von Israel Shahak
Der dritte Teil meiner mühsam zusammengestellten Auszüge aus Israel Shahaks Werk. Die Frage „Wozu der ganze Aufwand?“ scheint berechtigt. Meine Antwort ist kurz und direkt: Die orthodoxe/totalitäre jüdische Ideologie zu verstehen, erschließt einen Zugang zu der Ideologie jüdischer Faschisten an der Macht. Diese sind heute eine reale politische Kraft, die im Krieg gegen den Iran den Einsatz von Atomwaffen erwägt oder bereits vorbereitet. (Analysten beginnen hier, hier oder hier sich offen diesbezüglichen Fragen zu stellen.)
Auszüge aus Kapitel 2 (Seiten 41 bis 68 der pdf) -„Vorurteile und Halbwahrheiten“(von Israel Shahak)
Auszüge aus Kapitel 3 (Seiten 69 bis 97 der pdf) –
„Orthodoxie und Auslegung“
(S. 69f): „Dieses Kapitel ist einer ausführlicheren Beschreibung der religionsgesetzlichen Struktur des klassischen Judentums gewidmet. …
Aus Platzgründen werde ich nur den wichtigsten dieser weitverbreiteten Irrtümer ausführlich behandeln: dass die jüdische Religion monotheistisch sei und es immer war. Nun ist diese geschichtswidrige Ansicht, wie viele Bibelforscher wissen und was ein sorgfältiges Lesen des Alten Testaments leicht offenbart, völlig falsch. …
Für uns ist jedoch nicht das biblische, sondern das klassische Judentum von Interesse; und es ist vollkommen klar, wenn auch in weiten Kreisen weitaus weniger erkannt, dass das letztere [das klassische Judentum] während der letzten wenigen Jahrhunderte grösstenteils weit vom reinen Monotheismus entfernt war. Das gleiche kann von den tatsächlichen Grundsätzen gesagt werden, die im gegenwärtigen orthodoxen Judentum vorherrschen, das eine direkte Fortsetzung des klassischen Judentums ist. Der Verfall des Monotheismus kam durch die Ausbreitung des jüdischen Mystizismus (der Kabbala) zustande, der sich im 12. und 13. Jahrhundert entwickelte und gegen Ende des 16. Jahrhunderts im Grunde genommen einen fast vollständigen Sieg in allen Zentren des Judentums errungen hatte. Die jüdische Aufklärung, die aus der Krise des klassischen Judentums erwuchs, musste mehr gegen diesen Mystizismus und seinen Einfluss kämpfen als gegen alles andere, aber in der jüngsten jüdischen Orthodoxie, besonders unter den Rabbinern, ist der Einfluss der Kabbala vorherrschend geblieben. So ist die Gusch Emunim-Bewegung z.B. in grossem Ausmass von kabbalistischen Ideen inspiriert.“
(S. 73): „Zu diesem System und seiner Bedeutung für das richtige Verständnis des Judentums sollten noch einige Anmerkungen gemacht werden, und zwar sowohl bezüglich seiner klassischen Periode als auch bezüglich seiner gegenwärtigen politischen Verwicklung mit der zionistischen Praxis.
Erstens: Was auch immer über dieses kabbalistische System zu sagen ist, es kann nicht als monotheistisch bezeichnet werden, es sei denn, man ist auch bereit, den Hinduismus, die späte griechisch-römische Religion oder sogar die Religion des alten Ägyptens als «monotheistisch» zu betrachten.
Zweitens: Die wahre Natur des klassischen Judentums wird durch die Sorglosigkeit veranschaulicht, mit der dieses System angenommen wurde. Glaubensbekenntnis und Glaubensanschauungen (ausgenommen nationalistische Glaubensvorstellungen) spielen im klassischen Judentum eine äusserst geringfügige Rolle. Von vorrangiger Wichtigkeit ist die rituelle Handlung, und zwar vielmehr als die vermutete Bedeutung dieses Aktes oder die damit verbundene Glaubensvorstellung.“
(S. 75f): „Es gibt noch ein weiteres Missverständnis über das Judentums, das besonders unter Christen verbreitet ist oder bei Menschen, die stark von christlicher Tradition und Kultur beeinflusst sind. Dies ist die irreführende Vorstellung, dass das Judentum eine «biblische Religion» sei; dass das Alte Testament im Judentum die gleiche zentrale Stellung und rechtmässige Autorität einnehme, wie die Bibel sie für das protestantische oder sogar für das katholische Christentum hat.
