ABB : Euer Streik ist unser Streik! egal ob VAC, DEMATIC, Karstadt, OPEL, UNIS, KITAS, Schulen

Schickt SoliAdressen! : http://abb-alzenau-soli.npage.de/index.html

Liebe KollegINNen,
in Eile weil kurz vor der Abfahrt ins bayrisch-hessische Grenzland zum Warnstreik der ABB-Belegschfat des Werkes Alzenau – möchte ich euch um ein Mandat bitten auch in eurem Namen dort die Solidarität unserer Organisation(en) auszudrücken. In Alzenau geht es gegen die Schließung des Standorts mit ca 300 Arbeitsplätzen (nachdem dort schon einige plattgemacht wurde: Mahle fast, Hebel-Häuser, … Linde ist auch dran usw…. 136 sollen “verlagert” werden nach Minden und Göttingen. Da zieht man gerne um, um zwei Jahre später wieder umzuzziehen und bei der ARGE zu landen. Die ENTWICKLUNG soll angeblich bleiben, aber was macht eine Entwicklungsabteilung abgekoppelt von der Produktion ? In einem teuren Gebäude, dessen Immobilienwert eventuell den Ertrag übersteigt ?

Die Stadt Alzenau hat Gelände und Erschließung vorgeleistet – leider bedingungslos und so unterwürfig, dass sie jetzt beim Warnstreik nicht einmal auftaucht. Kein Politiker läßt sich dort blicken.  – zu 90% wäre es ja auch gelogen und nur Stimmenfang …. Vor 20/30 Jahren ging es um die Abwerbung von Betrieben aus hessen aus Hanau und jetzt wird in Alzenau abgebaut und der ABBau geht dann demnächst in Hanau weiter…. wie gehabt…

Tat & Täter unFASSbar! Tatort: Volksbank-Gründau-Rothenbergen. Ein Bank-Überfall ohne Bankraub !

(upi/ias) Gründau-Möbel-Höffner-Bauhaus-mediamarkt: Der Bank-Überfall ereignete sich im Ortsteil Rothenbergen schon vor Monaten. Sein Auslöser war möglicherweise ein vorangegangener Überfall und der hat mit einem Überfall von vor über 200 Jahren etwas zu tun. Und der wiederum etwas mit der Besatzungszeit. Und jetzt gibts erst Mal Denkmal-Schutt statt Denkmal-Schutz . Und Asphaltdecke drüber!
Ein Denkmal wurde beseitigt, das an den Widerstand der Bevölkerung im Kinzig- und Gründautal gegen die Besatzung  erinnerte

Aktionsgruppe Georg Büchner: Einladung zu einer bundesweiten Aktionskonferenz am 11. September (Da HaBE ich mir gedacht, da muss die Büchnerei mitmachen!)

Georg Büchner verweist auf das Blutbad von Södel, jenem Dorf bei Wölfersheim in dem vereinigte fürstliche Jäger d.h. die fürstlichen stehenden Heere schlecht bewaffnete Tausende Oberhessischer Bauern niedergeschossen, abgeschlachtet haben, die 1830 unter der Anführung der Mittel-Gründauer Bauern für soziale und politische Forderungen den Fürsten Ysenburg, von Riedesel, Goertz und von Solms auf den Pelz gerückt waren und genau wussten, warum sie die Abschaffung der indirekten Steuern forderten, auf deren Verwendung Büchner im Hessischen Landboten hinweist:

“Für jene 900.000 Gulden müssen eure Söhne den Tyrannen schwören und Wache halten an ihren Palästen. Mit ihren Trommeln übertäuben sie eure Seufzer, mit ihren Kolben zerschmettern sie euch den Schädel, wenn ihr zu denken wagt, daß ihr freie Menschen seid. Sie sind die gesetzlichen Mörder, welche die gesetzlichen Räuber schützen, denkt an Södel! Eure Brüder, eure Kinder waren dort Brüder- und Vatermörder.”
Georg Büchner würde heute nicht nur in Darmstadt der Büchner-Preis verweigert. Die Oberstastsanwälte würden ihn nach § 129a in Haft nehmen, VS und BKA würden ihn verfolgen, Jahr für Jahr würde die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung seine Leiche in Darmstadt öffentlich schänden.

