Karl Bröll, Hanauer KPDler in der Ukraine durch die SS-Division Galizien (“Nachtigal”)ermordet ?

Mörder zieht es zum Ort der Tat

Vor den Kränzen für die tatsächlich von faschistischen Snipern erschossenen Maidan-Opfer machen Westpolitiker wie Steinmeier (hier imBild mit Poroschenkow) ihre PR-Kniebeugen und bezichtigten  die Russen und vor allem Putin des Massenmords . Vor dem ausgebrannten Gewerkschaftshaus in Odessa sah man keinen der Westpromis der über 140 Todesopfer gedenken… weil dort von vornherein die Täterschaft der Faschisten nicht wegzuschreiben, wegzusenden war.Ukraine - Demokratische Impressionen (1)

Mit dem NACHTIGAL-Zeichen, den SS-Runen geschmückt mordbrennen die von der NATO, von Obama, von Steinmeier und Merkel hofierten Faschisten durch das Land auf der Jagd nach Gewerkschaftern, Russen, Kommunisten, Sozialdemokraten, Juden, Polen so wie einst von ihrem Führer Bandera und seinem Oberbefehlshaber Hitler schon befohlen.

Obwohl da schon ein Unterschied war: die SS-Führung beschwerte sich im “Führerhauptquartier” über das disziplinlose Abschlachten noch arbeitsfähiger Untermenschen durch die ukrainische SS-Division NACHTIGAL. Über 60.000 Juden, über 40.000 Polen waren die Opfer dieser Schlächtereien, von Russen und Kommunisten gar nicht erst zu reden…..

In manchen jetzt zum großen Teil zerstörten Stahlwerken im Donbas hängen noch als Warnung die Krupp-Thyssen-Stinnes-Konzern-Firmen-Schilder aus den Jahren 1941 ff: Außenstelle der Ferdinand-Krupp AG, wo dann “ostische Untermenschen” im SS-Programm “Vernichtung durch Arbeit” sich freiarbeiten und der harzburger Front ExtraProfite erschufften durften. Heute ist Joe Biden der Krupp-Nachfolger …

svobodaprotesters EUSA-Freiheitskämpfer

 

(Zwischenbemerkung : wer Ukraine sagt, sollte zu Syrien nicht schweigen: hier anklicken zu-

Sarin in Syrien: wiederholte “Sender Gleiwitz”-Versuche der NATO !!!), denn es wren die gleichen Kräfte, die das faschistische Regime auf dem Maidan erst vertuscht  und dann die faschisten offen unterstützt haben, die von beginn an Assad dämonisiert und jeden Putschversuch, jede  als FSA-getarnte CIA-Intervention wie in Libyen unterstützt haben )

Louise Bröll, wurde ihr Mann in der Ukraine durch die SS-Division Galizien ermordet ? Frankfurter Rundschau ließ Spuren verschwinden

alte Frau
NEIN, das ist nicht Dürers Mutter, außerdem hat der sie in Kupfer gestochent vor genau 500 Jahren und nicht mit HaBE gezeichnet. Und jemand hat sie in Berlin aufgehängt. 100 Jahre später wäre sie wahrscheinlich als Hexe verbrannt worden. Sie sieht nur nur der Louise Bröll sehr ähnlich. HaBE mich geirrt. Nicht in Kupfer gestochen, sondern mit Kohle gezeichnet.

Bildnis der Mutter, 1514, Kohlezeichnung, 421 x 303 mm, Kupferstichkabinett Berlin

Gezeichnet HaBE ich Louise Bröll, geborene Schnitzer, kurz vor ihrer Ermordung/ihrem Tod durch einen kleinen ImmobilienHai in Zusammen- bzw nach Vorarbeit mit alten KameradINNen bei der Staatsanwaltschaft, der Anwaltskammer, dem Gericht, der Stadtverwaltung, der katholischen Kirche (dem St. Vinzens-Krankenhaus), bei Heraeus. Die Stadt Hanau hat verboten, in ihren Grabstein ein Zitat von Bertolt Brecht einzumeißeln

Stadt Hanau verbietet ein Bertolt Brecht Zitat , der Widerstandskämpferin Louise Bröll zum 105. Geburtstag, zum 65. Überlebenstag, zum 25. Todestag (jetzt also im kommenden 2015 alles plus 5!!)

