VerSchwendter verschwunden HaBEs Katzenjammer
für Rolf Schwendter

File:Vienna 2013-03-13 'Salon für Kunstbuch' - Rolf Schwendter (l), Gerhard Jaschke.jpg

Dieses Bild aus wikipedia zeigt nicht etwa den zukünftigen Alterspräsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, sondern Rolf Schwendter bei einer trommellosen Lesung in Wien 2013

Prof. Dr.Dr.Dr. Rolf Schwendter (Scheßwendter) ist am Sonntag, dem 21.07. 2013 in Kassel gestorben

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Warum HaBE diese Spenden-Bitte vor den folgenden Artikel stellt?
Der HaBE-Blog soll hier nicht enden, für die nächste Runde gegen MARK&PEIN und sein rechtes LINKE-Wenden fehlt mit noch ne Menge Geld, drum Leute, jeder € zählt, auch wenns der schnöde Mammon ist, der uns jetzt Mal zusammenhält & zahlt auch weiter etwas ein und spendet, damit der HaBE-Blog nicht endet. So soll es sein !

Die zweite Instanz gegen GAZA-Bombardierungs-Propagandist Seibert wird mich über 4000€ kosten, dazu die Rechtsanwaltskosten Seiberts, meine, die Gerichtskosten, die Ordnungsgeldstafe .. das sind jetzt schon über 3000,-€ .. summa sinds dann über 7.000,-€ . Ach so, meine Rente wird am 01.07. um 1,23€ erhöht. Super!

Mein Konto Nr.: 1140086  bei der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen BLZ 506 616 39  Kennwort “MARK&PEIN”

Besser ists, ihr ladet mich ein zu Lesungen, Kabarett, Konzert, Ausstellungen und Kinderprogrammen. Für 400€ (VB) plus Kost & Logi könnt ihr mich gern haben.

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Der VerSchwendter ist verschwunden

 

Der VerSchwendter ist verschwunden
wie ich meine viel zu früh
Der VerSchwendter Isst nicht mehr
der Gourmet, der Gurumüh
der liebe Gott hat ihn gefressen
mit seiner allerliebsten
Zettelwirtschaft dort in Wien
Jetz isser hin
jetz isser fort
von Wien in Kassel
jetzt hammer den Schlamassel
vor ein paar Tagen
haben sie den Rolf gefunden
im Weidinger war alles abgegrast
nur eine Zeile war auf seinem Tisch geblieben
sein letztes Wort in letzter Hast
ja ja VerSchwendtung wärs
glatt für die Katz
gewesen
hätt sie jemand vor seinem Tod gelesen:
“Ich bin nur kurz
grad Mal nach Graz gerast
ganz ungekämmt und ungeschoren
um dort die Katerstimmung
der versammelten Autoren
in Kraterstimmung umzupolen
zum KaterTotenTanz auf dem Vulkan…
ich bin gleich wieder da
mit meinen Katzenfutter-Tafeltüten
es braucht mich niemand abzuholen!”
Wer sich mit Katzenfutter selbst befriedigt
der muss auch nie mehr irgendwas verhüten

 

Das hat Rolf Schwendter nie geschrieben
Rolf Schwendter war ein VerSchwendter, er hat sich sehr ernsthaft nie sehr oder zu ernst genommen.
Und gerade das hat sehr viel mehr erschüttert als die Posaunen von Jerichow zu Fall bringen konnten.

 

Mit seinen Trömmelchen bestand niemals die Gefahr, dass er zum Pauker wurde.

 

Er wird sich mit Wolfgang Neuss treffen, unten am Lagerfeuer wie einst oben auf der Burg Waldeck und sie werden schon Mal ne Percussion-Formation aufziehen. es wird ein Höllenspektakel und einen Heidenlärm geben ….. und ich ?  Ich komme schon wieder mal zu spät

 

Und das ist es vielleicht, was so viele an ihm lieben:

http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/literatur/autoren/563442_Ein-grosser-Unorthodoxer-hat-uns-verlassen.html

(Wer hier das youtube-video mit Schwendters Version des “I can get no Satisfaction” nicht findet, kann es bei wikipedia ansehen)

Die Persiflage auf die Rolling Stones ist eigentlich keine, ist aber mit der fast linearen Übersetzung weiter Teile des I cant get no satisfaction unerreicht und bestätigt u.a. dass Rolfs minimalistische performance die Inhalte mehr in den Kopf als in den Bauch transportiert, was letztlich auch die Befreiung des Bauches befördert: man hört einfach genauer hin: es kann die Befreiung der Bäuche nur das Werk der Köpfe sein.. na ja. die Füllung der leeren Bäuche können leere Köpfe eben nun Mal nicht schaffen… Verkopft war  Rolf Schwendter weder 2008 in Marburg noch 1968 in Frankfurt. Er war auf unsrer Seite, als wir mit Thomas Weissbecker und Holger Meins zusammen die pardon-Redaktion stürmten. Bärmeier & Nickel wollten uns mit einer Schülerzeitung namens UNDERGROUND ködern und versprach der “werbenden Wirtschaft”, er wolle den aufbegehrenden Schülern, Lehrlingen und Studenten mit roten Ringelsocken und Rolling Stones und Mao-Fibeln die Mäuler stopfen.

