11. September? CIA-Putsch in Chile 1973? CIA-NATO-Putsch in der Türkei 1980?

Mit der Sprengung des WTC und dem Loch im Pentagon wurde nicht nur der Reichstagsbrand und der Sender Gleiwitz in den tiefsten Kernschatten gestellt. Pearl Harbour könnte man eventuell damit vergleichen, aber neben dem Vorwand für den “War on Terror” sollten mit der Terminierung die Putsche in Chile und in der Türkei vergessen gemacht werden. Gegen die Plandemie ist aber der 9/11 eher ein böses Kinder-Vorspiel.

https://apolut.net/11-september-20-jahre-spaeter-von-rainer-rupp/

11. September – 20 Jahre später

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

„Die in dieser Petition vorgelegten überwältigenden Beweise zeigen zweifelsfrei, dass vorher angebrachte Sprengstoffe und/oder Brandsätze — und nicht einfach nur Flugzeuge und die darauf folgenden Brände — die Zerstörung der drei Gebäude des World Trade Centers verursacht und die überwiegende Mehrheit der Opfer an diesem Tag getötet haben.”

Das ist ein Ausschnitt aus einer an die New Yorker Staatsanwaltschaft gerichteten Petition, die von den Feuerwehrchefs der Region New York am 24. Juli 2019 einstimmig verabschiedet worden war. Mit ihr forderten die Feuerwehrchefs eine neue Untersuchung in die Umstände der Terroranschläge vom 11. September 2001 auf die Türme des World Trade Centers. In dem Schreiben beriefen sie sich auf eigene Erfahrungen vor Ort und auf die Untersuchungsergebnisse der Gruppe “Architects and Engineers for 9/11 Truth“ (Architekten und Ingenieure für 9/11 Wahrheit“).

Mit ihrer Petition widersprachen sie vollkommen dem offiziellen Narrativ der in den letzten 20 Jahren aufeinander folgenden US-Bundesregierungen. Eine neue Untersuchung, um den Opfern des 11.9. Gerechtigkeit zukommen zu lassen, hat es dennoch nicht gegeben. Daran ist der Tiefe Staat in den USA, einschließlich der Justiz, nicht interessiert. Stattdessen werden mit Winkelzügen und Nebelwerfern neue falsche Fährten gelegt, um von denjenigen, die mit der größten Wahrscheinlichkeit die Drahtzieher dieses schändlichen Verbrechens sind, abzulenken. Und mit den Drahtziehern, das kann ich schon jetzt sagen, sind nicht die Saudis gemeint.

Die Saudis haben zwar nachweislich auch eine Rolle in diesem Schurkenstück gespielt, aber wenn die Einschätzung der Feuerwehrleute und der „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ von den angebrachte Sprengstoffen und/oder Brandsätzen stimmt, – und dafür spricht sehr viel mehr als für das offizielle Narrativ – dann sind die Saudis die Betrogenen. Denn offensichtlich sind sie dafür auserkoren, in dieser großangelegten und komplexen 11.9.-Operation unter falscher Flagge letztendlich den Kopf hinzuhalten. Dieser Moment rückt näher, denn das offizielle Narrativ der US-Regierung ist in den letzten Jahren immer unhaltbarer geworden.

Aber wenn wir der ersten und wichtigsten Frage nachgehen, die in solchen Fällen gestellt werden müsste,  nämlich „Cui bono?“ (Wem nutzt es?), dann wird schnell klar, dass die Saudis selbst im günstigsten Fall keinen Vorteil von diesem Anschlag gehabt haben. Vielmehr hätten sie nur Nachteile unterschiedlicher Schwere gehabt, wenn sie als direkte oder indirekte Drahtzieher identifiziert worden wären. Einen Vorgeschmack davon haben sie bereits bekommen, weil sie in den letzten Jahren aufgrund neuer, vorher nicht veröffentlichter Dokumente zunehmend zum Sündenbock gemacht werden.