Veröffentlicht am von

Bertolt Brecht

„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“

Bertolt Brecht (Werk: Me-Ti. Buch der Wendungen) ***** (siehe Anmerkung am Ende des Artikels)

Der ImmobilienHai hatte schon vorher den Besitzer des Hanauer Moulin Rouge (der stand im Verdacht der illegalen Mitgliedschaft und der organisatorischen Unterstützung der verbotenen KPD) unter die Erde und sich in den Besitz des Hauses gebracht, in dem sich bis heute das Jugend-Sozial-Kulturzentrum Metzgerstraße als besetztes Haus wacker weiter hält

Louise Bröll, kommunistische Widerstandskämpferin aus Hanau. Ihr Mann wurde im StrafBattaillon 999 nach einem Brückenkopf-Unternehmen am Don von der SS bei der Rückkehr erschossen. Ob es die heute von Poroschenko so verehrte SS-Division Galizien unter der Führung des Führers Bandera war, das wissen  leider nur noch die DIENSTE. Die von der NATO, der EU,  den USA und Israel bewaffneten und geschulten SS-Runen-, Hakenkreuz- und Wolfsangelträger, die heute das Donetzk-Becken “ethnisch säubern” – nach dem Motto der GAS-Prinzessin und ihrer Oligarchen-Banden “Alle Russen erschiessen!”, nein, die waren es nicht. Aber ihre Vorbilder und Nationalheiligen, die 50Tausend Juden und ebenso viele Polen in der Ukraine abgeschlachtet haben, die könnten es gewesen sein : es war aber die überall beim Versuch der Neuordnung Europas übliche Form der Liquidierung der zu solchen Himmelfahrtsunternehmen zwangseingesetzten Kommunisten.

Louise Bröll hat bei Heraeus die im SS-Programm “Vernichtung durch Arbeit” eingesetzten russischen ZwangsarbeiterINNEN illegal durchgefüttert. Dazu ließ sie sich von der ReichsArbeitsFront (noch ne RAF) bei Heraeus einsetzen, bzw wurde sie von der RAF Heraeus empfohlen, wegen  “erfolgreicher Umerziehung zur treuen Volksgenossin”. Louises Listen waren nicht nur die mit den kriegwirtschaftlich befohlenen Lebensmittel-Buchführungen. Immer nach der zweiten oder dritten Sirene, wenn die Luftschutz- und Blockwarte schon im Keller waren, öffnete sie einen Hinterausgang des Schnitzer-schen Kunstschmiede-Kellers in der Frankfurter Tor-Straße und ließ die in den benachbarten Baracken eingepferchten Zwangsarbeiter rein, denen es verboten war die Luftschutzkeller aufzusuchen… und nach der ersten Entwarnungssirene machten sich die Zwangsarbeiter heimlich auf den Rückweg… Darüber schreibt in der Grimms-Märchenstadt Hanau nicht Mal der Geschichtsverein. Und die Frankfurter Rundschau hat die Bilder der von Louise geretteten Zwangsarbeiter verschlampt…  Eine Redakteurin wollte einen Artikel über die DPs schreiben und fragte bei mir an , ob ich Dokumente hätte, da es im Main-Kinzig-Kreis bekannt war, dass ich an diesem Thema forsche … Ich hatte Dokumente, und auch die Bilder einer Frau und eines Mannes, beides russische “Kommissare” und Sabotage-Organisatoren in der Rüstungsindustrie in Hanau, die mir Louise geschenkt hatte… “Sind Sie sicher, dass wir die Bilder hatten? Wir können ja nicht alles aufheben!” war die FR-Redaktions-Antwort. Nicht Mal einen Blick in ihr Archiv haben die Damen und Herren geworfen.. Dort hätte man die Bilder wenigstens als Repro finden könnnen… Wenn ich Mal gaaaaaanz viel Zeit habe, schaue ich mir beim Hanauer Geschichtsverein und der Wetterauischen Gelsellschaft das LokalRundschau-Archiv gründlich durch… Es ist nicht zu fassen wie diese Stadt mit ihrer Geschichte umgeht und die FR auch…

 

Der antifaschistische Widerstand der kleinen Leute: LOUISES LISTEN , die Urfassung von 1995

nach 18 Jahren waren doch einige Änderungen notwendig, was die segensreiche Bombardierung Hanaus und ihre anglo-amerikanische Zielsetzung betrifft, dazu später….