Dies ist wiederum mit der Frage nach der Deutung verbunden. Wir haben gesehen, dass es in Glaubensdingen einen grossen Spielraum gibt. Das genaue Gegenteil gilt in Bezug auf die rechtmässige Auslegung der heiligen Texte. Hier ist die Interpretation starr festgelegt – doch mehr durch den Talmud als durch die Bibel selbst. …
Diese wichtige Kernfrage kann nur anhand von Beispielen verstanden werden.„
Auf den folgenden Seiten zeigt der Verfasser im Detail an Hand von sechs konkreten Beispielen, wie bedeutend die Unterschiede des eher biblisch und des eher talmudisch begründeten jüdischen Glaubens sind und verweist auf die Konsequenzen, nicht zuletzt für die gegenwärtige israelische Politik.
(S.78f): „Es ist völlig klar – auch aufgrund dieser Beispiele –, dass, wenn orthodoxe Juden heute (oder alle Juden vor etwa 1780) die Bibel lesen, dann lesen sie ein ganz anderes Buch mit einer völlig anderen Auslegung der Bibel, als sie von Nichtjuden oder nichtorthodoxen Juden gelesen wird. Diese Unterscheidung gilt sogar in Israel, obwohl beide Gruppen den Text in Hebräisch lesen. Die Erfahrung, insbesondere seit 1967, hat dies wiederholt bestätigt. Viele Juden in Israel (und anderswo), die nicht orthodox sind und nur geringe Einzelkenntnisse von der jüdischen Religion besitzen, haben versucht, orthodoxe Israelis (oder stark religiös beeinflusste Anhänger des rechten Flügels) wegen ihrer unmenschlichen Haltung gegenüber den Palästinensern zu beschämen, indem sie ihnen gegenüber Bibelverse in ihrem schlichten menschlichen Sinne zitierten. Es wurde jedoch immer wieder festgestellt, dass solche Argumente nicht die geringste Wirkung auf die Anhänger des klassischen Judentums haben; diese verstehen einfach nicht, was man ihnen sagt, da der biblische Text für sie etwas völlig anderes bedeutet als für jedermann sonst.
Wenn schon solche Verständigungsschwierigkeiten in Israel bestehen, wo die Menschen Hebräisch lesen und mit Leichtigkeit richtige Informationen erhalten können, wenn sie es wünschen, kann man sich vorstellen, welch grosses Missverständnis im Ausland [d.h. ausserhalb Israels] herrscht, etwa unter Menschen, die in der christlichen Tradition erzogen wurden. Es ist eine Tatsache: Je mehr eine solche Person in der Bibel liest, desto weniger weiss er oder sie über das orthodoxe Judentum. Für das letztere gilt das Alte Testament als ein Text aus unveränderlichen heiligen Formeln, deren Aufsagen eine Handlung von grossem Wert ist, deren Bedeutung jedoch gänzlich anderswo festgelegt ist. Und, wie HUMPTY DUMPTY zu Alice sagte: Hinter dem Problem, wer über die Bedeutung der Wörter bestimmen kann, steht die wahre Frage: «Was herrscht hier vor?».
Es sollte daher ganz klar erkannt werden, dass die Ermächtigungsquelle für all die Gebräuche des klassischen (und des gegenwärtigen orthodoxen) Judentums – die entscheidende Grundlage seines Rechtssystems – der Talmud ist, oder um genauer zu sein, der sogenannte «Babylonische Talmud»;wohingegen die übrige talmudische Literatur (einschliesslich des sogenannten «Jerusalemer» oder «Palästinensischen Talmud») als ergänzende Quelle dient.“
Hier folgt bei Shahak eine „auf wenige Hauptpunkte beschränkte“, für den nichtjüdischen Laien bemerkenswert informative und konkrete Beschreibung des Talmuds und wesentlicher talmudischer Litaratur. Resümierend heißt es:
(S. 82): „Das Rechtssystem des Talmuds kann als allumfassend, streng autoritär [engl.: authoritarian] und dennoch zur unbegrenzten Entwicklung fähig beschrieben werden, jedoch ohne irgendeine Änderung seiner dogmatischen Grundlagen. Jeder Aspekt jüdischen Lebens – sowohl im individuellen als auch im sozialen Bereich – ist erfasst, gewöhnlich in beachtenswerter Ausführlichkeit, mit Zwangsmassnahmen und Strafen, die für jede nur denkbare Sünde oder Verletzung der Regeln vorgesehen sind. Die Grundregeln für jedes Problem sind dogmatisch festgelegt und können nicht in Frage gestellt weren. Was möglich ist und in sehr grosser Ausdauer diskutiert wird, ist die Vervollkommnung und praktische Definition dieser Vorschriften.“
Shahaks weitere Diskussion (mit vielen Beispielen) sowohl des starren dogmatischen Regelwerks als auch der enormen Flexibilität bei seiner Auslegung hat mir Laien erstmals ein Verständnis dafür gegeben, wie zionistisch-totalitäre Ideologie heute funktionieren kann (mit dem immer wieder verblüffenden Phänomen des offenbar besten Gewissens noch bei den schlimmsten Exzessen).
