Peter Schneiders SkatBuch:
“AUS DEM SCHNEIDER!”
HaBEs bisher schärfste Rezension:
VOM ENDE DES TAPFEREN SCHNEIDERLEINS
in “Rebellion und Wahn – mein 68”

 “AUS DEM SCHNEIDER!” – PeterSchneidersSkatBuch “Rebellion und Wahn – mein 68″ (wers gerne etwas schärfer liebt, sollte meine Koenen-Rezension im Archiv aufsuchen)

Bild:wikipedia
Peter Schneider – frisch geschrödert (2008)

 

VOM ENDE DES TAPFEREN SCHNEIDERLEINS

Deutschland schuldet Griechenland 70 Millarden

Deutschland schuldet Griechenland 70 Millarden – Zerstörungen, Plünderungen und der Raub nationaler Ressourcen sowie die Kriegsverbrechen der Wehrmacht in Distomo, Kalavryta, Komeno und anderswo zB Sant’Anna di Stazzema, Italien

Lieber Jannis Ritsos,

Schoß-Zitat

Keinen Abend ohne Morgen

Für Jannis Ritsos

 

Der Du nie vergisst
Dass Du nur eine Hälfte
Eines ganzen Mondes
Bist
Und dass es ohne Morgen
Keinen Abend gäbe
Und dass die Menschheit lebe
Ohne Generäle
Und ihre Marschall-Stäbe
Und ohne Abend
Gäbe es auch
Keinen Morgen

 

Opfer, Täter, Herrenmenschen / Recherchen zu HaBEs Mannheim-Roman “Vertreibung aus dem Rosengarten”

Die Neckarauer Liebeswerke umfassten nicht nur ein Heim für “gefallene Mädchen”, die für Kost und Logie in der Großküche schwitzten, es gab da auch ein musisches Gymnasium zum Zwecke der Heranbildung einer evangelischen Elite, ein Knaben-Internat, ein Mädchen-Internat, eine Kantorei ….. und morgens wurden mit schöner Regelmäßigkeit Schüler/innen mit unsittlichem Lebenswandel von der Kanzel herab öffentlich abgekanzelt.
Internatsleiter war ein Ex-Waffen-SS-Mitglied, ein NS-“Deutscher Christ”, der zum Thema der arischen Herkunft  des Jesus von Nazareth promoviert und von der Spruchkammer 1946 ein Predigtverbot bis 1958 erhalten hatte. Die badische Landeskirche erbarmte sich seiner und bestellte ihn um 1960 zum Leiter  des Ott-Heinrich-Stiftes und um 1964 zum Schulleiter des Johann-Sebastian-Bach-Gymnasiums

HaBE bei der Adorno-Preisverleihung vor der Frankfurter Paulskirche Judith Butlers Stellungnahme gegen den Trötenlärm der Nethanjahu-Lieberman-Fans verlesen und in der Paulskirche ihr die Grüße von draußen überbracht

Sind Missbrauchsopfer Kinder kleiner Leute … SODOM braucht DEINE Spende

Sind die Missbrauchsopfer Kinder kleiner Leute
intressierts die Großen heute
nicht die Bohne
oder doch

im Sommerloch

vielleicht das noch:
triebs der Pfarrer ohne
mit Genehmigung aus Rom
oder trieb ers mit Kondom ?

(Ohne -weiß mann- hat mehr Reiz
doch nur mit schützt es vor AIDS
will mann kein AIDS – auch nicht verbreiten
muss mann mit dem Ratzi streiten
und wer sich damit versündigt
kriegt gekündigt)

Hatte ers mit Ministranten
und mit Firmlingen getrieben
wollt er sich an Knaben laben
oder lieber Mädels haben
warens welche von den Frommen
Lasst die Kindlein zu mir kommen
oder ham die abgetrieben ?

Volker Bräutigam, Ex-TAGESSCHAU-Redakteur schreibt in OSSIETZKY über den chinesisch-japanischen Insel-Konflikt:
Ami gut,
Chinese böse

Die Massenmedien, voran ARD und ZDF, manipulieren so krass, dass es einem den Atem verschlägt. Man könne „…sich einfach nicht vorstellen, dass derart rotzfrech gelogen wird“ schreibt Willy Wahl, Herausgeber der Zürcher Internetseite Seniora. Recht hat er. In unserer TV-Idiokratie wird selbst über Konflikte im Pazifik noch aus dem Blickwinkel USA-höriger Atlantiker berichtet. Aktuelles Menü für den zum Politdeppen verbildeten Mediennutzer: Sorgten unsere Freunde, die USA, nicht für Ruhe im Streit um eine Mikro-Inselgruppe im Ostchinesischen Meer, dann gingen sich Chinesen und Japaner längst an die Gurgel. Bei den Inseln werde nämlich Erdöl vermutet.