Der Fokus auf Saudi Arabien lenkt natürlich von einem anderen Land im Nahen Osten ab, dem der Terroranschlag vom 11. September gigantische geo-strategische Vorteile eingefahren hat. Es ist ein Staat, der in seiner kurzen Geschichte bereits eine ganze Palette von größeren geopolitischen Operationen unter falscher Flagge durchgeführt hat, das aber auf wundersame Weise von der westlichen Wertegemeinschaft und ihrer regelbasierten Ordnung noch nie zur Rechenschaft gezogen wurde.
Trotz vielfältiger Hinweise und Verhaftungen von Mossad-Agenten, die am 11.9. zu Hauf in New York waren, einschließlich der vor dem Hintergrund der rauchenden Word Trade Center Türme freudig „tanzenden Israelis“, wurde in den letzten 20 Jahren keine einzige der nach Israel führenden Spuren offiziell untersucht. Offiziell gibt es keine israelische Spuren. Punkt!.

Als ich heute vor genau 20 Jahren nach Hause kam, rief meine Frau mir zu: „Schnell, mach den Fernseher an. Im Radio kam eben die Nachricht, dass in New York ein Flugzeug in ein Hochhaus geflogen ist.“ Ich schaltete auf CNN und tatsächlich zeigten die Bilder, wie einer der Türme des World Trade Centers im oberen Teil bereits in Flammen stand. Meine erste ungläubige Reaktion war, das ist ein übler Witz und ich legte eine neue Videokassette ein. Aber schnell wurde klar, dass die Bilder echt waren, dass es sich um ein schreckliches Unglück handelte.

Ich war öfters in New York gewesen. Wegen des nahe gelegenen „La Guardia“ Flughafens konnte man je nachdem, wie der Wind stand, bei Start oder Landung aus recht geringer Höhe, aber dennoch im sicheren Abstand einen herrlichen Blick auf die Wolkenkratzer Manhattans genießen. Wie konnte sowas nur passieren? Auf CNN hörte man allerdings bereits Kommentare und Aussagen von Augenzeugen, wonach die Passagiermaschine zielgerichtet in einen der Türme geflogen sei. Die ersten Spekulationen über einen Terroranschlag wurden laut.

Als dann, kurze Zeit später, der zweite Jetliner erschien und in einer eleganten Kurve direkt auf den zweiten Turm zuflog, in dem er in einer großen Explosion vollkommen verschwand, war auch mir klar, dass das kein Unfall war, sondern ein spektakulärer, weltbewegender Akt des Terrorismus. Und mein zweiter Gedanke war: „Jetzt haben sie ihr neues Pearl Harbor, für das sie so hart gearbeitet habe“. Dabei dachte ich jedoch nicht an die Terroristen, die den Anschlag durchgeführt hatten. Die waren sicherlich nur Werkzeuge und wahrscheinlich wussten sie nicht einmal, für wen sie letztlich dieses abscheuliche Verbrechen ausgeführt hatten.

Nein, ich dachte nicht an die Terroristen, sondern vielmehr an die sehr einflussreiche Clique von politischen Abenteurern und zionistischen Kriegstreibern in Washington, denen man den Spitznahmen „Neu-Konservative“ (englisch: Neo-Conservatives oder kurz „Neocons“) gegeben hatte. Der Begriff „Neu-Konservative“ sollte ihre politische Herkunft beleuchten, denn in ihren jüngeren Jahren waren die meisten der späteren Neocons Aktivisten in der Demokratischen Partei gewesen. Sie hatten sich u.a. für die Gewerkschaften eingesetzt und vertraten radikal trotzkistische Thesen. Vor allem aber hatten sie sich wegen ihrer scharfen anti-sowjetisch Aktivitäten einen Namen gemacht, sogar bei den konservativen Republikanern, zu denen sie dann später auch überliefen, daher „Neu-Konservative“
Bei den Republikanern machten die Neocons steile Karriere. Dort glänzten sie mit ihrer aggressive Militärpolitik gegen Moskau, z.B. unter Präsident Reagan mit der Vorbereitung von Enthauptungsschlägen gegen sie sowjetische Führung und der Propagierung von einem „führbaren und gewinnbaren, auf Europa begrenztem Atomkrieg“ gegen die Sowjetunion.