HIER NOCH EINE HaBE-UMFRAGE VIA INTERNET: der Polizeispitzel , der Büchner und Weidig verraten hat, hieß Johann Konrad Kuhl. Die Gaststätte neben dem Meininger-Hof “Beis Tobiase” in Mittel-Gründau, durch den der Hessische Landbote geschmuggelt wurde, hieß früher “Gasthaus Kuhl” – wer weiß ob diese Kuhls miteinander zu tun hatten ? Bitte melden!!!

 

Heisser Herbst: Einladung zu einer bundesweiten Aktionskonferenz am 11. September


Georg Büchner hatte in seinem „Hessischen Landboten“ 15 Jahre vor der Revolution von 1848 unter der Überschrift „Friede den Hütten – Krieg den Palästen!“ eine schonungslose Analyse der Situation vorgelegt und zum Handeln aufgerufen.Die „Aktionsgruppe Georg Büchner“ lädt zu einer bundesweiten Aktionskonferenz für den 11. September nach Frankfurt am Main ein. Bundesweiter Aufruf: ›Die Verursacher und Profiteure der Krise blockieren‹.

Brecht & EISLER unver- Göbbels -t: Wenn sich die Literatur für die Leute interessiert, interessieren sich die Leute auch für die Literatur” ( Ingrid & Gerhard Zwerenz )

Der aktuelle Anthologie-Band “Die Menschenwürde ist…”  des Hanauer LiteraturForums wird am 24. Juni um 19.30 Uhr in der Hanauer Stadtbücherei vorgestellt und die Frankfurter Rundschau hat ihn vorab gewürdigt

” Brecht und Eisler unverGöbbelst ” ist eine Anspielung auf Heiner Göbbels “Eisler-Materialien”, wo beide durch Zerstückelung so entschärft werden, dass sie auch in Opernhäusern kaum noch Unruhe stiften können. http://www.barth-engelbart.de/?p=419  http://www.barth-engelbart.de/?p=202

Das Titel-Zitat  dieses Artikels stammt ((sinngemäß)) aus dem Zwerenz-Vorwort zu HaBEs AgitProvoLyrik-Grafik-Band “unter-schlag-zeilen / befreite worte – gebrochene reime – zur lage” (bei ZAMBON FFM 2005 erschienen).  Und deshalb stimmt die Aussage im folgenden FR-Artikel “Auffällig: Nur drei Autoren sind jünger als 60 Jahre” – nicht ganz: die HaBE-Texte z.B. entstehen meist auf offener Straße bei den Widerstands-Lesungen und -Schreibungen im Zusammenwirken von Leuten zwischen 6 und 96, bei Streiks, Demonstrationen und Kundgebungen – so auch einige der in der aktuellen Anthologie veröffentlichten: die Gedichte zum Streik der VAC-Belegschaft entstanden vor dem VAC-Tor: “Ihr seid der VACtor der Mehrwert schafft, nicht der, der hier die Profite rafft …. Monsieur le Kapital diktiert global , ihm ist der Mensch total egal ihr macht ihn reich. Ihr gleicht ihm nicht, ihr seid ihm gleich Maschinen- und Kanonen-Futter mit Hungerlohn und ohne Futter ,….” und wird laufend verändert/verbessert (die Zeilen hier sind auch erst später so verändert worden)
Das 27 Strophen-Lied nach dem Reim von Bertolt Brecht: http://www.barth-engelbart.de/?p=209
“Beiß, Bagger beiß, die Kohle hat nen Preis. Wenn ich Mal zu lang scheißen tu, steigt der KohlePreis im Nu …” entstand ebenfalls öffentlich unter Mitwirkung aller Altersstufen.

