Ein Leben für die kleinen Leute: Wilhelm Pfannmüller (1904-1990)

Gründaus Ehrenbürgermeister Pfannmüller war Chefankläger der Büdinger Spruchkammer, über  20 Jahre Vorsitzender und (Mit-) Gründer des Fußballvereins SKG “Sport-& Kulturgemeinschaft”, Mitgründer des Fußballvereins „Blau-Weiß“ 1920,  17 Jahre Mittel-Gründauer Bürgermeister, 14 Jahre 1. Beigeordneter und stellvertretender Bürgermeister – vor 1933 und nach 1945, regionaler KPD-Vorsitzender, parteiloser Kommunalpolitiker und ab 1961 SPD-Mitglied, Träger des Hessischen Ehrenbriefes und des Bundesverdienstkreuzes

Klimaschutz kennt keine Grenzen: Europa neu denken: Natur braucht neuen Lebensraum im Osten

Is ja klar, wo es doch zu eng wird für die Natur im Westen. Total übervölkert. Natur ohne Raum, wie schon im letzten Jahrtausend. Da gabs doch auch schon solche Kinderkreuzzüge für besseres Klima in Palästina. Vor fast 1000 Jahren hieß das beste Klimaschutzverfahren „Unternehmen Barbarossa“. Eine von den Kreuzzugsmädels soll dann doch auch Päpstin geworden sein und Vegetarierin und Gründerin des Demeter Heilkräutervertriebs. Aber da bin ich mir nicht so ganz sicher. Einfach Mal googeln oder den Feliks von Wikipedia fragen. Die wissen das besser.

Il y a beaucoups des cathédrales, mosques, églises détruites par l’OTAN,

détruites par le militaire francais …. Il y a beaucoups de mes élèves en Ex-Yugoslavie, Yemen, Syrie, Lybie, Mali …. tués, assassinés par l’OTAN, affamés par des sanctions européenes & américaines. … assassienées par la guerre economique.

C’est pourquoi je ne veux & vais pas créer une Plastique de & pour Macron et son MACRONAT ne pour le MATRONAT de notre Dame Angela Merkel & Co. de même… pas un Arc de Trump ni une Plastique pour Plastic-People like Killary Clinton & Drohnobombana …. The People of Yemen shouldn’t cry:May-Day, For them every Day is May-Day

https://www.facebook.com/jungundnaiv/videos/vb.573823342629618/667348620348088/?type=2&theater!

Friede, Freude, Ostermarsch – HaBE schreibt an Droste barsch

HaBE diesen Titel nicht sarkastisch, zynisch, abwertend gemeint, sondern bin schon der Meinung, dass es ohne die Ostermärsche noch viel, viel weniger Friede und Freude gäbe: also, nix wie hin!

Friede, Freude, Ostermarsch

HaBE schreibt an Droste barsch:

Wenn Du heut im jW-Feulletonne

Als selbsternannte Osterfrühstückssonne

Mir zur Wonne

Deinen Geist verspritzt

Und dort halbseitenweise

dem Kapitalist

in seine nicht vorhandnen Eier trittst

und schreibst, dass man nichts treffen kann, wo eh nichts ist

dann frag ich mich schon nach dem Sinn

bisweilen

deiner alltäglichen Zeilen

Wie die “Bayern-Mädel” im Hofgut streikten & aus dem Roten- ein Hakenkreuz werden sollte

 Die Ausschlussdrohungen  gegen Rot-Kreuz-Helfer (aus Mittel-Gründau?), die sich 1936 nicht regelmäßig von der NSDAP das Hirn waschen lassen wollten, oder keine Lust oder Wichtigeres zu tun hatten, hat Dr. Otto als Zugführer des Büdinger Roten Kreuzes mit „Heil Hitler“ unterzeichnet … sein Straf-Brief im Original folgt weiter unten

Hier jetzt das von Dr. Sigrid Göckel und Kurt Uffelmann überlieferte Streiklied der Fulda- oder Bayern-Mädel aus den späten 1920ern:

Rullmann, gib uns die Papiere

Rullmann, gib uns unser Geld

Schöne junge Burschen sind uns lieber

Als Fronarbeit auf Rullmanns Feld

Das ist der Refrain .

