RLS & ARD propagieren Angriff auf Syrien & die LINKE? Programmbeschwerde!!

RUFT die “LINKE” ZUR GEWALT GEGEN SYRIEN AUF ?

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) tut es!

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung dient der Partei die LINKE bekanntlich als “Think-Tank” & Sprachrohr. In einem aktuellen Syrien-Artikel der RLS heißt es: „Forderungen (Syrien betreffend) wurden oft erhoben … Die Durchsetzung … würde allerdings auch ein gewaltsames Vorgehen erfordern”

Die Kämpfer in Ost-Ghuta bereiten eine Provokation mit der Inszenierung eines Einsatzes von Chemiewaffen vor, die die USA als Anlass für einen Angriff gegen Damaskus nutzen werden. Dies sagte der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow. „Wir verfügen über zuverlässige Informationen über die von Kämpfern betriebene Vorbereitung auf die Inszenierung eines Einsatzes von Chemiewaffen durch Regierungstruppen gegen Zivilisten“, so Gerassimow. Zu diesem Zweck befindet sich ihm zufolge vor Ort eine „Komparserie“ aus Frauen, Kindern und älteren Menschen, die hierher gebracht worden seien, um Opfer eines Chemiewaffeneinsatzes darzustellen. Außerdem seien dort auch Aktivisten der Organisation „Weißhelme“ sowie Drehgruppen mit der entsprechenden Technik präsent. (aus SPUTNIK, siehe weiter unten))

„Die Maßnahmen, die jetzt zu ergreifen wären, liegen auf der Hand: ein sofortiger Waffenstillstand, die sofortige Aufhebung aller Belagerungen, der sofortige Zugang für Hilfsorganisationen, die Freilassung politischer Häftlinge und der sofortige Schutz für alle Menschen in Syrien. Diese Forderungen wurden oft erhoben, zuletzt in einem von dem syrischen Schriftsteller Yassin al-Haj Saleh initiierten Offenen Brief, der von mehr 300 Intellektuellen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen unterzeichnet wurde. Die Durchsetzung dieser Maßnahmen würde allerdings auch ein gewaltsames Vorgehen erfordern. Hierzu ist keiner der internationalen Akteure bereit – den Preis zahlen die Menschen in Ost-Ghouta und an anderen Orten Syriens.” 

weiter wird in dem Artikel der Rosa-Luxemburg-Stiftung den USA und der “Grande Nation”, dem französischen Kolonial-Macronat bereitwillig der Vorwand für einen offenen Bomben-Überfall auf Syrien geliefert:

” … In den Jahren der Belagerung hat Ost-Ghouta zusätzlich zu den ununterbrochenen Angriffen mit konventionellen Waffen mehrfach Chemiewaffenangriffe erlebt. Auch wenn die syrische Regierung und Russland beharrlich behaupten, diese Angriffe seien durch die Rebellengruppen inszeniert worden, so weisen doch alle Indizien auf eine Verantwortung des Assad-Regimes und seiner Verbündeten hin.  … ”

Mordbrennende Halsabschneider-Banden sind also für die RLS “Rebellengruppen”!

Vorgestern waren es noch über 400 000 Zivilisten in Ost-Ghouta, heute sind es noch “Zehntausende” …

und was ist die Organisation “Ärzte ohne Grenzen”?

Sie wurde vom französischen Fischer namens Kouchner gegründet. Der war als Außenminister unter Sarkotzy verantwortlich auf den Überfall auf Libyen.

All das lässt die RLS völlig kalt.

Seit Mai 2015 ist Kouchner als Workstream-Leader für die Agentur zur Modernisierung der Ukraine (AMU) tätig. Da könnte er sich gut mit Rebecca Harms treffen, die dort im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung für die Faschisten böllert.

Man sollte sich aber den ganzen RLS-Artikel anschauen, um sich darauf einzustellen, was demnächst an Gewaltpropaganda-Eskalationen von der LINKEn Seite gegen Syrien und Russland zu erwarten ist:

https://www.rosalux.de/news/id/38532/

Insofern ist die folgende Programmbeschwerde gegen die und bei der ARD eigentlich auch gegen die RLS gerichtet:

 

Datum: 9. März 2018 um 14:11:33 MEZ
An: “NDR RR VWR” <gremienbuero@ndr.de>
Betreff: Programmbeschwerde: Fortgesetzte Propaganda über den Syrien-Krieg

 

 

Programmbeschwerde: Fortgesetzte Propaganda über den Syrien-Krieg
pars pro toto:

http://www.tobias-kreimer.de/ausland/ost-ghouta-147.html

http://www.tobias-kreimer.de/ausland/syrien-1195~_origin-2dced1a8-25de-42e1-bfe3-25630a9776dc.html

http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-reise-afd-101.html

 

Sehr geehrte Rundfunkräte,

ADR-aktuell setzt seine tendenziöse, transatlantisch getrimmte Kriegsberichterstattung aus Syrien unverdrossen fort. Wesentliche Informationen werden unterschlagen, nicht nur in den o.g. Internet-Beiträgen, sondern natürlich auch in den TV-Formaten.