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“unter-schlag-zeilen”: wenn die Kunst unter die Leute geht. 
313 seiten politische Lyrik und Grafik von HaBE
Aus dem Vorwort von Ingrid und Gerhard Zwerenz für HaBEs AgitProvoLyrik&Grafik-Buch “unter-schlag-zeilen / befreite worte /gebrochene reime/ zur lage” :  Nur keinen Streit vermeiden ..Es kann einen Autor teuer zu stehen kommen, wenn er sich strikt an das hält, was er schreibt.. Mundtot ist der Titel eines Gedichts von Hartmut Barth-Engelbart: “Wenn wir / nicht früh / genug / den Mund / aufmachen / haben wir/ am Ende / gar nichts mehr / zu sagen” Der Lyriker ..aus Hanau denkt gar nicht daran den Mund zu halten Seine Feinde finden, er hat eine zu große Klappe. Die zitierten epigrammatischen Zeilen erinnern an Erich Fried, dem seine Verse nicht wenig Ärger eintrugen. Für Barth-Engelbart eskalierte der Ärger. Vor einigen Monaten wurden seine Gedichte auf offener Straße verhaftet.  Wie aber kamen sie dahin? HaBE ist das Gegenteil eines Innenweltdichters. Mit Poesie und Prosa begibt er sich mitten unter die Leute (mit den ) bewährten Widerstandslesungen, denen es in Hanau  und anderswo nicht an Publikum mangelt. Von wegen, die Menschen interessieren sich nicht für Literatur, sie tun es durchaus, wenn Literatur sich für sie interessiert.…. Weshalb sich Polizei und Justiz für HaBEs Verse interessierten, ist eine bunte Geschichte. Der Autor erzählt sie in diesem Sammelband, der Spannung aufbaut wie ein Krimi, wer die Täter sind verraten wir nicht
Das Buch ist dem langjährigen Duett-Partner HaBEs, dem Bassklarinett-& Saxophon-& Kompon- & Humanisten des Frankfurter ensemble modern Wolfgang Stryi gewidmet, der im Erscheiningsjahr noch vor Erscheinen des Buches starb, nach 15 Jahren gemeinsamer WiderstandslesungsKonzerte.
“unter-schlag-zeilen / befreite worte /gebrochene reime/ zur lage”
313 seiten politische Lyrik und Grafik von HaBE / Buchgestaltung : Jürgen Tauras / (c) 2005 Zambon-Verlag Frankfurt/Main / SemiHardcoverBroschur  ISBN 3-88975-107-5 /    15,– € 
Im gleichen Verlag das HaBE-KinderBuch von der Ziege “ZORA”
€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€ ENDES DES EIGENWERBEBLOCKES€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€

Auszubildende und FacharbeiterINNen bei DUNLOP haben so bei der Kautschuk-Pressen-Strophe mitgeschrieben: “Die Kautschukpresse greift/ zwei Finger ab und schleift/ sie festgeklebt zur Walze/ Du schreist aus vollem Halse/ die Dunlop-Aktie reift/ – wenn sie-/ auf Deine Finger pfeift. ” Gerne werde/würde ich bei der Vorstellung des Buches die neuesten Verse dieses Liedes vortragen, die eine “Verdichtung” des jüngsten Verarmungs- und BereicherungsForschungsergebnisses des DIW sind  ((siehe jungeWelt-16.6.)) und auch die Gedichte, die ich zur Unterstützung (und mit Unterstützung) der Belegschaft von ABB-Alzenau bei ihren Warnstreik geschrieben habe. ((So was nenne ich Weiterentwicklung der Brecht/Eisler’schen Demokratisierung der Kunst))
Alle Betriebsräten und Vertrauensleuten der Betriebe in der Region  biete ich meine Unterstützung bei ihren Aktionen an, wobei eben “Literatur der Arbeitswelt” entsteht/entstand: bei Lesungen bei (Ex-Siemens) DEMATIC in Offenbach, bei der Hanauer VAC, bei der DUNLOP, bei Veith-Pirelli, bei DER-Druck und Societätsdruckerei, bei Hosen-Lösch in Birstein, bei der WIBAU in Gründau-Rothenbergen, beim Klinikum in Offenbach, bei den Milchwerken Hanau-Unterreichenbach, bei der Frankfurter Rundschau, bei der BittProzession der Belegschaft der Porzellanwerke Lichte gegen den Ysenburger Fürsten in Wächtersbach (Fürstlich Solizugeschlagen… die Millionen hört man munkeln … fürst saniert das Werk ist dicht… dirigiert uns aus dem Dunkeln ….  die in Lichte sieht man nicht…..) zwischen 1974 und 2010 …

