Alles schon Mal dagewesen: die “Freie Syrische Armee” und Hitler/Henleins “sudetendeutsche” Terrortruppe zur Zerschlagung der tschecho-slovakischen Republik / Ein historischer Vergleich

Besonders die Anmerkungen Lorenz Knorrs, der als Kommunist und Angehöriger der deutschsprachigen Minderheit in der CSR gegen die Faschisten kämpfte, zeigen auf nach welchem Vorbild der “Regime-Change” in Syrien probiert wird:

aus: http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/02/11/das-historische-vorbild-des-plots-gegen-syrien/#more-3252

(und da wir schon mal dabei sind, auch hier gelegentlich reinschauen:

Das historische Vorbild des Plots gegen Syrien

Es ist kein Geheimnis, dass die Staaten der NATO und des GCC in Syrien einen Regime Change anstreben, um damit die Beziehungen Syriens zu Iran und Hisbollah zu zerstören. Bekannt ist auch, dass der Plot in erster Linie auf verlogener Propaganda und von jenseits der syrischen Grenzen unterstützten Terror-Operationen basiert. Gut bekannt ist ebenfalls, dass der Kriegsplan von einem Zionisten geschrieben wurde. Weniger bekannt ist jedoch, welchem historischen Vorbild der Plot gegen Syrien folgt.

Welchem historischen Vorbild folgen Barack Obama, Nicolas Sarkozy, David Cameron, Guido Westerwelle, Benjamin Netanjahu, Recep Tayyip Erdogan, Abdullah ibn Abd al-Aziz und Hamad bin Chalifa Al Thani bei ihrer Kampagne gegen Syrien?

Die Wikipedia berichtet zum Stichwort “Sudetendeutsche Partei“:

Die Sudetendeutsche Partei (SdP) wurde unter Führung von Konrad Henlein am 1. Oktober 1933 zunächst als Sudetendeutsche Heimatfront begründet. Auf Druck der tschechoslowakischen Regierung musste sie ihren Namen am 19. April 1935 in SdP ändern, um an den anstehenden Parlamentswahlen teilnehmen zu können. In den letzten Jahren der ersten tschechoslowakischen Republik wurde sie mit massiver Unterstützung der NSDAP systematisch zur Fünften Kolonne des nationalsozialistischen Deutschen Reiches ausgebaut.

1938 kam es zur Krise. Zum Stichwort “Sudetenkrise” berichtet die Wikipedia:

Am 19. November 1937 richtete der Führer der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein, erstmals ein schriftliches Ersuchen an Hitler, die deutsche Bevölkerung in der Tschechoslowakei bei der Verfolgung ihres Ziels eines verstärkten Minderheitenschutzes zu unterstützen, nachdem mehrere Versuche, eine entsprechende Gesetzesvorlage in die Prager Nationalversammlung einzubringen, gescheitert sind. … Im Dezember 1937 ergingen mehrere Weisungen Hitlers an die Wehrmacht, die spätere Eroberung der Tschechoslowakei planerisch vorzubereiten zu beginnen. Diese Weisungen sind mit dem Decknamen „Fall Grün“ versehen. … Zwei Wochen nach dem Anschluss Österreichs, am 28. März 1938, lud Hitler Henlein nach Berlin ein und riet ihm, der tschechoslowakischen Regierung bezüglich der Nationalitätenfrage unerfüllbare Forderungen zu unterbreiten. … Adolf Hitler ordnete am 17. September 1938 die Bildung des Sudetendeutschen Freikorps unter der Führung des Parteichefs der SdP, Konrad Henlein, an.