Nach der Auflösung der Sowjetunion wurden die zionistischen Neocons zum verlängerten Arm Israels in der US-Nah- und Mittelost-Politik. Immer unverhüllter versuchten sie in der Amtszeit des Demokratischen Präsidenten Bill Clinton im Rahmen ihrer neuen Denkfabrik „PNAC“, die US-Militärmacht gegen Israels arabische Nachbarländer in Stellung zu bringen. Dafür wurden sie in Washington mit hohem Ansehen und besonders nach dem Amtsantritt von Präsident George W. Bush mit höchsten Ämtern im US-Sicherheitsapparat belohnt, vor allem im Weißen Haus, im Pentagon, im Außenministerium und im Nationalen Sicherheitsrat.

In den Jahren vor 2001 hatten diese Neocons die amerikanischen Bürger wegen deren angeblicher Laschheit und Verweichlichung gescholten. Denn eine Umfrage nach der anderen zeigte, dass unter dem Eindruck des Debakels von Vietnam die Mehrheit der US-Bevölkerung immer noch nicht bereit war, erneut Menschenopfer für neue militärische US-Abenteuer in fernen Ländern zu bringen. Nach allen Regeln der Kunst propagandistischer Verführung gab es in jenen Jahren eine regelrechte Hollywood-Kino und Medienkampagne, um die US-Bevölkerung wieder zu kriegslüsternden Hurra-Patrioten zu machen. Massive finanzielle Unterstützung kam vom „Amerikanischen Enterprise Instituts“, eine Denkfabrik amerikanischer Großkonzerne, und der dahintersteckenden, oft zionistischen Multimilliardäre.

Diese Aktivitäten müssen vor dem Hintergrund der zeitgleich laufenden Bemühungen des US-Großkapitals gesehen werden, die unter Präsident George H.W. Bush (Vater des simplistischen George W. Bush) Ende 1990 – Anfang 1991 aus der Taufe gehobenen wurden, um eine US-geführten, neo-liberalen „Neuen Weltordnung“ global durchzusetzt. Das war die Zeit, in der die Vereinigten Staaten als einzige verbliebene Supermacht damit begannen, ihre Vision für die postsowjetische Welt zu formulieren, die entsprechenden Strukturen zu schaffen und umzusetzen.

In öffentlichen Reden jener Zeit hatte Papa Bush das Konzept seiner “Neuen Weltordnung” angepriesen als ein System, das – natürlich unter US-Führung – „der Welt dauerhaften Frieden und Wohlstand bringen“ würde. Dementsprechend wurde das Prinzip der nationalen Souveränität als ein überholter, aber immer noch “populären Fetischismus” verurteilte. (Diesbezüglich liegt die Lifestyle Jugend der Partei „Die Linke“ ganz auf Linie des Pentagon und dessen Neuer Weltordnung.

Der Kern dieser Neuen Weltordnung bestand aus dem, was wir heute als neoliberale Globalisierung kennen, oder was die Profiteure dieser Entwicklung als „regelbasierte internationale Ordnung“ bezeichnen. An der propagandistischen Oberfläche dreht sich alles um Freihandel, Demokratie, Menschenrechte, wirtschaftlichen Wohlstand und westliche Werte, aber darunter, in der realen Welt geht es um Erpressung, Sanktionen, Drohung mit und Anwendung roher militärischer Gewalt zum Wohle der internationalen Eliten dieser angeblichen westlichen „Wertegemeinschaft“.

Thomas L. Friedman, in jenen Jahren einer der einflussreichsten Kommentatoren der New York Times und damit der USA, schrieb am 28. March 1999 unter dem Titel Manifest für eine schnelle Welt“ (“Manifesto for a Fast World”): “Der Kapitalismus des freien Marktes und seine Verbreitung in praktisch allen Teilen der Welt … wird in erster Linie durch die US-Militärmacht geschützt“. Und dann forderte Friedman Washington ganz unverblümt auf, seine Rolle als Vollstrecker der kapitalistischen Weltordnung anzunehmen. Aber in den Jahren vor dem 11. September 2001 war die US-Bevölkerung für verlustreiche neue Kriege mit US-Bodentruppen noch nicht wieder bereit. Das sollte sich erst nach dem 11. September schlagartig ändern.

Die Abkürzung PNAC für die Denkfabrik der Neocons steht für „Project for a New American Century“, auf Deutsch: „Projekt für ein neuen amerikanisches Jahrhundert“. In den Jahren vor dem 11. September waren die Neocons unter Berufung auf umfangreiche Studien, Umfragen und Analysen in ihrer einflussreichen Denkfabrik zu dem Schluss gekommen, dass nur ein neue, nationaler Schock, vergleichbar mit Pearl Harbor, es fertigbekommen würde, das aus ihrer Sicht vom Wohlstand träge und bequem gewordene amerikanische Volk vom Sofa zu reißen und wieder kriegsbereit zu machen, um freie Märkte, Demokratie und Menschenrechte in die Welt zu tragen.

