Die Herrschenden führen Krieg gegen uns Innen & Außen. Wer ist da so unbeherrscht & stellt sich dagegen? Die DGB-Gewerkschaften, allen voran die GEW!

Angriffe auf US-Stützpunkte: Hat der Iran bereits Ramstein im Visier?

Angesichts der brandgefährlichen Lage besonders in „Rufweite“ der US-Stützpunkte Ramstein, Büchel, Wiesbaden-Erbenheim & der US-Rechenzentren und die Finanzierung der Kriegsertüchtigung durch drastische Kürzungen im Sozialbereich, erzwungene Lohnabschlüsse unterhalb der aktuellen Preissteigerungen, die Massenentlassungen in zivilen Industriesektoren wg. der massiven Förderung der Rüstungsindustrie usw. mobilisieren die Gewerkschaften gegen den Krieg, gegen die Kriegsertüchtigung, gegen die Kriegsbeteiligung zum Ostermarsch!

Von deutschem Boden aus darf nie mehr … Wem das alles etwas spanisch vorkommt, der liegt völlig richtig: mit voller Unterstützung der spanischen Gewerkschaften verbietet die spanische Regierung der US-Army, die auf spanischem Territorium liegenden US-Stützpunkte für Einsätze im Krieg gegen den Iran zu nutzen. Schon einige Wochen zuvor haben rund um das Mittelmeer Gewerkschaften Blockaden der Häfen organisiert, in denen Waffen für den Krieg in der Ukraine verladen werden.

Damit nach dem Krieg für uns noch was bleibt: Omid Nouripour – Wikipedia

Angriffe auf US-Stützpunkte: Hat der Iran bereits Ramstein im Visier?

Klar & deutlich positioniert sich die GEW z.B. im Main-Kinzig-Kreis gegen die Rekrutierung von KindersoldatINNen auf den Schulhöfen und im Unterricht und außen vor den Schultoren. In seinen Info-Briefen unterstützt der GEW-Kreisverband mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die Streiks der Schülerinnen und Schüler

gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht,

gegen die Kriegsmobilisierung,

gegen die absehbare Zwangsverpflichtung auch der Frauen,

gegen die Defakto-Abschaffung, beziehungsweise Pervertierung des Rechtes auf Kriegsdienstverweigerung …

…. durch „Weiterentwicklung des zivilen Ersatzdienstes“ & des „freiwilligen Sozialen Jahres“ zu einem „zivilen Zwangsarbeitsdienst“, der die durch Militäreinsatz verschärfte Personallücke im Gesundheits-, Bildungs-, Naturschutzwesen, bei der Altenpflege & in der Landwirtschaft durch Arbeitsdienstkräfte mit Hungerlohn schließen, Löhne drücken & militärisch brauchbares Menschenmaterial freisetzen soll.

Diese solidarische Haltung der GEW-LehrerINNEN im Main-Kinzig-Kreis macht Schule!

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

2 Gedanken zu „Die Herrschenden führen Krieg gegen uns Innen & Außen. Wer ist da so unbeherrscht & stellt sich dagegen? Die DGB-Gewerkschaften, allen voran die GEW!“

  1. Zentrales Element industrieller Renditewirtschaft ist der unternehmerische Wettbewerb. Welcher die Unternehmen nötigt, die Produktionskosten nicht nur niedrig zu halten, sondern diese immer weiter zu senken. Mehr und mehr händische Arbeitskraft wird auf diese Weise von billigerer Maschinenarbeit ersetzt und beschäftigungslos. Was bezeichnet wird als „Produktivitätssteigerung“. Jeder Gewerkschafter kann ein Lied davon singen.

    Spitzt sich dies alles zu, bleibt ganz zuletzt die Wahl zwischen bezahltem Faulenzertum, auch bezeichnet als „Freizeitgesellschaft“, und Schrecklichkeiten wie Krieg, Zerstörung und Massenmord. Genau da stehen wir jetzt.

    Ist lang schon bekannt alles und hat sogar Niederschlag in der Popmusik gefunden. In den 1960ern bereits sangen die Beatles: Obladi, oblada, life is crazy…

    So gesehen, ist es aus gewerkschaftlicher Sicht sogar ganz sinnig, wenn hoch produktive konventionelle und nukleartechnische Kraftwerke stillgelegt und durch niedrig produktive Stromerzeuger ersetzt werden, also durch Sonne und Wind. Das erhält Arbeitsplätze! Aber zerstört auch welche. Nämlich in den Branchen, die nur vermöge billiger Energie international wettbewerbsfähig sind.

    Gewerkschafter stehen solchem Dilemma allein gegenüber, mit dem Rücken zur Wand. Zumal die meisten Beschäftigten und sonstigen Mitbürger sich für all diese Themen nicht interessieren mögen. Oder schlimmer noch, nach irgendwelchen Bösewichten und Sündenböcken suchen.

    Nein, man muß so etwas Verrücktes wie die Renditewirtschaft nicht mögen, niemand muß Sympathie haben fürs Kapital. Diesem einen moralischen Vorwurf zu machen, geht aber auch nicht. Denn wenn, dann muß dieser Vorwurf an die Adresse der großen Masse gehen, an deren geistige Lethargie.

    So gesehen, funktioniert Demokratie ganz hervorragend. Jeder bekommt, was er zu verantworten hat. Moralische Verkommenheit und geistige Lethargie haben noch nie gewonnen. Life ist derzeit nicht nur crazy, sondern zunehmend lebensgefährlich.

  2. Mit Plakat angekündigt, wird ein Herr Joschka Fischer diesen Monat noch vor Publikum in der niedersächsischen Stadt Syke sprechen zu den Themen „aktuelle Kriege und Neue Weltordnung“.

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