Street Galery

Hartmut Barth-Engelbart: Vorlage für die Gesamtkonferenz am 19.10.99

LAMBOY-KIDS-GALLERY

Nach diversen Gesprächen mit verschiedenen Geschäftsleuten im Lamboy (EURO-MARKET, NORD-APOTHEKE, EDEKA-NAHKAUF etc.) ergibt sich die Möglichkeit, daß unsere Kinder ihre Kunstwerke im Stadtteil öffentlich ausstellen. Es werden sich wahrscheinlich noch weitere Geschäfte an einer solchen Dauerausstellung beteiligen. Der Vorteil für die Geschäfte liegt auf der Hand (Kundenbindung, neue Kunden auf der Suche nach den Bildern ihrer Kinder, öffentliches Interesse, Imagegewinn usw.).

Der Nutzen für die Schulgemeinde, für Kinder, Eltern und Lehrerinnen dürfte ebenfalls deutlich sein.:
Die Ausstellung soll eine dauerhafte Institution werden.
Sie soll so wenig wie möglich kosten ( an Geld und an Arbeitsaufwand)
Sie soll möglichst von den Kindern selbst betrieben werden.

Soziale Stadterneuerung

Hartmut Barth-Engelbart, Lehrer an der Gebeschusschule
Brainstorming zum

Projekt “Allgemein-Werkstatt – Gebeschusschule”
in Zusammenarbeit mit der Familien- und Jugendberatung der Stadt Hanau im Rahmen der sozialen Stadterneuerung Lamboy-Tümpelgarten/ Lamboy-Nord/ “Stadtteilwerkstatt”

Über die pädagogische und soziale Notwendigkeit einer solchen Einrichtung mache ich keine weiteren Bemerkungen und verweise auf die Begründung des Antrags auf Förderung einer solchen Werkstatt von vor zweieinhalb Jahren.

Im Folgenden Gedanken, Anregungen, Fragen zum Projekt:

  • die bereits existierende Fahrrad- und Allgemeinwerkstatt ausbauen und erweitern
  • zwei Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, eventuell ohne Hauptschulabschluss, eventuell in Bewährungshilfe, AusbildungsabbrecherInnen etc.
  • mögliche Aufgabenfelder in der Schule:

Sokrates-Projekt

Hartmut Barth-Engelbart, Lehrer an der Gebeschus-Schule Hanau Mitarbeiter im SOKRATES-COMENIUS-Projekt der Europäischen Union

Thesen zur Primarstufe in Holland, England und Deutschland

an Schulen mit multilingualer Population in sozialen Brennpunkten

Vergleich der Ansätze zum Schriftspracherwerb

Vorbemerkung :

Erst nach dem zweiten Hinschauen, längeren Überlegungen und Diskussionen fiel mir auf, daß der Titel unseres Projektes eine sehr fragwürdige grundlegende Wertung enthält:
im Titel wird Schriftspracherwerb ganz selbstverständlich gleichgesetzt mit Schriftspracherwerb bezüglich der englischen, holländischen und deutschen Sprache. Der Schriftspracherwerb in den jeweiligen Muttersprachen ist im Titel nicht gemeint, obwohl es einen solchen auch geben soll. In den vorbereitenden Diskussionen, wie bei den Berichten der englischen, holländischen und deutschen Kolleginnen war bezeichnenderweise von einem solchen Schriftspracherwerb -wenn überhaupt, dann nur beiläufig die Rede. Von daher ist m.E. der gesamte Projektansatz nochmals zu hinterfragen.

Die Lage im Einzugsgebiet der Gebeschusschule

In Stichpunkten:

  • überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit mit steigender Tendenz (u.a. Entlassung der US-Zivilbeschäftigten, Entlassungswellen bei Hanauer Großbetrieben..)
  • Überalterung des eingeborenen deutschen Bevölkerungsanteils, überdurchschnittlich viele Frührentner,
  • meines Wissens nach dem Freigerichtviertel das Gebiet mit dem zweithöchsten Ausländeranteil
  • Obdachlosenwohnungen, Übergangsheime für Übersiedler/Aussiedler, Wohnheime für Asylbewerber,
  • Kasernenstandort mit allen Begleiterscheinungen,
  • hoher Anteil an Sozialhilfeempfängern, alleinerziehenden Müttern oder Vätern,
  • sehr hoher Anteil an Familien ,bei denen beide Eltern arbeiten gehen müssen, zudem noch zu unterschiedlichen Arbeitszeiten (Schichtarbeit)
  • hoher Anteil an minderqualifizierten Beschäftigungsverhält-nissen, die entsprechend schlechter entlohnt werden, und frühen körperlichen und psychischen Verschleiß bringen,
  • ungesicherte Beschäftigungsverhältnisse (Jobber-, Aushilfstä-tigkeiten etc.),