In dem im September 2000 erschienen Grundsatzdokument der Neocons: „Wiederaufbau der Verteidigung Amerikas“ (Rebuilding America’s Defences“), das offensichtlich eine Blaupause für die absolute US-Weltherrschaft im 21. Jahrhundert sein sollte, liest sich so: „Absent some catastrophic and catalyzing event – like a new Pearl Harbor“, d.h. „Ohne ein katastrophales und katalysierendes Ereignis – wie ein neues Pearl Harbor”- würde sich an der trägen Haltung der Amerikaner nichts ändern.

All das ging mir durch den Kopf als die zweite Passagiermaschine in dem anderen Turm des World Trade Center in einer Explosion aus Feuer und Rauch verschwand. In dem Augenblick war für mich klar: „Jetzt haben sie ihr neues Pearl Harbor, für das sie so hart gearbeitet habe“.
In der Tat war der Anschlag vom 11. September 2001 verglichen mit „Pearl-Harbor“ groß genug, um das gesamte Gefüge der US-Gesellschaft aus den Fugen zu reißen und die tiefen, innen- und außenpolitischen Ziele der Neocons zu verwirklichen.

Innenpolitisch wurde die “Anti-Terror” Hysterie zu einer Multi-Milliarden-Dollar-Industrie. Zugleich wurden mit dem 11. September die Gesetzesänderungen zur Schaffung eines Polizei- und Überwachungsstaats rechtfertigt, zu dem die Vereinigten Staaten verkommen sind. Diesbezügliche Gesetzesbrüche der Behörden werden nicht mehr verfolgt, denn mit den Zauberworten “Terrorismus-Verdacht” und „streng geheim“ kann alles unter den Teppich gekehrt gemacht.

Der 11. September rechtfertigte auch den Beginn des “Krieges gegen den Terror” aus dem dann der „endlose Krieg gegen den Terror wurde“. Der 11.9. ermöglichte auch die bereits lange vorher geplante US-Invasionen in Afghanistan. Diese war Teil eines Plans, um Gas und Öl aus dem zentralasiatischen Turkmenistan mit einer Pipeline der US-Firma UNOCAL durch Afghanistan zu einem Hafen in Pakistan und/oder nach Indien zu pumpen. Neben diesen lukrativen finanziellen Aussichten dieses Projektes, gab es auch noch handfeste geostrategische Interessen Washingtons, denn damit sollte ein Brückenkopf für die Expansion des US-Einflusses in Zentralasien geschaffen und Russland und China der Zugang zu dieser Region und ihren Ressourcen verweigert werden. Aber die Taliban-Regierung weigerte sich, dem Bau der US-Pipeline zuzustimmen, also musste sie weg. Der 11. 9. Bot eine bequeme Lösung.
Der 11. September diente auch als Rechtfertigung für den US-Angriffskrieg gegen Irak. Allerdings hatte es unter den angeblichen 19 Attentäter des 11. Septembers keinen einzigen Afghanen oder Iraker gegeben; die meisten kamen aus Saudi Arabien und der Rest waren Jemeniten.

Über den 11. September sind bereits zig-Tausende von Seiten geschrieben worden. Es gibt offizielle Berichte mit dem offizielle Narrativ, das zu einem Tabu-Thema erhoben wurde, das nicht in Frage gestellt werden durfte. Wer es dennoch tat, wurde als Häretiker sofort einem Inquisitionsverfahren unterzogen. Das führte dazu, dass jeder Journalist, Beamte oder Universitätsprofessor, dem sein Job lieb war, oder der vielleicht noch sein Haus abzuzahlen hatte, es tunlichst unterließ, am offiziellen Narrativ Zweifel zu äußern, auch wenn es der offiziellen Darstellung noch so sehr an Erklärungskraft fehlte.