„Syrische Regierungskräfte haben offenbar mehr als die Hälfte von Ost-Ghouta erobert. In der umkämpften Region bei Damaskus sind nun Zehntausende Zivilisten zwischen ihnen und den Rebellen eingesperrt.“

Offenbar ist der Redaktion entfallen, dass dort zu Beginn der Woche noch „mindestens 400 000 Zivilisten eingeschlossen“ waren. Die miesen Zahlenspielchen sind allerdings schon von der fälschenden Nachrichtengestaltung über die Befreiung Ost-Aleppos bekannt. Dass auch in Ost-Ghouta nicht bloß Rebellen, sondern Dschihadisten, Kopfabschneider und terroristische Söldner bekämpft werden, bleibt unerwähnt.

Syrische Regierungstruppen (…) hätten die belagerte Enklave damit de facto zweigeteilt (…)

Auch der täuschende Quatsch über die „Enklave“ und deren Belagerung wird wieder und wieder serviert und sorgfältig die Sichtweise vermieden, dass es um die Befreiung eines von Mördern terrorisierten Gebietes geht, von dem aus fortgesetzt Damaskus beschossen wird. Um Söldner übrigens, deren Schicksal ihre Unterstützer in Washington jetzt stärker bekümmert als das Leiden der terrorisierten Zivilbevölkerung.

Trotz UN-Resolution und geforderter Feuerpause fallen die Bomben weiter auf Ost-Ghouta.

Warum die von den UN verlangte Feuerpause nicht durchsetzbar ist, wird unterschlagen: Die Terroristen hielten sich nicht einmal während der zunächst von syrischer und russischer Seite angebotenen fünf Stunden täglich daran, sie verschanzen sich nach wie vor hinter der Zivilbevölkerung und belegen deren Fluchtkorridore mit Dauerfeuer. Das Angebot, bei sicherem Geleit aus Ghouta nach Idlib abzuziehen, schlugen die Terroristen aus. Quelle: http://www.presstv.com/Detail/2018/03/06/554512/Russia-Syria-Eastern-Ghouta-Yuri-Yevtushenko

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, nannte die Dringlichkeit beim Namen: “Eine Apokalypse – gewollt, geplant und ausgeführt von Individuen innerhalb der syrischen Regierung.” Versuche, willkürliche brutale Angriffe auf Hunderttausende Zivilisten, wie in Ost-Ghouta mit der Notwendigkeit der Bekämpfung einiger hundert Kämpfer zu begründen, sie seien rechtlich und moralisch unhaltbar.

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte al-Hussein wird mit diesem Zitat als Vertreter einer objektiv-neutralen Weltmeinung und Hüter der Humanität ausgegeben. Er ist hingegen Angehöriger der jordanischen Königsfamilie, Vertreter eines demokratiefernen monarchischen Regimes, Freund der USA und erklärter Feind der syrischen Staatsführung. Er und sein Kommissariat ebenso wie die UN-Menschenrechtskommission sind in diesem Fall Kriegspartei. Dies und die Kritik an dem UN-Institut – Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Menschenrechtskommission – einfach zu unterschlagen ist blanke Nachrichtenfälschung.

Mit der Konzentration auf die Ereignisse in Ghouta werden – auch diese Form der Propaganda ist noch erinnerlich, weil bei der Befreiung von Ost-Aleppo erprobt – wesentliche Entwicklungen im Kriegsgebiet gezielt übergangen. Beispiele:

Die USA haben sich bei ihrem völkerrechtswidrigen Luftkrieg in Ostsyrien schwerster Kriegsverbrechen schuldig gemacht. Bei einem Bombardement auf die Stadt Rakka brachten sie laut UN zahlreiche Zivilisten um. Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/03/09/pentagon-weist-un-vorwurf-der-toetung-von-zivilisten-in-rakka-zurueck/