Und nicht zu vergessen: aus den öffentlichen Schreib- und Musikwerkstätten zwischen Jugendzentren von Maintal-Dörnigheim bis Ronneburg , in Schulen wie Anne-Frank- und Gebeschusschule, Kitas und Nachbarschaftshäusern sind zahlreiche Rapper-Gruppierungen, Breakdanzer, Rock/Jazz/Percussionformationen hervorgegangen, die mit HaBE getextet und arrangiert HaBEn,  choreografiert und getrommelt HaBEn – von den Lamboy-Kids bis zu den Platinum Playaz, alles Menschen, die den tradierten Literaturbetrieb eher meiden – aber ihren eigenen finden und entwickeln.  wobei es überall da langweilig wird, wenn sich die Protagonisten weniger um die Inhalte als um die vermeintlichen Plätze in den Charts kümmern.
Mein Vorwort möchte ich mit dem OriginalZitat von Ingrid und Gerhard Zwerenz ausklingen lassen:
“Von wegen, die Menschen interessieren sich nicht für Literatur, sie tun das durchaus, wenn die Literatur sich für sie interessiert!”

Hanauer Anthologie

Geschichten von Anti-Helden

Von Pamela Dörhöfer
Die Pädagogin Hannelore Marschall interpretiert das Märchen vom bösen Wolf neu – zugunsten des Antihelden. Der ehemalige Bildjournalist Werner Möhl erzählt von einer Frau, die mit ihrem eingefahrenen Leben im Wohlstand bricht. Internet-Buchhändler Manfred Heil befasst sich mit Träumen als “Ausdruck des inneren Jakobsweges”. Der ehemalige Leiter der Hanauer Volkshochschule Fritz Reichert hat sich eine Anti-Utopie vom ewigen Leben junger Rentner erdacht. Politbarde Hartmut Barth-Engelbart schreibt streitbare Gedichte, Mediendesign-Student und Herausgeber Gerald Meyer über Horror im Krankenhaus.

Kundgebung am FFMer DGB-Haus 17.Juni, 17.30 /Ausstellungseröffnung 18.30 Uhr / Rücknahme des Verbots der NAKBA Ausstellung im Gewerkschaftshaus !!

Im Internet sind vielfach falsche Uhrzeiten für die Kundgebung am Frankfurter DGB-Haus genannt worden und die Frankfurter LINKE hat bedauerlicher Weise für 17Uhr zu einer Kundgebung vor der Bundesbank aufgerufen. Wenn die LINKE ihren Offenen Briefe mit der Entlassungsforderung für Sarrazin dem Herrn Weber etwas früher überreichen und einen Bringdienst von der Bundesbank zum DGB-Haus einrichten würde, dann könnte die teilnahme der LINKEn an der Kundgebung vor dem DGB-Haus trotzdem noch klappen. Ich halte es im Übrigen doch für dringlicher, die Rücknahme des NAKBA Ausstellungsverbots durch den Kollegen Fiedler mit einer großen Demonstration und die dadurch beflügelten Debatten im DGB zu erwirken, als zum gleichen Zeitpunkt den Chef der Bundesbank um die Entlassung des Rassisten Sarrazin zu bitten.

Jetzt folgt der Aufruf:

DIE BLOCKADE BEENDEN – IM GAZASTREIFEN UND BEIM DEUTSCHEN GEWERKSCHAFTSBUND FRANKFURT- RHEIN-MAIN!

