82. Erzählabend in Mittel-Gründau: die Wanderarbeiter blieben nicht Rad-los

„Gutes Rad ist zu teuer, sagten sich die Wanderarbeiter  und die, die allmorgendlich zig Kilometer, wenn nicht direkt zur Arbeit in die Stadte, so doch wenigstens zum nächsten Bahnhof wandern mussten, wenn die Bahnfahrt nicht zu teuer war. Deshalb wurde zwischen 1896 und 1910 die genossenschaftlich betriebene Fahrradfabrik des “Solidaritätsverbandes” in Offenbach aufgebaut. Der Vertrieb lief über die Solidaritäts-Radsportvereine. Dort holten sich die Arbeiter gutes und guten Rad. Denn in den weit über 1000 vereinseigenen Fahrradwerkstätten wurden nicht nur Fahrräder repariert. In den Radsportvereinen wurde nicht nur für die Arbeiter-Olympiade 1925  in Frankfurt und die im letzten Moment durch Reichspräsident Hindenburg, Reichskanzler Brüning und den preussischen Innenminister Severing verbotene Arbeiter-Spartakiade 1931 in Berlin trainiert. …“

FR+FAZ+TAZ = FRATZ: ein medialer Frankenstein wird angeblich 70

2013-03-09 12.17.34

Wer hat uns FRkauft? Wer hat uns FRaten ?

Das Dahinscheiden der Untoten begann nicht erst mit der ExTAZ-Chefin uind der feindlichen Übernahme der FR durch die FAZ. Begonnen hat es auch nicht erst mit dem Ausscheiden, dem Rauswurf der kritischen Journalisten um Eckhard Spoo. Begonnen hat das Dahinscheiden der Rundschau bereits mit der gemeinsamen Aktion von US-Militärregierung und dem aus der Schweiz heimkehrenden Karl Gerold zur politischen Säuberung der FR-Redaktion und des Herausgeberkreises, dem Ausschluss des KZ-Buchenwald-Befreiungs-Mitorganisators Emil Carlebach und seines Genossen Arno Rudert. Das war die grundlegende Richtungsentscheidung: einer der wichtigsten Menschen im innerdeutschen Untergrund, im illegalen Widerstand bis in den KZs gegen die Faschisten, ein Mensch, der die demokratische hessische Nachkriegs-Verfassung mitgeschrieben und an der Ausarbeitung des Grundgesetzes mitgearbeiet hat, wird mit einem defakto Berufsverbot ausgebootet. Arno Rudert nimmt sich in der Folge das Leben. So ist das mit der Freiheit eben, der Pressefreiheit, die Mal ein kluger Kopf so beschrieben hat, es sei die Freiheit einiger Superreicher das zu veröffentlichen, was ihnen passt oder so ähnlich.. Ich glaube es war der Paul Sethe von der alten Tante FAZ

FR 70 Jahre: eine (un)endliche Geschichte: Denkmal futsch trotz Denkmalschutz

Die Nitribitt-(F)R-olle in der “Putztruppe” – dem vielseitigen HaBE-HistoPolitKrimi über die “Säuberung” Bankfurts

alle folgenden Bilder aus wikipedia

Vielseitig isser nich nur wegen der über 400 Seiten… (das nur kurz zur Headline)