Fahrradwerkstatt

Planungsansatz Schuljahresbeginn 1995/96
Hartmut Barth-Engelbart

Fahrrad- und Spielzeugwerkstatt

In der Fahrrad- und Spielzeugwerksatt sollen die Kinder der Gebeschus-Schule lernen, ihre Fahrräder, Roller, Skateboards, Dreiräder etc. zu reparieren, aus Alteilen neue zu bauen, gebrauchte Ersatzteile einzubauen, ihre Fahrräder verkehrstauglich und sicher zu machen. Je nach Alters- und Entwicklungsstufe sind die Ziele der AG zu modifizieren. Die Kinder sollen lernen, mit einfachen Werkzeugen umzugehen, Spielgeräte auseinander zu nehmen, zusammenzusetzen etc. Sie sollen dabei einfache physikalische Gesetze kennen lernen und last not least Spaß dabei haben.
Im Vordergrund steht das Mitmachen, das gemeinsame Arbeiten, die kreative Anwendung von Werkzeug, Material, von “Abfall”. Die Materialien für die AG können in Zusammenarbeit mit den Familien, mit befreundeten Schrotthändlern, mit der Hanauer Stadtreinigung gesammelt werden. Auch das Werkzeug kann aus diesen Quellen organisiert werden. Über die Jugendverkehrsschule und die Verkehrswacht können wir eventuell einen Grundstock von neuem Werkzeug erhalten.

Die Abrechnung

Freies Surfen im Hunderterfeld

 

Begriffe
entstehen
durch Begreifen

Wer nichts begreifen kann,
weil er nichts begreifen will,
der wird nichts begreifen,
der hat alles im Griff
und alles kapiert
obwohl er nichts begriffen hat

wer nichts begreifen will
dem ist auch nichts
begreiflich zu machen.

Wer sich selbst nicht begreift
wer sich nicht selbst begreift
der steht sich im Weg
verstellt sich den Weg
sich und dich und mich
zu verstehen.

Wer nichts begreifen kann,
weil ihn nichts berührt,
der wird nichts verstehen.

Brumlik

Hartmut Barth-Engelbart, Bachgasse 1, 63584 Gründau, Grundschullehrer

An die Redaktion Erziehung und Wissenschaft
Stellungnahme zu den Ausführungen des Herrn Brumlik in E&W 2/2000

Wie der Herr Brumlik die deutschen Stammtische “intellektuell” aufrüstet

Eigentlich ist es schade und schädlich, daß die Replik des Kollegen Klaus Liebe-Harkort in der Märzausgabe der E&W so mager präsentiert wurde im Gegensatz zu dem mit gutem Layout verarbeiteten und an bester Stelle positionierten Brumlik-Interview. Vielleicht aber auch gut so, man sollte den Herrn Brumlik nicht so wichtig nehmen.
Oder doch? Als postfordistisch sich gerierender Protagonist des Wendezeitgeistes mit grünlicher Patina kann der Herr gefährlich werden.

Betreuung

Sozialpädagogische Nachmittagsgruppe

“Die Lamboy-Kids”

(nicht zu verwechseln mit dem Schulchor und der Trommelgruppe, die Kids aus der Nachmittagsgruppe haben den Namen erst für sich entwickelt und dann den Chor und die TrommlerInnen so getauft)

Sozialpädagogische Nachmittagsbetreuung an der Gebeschusschule

Zur Entstehung, zur Notwendigkeit, zu den Auswirkungen, den Möglichkeiten, den Rahmenbedingungen und zu notwendigen Entwicklungsperspektiven

Auf Initiative des Staatlichen Schulamtes, der Schulleitung der Gebeschusschule und des Sozialen Dienstes/Jugendamtes der Stadt Hanau wurde das Projekt der sozialpädagogischen Nachmittagsbetreuung und der aufsuchenden Familienerziehungshilfe in Gang gesetzt.

Seit einem 3/4 Jahr werden nun 10 Kinder der Schule an zwei Nachmittagen zwischen 14 und 17 Uhr betreut.

Pädagoge

Hier sollten eigentlich meine Orden und Ehrenzeichen angeführt werden, die ich mir als Kindergottesdiensthelfer, Pädagoge und Psychologe, Streetworker, Jugendzentrumsleiter, Mehrgenerationen-Sozial- und Kulturzentrumsorganisator, Leihbücherei-Initiator,  Betreuungsschul-Initiator, Lehrlingsausbilder, Betriebsratsvorsitzender, IHK-Prüfer, Familienhelfer, PsyPädCouch, Gesprächstherapeut, Resozialisierungshelfer, Drogenberater, Grundschullehrer, Chorleiter, MusikalischerFrüherzieher, Deutschlehrer für Einwanderer, Unteroffiziersausbilder, soziales Mädchen für Alles, Religionskunde-Lehrer, Politechnik-Lehrer, Kunst- und Musik-Lehrer, Eingangsstufen-Reformator, autodidaktischer Sprachheillehrer,  Lehrerfortbildner und ehrenamtlicher Gemeinwesenarbeiter in den letzten 50 Jahren erworben habe. HaBE aber keine bekommen. Außer von Kindern, erwachsenen SchülerINNEn, Eltern, einer Reihe von (Ex-)Knackies und wieder sauberen/trockenen Sniffern und Kiffern und Alks und was es sonst noch so gibt.

Eine Reihe von Fast-SchulabbrecherINNEn und einigen vor der Abschiebung Geretteten: