Lech Walesa ein Ex-KGB-Agent ? STASI-IM ? Völliger Irrsinn!!

aber wohl mit Absicht in die Welt gesetzt. Genauso wie die gefakte heutige Meldung, Lech Walesa sei Ende dieses Monats gestorben.

IMG (3) LechIch

Denn Lechu war und ist immer noch eine Sybolfigur für den letzten Rest gewerkschaftlichen Denkens und Bewusstseins in der polnischen Bevölkerung. Und das trotz seines heutigen Körperumfanges (“Das wohllebende Fleisch von Gdansk!”) und trotz seiner offensichtlichen Funktion als gutgenährter Arbeiter- und Bauernfänger unter der Anleitung seines CIA-behandelten Grunwaldska-Antisemiten und Beichtvaters Jankowsky von der Gdansker St. Brygidia-Kirche. Er war das vom Westen aufgebaute rechte Korrektiv für den einstmals relativ starken und von Trotzkisten bestimmten linken Flügel der SOLIDARNOSC.Aber nicht nur! Siehe dazu:

Für die Mauer: der SOLIDARNOSC-Vorsitzende und Gynäkologe Dr. Henrik Marek, Gdansk (1959 bis 1989)

Gegen das Auschwitz-Gedenken als Alibi-& Kriegs-Propagandaveranstaltung – Hannia Wiatrowski nachgerufen

weitere Artikel zum Thema siehe Links am Ende

IMG Lech Waelesa

Natürlich wollte ich den großen Arbeiterführer nicht um zwei Kopfgrößen überragen und habe mich etwas klein gemacht. Rechts oben sieht man die Türe zur Pfarrei. Dort stand Pater Jankowski und überwachte die Szene, noch weiter rechts standen die Garagen. Ein Tor war offen und da stand etwas weiter hinten im Finsteren ein funkelnagelneuer Mercedes Benz. Ein Foto davon konnte ich machen, aber man erkennt leider nur die Umrisse und das Kennzeichen. Ich konnte da nicht reinblitzen. Ausgewählte Fotos der Transporte (auch mit dem einen oder anderen CIA-geleiteten IGFM-Mitglied) werde ich der ARBEITERFOTOGRAFIE zur Veröffentlichung übergeben und zur Prüfung, ob damit eventuell Persönlichkeitsrechte verletzt würden... (Bild HaBE ich gerade nicht gemacht, sondern der uns zeitweise begleitende polnische Historiker aus der SOLIDARNOSC Gdynia)

Ein Lech Walesa-Interview von 1982/83 enthält schwerwiegende Entlastung gegen die hirnrissigen Anschuldigungen der derzeitigen polnischen Regierung. Welche Ziele, außer der Schwächung der gewerkschaftlichen Opposition sie damit noch verfolgt, habe ich bisher nicht herausfinden können.

Für Lech Walesas starke Westbindung spricht das 1982 von mir und einem Kollegen illegal in Zopot aufgenommene Interview , in dem er die Bundesrepublik, die westdeutschen, die westeuropäischen und US- Investoren dringend darum bittet, sie dazu einlädt, sich die besten Stücke aus der polnischen Wirtschaft, die besten Bodenschätze herauszukaufen. Und nicht noch Mal den Fehler wie beim 17. Juni, beim Ungarn-Aufstand, beim Prager Frühling zu machen. Worüber er sich nicht äußert, sind die Kohle-Lieferungen Polens unter Jaruselski an Groß-Britannien, die dem Minerstreik in Yorkshire zusammen mit Maggie Thatcher das Kreuz brachen. Realsozialistischer Streikbruch!! Aber eben auch der von Walesa geforderte Einkauf westlichen Kapitals in Polen. Nur, für Walesa war es nicht genug, die Kohle zu kaufen, die Briten unter Thatcher & Kohl bzw. ihre Auftraggeber sollten die ganzen Bergwerke kaufen (mitsamt der zu Dumpinglöhnen arbeitenden polnischen Kumpel, die sich massenweise nach der Befreiung vom Leben befreiten, sich massenhaft selbst die Gruben gruben oder sich wie die befreiten Kleinbauern aufhängten…  oder als Alten-Arschabwischer und Bordellaufüllungen nach Westen exportiert wurden.  “Schaff Dir ein Polenmädel an, das was vertragen kann …” , nun gut, es dürfen auch Mädels aus Tschechien, Slovakien, Slovenien, Serbien, Kroatien, Bosnien, Rumänien, Ungarn, Russland, Armenien, Lettland, Estland, Livland usw … sein..  neuerdings auch aus der USkraine

Ob diese Passagen, über die Bitte um militärische Absicherung dieser Geschäfte auch aufs Band kamen oder erst nach Ende des Bandes oder des Akkus, bzw der Batterien, von Lech Walesa honorarfrei gesprochen wurden, das weiß ich nach fast 35 Jahren nicht mehr so genau.

Das Tonband ist noch in meinem Besitz. Eine Abschrift und Übersetzung hat die Fankfurter Rundschau 1983 abgelehnt abzudrucken und (vertrauensseelig wie ich war, hatte ich ohne Kopie abgeliefert) im Schredder entsorgt. Die spätere FAZ-Mitarbeiterin, die dieses schier endlose Interview damals übersetzt und in Deutsch auf Band gesprochen, und die, die es dann abgeschrieben hat, sind heute noch sauwütend auf die FR und auf mich, denn ich hatte versprochen, nach ersten AbdruckZusagen der FR-Redaktion, dass es dafür auch ein Honorar gäbe. Außer Spesen nix gewesen. Nur FRarscht. (Der  FAZ-Autor und FAZ-Historiker Gerd Koenen dürfte das Interview noch in seinem Archiv haben, ob er es unverfälscht herausgibt ?) .

Ich werde versuchen den Text noch einmal übersetzen zu lassen, (diesmal nicht durch Gerd Koenens damalige Lebenspartnerin :-O))) da meine fünf Brocken Polnisch dafür nicht ausreichen. Es sind auch nicht mehr geworden, eher weniger. Seit 1989 war ich nicht mehr in Polen. Den mir auf dem Umweg über einen damals mitaktiven HR-Mitarbeiter seitens der polnischen Regierung angebotenen Orden habe ich angesichts der Entwicklung der polnischen Politik und der Teilnahme dr polnischen Armee an allen jüngeren NATO-Raubkriegen abgelehnt. Das war ziemlich unklug. Ich hätte die Einladung annehmen sollen und dann dort vor versammelter Presse und TV-Kameras diese Politik angreifen und den Orden dort öffentlich ablehnen sollen. ((Ohne die einfachen SOLIDARNOSC-Mitglieder von damals und heute damit zu brüskieren!!))

Dieses Tonband mit dem Lech Walesa-Interview von 1982/83 enthält schwerwiegende Entlastung gegen die hirnrissigen Anschuldigungen der derzeitigen polnischen Regierung. Welche Ziele, außer der Schwächung der gewerkschaftlichen Opposition sie damit noch verfolgt, habe ich bisher nicht herausfinden können. Wer es meint zu wissen und wer das Interview irgenwo doch schon Mal veröffentlicht gesehen hat, kann sich ja bei mir mailden und mir ne Kopie schicken.

Hier folgen ein paar Hinweise an die junge Welt und die Frankfurter FRontschau, die beide bisher unbeantwortet gelassen haben – aus welchen (verschiedenen) Gründen auch immer:

Vor 33 Jahren: Lech Walesa lädt ein zum Schnäppchen-Schluss-Verkauf in Polen

Veröffentlicht am 2. Juni 2015 von Hartmut Barth-Engelbart

http://www.barth-engelbart.de/?p=38851

—– Original Message —–

From: Hartmut Barth-Engelbart

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Cc: Dietmar Koschmieder ; as@jungewelt.de ; pw@jungewelt.de ; rg@jungewelt.de ; gs@jungewelt.de ; cm@jungewelt.de ; sh@jungewelt.de ; je@jungewelt.de

Sent: Saturday, December 10, 2005 11:47 AM

Subject: Leserbrief zu jW 288: ND zusammen mit IGfM ?

 

Notwendige Ergänzungen zum Artikel: Was Vorrang hat” von Günter Platzdasch in der “jungenWelt” vom 10/11. 12. 2005

Hoffentlich geht dieser Brief nicht unter, sondern an die für die ZUSTANDSÄNDERUNGSVESUCHE  bei der jungen Welt Zuständigen

 

Leute, fragt mich doch Mal nach der IGfM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte), die sich an ca. 10 der insgesamt 17 “SOLIDARNOSC”-Hilfstransporte gehängt hat, die wir zwischen 1981 und 1988 von Hanau aus zusammen mit einer Frankfurter Kinderärztin organisiert haben.

Zusammen mit einem Interview mit Lech Walesa, in dem er uns bereits seine ersten Ausverkaufsangebote nach Westen übermitteln ließ (das die FR 1983 nicht abdrucken wollte, weil es angeblich unerheblich (((also nicht von FR-Leuten gemacht))) sei ), Aussagen des Grunwaldska-Verehrers, Judenhassers, Walesa-Beicht- und Ziehvaters Jankowski von der Gdansker St.Brigydia-Kirche, Einblicke in die Bibliothek einiger Intellektueller von der rechten “SOLIDARNOSC”-Seite mit “Mein Kampf” auf Deutsch und Polnisch, Chamberlain und Rosenberg im Bücherschrank ….. gäbe das doch ein lesenswertes Kompendium über einige Hintergründe, warum  in Polen doch das eine oder andere CIA-Geheimgefängnis existieren dürfte und warum die polnische Armee zum Teil den Irak mitverwüstet ……..

Jedes Mal zogen sich in den 80ern in Warschau, Lodz, Opole, Gdynia und Gdansk, in Krakow und anderen Halte- und Entladestationen die Mitfahrer der IGfM  nicht etwa mit SOLIDARNOSC-Leuten sondern mit kommunalen Funktionsträgern ins Chambre-separée zurück, während wir draußen zusammen mit dem SOLIDARNOSC-Fußvolk und einfachen Kirchengemeindenmitgliedern Medikamente, Mesiziniaschegeräte, Kleidung und Lebensmittel ausluden. …

Auch der mitreisende Dieter Zimmer vom ZDF durfte das eine oder andre Mal mit antichambrieren

Es war immer ein Arbeiten zwischen EXTREM-Polen: im Frankfurter Club-Voltaire sammelten sich die SOLIDARNOSC-Helfer unter dem heutigen FAZ-Historiker Gerd Koenen (damals noch KBW)  und wurden von vereinzelten DKP-Mitgliedern angegriffen, die in aufgeheizter Stimmung schon Mal laut wünschten, dass “noch mehr SOLIDARNOSC-Leute ersaufen” sollen. (Beim Verhör durch die ZOMO (der polnischen geheim-Polizei-Sondereinheit) war 1982 der SOLIDARNOSC-Vorsitzende eines Gdansker Groß-Klinikums in einer Pfütze “ertrunken”).

Dass Koenens heutige Positionen sich großteils mit den Zielen des CIA-Blinddarmwurmfortsatzes IGfM decken, kann durchaus auch durch die sich damals anbahnende und pragmatisch-faktische Kooperation zustande gekommen sein. Vielleicht darf er heute ja mit Unterstützung des ND eine Luftbrücke zur Unterstützung  kubaniascher Widerstandskämpfer gegen Fidel Castro unterstützen, oder streiks der Ölarbeiter in Venezuela gegen Chavez oder vielleicht kann man auch nachweisen, dass Kirchner doch aus der Familie eines ranghohen emigrierten AltNazis entstammt und darum auch den “national-sozialistischen” Kurs  von Chavez unterstützt. Das klönnte Koenen doch exklusiv fürs ND investigieren. FAZ , FOCUS und Spiegel dürfens nachdrucken und die KollegINNen von der TAZ versuchen dieses Opus “Le Monde Diplomatique” unterzujubeln, statt wie bisher ihre Artikel gefälscht und falsch übersetzt in der TAZ-kombatiblen deutschen Version zu veröffentlichen.

 

Will das ND im mainstream des Canale Grande an der BundesWaschmaschine landen?

Das DauerAbonnement für den BundesPresseball springt auf jeden Fall dabei raus.

Is ja auch ganz nett, das kalte Buffett.

Schöne Grüße   Hartmut Barth-Engelbart

(fällt mir gerade noch rechtzeitig ein, dass das ND meine Bücher noch nicht rezenziert hat. Schaumerma, bin echt gespannt, ob sie jetzt verrissen werden. Gebrannt sind sie bereits -zum Teil- auf einer CD-Rom der Hanauer Staatsanwaltschaft. Ich werde jetzt mit zweitausendeins verhandeln, ob die nicht diese SA-HU-CD als Kopie mit meinen vom SüdHessischen Polizeipräsidium nach 6wöchiger Untersuchungshaft herausgegebenen Texten auf den Weihnachtsmarkt werfen wollen.)

 

Wenn die jungeWelt es jetzt ankündigt, kann ich mir noch nen Weihnachtsbraten vielleisch ganz ohne Gammelfleisch leisten.

“unter schlag zeilen – befreite worte – gebrochene reime zur lage”

Nach einmonatiger Untersuchungshaft wurden sie dann doch noch zur Leipziger Buchmesse 2005 von der Hanauer Staatsanwaltschaft herausgegeben: 45 zentrale Texte des Lyrk- & Grafikbandes: “unter schlag zeilen – befreite worte – gebrochene reime zur lage” / 320 Seiten politische Lyrik und Grafik mit einem Vorwort von Ingrid und Gerhard Zwerenz, /erschienen 2005 im Zambon Verlag unter der ISBN 3-88975-107-5 / für 15 Euro in jeder Buchhandlung, signiert aber nur bei meiner nächsten Lesung

Noch rechtzeitig zu Ottos Abschiedsfeier:
Die Ziege und der Minister

hARTmut bARTh-engelbART (text) & Barbara Braguti (bilder)
“Die Ziege ZORA”
das bilderbuchunartige & fabelhaft neue Kinder-Bild-& Lesebuch von der Ziege Zora und ihren sieben Geißlein in den Hauptrollen; in Nebenrollen Minister Killy, Nachbar Haftlinger, Christa Ganzen auf dem Bildschirm mit NachrichtenParade-Hengst Ulrich Wiehert sowie ein Schnelles Anti-Graffitty-Kampfhubschrauber-CitySäuberungs-EingreifKommando des Sicherheitsdienstes für familienfreundliche 7 Euro 90 Cent zu erhalten beim Zambon Verlag FFM (zambon@zambon.net) oder in der Buchhandlung Ihres Vertrauens unter der ISBN 3-88975-128-8

mehr Nachrichten aus 3 X ART gibt es bei www.barth-engelbart.de; http://kz-adlerwerke.frankfurt.org/de/aktionen/auffuehrung/einleitung.html

 

29.11. 2002

An die Lokalredaktion der Frankfurter Rundschau  Wilhelmstr.

6450 HANAU

Leserbrief betr. Ihrer Meldung zur Auszeichnung Dieter Hussings durch Lech Walesa

Sehr geehrte Damen und Herrn,

Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen

Natürlich ist Lech Walesa kein Teufel und Dieter Hussing kein großer Haufen und ich habe mich über seine Auszeichnung durch Polens Staatspräsident sehr gefreut. Dieter Hussing hat ab Mitte der 80er Jahre die Hilfstransporte des Vereins “Medizinische Hilfe für die Menschen in Polen über die Gewerkschaft Solidarnosc” mit der Sammlung von Sach- und Geldspenden, sowie der Bereitstellung von Fahrzeugen unterstützt. Nach dem Sturz Jaruselskis und der beginnenden Demokratisierung Polens hat er zusammen mit Frau Kump die Aktivität des Vereins weitergefhrt.

Allerdings etwas ärgerlich ist die Tatsache, dass die nichtprominente Frau Kump keine entsprechende Auszeichnung erhält. Ihre Arbeit war in Relation zu ihren Möglichkeiten wesentlich mehr, aufopferungsvoller und hartnäckiger als die vieler Männer im Verein, und sie hat schon früher damit begonnen als Dieter Hussing.

Ärgerlich ist ein weiteres. Dass die Vereinsgründer/innen, die seit 1981 jährlich teils mehrmals während des Kriegsrechts mit Hilfstransporten in Lech Walesas Heimatstadt fuhren und sich von Jaruselskis Sicherheitspolizei und seinen Helfern in der DDR schickanieren lassen durften, nicht so “ausgezeichnet” wurden, ist klar. Lech Walesa, war damals Verfolgter und “nur” Gewerkschaftsführer. Seine Auszeichnung für uns bestand darin, dass wir überhaupt mit ihm unter dem Schutz der Kirche sprechen konnten, seine Interviews und Bilder in den Westen schmuggeln durften. Die Vereinsaktiven wollten keine Auszeichnung, aber Anerkennung und Publizität für ihre Arbeit und deren Zweck, um sie weiterführen zu können. Und da hätte uns der Abdruck eines Walesa-Interviews und der dazugehörigen Bilder einiges genutzt, weil uns immer noch erhebliche Mittel für die in Danzig benötigten künstlichen Nieren fehlten. Doch der damals zuständige FR-Redakteur Stephan Börneke verweigerte 1983 den Abdruck von Text und Bildern mit den Worten: “Wir sind doch kein Vereinsmitteilungsblättchen, wo jeder Hinz mit irgendeinem Kunz mal abgedruckt werden will und wird!” Auf die Rückgabe der Bilder und Texte angesprochen kam die Antwort: “Die sind im Papierkorb gelandet, wie alles, was wir nicht drucken.”

Klar, die FR, zumindest der Redakteur Börneke konnte damals nicht ahnen, dass Lech Walesa mal Staatspräsident wird.

Und es war kurz vor einem Wahlkampf und die SPD wollte sich nicht eindeutig auf eine Seite schlagen, so wie es die Grünen damals zum größten Teil taten. Die Nichtveröffentlichung als Wahlkampfkalkül zu Lasten humanitärer Hilfe?

Dem Vereinszweck wird es zwar nichts mehr nützen, sollte die FR aber aus Nostalgiegründen ein Interesse am Abdruck des Interviews und der Bilder haben, können sie beim Absender angefordert werden.

(das Interview in polnischer Originalfassung, die deutsche Übersetzung landete ja im FR-Papierkorb) .

Spannend wäre vielleicht auch ein Vergleich der Positionen des Arbeiterführers Walesa 1983 mit den Positionen des Staatspräsidenten 1993.

Es soll passieren, dass Menschen vergessen, woher sie kommen und wer sie wozu an die Spitze gewählt hat.

Möglicherweise gibt das auch eine Erklärung dafür, warum Prominente öfter Prominente mit Orden auszeichnen als einfache oder nur einfachere Leute, die einen eventuell an “das Geschwätz von Gestern” erinnern.

 

Damit das Bild nicht ganz schief wird: die engagierte Berichterstattung des Ex-Hanauer FR-Redakteurs Detlef-Hans Franke über die Arbeit des Vereins hat wesentlich zum Zustandekommen von über 17 Transporten von 1981 bis 1988 im Wert einiger Millionen DM beigetragen. Die Belegschaften und Patienten vieler Krankenhäuser, die Kinder in den Heimen und die Kirchengemeinden sowie die Selbsthilfeorganisationen der Solidarnosc haben sich über seine Artikel und ihre Ergebnisse gefreut.

Ich freue mich schon, wenn Sie diesen Brief gelesen haben.

Abdrucken brauchen Sie ihn nicht unbedingt. Er ist ja hauptsächlich an Sie gerichtet.

Eben ein Brief eines Lesers an Sie.

Mit freundlichen Grüßen     (Hartmut Barth-Engelbart)

025

(HaBE 2016 noch eine Anmerkung zu dem mittlerweile längst verstorbenen Dieter Hussing. Er war mein politischer Gegner als hohe Hausnummer der regionalen CDU und auch als “Goldfasan” einer für mich immer noch “gelben” Arbeiterorganisation unter den Fittichen der katoholischen Kirche, der KAB – der Katholischen Arbeit(nehm)er Bewegung. Aber er war stets offen, an den Sachfragen interessiert und bereit zur offenen politischen Auseinandersetzung ohne Berührungsängste. Das hat ihn über lange Zeit zur Persona Non Grata in der CDU und deshalb hat er in diesem Verein auch keine Karriere gemacht)

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Feindbild Putin, “Äquidistanz” zu Russland & “Neuordnung des Nahen Ostens”

Veröffentlicht am 24. Februar 2016 von Hartmut Barth-Engelbart  http://www.barth-engelbart.de/?p=100324

weitere zum Thema “Lech Walesa & Polen weiterführende Artikel

Für die Mauer: der SOLIDARNOSC-Vorsitzende und Gynäkologe Dr. Henrik Marek, Gdansk (1959 bis 1989)

Veröffentlicht am 6. Oktober 2012 von Hartmut Barth-Engelbart

Gegen das Auschwitz-Gedenken als Alibi-& Kriegs-Propagandaveranstaltung – Hannia Wiatrowski nachgerufen

Veröffentlicht am 26. Januar 2015 von Hartmut Barth-Engelbart

und auch das trotz fast indentischer Titel

Gegen das Auschwitz-Gedenken als Alibi-& Kriegs-Propagandaveranstaltung: HaBEs Nachruf auf die Theresienstadt- & Auschwitzüberlebende Hannia Wiatrowski

Veröffentlicht am 26. Januar 2015 von Hartmut Barth-Engelbart

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Die 17 Hilfstransporte wurden über Jahre von einer  über 70-jährigen Theresienstadt-Auschwitz-Überlebenden begleitet. Hannias nächtliche Berichte und die Begegnungen in Polen und beim Transit in der DDR habe ich in meinen GRENZGÄNGER-Texten literarisch verarbeitet. Ruth Dröse oder Fischer Defoi hat dazu in der FR sehr einfühlende Kritiken geschrieben, aber das ist alles schon über 30 Jahre her:

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Für die Mauer: der SOLIDARNOSC-Vorsitzende und Gynäkologe Dr. Henrik Marek, Gdansk

( diesen Text veröffentliche ich in der Befürchtung, dass demnächst Teile der LINKEn auch die Luftbrücke nach Berlin zusammen mit CDU/FDP/SPD und GRÜNEN als humanitäre Heldentat und die Brandstiftungen gegen HO- und Konsum-Läden, SED-Partei- und FDGB-Büros  am 17 Juni als Akte der Befreiung feiern werden.)

als uns 1981 in Hanau ein Hilferuf aus der Uni-Klinik in Gdansk erreichte, das dortige Nephrologie-Zentrum bräuchte dringend eine Reihe künstlicher Nieren und die Gynäkologie des Woiwodschafts-Krankenhauses Ultraschallgeräte …. Das war der Beginn einer Reihe von über 15 Hilfstransporten bis 1987/88  nach Wrozlaw, Lodz, Opole, Warschawa, Krakow, Gdansk ….
und der Beginn der Freundschaft mit dem Träger des höchsten DDR-Ordens für Nicht-DDR-Bürger, Dr. Henrik Marek.
Bevor ich hier schreibe, warum Henrik Marek den Bau der Mauer begrüßt hat, ein paar Einblicke in seine Biographie:
Henrik Mareks Eltern wurden beide im KZ-Strutthoff von den NAZIS ermordet, soweit ich mich erinnern kann, wurden sie als polnische Sozialisten und Widerstandskämpfer von der Gestapo verhaftet.
Henrik Marek hat nach der Befreiung als erster  Pole sein Medizinstudium in der VR Polen abgeschlossen, während dem er parallel dazu am Wiederaufbau Warschaus mitarbeitete.
Dr. Marek hat bei Gastvorlesungen in der DDR Ende der 50er mitbekommen, wie in den Krankenhäusern ganze Abteilungen verwaisten, weil sich die Ärzte nach Westdeutschland absetzten, um dort schnell und viel Geld zu verdienen. Für Dr. Marek war das ein Verrat an der eigenen Bevölkerung, die durch ihre Arbeit die Ausbildung der MedizinerINNEN finanziert hatte: “Das ist Verrat, Diebstahl, unmenschlich, unschristlich”  Dr. Marek ging mit einigen Kollegen  nach Magdeburg und Bitterfeld, um dort die verwaiste Gynäkologie wiederaufzubauen.
Er hat mir mehrere Fotoalben aus den End50ern und Anfags60ern mit Fotos und Zeitungsausschnitten – u.a. von der Ordensverleihung gezeigt und mit Dankschreiben aus der Bevölkerung Magdeburgs und Bitterfelds für seine Arbeit.
Dr. Marek wurde während des Kriegsrechts unter Jaruselski mit Hilfe der Stasi überwacht, festgenommen und in Zakopane interniert und in Isolationshaft genommen.
Da er in Gdansk dringend als Gynäkologe gebraucht wurde, musste er wieder freigelassen werden…
“Das depemierendste an meiner Arbeit ist die Beratung und Betreuung der Opfer westdeutscher Großwildjäger, deren ungewollte Kinder ich mit auf die Welt bringen oder abtreiben muss. Ich bin gegen die Abtreibung, aber den Frauen bleibt oft keine andere Wahl.
Es ist ihre Entscheidung. Ich habe noch die Wehrmachtslieder im Ohr  .. da war doch das mit dem Polenmädel. Bei solchen Herren die hier auf Großwildjagd gehen und sich unsere Seen kaufen wollen und sich die Frauen nehmen —-  da ist die Grundhaltung nicht viel anders als vor 1945- ……
Dass uns die Deutsche CIA-Filiale “Internationale Gesellschaft für Menschenrechte” bei diesen Transporten missbraucht hat, das ist noch ein weiteres Kapitel.  Wir waren für die in vielen Fällen der Türöffner, der OberAntisemit und Walesa-Zieh-& Beichtvater Pater Jankowski von St. Brigydia in Gdansk war eine der Hauptanlaufstellen der ehrenwerten Gesellschaft.  In einem durch Jankowski organisierten Interview mit Lech Wlesa (für die nhz), fordert der schon 1982 die westdeutsche Industrie und den Handel dazu auf, sich die Schnäppchen in Polen zu kaufen… Ich habe das Interview noch als MC, die Frankfurter Rundschau hat 1982 den Abdruck des Interviews abgelehnt.  Vielleicht findet sich ja hier jemand. der das Interview wieder verschriftlichen kann. Eine erste Übersetzung ist  bei der FR als Manuskript leider nicht wieder aufgefunden worden, so wie die Fotos der Hanauer sowjetischen Zwangsarbeiter aus dem Nachlass der Widerstandskämpferin Louise Bröll, die hat die FR nach Abdruck  “versehentlich im Papierkorb” entsorgt.

Ein Gedanke zu “Für die Mauer: der SOLIDARNOSC-Vorsitzende und Gynäkologe Dr. Henrik Marek, Gdansk”

  1. Lieber HBE,
    mit diesem Artikel werde ich mit den Gedanken konfrontiert, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich an mein Leben in der DDR denke. Und dann Frage ich mich immer wieder, was haben wir falsch gemacht. Ich bin auch noch heute davon überzeugt, dass die Staatsführung der DDR Ziele verfolgte, die im Sinne der Bürger waren:
    Ein unbeschwertes Aufwachsen, eine freie Entfaltung der Persönlichkeit, ein lebenswertes Leben unabhängig vom sozialen Status, keine Sorgen vor Arbeitslosigkeit, Altersarmut, Ausbeutung und Krieg. Und auch heute würde ich gerne auf gewisse “Freiheiten” verzichten.

    § 218, zunehmende Kindstötungen und Prozesse wie im Mittelalter

    die anhaltende Abtreibungs- & 218-Debatte  z.B. bei attac (dort über die attac-d-Liste) hat m.E. einen sehr beängstigenden Hintergrund: (leider sind hier meine Berichte über den westdeutschen Bummstourismus nach Kuba noch nicht eingefossen, kommt später noch Mal extra dran)

    Wer trotz KinderKopfBegrüßungsGeld weiterhin gebärstreikt, wer statt Küchen- und Kinderarbeit lieber den Arbeitsmarkt belastet und die Arbeitslosenstatistik versaut und dann noch als alleinerziehendverarmte wandelnde Anklage gegen die herrschenden paradiesischen Verhältnisse herumläuft, die/der steht unter dem dringenden Verdacht der Wehrkraftzersetzung, des Defaitismus !

    Die jüngsten Demonstrationen polnischer Frauen gegen die Kriminalisierung von Abtreibungen müssen ja EU weit für Furore sorgen: wenn der Pole sich weigert weiterhin Nachschub an billigster Arbeitskraft zu liefern, wer bitteschön soll bei uns den Spargel stechen, die Erdbeeren ernten, den Opa waschen und ihm sonst zur Hand gehen. Und der Pole versteht ja bekanntlich gut Deutsch, seit Jahrhunderten schon. Besonders Arbeitsanweisungen, Befehle. Ja , ja, die Polin, das alte Lied gilt immer noch: “in einem Polen Städtchen ..   Schaff Dir ein Polenmädel an, das Opa waschen kann …”  Wenn die jetzt aber abtreiben ? Dann ist in Polen nix mehr zu holen…

    Aber zurück an die deutsche Heimatfront:
    wenn in der Ferne unsere Jungs ihr Leben lassen müssen, dann darf hier doch niemand abtreiben !!!

    Wer abtreibt schwächt das Abendland in seinem Abwehrkampf der Kultur gegen die Unkultur

    Wer aber zur Kindsmörderin wird, der hat der westlichen Wertegemeinschaft den Krieg erklärt.
    Welch glänzende Zukunft hätten die Kinder geboten bekommen: die Bundeswehr sucht dringend Nachschub, mehr eingeborene Hilfsarbeiter und Anlernlinge würden die Einwanderungszahlen drücken …

    Schluss mit Zynismus: die oft kaum volljährigen, oft kaum hauptschulabgeschlossenen Täter-Opfer werden exemplarisch abgestraft.
    Und diese Prozeduren werden medial abgefeiert wie im Mittelalter die öffentlichen Hinrichtungen von Hexen und “KindsmörderINNEN”

    Mit Kalkül, denn die Frage liegt trotz Aldibrot und Fussballspiel den Massen schon fast auf der Zunge, warum denn die herrscheden Verhältnisse und ihre Amnrichter nicht auf der Anklagebank sitzen.

    Gerade deshalb, weil der Wesenskern der herrschenden verhältnisse  von Zumwinkel über Mehdorn bis Ackermann, von Opel bis Siemens so offen zutage treten, werden diese Schauprozesse gegen Sündenziegen und Prügelknaben um so wichtiger.