 

Ich hätt so gern ihm noch was vorgelesen in seinem Wiener “Lese- und Stegreiftheater” , bei dem ich nie wussste, ob es nun greift im Stehn auf öffentllichen Plätzen oder ob es stets reif für den Steg ist. Es ist wohl das Eine nicht ohne das Andere  und es greift nicht mehr, wenn es sich an den Steg krallt…

 

Rolf … auf dem Jugendhof Dörnberg, in der Pupille in Frankfurt haben wir uns getroffen, aber nur kurz, weil du lieber im Studentenhaus, an der Bockenheimer Warte und noch lieber an der Hauptwache die Leute zusammentrommelassingsangeln wolltest.

 

Halt mir für meine BackmischungsPlastikeimer ausreichend Platz frei. Bitte nicht zu nah am Lagerfeuer. Dann trommeln wir zu Dritt gegen den alten Schritt und Tritt.

 

Und ich versprech dir, das wird ein schönes Leben nach dem Tod: Meine Trommelstöcke sind zersägte Laufstall-Streben.

Ich weiß, du hattest mir schon vor über 45 Jahren geraten statt laut zu Posaunen lieber leise zu Trommeln.

 

Jetzt trommle ich halt laut
und übe den
Neuss-Testamentvollstrecker.

Ich trommle laut

ich trommle laut

und wär so gern

Dein Wecker
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Mark Seibert schickt HaBE den Gerichtsvollzieher mit der Forderung über 1.295,-€
(Mittelerweile hat der Gerichtsvollzieher für Mark Seibert meine volle Monatsrente von meinem Konto abgebucht -so wird der August zum Nullsummenspiel)

Er wars natürlich nicht selbst, auch sein Anwalt Kay Füßlein wars nicht direkt, aber irgendwie haben es die beiden hingekriegt, dass das Verfahren an der Guten Quelle, der Stätte des ersten segensreichen Wirkens Mark Seiberts,  im Amtsgericht Gelnhausen gelandet ist, das in den 90er Jahren über seine Geschäftspraktiken nicht urteilen musste, weil nach staatsanwaltlichen Empfehlungen niemand Anzeige erstattete. Schon gar nicht die GEW-Lehrer, die für das pädagogisch-soziokulturelle Projekt “Gute Quelle” als Bürgen hafteten. 

Jetzt schickt mir genau dieses Amtsgericht den Gerichtsvollzieher mit Seibertschen Forderungen über 1.295,-€ auf den Hals.
Gut getimed in der Sommerpause, wo man üblicher- besser möglicherweise im Urlaub abwesend ist und so die Pfändung sofort durchschlägt. und wenn nix auf dem Konto ist, gleich der PKW oder sonstiges Luxusgut zu pfänden ist.
Gut getimed auch , weil jetzt auch von den Linken in der LINKEn kaum jemand zu erreichen ist.
 
ich meine jetzt nicht die Handvoll Funktionsträger, die mich mit kleineren Spenden unterstützt hat, sondern die 20 Duzend anderen, die sich überhaupt nicht gerührt haben…
 
Ja ja ich weiß, gutmeinende GenossINNen haben mir geraten, statt rechte Rechtsanwälte und den Mark Seibert zu alimentieren, sollte ich doch statt zu zahlen in den Knast gehen. Werte GenossINNen, ich habe wegen meiner politischen Arbeit zwei kaputte Füße, eine Sehbehinderung, fünf Schädelbasisbrüche und zur Vermeidung von Folgekosten für diesen Staat nur eine 75%-Anerkennung als Schwerbehinderter, eine halbierte Rente wegen Berufsverbot (die zum 1.7.13 um 1,26 € erhöht wurde) .und insgesamt schon einige Wochen Bau/Knast abgesessen, abgearbeitet…..
Ich meine, das reicht… ich will nicht noch für ein paar Monate in den Knast, nur weil ich versucht HaBE, den Schwenk der LINKEn nach rechts zu bremsen.
Ich brauche schlicht weg Eure Spenden:
denn HaBEs Blog soll hier nicht enden!
 
Kto-Nr 1140086 bei der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen e.G.
BLZ 506 616 39

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

2 Gedanken zu „VerSchwendter verschwunden HaBEs Katzenjammer
für Rolf Schwendter“

  1. Ach der liebe Rolf, den ich oft im Hexenhaus hoch über Kassel traf, wenn ich meine Freundin (im selben Haus) besuchte. Und öfters habe ich auch erlebt, wie er die Zubereitung einer Mahlzeit zelebrierte. Ich war auch auf der Frankfurter Buchmesse dabei, als sein reizendes Kochbuch lanciert wurde, aber der Verlag partout nicht wollte, dass er sich in der Nähe aufhalte. Nun ja, er war halt oft nicht gerade präsentabel, aber eine Seele von einem Menschen. Und sein Herz schlug kräftig links, bis es ihm aus der Brust gesprungen ist.

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