„Viele hundert Jahre Unrecht sind kein Tag Recht!“

„Viele hundert Jahre Unrecht sind kein Tag Recht!“, schleuderte der Bauer Koch  1727 einem Isenburger Grafen ins Gesicht, als auch im Gründauer Gericht die Bauern die Fron verweigerten, weil  schon  ihre Vorfahren dagegen aufbegehrt hätten. (der in der Quelle benutzte Konjunktiv ist unangebracht, weil sich die Bauern zu Recht auf ihr Aufbegehren in den Bauerkriegen beriefen  ***

zum Widerstand der Mittel-Gründauer gegen die Obrigkeit zwischen 1648 und heute

Nach dem 30jährigen Krieg ging bei den Fürsten die Angst vor neuen Bauernkriegen um.  Diese Angst war durchaus berechtigt, denn der Feudal-Adel versuchte aus den geschundenen, wenigen Krieg- und Pest-überlebenden Untertanen  weit mehr herauszupressen als vor dem Krieg aus einer viel größeren Anzahl Bauern, die zudem noch auf urbaren Äckern arbeiten konnten. So kam zu der Wiederurbarmachung der Felder, der Rodung der verbuschten Weiden, dem notdürftigen Wiederaufbau der Ställe und Scheunen die erhöhte Fron, die steigenden Abgaben  noch dazu.

Ein Lazarett rettet uns net! Wem soll man denn den Ostermarsch blasen?

In den letzten Jahren waren meine Gedichte und Lieder zum Ostermarsch der einen oder anderen Organisation & Organisatorin zu “verschwörungstheoretisch”, zu “unfriedlich”, zu gaddassaduromilosophil, zu putinistisch, Kim-ilistisch, zu wenig äquidistanziert, zu antiamerikanisch, zu israelkritisch, zu täteränostalgisch, zu staubaufwirbelnd und Leichen-im Keller aufgräberisch, wo wir doch alle gemeinsam “Mehr Demokratie wagen!” und gegen die Brandtstifter neue Brandtreden und sonst den Mund halten sollten …

Birkenstock brachte in Mittel-Gründau die Revolution in die Puschen

http://www.barth-engelbart.de/?p=398

& ein ganzes Dorf arbeitete für den Verfassungsschutz

Nicht erst 1848 trug die Revolution in Mittel-Gründau Birkenstock-Schuhe. Schon bei den Oberhessischen Bauernaufständen waren die Birkenstocks und ihre Schuhe dabei. Nun, Schuhe dürfte etwas übertrieben sein. Die Birkenstocks, der Johann und der Conrad waren zwar Schuhmacher, kamen aber nicht ins Geschäft mit der Büdinger Herrschaft, ihren Pächtern und Verwaltern, ihren Forstbeamten und Jägern, den Pfarrern im Kirchspiel des fürstlichen Patronats. Die wurden von der zünftigen Konkurrenz in Büdingen beschuht. Den Birkenstocks blieb neben der Kleinlandwirtschaft hauptsächlich die Flickschusterei für die Bauern und die Dorfarmut, die Mägde, Knechte und Tagelöhnerinnen. War es schon schwierig, sich nach der Teilnahme an den Aufständen von 1830 knapp dem Zuchthaus entronnen als Schuhmacher über Wasser zu halten, wurde es nach 1850 noch schwieriger. Die Anführer des Bauernaufstandes 1830 und der demokratischen 1848er Revolution im Dorf wurden verfolgt, mit Zuchthaus bedroht, eingekerkert und zur Auswanderung gezwungen, wie die Lehrer und Schriftführer Paul Nagel (1830) und Bernhard Kaffenberger (1848). Johann Konrad und Conrad Birkenstock hatten mit ihrer Unterschrift 1849 geschworen, die demokratische Verfassung gegen die Fürsten zu verteidigen.