    Warum indymedia (m)einen Artikel zu diesem Thema versteckt/zensiert hat, ist mir ein Rätsel:  aus angst vor Prozesskosten, weil ich den Geheimrat Goethe als Vergewaltigungspropagandisten beschimpft habe (Sah ein Knab ein Röselein stehn . und der wilde Knabe brach ‘s Röslein auf der Heide …. Röslein wehrte sich und stach, doch es half kein Weh kein Ach …), weil ich ihn als Leidfigur für Soldaten im Auslandseinsatz vorgeschlagen habe ? Oder wars der Hinweis im Artikel auf zwei Debattenanstößige Lieder: “Prof.Dr.med Prätorius” und “Die Balade vom wohltätigen Frauenarzt” ? http://www.barth-engelbart.de/?p=209

    Indymedia nennt keine Gründe. Die Veröffentlichung bei indymedia sollte Argumente liefern für die sich wieder ausbreitenden 218- Debatten und speziell gegen die “Ungeborenes Leben-Retter”-Fundis bei den Herz-Jesu-Sozialisten, die auch schon bei der LINKEN ihre Missionsstationen eingerichtet haben. Der Artikel bei indymedia war ein leider wieder Mal nicht kopiertes Unikat.  Ein Entwurf zum Artikel ist dennoch zu lesen: hier isser (inklusive einiger Debattenbeiträge, die ich anonymisiert habe)

    Vorbemerkung nicht nur nach OSTEN: meine Kabarettprogramme kosten nicht viel , ich spiel für VB 400 und wenn garnichts da ist dann benefizze ich auch trotz HungerRente:

    Warum ich am liebsten in den neuen Ostkolonien spiele:Es ist nicht nurdeshalb, weil gerade die 218-Problematik nach 20 Jahren Wende im westoben organisierten Elend umso brutaler zuschlägt … Der Absturz ist zum so schmerzlicher, als die Frauen in der DDR nicht nur über ihren Bauch bestimmen konnten, sie hatten auch sonst mehr zu sagen als ihre Schwestern im Westen …
    Hier wissen noch ganz viele, dass man Bernstein nicht nur an der Ostsee lesen kann, weil vor Jahrmillionen schon massenweise HARTZ 4-Östies ins Wasser gingen und so dem GröFAZ das Zimmer dekorierten, nein – auch weil sie wissen, dass der Osten so gesehen einer reichen Zukunft entgegen blüht und weil immer mehr Menschen froh darüber sind, dass das Altpapier wegen der Abwandewrung qualifizierter Entsorger doch nicht ganz abgefahren wurde. Sie holen jetzt die blauen Bände, lange nach der Wende wieder aus der Blauen Tonne. Brüder zur Sonne!!

    JETZT ZUR SACHE
    In den mainstream-Medien werden in letzter Zeit zunehmend Kindstötungen quotensteigernd ausgeschlachtet und mit Zuschauer-O-Tönen eine direkte Pogrom-Stimmung erzeugt.
    Es mutet an wie Hexenverfolgung. Aber es gab ja auch die öffentliche Jagd nach “Kindsmörderinnen”, die sich Dank des großen Frankfurter Geheimrates auch literarisch verewigen durften und wo , wenn die klerikal-staatliche Drohung nicht ausreichte, dann die säkularen Kräfte als Volkserzieher eingesetzt wurden: Was hatte Gretchen wegen der Kindstötung zu leiden! Bei den HexenSabbatWalpurgisNächten. Da hat sich der Rat aber ins Fäustchen gelacht. Und bei dem Gewusel bei Charlotte von Stein, da merkts eh kein Schwein, da konnte auch eines von Goethe sein. Bis des MinisteranWerthers Leiden vorbei war in Weimar, gings im Gartenhaus noch flott zur Sache!: “Röslein wehrte sich und stach, doch es half kein Weh, kein Ach, musst es eben leiden …”  Warum wird eigentlich ein Vergewaltigungspropagandist in Deutschland als “Dichter und Denker” und Vorbild gefeiert? Na ja, vielleicht braucht man ja Leidbilder für die Auslandseinsätze und die Befriedigung der Heimatfront??

    Ist euch schon Mal aufgefallen, wo diese Kindstötungen (so es welche waren) geschehen: wenig Aufklärung, wenig Einkommen, wenig Ausbildung, in zerstörten sozialen Strukturen !!!

    Und jetzt kommen die prozesse. Und das Volk darf sich  daran ergötzen wie an den Scharfrichterevents des Mittelalters  und es sind in der Regel genau die Leute, die gerade am Gericht und Knast vorbeigeschliddert  und /oder die nächsten Opfer sind. Wie viele, die da in die Kamera applaudieren gingen und gehen insgeheim mit ähnlichen Gedanken schwanger ?  Die bettlägerige Oma abstellen, das quängelnde erste, zweite, dritte Kind endgültig “stillen”! Den Alten entsorgen, der auf der Couch, am Tropf und nur noch an der Flasche hängt ?

    Na ja ein Fass ohne Boden: klar gibts Geburtenkontrolle – aber immer zu lasten der Frauen, immer von Männern entwickelt. Aber vielleicht regelts die Umweltvergiftung ja von alleine – wie der Markt die Krise! Immer mehr Manner werden unfruchtbar ! Das könnte für die Frauen dann schöner als bei den Lottozahlen werden!

    Halle-Luhja, Leipzig-Hellau, Frankfurt/O/M -Allahf

    ach so, warum ich am liebsten in den neuen Ostkolonien spiele:
    Hier wissen noch ganz viele, dass man Bernstein nicht nur an der Ostsee lesen kann, weil vor Jahrmillionen schon massenweise HARTZ 4-Östies ins Wasser gingen und so dem GröFAZ das Zimmer dekorierten, nein – auch weil sie wissen, dass der Osten so gesehen einer reichen Zukunft entgegen blüht und weil immer mehr Menschen froh darüber sind, dass das Altpapier wegen der Abwandewrung qualifizierter Entsorger doch nicht ganz abgefahren wurde. Sie holen jetzt die blauen Bände, lange nach der Wende wieder aus der Blauen Tonne. Brüder zur Sonne!!

