingründauer Einwohner berichtet haben. Besonders aus der Umgebung der Frau Lina Hirchenhain, die als “Halbjüdin” ins KZ verschleppt wurde, und ihrem Mann, der sich weigerte, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. Für den Fürstenspross der Isenburger, die die Steingut-Manufaktur in Wächtersbach-Brachtal-Schlierbach berherrschten und Geschäfte mit der KdF machten, ein Grund den Steingutformer Hirchenhain zu entlassen. Nach Wikipädia waren das die Büdinger Fürsten:Die Waechtersbacher Keramik im hessischen Brachttal-Schlierbach wurde 1832 von den Fürsten zu Ysenburg und Büdingen und Teilhabern gegründet. Der gesamte Firmenname lautet Waechtersbacher Keramik Otto Friedrich Fürst zu Ysenburg und Büdingen GmbH.

Gibt es eine Partei der Steuerberater? In Gelnhausen?

Gibt es eine Partei der Steuerberater? In Gelnhausen?
Main-Kinzig-Kreis – Gelnhausen
Geschrieben von: Hartmut Barth-Engelbart
am: Montag, 21. September 2009 um 09:51 – Gelesen: 5400 mal
Keine Sorge, es gibt sie nicht. Na ja, nur nicht so ganz offen. Dirk Pfeil ist ihr heimlicher Präsident, der hat schon die Wibau gut aufgeschnitten serviert und dann wurde die Platte beim Kalten Buffet geputzt. Das macht er auch bei OPEL. Die Rechnung schickt er nach der Wahl an die Belegschaft. Das sind die Herren, die AQA predigen und die teuersten Weine saufen. Nur zu unserem Besten. Das sie ja alle wollen. Sie retten uns so doch vorm ALGeHOLISMUS. AQA gegen ALGeHOLISMUS. Und das auf dem Gelände der WIBAU! Herr Kirchhübel sollte eine solche Partei offen gründen. Kleiner Tipp am Rande: es gibt jetzt schon die Software, die den Steuerberater völlig überflüssig macht. Das Erstellen von Geschäftsberichten zur gesetzeskonformen (bzw. umgehenden) Steuerhinterziehung geschieht per mouseklick. Wer die software bisher nutzt ? Also Josef Ackermann nutzt sie schon lang, und jetzt weiß ich auch seit einigen Monaten, warum die Steuerberater erstens Angst um ihre Jobs haben . Also nicht diese popeligen Lohnsteuerjahresausgleichsanträge oder untere Beamteneinkommenssteuererklärungen – davon kann man sich hungrig arbeiten als Steuerfachmann, aber die großen Fische, also auch die mittleren wie VERITAS z.B., die gehn nicht mehr zu irgend einer Treuhand, die brauchen auch immer weniger SteuerFachanwälte und Notare und schon gar kine Stuerberater, die kaufen sich die software und KLICK ist der Herr Kirchhübel seinen Lebensstandard los. Naja, er wird nicht gleich HARTZ4 kriegen , aber fallen ist nur schön , wenn der Fallschirn auch ein Schutzschirm ist und am Ende die Rechnunng so aufgeht wie der Schirm. Es soll Leute geben, bei denen ist der Schirm nicht aufgegangen. Die Rechnung übrigens auch nicht.
Und zweitens predigen diese Herren neben ihrer Angst um ihre gutbezahlten Jobs auch gerne die Steuersystemvereinfachung ! Das ist auch AQA predigen und Wein saufen: sie wissen genau, dass dieses kompliziert zutiefst ungerechte Steuersystem nicht grundlegend geändert wird von denen, die hier das große Geld und die Macht haben.
Deshalb brauchen sie Steuerberater auch keine eigene Partei zu gründen. Die meisten sind in den RE-GIER-Opportunitätsparteien gut aufgehoben. Geld-Macht-Liebe, diese neue Soap-Opera im ERSTEN müsste richtiger Weise GELD-MACHT-DIEBEheißen und dann andersherum lauten: DIEBE-GELD-MACHT Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert so wie jetzt bei den Großbanken. Schulen werden privatsiert, Krankenhäuser, Schwimmbäder, die Bahn, die Post, die Rentenversicherung – nicht asofort, aber auf raten…
Privatisieren heißt Berauben, das kommt vom Lateinischen “privare” und das heißt klauen, rauben … die Mächtigen Reichen lügen uns nicht an, sie sagen ja , sie wollen weiter und noch mehr privatisieren, sie machen es wie einst die Pfaffen: sagen es so, dass es die normalen Menschen es nicht verstehen. Genauso wie unser Steuersystem. Ungerecht, kompliziert und kaum zu durchblicken. Übrigens war die Abschaffung der Mehrwertsteuer und ihrer Vorformen schon eine Forderung der Oberhessischen Bauern 1830 – eine der zentralen Forderungen, die der Mittel-Gründauer Lehrer paul Nagel für die Bauern gegen die Fürsten formuliert hat. Er musste 1832 mit Zuchthaus und Tod dafür bezahlen. Sein Nachfolger in Mittel-Gründau, Bernhard Kaffenberger, der Schriftführer des Demokratischen Vereins, bekam dafür Zuchthaus und wurde zur Auswanderung in die USA gezwungen. Jetzt soll die Mehrwertsteuer, die nur die kleinen Leute trifft, bis auf 25 % angehoben werden. Die Forderungen der 1848er Demokraten müssen erst noch erfüllt werden.