Luise

Louise schläft schon. HaBE sie 1983 portraitiert

LOUISES LISTEN

- Der Widerstand der kleinen Leute –
– Redebeitrag zum 17.3.95, Kundgebung zum Jahrestag der Bombardierung Hanaus -

Ich will über den Widerstand der kleinen Leute sprechen, die nicht “in diesen Krieg gezogen sind, wie in einen Gottesdienst”, die diesen Krieg und Hanaus Bombardierung nicht als Gottesgericht und Naturkatastrophe erlitten.

Vom Widerstand derer, die um die militärisch-industrielle Funktion Hanaus wußten und, trotz selbst davon schwer getroffen zu sein,die Bomben auf Cyklon-B-Produktionsstätten und andere Rüstungslieferanten als schmerzhaften Teil der Befreiung verstanden.

Mit Schindlers Liste wird Schindluder getrieben. Sie ist die willkommene Ausrede für den sogenannten “kleinen Mann”, der nichts dagegen tun konnte, weil er kein Großer war, kein kriegswirtschaftlich wichtiger Kapitalist, der mit den Nazi-Größen und SS-Häuptlingen pokern konnte. Eine von unverdächtiger Seite, von draußen, von einem jüdischen Hollywood-Star erteilte Absolution für die ganze Nation. Ein Segen für die Schlußstrich-Propagandisten für alle, die einen Faschismus mit Autobahn und Arbeitsdienst und Krieg und deutscher Ordnung für Europa ohne den lästigen Makel der Judenverfolgung ganz gut gefunden hätten und finden.

Ein Faschist mit “menschlichen Antlitz”, ein Kriegsgewinnler durch Nehmen und Mehren in Böhmen und Mähren, ein Gefolgschaftsführer, Säufer und Spieler steigt wie Phönix aus der Asche auf als der gute Deutsche.

Es ist gut, daß er tausend Juden vor der Gaskammer gerettet hat. Aber was wäre, wenn Schindler 1000 sowjetische Zwangsarbeiter vor dem sicheren Tod durch Siemens gerettet hätte, oder 1000 Schwule, oder 1000 Roma und Sinti, oder 1000 Kommunisten oder 1000 Zeugen Jehovas oder 1000 Deserteure oder 1000 Saboteure oder auch nur jeweils zehn?

Das hätte niemand in Hollywood verfilmt.

alte Frau kl.

Ein exaltierter Kleinkapitalist rettet risikosüchtig und launisch 1000 Menschen vor der Vergasung. Wieviele Menschen hätten dann erst die Eigner der Hanauer Rüstungsindustrie retten können? Wieviele die Deutsche Bank, die Dresdner, die Commerz ?? Sie hätten gekonnt, aber sie konnten nicht, weil ihre satte Existenz auf der Vernichtung beruht, Vernichtung und Tod ihr Geschäft ist, zumindest aber belebt. Sie haben ja den Vernichtungapparat zuallererst finanziert.

Hätte Schindler Saboteure gerettet, die in Hanau bei der Degussa-Tochter Degesch (Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung) die Produktion von Cyklon-B behindern wollten ?

Die etwas frühere Bombardierung dieser Betriebe hätte Millionen Menschen das Leben gerettet. Jeder Saboteur, der den Krieg auch nur um Minuten verkürzte, hat hunderte, tausende Menschen gerettet. Doch die potentiellen und tatsächlichen Saboteure und Lebensretter wurden von den Nazis umgebracht.

Einer dieser potentiellen Saboteure war Rudolph Bröll, Louises Mann, Kommunist und Schreiner. Er war zunächst “wehrunwürdig”. Louise hat ihn noch schnell geheiratet, bevor er dann doch als Kanonenfutter schnell eingezogen 1942 an der Ostfront bei einem Brückenkopfunternehmen am Don von hinten erschossen wurde. Der übliche Bewährungseinsatz für Kommunisten. Offizielle Darstellung: verwundet, ertrunken, vermißt. Ein verletzter SS-Mannn auf Heimaturlaub besucht Louise am Frankfurter Tor und sagt ihr: “Hören Sie auf, nach ihm zu fragen. Er wurde von unseren Leuten erschossen. Machen Sie kein Theater, das kann Ihnen das Leben kosten.” Der SS-Mann wußte wovon er sprach.Louises Listen

Louise hat am Frankfurter Tor die sowjetischen Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in den benachbarten Heraeus-Produktionsbaracken und ihren Schlafställen durchgefüttert, vor dem Verhungern gerettet. Sie hat dabei ihr Leben riskiert.

