82. Erzählabend in Mittel-Gründau: die Wanderarbeiter blieben nicht Rad-los

“Gutes Rad ist zu teuer, sagten sich die Wanderarbeiter  und die, die allmorgendlich zig Kilometer, wenn nicht direkt zur Arbeit in die Stadte, so doch wenigstens zum nächsten Bahnhof wandern mussten, wenn die Bahnfahrt nicht zu teuer war. Deshalb wurde zwischen 1896 und 1910 die genossenschaftlich betriebene Fahrradfabrik des “Solidaritätsverbandes” in Offenbach aufgebaut. Der Vertrieb lief über die Solidaritäts-Radsportvereine. Dort holten sich die Arbeiter gutes und guten Rad. Denn in den weit über 1000 vereinseigenen Fahrradwerkstätten wurden nicht nur Fahrräder repariert. In den Radsportvereinen wurde nicht nur für die Arbeiter-Olympiade 1925  in Frankfurt und die im letzten Moment durch Reichspräsident Hindenburg, Reichskanzler Brüning und den preussischen Innenminister Severing verbotene Arbeiter-Spartakiade 1931 in Berlin trainiert. …”

FR-sucht Abraham Melzer
zum Antisemiten zu machen

FRsehentlich!?
Mit einemSORRY“, FRsteckt in einem grüngeränderten Mini-Kästchen rechtsunten, FRwischt heute (28.09.) der Wurmfortsatz der FAZ die Spur ihres FRsehentlich FRsuchten Rufmordes und FRweist auf die angebliche Tatzeit 26.09. FRühmorgens ….. :

Nur, wer jetzt die FR-Ausgabe vom 26.09. durchsucht nach dem RufmordFRsuch, wird zumindest Abi Melzer betreffend nicht fündig. Erst archäologische Ausgrabungen in der Papiertonne fördern den FRankfurter Tatort zutage: die FR-Ausgabe vom 27.09.

Jugoslawien-Kriegslügendetektor Alexander Dorin berichtet aus der Haft

Zum Fall des bekannten Srebrenica-Buchautors Alexander Dorin, der vor gut zwei Jahren unter fadenscheinigem Vorwand (Hanf Handel) verhaftet und vier Monate unter skandalösen Bedingungen in Untersuchungshaft gehalten wurde, gibt es einen neuen von Dorin verfassten Bericht. Darin schildert er die illegalen Methoden der Aussageerpressung während seiner U-Haft. Weiterhin existieren weder eine Anklageschrift noch ein Gerichtstermin.

Niemand hat bisher so détailliert wie er das monströse Legitimationslügengebäude für die Zerstörung Jugoslawiens auseinandergenommen. Termingerecht vor dem Sebrenica-Tribunal in Den Haag wurde Alexander Dorin aus dem Verkehr gezogen.

Weitere Details zum Fall Alexander Dorin

 

Big Money feels too well @ Honeywell, send’m to Hell! (29. 09. 8.30h)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, am Freitag (29.9.) um 8.30Uhr findet eine Protestaktion der Honeywell-Belegschaft in Maintal (Honeywellstraße 2-6, Innenbereich) gegen die geplante Werksschließung statt. Gedacht ist an einen Zeitrahmen von etwa einer Stunde. Es wäre nett, wenn sich die Eine oder der Andere von euch dort einfinden könnte.   Mit kollegialen Grüßen  Klaus Seibert

Honeywell – Big Money-Hell


Die Bosse regeln’s mit System

sie machen’s sich auf unsre Kosten

auf unsren Rücken,

wenn wir uns bücken

profitlich sehr bequem

sie werden uns den Rücken kehren

mit eisernen Besen

wenn wir uns nicht wehren

Aufruf: Kein Verbot von BDS-Aktionen in Frankfurt am Main

Aufruf: Kein Verbot von BDS-Aktionen in Frankfurt am Main

Der Frankfurter Magistrat hat am 25.8.17 unter dem Titel „Antisemitismus keinen Raum geben“ den Beschluss gefasst, dass in Frankfurt am Main keinerlei Räumlichkeiten oder Flächen für BDS-Aktivitäten zur Verfügung gestellt werden und auch Zuschüsse sollen Vereinen oder Organisationen verwehrt werden, die die (Zitat) „antisemitischen Aktivitäten von BDS“ unterstützen. Dies soll für städtische Räumlichkeiten und Räume von städtischen Gesellschaften gelten. Gleichzeitig appelliert der Magistrat auch an private Vermieter in der Stadt, ebenso zu verfahren.

(http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8653&_ffmpar[_id_inhalt]=32696215)

EIN LOKALAUGENSCHEIN IM KRIEGSLAND SYRIEN: 3. bis 14. Oktober 2016

MYTHOS UND REALITÄT: EIN LOKALAUGENSCHEIN IM KRIEGSLAND SYRIEN

 

  1. bis 14. Oktober 2016

Ein Reisebericht und mehr von Markus Heizmann, Eva Heizmann unter Mitwirkung von Henriette Koller

 

Impressum:

MYTHOS UND REALITÄT: EIN LOKALAUGENSCHEIN IM KRIEGSLAND SYRIEN erscheint als Privatdruck im Eigenverlag. Die Rechte an Text und Bildern liegen bei den AutorInnen.

Die Beiträge dieser Publikation sind transkribierte Gesprächsprotokolle von Eva Heizmann und verarbeitete Notizen von Markus Heizmann. Anderes stammt aus Referaten die Eva und Markus Heizmann gemeinsam an verschiedenen Orten gehalten haben. Die Fotos im Bildteil sind meist von Henriette Koller.