Zu den Anpassungen des Talmud an die Erfordernisse der gegenwärtigen Praixs:
(S. 85): „Wie oben erwähnt, ist das talmudische System äusserst dogmatisch und erlaubt keinerlei Lockerung seiner Regeln, nicht einmal, wenn sie durch eine Veränderung der Umstände «ad absurdum» geführt werden. Und im Falle des Talmuds – im Gegensatz zu jenem der Bibel – ist der buchstäbliche Sinn des Textes bindend, und es ist nicht gestattet, ihn hinwegzudeuten. In der Periode des klassischen Judentums wurden jedoch verschiedene talmudische Gesetze für die jüdischen herrschenden Gesellschaftsschichten – die Rabbiner und die Reichen – unhaltbar. Im Interesse dieser herrschenden Klassen wurde eine Methode der systematischen Täuschung ersonnen, indem man den Buchstaben des Gesetzes einhielt, gleichzeitig aber dessen Geist und Absicht verletzte. Es war dieses heuchlerische System der «Dispensationen» (heterini), das aus meiner Sicht die wichtigste Ursache für die Herabminderung des Judentums in seiner klassischen Epoche war. (Die zweite Ursache war der jüdische Mystizismus, der seine Wirkung jedoch während eines viel kürzeren Zeitraumes ausübte). Wieder sind einige Beispiele notwendig, um darzustellen, wie das System funktioniert:“
Die folgenden detailliert entwickelten Beispiele (bis Seite 93) betreffen:
1. Die Erhebung von Zinsen
2. Das Sabbatjahr
3. Melken am Sabbat
4. Vermischte Feldfrüchte
5. Gesäuerte Lebensmittel
6. Den Sabbat-Goi
Da kommt mir Vieles wie Realsatire vor; sollte man gelesen haben.
Shahak zusammenfassend und wertend zum Schluss dieses dritten Kapitels:
(S. 94ff): „Zwei soziale Merkmale dieser Dispensationen und vieler ähnlicher Verhaltensweisen verdienen eine besondere Erwähnung.
Erstens: Ein beherrschender Grundzug dieses Systems der Dispensationen und des klassischen Judentums – soweit es darauf basiert – ist der Betrug, vor allem die Täuschung Gottes, falls dieses Wort für ein imaginäres Wesen benutzt werden darf, das sich so leicht von den Rabbinern betrügen lässt, die sich selbst für schlauer halten als Gott selbst. Man kann sich keinen grösseren Gegensatz vorstellen als jenem zwischen dem Gott der Bibel (besonders der grösseren Propheten) und dem Gott des klassischen Judentums. Der letztere gleicht mehr dem frühen römischen Jupiter, der von seinen Verehrern in ähnlicher Weise beschwindelt wurde, oder den Göttern, die in FRAZERs «GoldenBough» [Goldener Zweig] beschrieben werden.
