Maas gescheitert: keine Waffen von Heckler & Koch für die Opposition in Nicaragua. Noch!

Dass aus den Lieferungen in mexikanische Provinzen etwas abgezweigt wurde? Alles Spekulation!  Der Dienstweg aus den USA ist kürzer. Oder gibt es mittlerweile H&K-lizensierte Produktion in Honduras? Oder KampfKäferKübelwagen aus mexikanischen VW-Werken? Als geförderte Entwicklungshilfe-Einrichtungen?  Oder wo gibt es weitere Maidane zu versorgen: zwischen Afghanistan und Zimbabwe, in Harare? In Bulawajo?, in Teheran? In Caracas? In Maputo/Mocambique, der projektierten EUS-excluvsive Verladestation für zimbabwische Bodenschätze und agrarische Vorprodukte?

Lieber Robert Fisk,

 

da meine GEWerkschaft allem Anschein nach auf -vorsichtig ausgedrückt-  SEMI-ÄQUI-Distanz zu unserer nicaraguanischen Schwestergewerkschaft ANDEN (Gewerkschaft der Lehrkräfte) geht und die Berichte des ANDEN-Vorsitzenden über die Terrorisierung seiner Kolleginnen bis hin zur Erschießung durch die „friedliche Opposition“  – relativiert, weil er ja sandinistischer Abgeordneter ist …

möchte ich Sie bitten, zu recherchieren, woher die Schüsse auf dem „Maidan“ von Managua und aus welchen und woher diese Waffen sie kamen. So, wie es Ihnen bei den Waffen der „syrischen Rebellen“ gelungen ist, die Spuren der Waffen von der Bestellung bis zur Anwendung aufzuspüren.

So geht Journalismus: Britischer Reporter verfolgt Waffen syrischer Rebellen bis zum Westen zurück

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/73790-syrien-waffen-rebellen-stammen-offenbar/

 

Die heutige Ausgabe der marxistischen Tageszeitung „junge Welt“ nennt zwar eine Zahl von Toten und Verletzten, schreibt aber nicht welchem „Lager“ sie zuzuordnen sind.  In der Stellungnahme der Bundes-GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) wurde wenigstens benannt, dass auf sandinistische Lehrkräfte gezielt Jagd gemacht wurde. (wenn auch kommentiert mit der Relativierung, die Angaben stammten  vom Vorsitzenden der Gewerkschaft ANDEN, der selbst sandinistischer Parlamentsabgeordneter sei und als solcher für den Grund der Anlass der militanten Aktionen gestimmt habe: die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge und die Kürzung der Renten.

Fairer Weise schreibt die GEW auch, dass diese Maßnahmen mittlerweile wieder längst rückgängig gemacht wurden. Die GEW verschweigt jedoch, dass diese Maßnahmen gegen das Volk von genau den Kräften erzwungen wurde (IWF & Weltbank), die jetzt Ortega als Diktator darstellen wollen und seinen Sturz fördern.

 

Eine Recherche über den Hintergrund der Militarisierung der Aktionen in Nicaragua könnte  dann auch vielleicht dazu führen, dass die Führungsetagen unserer Gewerkschaften  auch bezüglich der Waffenexporte noch einmal gründlicher hinschauen, mit welchen  sozialen Abfällen aus höchst profitablen, bestialisch tödlichen Kriegsgeschäften sie sich in angebliche Arbeitsplatzsicherheit locken lassen.  Rüsselsheim wird keine Pickup-Jeep-VIP-SUV-Produktionslinie retten, AIRBUS kein A400 M. Die Produktion des OPEL-Blitz für deutsche Blitzkriege brachte nicht Mal für Totengräber sichere Arbeitsplätze und über 40 Millionen Zinksärge konnten gar nicht geliefert werden. Weitere Fregatten werden die Werften nicht retten aber kurzfristige rettungsbeschirmte Höchstprofite der AktienHoch-konKurs-Steuervermeidungsmänner sichern. Leider werden solche Appelle an die Co-Management-Bessenen CIOs bei der IGM-Spitze so gut wirken wie das Petzen ins Ochsenhorn.

 

 

Dass westliche und womöglich auch deutsche Waffenlieferungen und auch know-kow-Transfer (Ausbildung an der Waffe usw …) bei den faschistischen Einheiten in der Ukraine gelandet sind u.a. auch bei der SS-Nachtigal-Traditions-Einheit  ARSOW, das ist mittlerweile bekannt, aber über die Gewerkschaftspresse nicht ausreichend verbreitet worden. Dass die Waffen der „syrischen Rebellen“, dass weltweit die sogenannten „bunten Revolutionen“ und andere „Regime-Change-Riots“ von US-Diensten und Stiftungen organisiert, von Leuten wie Zbigniew Brzeziński und Soros initiiert und dirigiert werden und wurden, das pfeifen mittlerweile schon die Sniper-Scharfschützen-Chöre von den Dächern aller „Maidane“, die der Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger wie den in Kiew immer wieder als „Generalproben für den Maidan auf dem Roten Platz in Moskau“ bezeichnet.

 

Bisher fehlen bezüglich des „Maidans“ von Managua zwar noch die Nachweise der Waffenlieferungen an die CONTRA-Kräfte (einige davon konnte ich in Zusammenarbeit mit Ernesto Cardenal und Dietmar Schönherr gegen Ende der 80er noch verhindern, die unter der Schirmherrschaft von Neill Armstrong („der Mann im Mond“) und getarnt als „Entwicklungshilfe für das sandinistische Nicaragua“ durchgeführt werden sollten) –  Aber klar belegt ist die Initiativ-Rolle der Organisationen und „Consulting-Firmen“ unter der Leitung der Madeleine Albright. https://de.wikipedia.org/wiki/Albright_Stonebridge_Group

 

 

Ob der Putsch-Spezialist Senator John McCain mit seinem IRI-Institut in Nicaragua entscheidend mitwirkt und mitgewirkt ´hat, konnte ich bislang noch nicht nachweisen….

http://www.iri.org/who-we-are/bod/us-senator-john-mccain

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

2 Gedanken zu „Maas gescheitert: keine Waffen von Heckler & Koch für die Opposition in Nicaragua. Noch!“

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