Zum Sudetendeutschen Freikorps, kurz auch SFK, berichtet die Wikipedia:

Insgesamt führten SFK-Trupps mehr als 200 Terroraktionen durch, töteten dabei über 100 Menschen und entführten etwa 2.000 Opfer ins Deutsche Reich. Die „Freischärler“ zerstörten zahlreiche staatliche Einrichtungen in der Tschechoslowakei durch Sprengung oder Brandstiftung und erbeuteten Waffen, Munition sowie Fahrzeuge. Bei den Terroraktionen des SFK kamen durch Gegenwehr mehr als 50 der Freikorps-Kämpfer ums Leben. Die Angehörigen des SFK waren aufgrund der überhasteten Aufstellung mehrheitlich schlecht ausgerüstet und mangelhaft ausgebildet. Sie agierten teils undiszipliniert. Die oft unkoordinierten Terroraktionen des SFK hatten nur geringen militärischen, jedoch hohen politischen Wert. Sie dienten Hitlers Plan, die Tschechoslowakei zu destabilisieren und schließlich zu zerschlagen.

Die Rolle von Joseph Goebbels und seiner Propaganda bei dem Plot beleuchtet Lorenz Knorr in einem bei Infopartisan gespiegelten Text der UZ:

Tatsächlich war der “Fall Grün” erstmals in der Kriegsgeschichte eine Verknüpfung militärischer und psychologischer Kriegsführung. Goebbels´ Propaganda sollte mit raffiniertester Meinungsmanipulation die CSR “ideologisch sturmreif schießen”. Reale soziale Probleme gab man als “nationale” aus und stilisierte sie zur “Katastrophe” hoch. … Der “Anschluss” Östereichs an Hitler-Deutschland am 12. März 1938 erzeugte bei vielen Anhängern der SdP eine “Anschlusseuphorie” neben der “Verfolgungs”-Hysterie, die Goebbels´ Propaganda hervorrief. … Die befohlenen Terrorakte eskalierten bis zu einem Aufstandsversuch der SdP ab 10. September 1938. Überfälle auf tschechische Polizeistationen und Grenzwachen folgten, um die Prager Regierung zu harten Reaktionen zu provozieren. Hitler brauchte für seine Parteitagsrede in Nürnberg solche Kämpfe, um weitere Forderungen an das Ausland zu stellen. Mit “Mordlust der hussitisch-bolschewistischen Soldateska” ließ Goebbels die erzwungenen Abwehrreaktionen und die Verhängung des Standrechts in den Randgebieten der CSR kommentieren. “Hitler mach´ uns frei von der Tschechoslowakei!” war eine der Goebbelsschen Parolen, die die Aufwiegelung steigerten. … Die “Freischärler” sammelten sich jenseits der Grenze. Die Hitler-Wehrmacht rüstete sie mit leichten Waffen aus; Experten lehrten sie, wie man Terror über die Grenze trägt.

Adolf Hitler war sich, wie er in einer Rede vor der deutschen Presse am 10. November 1938 deutlich machte, genau bewusst, was er tat und welche Rolle die Propaganda darin spielte:

Es war nunmehr notwendig, das deutsche Volk psychologisch allmählich umzustellen und ihm langsam klarzumachen, dass es Dinge gibt, die, wenn sie nicht mit friedlichen Mitteln durchgesetzt werden können, mit Mitteln der Gewalt durchgesetzt werden müssen. Dazu war es aber notwendig, nicht etwa nun die Gewalt als solche zu propagieren, sondern es war notwendig, dem deutschen Volk bestimmte außenpolitische Vorgänge so zu beleuchten, dass die innere Stimme des Volkes selbst langsam nach der Gewalt zu schreien begann. Das heißt also, bestimmte Vorgänge so zu beleuchten, dass im Gehirn der breiten Masse des Volkes ganz automatisch allmählich die Überzeugung ausgelöst wurde; wenn man das eben nicht im Guten abstellen kann, dann muss es mit Gewalt abgestellt werden; so kann es aber auf keinen Fall weitergehen.

Auf Lügen basierende alte Kriegsschemen in der Gegenwart zu wiederholen, ist möglich, weil die Menschen der Welt nicht mit den Lügen der Geschichte vertraut sind. Die meisten Menschen scheinen sogar schon vergessen zu haben, wie die Propaganda sie mit angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak angelogen hat, und schreien nun, aufgeheizt von den gleichen Lügnern, schon wieder danach, dass in Syrien “etwas getan werden muss”.