Aus ethischer Sicht stellt das klassische Judentum einen Entartungsprozess dar, der sich immer noch fortsetzt; und diese Ausartung in eine stammeseigene Sammlung leerer Rituale und magischen Aberglaubens hat sehr bedeutsame soziale und politische Folgen. Denn es muss daran erinnert werden, dass es genau der Aberglaube des klassischen Judentums ist, der die stärkste Macht auf die jüdischen Massen ausübt, vielmehr als jene Teile der Bibel oder sogar des Talmuds, die von wirklichem religiösem und ethischem Wert sind. (Das gleiche kann auch in anderen Religionen beobachtet werden, die jetzt eine Wiederbelebung erfahren.) Was wird nun volkstümlich als das «heiligste» und feierlichste Ereignis des jüdischen liturgischen Jahres angesehen, dem sogar sehr viele Juden beiwohnen, die der Religion sonst fernstehen? Es ist das «Kol Nidre»-Gebet [«alle Gelübde»] am Vorabend des Jom Kippur [«Jomha-Kippurim» =«Tag der Sühne»; Versöhnungsfest] – der liturgische Gesang einer besonders absurden und betrügerischen Dispensation, durch die alle Gott für das folgende Jahr gegebenen persönlichen Gelöbnisse im Voraus für null und nichtig erklärt werden. …
Zusammen mit der Täuschung Gottes vollzieht sich der Betrug anderer Juden, und zwar vorwiegend im Interesse der jüdischen herrschenden Klasse. Es ist charakteristisch, dass keine Dispensationen im besonderen Interesse der jüdischen Armen zugelassen wurden. So wurde es beispielsweise Juden, die am Verhungern waren, aber noch nicht direkt an der Schwelle des Todes standen, nie von ihren Rabbinern (die selbst eher selten Hunger leiden) erlaubt, verbotene Lebensmittel irgendwelcher Art zu essen, obwohl koschere Nahrung gewöhnlich teuerer ist.
Das zweite beherrschende Merkmal der Dispensationen ist, dass sie zum grossen Teil offensichtlich in dem Streben nach Gewinn begründet sind. Und es ist diese Verbindung aus Heuchelei und Profitsucht, die im klassischen Judentum in steigendem Masse vorherrschte. In Israel, wo dieser Prozess weitergeht, wird dies von der öffentlichen Meinung dumpf wahrgenommen, trotz all der offiziellen Gehirnwäsche, die durch das Ausbildungssystem und die Medien be-günstigt wird. Das religiöse Establishment–die Rabbiner und die religiösen Parteien – und durch Zuordnung in gewissem Grade die orthodoxe Gemeinschaft als ganzes sind in Israel sehr unbeliebt. Eine der wichtigsten Ursachen hierfür besteht genau darin, dass diese wegen ihrer Doppelzüngigkeit und Bestechlichkeit bekannt sind. Eine volkstümliche Meinung (die oft voreingenommen sein kann) ist natürlich nicht dasselbe wie eine Gesellschaftsanalyse; aber in diesem besonderen Falle ist es wirklich wahr, dass das jüdische religiöse Establishment infolge des korrumpierenden Einflusses der orthodoxen jüdischen Religion tatsächlich eine starke Neigung zu Spitzfindigkeiten und Bestechung aufweist. Da die Religion im allgemeinen Ge-sellschaftsleben nur eine der sozialen Einflüsse darstellt, ist ihre Wirkung auf die Masse der Gläubigen nicht annähernd so gross wie auf die Rabbiner und die Führer der religiösen Parteien. Jene religiösen Juden in Israel, die ehrlich sind, wie dies die Mehrheit von ihnen zweifellos ist, sind dies nicht wegen des Einflusses ihrer Religion und der Rabbiner, sondern trotz derselben. Andererseits ist das Ausmass an Spitzfindigkeiten, Bestechlichkeit und Korruption in jenen wenigen Bereichen des öffentlichen Lebens in Israel, die vollständig von religiösen Kreisen beherrscht werden, offenkundig und über-schreitet bei weitem das «durchschnittliche»Niveau, das von der allgemeinen nichtreligiösen israelischen Gesellschaft toleriert wird.
In Kapitel 4 werden wir sehen, wie die Vorherrschaft des Profitdenkens im klassischen Judentum mit der Zusammensetzung der jüdischen Gesellschaft und ihrer Beziehung zur allgemeinen Gesellschaft verbunden ist, in deren Mitte Juden während der «klassischen» Periode lebten. Hier möchte ich nur feststellen, dass das Profitstreben nicht in allen Perioden seiner Geschichte für das Judentum charakteristisch ist. Nur die platonische Verwirrung, die nach dem metaphysischen zeitlosen «Wesentlichen» des Judentums sucht, anstatt die historischen Veränderungen in der jüdischen Gesellschaft zu betrachten, hat diese Tatsache verdunkelt. (Und diese Verwirrung ist vom Zionismus in seinem Vertrauen auf «historische Rechte», die in geschichtswidriger Weise aus der Bibel hergeleitet worden sind, stark gefördert worden.) Folglich behaupten Verteidiger des Judentums ganz zu recht, dass die Bibel dem Profitstreben gegenüber feindlich eingestellt sei, während der Talmud hierzu eine gleichgültige Haltung einnehme. Aber dies wurde durch die sehr unterschiedlichen sozialen Bedingungen verursacht, unter denen sie zusammengestellt wurden. Wie oben dargelegt wurde, ist der Talmud in zwei gut abgegrenzten Gebieten in einer Zeit entstanden, als die dort lebenden Juden in einer Gesellschaft verfasst waren, die auf der Landwirtschaft aufbaute und vorwiegend aus Bauern bestand, – wodurch sie sich tatsächlich sehr deutlich von der Gesellschaft des klassischen Judentums unterschied.
