
Fast Alle beisammen, nur Einer fehlt: Peter Rau hat sich meinen Fotoapparat genommen & dieses schöne Klassenfoto gemacht – links neben mir die Schwester des Mannheimer Oberbürgermeisters Reschke, unsere Englisch-Lehrerin (alle Namen folgen später noch)
Das bekannte französische Magazin „PARIS-MATCH“ machte 1964 eine gut bebilderte Reportage über die Beerdigung eines der Haupt-Sponsoren der „Neckarauer Liebeswerke“: Ex-SS-Obersturmbannführer Sepp Dietrich-Moninger, der seinen Sohn, wie viele andere alte KameradINNen ihre Kinder auch, im Internat der „Liebeswerke“ und im evangelisch-musischen Bach-Gymnasium unterbrachte. Rund 5.000 alte SS-Kameraden marschierten im Trauerzug unter Absingen des Liedes „Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen!“ durch Ludwigsburg.

Nach Aussagen ehemaliger SchülerINNEn des zu den „Liebeswerken“ gehörenden evangelischen „Bach-Gymnasiums“ und der ebenfalls dazugehörenden Internate „Ott-Heinrich-Stift“/“Martin-Bucer-Haus“ war der Internatsleiter und spätere Schulleiter Dr. Wallenwein unter den Trauermarschierern (oben links neben dem Falz in der Bildmitte mit Sonnenbrille) .


SS-Obersturmbannführer Sepp Dietrich-Moninger mit seiner angeheirateten Brauerei-Besitzerin, die ihn nach seinem wunderbaren Überleben des Anschlags auf Heydrich (zusammen mit weiteren Sponsoren der „Neckarauer Liebeswerke“: den Ex-SS-Obersturmbannführern Hans-Martin Schleyer, Pegulan-Besitzer Ries und dem „nur“ Ex-SS-Sturmbannführer und Rüstungsindustriellen Renner, Schwiegervater Helmut Kohls und wahrscheinlich Vater des Chemikers & späteren Internatsleiters Dr. Karl Renner) gegen einen finanziell potenteren SS-Führer austauschte. Aber Anteile der Karlsruher Brauerei Moninger blieben bei Sepp trotzdem hängen.
Alle 4 Kriegsverbrecher hatten sich aus der Französisch-besetzten Zone (FBZ) in die Amerikanische Zone (ABZ) geflüchtet, weil ihnen in der FBZ die Todesstrafe drohte & sie -wie Abs- bei den Briten & US-Amerikanern zwecks Wiederverwendung verschont blieben & gefördert wurden. Schleyer verlagerte die MB-Zentrale von Stuttgart nach Mannheim, Pegulan-Ries ging nach Frankental, Renner nach Kaiserslautern (?), wo er auf die Rückgabe seiner Firmen im Osten wartete.
Dass ich nicht in das Internat der Odenwaldschule kam, sondern nach Mannheim-Neckarau in das schwarz-braune Internat, lag nicht am Geld, was ich bis vor Kurzem noch glaubte: Mein ältester Bruder machte als ausgewiesener Werwolf-HJler US-geschult im MB-Konzern des Hans-Martin-Schleyer seine Manager-Karriere, die über einen von Schleyer angewiesenen Umweg im Brandt-Wahlkampf-Stab unter Helmut Schmidt durch die rechte SPD in die Führung der „Republikaner“ führte. Sein Ziel war meine Erziehung zum Faschisten. Die Odenwaldschule hätte mich trotz der Verstrickung meiner Familie in die NS-Verbrechens-Ordnung auf Empfehlung meines Michelstädter Mal- & Odenwaldschul-Lehrers Helmut Hofmann als Stipendiat aufgenommen. Schulleiter der Odenwald-Schule war damals mein späterer Psychologie- & Soziologie-Professor Ernest Jouhy-Jablonski. Er war Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs & weltweit bekanntes Résistance-Mitglied, der gefürchtete Barbie-Jäger von Lyon. Dass ich in diese Schule kommen sollte, musste mein Fascho-Bruder unbedingt verhindern! Er handelte dann auch die Sonderkonditionen der Aufnahme-Prüfung für das Stipendiat der „Neckarauer Liebeswerke“ aus.
Einer meiner besten Schulfreunde im Internat sagte mir Mal Ende der 1980er: „Man hätte in den 1960ern nur eine Hundertschaft Bereitschaftspolizei um das Internat stellen müssen, wenn dort Elternversammlung war. Man hätte so gleich mehrere hochrangige Kriegsverbrecher festnehmen & vor Gericht stellen können! Hätte, hätte, Bullenkette ….“ „Wetten, wetten Kettenraucher, zahlen jetzt als die Verbraucher Lungen-Screening, what is meaning: REEMTSMA is ma abgetaucht, damit der Schornstein weiter raucht & er nix zu bezahlen braucht!“ Ich glaube, dieser Schulfreund wurde Arzt & leitete eine Klinik in Südbaden. Es könnte eine Lungenheilanstalt auf dem Kaiserstuhl gewesen sein.
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Der von uns angehimmelten Beate gegenüber lächelt ein Flüchtling aus Südafrika in die Kamera: der Filius aus dem Hause Nordhoff, das sich nach 1945 in die Apartheit-Hochburg rettete und ihre VW-Fabrik & und die Dumping-Löhne gegen die Aufständischen des ANC verteidigen ließen., bis sie sich und ihre Familie(n) in Deutschland in Sicherheit bringen mussten.
Hier folgt der „Alte“, der Internatsleiter Dr. Wallenwein ohne Sonnenbrille:
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Das nächste Missbrauchsopfer schon im festen Blick: Kantor Auner -links neben Dr. Wallenwein- wohnte im gleichen Stockwerk mit seiner bildhübschen jungen Frau direkt nebenan …
Die hier folgenden Bilder wurden schon 1961 aufgenommen. Die Bildunterschriften folgen demnächst. Wer die richtigen Namen, Straßen und Plätze kennt, soll sie im Kommentar unter die jeweilige Bild-Nummer schreiben
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Ab hier gibt es wieder Bilder aus der zeit von 1962 bis 1966
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Hier ist Gerd Albrecht noch mit dabei: in der hintersten Reihe links stehe ich rechts neben Friedel und rechts neben mir, der kleine Gerd Albrecht. Hier könnte ich zu manchem einen halben Roman schreiben.
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Da war Mike, Michael Weis noch nicht aus der Kantorei geflogen
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Mein damals bester Freund, der Pfarrerssohn Gerd Albrecht wurde schon früh rausgeschmissen, versemmelte eine Konditorlehre in MA, wurde eingezogen und desertierte. Hat dann mit Hilfe eines ausgeschiedenen Schweizer Obersten, dem Mosbacher Oberstudienrat Menger und meiner Unterstützung im Nachhinein verweigert, lebte bis zu seiner Auswanderung nach Frankreich mit mir zusammen in FFMer WGs, war mit uns in der Jugendarbeit, Prävention, Entzugs-Begleitung, Resozialisierung und als Streetworker aktiv. An der Ardeche ist er Anfang der 1980er mit einem Hirntumor gestorben. Er hat den „Segen der Liebeswerke“ nicht verkraftet
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