Louise mußte Lebensmittel-Listen führen, Lebensmittelzwangsbewirtschaftung, Kriegsbuchführung über jedes Gramm Mehl, jedes Huhn und jedes Ei, über jede Scheibe Brot. Trotzdem hat sie Essen für die sowjetischen Sklaven abgezweigt. Die Sklaven von Heraeus durften bei Bombenalarm nicht in die Luftschutzkeller. Aber im Bröll-Schnitzer’schen Haus unter der Schmiedewerkstatt gab es versteckte Winkel. Louise hat es mit ihrer Mutter geschaftt, immer wenn die Block- und Luftschutzwarte schon in Sicherheit waren, wenigstens einige Heraeus-Sklaven noch in ihren Keller zu lotsen. Louise wurde von der Arbeitsfront bei Heraeus eingesetzt. Auch hier hielt sie Kontakt zu den Zwangsarbeitern. Trotzdem bescheinigt ihr die Arbeitsfront Zuverlässigkeit und Einsatzfreude. Louises List. In welcher Weise sie die Kriegsproduktion beieinflußt hat darüber hat Louise nie ein Wort verloren. Jemand falsches hätte es ja finden können.

Kleine Leute, kleine Schritte, viele kleine Leute, viele kleine Schritte. Schritte, die damals den Kopf kosteten. Und heute schweigen viele schon, wenn die Karriere etwas gebremst wird.

Louise wartete auf Rudi, sie will nicht glauben, daß er tot ist. Sie hatte sich Kinder gewünscht, von ihm. Er bekam keinen Heimaturlaub. Später kann sie keine Kinder mehr ertragen, nur noch Katzen.

Louise wurde mit ihrer kranken Mutter ausgebombt. Sie baut Hanau wieder mit auf. In ihrem Trümmergrundstück bringt sie Displaced Persons unter, befreite sowjetische Zwangsarbeiter. Aber zunächst kann sie nicht in ihr Haus, der einzig mögliche Zugang durch die Trümmer über das Grundstück des St. Vinzenz-Krankenhauses wird ihr vom Orden der barmherzigen Brüder und Schwestern verweigert. Späte Rache der Kirche. Louise ist Kommunistin und Gegenerin des Strafparagraphen 218. “Da die barmherzigen Brüder schon immer scharf auf unser Grundstück waren, hofften die Oberen aus Fulda, mich so weich zu kochen.”

Louise hat Wohnungen eingerichtet nach dem Krieg, ihre Behelfswohnung auch. Mit Möbeln aus der zerbombten Nazi- Staatsanwaltschaft. 1946 wollen ihr die schon wieder in Amt und Würden zurückgekehrten schwarzbemäntelten Braunröcke wegen Diebstahls von Staatseigentum den Prozeß machen. Den Prozeß machen diese Herren auch den ehemaligen Zwangsarbeitern, die Louise und ihre totkranke Mutter über den Schwarzmarkt notdürftig mit Lebensmitteln und Kleidung versorgen. Louise kann sie mit Hilfe sozialdemokratischer Stadtpolizisten vor dem Gefängnis retten. Immer häufiger stehen jetzt Naziopfer und Nazigegner wieder als Angeklagte vor Nazirichtern. Klar, welcher SPD- oder KPDler konnte von 33 bis 45 Jura studieren. Das war reiner Sachzwang. Es gab schließlich keine anderen Juristen. So mußte das Recht auch rechts bleiben.