Im offiziellen Narrativ wurden komplexe Zusammenhänge trivialisiert oder schlicht ignoriert, Widersprüche im Narrativ wurden nicht erklärt, sondern marginalisiert oder ganz im Gedächtnisloch entsorgt. Das Ganze lief nach dem Schema ab: Der Anschlag kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel und war nicht vorherzusehen. Durchgeführt wurde er von 19 al-Kaida Entführern von Passagiermaschinen. Warum haben sie das gemacht? “Weil sie uns hassen.” Warum hassen sie uns? “Weil wir frei sind, in einer freien Gesellschaft leben.”

Trotz dieses extremen Mangels an Subtilität und Erklärungskraft haben die Konzern- und Regierungsmedien des Westens, auch in Deutschland, diese Märchengeschichte der US-Regierung zur alleinigen Wahrheit erklärt. Jeder, der weiter gehende Fragen stellt, z.B. warum der unbeschädigte, kleinere Turm Nummer 7 des World Trade Centers Stunden später zu einer von BBC und anderen Medien im Voraus angekündigten Zeit auf die gleiche Art und Weise durch eine Explosion in sich zusammengebrochen ist, diesmal aber ganz ohne Flugzeuge, ist auch heute noch ein Verschwörungstheoretiker oder Aluhut-Träger.

Und wer die Frage nach „Cui Bono“ stellt, wer also von diesem Massenmord vom 11.9. profitiert hat, nicht nur finanziell, sondern auch geo-politisch, oder wem sogar auffällt, dass in Folge des 11. September das US-Militär die schärfsten arabischen Gegner des Besatzer- und Apartheid-Staates Israel im Nahen Osten, von Irak über Libyen bis Syrien, eliminiert oder maßgeblich geschwächt hat, der ist nicht nur Verschwörungsspinner, sondern eindeutig ein anti-Semit und Nazi. Vor dem Umgang mit solchen Leuten wird gewarnt, sie müssen aus der Mitte unserer Gesellschaft verbannt werden.
Dennoch wurde das simplistische, offizielle Narrativ der US-Regierung von breiten Gruppen kritischer Denker – sowohl in den USA als auch international – sofort als Vertuschung entlarvt. Um auch diese Entwicklung zu kontrollieren, wurde von interessierten Kreisen des „Tiefen Staates“ im US-Machtapparat ein offizielles Gegennarrativ eingeführt, das die Gruppe der Zweifler erfolgreich gespalten hat.

Bei einem offiziellen Gegennarrativ handelt es sich um Geschichten, die vom Establishment genehmigt sind und die der offiziellen Erzählung in Teilen widersprechen, aber zugleich vom wesentlichen Kern der Geschichte ablenken soll. Diese Taktik, die Opposition zu kontrollieren, indem man sie führt, ist alt bewährt. Theodor Hertzl, der Vater des Zionismus soll z.B. gesagt haben: “Wir werden jede gegen uns gerichtete Revolution selber führen”. Im Unterschied zum offiziellen Narrativ, deckt das Gegen-Narrativ nur streng abgegrenzte Teilmengen der beobachtbaren Realität ab, manchmal auf eine Weise, die bestimmte Gruppen anspricht. Aber Fragen wie „Cui bono“ werden natürlich nicht gestellt.

Im Fall von 9-11 lautet das offizielle Gegen-Narrativ, dass die 19 Entführer nur deshalb erfolgreich waren, weil Beamte in US-Regierungsbehörden inkompetent oder faul waren, weil Beamte in den Geheimdiensten ihre Ermittlungsergebnisse nicht weitergeleitet hätten; und so weiter und so fort. Die Frage der Komplizenschaft, wie es z.B. einem der 19 Attentäter gelungen ist, eine Pistole an den strikten Kontrollen vorbei ins Flugzeug zu schmuggeln, wurde nie diskutiert.

Auch die Untersuchungen und detaillierten Berichte von Hunderten bekannter Experten wurden bis heute beharrlich ignoriert. Große Gruppen von Bauingenieuren, Architekten, Materialwissenschaftlern, Statikern, Sprengmeistern und viele mehr, haben mathematisch nachgewiesen, dass das offizielle Narrativ, dass nämlich das von den Flugzeugen verursachte Feuer die Türme zum Einsturz gebracht habe, nicht stimmt und stattdessen die Türme kontrolliert gesprengt wurden.