    Sucht euch gefälligst die Kabarett-texte selber aus dem “Aktuelles” Archiv bei www.barth-engelbart.de

    Fröhlicher Advent
    Schöne Bescherung der Reichen
    Alles Gute! geht nach Oben!
    Frohe Ostern
    bessere Western

    HaBE

    Und jetzt ab in die Debatte:

    —– Original Message —–
    From: “Hartmut Barth-Engelbart”
    To: “G. K.”
    Cc:
    Sent: Thursday, November 27, 2008 10:27 AM
    Subject: Re: [Attac-d] Gegen die Verharmlosungdergesellschaftlichen Verhaeltnisse durch solcheDiskussionueber den ueberall (!) verwendeten BegriffSchwangerschaftsabbruch?

    * Dies ist eine Email der offenen bundesweiten unmoderierten Attac-Dis-
    * kussionsliste. Sie gibt ausschließlich die Meinung der AutorIn wieder.

    Lieber G.,

    einerseits freue ich mich schon darüber, dass ich mit meiner
    attac-öffentlichen Reaktion auf einen Artikel in der jungenWelt über die
    Demonstrationen polnischer frauen für das recht auf Abtreibung diese Debatte in der attac-d-Liste angestoßen habe.
    Die Lieder, die ich dafür benutzt habe sind bereits runde 35 Jahre alt.
    scheinen aber -auch im Umfeld von attac noch dringend notwendig.

    Alle von dir angesprochenen Aspekte sind darin enthalten.
    Aber gerade so wie du bedauere ich, dass sich hier außer Ursula Finken keine weiter weibliche Stimme einmischt.  Ich befürchte, dass es dann bald heißen  wird: “lasst jetzt mal eure Stellvertreter-Debatten sein!” und dann stellt sich die debatte ganz von selber ein !!??

    Mich berühren die Demonstrationen der polnischen Frauen um so mehr, als ich von 1981 bis 1987 mit Hilfstransporten regelmäßig in Polen war und dort von Ärzten berichtet bekam, was sich vor & in den Kreissälen so an Dramen abspielt: (mal abgesehen von den Verhältnissen hier, die ich als ehrenamliche Sozialberatungsstelle ((neben meiner Arbeit als Jugendarbeiter, Bau-, Chemie-, Landarbeiter, Nahverkehrskutscher und Lagerarbeiter, PR- und BR-Vorsitzender, Grundschullehrer, Chorleiter usw..)zwischen 1966 und 2008 sehr uintensiv kennen lernen durfte. Hier habe ich Beratung vor der “Schwangerschaftsberatung” gemacht, und fahrten nach Holland organisiert, Kontakte zu Frauenhäusern zwecks Nachbehandlung vermittelt etc…)))
    Die Katechismus-Leiern der katholisch-evangelischen Sozialethiker, der
    herz-Jesu-Sozialisten liefern leeres Stroh, naja immerhin damit auch die
    Strohhalme, mit denen sich die Frauen vorm Ertrinkenretten können … ES IST ZUM KOTZEN ! ((nicht nur weil meine erste Angetraute ein 600 DM-Opfer des Dr.Netter in FFM wurde)).

    In Polen haben mir katholisch-sozialistische Gynäkologen berichtet, wie sie einerseits die Frauen versuchen zur Geburt zu bringen andererseits das Elend der Frauen und der dann kommenden Kinder (trotz des herrschenden Gullasch-Sozialismus ! da war das noch etwas abgefedert!!) nicht mehr mit ansehen konnten und abtrieben auf Wunsch der frauen — ganz besonders bei den Opfern westdeutsche Großwildjäger, die spätestens ab den 60er Jahren in Scharen zum preisgünstigen Hirsche-Abschießen nach Polen einfielen und dann schwängerten, was ihnen als DevisenScheißer vor die Flinte kam. — Nebenbei gesagt: der Arzt, von dem ich diese berichte am intensivsten in durchwachten Nächten (bei der Nachtwache/Bereitschaftsdienst in der Frauenklinik) übermittelt bekam, war Dr. Hendrik Marek, dessen Eltern im KZ Strutthof bei Gdansk ermordet wurden, der als erster Pole sein Medizinstudium nach dem
    Krieg als Werkstudent (beim Wiederaufbau Warschaus) abschloss und Träger der höchsten Auszeichnung der DDR für Ausländer war (er hat 1960 noch vor dem Mauerbau-den er begrüßte).

    Dr.Marek hat in Brüderlicher Nachbarschaftshilfe die Gynäkologie in Bitterfeld und Magdeburg wiederaufgebaut zusammen mit weiteren polnischen KollegINNen, weil fast alle in der DDR auf Kosten der dort arbeitenden Menschen ausgebildetetn Gynäkologen in dien Westen abgehauen waren, um dort die schlle DM zu machen. Er hat mir gesagt: “Die  Mauer war notwendig gegen das Ausbluten der DDR!”  Dr. Marek wurde 1984 mit Hilfe der Stasi bespitzelt und als lokaler “solidarnosc”-“Rädelsführer” interniert. … Eine lange Geschichte .. ich will sie hier nicht zu Ende erzählen.

    Nur soweit: Er hat mir als “erst bin ich Pole, Sozialist, Katholik mit
    unarischem Hintergrund oder auch umgekehrt!” seine Verwunderung mitgeteilt, wie man im Westen, statt die verhältnisse -mit so viel vorhandenem Reichtum zu verbessern  als Erstes die Schwangerschaftsabbrüche de jure und defakto bestraft.  “Für die Reichen -bei euch- wie bei uns- ist das und war das nie ein Problem”.

    Gruß
    HaBE

    —– Original Message —–
    From: “KG>
    To:
    Cc:
    Sent: Thursday, November 27, 2008 7:55 AM
    Subject: Re: [Attac-d] Gegen die Verharmlosung dergesellschaftlichen
    Verhaeltnisse durch solche Diskussion ueber den ueberall (!) verwendeten
    Begriff Schwangerschaftsabbruch?

    * Dies ist eine Email der offenen bundesweiten unmoderierten Attac-Dis-
    * kussionsliste. Sie gibt ausschließlich die Meinung der AutorIn wieder.

    Moin Moin!

    mir persoenlich faellt bei dieser debatte hier ein:

    “Das Gedächtnis der Menschheit
    für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
    Ihre Vorstellungsgabe für kommende
    Leiden ist fast noch geringer. …”
    Bertolt Brecht

    und:   Volker Koop
    “Dem Führer ein Kind schenken
    Die SS-Organisation Lebensborn e.V.”

