Was FAZ-Fest bei Albert Speer “vergaß”: die Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener

die Einleitung  des Ergänzungsbeitrages zu Otto Köhlers „Speer“-Artikel in der Tageszeitung „junge Welt“  gibt es zwar noch als mail-kopie aber der Artikel selbst ist vor einigen Stunden von außen in meinem Portal gelöscht worden. Oder just lost im Internet?

Vom Berufsverbot über Zwangsarbeitslosigkeit zur Zwangsarbeit

Dienstverpflichtung nannten das die Deutsche Arbeitsfront, der Reichsarbeitsdienst, die Gauarbeitsämter der Nazis, die mit der Macht auch die Arbeitsamtsunterlagen übergeben bekamen. Die Mitgliederlisten der ADGB-Gewerkschften holten sie sich, nachdem sie zunächst noch den 1. Mai 1933 zusammen mit dem mitaufrufenden ADGB feierten, am 2. Mai beim Sturm auf die Gwerkschaftshäuser

in ihrer heutigen Ausgabe 23.09.2017 meldet die Tageszeitung “junge Welt” auf ihrer Titelseite die “Entdeckung” der LINKEn Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke, dass die “neudeutsch” in ‘Jobcenter’ umgetauften Arbeitsämter als verlängerter Arm des Verfassungschutzes dienen. Nach Auskunft des Bundessozialministeriums sollen keine linken HARTZ4-Gegner o.ä. sondern nur als “islamistische Gefährder” und “Reichsbürger” Verdächtigte gemeldet worden sein.

Das kann sich morgen je nach politischer Lage sehr schnell auch offen  gegen alle Linken richten. Zumindest kann man damit rechnen, dass es auch in der jüngsten Vergangenheit nicht nur für den Öffentlichen Dienst solche Datenaustausche gegeben hat. Schließlich sind die Arbeitsämter-ARBREITSAGENTUR-Selbstverwaltungen drittelparitätisch mit je sieben ehrenamtlichen Vertretern der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber und der öffentlichen Körperschaften besetzt. (zitat aus wikipedia)

Was sowohl die Abgeordnete Jelpke als auch die “junge Welt” an dieser Stelle nicht melden, ist die Tatsache, dass die Arbeitsämter diese Überwachungs-Hilfs-Funktion seit ihrer Neugründung in den Westzonen spätestens seit 1947/48 ausüben, damals noch mit den sich unter der Obhut der Militärregierungen bildenden Vorläufern der Landesverfassungsschutzbehörden und den sich zur Organisation Gehlen westweit formierenden Kompetenzgruppen aus den bei den Spruchkammern erfassten Fachkräften mit 1000jähriger Erfahrung.

Zunächst jedoch die jW-Jelpke-Meldung,

Wirtschaft übernimmt Schule: antigewerkschaftliche Frühprägung ergänzt Berufsverbote

“Duales Studium, Gutachterterror, Praktika & Zeit-& Leiharbeit sorgen im “Berufsverbot-PLUS” für gewerkschaftsfreie Zonen …”

… nicht nur in Muttis sogenannten “systemischen” Industriebetrieben vom AIRBUS bis zum Zeppelin. Mittlerweile wird “gewerkschaftsverdächtiges Personal” eingeschüchtert und ausgelesen durch endlos verlängerte Probezeiten, verdeckte Arbeitgeber- und ARGE-Vernetzung sowie Zeit-& Leiharbeits-Vertragsketten in allen Industrie-, Handels-, Bank- und Handwerksbereichen – wie im gesamten öffentlichen Dienst..  Das alles wird jetzt noch getoppt durch eine gravierende Umgestaltung in den weiterführenden Schulen, die in Hessen schon mit der Umwandlung der Gesellschaftslehre zum  Fach PoWi (Politik und Wirtschaft) vor Jahrzehnten eingeleitet wurde: gewerkschaftliche Positionen und gesellschaftliche Alternativen sollen komplett aus den Schulen verschwinden. In Badenwürttemberg wird jetzt das Fach “Wirtschaft” eingeführt. Das internetportal RUBIKON beschreibt den intendierten OUTPUT präzise mit :

“Lauter kleine Ackermänner. Im Ländle gibt es die kapitalistische Ideologie neuerdings als Unterrichtsfach.”