In Kapitel 5 werden wir uns im Einzelnen mit der feindlichen Einstellung und den Betrügereien auseinandersetzen, wie sie vom klassischen Judentum gegenüber Nichtjuden angewandt werden. Aber noch wichtiger als der soziale Aspekt ist der von den reichen Juden ausgeübte gewinnorientierte Betrug gegenüber armen Mitjuden (so wie die Dispensation bezüglich Zinsen für Anleihen). Hier muss ich trotz meiner Ablehnung des Marxismus – sowohl hinsichtlich der Philosophie als auch als Sozialtheorie – sagen, dass MARX in seinen beiden Artikeln über das Judentum völlig recht hatte, wenn er es als von Gewinnsucht beherrscht charakterisierte – vorausgesetzt, dass diese Feststellung auf das Judentum, wie MARX es kannte, begrenzt ist, d.h. auf das klassische Judentum, das während seiner Jugendzeit bereits in das Stadium seiner Auflösung eingetreten war. Wahrhaftig, er traf diese Feststellung willkürlich, ohne geschichtlichen Bezug und ohne Nachweis. Offensichtlich gelangte er durch Intuition zu seiner Schlussfolgerung; aber in diesem Falle – und mit der besonderen historischen Einschränkung – war seine Intuition richtig.„
In dieser Reihe folgen noch:
Auszüge aus Kapitel 4 „Der Einfluss der Geschichte“
Auszüge aus Kapitel 5 „Die Gesetze gegen Nichtjuden“
Auszüge aus Kapitel 6 „Politische Konsequenzen“
Man kann versuchen zu verstehen und Verständnis zu entwickeln bzw. die über allem schwebende helfende und schützende Hand eines Imperiums zu ignorieren, die Sonne von Balfour. Ohne welche solche wie die Zionisten heute an irgendwelchen abgelegenen Enden der Welt eine ärmliche Randexistenz führen und Beachtung allenfalls finden würden wegen ihres pubertär anmuten müssenden Größenwahns. Man wäre amüsiert, nicht empört. So wie es über Jahrhunderte hinweg gewesen sein mag — die spinnen, die Juden!
Es sind Herrschaftsdiener, Sklaven imperialer Macht, dem Wahn verfallene grausame Kasper.
Den Nichtjuden aber, da insbesondere den Christen, gilt der schwerwiegende Vorwurf, das Judentum in seine abstoßende zionistische Rolle getrieben zu haben.
Enden können wird dies Böse aber wohl erst, wenn die letzte imperiale Sonne untergegangen sein wird. Was laut Friedrich Nietzsche just in unserem Zeitalter statthat. Denn mit uns modernen, seinen „letzten Menschen“ wird das letzte Imperium die Weltherrschaft antreten — offenbar handelt es sich um das supranational gewordene Kapital, siehe Blackrock, WEF usw.
Imperiale Elite wird ihrem Untergang nun NICHT MEHR AUSWEICHEN KÖNNEN durch Aufbau eines noch jugendlich kraftvollen neuen Imperiums andernorts.
Was übrigens glänzend erklärt, was einen Herrn Musk auf den Mars treibt. Mit sicherem Instinkt ahnt er, daß der Transhumanismus in einem Fiasko enden und der Golem seine Erschaffer heimsuchen wird. Tjaaa, Pech gehabt, genau so wird es mit den von Nietzsche als „Schwache und Mißratene“ titulierten Sklavengeistern aller Couleur ausgehen am Ende: Die Scheiße wird ihnen oben am Gürtel aus den Hosen hervorquellen! Gesetz des Himmels, sie gehen unter, Gott mag Sklaven und Herren nicht. Er erträgt sie lediglich, so lange er sie im Rahmen der Zivilisationsentwicklung ertragen muß. Keine Sekunde länger!