Die USA haben ihren angeblichen Kampf gegen den IS in Ostsyrien ganz formell für eingestellt erklärt. Hintergrund: Die von ihnen unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) ließen ebenfalls vom  “Islamischen Staat” in Ost-Syrien ab. Die überwiegend aus Kurden bestehenden SDF eilen stattdessen ihren Landsleuten in Afrin zu Hilfe im Kampf gegen türkische Invasionstruppen. Quelle: https://deutsch.rt.com/international/66233-syrien-man-ist-besser-feind-der-usa-als-alliierter/

Kein Wort darüber bei ARD-aktuell. Der sogenannte Islamische Staat kann überleben, weil die USA bei seiner Bekämpfung nicht mit Russland zusammenarbeiten wollen. Sie haben sich vielmehr Russland und die VR China statt des Terrorismus zu Hauptfeinden erkoren. Quellen:

https://www.rubikon.news/artikel/die-terrorunterstutzer

http://www.bbc.com/news/world-us-canada-42752298

Zum mittlerweile klassischen Propagandathema „Giftgaseinsatz in Syrien“ noch dies: Selbst wenn im Berliner parlamentarischen Raum entsprechende Sprüche geklopft werden, gehört es sich für seriösen Journalismus, darauf hinzuweisen, dass die Beschuldigungen haltlos sind. Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/03/07/bbc-syrien-setzt-kein-giftgas-ost-ghouta-ein/

Doch im Zusammenhang mit ARD-aktuell-Nachrichten kann von seriösem Journalismus ohnehin längst keine Rede mehr sein.

Die Berichterstattung verstößt gegen § 11e des Rundfunkstaatsvertrages.

Mit freundlichen Grüßen

Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer

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https://de.sputniknews.com/politik/20180313319902561-russland-gerassimow-usa-angriff-damaskus/

Russischer Generalstabschef warnt: USA planen Angriff gegen Damaskus

© Foto: U.S. Navy/ Mass Communication Specialist 3rd Class Ford Williams
Politik10:30 13.03.2018(aktualisiert 10:59 13.03.2018) https://sptnkne.ws/gXfm
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Die Kämpfer in Ost-Ghuta bereiten eine Provokation mit der Inszenierung eines Einsatzes von Chemiewaffen vor, die die USA als Anlass für einen Angriff gegen Damaskus nutzen werden. Dies sagte der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow.
„Wir verfügen über zuverlässige Informationen über die von Kämpfern betriebene Vorbereitung auf die Inszenierung eines Einsatzes von Chemiewaffen durch Regierungstruppen gegen Zivilisten“, so Gerassimow.

Zu diesem Zweck befindet sich ihm zufolge vor Ort eine „Komparserie“ aus Frauen, Kindern und älteren Menschen, die hierher gebracht worden seien, um Opfer eines Chemiewaffeneinsatzes darzustellen. Außerdem seien dort auch Aktivisten der Organisation „Weißhelme“ sowie Drehgruppen mit der entsprechenden Technik präsent.

„Dies wird durch die Entdeckung eines Labors zur Herstellung von Chemiewaffen in der von Terroristen befreiten Ortschaft Aftris bestätigt“, sagte Gerassimow weiter.

 

© Sputnik/
Ost-Ghuta: Syrische Armee entdeckt Werkstatt zur Herstellung von Chemiemunition
Nach der Provokation planen ihm zufolge die USA, Damaskus des Einsatzes der Chemiewaffen zu beschuldigen und „Beweise“ für den Massenmord an Zivilisten durch Verschulden der syrischen Regierung und der „sie unterstützenden russischen Führung“ vorzulegen.

Als Gegenmaßnahme plane Washington „einen Raketen- und Bombenangriff auf Regierungsviertel in Damaskus“.

 

© AFP 2018/ Philipp Guelland
„Westen will Wahrheit nicht wissen“: 24 Tonnen C-Kampfstoffe in Syrien gefunden
Der Oberst der syrischen Armee, Ferraz Ibrahim, hatte am Montag erklärt, dass die syrischen Regierungstruppen beim Durchkämmen der Ortschaft Aftris nach dem Abzug der Kämpfer eine Werkstatt zur Herstellung von Chemiemunition gefunden hätten.

Am Samstag hatte der stellvertretende Außenminister Syriens, Faisal Mekdad, gegenüber der Presse mitgeteilt, dass syrische Experten 24 Tonnen chemischer Kampfstoffe auf den Territorien des Landes gefunden hätten, die früher von Terroristen kontrolliert worden seien.

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

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