Solche Lehrer gilt es von vornherein auszulesen und TRITON-Ingenieure die streiken ebenfalls

Der Zweck sowohl dieser “Wirtschaft”s- Frühprägung als auch der traditionellen wie der “reformierten” Berufsverbote liegt auf der Hand:

Gutachterterror, Praktika & Zeit-& Leiharbeit sorgen im “Berufsverbot-PLUS” für gewerkschaftsfreie Zonen

… nicht nur in Muttis sogenannten “systemischen” Industriebetrieben vom AIRBUS bis zum Zeppelin. Mittlerweile wird “gewerkschaftsverdächtiges Personal” eingeschüchtert und ausgelesen durch endlos verlängerte Probezeiten, verdeckte Arbeitgeber- und ARGE-Vernetzung sowie Leiharbeits-Vertragsketten in allen Industrie-, Handels-, Bank- und Handwerksbereichen – wie im gesamten öffentlichen Dienst.

Streikendes Krankenhauspersonal ist für die Notstands- & Kriegsmobilisierung und die -Führung ebenso hinderlich wie streikende Piloten, Lokführer, FRAPORT-Bodenpersonal, Hafenarbeiter, Matrosen, Container-Terminal-Kranführer, Stromerzeuger- und -verteiler, Binnenschiffer und LKW-fahrer, Hallenarbeiter und Lademeister der Groß-Speditionen, kollektive Aktionen der einzelkämpfenden “Kings of the Road”, wo deren ICH-AG-Bewußtsein im Stress der heißgelaufenen Bremsen dahinschmilzt und wo schmilzendes Einkommen wie die letzte Ölung im Fegefeuer wirkt. Nicht zu vergessen streikende Berufssoldaten, Polizisten, Justizbeamte und -angestellte, Berufsfeuerwehrleute ….

Und nicht nur mit den Praktika hat sich die “freie Wirtschaft” ein probates Mittel der Auslese und des defakto- Berufsverbotes geschaffen. Da der Hauptnachschub der “Generation Praktikum”, die AbiturientINNen aus Familien mit geringerem Einkommen, die ein Studium kaum noch finanzieren können, bleibt für viele da nur das “Duale Studium”,  mit dem Unternehmen mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: sie rekrutieren relativ billige Arbeitskräfte,  die vom Unternehmen vorgegebene Inhalte studieren müssen, sich speziell für das Unternehmen qualifizieren und die Unternehmen können über die zwei, drei, vier Jahre Studium genau beobachten, wie sich diese Kandidatinnen politisch-gewerkschaftlich verhalten.  Meist werden die Dualstudierenden sich wegen ihrer Abhängigkeit politisch-gewerkschaftlich nicht betätigen. Wozu braucht man da noch Berufsverbote?  Verlängerte Probezeiten im Öffentlichen Dienst allgemein, der auch dort ansteigende Einstieg über Leih- und Zeitarbeit und besonders die Umgestaltung des Referendariats und der Anwartezeit als LehrerIN zur Anstellung sind optimale Selektions- und Konditionierungsverfahren. 027

Das gute alte Berufsverbot “Classic” war schon 1977/78 aus der Mode gekommen, weil der europäische Gerichtshof diese Berufsverbote in der Regel kassierte, wenn die DGB-Gewerkschaften die Klagen unterstützten.

Was wollen wir wählen? Wann, warum, was war Winnenden? Was? War? World War? Wieso? Welche Wahl? Wählen!

Wirr
oder wie?
Die Schüsse
von Winnenden waren doch schon vor über acht Jahren!.
Es waren nicht die Ersten und nicht die Letzten.
Toten und
gezielt Verletzten
oder nur kollateral
egal:
Was flüstern den Tims und Jims die Soldaten?!
Bildergebnis für hartmut barth-engelbart

 

Betreff: Leserbrief zu Winnenden
Datum: Mon, 16 Mar 2009 17:45:33 +0100
Wie man in den Wald schießt…

Ein Nachtrag zu Winnenden

 

Von Hartmut Barth-Engelbart
Wer Probleme zwischen Staaten mit Kriegen löst, der braucht sich nicht zu wundern, wenn Kinder ihre Hausaufgaben vorbildlich erledigen.