 Wenige Stunden nach dem Zeitpunkt, zu dem die israelische Marine einen Schiffskonvoi mit FriedensaktivistInnen und Hilfsgütern in internationalen Gewässern vor dem Gazastreifen angriff und mindestens neun Menschen tötete, fällte der Vorsitzende der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main eine einsame Entscheidung.
Er entzog der seit Monaten vorbereiteten Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ einen lange zugesagten Raum im Frankfurter Gewerkschaftshaus.
Die Begründung für dieses Vorgehen bezog sich ausdrücklich auf die israelische Militäraktion. Zum Hintergrund: diese Ausstellung wurde von der Initiative „Flüchtlingskinder im Libanon“ erarbeitet und in zahlreichen Städten gezeigt, so auch beim Ökumenischen Kirchentag in München vor kurzer Zeit.

Unter den von israelischen Soldaten unmittelbar bedrohten Friedensaktivisten war auch Dr. Matthias Jochheim aus Frankfurt am Main (IPPNW). Knapp zweihundert Menschen in einer selten anzutreffenden Mischung aus der Friedens- und Solidaritätsbewegung, VertreterInnen islamischer Organisationen, GewerkschafterInnen kamen im DGB-Haus zusammen, um seinen Bericht von den Ereignissen vor der Küste Palästinas zu hören. Sie beschlossen bei dieser Gelegenheit einmütig, den DGB dringend zur Rücknahme seiner völlig unverständlichen Entscheidung zur Ausstellung „Die Nakba“ aufzufordern. Wir schließen uns dieser Forderung an.

Die Nakba“ muß in den zugesagten Räumen des DGB-Hauses gezeigt werden!  

Die Ausstellung hat inzwischen Kirchenasyl im Ökumenischen Zentrum der Christus-Immanuel-Kirche (Beethovenplatz) gefunden. Dafür bedanken wir uns.
Trotzdem finden wir uns mit der Entscheidung des DGB nicht einfach ab.

 Wir rufen deshalb zu einer Protestkundgebung vor dem Frankfurter Gewerkschaftshaus, Wilhelm Leuschner-Straße, auf:

 Donnerstag, 17. Juni, 17:30 Uhr

DIE BLOCKADE BEENDEN – IM GAZASTREIFEN UND BEIM DEUTSCHEN GEWERKSCHAFTSBUND FRANKFURT-RHEIN-MAIN!

Wir rufen zu einer Protestkundgebung vor dem Frankfurter
Gewerkschaftshaus, Wilhelm Leuschner-Straße, auf:

Donnerstag, 17. Juni, 17:30 Uhr

Wenige Stunden nach dem Zeitpunkt, zu dem die israelische Marine einen Schiffskonvoi mit FriedensaktivistInnen und Hilfsgütern in internationalen Gewässern vor dem Gazastreifen angriff und mindestens neun Menschen tötete, fällte der Vorsitzende der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main eine Entscheidung. Er entzog der seit Monaten vorbereiteten Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ einen lange zugesagten Raum im Frankfurter
Gewerkschaftshaus.

Nach Lions-Club kommt Wüstenfuchs? Mit Daimler-Benz-gesponsorter Löw-Truppe wird Afrika von Süden ersch(l)ossen: Texte zur Kick – WM 2006 und 2010

Nach Lions-Club kommt Wüstenfuchs ?  Erst Löw-Truppe – dann Afrika-Korps ?  Die folgenden Texte HaBE ich unter dem Eindruck der laufenden /der letzten WM und der ersten Afrika-Expeditionen des Herrn Löw geschrieben.

In Königstein
bei Frankfurt-Main
schlug man zu GAST BEI FREUNDEN
dem Itaker die Scheiben ein,
da gabs noch keine Toten,
Ach, Enzo, hol die Fahnen rein
und lass uns wieder Freunde sein
bring noch ne Flasche Roten,
es war doch nur ein Party-Spaß,
den Mesut schützt sein Doppelpaß
die Pizza schützt jetzt Panzerglas ….