Was dem Hitler seine Sudetendeutsche Partei ist der NATO ihr Syrischer Nationalrat. Was dem Hitler sein SFK, ist der NATO ihre FSA. Was dem Hitler sein Minderheitenschutz ist der NATO die humanitäre Intervention. Was dem Goebbels sein Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda war, nennt sich heute Tagesschau, CNN oder Al Jazeera.

Wer sehen will, wie gleichgeschaltete Propaganda heute aussieht, der braucht im Internet bloß mal nach der Phrase “Assad-Regime” zu suchen. Die Phrase “Assad-Regime” wurde von den Spin-Doctors der Plotter sorgsam ausgewählt und der auf den Spuren von Goebbels wandelnden Propaganda der Gegenwart als Sprachregelung vorgegeben. Einerseits soll mit der Phrase die syrische Regierung den üblichen Prinzipien der Kriegspropaganda folgend personifiziert und als Diktatur dämonisiert werden. Andererseits sollen jedoch durch die Beschränkung der Propaganda auf die Familie Assad Deserteure zum Überlaufen ermuntert werden und sie nicht abgeschreckt werden, wie es beispielsweise der Fall wäre, wenn von der “Baath-Diktatur” die Rede wäre.

Als nächstes soll nun die UN für eine Art Neuauflage der Münchner Konferenz missbraucht werden. Nachdem die Plotter im Sicherheitsrat gescheitert sind, hat der saudische Diktator für Montag einen Regime-Change-Antrag für Syrien in die Hauptversammlung eingebracht.

 

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HaBE: neue Termine in den deutschen Ostkolonien:

19.4.  Halle “Neue Helden braucht das Land” (dort hat mich die GEW-Hochschulgruppe eingeladen / 19.30h im Saal der Musikhochschule im Händel-Karée
20.4.  Quedlinburg “Neue Helden braucht das Land” HaBEs BluesSingTalKaBarett beim BücherFrühling Quedlinburg (im großen Saal des Kulturzentrums Reichenstraße ((mir wäre die Armengasse lieber gewesen)) …Eintritt 7 € ;Beginn 20 Uhr

17.6. Weimar  Im Goethe-Kaufhaus im Kabarettt “Sinnflut”: “Neue Helden braucht das Land”
Ein neues Programm wächst und gedeiht: “Gulivers Reisen durchs Schleckerland”  ((wehe, es klaut mir jemand den Titel!!! Da kann ich sehr unangenehm werden…

Da es sich so oder so lohnt, sich das UNESCO-Kulturerbe Quedlinburg anzuschauen und Halle, diesen noch besseren Teil von Leipzig nicht minder …  als Jugendoffizier im HeimatFrontEinsatz erwarte ich vollzähliges Erscheinen.. sowohl im Halleschen “Händel-Karée” als auch im Quedlinburgischen Kulturzentrum Reichenstraße

“Gulivers Reisen durchs Schleckerland” führten mich mit “3V versus V3?, “GEGEN-GEWALT-AKTE 1 & 2?, “NIX-GEGEN-ÖFFENLICHKEIT”, “Stimmabgabe” und “Neue Helden braucht das Land” bereits 3 Mal nach Halle, 3 Mal nach Leipzig, nach Weimar, nach Dresden, nach Görlitz, nach Döbeln, 3 Mal nach (Ost-)Berlin, nach Hildburghausen, nach Stubbendorf zum Ulenkrug und das vierte mal nach Leipzig zum Geburtstag von Mikis Theodorakis mit einem Kurzprogramm zusammen mit “Quijote” ….. aber “Gulivers Reisen” werden kein reines Ostprogramm. Ich kann zwar zu 2011 im Westen nichts bzw. nicht viel Neues vermelden, doch hie und da gabs im abendländischsten aller Abendländer doch ein paar High-Lights: ein besonders highes war mein 2 bis 3 Stundenprogramm bei der Verleihung des Aachener Friedenspreises am AntiKriegstag 2011 in Aachen zusammen mit Klaus dem Geiger, ein Abend in der Kulturscheune in Bad König mit den Naturfreunden, ein Theodorakisprogramm mit “Quijote” in Hanau und ein Naturfreunde Griechenland-Abend in Michelstadt wieder zusammen mit “Quijote”