(aus “unter-schlag-zeilen .. ” FFM, 2005)

 

Auf Wahnsinn folgt Wahnsinn. Weder Videospiele sind der Kern des Problems noch Schützenvereine. Diese Problemchen werden eher von Bürgermeistern und Landräten gehätschelt oder als eventuelles Hilfspolizeireservoir gepflegt. Jetzt soll der Bundesgrenzschutz auf den Campus, Polizeiwachen auf den Schulhof, sponsored by PepsiCola oder Karamalz. Kaum jemand weist öffentlich darauf hin: Wie man in den Wald schießt, so schießt’s auch wieder raus.
Wieder geht ein Ruck durch die Nation. Schüler müssen wegen der Nestwärme enger zusammenrücken. Wo 33 reinpassen, passen auch 35 rein. Im Hauruckverfahren werden Schwachstellen in der Auslastung der Lehrkörper gefunden, Einsparpotentiale durch Stellenrücken. Optimierung der Betreuungsdichte bei Sozialpädagogen und Schulpsychologen (Beratung per Internet). Es werden Haushaltstitel verrückt und nach Ende der Trauerveranstaltungen wieder zurechtgerückt. Vollzogene oder beschlossene Kürzungen im Bereich der Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit etc. werden übertüncht, getarnt aus der Schußlinie genommen und ins rechte Licht gerückt. Jahrelang wurde offiziell gegen die
»Kuschelpädagogik« gehetzt, das Zentralabitur möglichst schon in die vierte Grundschul-Klasse vorverlegt, das Grenzensetzen gepredigt.
Sich für Schüler Zeit nehmen, heißt heute »Zeit verlieren«. Wer sich die Zeit stiehlt, begeht ein Dienstvergehen. Diebstahl auf Kosten der Kollegen und des Staates. Wie sollen Schüler zu Menschen Vertrauen gewinnen, die keine Zeit für sie haben, die nicht zuhören können, die ihnen nichts zu sagen haben, weil sie ihre Probleme gar nicht kennen, die sie sanktionieren, bestrafen, bloßstellen, erniedrigen, von oben herab be- und verurteilen, benoten und nicht wissen wollen, was das bewirkt?
Dieses Regel-Räderwerk wird tradiert, seit Jahrhunderten, nur die Blutspuren sind nicht mehr so alltäglich. Die nichtprügelnde Prügelpädagogik wird nicht gelehrt, sie wird eindressiert, nicht auf den Paukböden schlagender Verbindungen (auch die sind wieder im Kommen!), sondern in den Dressurveranstaltungen der Lehrerausbildung (besser: Pädagogikaustreibung, schulpolitischer Exorzismus) in überfüllten Vorlesungen — ausgelastet bis zum letzten Notstehplatz, betriebswirtschaftlich durchkalkuliert.
Und gibt es noch Professoren, die ihre Studenten kennen können? Wann kommt der erste Anschlag in einer Hochschule? Ich kenne eine Reihe von Studenten verschiedenster Fachrichtungen, die subjektiv vor der Wahl standen: Springen oder Sprengen? Wer kann sie aufhalten? Kann sein, daß die Entscheidung bereits in der kostengünstigeren Großgruppe in der Kindertagesstätte gefallen ist, in der 32er Grundschulklasse (eine 23er ist schon viel zu groß) oder an der Türe des Lehrerzimmers, die aufging und eine entnervte Stimme krächzte etwas gereizt: »Jetzt habe ich aber gar keine Zeit«. Klar, war ja große Pause und die Arbeitsblätter noch nicht kopiert, nicht genügend Bücher für die ganze Klasse und die Koordination noch nicht fertig und zwei Eltern am Telefon und der Kaffee schon kalt.
So werden Opfer Täter und Täter Opfer. Und dann, Herr Schröder, sind es »faule Säcke«. Achtung vor Menschenleben? Schießen unsere Schnellen Eingreiftrupps etwa aus Wasserpistolen und werfen unsere Tornados etwa nur Kalorienbomben ab? Hat ein deutscher Leopard heute keine Reißzähne mehr wie vor 70 Jahren der deutsche Tiger? Das alles ist Reality-TV und kein Videospiel. Wer diese Real-Gewalt-Videos abstellt, rettet zigtausendfach mehr als 17 Menschenleben. Und gibt den Youngsters eine andere Orientierung. Orientierung ?Andere ? WIR MACHEN DEN WEG FREI: Die Bundeswehr sucht vor Arbeitsagenturen und in Schulen nachschub für die Auslandseinsätze ! Da kriegt das Schiessen doch einen Sinn !!! Da hat man sein Auskommen mit dem Einkommen durch Umkommen. Da kann man auch als HARTZ4er Heimspielverlierer noch mitkommen. Aggressive Potentiale kreativ zumsetzen heißt das auf Neudeutsch.

“Deir-ez-Zor & die Einheit Syriens” – droht ‘linkes’ Barsanistan in Nord-Syrien?

Wer den kurdischen Sezessionismus und Nationalismus aufpeitscht, betreibt bewußt oder dahinmanipuliert das blutige NeoCon-Monopoly der Drohnenkrieger Barak Obombama, McCain und Killary Clinton, die sich in den kurdischen Regionen in Nord-Syrien – wie einst im Kosovo Militär-Stützpunkte errichtet haben.

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HaBE “Hanauer Geschichten” im “Brückenkopf” 1. 10. 16 Uhr & 2006/7 in Kuba

Das ist natürlich nicht eine Öffentliche Widerstandslesung oder -schreibung am Hanauer Freiheitsplatz oder am “Brückenkopf” auf der “Wilhelmsbrücke” – die jetzt ja in “Come-in-Sky-Bridge” umgetauft wurde. Dieses Bild entstand bei einer öffentlichen Schreibung- und Lesung 2006 in Havanna auf dem Hauptplatz der Buchmesse in den frühen Morgenstunden, als erst ein paar Tausend Besucher da waren. …..

Es folgen  Ausschnitte aus der Bildreportage einer Schreib- und Lesereise durch Kuba, Costa-Rica und Nicaragua und die Ankündigung der Lesung am 1. Oktober in Hanau

Südkoreas Atomwaffenprogramm & Nordkorea will nicht so enden wie Libyen

Man schreibt heute sehr viel über Nordkoreas Atomwaffen. Über das seit Jahren betriebene Atomprogramm der Südkoreaner fällt dabei kein Wort!

Hier nun dazu eine kleine Abhandlung, die ein klein wenig dazu beitragen soll, zu verstehen, warum die Volksrepublik Nordkorea auch ihr Atomwaffen- nebst Raketenprogramm weiterentwickeln.

Auf jeden Fall wollen sie vermeiden, dass es ihnen so geht, wie weiland Libyen, das unter Gaddafi seine ganzen Atomwaffen- und anderen Waffensysteme freiwillig den USA übergeben hat, um seine “Friedfertigkeit” zu demonstrieren. Es nutzte ihm nichts.

Libyen wurde, wie wir alle wissen, vielleicht GERADE AUS DIESEM GRUNDE ANGEGRIFFEN, WEIL ES KEINE ATOMWAFFEN ZUR ABSCHRECKUNG EINES POTENTIELLEN AGGRESSOREN HATTE!

Nein zum Krieg gegen Syrien!

Krieg und Frieden
Rede im Rahmen des Weltfriedenstags, Frankfurt/Main, 2.9.2017
Nein zum Krieg gegen Syrien!
Von Sebastian Bahlo

Anlässlich des Weltfriedenstages 2017 hieß es am 2. September vor der Alten Oper in Frankfurt: “Schluss mit der Aggression! Nein zum Krieg gegen Syrien! Unterstützt den gerechten Kampf des Syrischen Volkes gegen die imperialistische Aggression! Nein zur fortgesetzten deutschen Beteiligung daran! Ende der illegalen Sanktionen! Für die Respektierung der rechtmäßigen syrischen Regierung! Gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien!” Einer der Redner war Sebastian Bahlo, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbands. Die NRhZ dokumentiert seine Ausführungen:


Demonstration durch Frankfurt am 2.9.2017 (Foto: Ivan Parchomenko)

Daniele Ganser: Was ist Imperialismus?

Daniele Ganser: Was ist Imperialismus?  Daniele Ganser macht Mut zum Widerstand!
Von Arbeiterfotografie

https://youtu.be/2pMXbIMeVOU2pMXbIMeVOU

Der in der US-Hochburg Kaiserslautern stattfindende “Internationale Kongress zu Militärbasen und ihrer geostrategischen Bedeutung für weltweite Kriege” fand am 8. September 2017 einen Höhepunkt mit dem Vortrag von Daniele Ganser. Im Rahmen der Abendveranstaltung, der die Veranstalter der Kampagne “Stopp Ramstein” den Titel “Nein zu Drohnen und Atomwaffen – ja zu Frieden und Gerechtigkeit in der Welt” gegeben hatten, sprach in der Versöhnungskirche nach Eugen Drewermann der Schweizer Historiker Daniele Ganser vor mehr als 800 Zuhörern über Imperialismus und den Mut zum Widerstand – und erntete tosenden Beifall. (54:04)