Die rechten Schirmherrn für “Rock gegen rechts”, haben mit Krieg IHREN Frieden gemacht

„Rock gegen Missbrauch“ unter der Schirmherrschaft der katholischen US-Bischofskonferenz?

 

(Da sich an dieser Überschrift viele abarbeiten und zum Angriff auf die katholische Priesterschaft blasen, wie im Mittelalter zur Hexenjagd, habe ich die Überschrift geändert, sodass man jetzt auf das eigentliche Thema hingewiesen wird. Als Missbrauchsopfer evangelischer Geistlicher und Gesprächstherapeut für Leidensgenossinnen und als Opfer der organisierten jahrzehntelangen Verleugnung kann ich die  Reaktion auf die alte Überschrift sehr gut verstehen. Die “evangelischen” Missbrauchsfälle, die mich und meine AltersgenossINNen betreffen, liegen schon über 50 Jahre zurück und bis heute kein Wort dazu, keine Entschädigung, keine finanzierte Therapie … keijne öffentliche Bitte um Entschuldigung … nur die Frage nach der Verjährung hat die Kirchenjuristinnen interessiert und ob es weitere Zeugen gibt ..,.  , ja, traumatisierte, die nichts öffentlich sagen wollen.)

„Rock gegen Missbrauch“ unter Schirmherrschaft der katholischen US-Bischofskonferenz?

Spätestens nach der Enthüllung von über 1000 Missbrauchsfällen und den Ermittlungen gegen rund 300 katholische Priester als Tatverdächtige wäre eine solche Schirmherrschaft eigentlich undenkbar.  – Vielleicht noch denkbar als eine von Papst Franziskus unterstützte Initiative der „Kirche von unten“ gegen den galoppierenden Vertrauensverlust im wegschmelzenden Kirchenvolk selbst.

Doch das alles ist nur ein Gedanke, der sich angesichts des Frankfurter Großkonzertes „Rock gegen Rechts“ aufdrängt, das ja für Frieden, Solidarität und Menschenrechte rocken soll…

 „Wir wollen ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung, für Frieden und Menschenrechte, Vielfalt und Solidarität setzen“, sagt Philipp Jacks, der Frankfurter DGB-Vorsitzende, der die Veranstaltung federführend organisiert. „Wir wollen eine Politik des Friedens, der Abrüstung und der Solidarität ….. „

Lied der Totengräber: Kriege schaffen sichere Arbeitsplätze/ HaBE für den Antikriegstag geschrieben