1954/55 läßt Louise ihren Mann für tot erklären. Ihre Suche war vergeblich. Sie hatte dem SS-Mann nicht geglaubt. Jetzt erstattet sie Anzeige gegen Unbekannt wegen Mord. Louise erhält Warnungen aus dem Hanauer Justizapparat. Sie solle die Sache ruhen lassen. Die Frage, wer Rudolph Bröll von Hanau aus in den Tod geschickt hat, wer ihn erschossen hat, sorgt für Unruhe, Aber nur kurz. Wenn eine KPD-Aktivistin, noch dazu eine Parteitagsdelegierte danach fragt, wer einen Kommunisten an die Ostfront geschickkt hat, dann geht alles schnell und glatt. 1956 ,im Jahr des KPD-Verbotes, stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein – unter Hinweis auf die amtliche Aussage eines mittlerweile verstorbenen Kompaniechefs.

1956 werden die überlebenden kommunistischen Widerstandskämpfer -11 Jahre nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands- schon wieder zusammengeschlagen, in den gleichen Räumen wie 1933 bis 45, im Polizeigefängnis Frohnhof. Umgebracht werden sie diesmal nicht. Nur mundtot gemacht. Mit Rentenentzug bedroht. Mit Berufsverbot belegt. Louise wird isoliert. Ihre Mutter stirbt. Louise zieht sich in ihre Behelfswohnung auf ihrem Trümmergrundstück zurück. Umlagert von Wirtschaftswunder-Goldgräbern und Naziseilschaften in Personalunion. Die barmherzigen Brüder bedrohen sie mit “Enteignung im öffentlichen Interesse”, Juristen nehmen sich ihrer Konten, Grundstücke und Wertsachen an. Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre macht sie Ausbruchsversuche. Erbschleichende Rechtberater drohen ihr darauf mit Entmündigung. Louise kann den rasant gestiegenen Spekulationswert ihres Trümmergrundstückes nicht richtig einschätzen und will sich nicht aus ihrer Trutzburg vertreiben lassen. 1989 wird sie durch einen kleinen Immobilienhai in den Tod getrieben.

Wenige Monate vorher hat sie zu mir gesagt: “Junge, schreib es auf, bevor ich alles mit ins Grab nehme.” Ich will es versuchen und bitte sie um Verzeihung, denn ich habe ihr nicht alles geglaubt, was sie mir erzählt hat. So auch die Geschichte mit den Zwangsarbeitern, unter denen ein Kommissar war. “Der hat sich unter Tränen von mir verabschiedet mit den Worten: ‘Louise, wir kommen wieder und verhelfen Dir zu Deinem Recht.’” Nach ihrem Tod, bei der Durchsicht ihrer Aufzeichnungen, ihrer Listen, Ihrer Fotos, ihrer Briefe habe ich die Fotographien der Russen gefunden, die Unterlagen zum Schwarzmarktprozeß. Selbst ihre KP-Mitgliedschaft hatte ich ihr nicht geglaubt. Jetzt habe ich ihr Mitgliedsbuch gefunden. Zwischen den Karten von Rudolf, die die Zensurpassiert hatten, die zurückgeschickten Briefe Louises an ihren Rudolf. Briefe einer über beide Ohren verliebten, lebenslustigen jungen Frau, die ein Doppelleben fühtren musste. Und dazwischen  in einem Kalender mit der Kriegs-Lebensmittel-Verbrauchs-Buchführung ihr KPD-Mitgliedsausweis. Es war gut getarnt.

www.barth-engelbart.de.vu

Dank an Hartmut Barth-Engelbart

Louise Bröll
29.03.1905 – 11.12.1985.
– Dein Stern leuchtet weiter -

 

Um SPENDEN bitte ich aus zwei Gründen unter den Kennworten SODOM und ABSolution auf mein Konto-Nr. 1140086 VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG  BLZ 506 616 39 

Man/frau darf mich aber auch zu bezahlten Lesungen einladen, was mir noch lieber wäre. Der Buchhändler meines Vertrauens meinte zwar „Politische Lyriker und Belletristen verkaufen sich nicht!“,  doch da bin ich anderer Meinung: Mich kann man für einen Lesungsabend kaufen für schlappe 350 € plus Fahrgeld, Kost & Logi- logisch ! Sonst benefizze ich in der Regel, doch die Ausnahmen bestätigen das. Drum geht’s jetzt ums Geld.