    Böhlau Verlag, Köln 2007
    ISBN-10 3412216062,  ISBN-13 9783412216061
    Gebunden, 306 Seiten, 24,90 EUR
    aus: http://www.perlentaucher.de/buch/28063.html
    siehe auch:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/843/319715/text/

    und:

    http://www.stern.de/panorama/:Frauenpolitik-Dritten-Reich-Dem-F%FChrer-Kind/597357.html

    ja, koennte es mich (fast) beruhigen, dass hier im wesentlichen die katholische kirche und deren “lehre” und “leiden” “diskutiert” werden
    und nicht die urspruenglichen interessen, die hinter dem historischen abtreibungsverbot standen (und stehen?!)?
    naemlich z b das interesse, der jeweiligen herrscher-in
    soldat(neu:-inn-)en zu produzieren.

    allerdings interessiert mich auch die antwort auf die frage, warum hier so wenig darueber zu lesen ist, dass vielleicht die schwangere frau kein kind moechte.
    zaehlen frauen in dieser trauten runde, in der wir mitglieder des maennlichen geschlecht fast unter uns sind, so wenig, dasz sie ueberhaupt nichts bei einer frage, ob sie ein kind austragen moechten, nichts zu melden haben (sollen!)?

    hier wird eingebracht, dass bereits die fruehesten stadien der menschlichen entwicklung als vollwertiger mensch zu gelten haetten. vielleicht ist das richtig.
    aber dann wird es zeit, dass mutter natur “angeklagt” wird.
    diese ist nach dem krieg die groeszte vernichterin solchen lebens.
    denn auf “natuerlichem” wege gehen die meisten  schwangerschaftsabbrueche vonstatten ab. oftmals sogar unbemerkt.
    schmierblutungen, fehlgeburten … die menschlichen eingriffe sind deutlich in der minderzahl.

    aber meint hier wirklich irgend jemand, dass eine frau so einen abbruch “mal so eben” und “einfach so” ueber sich ergehen laesst. abgesehen von den seelischen folgen birgt eine abtreibung immer erhebliche risiken – und wenn die mediziner_inn_en noch so sorgfaeltig arbeiten. siehe:

    “Tödliche Abtreibungen
    Von Sigrid Neudecker | 12:03

    68 000 Frauen sterben jährlich weltweit bei Abtreibungen, schreibt das Fachmagazin Lancet in seiner neuen Ausgabe in einem mehrteiligen Report, für den Studien aus den vergangenen zehn Jahren ausgewertet wurden. Jedes Jahr werden rund 80 Millionen Frauen ungewollt schwanger, 45 Millionen treiben ab, in Entwicklungsländern teilweise
    unter horrenden hygienischen Bedingungen . oft genug ohne Arzt. Wenn die Frauen überleben, behalten sie oft dauerhafte Behinderungen.

    Die Kernaussagen des Reports beinhalten unter anderem:

    . Geschätzte 19-20 Millionen unsichere Abtreibungen werden jedes Jahr durchgeführt. 97 Prozent davon in Entwicklungsländern.

    . Zugang zu modernen Verhütungsmitteln kann die Zahl der Abtreibungen reduzieren, sie aber nie ganz verhindern.

    . Die Legalisierung ist ein notwendiger aber unzureichender Schritt in Richtung Vermeidung von unsicheren Abtreibungen.

    . Wo Abtreibungen legal, sicher und einfach zugänglich sind, verbessert sich die Frauengesundheit rapide. …”

    http://blog.zeit.de/sex/?p=239

    dem entnehme ich: wer moralischen druck ausuebt – und sei es nur durch hier formulierte “unertraeglichkeit” bezueglich der verwendung allgemein gebreuchlicher ausdruecke auf dieser liste – der betreibt eben genau die verschlechterung der frauengesundheit.

    uebrigens scheint mir hier teilweise auch ein falsches verstaendis der beratung vorzuliegen. nach meiner kenntnis reicht der nachweis, dasz eine beratung (!) stattgefunden hat. es geht nicht um eine pruefung, ob verhaeltnisse vorliegen, die einen abbruch “rechtfertigen” koennten.
    ich gehe davon aus, dasz eine schwangere frau also nicht zum luegen gezwungen ist.

    zusammenfassend aeuszere ich mich klar fuer die freiheit der frau, bis zum ende des dritten schwangerschaftsmonats _selbst_ entscheiden zu  duerfen, was sie meint, das fuer sie das richtige sei.  ansonsten bin ich eigentlich fuer beratung. aber solche beratung sollte auch eine sein, die den namen verdient – also ergebnisoffen und keine seelenmassage, die das einzige ziel hat, fuer das austragen eines kindes zu werben.
    in einer welt, in der solche beratung (!) vorhanden ist und in der kleine menschen kein verarmungsrisiko bedeuten, wird es keine schwangerschaftsabbrueche geben, die nicht von einem tieferen und gewichtigen grund getragen sind.

    das ist ein teil der anderen welt, die eigentlich ziemlich einfach moeglich ist.

    freundliche gruesze

    K.G.

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    Feindbild Putin, “Äquidistanz” zu Russland & “Neuordnung des Nahen Ostens”

    Veröffentlicht am 24. Februar 2016 von Hartmut Barth-Engelbart  http://www.barth-engelbart.de/?p=100324

    weitere zum Thema “Lech Walesa & Polen weiterführende Artikel

    Für die Mauer: der SOLIDARNOSC-Vorsitzende und Gynäkologe Dr. Henrik Marek, Gdansk (1959 bis 1989)

    Veröffentlicht am 6. Oktober 2012 von Hartmut Barth-Engelbart

    Gegen das Auschwitz-Gedenken als Alibi-& Kriegs-Propagandaveranstaltung – Hannia Wiatrowski nachgerufen

    Veröffentlicht am 26. Januar 2015 von Hartmut Barth-Engelbart

    und auch das trotz fast indentischer Titel

    Gegen das Auschwitz-Gedenken als Alibi-& Kriegs-Propagandaveranstaltung: HaBEs Nachruf auf die Theresienstadt- & Auschwitzüberlebende Hannia Wiatrowski

    Veröffentlicht am 26. Januar 2015 von Hartmut Barth-Engelbart

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Ein Gedanke zu “Lech Walesa ein Ex-KGB-Agent ? STASI-IM ? Völliger Irrsinn!!

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