Kleine Kostproben aus Frankfurt und Wien (und anderen Programmen) gibts hier:

drei youtube-videos von Lesungen bei der Buchmesse des ÖGB, den Wiener KriLit-Tagen 2011 u.a.:

das KinderBilderBuch für 6 bis 96 “ZORA”

http://www.youtube.com/watch?v=_ZQhzY-Cj0w86k

GeBlödelDichte  http://www.youtube.com/watch?v=OsyB8rVKF1k&feature=related

Auflösungsvertrag:
http://www.youtube.com/watch?v=3_rUDIPFgHA&feature=plcp&context=C3c4401dUDOEgsToPDskLaEUYTVp1GwX9eL6LoETua

10 Gedichte in 6 Minuten . HaBE am Frankfurter Literatur-Telefon
http://www.kunstraum-liebusch.de/data/media/LitTel_2007-06_Barth-Engelbart_unter_schlag_zeilen_.mp3

wer es aber weiter gern eher konventionell hat: hier kann man sich aus  1200 Texten selbst was raussuchen: www.barth-engelbart.de der bisher am häufigsten verwendete Suchbegriff ist “avaaz”, denn auf meine rund 20 Texte mit Recherchen zu diesem US-U-Boot wird häufig verwiesen, gerne auch Luftbrücke, oder Flugverbotszone, Gründauer Geschichte(n), GeBlödelDichte, ABB, VAC, DEMATIC, DUNLOP, ….

Aktuell gibt es hier einige Klarstellungen gegenüber der Frankfurter Rundschau: (was u.a. die Entmilitarisierung der Region, die Rettung von Arbeitsplätzen und “fremde Federn”, Abschreiben ohne Adelstitel betrifft)
HaBE einige Nachbemerkungen zu Stephan Börneckes Nachruf für Michel Grabenströer in der Frankfurter Rundschau
http://www.barth-engelbart.de/?p=1196

 

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Ich bitte auf diesem Wege schon mal um Verbreitung eines Spendenaufrufes für Soli-Spenden auf mein Konto Nr. 1140086 VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen BLZ 506 616 39 unter dem Stichwort “MARK&PEIN”
Schon wieder MARK&PEIN: HaBE eine Abmahnung vom LINKEn Bu-Vo-Mitarbeiter Mark Seibert erhalten

 

Zensur am LINKEn Rand:
juristisches MUNDTÖTEN
gegen Linke

 

Zensur ist beileibe kein Monopol der “Reaktion”, es sei denn die Reaktion sitzt auch mitten in der LINKEn.
Zum Beispiel mit der rechten Hand führender Genossen im Parteivorstand: Mark Säubert. Kennen Sie nicht ? Ist oder war lange Zeit Mitarbeiter des Schatzmeisters der LINKEn, wohl, weil er sich in Geldangelegenheiten so gut auskennt.  Er war und ist auch bei der Gestaltung der Internetpräsenz der LINKEn stets direkt oder indirekt präsent, macht sich da sehr verdient und hält sozusagen den Kasten sauber, ums Mal in der Fussballersprache zu sagen. Naja, man könnte es auch als Blogwartstätigkeit und Bildschirmputzen bezeichen oder als Kammerjägerfunktion gegen “linke Zecken”.  (Auch für ihn habe ich das Lied vom Lampenputzer wieder umgeschrieben, so er ich mühsam eines meiner schreibenden Vorbilder: Das Lied vom BILDSCHIRMPUTZER für Mark Säubert)

http://www.barth-engelbart.de/?p=2184

 

Autor: Hartmut Barth-Engelbart

Autor von barth-engelbart.de

2 Gedanken zu „Alles schon Mal dagewesen: die “Freie Syrische Armee” und Hitler/Henleins “sudetendeutsche” Terrortruppe zur Zerschlagung der tschecho-slovakischen Republik / Ein historischer Vergleich“

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