Wer die Selbsthilfe-Organisation Der Opfer von Missbrauch in den evangelischen Landeskirchen Kur-Hessen-Waldeck und Hessen-Nassau sowie in der badischen Landeskirche , SODOM unterstützen will, kann Spende unter dem Stichwort “SODOM“  auf mein Konto einzahlen (oder mich zu einer SODOM-Lesung einladen)

 

Wer meine journalistisch-künstlerische Arbeit unterstützen und mir bei der Bewältigung von Abmahn-Tzunamies helfen möchte, kann das unter dem Stichwort

ABSolution, weil nach vielen Abmahnungen von Mark Seibert, dem LINKEn Bundesschatzmeister-Assistenten und Ex BAK-Shalom-Promi die jüngste wegen meiner Recherchen zu Herrmann-Josef Abs mich teuer zu stehen kam.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein von Hartmut Barth-Engelbart. Permanenter Link des Eintrags. Bearbeiten

 

Stadt Hanau verbietet ein Bertolt Brecht Zitat , der Widerstandskämpferin Louise Bröll zum 105. Geburtstag, zum 65. Überlebenstag, zum 25. Todestag

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Bertolt Brecht

„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“

Bertolt Brecht (Werk: Me-Ti. Buch der Wendungen) ***** (siehe Anmerkung am Ende des Artikels)

Dieses Brecht-Zitat sollte auf dem Grabstein einer Frau stehen, die im Widerstand gegen die Faschisten und beim Wiederaufbau des ROTEN Hanau eine wichtige Rolle gespielt hat. Die Stadt Hanau hat es verboten. Luise Bröll bekam ein “Armenbegräbnis”.  Auf dem von einigen jungen Linken gestifteten Grabstein steht jetzt statt des Brecht-Zitats:

Louise Bröll
29.03.1905 – 11.12.1985.

alte Frau

– Dein Stern leuchtet weiter

(Louise Bröll Portrait Grafit/Feder HaBE 1984)

Die Hanauer Kommunistin, die Widerstandskämpferin Louise Bröll hätte am 29.3. 2010 ihren 105. Geburtstag gefeiert,  wenn sie Hannes Heesters geheißen hätte und nicht von einer Seilschaft aus Justiz, Stadtverwaltung, Kirche, Anwälten und Spekulanten vor 25 Jahren umgebracht worden wäre.

Nachträglich zu ihrem Geburtstag und als Vorbereitung auf ihren 25. Todestag folgt hier die Rede zu ihrem beinahe ersten Todestag ,dem Tag der Bombardierung Hanaus am 17.3. 1945, der mit ihrem 40 Geburtstag am 29.3.45 fast zusammenfiel, zusammen mit ihrem Hanauer Innenstadt-Geburtshaus, in dessen Keller sie illegal Zwangsarbeiter vor dem Bombentod retten konnte, wie sie sie vor und nach der Bombardierung ebenfalls illegal vor dem Verhungern bewahrte.

Die folgende Rede würde ich heute bis auf einen wesentlichen Punkt genauso wieder halten. Nach meinen heutigen Kenntnissen haben die Oberkommandierenden der US- und der britischen Bomberverbände weniger die Befreiung Deutschlands vom Faschismus im Sinne gehabt als – wie auch in Griechenland die Verhinderung einer Selbstbefreieung unter der Führung kommunistischer und linkssozialdemokratischer Widerstandskämpfer, die selbst noch in den KZs die Kraft bewiesen, den Widerstand zu organisieren und sich sogar wie im Falle Buchenwalds selbst zu befreien.

Die gezielte Bombardierung der großen westdeutschen Innenstädte mit ihren Arbeiterwohnvierteln bei gleichzeitig weitgehender Schonung der militärischen und rüstungsindustriellen Infrastruktur hat die besonders dort konzentrierten Widerstandsstrukturen zerstört.  Ich bezeichne diese Bombardierungen als Kriegsverbrechen.  Besondes weil ich weiß, dass die aktuellen Bombardierungen in Afghanistan das gleiche Ziel verfolgen, wie auch im Irak: die Zerstörung der Grundlagen für einen selbstbestimmten (Wieder-)Aufbau, eine Weiterentwicklung dieser Länder.

http://www.metzgerstrasse-hanau.org/frame.html?http://www.metzgerstrasse-hanau.org/3d/text.html

 

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