Ossietzky

“Wider die Troikanischen Kriege” – Einladung zu einer WiderstandsLesereise durch Griechenland mit Mikis Theodorakis, Jannis Ritsos, Titos Patrikios, “Quijote”, Wolfgang Stryi, Rolf Becker, Ferruccio Brugnaro, Vittorio Arrigoni …..PAME !!!

Ach Wolfgang, auf der Rückfahrt vom Peleponnes habe ich am Steuer kurz vor dem Frosteinbruch knapp hinter dem Abzweig nach Venedig mit der Planung unserer  Europa-Tournee begonnen. Nein, ich habe nicht geträumt, das wäre bei Glatteis und Schneematsch in den Alpen auch totsicher gewesen.  Aber die Teilnehmer unserer “kisum&kiryL”-Widerstands-Europa-Tournee habe ich mir schon erträumt. Ich weiß, Du wolltest sie entweder in Lugano oder in Bregenz beginnen –  oder wars Konstanz?   Aber jetzt bin ich dabei, die Texte für eine erneute Lesung an Jannis Ritsos Grab in Monemvasia zusammenzustellen.

Bild:wikipedia / Grabstein von Giannis Ritsos bei Monemvasia

Una Matina Bella Ciao

Rappresentazione artistica di Vittorio Arrigoni con Handala, in un disegno di Carlos Latuff

Vittorio Arrigoni (Besana in Brianza, 4 febbraio 1975[1][2]Gaza, 15 aprile 2011) è stato un reporter, scrittore e attivista italiano.

 

Una mattina mi son svegliato,
(Stamattina mi sono alzato)
o bella, ciao! bella, ciao! bella, ciao, ciao, ciao!
Una mattina mi son svegliato,
e ho trovato l’invasor.
O partigiano, portami via,
o bella, ciao! bella, ciao! bella, ciao, ciao, ciao!
O partigiano, portami via,
ché mi sento di morir.
E se io muoio da partigiano,

“Ich bin stolz, dass Verantwortliche in meiner GEWerkschaft so arbeiten”
(Betr:”berge&meer”, DGB-Reisen & PalästinaLeugnung)

das schrieb die Kollegin Henriette Sobisch  in ihrem Kommentar zum raschen Handeln des GEW-Hauptvorstandes bezüglich der Verleugnung Palästinas in einer Anzeige des GEW-Partner-ReiseUnternehmens “Berge&Meer”, worauf es dann dort sehr schnell keine solche Leugnung mehr gab. Und wie die Kollegin Sobisch haben viele GEW-und andere DGB-KollegINNen schriftlich reagiert.

 

Als in der jüngsten Ausgabe der GEW-Zeitschrift “Erziehung und Wissenschaft” jetzt eine Anzeige des DGB-eigenen Reiseunternehmens mit der gleichen Palästina-Leugnung erschien, hat der GEW-Hauptvorstand noch schneller auf HaBEs offenen Brief reagiert als beim letzten Mal und am 10.10.2012 den folgenden Brief geschrieben:

Nach HaBEs offenem Brief:
DGB-Suche nach Palästina
erfolgreich !!

Nach dem Offenen Brief an die GEW, die Erziehung&Wissenschaft und alle anderen DGB-Reisen-Partner-Gewerkschaften (IGMetall, ver.di, NGG, BCE, usw) und ihrer Zeitungen

in der Mitgliedschaft erfreuliche Bewegung gegebent: Briefe, Mails, Kommentare, Telefonate. Das schnelle Reagieren des GEW-Vorstandes hat auch hier wieder so schnell Wirkung gezeigt wie beim letzten Mal: einen Tag nach meinem Offenen Brief war auf der Seite der DGB-Reisen statt der falschen Paläsina-Verleugnungs-Karte ein weißes Feld zu sehen mit der fetten roten Aufschrift: “IN ARBEIT” .  Drei Tage nach dem Offenen Brief , als ich gerade dieses so schön beschriftete Feld für die HaBE-News-Kategoerie “Die gute Nachricht des Tages” herauskopieren wollte, war ich wegen meiner Bemühung um Dokumentation politischer Prozesse zunächst  etwas enttäuscht, dass diese Aufschrift nicht mehr aufzufinden war. Doch dann überwog die Freude über das Ergebnis meiner Bemühungen: DGB-Reisen  hat Palästina (wieder-) entdeckt. Bingo!

Routenkarte