Auch die Frage, wie eine solch komplexe Operation in Feindesland wie der Terroranschlag vom 11. September von einem kranken alten Mann von einer Höhle in Afghanistan aus gesteuert werden konnte, wurde bis heute offiziell nie thematisiert. Gleiches gilt für die eigentlich selbstverständliche Frage, warum Bin Laden vom FBI nicht wegen des 11. Septembers gesucht wurde. Gesucht wurde er nur wegen der al-Kaida-Anschläge auf den US- Zerstörer Cole im Hafen von Aden, am 12. Oktober 2000 und auf die US-Botschaft in Nairobi am 7. August 1998.

Im Laufe der Jahre haben diese und viele weitere Ungereimtheiten dazu geführt, dass bereits im Jahr 2016 im Fall 11. September mehr als die Hälfte (54.3%) der erwachsenen US-Bevölkerung das offizielle Regierungsnarrativ nicht mehr glaubte und davon ausging, dass die Regierung Informationen über die 9/11-Angriffe verheimlichte. Zum Vergleich, etwa die Hälfte (49.6%) der Amerikaner glaubt auch an eine Vertuschung bei der Ermordung von John F. Kennedy.

Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, war im Jahr 2016 der Druck in der US-Bevölkerung nach besseren Antworten auf die vielen offenen Fragen zum 11.9. sehr groß geworden. Das beflügelte Donald Trump im Wahlkampf zu versprechen, im Falle seiner Wahl zum Präsidenten würde er die 28 streng geheim klassifizierten Seiten aus dem offiziellen Bericht der 11.9.-Untersuchungskommission, die angeblich das Königreich Saudi-Arabien belasten, veröffentlichen. Aber als Trump sich dann als Präsident daran machte, sein Versprechen wahrzumachen, wurde er vom Tiefen Staat in seinen eigenen Reihen ausgebremst. Zwar konnten Teile der 28 Seiten tatsächlich veröffentlicht werden aber andere Teile blieben geschwärzt. Um diese Teile entbrannte ein jahrelanger politischer und juristischer Kampf.

Am Ende setzte sich der Tiefe Staat gegen Trump durch. Mit der fortbestehenden Nichtveröffentlichung von Teilen der 28 Seiten wird erreicht, dass weite Teile der kritischen Öffentlichkeit sich weiterhin auf Saudi Arabien als den eigentlich Schuldigen für den 11. September konzentrieren.
Aktuell wiederholt sich dieses Spiel unter Präsident Biden. Der hatte jüngst erklärt, die restlichen Teile der 28 Seiten zu Saudi Arabien aus dem Bericht der 11.9.-Kommission zu veröffentlichen. Aber auch Biden wird inzwischen ausgebremst. Aus Gründen der Nationalen Sicherheit könnten nur einige weitere Teile der 28 Seiten veröffentlicht werden, aber andere müssten weiterhin geheim bleiben.

Die ganze Operation mit den 28 Seiten ist ein Musterbeispiel dafür, wie man auch das Gegen-Narrativ steuern und Kritiker des offiziellen Narratives in eine ungefährliche Richtung lenken kann, in diesem Fall in Richtung Saudi Arabien. Aber da ist nicht viel zu finden, außer einigen wenigen Indizien für eine mögliche aber nicht entscheidende Verwicklung des Königsreichs. Im Gegensatz zu Israel. Dorthin führen zahlreichen reale und belegbare Spuren, die unter anderem auf der Webseite Wikispooks unter dem Titel “9-11/Israel did it” übersichtlich und hervorragend dokumentiert dargestellt werden. Aber diese Spuren wurden seit 20 Jahren noch nie offiziell oder von Medien oder Universitäten thematisiert, geschweige denn untersucht.

Quellen:
https://www.ae911truth.org/news/540-new-york-area-fire-commissioners-make-history-call-for-new-9-11-investigation
https://wikispooks.com/wiki/9-11/Cover-up#The_.22Dancing_Israelis.22
https://wikispooks.com/wiki/9-11/WTC7
https://blogs.chapman.edu/wilkinson/2016/10/11/what-arent-they-telling-us/
https://wikispooks.com/wiki/9-11/Israel_did_it
Die folgenden Seite auf „Wikispooks“ sind ebenfalls zu empfehlen: – https://wikispooks.com/wiki/9-11/WTC7

 

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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