Das Leben läuft eben nicht länger life

Dein Leben läuft nicht länger life

Dein Leben läuft nicht länger life
Du hast Dein bestbefore-Verfalls
datum schon lange überschritten
es war Dir lieb
doch auch zu teuer
auf die Dauer
Die Dolce Vita ist längst überfilmreif
die Laufzeit ist im Lauf & seit der Zeit
im Laufstall
abgelaufen
wem willst Du jetzt dein DurchDrehbuch noch andrehn
wer will das Ding noch kaufen
so ausgeleiert und gerissen
kannst Du es selber nicht mehr sehn
wer sonst will noch von Dir was wissen
das Restchen Energie in Dir
reicht nicht mal mehr zum Tanken
in letzten Zügen saugst Du
andre aus
die Dir zu nahe stehn
Und die, die sollen sich bei Dir dafür bedanken?
so parasitest Du dich stark
fühlst Dich autark
Dich auszuhalten hälst Du selbst nicht aus
Du schnallst nix mehr und schaltest weiter
wie bisher
als ob nix wär
Du datest Dich
am PC morgens
Du backst Dich mittags up
und abends loudest Du Dich down
und weißt, du braucht erst gar nicht in den Spiegel schaun
du könntest Dich ja eh nicht sehn
du existierst nur virtuell 
eventuell
als ZipDatei
bist Dir dabei nicht ganz so sicher
ob sich dein Ich nicht doch im Internet verliert
Du machst, bevor dem zweiten Ego was paassiert
der Strom fällt aus, der Blitz schlägt ein,
ein Meteor, das schwarze Loch
mein Gott es kann ja sonst was sein
man weiß ja nie
doch noch
ne zweite Sicherheitscopie
Da fällt mir ein
ein Mann sieht rot
der Mann mit Durchblick,
weiß was droht:
der Minister Röntgen
warnt nachdrücklich vor den Gefahren
des Mülls aus den Atomkraftwerken
Dem Mann muss man den Rücken stärken
wenn er die Lager sucht, die noch in 24Tausend Jahren
so sicher sind wie Gottes Schoß
ist das OK, was er da macht
was habt ihr blos,
dass ihr nur lacht ?
da hilft uns meckerndes Gespött nicht
wir müssen alle einfach nur dran glauben
ich weiß, ich predige den Tauben:
mit Röntgenaugen sehn, verstehn
mit aller Macht
wenn dann der C-Kader Messias ruft
ES IST VOLLBRACHT! –
der Strahlenmüll kommt in die Gruft
DAS HappyEnd wird göttlich!

Was FAZ-Fest bei Albert Speer “vergaß”: die Ermordung sowjetischer Kriegsgefangener

die Einleitung  des Ergänzungsbeitrages zu Otto Köhlers „Speer“-Artikel in der Tageszeitung „junge Welt“  gibt es zwar noch als mail-kopie aber der Artikel selbst ist vor einigen Stunden von außen in meinem Portal gelöscht worden. Oder just lost im Internet?

Vom Berufsverbot über Zwangsarbeitslosigkeit zur Zwangsarbeit

Dienstverpflichtung nannten das die Deutsche Arbeitsfront, der Reichsarbeitsdienst, die Gauarbeitsämter der Nazis, die mit der Macht auch die Arbeitsamtsunterlagen übergeben bekamen. Die Mitgliederlisten der ADGB-Gewerkschften holten sie sich, nachdem sie zunächst noch den 1. Mai 1933 zusammen mit dem mitaufrufenden ADGB feierten, am 2. Mai beim Sturm auf die Gwerkschaftshäuser

in ihrer heutigen Ausgabe 23.09.2017 meldet die Tageszeitung “junge Welt” auf ihrer Titelseite die “Entdeckung” der LINKEn Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke, dass die “neudeutsch” in ‘Jobcenter’ umgetauften Arbeitsämter als verlängerter Arm des Verfassungschutzes dienen. Nach Auskunft des Bundessozialministeriums sollen keine linken HARTZ4-Gegner o.ä. sondern nur als “islamistische Gefährder” und “Reichsbürger” Verdächtigte gemeldet worden sein.

Das kann sich morgen je nach politischer Lage sehr schnell auch offen  gegen alle Linken richten. Zumindest kann man damit rechnen, dass es auch in der jüngsten Vergangenheit nicht nur für den Öffentlichen Dienst solche Datenaustausche gegeben hat. Schließlich sind die Arbeitsämter-ARBREITSAGENTUR-Selbstverwaltungen drittelparitätisch mit je sieben ehrenamtlichen Vertretern der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber und der öffentlichen Körperschaften besetzt. (zitat aus wikipedia)

Was sowohl die Abgeordnete Jelpke als auch die “junge Welt” an dieser Stelle nicht melden, ist die Tatsache, dass die Arbeitsämter diese Überwachungs-Hilfs-Funktion seit ihrer Neugründung in den Westzonen spätestens seit 1947/48 ausüben, damals noch mit den sich unter der Obhut der Militärregierungen bildenden Vorläufern der Landesverfassungsschutzbehörden und den sich zur Organisation Gehlen westweit formierenden Kompetenzgruppen aus den bei den Spruchkammern erfassten Fachkräften mit 1000jähriger Erfahrung.

Zunächst jedoch die jW-Jelpke-Meldung,