(geschrieben 2010)

Mittel-Gründau: ein Dorf erzählt seine Geschichte(n) – (und etwas MOKKA war eben auch dabei! aus HaBEs 1848er Liederrepertoire

Liebe Mit-Mittel-GründauerINNen, liebe NachbarINNEn im Ausland : Hessen-Kassel, Bayern und noch viel weiter,
sehr geehrte Damen und Herren in den Redaktionen,

die Ankündigung in der Presse (GT, GNZ , FR …) hat zwar geholfen, aber entscheidend war die Mundpropaganda, was bei “oral history” nichts Ungewöhnliches ist. In der Hoffnung, dass die erschienenen Pressevertreter möglichst bald über die Mittel-Gründauer Veranstaltung berichten hier erst Mal ein Eigenbericht über den Abend: (die Presseartikel werden hier  einkopiert und hier folgt schon der erste:)Unterhaltsamer Abend: Auf Einladung von Hartmut Barth-Engelbart  erzählen sich Mittel-Gründauer Geschichten aus vergangenen Tagen. 	Foto:  Wimmer Unterhaltsamer Abend: Auf Einladung von Hartmut Barth-Engelbart erzählen sich Mittel-Gründauer Geschichten aus vergangenen Tagen. Foto: Wimmer

12.06.2010 – GRÜNDAU : Drei Stunden Geschichten aus Mittel-Gründau ausgestauscht

Hartmut Barth-Engelbart von der „Initiative Alte Schule“ ruft Veranstaltungsreihe ins Leben

MOKKA hat zugeschlagen!: ABB-Alzenau:Warnstreik, Gaza 1, Gaza 2, Gaza 3, GAZA 4, GAZA 5 Abgesehen davon, dass man ja nix dagegen machen kann, kann man doch einiges dagegen machen: hier ein paar Berichte dazu:

ABB-Alzenau:Warnstreik, Gaza 1,Gaza 2, Gaza 3; GAZA 5, GAZA 5
Abgesehen davon, dass man ja nix dagegen machen kann, kann man doch einiges dagegen machen: hier ein paar Berichte dazu: (ob das Mobil-Kommando KulturArbeit jetzt MOKKA heißen wird ? Mer waas es (noch) nedd, wie die Hessen sagen)::
Warnstreik der ABB- (Asean Brown-Boveri)Belegschaft :gegen die Abwicklung des Standortes Alzenau bei Aschaffenburg,  das liegt östlich von Frankfurt am Main -, darf offiziell nicht gestreikt werden, deshalb streiken die Kolleginnen für den Sozialplan, allerdings geht es tatsächlich um die Erhaltung des Standortes mit (geschätzt) 300 Arbeitsplätzen. Sie wollen mit dem Sozialplan die Schließung so verteuern, dass eine Erhaltung dem Konzern billiger käme.

WIR TRAUERN UM bisher 9 TODESOPFER DES ISRAELISCHEN ÜBERFALL-MASSAKERS

eine Sache gestorben, die

“Should we be unable to find a way to honest cooperation and honest pacts with the arabs than we shall have learned absolutely nothing during our 2000 years of suffering and deserve all that will come to us.” (Albert Einstein am 25. November 1929 in einem Brief an Chaim Weizmann)
Alle haben sich auf der Schiffsbrücke versammelt. Die Israelis wühlen sich vorsichtig nach oben. Die zweite Speicherkarte nehme ich heraus, als sie den unteren Teil der Brücke betreten. Mit gezogenen Waffen gehen sie auf unbewaffnete Zivilisten zu. Wer nicht weicht, wie etwa der große, gemütliche Michalis, ein 65 Jahre alter Kleinunternehmer, wird auf kürzeste Distanz aus dem Weg geräumt. Michalis fällt wie vom Blitz getroffen neben mir um, als ihn Soldat Nr. 14 – alle haben Nummern – aus zehn Zentimetern Entfernung mit der Elektroschock-Pistole anschießt. Der gleiche Soldat schlägt mir vor die Brust und will mir die Kamera aus der Hand reißen. Ich halte anfangs noch dagegen, lasse dann los, um mir nicht die Hand brechen zu lassen, und werde nach unten abgeführt. Obwohl ich mehrere Mal darauf hinweise, dass ich von der Presse bin und meinen Ausweis zeige.”(Auszug aus dem FAZ-Artikel von Mario Damolin oben im Anhang)

Wir trauern um: